CH198225A - Luft- bezw. Gas-Abscheider im Zuge einer Flüssigkeitsleitung. - Google Patents

Luft- bezw. Gas-Abscheider im Zuge einer Flüssigkeitsleitung.

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CH198225A
CH198225A CH198225DA CH198225A CH 198225 A CH198225 A CH 198225A CH 198225D A CH198225D A CH 198225DA CH 198225 A CH198225 A CH 198225A
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CH
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wall
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antechamber
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Application number
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/001Preventing vapour lock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description


  Luft-     bezw.        Gas-Abseheider    im Zuge einer Flüssigkeitsleitung.    Die Erfindung betrifft einen Luft-     bezw.          Gasabscheider        im    Zuge     einer    Flüssigkeitslei  tung und besteht     darin,    dass eine     innerhalb     einer Hauptkammer angeordnete Vorkammer  vorgesehen ist, die im wesentlichen als oben  offener Raum mit senkrechter Achse ausge  bildet ist, in dem die Flüssigkeit beim Durch  strömen um die senkrechte Achse     rotiert.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     eine    Ansicht einer     Zentri-          fugalpumpe    mit einem Längsschnitt durch  den     Abscheider;          Fig.    2 zeigt einen Querschnitt durch  Haupt- und Vorkammer und       Fig.    3 eine     Änderung    der Form des Quer  schnittes des     Abscheiders.     



  Der     Zentrifugalpumpe    1 ist in     Fig.    1 auf  der Saugseite ein Luft-     bezw.        Gasabscheider     2 vorgeschaltet, dessen Stutzen 3 an die  Saugleitung 4 anschliesst. Die     Förderflüssig-          keit,    z. B. Wasser, strömt in der     Richtung     der Pfeile 5.

   Um Luft     bezw.    Gas aus dem  Wasser auszuscheiden,     ist    innerhalb der    Hauptkammer 20 des     Luftabscheiders    2 an  der     Eintrittsstelle    des Wassers beim Stutzen  3 eine Vorkammer 6     angeordnet,    die im we  sentlichen die Form eines oben offenen Zylin  ders mit senkrechter Achse aufweist und in  welcher dem Wasser eine Drehbewegung er  teilt wird. Im Raum 7 ist das Schwimmer  ventil 8 angeordnet, das den     Luftaustritt    aus  dem Raum 7 steuert. Das Ventil 8 ist mit  einem Kegel 9, einem Kegel 10 und einem im  Zylinder 11 arbeitenden     Rückführkolben    12  versehen.

   Die Leitung 16 ist zum Beispiel an  eine     Entlüftungspumpe,    einen     Ejektor    oder  dergleichen angeschlossen, während die Lei  tung 17 mit der Atmosphäre verbunden ist.  Beim Betrieb der     Zentrifugalpumpe        tritt    das  Wasser infolge der     Abschrägung    18     (Fig.    2  und 3)     tangential    in die Vorkammer 6 ein,  deren Wand 18'     tangential    ausläuft und in  die Wand der     Zulaufleitung    4 übergeht,

   so  dass beim Aufsteigen des Wassers in der Vor  kammer 6 gegen den Luftraum 7 hin ein  Wirbel mit senkrechter Achse im     Sinne    des       Pfeils    19 entsteht.      Bekannte     Luftabscheider    arbeiten als       Überfallabscheider.    Diese Form erfordert viel  Platz wegen der kleinen Wassergeschwindig  keiten, die notwendig sind, um eine gute  Trennung der Luft vom Wasser zu erhalten.  Ist die Geschwindigkeit gross, dann wird die  Luft bei den     Überfallabscheidern    mitgeris  sen und der Betrieb der     Zentrifugalpumpe     gestört.

   Indem nun durch den     tangentialen          Eintritt    des Wassers und die Formgebung  der Vorkammer 6 der Wirbel 19 entsteht,  sammelt sich durch die Drehbewegung die  Luft in der Mitte des Wirbels, gelangt von  dort an die Wasseroberfläche in der Haupt  kammer 20 und sammelt sich in dem Raum  7, aus dem sie durch die an die Leitung 16  angeschlossene Pumpe abgesaugt wird.  



  Während nun in     Fig.    2 die die Vorkam  mer 6 umgebende Hauptkammer 20 des     Luft-          abscheiders    2 symmetrisch zur Vorkammer  6 ausgebildet ist, so dass das Wasser nach  allen Seiten über die Kante 21 zum Aus  tritt 22 abströmen kann, ist in     Fig.    3 nur  eine einseitig erweiterte Hauptkammer 23  vorgesehen. Dadurch wird das über die Kante  21 strömende Wasser zu einer Richtungsum  kehr im Sinne des gestrichelt gezeichneten  Fortsetzung 24 des Pfeils 19 gezwungen.

    Diese Strömungsrichtungsänderung ergibt  den Vorteil, dass eine höhere     Durchflussge-          schwindigkeit    und     eine    weitere Verkleine  rung des     Abscheiders    2 für die gleiche Was  sermenge möglich ist, und Luftreste, die noch  im Wasser verblieben sein sollten, bei der  Strömungsumkehr ausgeschieden werden.

   Vor  teilhaft ist die Höhe der Trennwand 25 zwi  schen der Vorkammer 6 und der Hauptkam  mer 20     bezw.    23 grösser als der einfache  Durchmesser, aber kleiner als der doppelte  Durchmesser des Austrittes 22, damit einer  seits ein direktes Durchströmen des     Luftab-          scheiders    2 vermieden wird, anderseits der       Durchströmungswiderstand    des     Luftabschei-          ders    2 in mässigen Grenzen gehalten werden  kann.  



  Die Hauptkammer 23 weist im wesent  lichen die Form eines Zylinders mit senk  rechter Achse auf, dessen eine Wand 26 mit    der     tangential    auslaufenden Wand 18' der  Vorkammer 6 in einer Flucht liegt und des  sen gegenüberliegende Wand 27 zur Wand  der Vorkammer 6 derart gekrümmt ist, dass  die eintretende Flüssigkeit zweimal um etwa  <B>180'</B> abgelenkt wird und somit, von oben  gesehen, eine S-Kurve beschreibt.  



  Insbesondere Schiffspumpen fördern mei  stens unreines Wasser, das nicht in die Ent  lüftungspumpe gelangen darf. Das Schwim  merventil 8 verhindert, dass mit der ange  saugten Luft Förderwasser der Zentrifugal  pumpe 1 in die Leitung 16 und somit in die  Entlüftungspumpe gelangt. Dazu ist es er  forderlich,     da.ss    der     Wasserstand    im     Luftab-          scheider    2 auf einer bestimmten Höhe gehal  ten wird. Dies wird durch das Doppelventil  8 erreicht, das Luft aus der Atmosphäre in  die Leitung 16 eintreten     lässt,    wenn aus dem  Wasser wenig Luft ausgeschieden wird. Auf  diese Weise wird verhindert, dass die Luft  vollständig aus dem Raum 7 abgesaugt wird.  



  Bei Förderung von Wasser oder andern       Flüssigkeiten    durch die     Zentrifugalpumpe    1  kann der     Abscheider    auch zum Ausscheiden  von Gasen oder Dämpfen,     anstatt    der Luft,  dienen. Dabei würde dann an Stelle von Luft  aus der Atmosphäre durch Anschliessen der  Leitung 17 an die Druckseite der Vakuum  pumpe das gleiche Gas oder der gleiche  Dampf mit etwas höherem Druck als in der  Leitung 16 zugeführt werden.

   Der Flüssig  keitseintritt und -austritt     könnten    auch  nebeneinander im Boden des     Abscheiders    an  geordnet sein und der Eintritt zum Beispiel  Leitflächen aufweisen, die der von unten  nach oben im     Abscheider    eintretenden Flüs  sigkeit eine Drehbewegung erteilen. Die aus  tretende Flüssigkeit würde dabei von oben  nach unten strömen, und gegebenenfalls wäre  zwischen Ein- und Austritt eine einfache,  senkrechte Scheidewand anzuordnen, deren  oberes Ende in einem genügenden Abstand  unterhalb der im     Abscheider    einzuhaltenden  Flüssigkeitsoberfläche liegen müsste, um Stö  rungen im Abfluss der Flüssigkeit zu vermei  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luft- bezw. Gasabscheider im Zuge einer Flüssigkeitsleitung, , gekennzeichnet durch eine innerhalb einer Hauptkammer angeord nete Vorkammer, die im wesentlichen als oben offener Raum mit senkrechter Achse ausgebildet ist, in dem die Flüssigkeit beim Durchströmen um die senkrechte Achse rotiert. ÜNTERANSPRÜCEE 1.
    Luft- bezw. Gasabscheider nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Wand (18') der Vorkammer tan- gential ausläuft und in die Wand der Zu laufleitung (4) übergeht, während die an dere Wand eine schräge Fläche (18) auf weist, die den eintretenden Flüssigkeits strom zu der tangential auslaufenden Wand hin ablenkt. 2.
    Luft- bezw. Gasabscheider nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der seitlich bezw. unten an der Vorkam mer angeordnete Flüssigkeitseintritt mit die Flüssigkeit in Drehung versetzenden Leitschaufeln versehen ist.
    ä. Luft- bezw. Gasabscheider nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptkammer (23) im wesentlichen die Form eines Zylinders mit senkrechter Achse aufweist, dessen eine Wand (26) mit der tangential auslaufenden Wand (18') der Vorkammer (6) in einer Flucht liegt und dessen gegenüberliegende Wand (27) zur Wand der Vorkammer (6) der art gekrümmt ist, dass die eintretende Flüssigkeit zweimal um etwa <B>180'</B> ab gelenkt wird und somit, von oben gesehen eine S-Kurve beschreibt. 4.
    Luft- bezw. Gasabscheider nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der die Vorkammer (6) von der Hauptkammer (20, 23) trennenden Wand (25) grösser als die einfache, aber kleiner als die doppelte Höhe des Flüssigkeits austrittes (22) aus der Hauptkammer (20, 23) ist.
CH198225D 1937-03-25 1937-03-25 Luft- bezw. Gas-Abscheider im Zuge einer Flüssigkeitsleitung. CH198225A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3127462A (en) * 1960-02-17 1964-03-31 Von Roll Ag Device for the removal of smoke from electric furnaces and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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