CH198276A - Fernschreibmaschine. - Google Patents

Fernschreibmaschine.

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CH198276A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/16Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of transmitters, e.g. code-bars, code-discs

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Description


  Fernschreibmaschine.    Die     Erfindung    betrifft     eine        Fernschreib-          mascbine,    bei welcher zur     Aussendung    des  gleichen Stromzeichens mehrere Tasten mit  verschiedener     Schriftzeichenbedeutung    vor  gesehen     sind.    Unter Verwendung von je fünf  Stromschritten für jedes Stromzeichen lassen  sich     bekanntlich    nur 32 verschiedene Strom  zeichen bilden, während in der Regel eine  grössere Anzahl von Schriftzeichen zur Dar  stellung zu bringen ist.

   Aus diesem Grunde  werden den     einzelnen    Stromzeichen jeweils  mehrere Schriftzeichen zugeordnet, beispiels  weise ein Schriftzeichen der Buchstaben  gruppe und eines der Ziffern- und Zeichen  gruppe, welche wahlweise nach Übermittlung  eines zur Umsteuerung dienenden Strom  zeichens zur     Wirkung    gebracht werden.  



  Die bekannten unter Verwendung eines  solchen     Stromsehrittalphabetes    arbeitenden  Fernschreibmaschinen verwenden     soviele    Ty  penträger, als Stromzeichen für die Schrift  zeichendarstellung vorgesehen sind, wobei  jeder dieser     Typenträger    zwei Typen, eine  der Buchstabengruppe und eine der     Ziffern-          und    Zeichengruppe, trägt.

   Die     internationale       Normung der Tastenfelder für Fernschreib  maschinen schreibt nun in Anpassung an die  Tastenfelder der gewöhnlichen Schreib  maschinen ein vierreihiges Tastenfeld vor, in  welchem für     einzelne        Stromzeichen.    jeweils  zwei Tasten vorgesehen sind, von denen die  eine die     Buchstabenbedeutung    dieses Strom  zeichens und die andere die Ziffern- und  Zeichenbedeutung dieses     Stromzeichens    er  kennen lässt. Beide Tasten     bringen    jedoch bei  Betätigung dasselbe Stromzeichen zur Aus  sendung.

   Die Zahl der- für die Sendung der  Schriftzeichen vorgesehenen Tasten stimmt  bei derartigen     Fernschreibmaschinen    nicht  mit der Zahl der     Typenträger    überein, die  durch die empfangenen Stromzeichen be  tätigt werden     können.     



  Eine solche bekannte Anordnung ist in  der Zeichnung schematisch dargestellt. Mit       TF    ist das Tastenfeld bezeichnet, welches  die     einzelnen    Tasten T enthält. In der Reihe  ON sind die Ordnungsnummern dieser ein  zelnen -Tasten eingetragen.     In.    der Barüber  liegenden Reihe     SN    sind die     einzelnen    Strom  bildnummern des     international    genormten      Telegraphenalphabetes eingetragen. Man er  kennt ohne weiteres, dass die Tasten 1 und     Q     beispielsweise dasselbe Strombild Nr. 17 zur  Aussendung bringen.

   Das gleiche gilt für die  Tasten 2 und W, die Tasten 3 und E, die  Tasten 4 und     R,    die Tasten 5 und T und die       Tasten    6 und Y usw.    In der Punktreihe     S    ist schematisch durch  Punkte angedeutet, welche der Tasten auf  die     Sendeeinrichtung    zur Aussendung der  Stromzeichen einwirken. Dies ist bei den be  kannten Schreibmaschinen für alle Tasten der  Fall.  



  Oberhalb der Punktreihe     S    ist in einer  weiteren Punktreihe E angedeutet, welche  der darüber angeordneten Typenträger     TT     durch die Empfangseinrichtung gesteuert  werden können. Die in der Zeichnung schraf  fiert dargestellten Typenträger     TT    sind für  diese Betrachtung als nicht vorhanden ausser  acht zu lassen. Ebenso ist für diese Be  trachtung zu unterstellen, dass jegliche me  chanische Verbindung zwischen den Tasten  <I>T</I> und den Typenträger     TT    fehlt, die Typen  träger vielmehr ausschliesslich durch die in  der Reihe E als Punkte angedeuteten Emp  fangseinrichtungen beeinflusst werden.

   Man  erkennt ohne weiteres, dass die Typenträger  in der Regel zwei Typen, und zwar eine der  Buchstabengruppe TB und eine in der Ziffern  gruppe TZ tragen. So sind auch die Typen  1 und     Q;    2 und W; 3 und E; 4 und R; 5 und  <I>T</I> und 6 und<I>Y</I> jeweils auf einem Typen  träger angeordnet, obwohl für die Aus  sendung der entsprechenden Stromzeichen  jeweils zwei Tasten in dem Tastenfeld vor  gesehen sind.  



  Die Verwendung des international ge  normten Tastenfeldes für Fernschreibmaschi  nen stösst nun bei solchen Fernschreibmaschi  nen auf Schwierigkeiten, bei denen die Typen  träger nicht nur     mittels    der elektrisch ge  steuerten Empfangseinrichtungen durch die  Stromzeichen beeinflusst werden, sondern  auch unmittelbar mechanisch bei Anschlag  der Sendetasten nach Art gewöhnlicher  Schreibmaschinen gesteuert werden. Für den    Empfang müssen beide Schriftzeichen auf  ein und demselben Typenträger angeordnet  sein, da ja durch ein und dasselbe Telegraphen  zeichen je nach der vorhergehenden Über  tragung eines     Umsteuerzeichens    beide Schrift  zeichen zum Abdruck gebracht werden kön  nen.

   Da aber für diese beiden Schriftzeichen  zwei getrennte Sendetasten vorgesehen sind,  von denen aus konstruktiven Gründen nur  eine mechanisch mit dem Typenträger ver  bunden sein kann,' würde beim Anschlag der  andern Sendetaste wohl das richtige Strom  zeichen zur Aussendung gebracht, jedoch kein  Schriftzeichen abgedruckt werden, da diese  zusätzliche Sendetaste nicht mechanisch mit  einem Typenträger     verbunden    ist.  



  Um die international genormte Anord  nung der Tasten in dem     Tastenfeld    auch bei  Fernschreibmaschinen anwenden zu können,  bei welchen die Typenträger im Sender zum  Mitschreiben mechanisch von den Tasten ge  steuert werden, werden gemäss der Erfindung  zur Aussendung des gleichen Stromzeichens  mehrere Tasten mit verschiedener Schrift  zeichenbedeutung vorgesehen, welche beim  Niederdrücken mechanisch je einen Typen  träger zum Anschlag seiner Type steuern, von  denen nur ein Typenträger auch von den Emp  fangseinrichtungen gesteuert wird und meh  rere Typen entsprechend den verschiedenen       Schriftzeichen    trägt.

   Sind beispielsweise für  ein- und dasselbe Stromzeichen zwei Tasten  vorgesehen, dann wird der von der einen  Taste mechanisch gesteuerte Typenträger  mit zwei Typen ausgerüstet, welche den bei  den dem gleichen Stromzeichen zugeordneten  Schriftzeichen entsprechen. Dieser Typen  träger wird auch von der Empfangseinrich  tung gesteuert. Der von der andern Taste ge  steuerte Typenträger wird hingegen von der  Empfangseinrichtung nicht gesteuert. Er  trägt zweckmässig auch nur eine Type, und  zwar vorzugsweise die Type, welche zu der  Ziffern- und Zeichengruppe gehört und wel  che daher erst nach Vornahme einer Um  steuerung zum Abdruck gebracht wird.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Aus  führungsbeispiel der Erfindung macht die zu-           sätAichen    Typenträger durch Schraffierung  kenntlich. Man     erkennt    beispielsweise, dass  die Taste mit der     Ordnungsnummer    6, welche  das Schriftzeichen Y trägt, mechanisch mit  einem     Typenträger    verbunden     ist,    der die       Typen    Y und 6 trägt. Wie der     Punkt    in der  Reihe E andeutet, ist dieser     Typenträger     auch durch die     Empfangseinrichtung    steuer  bar.

   Sobald das     Strombild    Nr. 25     empfangen          wird,        wird    die Type<I>Y</I> der Typengruppe<I>TB</I>  zum     Abdruck    gebracht. Wird vorher das  Strombild Nr. 30 für die Ziffern- und Zeichen  umschaltung empfangen, dann     wird    durch  denselben Typenträger das Schriftzeichen 6  der Typengruppe TZ zum Abdruck gebracht.  



  Die     Sendetaste    mit der Ordnungsnummer  21, welche die     Beschriftung    6 trägt, ist nun  mit     einem    zusätzlichen Typenträger verbun  den, welcher in der Typengruppe TZ die  Type 6 trägt. Dieser Typenträger kann nicht  von der Empfangseinrichtung beeinflusst wer  den. Er wird lediglich beeinflusst, wenn die  Taste 21 angeschlagen wird.

   Die Type für  das Schriftzeichen 6 ist auf diesem Typen  träger     in    der Gruppe TZ für Ziffern und  Zeichen angeordnet, so dass sie also nur nach  vorhergehender     Umsteuerung    des Wagens  durch Beeinflussung der Taste mit Ordnungs  nummer 2, welche die     Beschriftung        Zi        (Zif-          fernumschaltung)        trägt,    zum Abdruck ge  bracht werden kann.

   Für den     Sendenden    be  steht die Vorschrift, dass er die Tasten mit       Zahlenbedeutung    nur nach vorhergehendem       Anschlag    der Taste 2 für die     Zifferumschal-          tung    anschlagen darf. Durch die Taste 21 bei  spielsweise, welche die     Beschriftung    6 trägt,  wird ja dasselbe Strombild Nr. 25 zur Aus  sendung gebracht     wie    durch die Taste 6,  welche die     Beschriftung    Y trägt.

   Würde der       Sendende    nicht erst das Zeichen für die     Zif-          fernumschaltung    aussenden,     dann    würde in  dem Empfänger das Schriftzeichen Y an  Stelle von 6 zum Abdruck gebracht werden.  Vergisst bei der als Ausführungsbeispiel der  Erfindung angeführten Fernschreibmaschine  der Sendende vor Anschlag der Taste, welche  die Beschriftung 6 trägt, den Anschlag der  Taste     Zi,    dann erhält er     keinen    Abdruck    einer Type, so dass er auf diese falsche Be  tätigung aufmerksam gemacht wird.  



  Das gleiche gilt für die     zusätzlichen    Ty  penträger der Tasten mit den Ordnungs  nummern 1, 5, 9, 13., 17, 21, 25, 29, 33 und  37\, welche in der     Zeichnung    durch Schraf  fieren hervorgehoben     sind.     



  Die     Verwendung    zusätzlicher Typenträ  ger für     diejenigen        Tasten,    welche     ein.    für die  Wiedergabe zweier Typen vorgesehenes  Strombild zur     Aussendung    bringen, das auch  seitens einer weiteren, bereits mit einem  Typenträger verbundenen Taste zur Aus  sendung gebracht     wird,    ermöglicht somit  auch     Fernschreibmaschinen,    deren Typen  träger unmittelbar mechanisch von den  Tasten gesteuert werden, mit den internatio  nal genormten Tastenfeldern auszurüsten.

    Derartige     Schreibmaschinen    haben jedoch ge  genüber den Fernschreibmaschinen, deren  Typenträger ausschliesslich durch die elek  trischen     Empfangseinrichtungen    gesteuert  werden, den Vorzug grösserer Einfachheit,  weil sie weitgehend entsprechend den ge  wöhnlichen     Schreibmaschinen    ausgebildet  werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernschreibmaschine, bei welcher zur Aussendung des gleichen Stromzeichens meh rere Tasten mit verschiedener Schriftzeichen bedeutung vorgesehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen, ein gleiches Stromzeichen (SN5) aussendenden Tasten <I>(ON 9,</I> 11) beim Niederdrücken mechanisch je einen Typenträger (3;
    E, 3) zum Anschlag seiner Type steuern, von denen nur ein Typen träger (E, 3) auch von den Empfangseinrich- tungen gesteuert wird und Typen entsprechend den verschiedenen Schriftzeichen trägt. UNTERANSPRUCH: Fernschreibmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nur von der Sendetaste gesteuerte Typenträger eine Type der Ziffern- und Zeichengruppe trägt, welche erst nach Vornahme einer Um steuerung zum Abdruck gebracht wird.
CH198276D 1937-06-23 1937-06-23 Fernschreibmaschine. CH198276A (de)

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