CH198471A - Verfahren und Vorrichtung zum Schleifpolieren drallartig verlaufender Längsnuten in Bohrungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schleifpolieren drallartig verlaufender Längsnuten in Bohrungen.

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CH198471A
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CH
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grinding
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Inventor
Berlin-Tegel Rheinmetal Borsig
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Rheinmetall Borsig Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/05Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working grooves, e.g. in gun barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Schleifpolieren drallartig verlaufender  Längsnuten in Bohrungen.    Bei der Herstellung von drallartigen Nu  ten in     Bohrungen    hinterlässt das Werkzeug  infolge der Veränderungen der Schneide wäh  rend des     Schnittvorganges    oftmals eine un  saubere     Schnittfläche.    Die Nuten weisen feine  Risse oder Riefen auf, die, wenn sie nicht noch  nachträglich entfernt werden können, das  Werkstück unbrauchbar machen. Dies ist ins  besondere der Fall bei Läufen für Schusswaf  fen, beispielsweise von Gewehren und Ma  schinengewehren für die eine unbedingte  Sauberkeit der Zugflächen gefordert wird.  



  Man hat bereits versucht, die durch das  Schneidwerkzeug sich ergebenden Uneben  heiten der Oberfläche der Züge dadurch zu  beseitigen, dass ein durch Bleiabguss vom  Werkstück hergestellter Schleifstab unter       Verwendung    eines geeigneten Schleifmittels  wie Carborundum oder Siliziumkarbid mehr  mals in Drallrichtung durch das Werkstück  geführt wird.

   Hierbei zeigt es sich, dass die  Oberfläche der     eingeschnittenen    Nuten keines-    Wegs eine bessere Beschaffenheit erhält, da  sich das: Schleif mittel in den feinen kurzen  Rissen und Riefen     ansammelt    und durch die  Längsbewegung des Schleifstabes     in    der  einen und     andern    Richtung zur     Bildung    von  sich manchmal über die ganze Zuglänge er  streckenden Riefen führt. Solche Riefen las  sen sich meist auch nicht durch längeres  Schleifpolieren entfernen, so dass trotz des er  höhten     Arbeitsaufwandes    für die mehrmalige  Bearbeitung der Werkstückausschuss nicht  verhindert werden kann.  



  Die vorliegende     Erfindung'    betrifft ein  Verfahren     und    'eine Vorrichtung zur Aus  übung des Verfahrens, durch welche in ein  facher Weise und ohne Mehraufwand an  Arbeitszeit eine glatte gleichmässige Ober  fläche von     Höhlkörpernuten    erreicht werden  kann. Das Verfahren besteht darin, dass den  dem Drall entsprechenden schraubenförmigen  Relativbewegungen zwischen Werkzeug und  Werkstück fortlaufend kleinwinklige, rich-      tungswechselnde Relativdrehbewegungen zwi  schen Werkzeug und Werkstück überlagert  werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel einer Vorrichtung zur Ausführung des  neuen Schleifverfahrens dargestellt.  



  In dem Maschinengestell 1 sind zwei mit  drallartigen Nuten 4 versehene Spindeln 3  gelagert. (Fig. l'). Die Spindeln werden in  Büchsen 5, die mit. dem Spindeldrall entspre  chenden Führungen versehen sind, geführt,  so dass bei der Auf- und Abwärtsbewegung  des Schlittens 6 den in die Spindelköpfe 8  eingespannten Schleifwerkzeugen eine dein  Drall entsprechende Bewegung erteilt wird.  Der Drall der Züge 7 des Werkstückes 10  entspricht dem Drall der Spindeln 3. Der  Schleifkörper 11 des Werkzeuges wird also  in der Drallrichtung des Werkstückes stän  dig ab- und aufwärts bewegt.  



  Das Schleifwerkzeug 11 ist in der aus den  Fig. \? und 3 ersichtlichen Weise ausgebildet.  Das     Schleifwerkzeug    kann nach einer Form  hergestellt werden,     bei    der die Breite der  Nuten etwa nur     1/3    der Breite der in das  Werkstück eingeschnittenen Nuten 7 beträgt.  Von dieser Form wird in üblicher Weise ein  Bleiabguss auf einem Metallstab 9 genommen,  der dann das Schleifwerkzeug 11 bildet. Han  delt es sich um die Herstellung von Schuss  waffenläufen, so wird für jede Laufgrösse  eine besondere Form angefertigt.  



  Der Metallstab 9 des     Schleifwerkzeuges     11 wird in den Spindelkopf 8 der Schleif  maschine eingespannt, und zwar derart, dass  die Schleifrippen 12 des Schleifwerkzeuges  11 etwa auf Mitte der Züge 7 stehen (wie aus  Fig. 3 ersichtlich ist). Um bei jeder Längs  bewegung des     Schleifwerkzeuges    zahlreiche  Pendelbewegungen erzeugen zu können, sind  die Einspannfutter 14 für die Werkstücke 10  mit einem Reibrad-Kurbelantrieb 16 verbun  den; der seinen Antrieb von dem Kurbelan  trieb 13 zur Erzeugung der Längsbewegung  erhält. Die Einspannfutter 14 sind in dem  Konsol 17 drehbar gelagert, so dass sie ent  sprechend der von dem Reibrad-Kurbelan  trieb 16 ausgehenden Bewegung hin und her    pendeln können.

   Dem     Werkstück    10 wird in  folgedessen eine Schwingbewegung entspre  chend der Breite der eingeschnittenen Nuten  7 abzüglich der Breite der     Schleifrippen    12  erteilt. Durch das Pendeln des Werkstückes  wird verhindert, dass sich Schleifstaub in den  feinen Rissen und Riefen der Schnittfläche  sammelt und bei der Auf- und Abwärtsbewe  gung des Schleifkörpers 11 zu noch ausge  dehnteren Unebenheiten der Zugflächen  führt.  



  Die Erfindung ist für die Herstellung  von Schusswaffenläufen von ausserordent  licher Bedeutung, da die Entfernung der Un  ebenheiten in äusserst kurzer Zeit und mit  unbedingter Sicherheit bewerkstelligt werden  kann.  



  Die Bewegung des Werkstückes oder des  Werkzeuges beim Schleifvorgang kann       selbstverständlich    auch in anderer Weise als  dargestellt erzeugt werden. So könnte erfor  derlichenfalls an Stelle des     Schleifwerkzeu-          ges    Il dem Werkstück 10 eine Längsbewe  gung in Drallrichtung und dem Schleifwerk  zeug 11 eine ständige Pendelbewegung erteilt  werden; ferner ist es auch möglich, beide Be  wegungen lediglich dem Schleifwerkzeug 11  zu erteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Schleifpolieren drallartig verlaufender Längsnuten in Bohrungen, insbesondere von Schusswaffenzügen, un ter Verwendung eines Werkzeuges mit entsprechend dem Nutendrall gewunde nen Arbeitsbacken, bei dem das Werk zeug relativ zum Werkstück eine Längs bewegung ausführt, dadurch gekenn zeichnet, dass den dem Drall entsprechen den schraubenförmigen Relativbewegun gen zwischen Werkzeug und Werkstück fortlaufend kleinwinklige, richtungs wechselnde Relativdrehbewegungen zwi schen Werkzeug und Werkstück über lagert werden.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen Reibrad-Kurbelantrieb (16) zur Erzeugung der Drebpendelbewe- gung des Werkstückes (10). UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Werk zeug (11) eine Längsbewegung in Drall richtung und dem Werkstück (10) wäh rend dieser Bewegung eine ständige klein winklige Drehpendelbewegung erteilt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Werk stück (10) die Längsbewegung in Drall- riehtung und dem Werkzeug (11) wäh rend der Bewegung des Werkstückes die ständige Drehpendelbewegung' erteilt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Werk zeug (11) sowohl die Längsbewegung in Drallrichtung, als auch die zusätzliche Drehpendelbewegung erteilt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Relativdrehbewegungen zwi schen Werkzeug und Werkstück erzeugt werden, die doppelt so gross sind wie die Breite der Arbeitsbacken des Werkzeu- ges.
CH198471D 1936-09-29 1937-10-20 Verfahren und Vorrichtung zum Schleifpolieren drallartig verlaufender Längsnuten in Bohrungen. CH198471A (de)

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US2445934A (en) * 1942-11-03 1948-07-27 Jr Albert G Bodine Method and apparatus for cutting into the surface of an article
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FR2699849B1 (fr) * 1992-12-28 1995-02-10 Procedes Machines Speciales Procédé d'usinage par abrasion, notamment de rodage, de deux surfaces partielles concaves coaxiales opposées en forme de segment de cylindre sur une pièce.

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