CH198458A - Anordnung an Projektoren. - Google Patents

Anordnung an Projektoren.

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CH198458A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Anordnung an Projektoren.    Bei der Projektion von Bildern stellt es  sich zuweilen als     Übelstand    heraus, dass die  Farbe des     Projektionslichtes    nicht als weiss  empfunden wird, insbesondere wenn Auf  nahmen wiedergegeben     werden,    die bei Tages  licht hergestellt sind. Speziell bei Schmal  filmprojektoren, die mit einer Glühlampe als  Lichtquelle ausgerüstet sind, ist die Farbe  des Projektionslichtes stark gelblich.  



  Gemäss der Erfindung ist nun in den  Strahlengang des Projektors ein     Filter    ein  geschaltet, das im wesentlichen nur den Gelb  anteil des Beleuchtungslichtes dämpft, im  übrigen Teil des sichtbaren Spektrums da  gegen praktisch vollkommen durchlässig ist.  Vorzugsweise wird hierzu ein Filter verwen  det, das im gelben Bereich eine verhältnis  mässig scharfe Absorptionsbande aufweist.  Hierdurch     wird    gegenüber Filtern mit brei  teren     Absorptionskurven    bei gleicher     Än-          derung    des Farbtons ein geringerer Hellig  keitsverlust ermöglicht.

   Ein Filter, das die-         ser    Forderung in besonders vorteilhafter  Weise entspricht, besteht aus einem Glas,  .dem     Neodym    als     Färbungsmittel    zugesetzt ist.  



  Das Filter wird vorteilhaft am     Konden-          sor,    insbesondere     Günter    Ausnutzung der     Kon-          densorfassung    befestigt. Hierbei wird es  zweckmässig zwischen den     gondensorlinsen     oder zwischen dem     gondensor    und dem Bild  fenster angeordnet. Dies     ist    besonders von  Vorteil,     wenn    das     Filter    nicht ständig im  Strahlengang verbleiben, sondern ein- und  ausschaltbar oder leicht     entfernbar    sein soll.

    Soll das Filter stets im Strahlengang bleiben,  so kann es auch mit dem     gondensor    verkittet  oder verschweisst werden, um so zusätzliche       Reflektionsverluste    zu vermeiden.  



  Zuweilen ist es auch vorzuziehen, das  Filter     unmittelbar    vor dem Bildfenster zu  verwenden, da hierbei nur ein wesentlich  kleineres Filter erforderlich ist.  



  Eine weitere Möglichkeit zur     Unterbrin-          gung    des Filters besteht darin, den Glas-           kolben    der Glühlampe selbst aus dem     Neo-          dymglas    herzustellen oder auch     Kondensoren          aus    der Filtersubstanz zu verwenden. Die  letzte Anordnung ermöglicht insbesondere  den Vorteil, die Beleuchtung des Bildfensters  gleichförmiger zu gestalten, indem die sonst       überssiegenden    mittleren Strahlen durch die  stärkere Filterschicht mehr geschwächt wer  den.

   Entsprechend der erforderlichen     Kom-          pensation    wird zweckmässig eine Linse ge  färbt, die einen passenden Dickenunterschied  zwischen dem Rand und der Mitte aufweist,  z. B. eine     Plankonveglinse.     



  Obwohl das Absorbieren eines wesentli  chen Teils des gelben Lichtes einen Hellig  keitsverlust mit sich bringt, werden die auf  die genannte Weise vorgeführten Bilder im  allgemeinen nicht dunkler empfunden, als  ohne das Filter, insbesondere da im übrigen  Teil des Spektrums     praktisch    vollständige  Durchlässigkeit besteht. Die Bilder erschei  nen aber wesentlich kontrastreicher und  klarer, als bei einer Vorführung mit gelb  lichem Licht.  



  In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 1  bezeichnet die Lichtquelle,     92    den     Kondensor,     3 das Bildfenster und 4 das Objektiv eines  Schmalfilmprojektors. Hinter dem     Kondensor     ist ein Filter 5 aus     Neodymglas    in einer an  der     gondensorfassung    befestigten Gleit  führung 6 vorgesehen. so dass es leicht seit  lich aus dem Strahlengang entfernt werden       ]rann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung an Projektoren, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Strahlengang ein im wesentlichen nur den Gelbanteil des Be leuchtungslichtes dämpfendes Filter ein geschaltet ist, welches im übrigen Teil des sichtbaren Spektrums dagegen praktisch voll kommen durchlässig ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter eine scharfe Absorptionsbande im gelben Ge biet besitzt. 2. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Filter aus neo- dymhaltigem Glas. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter im Strahlengang ein- und ausschaltbar an gebracht ist. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter am Kondensor befestigt ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter zwischen den gondensorlinsen angeord net ist. 6. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter mit eine Kondensorlinse verkittet ist. 7. Anordnung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass das Filter mit, einer Kondensorlinse verschweisst ist. B. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter zwischen Kondensor und Bildfenster an geordnet ist. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filter un mittelbar vor dem Bildfenster steht. 10. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Linse des Kondensors aus der Filter substanz besteht. 11. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Beleuch tungsglühlampe einen aus der Filter substanz bestehenden Glaskolben auf weist. 12. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Filter an der Kondensorfassung befestigt ist.
CH198458D 1936-11-03 1937-10-30 Anordnung an Projektoren. CH198458A (de)

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CH198458A true CH198458A (de) 1938-06-30

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