CH198136A - Verfahren zur Trennung von isomeren substituierten 3-Aminopyrenen. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von isomeren substituierten 3-Aminopyrenen.

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CH198136A
CH198136A CH198136DA CH198136A CH 198136 A CH198136 A CH 198136A CH 198136D A CH198136D A CH 198136DA CH 198136 A CH198136 A CH 198136A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

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  Verfahren zur Trennung von     isomeren    substituierten     3-Aminopyrenen.     
EMI0001.0003     
  
    Bei <SEP> der <SEP> Disubstitution <SEP> des <SEP> Pyrens <SEP> ent  stehen <SEP> meistens. <SEP> Gemische <SEP> von <SEP> Pyren-3. <SEP> 8  mit <SEP> den <SEP> entsprechenden <SEP> Pyrenr3 <SEP> . <SEP> 10-,di-deri  vaten.
<tb>  



  Die <SEP> Trennung <SEP> dieser <SEP> Gemische <SEP> von <SEP> .disub  stituierten <SEP> Pyrenen <SEP> eist <SEP> in <SEP> den <SEP> meisten <SEP> Fäl  len <SEP> sehr <SEP> verlustreich,, <SEP> da <SEP> die <SEP> Löslichkeits  unterschiede <SEP> :der <SEP> Isomeren <SEP> nur <SEP> sehr <SEP> gering
<tb>  sind, <SEP> und <SEP> wiederholte <SEP> fraktionierte <SEP> Kristalli  sation <SEP> erforderlich <SEP> machen. <SEP> Das <SEP> beim <SEP> Dini  trieren <SEP> von. <SEP> Pyren <SEP> mit <SEP> sehr <SEP> guter <SEP> Ausbeute
<tb>  erhältliche <SEP> Dinztropyren <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> ist
<tb>  schon <SEP> von <SEP> verschiedenen <SEP> Bearbeitern <SEP> be  schrieben: <SEP> worden; <SEP> (Grabe, <SEP> A.158, <SEP> 2"912r-2'93;
<tb>  E. <SEP> Goldschmidt, <SEP> M. <SEP> 2, <SEP> 580 <SEP> und <SEP> Johata, <SEP> M. <SEP> 8,
<tb>  449), <SEP> ohne <SEP> dass;

   <SEP> überhaupt <SEP> dessen <SEP> Uneinheit  lzchkeit <SEP> bemerkt <SEP> worden <SEP> ist. <SEP> Durch <SEP> mehr  maliges <SEP> Auskochen <SEP> des, <SEP> rohen <SEP> Dinitropyrens
<tb>  mit <SEP> Pyridin <SEP> und <SEP> wiederholte <SEP> fraktionierte
<tb>  Kristallisation <SEP> des <SEP> Rückstandes. <SEP> :gelang <SEP> es
<tb>  uns, <SEP> reines <SEP> 3.8-Dinitropyren <SEP> (lange, <SEP> glän  zende, <SEP> $ellgelbe <SEP> Nadeln <SEP> aus <SEP> Nitrobensol,     
EMI0001.0004     
  
    F. <SEP> <B>#3,0,9,'</B> <SEP> C) <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Gemisch <SEP> in, <SEP> mUiger
<tb>  Ausbeute <SEP> abzutrennen, <SEP> während <SEP> das <SEP> '3 <SEP> . <SEP> 10  Isomere <SEP> nicht <SEP> in <SEP> reiner <SEP> Form <SEP> isoliert <SEP> werden
<tb>  konnte.
<tb>  



  Es <SEP> wurde <SEP> nun <SEP> gefunden, <SEP> dass! <SEP> die <SEP> Tren  nung <SEP> isomerer <SEP> 3.8- <SEP> und <SEP> 3.10-Pyren-d2  denivate <SEP> relativ <SEP> einfach <SEP> gelingt, <SEP> wenn <SEP> wenig  stens <SEP> einer <SEP> der <SEP> beiden.S'ubstituenten <SEP> eine
<tb>  Aminogruppe <SEP> ist, <SEP> entsprechend <SEP> d <SEP> er <SEP> folgenden
<tb>  Formulierung:     
EMI0001.0005     
  
EMI0001.0006     
  
    worin <SEP> R <SEP> einen <SEP> Substituenten, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B.
<tb>  Amino, <SEP> Aoetämino" <SEP> Acetyl, <SEP> Chlor <SEP> und
<tb>  Carbogyl <SEP> bedeutet.

                Die    bei diesen     Aminopyrenen    vorhande  nen     Löslichkeitsunterschiede    sind ganz     er-          heblich,        grösser,    als     bei    den entsprechenden       Nitropyrenen,    so dass die Trennung der     Iso-          merendurch        Behandeln    mit     Lösungsmitteln     zum Beispiel entweder mit organischen     I.A-          sungsmitteln,

      oder - da auch die Salze die  ser Amine starke     Löslichkeitsunterschiede          zeigen    - mit     wüssrigen        starken    Säuren, oft.  schon durch     eine    einzige Operation gelingt.  Hierbei zeigt sieh,     @dass        .die    8 .     8-Derivate    des       Pyrens    obiger Formel weniger     löslieh    sind  als die 3.     10-Derivate.    Als     organische    Lö  sungsmittel können mit     besonders        ,gutem    Er  folg verwendet werden z. B.

   Alkohol, Ben  zol, Chlorbenzol,     Toluol,        Xylol,        Pyridin.     



  Die nach ,dem vorliegenden Verfahren er  hältlichen     einheitlichen        Aminopyrene    sind  als     Zwischenprodukte    für die     Herstellung     von     Farbstoffen    von     Interesse.     



  <I>Beispiel 1:</I>  Die Trennung des     Isomerengemisches    aus  3<B>.8-</B> und 3.     10-Diaminopyren        lä_sst        sich    vor  teilhaft in     Alkohol    durchführen,     wobei    als  Ausgangsstoff das auf folgende     Weise    er  hältliche     Iso@merengemisch    verwendet werden       kann.     



  77     Gewichtsteile        Dinitropyren    vom     Smp.     280 bis<B>290'</B> C (Gemisch aus 3. 8- und  3.     7.0-Dinitropyren,    erhältlich durch Nitrie  ren von     Pyren    in Eisessig mit 2     Mol.        :Sal-          petersäure    1,5 s.

   G., oder aus     feinst        verteil-          tem        3-Nitropyren    in     Wasser    mit     Salpeter-          säure        bei    70     bis   <B>80'</B> C) werden     in    550     Ge-          wichtsteilen    Alkohol mit 2 %     Nickelkataly-          sator    bei 70   C in einem     Rührautoklaven     mit     Wasserstoff    behandelt,

   bis der     Druck     nicht     mehr        abnimmt.    In dem     Reaktionspro-          @dukt    liegt dann ein Gemisch aus 3 . 8- und  3.     10-Diaminopyren    vor.  



       Das        Reaktionsprodukt    wird nach     dem     Erkalten in den flüssigen und     festen        Be-          standteil        getrennt,        wobei    die alkoholische  Lösung :das     3.1.0-Diaminopyren        und    der  feste     Rückstand        das.    3.     8-Däaminopyren    ent  hält.

   Der     Rückstand    wird mit     Xylol    ausge  kocht, worin sich     das        3.8-Diaminopyren       löst und die     Lösung    wird vom Nickelkataly  sator     filtriert.    Aus dem Filtrat scheidet  sich, nach Abkühlen auf     Zimmertemperatur,          das    3 .     8-Diaminopyren    schon verhältnismässig  rein ab.

   Nach     nochmaligem        Umkrista-llisie-          ren    aus     Xylol    oder     Trichlorbenzol    ist das  3.     8-Diaminopyren    rein.     Es        zeigt    einen kon  stanten Schmelzpunkt von     232    bis 233   C,  löst sich in konzentrierter Schwefelsäure  farblos mit     stark        violetter    Fluoreszenz.

       Das     alkoholische     Filtrat    wird eingeengt und der       Rückstand    aus     Toluol    oder     Xylol        umkristalli-          siert.        Das    3.     1,0-Dnaminopyren    scheidet sich  in grossen Prismen aus, .die     konstant        bei     162   C schmelzen.

       Grössere        Kristalle    zeigen       bei        beiden    '     Isomerjen        dunk@elolive        Farbe,          während    beim     Verreiben    die Farbe     rein    gelb  ist.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Die Trennung des     Isomerengemisches:    der  3.8- und     3.10-Diaminopyrene    kann auch       vorteilhaft    in Form     ihrer    schwefelsauren  Salze in verdünnter Schwefelsäure durchge  führt werden.  



  Zur     Trennung    kann das auf folgende       @@Teise    erhältliche     Isomerengemisch    verwen  det werden. 29.2 Gewichtsteile     Dinitröpyren     vom     Smp.        2$0    bis<B>290'</B> werden in 250 Ge  wichtsteilen Alkohol     suspendiert    und dazu  eine     Lösung    von 5 7     Gewichtsteilen        Natrium-          sulfhydrat        30prozentig    und 60     Gewichts-          teilen    Wasser gegeben.

   Nach etwa     1/.4        Stunde     gibt man nochmals die gleiche Menge     Na-          triumaulfhydrat    hinzu und kocht     so    lange,       bis    die     violette    Lösung sich     nach    Gelb auf  gehellt hat. Nach dem Erkalten wird     abge-          saugt,    mit     Wasser    gewaschen und getrock  net.     Ausbeute:    1.8     Gewichtsteile        Diamino-          pyren    roh vom     Smp.    160   C.  



  18     Gewichtsteile        dieses    Gemisches     iso-          merer        Diaminopyren    werden mit 3,60     Ge-          wichtsteilen        Schwefelsäure        20prozentig    und  96     Gewichtsteilen    Wasser kurz aufgekocht.  Hierbei scheidet     sich    das Sulfat des 3.     8-          Diaminopyrens    in     hellgrauen    Nadeln aus.

         Es    wird heiss!     abgesaugt    und das     Sulfat    mit       Ammoniak        alkalisch        gestellt,    wobei Spal  tung     des    Sulfates     eintritt.    Das freie     Amin       
EMI0003.0001     
  
    wird <SEP> abgesaugt <SEP> und <SEP> getrocknet. <SEP> Aus <SEP> Xylol
<tb>  umkristallisiert <SEP> zeigt <SEP> es <SEP> einen <SEP> Smp. <SEP> von <SEP> 2,30
<tb>  bis <SEP> <B>232'</B> <SEP> C <SEP> und <SEP> ist <SEP> reines <SEP> 3. <SEP> ä-Uamino  pyren. <SEP> _ <SEP> .
<tb>  



  Aus <SEP> dem <SEP> Filtrat <SEP> scheidet <SEP> sich <SEP> beim <SEP> Er  kalten. <SEP> das <SEP> Sulfat <SEP> des <SEP> 3. <SEP> 10-Diaminöpyrens
<tb>  ausl; <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Alkalischmachen <SEP> mit <SEP> Am  moniaL <SEP> erhält <SEP> man. <SEP> das, <SEP> freie <SEP> 3,. <SEP> v0-Dnamino  pyren,,das <SEP> nach <SEP> dem <SEP> U <SEP> mkriställisieren <SEP> einen
<tb>  Smp. <SEP> von <SEP> 154' <SEP> C <SEP> zeigt <SEP> und <SEP> nahezu <SEP> rein <SEP> ist.,     
EMI0003.0002     
  
    <I>Beispiel <SEP> 3:

  </I>
<tb>  Die <SEP> Trennung <SEP> des <SEP> Isomerengemis-ches, <SEP> aus
<tb>  3 <SEP> . <SEP> 8- <SEP> und <SEP> 3. <SEP> 1-0-Amnno,-acetaminopyren <SEP> kann
<tb>  in <SEP> Pyridin <SEP> -durchgeführt <SEP> werden. <SEP> Hierbei
<tb>  kann <SEP> als <SEP> Ausgangsstoff <SEP> das <SEP> auf <SEP> folgende
<tb>  Weise <SEP> erhältliche <SEP> Produkt <SEP> verwendet <SEP> wer  den.
<tb>  



  60 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Nitroacetaminopyren
<tb>  vom <SEP> Smp. <SEP> 254' <SEP> C <SEP> (Gemisch <SEP> aus <SEP> <B>3,.8-</B> <SEP> und
<tb>  3. <SEP> 10-Derivat <SEP> erhalten, <SEP> durch <SEP> Nitrieren <SEP> von
<tb>  3-Acetaminopyren <SEP> mit <SEP> 1 <SEP> 1VIo1.Salpetersäure
<tb>  in <SEP> Eisessig) <SEP> werden <SEP> in <SEP> 300 <SEP> Gewichtsteilen
<tb>  Alkohol <SEP> unter <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> 3 <SEP> % <SEP> Nickelkataly  sator <SEP> bei. <SEP> 65 <SEP> bis <SEP> <B>70'</B> <SEP> C <SEP> im <SEP> Rührautaklaven
<tb>  mixt <SEP> Wasserstoff- <SEP> behandelt, <SEP> bis <SEP> der <SEP> Druck
<tb>  konstant <SEP> bleibt. <SEP> Der <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Erkalten
<tb>  durch <SEP> Absaugen <SEP> erhaltene <SEP> Rückstand <SEP> ent  hält <SEP> das <SEP> Isomerengemisch.
<tb>  



  Das <SEP> Isomereng,emisoh <SEP> wird <SEP> in <SEP> 660 <SEP> Ge  wichtsteilen <SEP> heissem <SEP> Pyridin <SEP> gelöst, <SEP> filtriert
<tb>  und <SEP> die <SEP> so <SEP> erhaltene <SEP> kalte <SEP> gesättigte <SEP> Lösung
<tb>  mit <SEP> 8.00 <SEP> Gawichtsteilen <SEP> Wasser <SEP> verdünnt;
<tb>  nach <SEP> 2, <SEP> bis <SEP> 3: <SEP> Stunden <SEP> scheidet <SEP> sich <SEP> das <SEP> Z. <SEP> 8  Amino-acetaminopyren <SEP> aus; <SEP> das <SEP> nach <SEP> Um  kristallmeeiieren <SEP> aus <SEP> Nitrobenzol-Chlorbenzol  gemisch. <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 1,den <SEP> Schmelzpunkt <SEP> von. <SEP> 2801  <SEP> C
<tb>  zeigt. <SEP> Das <SEP> wäss@rige <SEP> Pyridinfiltrat <SEP> wird <SEP> mit
<tb>  weiteren <SEP> 2000 <SEP> Gewichtsteilen;

   <SEP> Wasser <SEP> ver  dünnt. <SEP> Hierbei <SEP> scheidet <SEP> sich <SEP> das <SEP> 3. <SEP> 10-Acet  aminopyren <SEP> aus. <SEP> .Smp. <SEP> 246 <SEP>   <SEP> C. <SEP> Duroh <SEP> Ko  chen <SEP> dieser <SEP> Aminoacetaminopyrene <SEP> mit <SEP> ver  dünnter <SEP> Salzsäure <SEP> werden <SEP> sie <SEP> verseift <SEP> und
<tb>  man <SEP> erhält <SEP> die <SEP> Diaminopyrene <SEP> in <SEP> reiner
<tb>  Form.
<tb>  



  Als <SEP> Ausgangsstoff <SEP> kann <SEP> auch <SEP> sinn <SEP> Iso  merengemisch <SEP> verwendet <SEP> werden, <SEP> das <SEP> erhält  lich <SEP> ist, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> das <SEP> Gemisch <SEP> der <SEP> isomeren     
EMI0003.0003     
  
    Nitroacetaminopyrene <SEP> mit <SEP> verdünnter <SEP> Salz  säure <SEP> verseift, <SEP> und <SEP> das <SEP> Gemisch <SEP> der <SEP> Nitro  aminopyrene <SEP> katalytisch <SEP> reduziert.
<tb>  



  <I>Beispiel</I>
<tb>  Die <SEP> Trennung <SEP> des <SEP> Isomerengemischas <SEP> der
<tb>  3.8i- <SEP> und <SEP> 3.10-Chloramiuopyrene <SEP> erfolgt
<tb>  zweckmässig <SEP> in <SEP> Alkohol, <SEP> wobei <SEP> als <SEP> Aus  ,gangsstoff <SEP> das <SEP> auf <SEP> folgende <SEP> Weise <SEP> erhält  liche <SEP> Isomereugemiseh <SEP> verwendet <SEP> werden
<tb>  kann.
<tb>  



  42 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Chlornitropyren <SEP> vom
<tb>  F. <SEP> <B>152,'</B> <SEP> C <SEP> (Gemisch <SEP> aus. <SEP> 3. <SEP> 8- <SEP> und <SEP> 3. <SEP> 10  Derivart, <SEP> dargestellt <SEP> @dureh <SEP> Nitrieren <SEP> von <SEP> 3  Chlorpyren <SEP> in <SEP> Eisessig <SEP> mit <SEP> 1 <SEP> fIol. <SEP> Salpeter  säure <SEP> spez. <SEP> iGew. <SEP> _ <SEP> 1,5) <SEP> werden <SEP> in <SEP> 20-0 <SEP> Ge  wichtsteilen, <SEP> Alkohol <SEP> unter <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> 2,
<tb>  Nickelkatalysator <SEP> bei <SEP> 60 <SEP> bis <SEP> 70 <SEP>   <SEP> C <SEP> im <SEP> Rühr  autokl.aven <SEP> mit <SEP> Wasserstoff <SEP> behandelt, <SEP> bis
<tb>  .der <SEP> Druck <SEP> konstant <SEP> bleibt.

   <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Erkal  ten <SEP> wird <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Reaktionsmasse, <SEP> in <SEP> der
<tb>  das <SEP> Reduktionsprodukt <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> in <SEP> ausge  schiedener <SEP> Form <SEP> vorliegt, <SEP> erhitzt; <SEP> wobei <SEP> noch
<tb>  soviel <SEP> Alkohol <SEP> hinzugegeben <SEP> wird, <SEP> dass, <SEP> im
<tb>  wesentlichen <SEP> nur <SEP> der <SEP> Katalysator <SEP> in <SEP> dem
<tb>  heissen <SEP> Alkohol <SEP> ungelöst <SEP> bleibt. <SEP> Die <SEP> vom
<tb>  Katalysator <SEP> heiss <SEP> filtrierte <SEP> Lösung <SEP> enthält
<tb>  das <SEP> Isemerengemisch <SEP> aus <SEP> 33 <SEP> 8- <SEP> und <SEP> 3. <SEP> 10  Chloramiin.opyren.
<tb>  



  Zur <SEP> Trennung <SEP> der <SEP> Isomeren <SEP> lässt <SEP> man <SEP> die
<tb>  heisse <SEP> alkoholische <SEP> Lösung <SEP> erkalten. <SEP> Hierbei
<tb>  kristallisiert <SEP> in <SEP> gelben <SEP> langen <SEP> Nadeln. <SEP> -ein
<tb>  Aminoohlorpyren <SEP> aus,,das <SEP> nach <SEP> nochmaligem
<tb>  Umkristallisieren <SEP> bei <SEP> 142' <SEP> C <SEP> konstant
<tb>  schmilzt <SEP> und <SEP> das <SEP> 3. <SEP> 8-Chloraminopyrendar  stellt. <SEP> Aus <SEP> den <SEP> alkoholischen <SEP> Filtraten <SEP> kri  stallisiert <SEP> nach <SEP> längerem <SEP> ,Stehen, <SEP> das <SEP> 3. <SEP> 10  Ghloraminopyren, <SEP> in, <SEP> gelben <SEP> Blättchen <SEP> vom
<tb>  F. <SEP> 1118 <SEP> ' <SEP> C:
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 5:</I>
<tb>  Ein <SEP> Gemisch <SEP> aus <SEP> 3,. <SEP> 8- <SEP> und <SEP> 3. <SEP> 1:

  0-Amino  aeetylpyren <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Umkristallisieren
<tb>  aus <SEP> Alkohol <SEP> getrennt, <SEP> in <SEP> dem <SEP> das <SEP> '3.8  Derivat <SEP> schwerer <SEP> löslich <SEP> ist. <SEP> Es <SEP> kristallisiert
<tb>  aus <SEP> Chlorbenzol <SEP> in <SEP> orangegelben <SEP> Prismen
<tb>  vom <SEP> F. <SEP> 1.9-2 <SEP>   <SEP> C, <SEP> während <SEP> das <SEP> leichter <SEP> lösliche
<tb>  3 <SEP> . <SEP> 10,-Amin.oacetylpyren <SEP> in <SEP> orangegelben
<tb>  Spiessen <SEP> vom <SEP> F. <SEP> 1-36 <SEP>   <SEP> C <SEP> kriMallisiert.

           Der Ausgangsstoff kann auf folgende       Weise    erhalten     werden.    115     Gewichtsteile          Nitroacetylpyren    (Gemisch aus 3.8- und       3.10-Derivat,    erhalten aus     3-Acetylpyren     durch Nitrieren in     Eisessig    mit 1     Mol.    Sal  petersäure     s.pez.        Gew.    1,5) werden wie in  Beispiel 4 in Alkohol katalytisch reduziert.

    <I>Beispiel 6:</I>  Die     Trennung,des        Isomerengemisches    der  3. 8- und 3.     10-Amino-pyrenearbonsä,ure    er  folgt zweckmässig in Form     .ihrer    salzsauren  Salze in     wäss@riger    Lösung.

   Als     Ausgangs:-,     Stoff kann das auf folgende Weise erhält  liche     Isomerengemisch    verwendet werden. ,  24;6     Gewichtsteile        Pyren-3-earbonsäure     werden fein zerrieben und in 750     Gewichts-          teilen    Nitrobenzol     suspendiert.        Bei    7 5   C  lässt man eine     Mischung    von 7,5 Gewichts  teilen     Salpetersäure    (1,5) und 50 Gewichts  teilen Nitrobenzol zufliessen, und     erwärmt     auf 170     bis   <B>180'</B> C,

   wobei die     Suspension          völlig    in     Lösung    geht.     Bei    Erkalten erhält       man        ein        in    gelben     Nädelchen        .kristallisiertes          Gemisch    von wahrscheinlich 3 . 8- und 3 .     10-          Nitropyrencarbonsäure    vom F.<B>2170</B> bis  <B>2185</B>   C.     Konzentrierte    Schwefelsäure löst  mit     olivgrüner,        verdünnte    Natronlauge mit  gelbroter Farbe.

   Durch     katalytische    Hydrie  rung der     wässrigen        Natrium-Salzlösung    der  beiden     Nitropyrencarbonsäuren    mit     Nickel     erhält man eine hellgelbe, fluoreszierende Lö  sung Ader     entsprechenden    3.8-     und        3.10-          Amino@pyrencarbonsäuren,    die     durch        An-          säuern    mit     verdünnter    Salzsäure als Salze       in    Form von dicken, rotbraunen Flocken ab  geschieden werden.  



  Die     Trennung    des     Isomerengemisches    er  folgt     durch        Aufkochen    der Suspension der,  salzsauren Salze der 3. 8-     und    3.     1,0-Amino-@          pyrencarbonsäuren.    Hierbei geht das eine         Isomere    mit hellgelber Farbe     in        Lösung    und  scheidet sich nach Filtration von dem     Rück-          stand,    der das andere     Isomer    enthält, gelb  lich, dick, schleimig     wieder    aus.

       Bei    vorsich  tigem Zusatz von     verdünntem    Alkali erhält  man     gelbbraune    Flocken der     freien        3-Amino-          pyren-1.0-e,rbonssäure,    löslich in konzentrier  ter Schwefelsäure mit     grüngelber    Farbe und,       lebhafter    grüner     Fluoreszenz,    in     verdünnter     Natronlauge schwach gelb mit     graugrüner          Fluoreszenz.     



  Der salzsaure rotbraune     Filterrückstand     wird in Wasser     suspendiert    und mit ver  dünnter Natronlauge     neutralisiert.    Die     iso-          mere        3@Aminopyren-8-carbonsäure    wird in  braunen Flocken erhalten, löslich in konzen  trierter     Schwefelsäure    gelb mit blaugrüner       Fluoreszenz,    in verdünnter Natronlauge gelb  mit graugrüner Fluoreszenz.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Trennung von isomeren substituierten 3-Aminopyrenen, dadurch ge kennzeichnet, dass man Gemische von iso- meren Pyrenderivaten folgender Konstitution: EMI0004.0098 in denen R einen Subetituenten bedeutet, mit einem Lösungsmittel behandelt und die beiden Isomeren auf Grund ihrer verschie denen Löslichkeit voneinander trennt.
CH198136D 1936-02-18 1937-02-08 Verfahren zur Trennung von isomeren substituierten 3-Aminopyrenen. CH198136A (de)

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