CH198263A - Entladungsgefäss zum Aussenden eines kontinuierlichen Spektrums im Ultravioletten. - Google Patents

Entladungsgefäss zum Aussenden eines kontinuierlichen Spektrums im Ultravioletten.

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CH198263A
CH198263A CH198263DA CH198263A CH 198263 A CH198263 A CH 198263A CH 198263D A CH198263D A CH 198263DA CH 198263 A CH198263 A CH 198263A
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      Entladungsgefäss    zum Aussenden eines     kontinuierlichen    Spektrums im  Ultravioletten.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Entla  dungsgefäss zum Aussenden eines     kontinuier-          licben    Spektrums im Ultravioletten.  



  Es ist seit langem bekannt, Entladungs  gefässe zur Erzeugung eines kontinuierlichen  Spektrums im Ultravioletten zu verwenden.  Diese Gefässe haben den Nachteil eines hohen  Spannungsabfalles von der Grössenordnung von  einigen tausend Volt. Wegen des hierdurch  auftretenden grossen Energieumsatzes in der  Entladungsbahn muss man bei den bekannten       Entladungsgefässen    die gesamte Entladungs  strecke einschliesslich der Elektroden kühlen,  und zwar ist es üblich, ein umlaufendes küh  lendes Medium zu benutzen. Der Spannungs  verlust ist im wesentlichen durch den hoben  Kathodenfall bedingt, der noch dadurch ver  grössert wird, dass man, um hohe Stromdichten  zu erzielen, stark im Gebiet des anormalen  Kathodenfalles arbeitet.

      Es sind ferner für     Kippschwingzwecke          abgescbmolzene;        wasserstoffgefüllte,    gitterge  steuerte Entladungsgefässe mit Glühkathode  bekannt. Diese Gefässe strahlen ein rötliches  Liebt aus, in dem bei Betrachtung durch ein       Spektröskop    die Linien der     Balmerserien    fest  zustellen sind. Die     Kippschwingröhren    zeigen  in ihren Steuereigenschaften     (Zündkennlinie)     ein wenig konstantes Verhalten.

   Dieses Ver  halten findet auch. im Auftreten von     Banden     der     Hydroxylgruppe    im Spektrum seinen Aus  druckundist wohl auf     chemischeUmsetzungen     (Abgabe von Sauerstoff) der     Kathodensub-          stäriz    zurückzuführen.

   Ein Spektrum im Ultra  violetten können diese bekannten Wasserstoff  röhren schon deswegen nicht zeigen, weil ihre  Kolben -aus ultraviolett undurchlässigen Glä  sern hergestellt sind: Ausserdem ist aber auch  der Fülldruck zur Erzeugung von Ultraviolett  strahlen nicht ausreichend. Überdies legt man      bei den Schaltungen von mit     Wasserstoff    ge  füllten     Kippschwingröhren    Wert auf sehr  kurze Stromstösse (Entladungszeit etwa 10-6  See.), so dass die zur Erzeugung eines     Ultra-          violett-Kontinuums    notwendigen Bedingungen  sich wegen der kurzen Zeit nicht ausbilden  können.  



  Schliesslich ist es auch bekannt, bei Ent  ladungsgefässen mit einer Füllung aus einem  Wasserstoff enthaltenden Gemisch ein     ange-          schmolzenes        Palladiumröhrchen    zur Nachfül  lung des absorbierten Wasserstoffes vorzusehen.  



  Gemäss der Erfindung enthält ein Entla  dungsgefäss zur     Aussendung    eines kontinuier  lichen Spektrums im Ultravioletten eine Was  serstoffüllung und eine Glühkathode und ist  von der Pumpe abgeschmolzen. Der Fülldruck  liegt zweckmässig bei 0,5 bis 1 mm     Hg,    ist  also wesentlich höher als bei den bekannten       Kippschwingröhren.    Es zeigte sich bei den       Ultraviolettstrahlern    gemäss der Erfindung,  dass die bei den     Kippachwingröhren    vorhan  denen Unregelmässigkeiten     undUnsauberkeiten     im Spektrum, die diese Art der Entladungs  gefässe für     spektroskopische    Zwecke von vorn  herein unbrauchbar machen würden,

   nicht  störend in Erscheinung treten.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Entladungs  gefässes gemäss der Erfindung zeigen die Fi  guren 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung.  Das aus Glas hergestellte Gefäss ist mit 1  bezeichnet. Es ist mit einem Fenster 2 aus  für ultraviolette Strahlung durchlässigem Stoff,  beispielsweise Quarz, versehen. Das Fenster  ist so angeordnet, dass die Austrittsrichtung  der Strahlung mit der Richtung der Entla  dungsbahn zusammenfällt. Unmittelbar vor  dem Fenster befindet sich innerhalb des Ent  ladungsgefässes eine Scheibe 12, beispielsweise  aus Glimmer. Diese Scheibe ist auf einem Draht  schwenkbar gelagert und soll während des  Herstellungsverfahrens das Fenster vor Ver  unreinigungen schützen. In der Nähe des  Fensters befindet sich die Anode 3.

   Sie hat  zylindrische Gestalt und ist so angeordnet,  dass die Entladungsbahn vom Fenster aus  durch sie hindurch beobachtet werden kann.  Die Anode wird von der Stromzuführung 4    getragen. Diese ist in einem seitlich an dem  Entladungsgefäss angebrachten Ansatz 5 ein  geschmolzen und innerhalb des Entladungs  gefässes von einem Schutzröhrchen 13 um  geben. Am andern Ende des Gefässes befindet  sich die Kathode 6, die vorzugsweise als gross  flächige Hohlkathode ausgebildet ist, um das  Führen grosser Entladungsströme zu ermög  lichen. Entladungsbahn und Anode werden  von einem Schirm 7 umgeben. Dieser Schirm  ist mit rippenähnlichen Ansätzen 8 versehen,  um eine gute Abstrahlung der Wärme zu ge  währleisten.

   Schirm und Rippen bestehen  zweckmässig aus     Molybdän.        Fig.    2 zeigt einen  Schnitt durch das Entladungsgefäss und den  Schirm, der in     Fig.    1 durch die Linie     s-s     angedeutet ist. Der Schirm wird durch die  Drähte 14 mittels einer Schelle 10 von dem       Kathodenquetschfuss    getragen. Nach dem  Fertigstellen des Entladungsgefässes wird  dieses bei 9 von der Pumpe abgeschmolzen.  Im Betrieb wird der Schirm 7 über einen  hohen Widerstand 11 mit einer der Elektro  den, vorzugsweise der Anode, leitend ver  bunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsgefäss zum Aussenden eines kontinuierlichen Spektrums im Ultravioletten, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungs gefäss eine Wasserstoffüllung und eine Glüh- kathode enthält und von der Pumpe abge schmolzen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Fülldruck von 0,5 bis 1 mm Eg. 2. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Hohlkathode. 3.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in seinem Innern vor einem für ultraviolette Strahlung durchlässigen Fenster zum Auslass der Strahlung eine schwenkbar gelagerte Scheibe angeordnet ist. 4. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in seinem Innern vor einem für ultraviolette Strahlung durchlässigen Fenster zum Auslass der Strahlung eine schwenkbar gelagerte Scheibe aus Glimmer angeordnet ist. 5. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode hohlzylin drische Gestalt hat, so dass die ultra violette Strahlung aus der Entladungs bahn durch die zylindrische Anode hin durch aus dem Fenster austreten kann. 6.
    Entladungsgefäss nach Patentansprucb und Unteransprüoben 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schirm vorge sehen ist, der die Entladungsbahn und die Anode innerhalb des Entladungsge fässes umgibt. 7. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen -1 bis 6, dadureh gekennzeichnet, dass der Schirm mit rip penähnlichen Ansätzen ausgestattet ist. B. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mit rippenähn lichen Ansätzen ausgestattete Schirm aus Molybdän besteht. 9.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm über einen hohen Widerstand mit einer der Elektroden verbunden ist. 10. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm über einen hohen Widerstand mit der Anode verbunden ist.
CH198263D 1936-09-12 1937-09-08 Entladungsgefäss zum Aussenden eines kontinuierlichen Spektrums im Ultravioletten. CH198263A (de)

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