CH198308A - Verfahren zur Steuerung von Einphasenstrom-Triebfahrzeugen, insbesondere solchen mit Widerstandsbremsung. - Google Patents
Verfahren zur Steuerung von Einphasenstrom-Triebfahrzeugen, insbesondere solchen mit Widerstandsbremsung.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L9/00—Electric propulsion with power supply external to the vehicle
- B60L9/16—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
- B60L9/24—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
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Description
Verfahren zur Steuerung von Einphasenstrom-Triebfahrzeuge-u. insbesondere solchen mit Widerstandsbremsung. Die Erfindung -,betrifft ein Verfahren zur Steuerung von Einphasenstrom-Triebiahrzeu- gen, insbesondere solchen mit Widerstands bremsung.
Sie beruht auf den altbekannten, einfachen Verfahren, zwecks Gesellwindig- keitsregelung die Spannung an den Triebmo- foren zu verändern, kombiniert diese aber der art, dass sich- die mit in neuerer Zeit ent wickelten vielstufigen oder gar stufenlosen Regelungen bezweckten Vorzüge erreiellen lassen unter Vermeidung der Komplizierthei- fen dieser Regelungen.
Die am meisten verwendete 3pannungs- abstufung mittelst A-nzapfungen am Trans formator und Überschült- bezw. Spannungs- teilerspulen ist sehr einfach und zweckmässig, wenn die Zahl der Stufen nicht zu gross ge wählt wird.
Statt Jer Übersclialtspulen wird oft ein ohmscher Widerstand verwendet, überden während,des Überganges von einer Stufe zur näehsten -die neu anzusehliessende Anzapfung mit den Triebmotoren verbunden wird. Beide,Schaltmittel können ihren Zweck nicht vollkommen erfüllen.
Die Übersehalt- ,spulen wirken im Selialtmoment als Drossel spulen und bewirken als solche einen 3pan- nung.srückfall. Dieser wirkt sieh auf den untern Stufen aus zwei Grün-den unervvün#sellt stark aus: erstens weildieser Abfall induktiv und nahezu in Phase mit der Anlaufspannung ,der Motoren liegt;
zweitens weil die Strom stösse bei gleicherSpannungsänderung zufolge der Triebmotoreigenart dort am grössten sind. Der ohmselie Überschaltwiderstand ist nur für eine bestimmte Stromstärke richtig be- messbar. Bei grösseren Motorstromstärken be wirkt er ebenfalls einen Rückfall der Span nung, und bei kleineren werden Schalter und Widerstand, deren Strom vom Motorstrom unabhängig ist, unnötig stark beansprucht.
Die Schwierigkeit wird vergrössert,clureh die Notwendigkeit, zur Erzielung gleicher Strom- .stösse die Stufenspannung bei den obersten Stufen etwa doppelt -so gross wie bei den untersten zu wählen. Diese Naeliteile werden in neuerer Zeit hoch bewertet, und <U>man</U> hat durch umfangreiche Vorrichtungen die Strom- 3tösse gemildert und vermieden.
Zu diesem Zwecke sind Vielstufenregelungen, wie bei- 3piel.sweise mitteIst Kollektorregler und Gleittransformator, entstanden.
Die vorliegende Erfindung bietet eine be sonders einfache Lösung und ist auf folgende Überlegungen gegründet: <B>1.</B> Die Stromstösse sind bei den untern Stufen schwer zu bekämpfen, bei den obern sind sie aus bekannten Gründen ohnehin ge- rino, und kaum spürbar.
2. Nur für die obern Stufen istes leicht, die Übersc'haltspulen zu bemessen, weil ihre Spannungsunters,ehiede nicht wesentlieh ver schieden sein müssen.
<B>3.</B> In vielen neuzeitlichen Triebfahrzeugen wird Widerstandsbremsung eingebaut, so dass ein leistungsfähiger Widerstand bereits vor handen ist, der zum Anfahren verwendbar gemacht werden kann.
4. Wenn auf veränderlichen Widerstand gebremst wird, ist die ganze Vorrichtung zu stossfrei,er Anfahrt schon fix und fertig auf ,dem Fahrzeug; sie braucht nur angeschlossen zu werden.
<B>5.</B> Die Anfahrenergieverluste sind trotz ,des ahmschen Widerstandes nicht -,vesentlieh vergrössert, wenn der Widerstand oder der ,o-rösste Teil desselben an einer Transformator- anzapfung vergleichsweise niedrigerer Span nung angeschlossen ist.
Erfindungsgemäss wird die Triebmotoren- spa.nnun#g im Bereiche der tieferen Werte durüli Veränderung eines ohmschen Wider standes im Hauptstromkreie und im Bereiche der höheren Spannungen durch Veränderung der Transformatoropannung geregelt. Falls elektrische Widerstandsbremsung, besonders solche mit veränderbarem Widerstand, vor gesehen ist, wird zweckmässig dieser Wider stand samt seiner Sühaltvorrichtung als An- fahrwiderstand benützt.
Fig. <B>1</B> der schematischen Zeichnung zeigt beispielsweise eine Einrichtung zur Durch führung des vorliegenden Verfahrens. Der Transformator<B>1</B> besitzt im Bereiche der höheren Spannung der Unterspannungswick- lung die Anzapfungen 2 bis<B>6,</B> mit denen in Verbindung mit der Übersehaltspule <B>7</B> die Fahrstufen X bis XIV erzielt werden mit den in Fig. 2 dargestellten Kennlinien. Die Fahrstufen<B>1</B> bis IX werden durch stufen weises Kurzschliessen des Widerstandes<B>8</B> mit den Sühaltelementen <B>9</B> bis<B>16</B> erzielt.
Der Triebmotor<B>17</B> fährt an mit #Stromstössen ge mäss Fig. 4. Die Stromrüükfälle, wie sie sonst gemäss Fig. <B>3</B> auftreten, sind vollständig ver mieden. Die Stufenzahl beim Anfahren ist nicht mehr durch die Zahl der Traneforma- toranzapfungen beschränkt, sondern sie wird im Anfahrbereich zweckmässig so hoch ge wählt, dass die Zugkraftstösse nicht mehr be merkbar sind.
Das neue Schaltverfahren ist in Verbin dung mit allen bekannten Steuerungen und Steuerungseinzelheiten anwendbar. So kön nen die Schaltelemente als Hüpf-er (Schützen) oder zu einem 8tufenschalter zusammen gebaut sein; oder der obere Bereich kann durch Hochspannungs- oder Gleittransforma- torsteuerung verwirklicht werden. Auch bei diesen zwei 8teuerarten zieht, man erhebliche Vorteile aus der Erfindung.
Die Sonder transformatoren werden kleiner, und die Ge- samtsehaltzeit wird pro Spannungseinheit dadurch verkürzt, dass nur noch ein Teil der Gesamtspannung am Transformator zu ver ändern ist.
Trotzdem die Fahrstufen zwei Gruppen bilden, nämlich eine mit Widerstandsstufen und eine mit Transformatoranzapfungen, können die meisten an sich bekannten Steue rungen Anwendung finden. So kann zum Beispiel ein Stromwächter benützt werden, der bei Erreichung der Höchststromgrenze im untern Bereiche der Anfahrt das Weiter- schalten der Widerstandsetufen und im obern Bereiche das Weiterschalten der Transforma- torstufen hemmt.
Die Einteilung der Stufen und der Be- reieh der einen und der andern Stufenart kann nach versühiedenen Gesichtspunkten er folgen und hängt unter anderem von den Daten des Bremswiderstandes ab.
Um die Wid#erstän#de möglichst zu schonen und um die Anfalirt möglichst wirtschaftlich zu ge stalten, werden dieWiderstanclestufen zweck- missig nur bei verglei:übeweise kleiner Fahr- geseliwindigkeit benützt und bei höheren Ge schwindigkeiten überbrückt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Steueruno- von Einphasen- strom-Triebfahrzeugen, insbesondere solchen mit Widerstandsbremsung, dadurch gekenn zeichnet, dass die TriebmotorenGpannung im Bereiche der tieferen Werte durch Verände rung eines ohmechen Widerstandes im Haupt stromkreis und im Bereiche -der höheren Spannungen durch Veränderung der Trans- formatorspannung geregelt wird.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanepruch, dadurch gekennzeichnet, dass als ohmscher Anfahr- widerstand Ader für Wider-stand-sbremeung nötige BremsWiderstand benützt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass als ohmscher Anfahr- widerstand der für Widerstandsbremsung nötige Bremswiderstand samt seiner zum Bremsen benötigten Schalteinriclitung be nützt wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentanspru-eh, gekenn zeichnet durch die Verwendung eines StromwIchters, der<B>-</B>sowohl im Bereiche Jer Anfahrt mit ohmethem Widerstand, als auch in Jenjenigem mit Transformator- spannuagsänderung wirkt. 4.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieWiderstündsstufen nur bei vergleichsweise kleiner Fahr- gesehwindigkeit benützt und bei höheren Gestliwindigkeiten überbrüokt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH198308T | 1937-08-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198308A true CH198308A (de) | 1938-06-15 |
Family
ID=4441273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198308D CH198308A (de) | 1937-08-20 | 1937-08-20 | Verfahren zur Steuerung von Einphasenstrom-Triebfahrzeugen, insbesondere solchen mit Widerstandsbremsung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198308A (de) |
-
1937
- 1937-08-20 CH CH198308D patent/CH198308A/de unknown
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