CH198389A - Drehergeschirr. - Google Patents

Drehergeschirr.

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CH198389A
CH198389A CH198389DA CH198389A CH 198389 A CH198389 A CH 198389A CH 198389D A CH198389D A CH 198389DA CH 198389 A CH198389 A CH 198389A
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Herbert Roth
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Herbert Roth
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Application filed by Herbert Roth filed Critical Herbert Roth
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D19/00Gauze or leno-woven fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Drehergeschirr.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein     Drehergeschirr,    dessen besondere  Kennzeichen darin liegen, dass zur Betäti  gung je zweier zusammengehöriger Dreher  fäden zwei Halblitzen und mindestens ein  Paar     Führungslitzen    vorgesehen sind, wobei       eine-Halblitze    von unten nach oben und die  andere von oben nach unten arbeitet, der  gestalt, dass das Fadenauge der nach oben  arbeitenden Halblitze bei     Mittelfachstellung     unterhalb des Fadenauges der nach unten ar  beitenden Halblitze steht.

   Hierdurch fallen  die sonst bei der Herstellung von     Dreherge-          weben    erforderlichen Grundschäfte, Dreher  wellen und     Wippvorrichtungen    fort, weil  kein "leichtes" und "schweres"     Dreherfach     mehr auftritt, und es     kann    ein einfacher  Webstuhl     benutzt    werden, wie er für ge  wöhnliches. Weben     in    Frage kommt.  



  Handelt es sich darum, nur     Dreherbin-          dungen    zu weben, so ist das Geschirr so zu  gestalten,     däss    zur Betätigung je zweier zu  sammengehöriger     Dreherfäden    zwei Füh  rungslitzen vorhanden     sind,    von     -denen    jede    mit zwei in der Höhe versetzten Schlitzen  versehen ist. in denen zwei Halblitzen so ein  gehängt sind, dass die eine Halblitze durch  einen Schlitz, die andere Halblitze durch den       andern    Schlitz beider     Führungslitzen    geht..  Danach kommt man je     Drehergeschirr    mit  zwei Schäften weniger aus.  



  Auf der     Zeichnung        sind    Ausführungs  beispiele des     Drehergeschirres    und sein Ar  beiten dargestellt, und zwar gelten die       Abb:    1 bis 5 für das zuletzt     beschriebene          Drehergeschirr,    mit dem nur     Dreherbindun-          gen    zu weben sind, die     Abb.    6 und 7 für ein       Drehergeschirr,    mit dem auch abwechselnd       Leinwandbindungen    erzeugt werden können.  



       Abb.    1 zeigt die     Führungslitze    nur für       Drehergewebe;          Abb.    2 zeigt die Halblitze,       Abb.    3 den vordern     Dreherschaft    im  Oberfach;       Abb.    4 zeigt den Fachwechsel;       Ab"b.    5 zeigt den     hintern        Dreherschaft    im  Oberfach,           Abb.    6 die Führungslitze für Dreher- und  Leinwandbindung;

         Abb.    7 zeigt eine der     Abb.    3 entsprechende  Stellung der     Dreherschäfte    mit     Dreherlitzen     für Dreher- und Leinwandbindung.  



  Die     Dreherlitze,    die nur für Dreherbin  dung benutzt wird, besteht nach     Abb.    3     bis     5 aus den beiden Führungslitzen 3 und 4,  von denen eine in     Abb.    1 besonders gezeich  net ist, und zwei Halblitzen 1 und 2, von  denen eine in     Abb.    2 besonders gezeichnet ist.

    Wie aus den     Abb.    3, 4 und 5 ersichtlich, ist  jede Halblitze in beiden Führungslitzen ein  gehängt, und zwar so, dass die Halblitze 1  durch die linken Schlitze     g'    der Führungs  litzen, mit dem Fadenauge c nach unten, ein  gehängt, und die Halblitze 2 in den rechten  Schlitzen     g'    der Führungslitzen, mit dem  Fadenauge c nach oben, eingehängt ist.

   Die  beiden Schlitze     g1    und     y2    der Führungslitze  sind in der Längsrichtung so gegeneinander  versetzt, dass bei     Mittelfachstellung    der  Schäfte     (Abb.    4) die     Dreherfäden    a und b so  weit auseinander sind, dass beim folgenden  Umtreten des Faches die Fäden glatt anein  ander vorbeigehen können. In     Abb.    3 ist eine       Stellung    gezeigt, in der die Führungslitze 3  gehoben und die Führungslitze 4 gesenkt ist.  In dieser Stellung befindet sich der Dreher  faden a im Hochfach, und zwar in der Zeich  nungsebene     vor    dem im Tieffach befindlichen       Dreherfaden    b.

   Nach dem Eintragen des       Schussfadens    wird die     Mittelfachstellung          Abb.    4 erscheinen. Beim jetzt folgenden Um  treten des Faches senkt sich die Führungs  litze 3 weiter ins Tieffach, wobei sie die  Halblitze 2 freigibt und dafür die Halblitze  1     mit    ins Tieffach nimmt. Entsprechend  dieser Wechselbewegung nimmt die Füh  rungslitze 4 beim Gang ins Hochfach die  Halblitze 2 mit nach oben. Diese Stellung ist  in     Abb.    5 dargestellt. Der     Dreherfaden    a be  findet sich wieder im Hochfach und der       Dreherfaden    b im Tieffach.

   Jedoch liegt in  dieser Stellung der     Dreherfaden        a        hinter    dem       Dreherfaden    b. Aus     Abb.    5 wechselt das  Fach nach Passieren des Mittelfaches     (Abb.    4)  wieder in die Fachstellung nach     Abb.    3 unter    fortlaufendem Eintragen des Schusses. Auf  diese Art wird die     Dreherbildung    erzeugt.  



  Beim     Drehergeschirr,    mit dem sowohl  Dreher, als auch Leinwandbindung erzeugt  werden soll, werden zwei     Dreherlitzenpaare     verwendet, von denen jedes aus zwei Führungs  litzen nach     Abb.    6 und einer Halblitze nach       Abb.    2 besteht. Beim linken     Dreherlitzenpaar     in     Abb.    7 stehen die Führungslitzen<I>i</I> und     lc    so  wie     Abb.    6 zeigt, und die Halblitze 1 ist, mit  ihrem Fadenauge c nach oben, in die Schlitze       ia    der Führungslitzen<I>i</I> und<I>k</I> eingehängt.

   Das  rechte     Dreherlitzenpaar    besteht aus den Füh  rungslitzen o, p und der Halblitze     q;    es ist  ebenso ausgebildet wie das linke Dreher  litzenpaar, jedoch ist oben und unten ver  tauscht. Bei der Fachstellung in     Abb.    7,  die der Fachstellung in     Abb.    3 entspricht,  hat die linke Führungslitze i der linken       Drehergruppe    die Halblitze 1 mit dem Dreher  faden r gehoben, während sich die Führungs  litze k gesenkt hat.

   Im rechten     Dreherlitzen-          paar    ist die Führungslitze p gesenkt und mit  ihr die Halblitze     q,    in der der     Dreherfaden    s       eingezogep    ist; die Führungslitze o ist ge  hoben. In dieser Fachstellung wird der       Schussfaden        eingetragen.    Zur     Mittelfachstel-          lung    senken sieh die beiden Führungslitzen       i.    und o, während sich die beiden Führungs  litzen<I>k</I> und<I>p</I> heben.

   In der     Mittelfachstel-          lung    wird ein ähnliches Bild erzeugt wie in       Abb.    4 dargestellt ist. Um die der     Abb.    5  entsprechende Fachbildung zu erreichen,  heben sich gleichzeitig die Führungslitzen k  und<I>p,</I> während sich die Führungslitzen<I>i</I>  und o senken. Mit der Führungslitze k geht  die Halblitze<I>l</I>     mit    dem     Dreherfaden   <I>r</I> wieder  ins Hochfach und mit der Führungslitze o  die Halblitze q mit ihrem     Dreherfaden    s  wieder ins Tieffach.

   Jedoch befindet sich       hierbei    der     Dreherfaden   <I>r</I>     hinter    dem Dreher  faden s, wie     entsprechend    in     Abb.    5 gezeigt.  In dieser Stellung wird wieder     ein.    Schuss  eingetragen.

   Zur weiteren     Dreherbildung     wechseln die     Führungslitzen    und mit ihnen  die Halblitzen durch die     Mittelfachstellung     in die ursprüngliche Fachstellung nach       Abb.    7     usw.    Soll     aus    der     Abb.    7 nach           Eintragen    des Schusses     Leinwandbindung     erzeugt werden, so arbeiten nur noch die       Führungslitzen   <I>i</I> und<I>p</I> mit ihren Halb  litzen l und q;

   das nach der     Abb.    7 fol  gende Leinwandfach ergibt sich durch Ab  senken der Führungslitze i mit ihrer Halb  litze     l    und Anheben der Führungslitze<I>p.</I>  Durch die nicht     mitgezeichneten    Federn, die  an den Tragdrähten, die durch die Endösen     t     der Halblitze geführt     sind,    angreifen, wird  die Halblitze q nach oben gezogen. So wech  seln also die     Dreherfäden    r und s ihre Stel  lung.     Dreherfaden    r kommt     ins    Tieffach,       Dreherfaden    s ins Hochfach.

   Nach dem Ein  tragen des     Schussfadens    hebt sich wieder die       Führungslitze   <I>i</I> mit ihrer Halblitze     l    und  dem     Dreherfaden    r, während Führungslitze  p, Halblitze q und     Dreherfaden    s ins Tief  fach gehen. Diese Stellung entspricht     Abb-.    7.  Auf diese Art kann beliebig oft Leinwand  bindung oder auch jede andere     .Bindung    er  zeugt werden. Den Anforderungen entspre  chend kann auch die Leinwandbindung  mit der     Dreherbindung    zu jedem Zeitpunkt  wechseln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehergeschirr; dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung je zweier zusammen gehöriger Dreherfäden zwei Halblitzen und mindestens ein Paar Führungslitzen vor gesehen sind, wobei eine Halblitze von unten nach oben und die andere von oben nach unten arbeitet, dergestalt, dass das Fadenauge der nach oben arbeitenden Halblitze bei 1Vlittelfachstellung unterhalb des Fadenauges der nach unten arbeitenden Halblitze steht.
    UNTERANSPRUCH: Drehergeschirr,nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Betätigung je zweier zusammengehöriger Dreherfäden (a, b) zwei Führungslitzen (3, 4) vorhanden sind, von denen' jede mit zwei in der Höhe ver setzten Schlitzen (g', g2) versehen ist, in denen zwei Halblitzen (1, 2) so eingehängt sind, dass die eine Halblitze (1) durch die Schlitze (g'), die andere Halblitze (2) durch die Schlitze (g2) der beiden Führungslitzen (3, 4) geht.
CH198389D 1937-03-31 1937-03-31 Drehergeschirr. CH198389A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT504348B1 (de) * 2007-03-07 2008-05-15 Starlinger & Co Gmbh Rundwebmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT504348B1 (de) * 2007-03-07 2008-05-15 Starlinger & Co Gmbh Rundwebmaschine

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