CH198219A - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

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CH198219A
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CH
Switzerland
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coupling
clutch
friction
point
friction clutch
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Inventor
Linus Palmkvist Bror Gustav
Original Assignee
Linus Palmkvist Bror Gustav
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/12Friction clutches with an expansible band or coil co-operating with the inner surface of a drum or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Reibungskupplung.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine  Reibungskupplung der Art, bei der das eine  Kupplungselement ans einem ringförmigen  Reibband besteht, das bestimmt ist, beim  Einschalten der Kupplung mittels einer Be  tätigungsvorrichtung gespreizt und dadurch  zum Anliegen an bezw. in Reibungseingriff  mit einer dieses Band     umfassenden    ringför  migen Scheibe gebracht zu werden, welche  das andere Kupplungselement bildet, wobei  vorzugsweise bei Transmissionswellen das  erstgenannte Kupplungselement von einer  festen Riemenscheibe oder direkt von der  Welle getragen wird, während das letztge  nannte Kupplungselement von der betreffen  den Losscheibe bezw. von der Arbeitswelle  getragen wird.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  in Form einer Reibungskupplung zwischen  einer festen und einer losen Riemenscheibe  dargestellt, die auf einer und derselben Trans  missionswehe angeordnet sind.  



  Fig. 1 ist ein Axiallängsschnitt durch die  Kupplung         Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der in       Fig.    1 eingezeichneten Schnittlinie, und       Fig.    3 ein Teilschnitt durch den rechten  Teil der     Fig.    1, jedoch in grösserem Massstab,  und sind einige Einzelheiten, die für die  Erfindung wesentlich sind, dargestellt.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 die Welle,  auf der die aus den Teilen 2, 3 und 4 zu  sammengestellte feste Riemenscheibe aufge  keilt ist. Von diesen genannten Teilen besteht  der Teil 2 aus einer     achsial        aufgeschnittenen,     verhältnismässig langen massiven Nabe, die  mittels eines Schraubenbolzens 5 auf der  Achse 1 festgehalten wird, während .der Teil  3 aus einer tellerförmigen, mittels Schrauben  6 am Teil 2 festgemachten Scheibe besteht,  mit der ihrerseits der als Riemenscheibe aus  gebildete Teil 4 mittels Schrauben 7 ver  bunden ist.

   Die lose Riemenscheibe 8 trägt  eine ringförmige Scheibe 9, die den Teil 2  der festen Scheibe umfasst und das Kupplungs  element der losen Riemenscheibe bildet.     .Der     Teil 3 der festen Scheibe, der als ein Deckel  gegen die freie Kante der Scheibe 9 anliegt,,  trägt unter     Vermittlung    einer am Teil 3 fest-      genieteten Schiene 10 das     Kupplungselement     der festen Riemenscheibe, das aus     einem          innern,    aufgeschnittenen     bandförmigen    Blech  ring 11 und einem äussern ebenfalls     aufge-          schnitterren    Ring 12 aus geeignetem Frik  tionsmaterial besteht.

   Die beiden Ringe sind  mittels Nieten fest     miteinander        verbunden,     die jedoch nicht dargestellt sind, und der  zusammengesetzte Ring ist mittels starker  Nieten mit der Schiene 10 verbunden. Zwecks  Verstärkung der Befestigung der Schiene am  Teil 3 ist dieser, wie aus der Zeichnung her  vorgeht, au der entsprechenden Stelle reit  einem angeschweissten oder in anderer ge  eigneten Weise angebrachten Wulst 3' ver  sehen. Wie ferner aus der Zeichnung hervor  geht, ist die Schiene 10 so in radialer Richtung  angebracht, dass in der in der Zeichnung  dargestellten     entkuppelten    Lage der Kupplung  ein geringer Zwischenraum zwischen dem  innern Umfang des Bandes 11, 12 und dem  innern Umfang der Scheibe 9 besteht.

   Die  freien Enden des Reibungsbandes 11,12 werden  durch die Einwirkung von zwei Federn 13 gegen  einen Ansatz von je einem sektorförmigen Kör  per 14 gedrückt, die drehbar an je einem Zapfen  15 des Teils 3 angeordnet sind. An ihren  freien Enden sind die Zapfen 15 durch eine  Platte 16 miteinander verbunden, die in der  Mitte eine     (Öffnung    17 hat. In diese Öffnung  erstreckt sich das eine Ende einer Hebel  stange 18, die mit ihrem andern Ende (in  der in Fig. 1 dargestellten Lage) auf der  Achse 1 ruht, wobei eine keilförmige     Aus-          nehmung    18' im Teil 2 vorgesehen ist, um  das Anbringen der Hebelstange 18 zu er  leichtern.

   Diese Stange trägt unter Vermit  tlung eines Schraubenbolzen 20 einen     bügel-          förmigen    Teil 19, in den der Schraubenbolzen  eingreift und gegen dessen nach aussen um  gebogene     Schenkelenden    die Körper 14 stossen.  



  Auf der Achse 1 ist ein in der Haupt  sache konusförmiges Betätigungsorgan 21 für  die Hebelstange 18 drehbar und verschiebbar  gelagert, das eine Nut 21' am Umfang auf  weist, in der eine von einem Arm 23 getra  gene Rolle 22 eingreift. Der Arm 23 ist an  einer in einem Gehäuse     25,    26 gelagerten    senkrechten Welle 24 befestigt, die an ihrem       untern    Ende ein Rad 27 trägt, um welches  ein Stahldrahtseil 28 gewunden ist, das mit  seinen Enden an einem     iu    einem Gehäuse 30       angebrachtere    Sektor 29 befestigt ist, der  mittels eines an ihm befestigten     Handgriffes     31 gedreht     werderr    kann.  



  Die Wirkungsweise der Kupplung ist wie  folgt: Sobald die Kupplung aus der     iri    der  Zeichnung dargestellten Lage     ir)    die Kup  plungslage gebracht werden soll, wird der  Sektor 29 in entsprechender Richtung gedreht,  wodurch durch Vermittlung der Seilübertra  gung der Arm 23 den Konus 21 nach links  in Fis. 1 bewegt wird, wobei der Konus mit  seiner Spitze sieh unter den Hebelarm 18  legt und bei seiner Weiterbewegung diesen  anhebt. Hierdurch wird der Bügel 19 ange  hoben und dadurch werden die Sektoren 14  nach oben und aussen bewegt, was zur Folge  hat, dass das Reibungsband 11, 12 entgegen  der Wirkung der Federn 13 gegen die Scheibe  9 gepresst und die Kupplung in die wirksame  Lage gebracht wird.

   Soll die Kupplung wie  der entkuppelt werden, wird der     Handgriff     31 in entgegengesetzter Richtung wie vorher  bewegt, wodurch der Konus 31 nach rechts  geführt wird und die verschiedenen Teile  unter der Wirkung der Federn 13 wieder  die in     Fig.    1 dargestellte Lage einnehmen.  



  Durch die Anordnung der Schraube 20,  die durch eine mit entsprechendem Gewinde  versehene Bohrung im Bügel 19 geführt ist,  wird eine genaue Einstellung der Kupplung  mit Bezug zur Lage des Reibungsbandes 11,  12 erzielt. Sobald das Band abgenutzt ist,  wird die Schraube entsprechend weit in den  Bügel 19 eingeschraubt und wird dieser in  entsprechender Weise von der als Unterlage  dienenden Hebelstange 18 angehoben, wo  durch die Sektoren 14 so weit nach oben  bewegt werden, dass in der     Nichtkupplungs-          lage    der Kupplung der Abstand zwischen  dem Band 11, 12 bis zur Scheibe 9 genügend  klein wird, damit das Band beim Ein  schalten der Kupplung genügend fest gegen  die Scheibe 9 anliegt.

   Sobald man das ab  genutzte Reibungsband gegen ein neues Band      ausgetauscht bat, kann man in entsprechender  Weise mittels der Schraube 20 den Abstand  in jedem Fall besonders einstellen.  



  Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend  beschriebene     Ausführungsform    und in der  Zeichnung dargestellte Form eingeschränkt.  So kann mau, wie in der Einleitung bereits  angegeben worden ist, die Anordnung als  Wellenkupplung verwenden, in welchem Fall  der Teil 2 am einen Ende der treibenden  Welle angeordnet ist, während die Scheibe  8, 9 am entsprechenden Ende der Arbeits  welle sitzt, wobei die Teile 4, 8, falls sie  als Riemenscheiben dienen, weggelassen bezw.  so ausgebildet sind, wie dies den Erforder  nissen entspricht.

   Indem man die Organe so  einrichtet, dass sie unter der Wirkung der  Zentrifugalkraft stehen und in Eingriff mit  dem freien Ende der Hebelstange 18 kom  men, kann man die Kupplung als eine selbst  tätige Kupplung ausbilden, in welchem Falle  die Teile 21-3l in Wegfall kommen, wobei  beispielsweise der äussere Teil der Hebel  stange 18 stärker ausgeführt wird. Auch im  übrigen können die verschiedenen Teile in  anderer Weise als vorstehend beschrieben  und in der Zeichnung dargestellt ausgeführt  werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung  dadurch überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungskupplung; bei der das eine Kup plungselement aus einem ringförmigen Reib band besteht, das bestimmt ist, beim Ein schalten der Kupplung mittels einer Betäti gungsvorrichtung gespreizt zu werden und dadurch zum Anliegen gegen bezw.
    in Rei bungseingriff mit einer dasselbe umfassenden, ringförmigen Scheibe gebracht zu werden, welche das andere Kupplungselement bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die freien, unter der Wirkung von Federn zusammengehaltenen Enden des Reibbandes, das an der der offenen Stelle diametral gegenüberliegenden Stelle an der dazugehörigen festen Kupplungshälfte befestigt ist, gegen je einen, innerhalb des Reibungsbandes an der festen Kupplungshälfte drehbar angebrachten Haltekörper anliegen, welche Haltekörper ihrerseits unter Ver mittlung eines dazwischenliegenden, die Win kelstellung- der Haltekörper beeinflussenden Einstellorganes in Richtung nach der Längs mittelebene der Kupplung zu mit einer Hebel stange in Verbindung stehen,
    die in der Längsmittelebene der Kupplung um einen Punkt auf der festen Kupplungshälfte schwenk bar ist und beim Schwenken um den genann ten Punkt nach aussen die Kupplung ein schaltet. UNTERANSPRÜCHE : 1. Reibungskupplung nach' Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Win kelstellung der Stützkörper (14) beein- flussende Einstellorgan aus einem mit, seinen Schenkeln.
    über die Hebelstange in Richtung riäch der Mittellinie der Kupplung zu geführten, bügelförmigen Körper (19) besteht, dessen -Stegteil mit einer in radia ler Richtung verlaufenden Bohrung ver seben ist, durch welche ein mit entspre chendem Gewinde versehener Schrauben bolzen (20) geführt ist, für welchen die Hebelstange ein Widerlager bildet, wobei die Stützkörper (14) gegen auf der Unter seite der Schenkel des Bügels vorgesehene Anschläge anliegen. 2. Reibungskupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet; dass die Hebelstange, so ausge bildet ist, dass sie unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft mittels den mit ihr verbundenen Organen die Kupplung ein schaltet.
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