CH198434A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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CH198434A
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Sverre Holm
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Sverre Holm
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/18Non-self-releasing bindings without heel-straps, but with a clamping device arranged at the front end of, or behind, the binding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Skibindung.       Vorliegende Erfindung betrifft eine Ski  bindung ohne     Fersenriemen,    bei welcher die  Stiefelsohle     zwischen    den vertikalen Schen  keln der Zehenbacken mit Hilfe von Klemm  stücken festgehalten ist, welche Klemm  stücke gegen den     Stiefelsohlenrand    mittels  einer an jeder Zehenbacke angeordneten  Schraube gepresst werden können. Skibin  dungen dieser Art sind schon bekannt, bei  welchen diese Schrauben in einer     mit    Ge  winde versehenen Bohrung in einem von jeder  der vertikalen     Zehenbackenschenkel    nach in  nen vorspringenden Teil     schraubbar    gelagert  sind.

   Bei dieser bekannten Konstruktion ist  der von den     Zehenbackenschenkeln    nach  innen vorspringende Teil an der Oberkante  jedes Schenkels angeordnet, so dass das obere  Ende der Schraube über dem Schenkel hin  aufragt.  



  Die Skibindung gemäss vorliegender Er  findung unterscheidet sich im wesentlichen  von dieser bekannten     Skibindung    dadurch,  dass der Teil jedes     Zehenbackenschenkels,     der sich vor dem genannten Vorsprung be-    findet, sowie der     hinter    diesem     Vorsprung     liegende Teil des Schenkels höher gehalten  sind als der     Vorsprung.    Die Skibindung     kann     vorzugsweise derart     ausgeführt    sein,     däss    in  jedem der vertikalen     Zehenbackenschenkel     ein Ausschnitt vorgesehen ist, der sich von  der Oberkante des Schenkels nach unten er  streckt,

   und welcher     Ausschnitt    zur Auf  nahme des Schraubenkopfes dient. Die ge  nannten Vorsprünge sind gemäss dieser     Aus-          führungsform    an der Unterkante des Aus  schnittes angeordnet. In diesem Falle ragen  sowohl der Teil jedes Schenkels, der sich vor  dem     Vorsprung        befindet,    als auch der hin  tere Teil über den Vorsprung hinauf.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind zwei  beispielsweise ,Ausführungsformen des     Er.-          findungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1, 2 und<B>3</B> eine Ausführungsform  in     Seitenriss        bezw.    im Schnitt gemäss der  Linie     II-II    der     Fig.    1,     und    im Grundriss  mit der Fussplatte, teilweise abgebrochen;

         Fig:    4 zeigt schaubildlich eine etwas       mödifizierte    Ausführungsform,     und              Fig.    5 ist ein Schnitt gemäss der Linie  V     V    der     Fig.    4;       Fig.    6 und 7 zeigen ein Verfahren zur  Herstellung einer Zehenbacke gemäss der Er  findung.  



  In den     Fig.    1     bis    3 bezeichnet 1 die Fuss  platte der     Zehenbacke    und 2 den vertikalen  Schenkel der Backe. 3 bezeichnet ein Klemm  stück, das dazu bestimmt ist, gegen den     Stie-          felsohlenrand    gepresst zu werden, und zwar  mittels einer Schraube 4, die     schraubbar    ge  lagert ist in einem von der Innenseite des  vertikalen     Zehenbackenschenkels    nach innen  vorspringenden Teil 5. Die Schraube 4 be  steht vorzugsweise aus einer     I/4    Zoll Flach  schraube mit steilem Gewinde aus rostfreiem  Stahl. Wie aus der Zeichnung hervorgeht,  ist dieser Vorsprung 5 etwas unterhalb der  Oberkante des Schenkels 2 angeordnet.

   Die  Schraube 4 ist am obern Ende mit einem  Kopf 6 versehen, der vorzugsweise     riefig    ist,  und sich in einer     Ausnehmung    7 befindet,  die in dem Schenkel ausgeschnitten ist, und  sich von der Oberkante desselben bis zum  Vorsprung 5 erstreckt. Dadurch, dass der  Vorsprung unterhalb der Oberkante des       Zehenbackenschenkels        axigeordnet    ist, sowie  dass über dem Vorsprung eine     Ausnehmung     7 ausgeschnitten ist, wird ermöglicht, dass das  obere Ende der Schraube mit dem Kopf 6  in einer Ebene mit oder unterhalb der Ober  kante des Schenkels angeordnet werden kann.  Es leuchtet ein, dass dies ein wesentlicher  Vorteil ist, im Vergleich mit den früher be  kannten Konstruktionen von Skibindungen  gleicher Art.

    



  Zur Sicherung der Schraube 4 in fest  geschraubter Stellung kann vorzugsweise  eine Sicherungsmutter 9 angeordnet sein, so  wie ein oder mehrere Federringe B. Die Si  cherungsmutter 9 kann     vorzugsweise    als  Flügelmutter ausgeführt sein, zwecks be  quemer Bedienung mit den Fingern.  



  Wenn die     Sicherungsmutter    festge  schraubt ist, nimmt sie unabhängig von der  Stellung der Schraube eine bestimmte Stel  lung im Verhältnis zur Zehenbacke ein. Die  Flügel können deshalb in einer solchen Stel-         lung    auf der Mutter angebracht werden, dass  sie in angezogener Stellung der Mutter in  einer Ebene mit dem     Zehenbackenschenkel    2  verlaufen.  



  Die     Sicherungsmutter    kann aber auch  ähnlich wie der Kopf 6     riefig    ausgeführt  werden, und braucht in diesem Falle nicht       reit    Flügeln versehen zu sein.  



  Das Klemmstück 3 kann vorzugsweise  aus zwei Teilen zusammengesetzt sein, näm  lich einem untern Teil 10, der auf der Unter  seite gewölbt ausgeführt ist, und einem obern  Teil 11, der an den Teil 10 mittels Nieten  oder in anderer passender Weise befestigt  wird. Die Schraube 4 ist am untern Ende  n it einem Kopf 12 versehen, der sich unter  dem Teil 11 befindet, und in einer Aus  nehmung im Teile 10 aufgenommen ist. Hier  durch wird erreicht, dass die Schraube 4 im  Verhältnis zum Klemmstück gedreht werden  kann, während das Klemmstück gleichzeitig  in der vertikalen Bewegung der Schraube  mitgenommen wird.  



  Um dem Vorsprung 5 seitlich Platz zu  schaffen, kann der Schenkel 2 vorzugsweise  am mittleren Teil etwas nach aussen gewölbt,  wie bei 13 in     Fig.    3 gezeigt, und das Klemm  stück im Grundriss entsprechend ausgeführt  sein, wie bei 14 gezeigt. Zur Führung des  Klemmstückes sind auf der Zeichnung zwei  senkrecht stehende Leisten 15 gezeigt, die  in entsprechende     Ausnehmungen    in dem  Klemmstück einpassen. Um ferner ein zu  starkes Kippen des Klemmstückes in Längs  richtung beim Einschieben des Stiefels in die  Bindung zu verhindern, können vorzugsweise  Anschläge 20 und 21, sowie eine Hilfs  schraube 22     schraubbar    angeordnet sein in  einer mit Gewinde versehenen Bohrung im  Vorsprung 5 hinter der Schraube 6.

   Die  Schraube 22 kann in gewünschter Stellung  mit Hilfe einer Sicherungsmutter 23 gesichert  werden.  



  Die Anschläge sind vorzugsweise in dem  nach aussen gewölbten Teil 13 des Schenkels  angeordnet, so dass sie nicht in Berührung  mit dem Stiefel kommen können. Der vor-      fiere     Teil    16 des Schenkels ist vorzugsweise  etwas höher als der     hintere    Teil 17 ausge  führt, und der Schenkel 2 ist am vordern  Rand,     wie    bei 18 gezeigt, etwas nach     innen     gebogen, womit verhindert wird, dass sich       Schnee    zwischen der Zehenbacke und dem  Stiefel ansammelt.  



  Der Vorsprung 5 kann entweder durch  Anschweissen eines Blockes oder einer Mutter  auf der     Innenseite    der     Zehenbackenschenkel     hergestellt werden, oder aus einem Lappen 19,  der aus dem Schenkel ausgestanzt ist, und in  seiner Form der     Ausnehmung    7 entspricht.  Dieser Lappen ist, wie auf der Zeichnung ge  zeigt, zusammengefaltet und nach     innen    ge  bogen. Auf der Unterseite des     Klemmstückes     kann,     wenn    erwünscht, in an sich bekannter  Weise ein     Stück    Leder oder dergleichen an  gebracht sein, um eine Abnutzung der Stiefel  sohle zu verhindern oder zu vermindern.  



  Die in     Fig.    4 und 5 gezeigte Ausfüh  rungsform     unterscheidet    sich von der Aus  führungsform, die auf     Fig.    1 bis 3 gezeigt  ist, im wesentlichen dadurch, dass der untere  Teil 23 des     Zehenbackenschenkels    2 eben ist,  während der mittlere Teil 25 des Schenkels,  der sich über der gestrichelten Linie 24 be  findet, nach aussen gewölbt ist, ähnlich der  Ausführungsform nach     Fig.    1 bis 3. Die       Verbindung        zwischen    der Schraube 4 und  dem     Klemmstück    ist auch etwas anders aus  gebildet als gemäss     Fig.    1 und 2.

   Das     Klemm-          stück    ist in ähnlicher Weise wie in     Fig.    2  gezeigt, aus zwei Teilen 26 und 27 gebildet.  In der obern Platte 27 ist ein Schlitz 28 vor  gesehen, in welchem der untere Teil der  Schraube 4 eingeführt werden kann.  



  Die Zehenbacke gemäss der     Erfindung     kann in verschiedener Weise hergestellt wer  den. Man kann zum Beispiel von einem  ebenen, angenähert rechteckigen,     platten-          förmigen        Werksdick    ausgehen, das     um    eine  Gerade in rechtem Winkel gebogen wird, um  die Fussplatte und den Schenkel der Zehen  backe zu bilden. Der nach aussen gewölbte  Teil des     Zehenbackenschenkels    kann in die  sem Falle durch     nachfolgendes    Pressen her  gestellt werden.    Auf     Fig.    6 und 7 ist ein anderes Ver  fahren zur Herstellung der Zehenbacke bei  spielsweise gezeigt.

   Man geht hier von einem       plattenförmigen    Werkstück von angenähert       T-Form    aus, mit einem     schmäleren    Teil 29  und einem     breiteren    Teil 30. Der Teil 30  wird zuerst nach den gestrichelten     Linien    31  und 32 gebogen, entsprechend der gewünsch  ten     Grundrissform    des     Zehenbackenschenkels,     wonach der in dieser Weise gebogene Teil<B>30</B>  in rechtem     Winkel    im Verhältnis zum Teil  29 um die gestrichelte Linie 31 gebogen wird.  Die Zehenbacke erhält hierdurch im Grund  riss die in     Fig.    7 gezeigte Form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung ohne Fersenriemen, mit Ze henbacken und Klemmstücken, die gegen den Stiefelsohlenrand gepresst werden können mit Hilfe einer an jeder Zehenbacke angeord neten Schraube, die in einer mit Gewinde versehenen Bohrung in einem von dem Ze- henbackenschenkel nach innen vorspringen den Teil schraubbar gelagert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Teil (16) des verti kalen Zehenbackenschenkels, der sich vor dem genannten Vorsprung (5) befindet,
    so wie deZ hinter diesem Vorsprung liegende Teil (17) des Schenkels höher gehalten sind als der Vorsprung (5). <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im vertikalen Zehen backenschenkel eine Ausnehmung (7) vor gesehen ist, die sich von der Oberkante des genannten Schenkels bis zum Vor sprung 5 erstreckt, und welche Ausneh- mung zur Aufnahme des Schraubkopfes (6) dient.
    2. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss zur Sicherung der Schraube (4) in festgeschraubter Stellung eine als Flügelmutter ausgebildete Siche rungsmutter (9); sowie ein Federring (8) angeordnet sind. 3. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil des vertikalen Zehenbackenschenkels nach aussen gewölbt ist, um Platz für die Schraube zu schaffen, während der ge nannte Schenkel ausserhalb des mittleren Teils auf der Innenseite eben ausgeführt ist. 4.
    Skibindung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Zehenbacken- Schenkels eben ist. 5. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderrand (19) des Zehenbackenschenkels nach innen ge bogen ist, zum Zweck, Schneeansammlung zwischen der Zehenbacke und dem Stiefel zu verhindern. ö. Skibindung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mindestens eine senkrecht stehende Leiste (15) auf der Innenseite des Zehenbackenschenkels, sowie eine ent sprechende Ausnehmung in dem Klemm stück, welche Leiste zur Führung des Klemmstückes dient. 7.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Führungsleiste (15) in der Nähe jedes der Enden des Klemm stückes angeordnet ist.
CH198434D 1937-09-27 1937-09-27 Skibindung. CH198434A (de)

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