CH198443A - Radiobakensender für Kurzwellen. - Google Patents

Radiobakensender für Kurzwellen.

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CH198443A
CH198443A CH198443DA CH198443A CH 198443 A CH198443 A CH 198443A CH 198443D A CH198443D A CH 198443DA CH 198443 A CH198443 A CH 198443A
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CH
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radio beacon
antenna
beacon transmitter
antenna arrangement
axis
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Inventor
Societe Industrielle Des Loth
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Soc Ind Des Procedes Loth
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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description


      Radiobakensender    für Kurzwellen.         Das    französische Patent Nr. 7007,51 be  trifft ein     Radiobakensystem    für Luft- und       !Seeschiffahrt,    das im wesentlichen     aus        einer     neuen Anwendung einer bekannten Einrich  tung     besteht,    beider eine     Linearantenne    mit  einer     Rahmenantenne    nicht zum Aufbau  eines     Empfangssystems    zur     Feststallung    der       Richtung    einer 'Sendestation     zusammenwirkt,     sondern zum Aufbau eines gerichteten Sende  systems,

   das .heisst     eines    Sendesystems mit  einer     bestimmten        Energieausstrahlungsrich-          tung.    Zu     diesem    Zweck werden der aus  sendende Rahmen und die Sendeantenne  periodisch zu     verschiedenen    Zeiten umgelegt,  so dass man     beiderseits    einer zur Ebene des  Rahmens senkrechten Achse     beispielsweise          harte    Striche und schwache Punkte .oder       schwache        Striche    und     harte    Punkte hört;

   auf  der     Achse    hört man ein Dauersignal von  gleichbleibender     iStärke.        Diese    Achse sei       "Stilleachse"    genannt.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung            ist        nun.    ein     Radiobakensender    für Kurzwellen  mit einer eine     Richtwirkung    in :der Hori  zontalebene ergebenden     Sendeantennenanord-          nung,        yon    welcher     Antennenanordnung        Teile     derart     umschaltbar    sind,     dass    in der Horizon  talebene eine Achse vorhanden     ist,

      .auf wel  cher die Empfangsstärke durch die     Umschal-          tung    nicht     beeinflusst        wird,    wobei     diese     Achse zwei Gebiete     trennt,        in    denen die  Empfangsstärke sich     verschiedenartig    mit  der     Umschaltung    ändert.     Ausser        :

  dieser     Antennenanordnung ist     gemä        @    der Erfin  dung eine zweite, auf     aderselben    Frequenz     wie     die     erstere    arbeitende Antennenanordnung  vorgesehen, welche in der Vertikalebene  durch die     erwähnte    Achse     ein        @Strahlun:gs-          diagramm    ergibt, das von dem der ersten       Antennenanordnung    in     dieser    Ebene ab  weicht.  



  Das     Empfangsgerät    kann     beliebig        sein,     obgleich     zweckmässig        Superreaktion    verwen  det wird und die     Niederfrequenzvers.tärkung              mittels        Widerständen    erfolgen wird, um für  die     beiden        Modulationsfrequenzen    gleich zu  sein.

   Nach d     ieser        Niederfrequenzverstärkung     werden die beiden Frequenzen     zweckmässig     durch abgestimmte     Transformatoren    ge  trennt und darauf     detektiert.    Die sich er  gebenden     Gleichspannungen    werden     mittels     eines     Milliamperemeters    mit     Mittelpunkt    ver  glichen, das 0 anzeigt, wenn man auf der  Landungsbahn ist.  



  Im folgenden wird die     Antennenanlage          eines        Ausführungsbeispiels    des -erfindungs  gemässen     Senders    anhand der     Zeichnung    be  schrieben. Dabei stellen die     Fig.    1 bis 4  Antennenanordnungen dar, die nur Teile der  gesamten     Antennenanlage    sind. Eine voll  ständige Anlage ist in     Fig.    5 gezeigt.  



       Fig.1        ist    ein Schema einer Antennen  anordnung, die der Kombination einer Linear  antenne und einer     Rahmenantenne    äquivalent  ist;       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf die Anord  nung nach     Fig.    1;       Fig.3    ist ein Schema einer Antennen  anordnung, die zwei     .gekreuzten    Rahmen  äquivalent ist;

         Fig.    4 ist ein .Schema einer Antennen  anordnung, die zur Erzeugung einer Lan  dungsbahn geeignet     ist;          Fig.    5 ist eine Draufsicht auf die voll  ständige Antennenanlage eines     Ausführungs-          beispie1s    des     erfindungsgemässen    Radiobaken  sen.ders.  



  Die     Antennenanordnung    nach     Fig.    1 be  steht aus:  1. einer Vorrichtung zum Aussenden einer       "Rahmen"-Strahlung,    die zum     Beispiel    aus  zwei Dipolen 1 und 2 besteht, die     entweder     in Phase oder     zweckmässig    (wie     dargestellt)     in     entgegengesetzter    Phase gespeist werden  können;

    2. einer weiteren Antenne, die zum Bei  spiel aus einem     dritten,    aus derselben Speise  leitung zweckmässig mittels     eines        Phasen-          kreises    und einer Energieregelung 4 ge  speisten Dipols 3     und.    einer Umschaltvorrich  tung 5     besteht,    die es ermöglicht,     diese    wei  tere     Antenne        periodisch    umzulegen.

   Im Prin-         zip    ist es     vorteilhaft,    die     Sendefähigkeit     dieser     Antenne    gegen die der     Dipole    1 und 2  klein zu halten. Um aus     derselben    Speise  leitung     gespeist    zu werden, befindet sich die  Antenne 3 vorzugsweise in einer Entfernung  von 1/4 Wellenlänge von dem     Mittelpunkt     zwischen den     Antennen    1 und 2.

   Der Sym  metrie halber haben die     Antennen    die in       Fig.    2 in Draufsicht     dargestellte        Lage.    Mit  dem angegebenen System kann eine     Abwei-.          chung    in horizontaler Richtung     festgestellt     werden.

   Dies ist     gleichfalls    möglich mit der  in     Fig.3    angegebenen     Antennenanordnung,     welche     aus    zwei Dipolen 6 und 7 in Verbin  dung mit einem     Schalter    9     besteht,    der die  Möglichkeit     gibt,    die Verbindungen der An  tennen mit der     Speiseleitung    10 periodisch  in     bestimmten        Zeiträumen    zu ändern,

   um die  Antennen     entweder    in     Phase    oder in     ent-          gegengesetzter        Phase    zu     speisen.     



       In        Fig.    4 sind zwei     senkrechte    Dipole 71  und 12     dargestellt,    die     lotrecht    übereinander  liegen     und    aus     derselben        Speiseleitung    18 ge  speist werden. Ein     solches    System dient zur  Erzeugung von     Landekurven    mit gleich  bleibender     Intensität.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    einer Sendeein  richtung nach der     Erfindung    erhält man,  wenn     man        das    System der     Fig.    4 mit einer  Anordnung nach     Fig.    1 und 2 oder     Fig.3          kombiniert,        zweckmässig    aber mit einem  System nach den     Fig.    1 und 2, wie dies in       Fig.    5 ,dargestellt     ist.     



       Es    kann aus den     anfangs    erwähnten  Gründen vorteilhaft sein,     das        System    11-12  in einer     Entfernung    von einigen Wellen  längen (z. B. von 5     bis    10 Wellenlängen) von  den     Antennen    1, 2, 3 anzuordnen. Die Aus  sendung wird bei beiden Systemen auf der  gleichen Wellenlänge vorgenommen, während  die     ausgesandten        Trägerschwingungen    mit je  einer     verschiedenen    Frequenz moduliert wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radiobakensender für Kurzwellen mit einer eine Richtwirkung in der Horizontal- ebene ergebenden Sendeantennenanordnung, von welcher Antennenanordnung Teile der- a.rt umschaltbar sind, dass in der Horizontal ebene eine Achse vorhanden ist, auf welcher die Empfangsstärke durch die Umschaltung nicht beeinflusst wird, wobei diese Achse zwei Gebiete trennt, in denen die Empfangs stärke sich verschiedenartig mit der Um schaltung ändert,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite, auf derselben Frequenz wie die erstere arbeitende Antennenanordnung vorgesehen ist, welche in der Vertikalebene durch die erwähnte Achse ein Strahlungs- diagramm ergibt, das von dem der ersten Antennenanordnung in dieser Ebene ab weicht.
    UNTERANSPR ttCHE 1.. Radiobakensender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antennenanordnungen mit verschiedenen Frequenzen moduliert sind.
    2. Radiobakensender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antennenanordnung in einem Abstand von 5 bis 10 'Wellenlängen von der ersten entfernt auf der erwähnten Achse auf gestellt ist. 3. Radiobakensender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An tennenanordnungen aus Dipolen bestehen.
CH198443D 1934-10-31 1935-10-28 Radiobakensender für Kurzwellen. CH198443A (de)

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FR198443X 1934-10-31

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