CH198391A - Vorrichtung zur genauen Längenermittlung von Stoffbahnen. - Google Patents

Vorrichtung zur genauen Längenermittlung von Stoffbahnen.

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CH198391A
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Anton Van Kempen Peter
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Anton Van Kempen Peter
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  Vorrichtung zur genauen Längenermittlung -von Stoffbahnen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur genauen Längenermittlung von Stoff  bahnen. Die     Längenermitflung    kann durch  Messen und Registrieren der Länge an einem  Zählwerk oder durch Anbringen von     Mess-          marken    in bestimmten Abständen auf der  Stoffbahn erfolgen. Die Vorrichtung kann  auch zum gleichzeitigen Registrieren und  Markieren eingerichtet sein.

   Wird beim  Messen     bezw.    Markieren von Stoffbahnen das  Zählwerk     bezw.    die     Markiervorric'htung    von  einer     dreIlbaren        MesstrornTnel    aus betätigt, so  ergibt sich eine Beeinflussung des     Messergeb-          nisses        bezw.        -des        Abstandee        -der    Marken<B>je</B>  nach der Dicke und der Dehnbarkeit des  Stoffes, wobei der     Mess-        bezw.    Markierungs  fehler mit der Dicke und der     DeÜnbarkeit     des Stoffes steigt.

   Man hat versucht, diese  Unterschiede dadurch auszugleichen,     dass     man im Durchmesser verstellbare,     sogenannte          Expansions-Messtrommeln    verwendete und für  dickere Stoffe den Durchmesser der Walze  durch entsprechende Einstellung verkleinerte,  oder man spannte Stoffe am Einlauf vor der         IvlesstromTnel    übermässig stark aus, was aber  nur von sehr geübten Facharbeitern mit     -ein-er     einigermassen genügenden Genauigkeit vor  genommen werden kann und auch von diesen  nur bei entsprechend dehnbaren Stoffen und  nur bis zu einer gewissen geringen     Stoffdicke     durchgeführt werden     kann-Anderseits    hat  man versucht,

   indem man zum Zwecke der  Ausschaltung der Unterschiede den Stoff um  zwei gleiche     Messtrommeln    von demselben  Durchmesser und bei gleichem     Umschlin-          gangswinkel    bei der einen Trommel oben,  (auf der "rechten" Seite des Stoffes), und  bei der andern<U>Trommel</U> unten (auf der       Jinken"    Seite     6as    Stoffes) herumführte und  die so erlangten     Messergebnisse    durch ein       Differential-Zä,'hlwerk    auf ein mittleres Mass  bringen liess, diesen Übelstand zu vermeiden;  doch ist das zu teuer und im Endergebnis    auch nicht sicher genug.

      Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Vorrichtung, welche eine genaue Längen  ermittlung der Ware mit wesentlich     ein-          faelleren    Mitteln bei vollständig selbsttätiger      Wirkungsweise ermöglicht. Gemäss der Er  findung     umfasst    die Vorrichtung eine einzige       Messtrommel    von unveränderlichem Durch  messer, über welche die Ware läuft, ein die  Umdrehung der Trommel zählendes Zähl  werk     bezw.    eine     Markiervorrichtung,    die in  Abhängigkeit von der Umdrehungszahl der  Trommel betätigt wird, und ein Differential  getriebe,

   welches unter dem     Einfluss    von auf  der Aussenseite     def    um die     Messtrommel     herumgeführten Ware anliegenden     Tast-          gliedern    das Zählwerk     bezw.    die     Markier-          vorrichtung    entsprechend der Dicke richtig  stellt.  



  Die     Markiervorrichtung    wird zweckmässig  in einem     Markierkopf    in Form eines offenen  Zylinders untergebracht, der gleichachsig mit  der     Messtrommel    angeordnet ist und mit  dieser gleichen Durchmesser besitzt. Die       Markiervorrichtung    kann hierbei etwa gemäss  der britischen     Patentschrift        Nr.    4437<B>12),</B>     Fig.   <B>5</B>  und<B>6</B> ausgebildet sein.

   Der     Markierkopf     läuft während jeder Umdrehung der     Mess-          trornmel    um mehr als den vollen Winkel<B>um,</B>  wobei der zusätzliche Umlauf durch die Ein  stellung der das Differentialgetriebe beein  flussenden     Tastglieder    verursacht wird. Die  Dicke des Materials wird mit andern Worten  im     Markierkopf    ausgeglichen (kompensiert)  und die     Messmarken    werden genau an den  richtigen Stellen an der Unterseite der Ware  aufgesetzt, wie immer die Dicke der Ware  und ihr äusseres     Umfangmass    sein mögen.  



  Zur Aufrechterhaltung der für die     rieb-          tige    Messung notwendigen unveränderlichen  Spannung der Ware werden zweckmässig be  sondere Einrichtungen vorgesehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer Vorrichtung zum Messen 'und  Markieren nach der Erfindung dargestellt.       Fig.   <B>1</B> zeigt die gesamte Vorrichtung in     Sei-          ten,ansi(#ht;        Fig,    2: ist eine     Detailansieht    des       Differentialausgleichgetriebes;        F'ig.   <B>3,</B> ist ein  Schnitt nach der Linie     III-III    der     Fig.    2,       Fig.    4 eine Detailansicht der Einrichtung zur  Aufrechterhaltung einer unveränderten     Span-          nun,g    der Ware;

       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> sind<B>je</B> eine  Endansicht und eine Draufsicht zu     Fig.    4.    Gemäss     Fig.   <B>1</B>     umfasst    die Vorrichtung  eine Einzugswalze<B>1,</B> einen Warenspanner 2,  eine     Messtrommel   <B>3</B> mit gleitsicherer Ober  fläche, einen zweiten Warenspanner 4 und  eine Abzugswalze<B>5.</B> Die Ware x wird in der  angegebenen Reihenfolge über diese Walzen  geführt. Die Wellen<B>6, 7, 8</B> der Zuführungs  walze, der     Messtrommel    und der Abzugswalze  sind drehbar in Lagern<B>9, 10, 11</B> in den  beiden     Seitenrahmenteilen   <B>12</B> (von denen nur  einer gezeichnet ist) gelagert.

   Ein Motor<B>13</B>  ist im Rahmen angeordnet und treibt die Zu  führungswalze und die     Messtrommel        ül>--r    die       Kettenradgetriebe    14,<B>15, 16,</B>     bezw.    über den  Riementrieb<B>17, 18, 19</B> an. Die Abzugswalze  <B>5</B> kann ebenfalls, falls erwünscht, einen di  rekten Antrieb erhalten.  



  Wie oben erwähnt, sind auf der Aussen  seite der oben um die Trommel<B>3</B> herum  geführten, zu messenden oder zu markieren  den Ware anliegende Glieder zur zusätzli  chen Betätigung des Zählwerkes     bezw.    der       Markiervorrichtung    zwecks Ausgleiches der  durch die Dicke der Ware bedingten Längen  unterschiede vorgesehen. Diese Glieder be  stehen aus einer der Dicke der Ware sich  selbsttätig anpassenden     Tastvorrichtung,    die  über ein Differentialgetriebe auf das Zähl  werk     bezw.    die     Markiervorrichtung    einwirkt.  Als     Tastvorrichtung    dient eine Walze<B>23,</B> die  am Ende eines Hebels 24 gelagert ist, dessen  anderes Ende drehbar auf einer Achse<B>25</B>  sitzt.

   Die Achse wird von einem Lager<B>26</B>  aufgenommen,     daz        isioh    an geeigneter Stelle  vom Maschinenrahmen weg erstreckt. Die  Walze<B>23</B> ist so angeordnet und von solcher  Länge,     dass    sie am Rande der Ware läuft,  und kann zwecks Einstellung des     Anlage-          drue,'kes    auf dem Hebel 24 längsverschoben  werden, indem der Walzenzapfen, in einem  Längsschlitz des Hebels 24 verschiebbar an  geordnet ist.

   Eine andere Möglichkeit der  Einstellung des     Anlagedruoke"#        bestehtdarin,          dass    ein Gegengewicht gleitbar auf einem sich  von der Drehachse 25 in entgegengesetzter  Richtung wie der Arm 24 erstreckenden  Hebelarm aufgesetzt wird. Die     Tastwalze     kann im Bedarfsfalle sich auch über die      ganze Breite der Ware erstrecken, wobei sie  eine zweite, analoge Lagerung auf der andern  Seite des Maschinenrahmens erhält.  



  Fest verbunden mit dem die     Tastwalze   <B>23</B>  tragenden Hebel 24 ist ein zweiter Hebel<B>27,</B>  dessen eines Ende ebenfalls um die Achse<B>25</B>  drehbar ist, während an das andere Ende  eine senkrecht geführte bewegliche Schub  stange<B>28</B> gelenkig angeschlossen, ist. Eine  Verzahnung     20;    der Schubstange kämmt mit  einem lose auf der Welle<B>31</B> sitzenden     Ritzel     <B>30.</B> Die Lager der Welle sind in einem auf  dem Rahmen 12 sitzenden Gehäuse<B>32</B> unter  gebracht. Der     Zahnstangentrieb   <B>29, 3,0</B> hat  die Aufgabe, das Differentialgetriebe ent  sprechend der Dicke     #d-er    Ware zu beeinflussen.  



  Dieses Differentialgetriebe     umfasst    ein  Paar gleichachsig angeordneter Sonnenkegel  räder<B>33,</B> 34 und das mit beiden in Eingriff  stehende Planetenrad<B>35.</B> Das Sonnenrad<B>33</B>  ist auf der in den Lagern<B>37, 38</B> innerhalb  des Gehäuses<B>32</B> gelagerten Welle<B>36</B>     auf-          gekeilt    und erhält seinen Antrieb vom Mo  tor über die Kettentriebe 14,<B>15</B> und<B>39,</B> 40,  41.

   Das andere     Sonnenrad    34 ist auf der  gleichachsig mit der Welle<B>36</B> im Lager 43  im Gehäuse<B>32</B> gelagerten Welle 42     auf-          gekeilt.    Das Planetenrad<B>35</B> besitzt einen  Drehzapfen 44, mit dem es in einem Lager  45     (Fig.    2) drehbar gelagert ist, das in einem  Schneckenrad 46 vorgesehen ist. Dieses ist  auf einer gleichachsig mit den     Sonnenräder-          wellen    und zwischen diesen angeordneten  Welle 47 gelagert, die beiderseits in den       Nabenbohrungen    48, 49 der Sonnenräder<B>33,</B>  34 drehbar gelagert ist.  



  Das Lager 45 ist radial zur Achse des       Schneckenrades    46 und in Abstand von die  ser angeordnet, so     dass    eine Drehung des       Selineckenrades    eine Umlaufbewegung des  Planetenrades um die Schneckenrad-     bezw.          Sonnenradachse    zur Folge hat. Das     Schne-          ekenrad    46 steht mit einer Schnecke<B>50</B> in  Eingriff, deren Welle<B>51</B> in den Lagern<B>52,</B>  <B>53</B> im Gehäuse<B>32</B> gelagert ist<B>*</B> Auf der  Welle<B>51</B> ist weiters ein Kegelrad 54 be  festigt, das mit einem fest auf der Welle<B>31</B>  sitzenden Kegelrad<B>55</B> in Eingriff steht.

   Mit    der Welle<B>31</B> läuft ferner ein Klinkenzahn  rad<B>59</B> um, das von einer Klinke<B>60</B> angetrie  ben wird, die am Ende eines lose auf der  Welle<B>31</B> sitzenden Armes<B>61</B> gelagert ist.  Mit dem Arm<B>61</B> ist über eine Hülse<B>61'</B> der  Arm<B>62</B> fest verbunden, an den das eine  Ende einer Schubstange<B>63</B>     angelenkt    ist,  deren anderes Ende zu einem die Welle<B>36</B>  umfassenden Exzenter 64 ausgebildet ist.  



  Ebenfalls lose auf der Welle<B>31</B> sitzt das  Segment<B>65,</B> dessen bogenförmig verlaufende  Kante über die Zähne des Klinkenrades<B>59</B>  gebogen ist. Das Segment ist mit dem     Ritzel     <B>30</B> zu gemeinsamer Verdrehung auf der  Welle verbunden, so     dass    die Lage des Seg  mentes längs des Umfanges des Klinken  rades<B>59</B>     bezüglic'h    der Klinke<B>60</B> geändert  werden kann.  



  Die Wirkungsweise ist nun folgende: Das  Sonnenrad<B>33</B> läuft mit der Drehzahl der       AIesstrommelwelle   <B>7</B> (oder allenfalls in einem  <U>bestimmten</U> Verhältnis zu dieser Drehzahl)  um und würde, solange das     Planetenrad'35     infolge der Selbsthemmung des Schnecken  rades 46 in der Schnecke<B>50</B> im Raume still  steht, die gleiche Drehzahl über das Planeten  rad dem Sonnenrad 34 mitteilen, von dessen  Welle aus die Triebe-<B>71, 72, 73</B> für das  Zählwerk<B>6,7</B>     bezw.   <B>70, 619, 618</B>     fürdie        Mar-          kiervorrichtung   <B>75</B> abgeleitet sind.

   Über das  Exzenter 64, die Schubstange<B>63,</B> den Hebel  <B>62,</B> die Hülse<B>61',</B> den Hebel<B>61,</B> die Klinke  <B>60,</B> das Klinkenrad<B>59,</B> das     Kegelräderpaar     <B>55,</B> 54 und die Welle<B>51</B> wird nun die  Schnecke<B>50</B> bei jeder     Messtrommel-        bezw.          Sonnenradumdrehung    um einen gewissen Be  trag     weitergeschaltet    und diese Bewegung  durch das Schneckenrad 46 und das in ihr  gelagerte Planetenrad<B>35</B> in eine Zusatz  bewegung des Sonnenrades 34 gegenüber dem  Sonnenrad<B>33</B> umgewandelt.

   Der Betrag der  Schaltung des der Schnecke<B>50</B>     bezw.    der  Zusatzbewegung des Sonnenrades 34 hängt  von der Lage des     Abdeeksegmentes   <B>66</B> ge  genüber der Klinke<B>60</B> ab, welches<B>je</B> nach  seiner Einstellung einen -grösseren oder ge  ringeren Teil der Arbeitsbewegung der  Klinke wirksam macht, indem diese auf      einem Teil ihres Weges auf dem die Zähne  abdeckenden Segment läuft und nur im ver  bleibenden Teil mit der     Zahnung    des     Klin-          henrades   <B>59</B> in Eingriff gelangt.

   Das Seg  ment kann mit andern Worten so eingestellt  werden,     dass    es<B>1,</B> 2 oder<B>3</B> bis zu der durch  das Exzenter 64 gegebenen Höchstzahl von  Zähnen zur Betätigung durch die Klinke<B>60</B>  freigibt. Die Einstellung des     Abdecksegmen-          tes   <B>66</B> ist nun ihrerseits von der Stoffdicke  abhängig, indem die Stellung der     Tastwalze     <B>23</B> über die Hebel 24 und<B>27</B> auf die Schuh  stange<B>28</B> und von dieser über den     Zahn-          stangentrieb   <B>29, 30</B> auf das mit dem     Ritzel     <B>30</B> fest verbundene Segment<B>66</B> übertragen  wird.

   Durch geeignete Bemessung der Teile       lässt    es sich somit erreichen,     dass    die Klinke  <B>60</B> bei jeder Umdrehung der     Messtrommel    um  soviel Zähne weiter geschaltet wird,     dass    die  auf das Sonnenrad 34 und von da auf das  Zählwerk     bezw.    die     Markiervorrichtung    über  tragene Zusatzbewegung gerade dem Längen  unterschied zwischen gemessener Ware und  Trommelumfang entspricht. Je dicker der  Stoff ist, um so mehr Zähne wird also das  Segment<B>66</B> freigeben und desto grösser wird  die Zusatzbewegung des Differentialgetriebes  sein.  



  Das Zählwerk zum Messen der Stoffbahn  kann jede beliebige Ausbildung erhalten, soll  aber vorteilhaft ein Meter oder Yards an  zeigendes Zifferblatt erhalten.  



  Die nicht gezeichnete     Markiervorrichtung     ist etwa in der aus dem britischen Patent       Nr.    443712 bekannten Weise im Innern des       Markierkopfes   <B>75</B> untergebracht, der aus  einem offenen Zylinder von gleichem Durch  messer wie die     Messtrommel    besteht. Dieser  Zylinder sitzt lose drehbar neben der     Mess-          trommel    auf der Trommelwelle<B>7</B> und ist im  Gegensatz zu dieser mit einer glatten Ober  fläche ausgeführt, um ein Gleiten der Ware  zu gestatten, die mit einem seitlichen Streifen  auf dem     Markierkopf    läuft, wo sie an der  Unterseite mit der Marke versehen wird.

   Die       Markiervorrichtung,    die<B>je</B> nach der Mass  einheit ein oder mehrmals während jeder Um  drehung des     Markierkopfes    betätigt wird,    läuft mit der Geschwindigkeit der     Mess-          trommel    zusätzlich der vom Differential be  wirkten, zum Ausgleich der     Stoffdicke    die  nenden Zusatzbewegung um.

   Das Differential  kann gegebenenfalls auch im     Markierkopf     untergebracht sein, wobei das Kegelrad<B>33</B>  unmittelbar mit der Welle<B>7</B> der     Messtrommel     verbunden und das Kegelrad 34 mit dem       Markierkopf    in einer Einheit zusammen  gebaut wird, die mit Hilfe einer Hülse auf  der Welle<B>7</B> gelagert ist. Vorteilhaft kann in  diesem Falle wie auch im gezeichneten Aus  führungsbeispiel der Antrieb des Zählwerkes  unmittelbar vom     Markierkopf    aus erfolgen.  



  Die Einzugswalze<B>1</B> wird gemäss     Fig.   <B>1</B>  von der     Messtrommelwelle   <B>7</B> aus über den  Riementrieb<B>17, 18, 19</B> angetrieben. Die Rie  menscheibe<B>17</B> und<B>19</B> sind gemäss     Fig.    4 und  <B>6</B> entgegengesetzt konisch ausgebildet, um  eine selbsttätige Einstellung der Umlauf  geschwindigkeit der Einzugswalze im Ver  hältnis zur Geschwindigkeit der     Messtrommel     <B>3</B> zu erhalten. Diese Einstellung ist im Hin  blick auf die Neigung mancher Stoffe, sieh  auf ihrem Weg zur Trommel zu dehnen oder  zu verkürzen, notwendig.  



  Die zwischen Einzugswalze<B>1</B> und Trom  mel<B>3</B> eingefügte Spannwalze<B>92</B> ist drehbar  am Ende eines Hebelarmes<B>76</B> gelagert, der  am Ende mit einem einstellbaren Gegen  gewicht<B>77</B> versehen und in der Mitte bei<B>78</B>  am Maschinenrahmen gelagert ist. Die Walze  2 ruht in einer herabhängenden Schleife der  Ware. An den Arm<B>76</B> ist das eine Ende  einer Schubstange<B>79</B>     angelenkt,    deren an  deres Ende an einen Hebel<B>80</B> angeschlossen  ist. Der Hebel<B>80</B> ist schwingbar um eine  Achse<B>81</B> angeordnet und trägt an seinem  Ende ein einige Zähne eines Klinkenrades<B>83</B>  abdeckendes Glied<B>82.</B> Das Klinkenrad<B>83</B>  ist mit der Achse<B>81.</B> fest verbunden und  kann durch eine doppelarmige Klinke 84 in  beiden Drehrichtungen angetrieben werden.

    Die Klinke sitzt drehbar auf dem einen Ende  eines Hebels<B>85</B> radial über dem     Abdeck-          glied   <B>82.</B> Der Arm<B>85</B> ist in der Mitte lose  drehbar auf die Achse<B>81</B> aufgesetzt und an  seinem untern Ende an die     Sehubstange   <B>86</B>           ein-es    auf der     Messtrommelwelle,   <B>7</B> sitzenden  Exzenters     angelenkt.    Durch die kontinuierli  che Drehung der     Messtrommelwelle    erhält also  die Doppelklinke 84 eine ständige schwin  gende Bewegung längs des     gezahnten    Um  langes des Klinkenrades<B>83.</B>  



  Die Achse<B>81</B> ist mit einem Gewinde<B>88</B>  versehen und trägt eine längs des Gewindes       verschiebliche    Riemengabel<B>89.</B> Die Gabel<B>89</B>  umgreift den Riemen<B>18</B> und vermag ihn in  der Richtung der Achsen der konischen Rie  menscheiben<B>17, 19</B> zu verschieben. Angenom  men der Vorschub der Ware zur     Messtrommel     sei zu gross, so wird die herabhängende  Schleife, welche die Walze 2 trägt, länger  und die Walze sinkt herab. Das     Abdeck-          glied   <B>82</B> erfährt hierbei über das.

   Gestänge  <B>76, 79, 80</B> eine Bewegung entgegen dem     Uhr-          zeigersinn    und hebt den Eingriff des Klin  kenzahnes 84a mit der Zahnung des Klinken  rades<B>83</B> auf     (Fig.    4). Daher wird bei jeder  Bewegung der Klinke im     Uhrzeigersinn    der  Klinkenzahn<B>84b</B> in das Klinkenrad<B>83</B> ein  greifen und dieses zusammen mit der Ge  windeachse     weiterschalten,    bis die Lage des  Riemens<B>18</B> in     bezug    auf die beiden     Konus-          scheiben    die Geschwindigkeit der beiden  Wellen einander angleicht.

   Ist die Geschwin  digkeit der Zuführungswalze zu niedrig, so  tritt die umgekehrte Wirkung ein, das heisst  die Schleife verkürzt sich, die Spannrolle 2  wird angehoben und bewegt das     Abdeckglied     im     Uhrzeigersinn    in den Weg des Klinken  zahnes<B>84b,</B> während es dem Klinkenzahn  84a ermöglicht wird, das Klinkenrad gegen  den     Uhrzeigersinn    zu drehen, bis der Riemen  den Synchronismus zwischen Geschwindig  keiten der Zuführungswalze und der     Mess-          trommel    gemäss der Dehnung des zu messen  den Materials herstellt.  



  An Stelle entgegengesetzt gerichteter       Konusseheiben    können im Trieb zwischen       Messtrommel    und Einzugswalze auch     Expan-          sionsseheiben    Anwendung finden. Gegebenen  falls können Unterschiede in der Geschwin  digkeit von     Messtrommel    und Einzugswalze  auch durch ein ähnliches Differential aus  geglichen werden, wie es im Zusammenhang    mit der Korrektur der     Mess-    und     Markier-          vorrichtung        bessslirieben    wurde.

Claims (1)

  1. -PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur genauen Längenermitt- lang von Stoffbahnen mit einer Messtrommel und einem die Umdrehungen der Messtrom- mel registrierenden Zählwerk bezw. mit einer in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl der Messtrommel betätigten Markiervorrich- tung, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine ein zige Messtrommel von unveränderlichem Durchmesser vorgesehen ist und zwischen Messtrommel <B>(3)</B> und Zählwerk<B>(67)</B> bezw. Markiervorrichtung <B>(75)</B> ein Differential getriebe geschaltet ist, welches unter dem Einfluss von auf der Aussenfläche der um die Messtrommel herumgeführten Ware anliegen den Tastgliedern die Angaben des Zähl- -w#erkes bezw. den Abstand der von der Mar- kier-,#,
    orrielitung versetzten Messmarken durch Ausgleich der durch die Dicke der Ware be dingten Fehler richtigstellt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Markierkopf <B>(75)</B> in Gestalt eines neben der Messtrommel <B>(3)</B> lose auf der Messtrommelwelle <B>(7)</B> sitzen den Zylinders, der vom Differential getriebe mit der Messtrommelgeschwindig- keit zusätzlich der durch das Differential getriebe gelieferten Korrekturbewegung angetrieben wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem einen von der Messtrommelwelle aus an getriebenen Sonnenrad<B>(33)</B> eines Planeten getriebes und dem Planetenrad<B>(35)</B> ein Schaltgetriebe vorgesehen ist, welches dem Planetenrad während jeder Umdrehung des Sonnenrades <B>(33)</B> eine Eigenbewegung um die Sonnenradachse und damit dem zweiten Sonnenrad (34) eine Zusatzbewe gung erteilt, und dass das Schaltgetriebe eine mit einer auf der um die Messtrommel geführten Ware ablaufenden Tastwalze <B>(23)
    </B> in Verbindung stehende Einrichtung zur Veränderung des Schaltweges bei jeder Umdrehung der Messtrommel besitzt. <B>3</B> Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Klinkengetriebe<B>(59, 60)</B> zwischen Sonnenradwelle und Planetenrad und durch ein einen Teil der von der Klinke bestrichenen Zähne abdeckendes, mit der Tastwalze zwangsschlüssig verbundenes Element (Segment<B>66).</B> 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Planetenrad in einem Schneckenrad (46) radial zur Achse des Schneckenrades (46) gelagert ist, das mit dem Klinkenrad<B>(59)</B> über eine Schnecke<B>(50)</B> in Eingriff steht.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Einzugswalze<B>(1),</B> deren Geschwindigkeit sich selbsttätig der Geschwindigkeit der Messtrommel anpasst. <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>5,</B> gekennzeichnet durch eine schwingbar gelagerte, in einer herab hängenden Schleife der Ware hängende Walze (2), durch ein durch eine hin- und hergehende Doppelklinke (84) in beiden Richtungen drehbares Klinkenrad<B>(83),</B> das mit einer Verstellvorrichtung <B>(89)</B> für einen Riemen<B>(18)</B> verbunden ist, der den Antrieb von einer au<B>f</B> der Messtrommelwelle <B>(7)</B> sitzenden Konusseheibe <B>(17)</B> auf eine mit der Einzugswalze<B>(1)
    </B> gekuppelte Konnsseheibe <B>(19)</B> überträgt, und durch ein mit der schwingbaren Walze (2) über ein Gestän-e verbundenes Abdeckglied <B>(82),</B> welches den Eingriff der beiden Zähne #ler Doppelklinke mit den Zähnen des Klinkenrades nach Erfordernis ab wechselnd aufhebt.
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