CH198241A - Schaltgerät. - Google Patents

Schaltgerät.

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CH198241A
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CH
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contact
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dependent
movable
carrier
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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Description


  Schaltgerät.    Die Erfindung bezieht sich auf Schalt  geräte, deren beweglicher     Geräteteil    durch  eine     Hilfskraft    betätigt     wird.    Derartige  Schaltgeräte     können    der     Gefahr    des Fest  schweissens der Kontakte beim Einschalten  ausgesetzt sein, namentlich     wenn    sie     zum     Schalten von Motoren verwendet werden, da       dann    der Strom im Augenblick des     Einschäl-          tens    besonders hoch ist.

   Die Gefahr des Fest  schweissens     wird    vor -allem verursacht durch  Prellungen der beim Einschalten     aufeinander-          treffenden        Schaltstücke,    zumal bei Ölschüt  zen, .da bei diesen. der     beim    Einschalten ent  stehende     Lichtbogen    Öl verdampft     und    durch  den Dampfdruck die Kontaktabhebung noch  verstärkt     wird.    Aufgabe der Erfindung ist  es, -die Betriebssicherheit -derartiger Schalt  geräte zu verbessern und insbesondere die  Gefahr des Festschweissens der Kontakte in  folge von Prellungen beim Einschalten .zu  vermindern.  



  Dieser Zweck     wird    bei dem Schaltgerät    gemäss der Erfindung     dadurch    erreicht, dass  an einem beweglichen     Kontaktträger    .ein       Kontaktstück    derart beweglich angeordnet  ist, dass dasselbe     beim    Auftreffen auf ein  feststehendes Kontaktstück beim     Einschalten          eine        Eigenbewegung    ausführt, und zwar der  art,

   dass die     Wirkungslinie    des Kontakt  druckes zwischen demselben und dem fest  stehenden Kontaktstück     mit    fortschreitender       Bewegung    des     Kontaktträgers    vom Augen  blick der gegenseitigen - Kontaktberührung  an sich stetig ändert, .das Ganze zum Zwecke,  Prellungen der Kontaktstücke zu erschweren.  



       Eine        Ausführungsform.    der     Erfindung,     die sich als besonders günstig erwiesen hat;  besteht darin, dass .das mit dem festen Gegen  kontakt in     Berührung-    kommende     bewegliche          Kontaktstück        an    den von der     Schaltkraft        be-          einflussten    starren, vorzugsweise zur Strom  bahn gehörenden     Kontaktträger    so mit     Über-          lappung    -angesetzt und mittels einer Feder  derart     angepresst    ist,

       .dass    :es beim     Einschalten         über eine Kante als     Drehachse    kippt, wobei  an der Kontaktstelle infolge gewölbter Aus  bildung eines der beiden     Kontaktstücke    eine       Wälzbewegung    stattfindet, und dass in der  Einschaltstellung der Drehwinkel des ange  setzten beweglichen Kontaktstückes minde  stens 8   beträgt, und dass die Länge dieses  beweglichen Kontaktstückes 15 mm plus  0,12 mm je     Amp.    Einschaltstrom, z. B. des  anzuschliessenden Motors, nicht überschreitet.  



  Durch diese Ausbildung und insbesondere  durch die hierdurch ermöglichte kleine Be  messung der besonders angesetzten beweg  lichen Kontaktteile ist es gelungen, die  Schaltleistung der Schütze wesentlich zu stei  gern durch Heraufsetzen der Schweissstrom  grenze, d. h. des Stromwertes, bei welchem  die Kontakte zum Zusammenhaften kommen.  Darüber hinaus     ist    die Wälzbewegung, durch  die dabei auftretenden Hebelverhältnisse und  durch den grossen Drehwinkel dafür gesorgt,  dass bei noch grösseren     Stromwerten    etwa  doch auftretende Schweissstellen mühelos ge  trennt werden.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     teilweise schematisch dargestellt, wobei in       Fig.    1 nur die Grundplatte und der an ihr  befestigte Schaltermechanismus, sowie die  Kontakte abgebildet, der     Ölkasten    und die       Abdeckkappe    jedoch weggelassen sind. Die       Fig.    2 und 3 zeigen andere Ausbildungen  der Kontakte;     Fig.    4 ist ein Diagramm, aus  dem die der Erfindung entsprechende Höchst  länge der besonders angesetzten beweglichen  Kontaktteile für verschiedene     Stromstärken     zu entnehmen ist.     Fig.    5 bis 11 zeigen wei  tere Ausführungsbeispiele.  



  In     Fig.    1 ist 20 die Grundplatte, an der  der gewölbte feste Kontakt 11 mit der An  schlussschraube 17 befestigt ist. Ihm gegen  über befindet sich das Magnetsystem, dessen  fester Teil 19 ebenfalls an der Grundplatte  20 befestigt ist und die Spule 21 trägt. An  ihm ist mittels Laschen 22 und 23 der beweg  liche Teil 18 des Magnetes     angelenkt.    An die  sem ist der bewegliche Kontaktträger 13 be  festigt, an     welchem    sich die Anschluss-    schraube 16 befindet. An dem einen Ende des  Kontaktträgers 13 ist das bewegliche Schalt  stück 12 mit     l;fiberlappung    angesetzt.

   Es wird  mittels eines Bolzens 15 und einer Feder 14  nachgiebig festgehalten, so dass es in der  Ausschaltstellung flächenhaft an dem ge  nannten Ende des     Kontaktträgers    13 anliegt.  Beim Einschalten in die gezeichnete     Endstel-          lung    kippt es um seine Kante     K.    Der     Kipp-          winkel    ist mit w bezeichnet und beträgt mehr  als 8  .  



  In     Fig.    2, in der die gleichen Teile mit  den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie  in     Fig.    1, befindet sich die Kippkante K am  äussern Ende des Kontaktträgers 13. Das be  wegliche Kontaktstück 12 bildet hier einen  doppelarmigen Hebel.  



  Während in     Fig.    1 und 2 der feste Kon  takt gewölbt und der bewegliche Kontaktteil  12 gerade ist, kann, wie     Fig.    3 zeigt, auch  der feste Kontakt 11 gerade und der beweg  liche Kontaktteil 12 an seinem Ende gewölbt  sein.  



  In dem     Diagramm    nach     Fig.    4 ist als  Abszisse die Anlaufstromstärke eines an das  Schütz angeschlossenen     Drehstrommotors    an  gegeben, vergleichsweise sind auch die ent  sprechenden Nennstromstärken     (N6        bezw.     <B>N8)</B> bei Annahme eines sechsfachen     bezw.     achtfachen Anlaufstromes eingezeichnet. Die  Ordinaten geben die höchstzulässige Länge L  des an den Kontaktträger     13a    besonders an  gesetzten beweglichen Kontaktteils 12 in       Millimetern    an.  



  Die     Auftreffwucht    des beweglichen       Scbaltstückes,    durch welche die Grösse der  Prellung bestimmt ist, hängt nun nicht allein  von der Masse des beweglichen Schaltstückes,  sondern auch vor allem von seiner Geschwin  digkeit im Augenblick der Kontaktberührung  ab. Daher lässt sich ein     Olschaltgerät    nach der  Erfindung noch weiter dadurch verbessern,  dass zur weiteren Verminderung der Prell  wucht, insbesondere zur Kleinhaltung der  Endgeschwindigkeit, mit dem Träger des be  weglichen Kontaktes (Traverse) eine quer  zu seiner Bewegungsrichtung     stehende    Dämp-           fungsplatte        verbunden    ist, die sich unter dem  Öl bewegt.  



  In     Fig.    5 und 6 ist ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.     Fig.    5 zeigt die Seitenansicht,       Fig.    6 die Vorderansicht eines dreiphasigen  Ölschützes. 31 ist eine     Isoliergrundplatte,    32  ein Ölgefäss. An der Grundplatte 31 sind  die feststehenden Kontaktbügel 33, 34, 35,  sowie der feststehende Eisenteil 36 des  Schaltmagnetes     befestigt.    3 7 ist-die Magnet  spule, 38 der Magnetanker, 39 das Dreh  lager des Magnetankers. Der Magnetanker 38   trägt zwei Querleisten 40 und 41. An .der  Querleiste. 41 sind die beweglichen Kontakt  träger 42, 43, 44 angebracht.

   Mit der Quer  leiste 40 ist durch Bügel 45, 46 die     Dämp-          fungsplatte    47 verbunden. Diese     Dämpfungs-          platte        steht    hier nicht genau senkrecht zur  Bewegungsrichtung, sondern     etwas    schräg  dazu. Sie besteht aus     Faserstoffisoliermate-          rial.     



  Eine weitere besonders vorteilhafte Aus  führungsmöglichkeit besteht darin, dass die  vorzugsweise in an sich bekannter Weise als       Isolierpressteil    gestaltete Hubbrücke     (Tra=          verse),    die die beweglichen Kontakte trägt,  selbst als     Dämpfungseinrichtung    ausgebildet  ist, beispielsweise durch Verbreiterung ihrer  quer zu ihrer Bewegungseinrichtung stehende  Gesamtfläche. Bei einem weiter unten be  schriebenen, in     Fig.    8 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist eine derartige     Dämpfungs-          einrichtung    vorgesehen.  



  Auch können die bewegliche Hubbrücke       und    die Träger der ortsfesten Kontakte so       ineinandergreifen,    dass sie durch ihr Zusam  menwirken bei der Anzugsbewegung eine  dämpfende Wirkung nach Art der an sich  bekannten     Dämpfungskolbenpumpen    hervor  rufen.  



  Hierfür zeigt     Fig.    7     ein    Ausführungsbei  spiel. 50 ist der ortsfeste Teil des Elektro  magnetes mit der Erregerspule 51. 52, 53  sind die Träger der     orstfesten    Kontakte. Die  gemäss der     Erfindung    ausgebildete Kontakt  anordnung selbst ist der Einfachheit der Dar-         stellung    halber nicht     mitgezeichnet.    Träger  52, 53 tragen an ihren untern Enden die  nicht mit dargestellte ortsfeste Kontaktein  richtung, während die ebenfalls nicht mit  dargestellten beweglichen Kontakte von der       Hubbrücke    (Traverse) 54, die mit dem be  weglichen Teil des Magnetes 55 fest verbun  den ist, getragen werden.

   Die     Dämpfungs-          einrichtung    wird     hierbei    gebildet durch An  sätze 56, 57 an den Trägern der ortsfesten       Kontakte    52, 53; durch welche die die be  weglichen Kontakte tragende Hubbrücke ge  führt ist. Die Ansätze 56, 57 an den Trä  gern der ortsfesten     Kontakte    greifen mit der  beweglichen Hubbrücke 54 so ineinander, dass  sich durch ihr Zusammenwirken bei der An  zugsbewegung     eine    dämpfende Wirkung nach  Art von     Dämpfungskolbenpumpen    ergibt.  Derartige Anordnungen sind besonders raum  sparend und auch wegen der geringen Zahl  der benötigten Einzelteile vorteilhaft.

   Es be  steht bei     Unterspannung    unter Umständen  die Schwierigkeit, dass beim Berühren der  Schaltstücke zwar keine Prellung eintritt,  dass aber die zur     Überwindung    des     grossen     Kontaktdruckes erforderliche Energie wegen  der dann verhältnismässig geringen Zugkraft  der Magneten nicht vorhanden ist und     ein     Festschweissen der Kontakte infolge nicht       vollständigen    Durchzuges eintreten kann.  



  Diese Schwierigkeit, die sich bei einem       erfindungsgemässen    Schalten mit kleiner  Endgeschwindigkeit und kleiner Masse der  beweglichen Kontaktstücke durch den weiten  Bereich der Netzspannung, in welchem das  Schütz sicher arbeiten soll, ergeben kann,  kann dadurch behoben werden, dass zwecks  Energiespeicherung bis zur     beginnenden    Kon  taktberührung der Träger der beweglichen       Kontakte    (Traverse) durch ein zusätzliches       Gewicht    beschwert ist.

   Hierdurch gelingt es,  neben der Verhinderung der Prellung, die  durch Kleinhaltung der     Auftreffwucht    der  von der Traverse getragenen beweglichen  Kontaktstücke sichergestellt ist, auch einen  sicheren Durchzug des Magnetes bis     in    die  vollständige Einschaltstellung zu gewährlei  sten. Das Zusatzgewicht übernimmt hierbei      die Rolle, die das Schwungrad bei einer Kol  benmaschine hat. Es stellt den Energiespei  cherdar.

   Die Schaltstücke berühren sich mit  einer     bestimmten    Geschwindigkeit und die       Kontaktdruckfedern    werden durch die nun  mehr freiwerdende     kinetische    Energie im  Träger der beweglichen     Kontakte    auch     bei     mässiger Geschwindigkeit vollständig durch  gedrückt. Ausserdem wird der Einfluss des  Wechsels des magnetischen Feldes, der nach  teilig wirken kann, durch das Ausgleichs  gewicht vermindert.  



  Eine diesbezügliche Ausführungsform ist  in     Fig.    8 an einem Ausführungsbeispiel ver  anschaulicht. 60 ist die Sockelplatte eines     Öl-          schützes,    61, 62 sind die Träger der orts  festen     Kontakte,    63 ist der Kern des Elektro  magnetes, dessen Spule mit 64 bezeichnet ist.  65 ist der bewegliche Anker des Elektro  magnetes, der mit dem Kontaktträger (Tra  verse) 66 fest verbunden ist. Dieser trägt die  beweglichen Kontakte 67, 68, die unter dem  Einfluss von     Kontaktdruckfedern    69 stehen  und durch     eine    bewegliche leitende Verbin  dung 70 elektrisch miteinander verbunden  sind.

   Die Traverse 66, die in einer Führung  71 geführt ist, ist durch     ein    mit ihr verbun  denes Zusatzgewicht 7? beschwert. Sie ist  ausserdem mit Vorsprüngen 73, 74 versehen,  die bei der Anzugsbewegung als     Dämpfungs-          glieder    wirken.  



  Aus Gründen, die weiter oben dargelegt  sind, ist die Masse des beweglichen Magnet  teils     :65    und ebenso die der aus Isolierstoff  hergestellten Traverse 66 verhältnismässig  gering, ebenso die Masse der Kontaktstücke  67, 68. Der Magnet ist kräftig bemessen, um  die     Kontaktdruckfedern    69 sicher durchzie  hen zu können.

   Damit die     Geschwindigkeit,     der beweglichen Teile nicht zu gross wird,  sind die     Dämpfungsglieder    73, 74 vorgesehen,  und damit trotz der hierdurch erreichten ge  ringen     Auftreffgeschwindigkeit,    besonders  auch bei     Unterspannung    und trotz des     we.ch-          selndenF        Kraftflusses    im Magneten ein siche  rer Durchzug zustande kommt, ist das zusätz  liche Gewicht     7\3,    das zweckmässig aus Metall  oder einem andern Stoff von hohem spezifi-    sehen Gewicht besteht und je nach Bedarf  bemessen werden kann, vorgesehen.  



  Besonders vorteilhaft ist es, das Zusatz  gewicht gleichzeitig zur Bildung von Kon  struktionsteilen mit besonderen Funktionen  auszunutzen. Man     kann    zum Beispiel das zu  sätzliche Gewicht     seitlich    an der Traverse  in     Führungsteilen        unterbringen,    die mit ent  sprechenden ortsfestem     Führungsteilen    zu  sammenarbeiten und so mehrfach, nämlich  einmal zur Energiespeicherung und ausserdem  zur Führung der Traverse und der mit ihr  verbundenen Teile ausgenutzt sind.  



  Eine weitere vorteilhafte Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes, jedoch  ohne Zusatzgewicht, ist in den     Fig.    9 und  10 dargestellt. Hier besteht die zwischen dem       Tr'ä'ger    des beweglichen Kontaktes und dem  beweglichen Kontakt selbst wirksame     Kon-          taktdruckfeder    in einer Blattfeder, die mit  tels einer Erhebung, z. B. eines Nietkopfes.  auf das Kontaktstück drückt, und zwecks  Einstellung des     Kontaktdruckes    einen von  einer in den Kontaktarm eingeschraubten  Befestigungsschraube durchdrungenen Längs  schlitz besitzt.  



  Diese Einrichtung gestattet es in ein  facher Weise, den     Kontaktdruck    beim Zu  sammensetzen des     Apparates    auf einen be  stimmten     Wert    einzustellen, unabhängig von  Differenzen in den Abmessungen zwischen  den einzelnen Schalterteilen, die verhältnis  mässig grosse Toleranzen besitzen können. Ein  besonderer Vorteil besteht auch     darin,    dass  die Blattfeder mit keinerlei Biegungen ver  sehen zu werden braucht, wodurch die Her  stellung besonders einfach wird.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung kann  auch bei andern     Schalteinrichtungen    als bei       Ölschützen    mit     günstigem    Erfolg angewendet  werden.  



  Es ist für die Gewährleistung des siche  ren und einwandfreien Arbeitens von     Öl-          schaltgerä.ten    weiterhin     wichtig,    dafür zu  sorgen, dass die beweglichen Teile eines     Öl-          schützens    sicher geführt sind, so     da.ss    sie sich  nicht verklemmen können. Ausserdem soll das      Schütz so ausgebildet sein, dass es möglichst  einfach zusammengesetzt werden kann.

   Die  Sockelplatte 81 des in     Fig.    9 und 10 dar  gestellten     Ölschützes    -besitzt daher in den     Öl-          topf    hineinreichende     Fortsätze    82, die zur       unverrückbaren    Lagerung des ortsfesten Teils  des Magnetes 83 und als Führung des be  weglichen Magnetankers 84 ausgebildet sind.

    Ein solches Ölschütz lässt sich besonders gün  stig in der Weise bauen, dass die     Fortsätze    82  der Sockelplatte 81 den- feststehenden Teil  83 des Magnetes 84 nach Art von Führungs  schienen von durchgehend gleichbleibendem  Profil zwischen sich fassen, so dass beide  Teile 83, 84 des Magnetes beim Zusammen  setzen nacheinander zwischen sie eingescho  ben werden können.

   Das Zusammensetzen  wird dadurch noch einfacher.     Weiterhin    ist  ein im wesentlichen U-förmiger Bügel 86, der  mit seinen rechtwinklig     umgebogenen    Enden  in die     Sockelplatte    oder ihre     innern        Fortsätze     oder hinter Vorsprünge derselben greift und  als Hubbegrenzer für die beweglichen Teile,  insbesondere für den Anker des Schützes  dient, verwendet.

   Weiterhin greifen die  Sockelplatte     bezw.    deren     Fortsätze        hinter-          greifende    Teile 86 des Bügels 85 auch in  Nuten 87 des     feststehenden    Teils 83 des Mag  netes ein, so dass sie diesen in seiner Lage  befestigen.     Fig.    10 zeigt die Kontakteinrich  tung des gleichen Ölschützes. 91 ist der orts  feste Träger des festen, 92 der des beweg  lichen Kontaktes.

   93 ist der bewegliche Kon  taktträger, 94 ein in diesem für sich beweg  lich gelagertes     Kontaktstück.    95 ist das vom  Schaltmagneten     betätigte        Antriebsorgan    für  den     Kontaktträger.    Dieser ist in dem     Teil    92  gelagert und steht dort unter dauernder     Ein-          wirkung        einer    Feder 96.     Am        Kontaktträger     93 ist eine auf das Kontaktstück 94 wirkende       Kontaktdruckfeder    97 vorgesehen, die die  Form einer Blattfeder besitzt.

   Sie drückt  mittels eines Nietkopfes 98 oder mit einer  sonstigen Erhebung auf das Kontaktstück.  Sie besitzt ausserdem, wie besonders deutlich  in     Fig.    11, die die beweglichen Schalterteile  von     unten    gesehen zeigt, zu sehen ist; einen  Längsschlitz 99, der von einer in dem         Kontaktarm    eingeschraubten Befestigungs  schraube 90 durchdrungen ist.  



  Es ist     bekannt,    dass die     Lebensdauer    der       Kontakte    von Schützen, und zwar sowohl von  solchen, die in Luft, als auch von solchen,  die unter Öl arbeiten, von der Schalthäufig  keit abhängt. Nun     wird    aber die Schalthäu  figkeit eines     Schützes    im Betrieb häufig un  ter- oder überschätzt. Man ist daher gezwun  gen, die Schützenkontakte verhältnismässig  häufig auf ihren Zustand hin zu kontrollie  ren. Dazu ist jedesmal zum mindesten ein  Stillegen der betreffenden Stromkreise, häu  fig auch Abnehmen von die Sicht und Zu  gänglichkeit behindernden Teilen und dar  auffolgender Wiederzusammenbau erforder  lich.  



  Deshalb wird     zweckmässigerweise    das  Schaltgerät mit einem Zählwerk versehen,  das mit - dem beweglichen Kontaktteil des  Schützes beispielsweise     in    mechanischer Ver  bindung steht und die Anzahl der ausgeführ  ten Schaltungen registriert. Das Zählwerk  wird so angebracht, dass es     entweder    ohne  weiteres von aussen sichtbar oder aber so  leicht zugänglich ist, dass es ohne Betriebs  störung und am besten sogar ohne Benutzung  eines Werkzeuges, z. B.     durch    Anheben einer       Abdeckhaube,    sichtbar gemacht werden kann.

    Erst nach einer     bestimmten    Anzahl von  Schaltungen, die     voir..der    Fabrik auf Grund  von Typenprüfungen festgelegt ist, braucht  dann das Gehäuse zwecks Pflege oder Aus  wechselung der Kontakte geöffnet zu wer  den.     Zwischenzeitliche        Betriebsstörungen,    die  bisher- zum Nachsehen der Kontakte erfor  derlich     und    unvermeidbar waren, können da  mit in Wegfall     kommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltgerät, dessen beweglicher Geräte teil durch eine Hilfskraft betätigt wird, da durch gekennzeichnet, dass an einem beweg- lichen-Kontaktträger ein Kontaktstück der art beweglich angeordnet ist, dass dasselbe beim Auftreffen auf ein feststehendes Kon taktstück beim Einschalten eine Eigenbewe gung ausführt, und zwar derart,
    dass die Wirkungslinie des Kontaktdruckes zwischen demselben und dem feststehenden Kontakt stück mit fortschreitender Bewegung des Kontaktträgers vom Augenblick der gegen seitigen Kontaktberührung an sich stetig än dert, das Ganze zum Zwecke, Prellungen der Kontaktstücke zu erschweren. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> I.
    Schaltgerät nach Patentanspruch, mit unter<B>01</B> arbeitenden Schaltstücken, bei dem das bewegliche Kontaktstück an den von der Schaltkraft beeinflussten Kon taktträger mit Überlappung so angesetzt und mittels einer Feder an letzteren der art angepresst ist, dass das Kontaktstück beim Auftreffen auf dem feststehenden Gegenkontaktstück über eine Kante als Drehachse kippt und sich dabei an der Kontaktstelle infolge gewölbter Ausbil dung eines der beiden Kontaktstücke ab wälzt, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Kippwinkel des beweglichen Kontakt stückes gegenüber dem Kontaktträger in der Einschaltstellung mindestens 8 be trägt, während die Länge dieses beweg lichen Kontaktstückes 15 mm + 0,7.\? mm je Amp. Einschaltstrom nicht überschrei tet. 2.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Kleinhaltung der Einschalt- Endgeschwindigkeit mit dem Kontakt träger der beweglichen Kontaktstücke (Traverse) eine quer zu seiner Bewe gungsrichtung stehende Dämpfungs- scheibe verbunden ist, die sich unter dem 01 bewegt. B. Schaltgerät nach Patentanspruch und -Unteransprüchen 1 und \?, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Dämpfungsscheibe an einer Querleiste eines Magnetankers angebracht ist.
    4. Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Kleinhaltung der Einschalt- Endgeschwindigkeit eine aus Isolierpress- teil gestaltete Hubbrücke durch Verbei- terung ihrer quer zu ihrer Dewegungs- richtung stehenden Fläche als Dämp- fungseinrichtung ausgebildet ist. 5.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine bewegliche Hubbrücke und Träger der ortsfesten Kontaktstücke so ineinandergreifen, dass sie durch ihr Zu sammenwirken bei der Anzugsbewegung eine dämpfende Wirkung nach Art von Dämpfungskolbenpumpen hervorrufen. 6. Schaltgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ener giespeicherung bis zur beginnenden Kon taktberührung der Träger der beweg lichen Kontaktstücke durch ein zusätz liches Gewicht beschwert ist. 7.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine am beweglichen Kontakt träger angeordnete, das von diesem ge tragene und für sich bewegliche Kontakt stück beeinflussende Kontaktdruckfeder, die als Blattfeder ausgebildet ist, mittels einer Erhebung auf das bewegliche Kon taktstück drückt und zwecks Einstellung des Kontaktdruckes einen von einer in den Kontaktträger eingeschraubten Befe stigungsschraube durchdrungenen Längs schlitz besitzt. B.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass seine Sockelplatte in den Oltopf hineinreichende Fortsätze be sitzt, die zur unverrückbaren Lagerung des feststehenden Teils eines Hubmagne tes dienen und als Führung von dessen Magnetanker ausgebildet sind. 9. Schaltgerät. nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Fortsätze der Sockelplatte den feststehenden Teil des Magnetes und den Anker nach Art von Führungsschienen zwischen sich fassen. 10.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7, 8 und 9, gekenn zeichnet durch einen U-förmigen Bügel, der mit seinen Enden, die rechtwinklig umgebogen sind, in ortsfeste Teile ein greift und als Hubbegrenzer für die be weglichen Schaltstücke dient. 11. Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7, 8; 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass der- in orts feste Teile eingreifende Bügel auch in Nuten des feststehenden Teils des Magne- tes eingreift, so dass er zugleich diesen iri seiner Lage festhält. 12. Schaltgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es mit einem die Anzahl der Schaltungen anzeigenden Zählwerk versehen ist.
CH198241D 1936-02-29 1937-02-25 Schaltgerät. CH198241A (de)

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