CH198184A - Messmarkenplatte für Raumbild-Entfernungsmesser. - Google Patents
Messmarkenplatte für Raumbild-Entfernungsmesser.Info
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Description
Ressmarkenplatte für Raumbild-Entfernungsmesser. In Raumbild-Entfernungsmessern verwen det man in der Regel Messmarken, die als dunkle Striche, Punkte oder dergleichen im Gesichtsfelde sichtbar sind. Beim Arbeiten mit einem so ausgebildeten Entfernungsmesser kommt es häufig vor, dass ein in einer be stimmten scheinbaren Entfernung im Gesichts felde sichtbarer Gegenstand von einer räum lichen Messmarke verdeckt wird, welche in grösserer scheinbarer Entfernung liegt. Da es praktisch unmöglich ist, dass ein fernerer Gegenstand einen näher gelegenen verdeckt, führt diese Erscheinung zu einer Störung des räumlichen Sehens.
Während die Messmarken häufig in den Okularbildebenen der Fernrohrsysteme, aus denen die Entfernungsmesser bestehen, an gebracht sind, ist es auch bekannt geworden, sie an anderer Stelle anzubringen und in den genannten Ebenen nur optisch abzubilden, also an Stelle physischer optische Messmarken im Abbildungsstrahlengange zu benutzen.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Mess- markenplatte für- Raumbild-Entfernungsmes- ser, die so ausgebildet ist, dass die erwähnte Störung des räumlichen Sehens nicht eintritt, auch wenn die zugehörige räumliche Marke einen scheinbar näher befindlichen Gegenstand verdeckt. Dieser Erfolg kann erzielt werden, indem man -physische oder optische Mess- marken benutzt, die nach der Erfindung flächenhaft ausgedehnt sind und deren Marken flächen lichtdurchlässig sind. Das räumliche Bild solcher Marken überlagert sich dann den im Gesichtsfelde des Entfernungsmessers sicht baren Gegenständen, ohne deren Umrisse zu verdecken oder zu unterbrechen.
Es ist bei einiger Übung leicht, sich vorzustellen, dass beispielsweise die Teile der abgebildeten Gegen stände, auf welche das Bild einer scheinbar ferneren räumlichen Marke fällt, von dieser wie von einem entfernten Lichte durchleuch tet werden, insbesondere, wenn die Flächen helle der Marken nicht zu gross gewählt wird.
Die Ausführung der Messmarkenplatten mit Marken, die der genannten Bedingung - ge nügen, kann verschieden sein. Die Messmarken- platte kann beispielsweise eine Glasplatte sein, die eine aus einer lichtdurchlässigen Schicht bestehende Messmarke trägt. Solche Schichten kann man durch mässige Schwär zung einer photographischen Schicht, oder durch schwache, noch lichtdurchlässige Ver silberung eines entsprechenden Teils der Glas platte erzielen.
Bei einer andern, zweckmässigen Ausfüh rungsform ist die Messmarkenplatte licht undurchlässig, und besitzt eine Öffnung, deren Fläche als Objekt für die Abbildung als op tische Marke dienen kann. Die im Okular- bildfelde abgebildete Marke kann also bei spielsweise das Bild einer Öffnung sein, die aus einer als Markenplatte dienenden dünnen Blechplatte ausgearbeitet ist. Eine weitere, mit Vorteil zu verwendende Ausführungsform ergibt sich, wenn man als Messmarkenplatte eine Glasplatte verwendet, die eine lichtun durchlässige, z.
B. lichtundurchlässig ge schwärzte photographische Schicht trägt, in der eine als Marke dienende lichtdurchlässige Stelle, zum Beispiel ein ungeschwärztes Flächenelement, vorgesehen ist. Es versteht sich, dass man die Marken entsprechend be leuchten muss, um brauchbare Bilder im Okulargesichtsfelde zu erhalten.
In der Zeichnung sind drei Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. 1, 3 und 5 zeigen die Beispiele in Draufsichten, während die Abb. 2, 4 und 6 die entsprechen den Mittelschnitte im Seitenriss wiedergeben.
Das erste Beispiel (Abb. 1 und 2) zeigt eine Markenplatte a aus Glas, die mit einer photographischen Schicht b bedeckt ist. Wäh rend diese Schicht im allgemeinen unge- schwärzt ist, ist eine als Marke dienende Fläche c schwach geschwärzt, so dass die Lichtdurchlässigkeit in gewissem Grade er halten ist. Beim zweiten Beispiele (Abb. 3 und 4) dient eine dünne Blechplatte d als Marken platte. Die Marke d ist mit einer als Marke zu benutzenden Aussparung e versehen.
Das dritte Beispiel (Abb. 5 und 6) besteht wiederum aus einer mit einer photographi schen Schicht f bedeckten Glasplatte g. Die Schicht f ist im allgemeinen lichtundurch lässig geschwärzt, und nur eine Fläche h von der Schwärzung ausgenommen. Mit dem glei chen Erfolge kann die Schicht f, soweit sie geschwärzt ist, durch eine lichtundurchlässige Spiegelschicht ersetzt sein. Das Beispiel zeigt die Beleuchtung der lichtdurchlässigen Marke h mit Hilfe eines Prismas i durch seitlich ein fallendes Licht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Messniarkenplatte für Raumbild-Entfer- nungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass die Messmarke flächenhaft ausgedehnt ist und die Markenfläche lichtdurchlässig ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Messmarkenplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glas platte die Marke aus einer lichtdurch lässigen Schicht trägt. 2.Mit einer Messmarke nach Patentanspruch versehene Messmarkenplatte, dadurch ge kennzeichnet, dass die Markenplatte licht undurchlässig ist und eine Öffnung be sitzt, deren Fläche als Objekt für die Ab bildung als optische Marke dienen kann. 3. Messmarkenplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glas platte eine lichtundurchlässige Schicht trägt, in der eine als Marke dienende lichtdurchlässige Stelle vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH198184A true CH198184A (de) | 1938-06-15 |
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|---|---|---|---|
| CH198184D CH198184A (de) | 1936-07-17 | 1937-07-05 | Messmarkenplatte für Raumbild-Entfernungsmesser. |
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| CH (1) | CH198184A (de) |
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1937
- 1937-07-05 CH CH198184D patent/CH198184A/de unknown
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