CH198242A - Schalter mit freier Lufttrennstrecke. - Google Patents

Schalter mit freier Lufttrennstrecke.

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CH198242A
CH198242A CH198242DA CH198242A CH 198242 A CH198242 A CH 198242A CH 198242D A CH198242D A CH 198242DA CH 198242 A CH198242 A CH 198242A
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CH
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switch
rotary
isolator
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isolators
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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Description


  Schalter mit freier     Lufttrennstrecke.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Schalter mit freier, d. h. nicht eingekapsel  ter     Lufttrennstrecke    für hohe     Spannungen,     bei dem die die     Elektrodenarme    tragenden,  zueinander     winklig    angeordneten Isolatoren  auf einer gemeinsamen Grundplatte vorgese  hen     sind.     



  Derartige Schalter lassen sich erfah  rungsgemäss entweder nur schwer oder von       bestimmten        Spannungen    und Leistungen ab  bei Verwendung von     normalen    Eisenbahn  waggons überhaupt nicht     transportieren,    da  die die Elektroden tragenden Isolatoren, de  ren Abstand voneinander     bezw.    von der Erde  durch die jeweilig     abzuschaltende    Leistung       bezw.    vorhandene     Spannung    festgelegt ist,  über das Bahnprofil hinausragen.

   Besonders  schwierig gestaltet sich hierbei der Transport  solcher     Leistungs-Drehtrennschalter,    die mit  winkelförmigen Schwenkarmen ausgerüstet  sind, die auf den auf einer gemeinsamen    Grundplatte angeordneten Drehisolatoren an  gebracht sind.  



  Es     sind    ferner ausschliesslich für Trenn  schalter     bestimmte        Schalterkonstruktionen     bekannt, bei denen schwenkbar um     horizontal     verlaufende Zapfen angeordnete Isolatoren  verwendet werden. Durch die hinreichende  Schwenkung derartiger Isolatoren soll jedoch  lediglich eine Vergrösserung des Hubes zum  sicheren Einlegen und Trennen der Kontakte  bedingt werden.  



  Demgegenüber wird durch .die Erfindung       eine        Anordnung    geschaffen, die es gestattet,  die für hohe     Spannungen    und grosse Leistun  gen bemessenen Schalter bequem zu transpor  tieren, ohne dass hierbei die beim Ausschalten  notwendige Entfernung     zwischen    den Kon  takten und damit die erforderliche     Isolier-          festigkeit    der     Lufttrennstrecke        beeinträchtigt     wird.

   Der Schalter nach der Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass die Neigung der  Isolatoren und ihre Lage gegenüber     zier         Grundplatte so gewählt sind, dass, wenn der  Schalter im eingeschalteten Zustand auf  einem Transportwagen derart verladen wird,  dass einerseits die Verbindungslinie der     Iso-          latorenfusspunkte    quer zur Längsachse des  Transportwagens liegt und anderseits die Iso  latoren annähernd bis an die obere Begren  zungslinie des Bahnprofils reichen, sämtliche       Schalterteile    auch seitlich innerhalb des  Bahnprofils liegen, und dass das Ausschalten  des     Schalters    durch Drehung mindestens eines  Isolators um seine unter einem Winkel zur  Grundplatte liegende Längsachse erfolgt.  



  Die     Überschlagsfestigkeit    von den Schalt  kontakten zur Grundplatte (Erde) kann trotz  der Schrägstellung der Isolatoren gewahrt  werden, denn der senkrechte Luftabstand ge  gen Erde darf wegen der annähernd gleichen  Isolierfestigkeit der Luftstrecke bei feuchter  und trockener Luft kleiner sein als die Länge  des Porzellanisolators. Der Isolator dagegen  hat bei feuchter Luft infolge der Benetzung  des Porzellans eine geringere Ü     berschlags-          festigkeit    als bei trockener Luft und wird  daher     zweckmässigerweise    für die ungünstige  Beanspruchung bei feuchter Luft bemessen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in der  Form eines     Leistungs-    und     Drehtrennschal-          ters    veranschaulicht; es zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die Anord  nung,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Anordnung.  Über der Grundplatte 1 sind die um ihre  Längsachsen drehbaren Stützisolatoren 2 und  3 geneigt angeordnet. Die Isolatoren 2, 3 tra  gen Schwenkarme 4     bezw.    5, an denen Strah  lungsschutzhüllen 6, 7 enden, welche die  Elektroden umschliessen. An den     untern    En  den der Stützisolatoren sind Antriebsvorrich  tungen 10 und 11 vorgesehen, die z. B.

   Ke  gelräder enthalten, welche die Drehbewegung  auf die mit den Stützisolatoren 2, 3 verbun  denen, insbesondere aufgesetzten Kegelräder  kränze 21, 22 übertragen. Zur Erzielung der  Neigung der Stützisolatoren sind fest mit der  Grundplatte verbundene Tragkörper 23, 24    vorgesehen. Diese Tragkörper haben geneigte  Stützflächen, die zugleich die Drehflächen  der Stützisolatoren 2 und 3 bilden.  



  An den die Kegelräder 19, 20 aufnehmen  den Gehäusen sind     Druckluftleitungen    12, 13  angeschlossen, die ihrerseits mit einer ge  meinsamen     Zuführungsverteilungsleitung    25  verbunden sind. Die     Druckluft    wird durch  die Isolatoren 2, 3 und durch die gekröpften  Schwenkarme 4, 5 den Elektroden zugeführt,  und zwar     zweckmässigerweise    derart, dass die  Elektroden ringförmig von der Druckluft  umspült werden.  



  Die Stromzuführungen sind in der     Fig.    2  an den Stellen 8 und 9 der     Schwenkarme    an  gedeutet. In derselben Figur ist auch durch  punktierte Linien 25 das Bahnprofil sche  matisch angegeben.  



  Die Länge der Isolatoren ist dabei so zu  bemessen, dass auch bei ungünstigsten Be  triebsverhältnissen, z. B. bei grossem Feuch  tigkeitsgehalt der Luft, die Überschlagsicher  heit von den Stromzuführungen 8, 9 zu den  Fusspunkten 21, 22 der Drehisolatoren ge  wahrt bleibt.  



  Der Erfindungsgedanke lässt sich auch  bei Drehschaltern mit drei Stützisolatoren  und zwei     Lufttrennstrecken    verwirklichen.  Wesentlich ist dabei, dass die beiden äussern  Isolatoren stets die zur Grundplatte geneigte  Lage entsprechend der Erfindung einnehmen  und sämtliche Schaltteile bei geschlossenem  Schalter innerhalb des Bahnprofils liegen.  



  Durch die geneigte Anordnung der Isola  toren 2, 3 wird somit erreicht, dass die obern  Teile derselben in eine durch das Bahnprofil  begrenzte Entfernung gebracht werden. Die  beim Ausschalten notwendige     Isolierfestig-          keit    wird jedoch wiederum dadurch gewon  nen, dass man die Schwenkarme 4, 5 mit den  Elektroden genügend weit durch eine ent  sprechende Drehung voneinander entfernt, in  dem die Schwenkarme beispielsweise in die in  der     Fig.    1 durch strichpunktierte Linien ge  kennzeichnete Lage gebracht werden. Der  Drehwinkel der Schwenkarme kann dabei  90   übersteigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter mit freier Lufttrennstrecke für hohe Spannungen, bei dem die die Elektro- denarme tragenden und winklig zueinander angeordneten Isolatoren auf einer gemein samen Grundplatte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Isolato ren und ihre Lage gegenüber der Grundplatte so gewählt sind, dass, wenn der Schalter im eingeschalteten Zustand auf einem Transport wagen derart verladen wird,
    dass einerseits die Verbindungslinie der Isolatorenfusspunkte quer zur Längsachse des Transportwagens liegt und anderseits die Isolatoren annähernd bis an die obere Begrenzungslinie des-Bahn- profils reichen, sämtliche Schalterteile auch seitlich innerhalb des Bahnprofils liegen, und dass das Ausschalten des Schalters durch Drehung mindestens eines Isolators um seine unter einem Winkel zur Grundplatte liegende Längsachse erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schalter nach Patentanspruch, mit zwei Drehisolatoren. dadurch zekennzeichnet. dass jeder Drehisolator auf einen fest mit der Grundplatte verbundenen Tragkörper mit geneigter Stützfläche aufgesetzt ist, wobei die Stützfläche zugleich die Dreh fläche für den Isolator bildet. 2. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel jedes Isolators 90 über steigt. 3.
    Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Drehisolatoren Schwenkarme aufnehmen, die mit winklig zu den An fangsteilen verlaufenden, die Elektroden tragenden Endteilen ausgerüstet sind. 4. Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Bewegung der Drehisolatoren durch Kegeltriebe erfolgt.
CH198242D 1935-12-24 1936-12-16 Schalter mit freier Lufttrennstrecke. CH198242A (de)

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CH198242D CH198242A (de) 1935-12-24 1936-12-16 Schalter mit freier Lufttrennstrecke.

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CH (1) CH198242A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131772B (de) * 1960-02-08 1962-06-20 Licentia Gmbh Hochspannungsschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1131772B (de) * 1960-02-08 1962-06-20 Licentia Gmbh Hochspannungsschalter

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