CH198481A - Kolbenflüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Kolbenflüssigkeitsgetriebe.

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CH198481A
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H39/00—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/08—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders
    • F16H39/16—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders with cylinders arranged perpendicular to the main axis of the gearing

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Description


  Kolbenflüssigkeitsgetriebe.    Die Erfindung betrifft ein     Kolbenflüssig=     keitsgetriebe mit einer Pumpe, einem Motor  und den Flüssigkeitsstrom zwischen Motor  und Pumpe verteilenden     Schiebern.    Das We  sen der Erfindung besteht darin, dass, zwi  schen jedem Schieber und einem zugehörigen  Antriebsorgan für die Kolben eine drehfeste  Verbindung zwischen Schieber und Antriebs  organ herstellende Elemente eingebaut sind,  die so ausgebildet sind, dass sich die Schie  ber im übrigen in jeder Richtung frei be  wegen können, zu dem Zwecke, eine ein  wandfreie Lagerung der Schieber zu gewähr  leisten. Der Antrieb der Kolben     kann    entwe  der durch Taumelscheiben oder Exzenter  oder denselben Zweck erreichende Mittel er  folgen.

   Pumpe und Motor     können    in einem  feststehenden oder in einem drehbaren Ge  häuse untergebracht sein. In letzterem Falle  findet der Antrieb mit Vorteil auf eine Kur  bel der Pumpe statt     und    die Leistung wird  vom drehbaren Gehäuse beliebigerweise ab  genommen, oder umgekehrt, wobei eine Kur  bel des     Motors        zweckmässig    als feststehende    Kurbel durchgebildet ist.

   Bei dieser letzteren  Art des Antriebes kann durch direkte Dreh  momentsübertragung zwischen dem dreh  baren Gehäuse     und    der Pumpenkurbel ein  Teil der     Leistung    direkt mechanisch übertra  gen werden, während nur ein restlicher Teil  hydraulisch übertragen wird     (Getriebe    mit  geteilter     Leistungsübertragung).     



       In.    der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele der Erfindung bezw. Ein  zelheiten hiervon dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein       Flüssigkeitsgetriebe;     Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine  Kupplung desselben;  Fig. 3 zeigt den Querschnitt nach Linie  III-III der Fig. 2;       Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt einer an  dern     Kupplung;          Fig.    5 zeigt den     Querschnitt    nach Linie       V-V    der     Fig.    4;       Fig.    6 zeigt einen     Längsschnitt    durch eine  dritte Form der Kupplung;      Fig. 7 zeigt den Querschnitt nach Linie  VII-VII der Fig. 6;  Fig. 8 zeigt eine Schieberabdichtung im  selben Schnitt wie Fig. 1;

    Fig. 9 zeigt eine weitere Schieberabdich  tung im selben Schnitt wie Fig. 1;  Fig. 10 zeigt einen Schnitt einer Detail  variante entsprechend der Linie X-X der  Fig. 1;  Fig. 11 zeigt einen Schnitt durch die  Schieberkammer mit den Schiebern in An  sicht in der Anordnung für sehr hohe und  sehr variable Drücke.  



  In Fig. 1 bezeichnet 1 die einen Exzenter  1' für die Bewegung der Pumpenkolben ent  haltende Pumpenwelle, um welche herum das  Pumpenzylindergehäuse mit den darin ange  ordneten Kolben und den dazugehörigen Be  wegungsmechanismen angeordnet ist. Die  Pumpenwelle und damit auch der Exzenter  1', ist mittels einer nicht starren Kupplung  mit dem Pumpenschieber 3 verbunden, der in  dem die Laufbuchse 4 enthaltenden Gehäuse  5 sich dreht. Die Verbindung ist aber so,  dass sich der Schieber genau so schnell wie  die Pumpenwelle mit dem Exzenter 1' drehen  muss. Eine Ausführungsform der     Kupplung     ist im Längsschnitt in Fig. 2 und im Quer  schnitt in Fig. 3 dargestellt. Sie besitzt einen  Ring 2, in dem achsial verlaufende Nuten 6,  7, 8, 9 eingefräst sind.

   In die Nuten 6, 7 grei  fen die Klauen 10, 11 des Pumpenschiebers 3  ein, während die Nuten 8, 9 mit den Klauen  12, 13 der Welle 1 respektive des Exzenters  1' in Eingriff stehen. Die Klauen sind in die  Nuten des Ringes 2 radial beweglich einge  passt. Durch diese Konstruktion der Kupp  lung ist es also dem Pumpenschieber 3 mög  lich, sich in seiner Laufbuchse 4 einzustellen.  Eine andere Ausführung der Kupplung ist  aus Fig. 4 und 5 ersichtlich. Diese Kupplung  besitzt einen Ring 14, in dem einander     dia-          inetral    gegenüber die achsialen Nuten 15, 16  und um 90' dazu versetzt die achsialen Nu  ten 17, 18 angeordnet sind. In die Nuten 15,  16 greifen Klauen 19, 20 des Schiebers 3  und in die Nuten 17, 18 Klauen 21, 22 der       antreibenden    Welle 1 mit .radialem Siel ein.

      In Fig. 6 und 7 ist noch eine dritte Form  dieser Kupplung dargestellt. Hier sind die  Nuten 24, 25 im Ring 23 jene, in welche der  Schieber 3 mittels Klauen eingreift, und die  Nuten 26, 27 jene, in welche Klauen der  Welle 1 eingreifen.  



  Die als Kupplung wirkende Verbindung,  die nach jeder Richtung in sich frei beweg  lich ist, die aber den Schieber zwingt, sich  genau so schnell zu drehen wie die Welle,  und damit genau so schnell wie der Exzenter  1' für die Bewegung der Pumpenkolben, wel  cher Exzenter fest mit der Welle verbunden  ist, kann auch unter Zuhilfenahme einer  flexiblen Welle geschehen.  



  Der Ring 28 in     Fig.    1 bedeutet ein Dich  tungsorgan zwischen dem die Schieber 3, 38  umgebenden Druckraum 29 und dem     stirn-          seitigen    Aussenraum 30. Dieser Ring 28, wel  cher ausgeschliffen und dichtend auf den mit  dem Schieber 3 verbundenen Wellenstumpf  31 aufgesetzt ist, hat einen Bund 32, mit dem  er sich gegen einen Rand 33 des Gehäuse  teils 34 anlegt, der im Gehäuse 5 festsitzt.

    Dieser Ring 28 samt Bund 32 hat sowohl bei  35, als auch bei 36 radiales Spiel     gegenüber     dem     Gehäuseteil    34 und der     Schieberlauf-          buchse    4, so dass sich der Schieber 3 zusam  men mit diesem Ring 28 gemäss den auf ihn  wirkenden Flüssigkeitsdrücken in seiner  Laufbuchse 4 in jeder Richtung einstellen  kann.  



  Diese Dichtung könnte auch nach     Fig.    B  so ausgeführt sein, dass der Bund 32 von der  Buchse 28 losgelöst wird und dass die Buchse  28 dort, wo sie gegen diesen losgelösten Bund  dichten soll, eine Kugelfläche 28a erhält, die  zu einer entsprechenden Fläche am Teil 32  passt, während die mit dem Teil     33    zusam  menwirkende Fläche des Bundes respektive  Ringes 32 eben ist. Durch die genannte Ku  gelfläche 28a ist die Buchse 28 auch noch  im Winkel     einstellbar    zur     Schieberlaufbuehse     4.

   Die Buchse 28 nach den verschiedenen  Ausführungen wird zweckmässig durch einen  besonderen Ring 37 so gegen den Gehäuseteil  34 gehalten, dass sich der mit ihr fest ver  bundene oder von ihr     abgelöste    Bund<B>32</B> nur      wenig von dem Rand 33 des Gehäuseteils 34  entfernen kann, so dass bei eintretendem  Druck im Raum 29 die seitlich abdichtende       Wirkung    schnell hergestellt ist, indem diese  Teile (28, 32) bis zur     dichtenden    Anlage an  dem Teil 34 durch diesen Druck verschoben  werden.  



  Nach Fig. 9 kann auch eine die entspre  chende     Einstellung    im Winkel zulassende  Weichpackung, z. B. Manschette 28a, zwi  schen Schieber 3 und Dichtungsring 32 ein  gebaut werden.  



  In der Laufbuchse 4, die sich während  des Betriebes mit dem Gehäuse 5 dreht, ist,  bei eingeschaltetem Getriebe stirnseitig an  den Schieber 3 anstossend, der glockenförmige  Motorschieber 38 achsial verschiebbar einge  baut.     'Mit    dem Schieber     3\8    ist eine doppel  wandige Hohlspindel     39    starr verbunden  (Fig. 1). Die Schieberspindel 39 dient zur  Durchleitung hochgespannten Drucköls aus  dem Getriebedruckraum nach aussen in den  Windkessel 53.  



  Die Spindel 39 ist mit     freiem    Spiel 40  durch die hohle Motorwelle 41 hindurchge  führt und an ihrem äussefn Ende mit einem  radial abstehenden hohlen Arm 43 verbun  den,- welcher, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist.,       längsbeweglich    in ein     rahmenförmiges    Organ  42 eingreift, das mit zwei Armen 44, 45 in  Führungen 46, 47 gehalten ist, so dass durch  das Organ 42 die Drehung der Schieberspin  del 39 verhindert wird.

   Es ist aus der  Fig. 10 ersichtlich, dass sich das Organ 42  horizontal. und das Stück 43 vertikal be  wegen kann, so dass sich die Schieberspindel  39 und daher der mit ihr starr     verbundene     Motorschieber 38 in jeder     Richtung    nach dem  Flüssigkeitsdruck in der Laufbuchse 4 frei  einstellen kann. Die Drehung des     Organes    42  wird dadurch verhindert, dass die Führungen  46, 47 durch Schrauben 48, 49, 50, 51 fest  mit dem am Gehäuse 52 angebauten Kasten  52a verbunden sind.  



  Der Teil 43, der mit dem äussern Ende  der Spindel 39 starr     verbunden    ist und die  Drehung der Spindel 39 verhindert, weist zu  gleich einen als Windkessel dienenden Hohl-    raum 53 auf, um die Stösse, die durch die  periodische Veränderlichkeit der Förder  menge in Pumpe und Motor verursacht wer  den, auszugleichen. Dieser Windkessel 53 ist  nun mittels der Ringbohrung 54 der Spindel  39 mit dem Getriebedruckraum 29 verbun  den.  



  Der Vorteil dieses im vorigen Absatz be  schriebenen Details, besteht darin, dass sämt  liche Teile zwischen dem Getriebedruckraum  29 und dem Windkessel 53, die Drucköl füh  ren, miteinander starr     verbunden    sind, so dass  jedwede bewegliche Dichtung vermieden  wird. Dies ist insofern wichtig, als die Lei  tung für das Drucköl aus dem Getriebedruck  raum 29 zum Windkessel 53, nämlich die.  hohlgebohrte Schieberspindel 39,- eine ver  hältnismässig grosse lichte Weite benötigt,  damit sich besagte Stösse unter möglichst ge  ringem Widerstand aus dem Getriebedruck  raum 29 bis zum Windkessel 53 fortpflanzen  können.

   Die Spindel 39 stellt einen langen  frei schwebenden Hebelarm dar, der durch  sein Eigengewicht und das Gewicht der mit  dem äussern Ende     der,Spindel        verbundenen          Kupplungsteile    ein     Kippmoment    auf den  Schieber ausübt. Es entsteht in diesem Falle  die Aufgabe, die     Gewichtswirkungen    und  Massenstösse, welche auf die     Spindel    wirken,  auszugleichen, so dass sich diese nicht auf den  Schieber fortsetzen und dessen Lagerung in  seiner Laufbuchse nicht nachteilig beeinflus  sen können.  



  Um nun die auf die     Spindel    wirkenden  Gewichte und Stösse, die sich als     Kipp-          momente    auswirken, wie vorstehend angedeu  tet, durch Gegengewichtswirkungen auszu  gleichen, respektive zu dämpfen, ist nach       Fig.    10 eine besondere     Vorrichtung    vorge  sehen.

   Diese besitzt ein Gegengewicht 55, das  auf dem Hebel 56 befestigt ist, welcher durch  einen Zapfen 57 am Hebel 58. drehbar ge  lagert ist und der mit einer Nase 59 entspre  chend der     Wirkung    des Gewichtes 55 von  unten auf den mit der     Schieberspindel    39 ver  bundenen Teil 43 drückt und damit das     tber-          gewicht    der Teile 39 und 43 ausgleicht. Es  ist selbstverständlich, dass das     Gegengewicht         55 auch Beschleunigungskräfte dämpft, wel  che auf die mit. der Schieberspindel 39 ver  bundenen Teile in senkrechter Richtung wir  ken.

   Damit auch Beschleunigungskräfte, die  in horizontaler Richtung auf die Motorschie  berspindel 39 einwirken, gedämpft werden,  ist der Hebel 58 an einem Zapfen 60 des     Or-          ganes    42 aufgehängt und etwas unterhalb des  Zapfens 60 durch eine bei 62 an ihm und bei  63 am Kasten 52a angelenkte Stange 61 mit  letzterer gelenkig verbunden. Auf die Mo  torschieberspindel 39 senkrecht zu ihr wir  kende horizontale Stösse werden durch das  Widerstandsmoment des Gewichtes 55, teil  weise durch Vermittlung des eben erläuterten  Gestänges gedämpft.  



  Der Schieber 38 ist also, wie vorstehend  beschrieben, gegen den Kasten 52a so gehal  ten, dass er sich im Verhältnis zu diesem nicht  drehen kann. Die dazugehörige Exzenter  welle des Motors besteht aus der mit einem  Exzenter 41b versehenen Welle 41 und einem  weiteren Exzenter 41a. Beide Exzenter 41b  und 41a sind übereinanderliegend angeordnet,  haben gleiche Exzentrizität und können ge  geneinander verdreht werden, letzteres zu  dem Zwecke, die wirksame Gesamtexzentri  zität dieser beiden Exzenter zu verändern.  Die Verdrehung der beiden Exzenter erfolgt  durch die Hebel 90 und 91, die bei der Ver  stellung um gleiche Winkelbeträge gegen  über dem Kasten 52a' gedreht werden.

   Hier  durch werden auch die beiden Exzenter um  gleiche Winkelbeträge gegenüber dem Kasten  verdreht, so zwar, dass die Richtung der  wirksamen Gesamtexzentrizität zum Kasten       52a    immer dieselbe bleibt. Damit bleibt auch  das Winkelverhältnis zwischen dieser Exzen  trizität und dem Schieber 38 immer dasselbe.  Durch die beschriebenen Kupplungselemente  42, 43 wird also über den Kasten 52a eine  drehfeste Verbindung zwischen dem zusam  mengesetzten Exzenter 41a und 41b und dem  Schieber 38 gebildet, die aber die sonstige  freie Einstellung des Schiebers zu seiner  Laufbuchse nicht behindert.  



  Die erwähnten Kupplungen der Schieber  mit der Welle 1 respektive dem Kasten 52a.    ermöglichen eine freie Verschiebung beider  Schieber in der Richtung ihrer Längsachse.  



  Wichtig ist ferner eine besondere Art  einer zur Verspannung der beiden Schieber  3 und 38 dienenden Vorrichtung. Diese be  sitzt nach Fig. 1 eine hohle Stange 64, wel  che durch das Lager 65 mit dem Pumpen  schieber 3 derart verbunden ist, dass von der  Stange 64 ausgeübte Längskräfte durch das  Lager 65 auf den Pumpenschieber 3 übertra  gen werden können. Anderseits ist, wie er  wähnt, der Motorschieber 38 fest mit der  Schieberspindel 39 verbunden. Mit dem  äussern Ende der Schieberspindel 39 ist eine  Gewindemutter 66, und mit dem äussern Ende  der Zugstange 64 ein in die Mutter passendes  Gewindestück 67 verbunden.

   Die Verspan  nung der beiden Schieber 3 und 38 geschieht  nun durch gegenseitige Verdrehung von Mut  ter 66 und Gewindestück 67 derart, dass bei  spielsweise das Gewindestück 67 durch  Klauen 68 an der äussern Stirnwand des Ka  stens 52a an der Drehung diesem gegenüber  verhindert und die Mutter 66 mittels Hebel  69 gedreht wird.  



  Wie aus     Fig.    1 zu ersehen ist, ist die  Mutter 66 in der Führung 70 in     Achsenrich-          tung    verschiebbar gelagert. Ferner ist aus der       Fig.    1 noch zu ersehen, dass die Übertragung  der Schaltkräfte von der Gewindemutter 66       bezw.    dem Gewindestück 67 auf die Spindeln  39 und 64 durch     Mitnehmerteile    71, 72, die  eine ringförmige Form haben, geschieht, wo  bei diese Teile radiales Spiel gegen die Teile  39 und 64 aufweisen. Diese Vorrichtung be  wirkt, dass sich die Teile 39 und 64 senkrecht  zu ihrer Achse bewegen können, womit die  angegebene und geforderte Einstellbarken  der Schieber 3 und 38 in ihrer Laufbuchse 4  gesichert bleibt.  



  Wie     Fig.    11 zeigt, ist der Durchmesser  des Wellenstumpfes 73 des Pumpenschiebers  3 kleiner, als der Durchmesser des Wellen  stumpfes 74 des Motorschiebers 38. Dadurch  ist der Druck, der von der Flüssigkeit in dem  ringförmigen Hohlraum 75, der mit der  äussern Druckkammer 29 in kommunizieren-      der Verbindung steht, 'auf den Pumpenschie  ber 3 wirkt, grösser als der aus dem ringför  migen, mit der Kammer 29 ebenfalls     in    Ver  bindung stehende Hohlraum 76 auf den Mo  torschieber 38 wirkende Druck. Hierdurch  werden die beiden miteinander     -verspannten     Schieber 3, 38 in Pfeilrichtung 77 verscho  ben. Zur Ausübung eines Gegendruckes ist  beispielsweise eine Feder 78 vorgesehen, die  am äussern Ende der Motorschieberspindel 39  in geeigneter Form angreift.

   Dadurch wird  erreicht; dass die beiden so verspannten Schie  ber sich nach verschiedenen im Getriebe auf  tretenden Drücken der Flüssigkeit in ver  schiedene achsiale Lagen einstellen können.  Diese Ausbildung der Schieber als Differen  tialkolben, so dass sich die beiden Schieber in  ihrer Längsachse derart verschieben können,  dass bestimmten Flüssigkeitsdrücken 'immer  eine bestimmte seitliche Lage der     Schieber     entspricht, ermöglicht es, besagte     Verstellung     der Schieber dazu zu verwenden, die Zeit  punkte, in welchen die Flüssigkeit in die Zy  linder der Pumpe und des Motors einzuströ  men beginnt und auszuströmen aufhört, zu  verändern.  



  Aus Fig. 11 sieht man eine besondere  Form der Steuerkanten 79, 80 an der Ober  fläche der Schieber 38, 3. Diese Kanten 79,  80 sind schräg in bezug auf die Achse der       Schieber    angeordnet. Wenn nun durch eine  Änderung des     Druckes    im Druckraum die  Schieber in axialer Richtung verschoben wer  den und also nach eingetretener Verschiebung  eine andere     Stellung    einnehmen, stehen an  dere Stellen der schrägen     Steuerleisten    den  Mündungen der Drucköl führenden Kanäle  in der Laufbuchse gegenüber. Auf diese Art  wird der Zeitpunkt des Schliessens der Saug  und Drucköffnungen 81, 82, 83, 84, welche  zu den Zylindern der Pumpe und des Motors  führen, variiert.  



  Die Verhältnisse sind dabei so gewählt,  dass hochgespannte, also komprimierte Flüs  sigkeit in einem Zylinder, vor dessen Verbin  dung mit dem     Saugraum,    zuerst entspannt  wird, und dass umgekehrt vor der Verbindung  eines Zylinders mit dem Druckraum der Zy-    linderinhalt um ein entsprechendes Mass -zu  sammengedrückt wird, so dass die Verbin  dung der Zylinder mit den genannten Räu  men ohne Stösse stattfindet.

   Eine solche Vo  lumenänderung (Kompression oder     Expän-          sion)    ist nur in den Zylindern möglich, die  gerade vom Druckraum und vom Saugraum  abgeschlossen     sind,    also beispielsweise bei  dem an Kanal 83 angeschlossenen Zylinder  (Fix.

   11), wenn die Steuerkanten 80 und -80a  des Schiebers 3 gerade beiderseits der     innern          Öffnung    des Kanals 83 liegen oder bei dem  an Kanal 81 angeschlossenen Zylinder, wenn  sich die innere     Öffnung    des Kanals 81 ge  rade zwischen den Steuerkanten 79 und 79a  des Schiebers 38     befinden.    Die Volumenän  derung in diesen Zylindern erfolgt dann ent  sprechend der Bewegung des Kolbens als  Kompression oder     Expansion,    bis eine der ge  nannten     Steuerkanten    der     Schieber    die Ver  bindung mit dem zentralen Drück- oder Saug  räum freigibt.  



  Bei bisher     bekannten    Flüssigkeitsgetrie  ben sind die Schieber mit den Wellen oder  sonstigen Teilen, durch die- ihre Drehung       ,respektive    Relativdrehung gegenüber der       Schieberlaufbuchse        bewirkt    wird, starr ver  bunden.

   Durch diese     stärre#        Verbindung    über  tragen sich alle     Montageungenauigkeiten    die  ser erstgenannten Teile und die durch die be  trächtlichen Betriebsdrücke     verursachten    ela  stischen     Durchbiegungen    derselben auf die  Schieber     und    versuchen, diese aus ihrer ge  nauen Lage innerhalb ihrer Laufbuchse her  auszubringen. Diese Kräfte stören daher die  Tendenz der Schieber, sich gemäss den in  radialer Richtung auf sie wirkenden Flüs  sigkeitsdrücken genau in das sie umgebende,  ihre Laufbuchse bildende Gehäuse hineinzu  passen.

   Letzteres ist aber sehr vorteilhaft,  weil die Schieber sowohl mit sehr kleinen, als  auch mit sehr hohen Drehzahlen respektive  Relativdrehzahlen laufen müssen und weil zu  gleich zwischen -Schieber und Laufbuchse  sehr hohe     Flächenpressungen    entstehen, her  vorgerufen durch die hohen, seitlich in einer  Richtung wirkenden Flüssigkeitsdrücke (80  bis 150     at).    Die Betriebsverhältnisse, unter      welchen die Schieber 3 und 38 in dem ihre  Laufbuchse bildenden Gehäuse 4 rotieren,  sind also hinsichtlich der Einstellbarkeit und  gleichmässigen Flächenbelastung und der  hierdurch begünstigten Bildung des Schmier  ölfilmes zwischen rotierendem Teil und der  Lagerschale respektive Laufbuchse dieselben  wie bei hochbelasteten Gleitlagern.

   Bei hoch  belasteten Gleitlagern sind zur Bewältigung  dieser Schwierigkeiten Massnahmen getroffen  worden, die die Einstellbarkeit der Lager  schalen zur drehenden Welle betreffen, so  zum Beispiel kugelig gelagerte Lagerschalen  oder aufgelöste und um einzelne Punkte     kipp-          bare    Lagerschalenteile (Michell-Lager) oder  dergl. mehr.  



  Eine derartige Lösung des Problems einer  einwandfreien Lagerung ist hinsichtlich der  Schieber bei Kolbenflüssigkeitsgetrieben der  erläuterten Art nicht möglich, weil das Ge  häuse, das auch als Laufbuchse dient, wegen  der Drucköl führenden Kanäle stets ein  starres unnachgiebiges Gebilde sein muss.  



  Wenn die Schieber mit den ihre Drehung  respektive Relativdrehung     bestimmenden     Teilen starr verbunden sind, so ist also un  möglich, dass sich die Schieber den auf sie  einwirkenden oben beschriebenen Flüssigkeits  drücken gemäss in ihrer Laufbuchse einstellen  können. Folge davon ist die Gefahr des     Fest-          fressens    oder     Klemmens    der Schieber. Um  dies zu vermeiden, war man daher gezwun  gen, die beanspruchten Teile so stark zu  dimensionieren, dass die Deformationen auf  ein zulässiges Mass herabgesetzt wurden.

   Dies  zwang ferner, die Teile sehr genau passend  herzustellen und sehr geringe Toleranzen vor  zusehen, was verhältnismässig sehr hohe Her  stellungskosten und im Verhältnis zur über  tragenen Leistung sehr hohe Gewichte der  Getriebe verursacht. Trotz aller dieser Mass  nahmen konnten keine so günstigen Lage  rungsverhältnisse der Schieber wie bei ein  stellbaren Gleitlagern erreicht werden.  



  Da     naturgemäss    im Innern der Schieber  laufbuchse immer Druckflüssigkeit vorhan  den ist, ergibt sich die Notwendigkeit, die  Schieber oder deren zylindrische Fortsetzun-    gen (Wellenstümpfe) an der Stelle, an der  diese durch die seitliche Begrenzungswand  ihrer Laufbuchse durchgeführt werden, ab  zudichten. Die nach dem Stand der Technik       bekannten    Dichtungen sind aber ebenfalls  starr und machen es unmöglich, dass sich die  Schieber     entsprechend    den wechselnden Be  triebsdrücken an die Wandungen der Lauf  buchse genau anlegen können.  



  Bei der beschriebenen Ausbildung und  Anordnung mit     koachsial    hintereinander an  geordneten glockenförmigen     Schiebern,    die in  ihrer normalen Betriebslage mit ihren ring  förmigen     Stirnflächen    gegenseitig in An  schlag gebracht sind, bilden die Schieber in  dieser Stellung zwei getrennte Räume, die  äussere Kammer 29 und die innere Kammer  85. Diese Kammern stehen durch Kanäle 86  und 87 mit den Zylindern 88 und 89 der  Pumpe     bezw.    des Motors in Verbindung.

   Die  um den äussern Mantel der     Schieber    ange  ordnete äussere Kammer 29 dient gewöhnlich,  wie beim Beispiel, als Druckkammer, die  innerhalb der Schieber durch diese gebildete  Kammer 85 als Saugkammer, da sich durch  diese Anordnung günstige Möglichkeiten er  geben, den Flüssigkeitsdruck auch für die  Abdichtung der beiden Schieber gegeneinan  der und gegen das sie umgebende Gehäuse zu  verwenden. Die Schieber drehen sich in dem  sie umgebenden Gehäuse mit sehr variablen  von Null bis zu einem hohen Maximum sich  ändernden Relativgeschwindigkeiten.

   Beson  ders bei Flüssigkeitsgetrieben mit geteilter  Leistungsübertragung, d. h. bei solchen, bei  denen ein Schieber und das Gehäuse sich  drehen, tritt oft der Fall ein, dass die relative  Drehung zwischen diesem Schieber und dein  rotierenden Getriebegehäuse durch verhältnis  mässig sehr lange Zeit sehr gering ist, ja sich  sogar dem Nullwert nähert, was mit Bezug  auf den genannten Schieber dann zutrifft,  wenn der vorstehend genannte Schieber und  das Gehäuse die gleiche oder annähernd glei  che Drehzahl haben. Bei dieser geringen  Drehzahldifferenz ist es unbedingt erforder  lich, dass eine ganz einwandfreie Lagerung  des genannten Schiebers stattfindet, weil die-      ser Schieber wie eine hochbelastete Welle in  einem Lager aufzufassen ist.

   Er läuft bei den       geringen    Relativgeschwindigkeiten gegenüber  dem Gehäuse nur dann einwandfrei, wenn  sich seine Flächendrücke über die gesamte  tragende Fläche vollkommen     gleichmässig     verteilen.     Dadurch,    dass beim beschriebenen  Kolbenflüssigkeitsgetriebe zwischen dem vor  genannten Schieber, welcher hier durch den  Pumpenschieber 3 gebildet wird, und den  seine     Drehung    bestimmenden Organen eine  gelenkige Kupplung eingebaut ist, kann sich  der Schieber so in seine Laufbuchse. hinein  legen, wie es zu der geforderten gleichmässi  gen Verteilung des Flächendruckes notwen  dig ist.

   Die Schieber 3 und 38 haben in jener  Betriebslage, in der sie sich mit ihren ring  förmigen     Stirnflächen    berühren, gemeinsam  die Möglichkeit, in der Richtung ihrer Längs  achse hin-     und    hergehende Bewegungen aus  zuführen, damit sich in der Umfangrichtung  keine Rillen in den Laufflächen bilden und  diese ganz glatt bleiben. Das ist schmiertech  nisch von erheblichem Vorteil, damit sich bei  allen Geschwindigkeiten trotz der hohen Be  lastung ein tragfähiger     Schmierfilm    bilden  kann und ausserdem     wegen    der dauernden       Notwendigkeit,    die Schieber gegenüber der  Laufbuchse abzudichten.

   Während dieser  eben gesagten hin- und hergehenden Bewe  gungen beider     Schieber    sind dieselben mit  ihren Stirnflächen stets vollkommen dichtend  in     Berührung,    wobei aber der die beiden  Schieber     in    der normalen Betriebslage an den  Stirnflächen     aneinander    pressende Überdruck  der äussern Schieberkammer 29 gegenüber der  innern Schieberkammer 85 nicht immer in  gleichem     -Masse    vorhanden ist und daher  allein für     einen    sicheren Betrieb nicht aus  reichend ist.

   Aus diesem Grunde sind neben  dem Flüsigkeitsdruck auch mechanische Mit  tel vorgesehen; die die Schieber mit ihren  Stirnflächen dauernd aber doch lösbar gegen  einander so in     'Kontakt    halten, dass die Schie  ber gemeinsam in der Richtung ihrer Achse  frei beweglich sind. Sobald beide Schieber 3  und 38 voneinander entfernt werden, entsteht  zwischen der Druckkammer 29 und der Saug-    kammer 85 eine Verbindung für den freien  Durchstrom der Flüssigkeit. In dieser Lage  der Schieber ist das Kolbenflüssigkeits  getriebe ausgeschaltet.  



  Nach dem bisherigen Stand der Technik  erfolgt die Schaltbewegung durch mecha  nische     Mittel,    die stets denselben Schieber  gegen den andern Schieber in der Richtung  der Längsachse so lange verschieben, bis die  beiden Schieber     in    Anschlag kommen. (Ein  kupplungsvorgang; beim Auskupplungsvor  gang entgegengesetzte Bewegung.) Diese be  kannte     Anordnung    nimmt auf die besonderen  Reibungsverhältnisse keine Rücksicht. Bei  der Bewegung des einen Schiebers gegen den  andern treten allmählich zwischen den sich       nähernden    Stirnflächen der Schieber Drossel  widerstände auf, so dass der Druck im     Ge-          triebedruckraum    allmählich ansteigt.

   Da nun  zunächst noch das     Schiebergehäuse    stillsteht  und auch der der Schaltbewegung dienende  Schieber nur eine kleine Geschwindigkeit in  der     Richtung    der Längsachse besitzt, ist hier  bei der     Reibungskoeffizient    zwischen dem  Schieber     und    seiner Laufbuchse als Reibungs  faktor der Ruhe zu betrachten. Die Verschie  bung eines derartigen Elementes erfordert  daher bei den beträchtlichen nach und nach  auftretenden Flüssigkeitsdrücken sehr grosse  Kräfte und bedingt selbstverständlich auch  einen gewissen Verschleiss des Schiebers.

   Die  nach dem bekannten Stand der Technik ver  wendete Art, die     Schaltvorgänge    durch     Be-          Rregung    stets desselben Schiebers gegenüber  dem andern vorzunehmen, bedingt einen vor  zeitigen Verschleiss des der Schaltbewegung       dienenden    Schiebers und erfordert des weite  ren für diese Schaltbewegung dieses Schie  bers eine sehr bedeutende Kraft.  



  Durch die beschriebene Art der Verspan  nung der Schieber gegeneinander wird er  reicht, dass sich beim Aus- oder Einschalten  immer derjenige Schieber in Bewegung setzt,       dere    den kleineren Reibungswiderstand gegen  das Gehäuse aufweist im Gegensatz zu dem  erwähnten bekannten Getriebe, bei welchem  immer nur ohne     Berücksichtigung    der Rei-      bungsverhältnisse ein und derselbe Schieber  gegen den andern hin bewegt wird.  



  Soll nämlich zum Beispiel das still  stehende Getriebe bei laufendem Antriebs  motor in Bewegung gesetzt werden, so ist es  zunächst nötig, die beiden auseinanderstehen  den Schieber wieder miteinander in Berüh  rung zu bringen. Das geschieht auf mecha  nischem Wege mittels besagter Verspan  nungsvorrichtung samt Gestänge, so dass der  Spalt zwischen den Stirnflächen der Schie  ber allmählich kleiner und der Drosselwider  stand für die durchströmende Flüssigkeit  daher allmählich grösser wird, und somit der  Flüssigkeitsdruck im Druckraum des Getrie  bes ansteigt. Dieser wachsende Druck drückt  beide Schieber seitlich auf ihre Laufbuchsen,  wobei Reibung entsteht.

   Diese Reibung kann  entweder Reibung der Bewegung oder Rei  bung der Ruhe sein, und diese Reibungswerte  sind für jeden Schieber bei dem Einschalten  des Getriebes verschieden, denn bei der An  fahrt befindet sich der Pumpenschieber ge  genüber dem Gehäuse in Drehung. Zwischen  Pumpenschieber und Gehäuse ist also die ge  ringere Reibung der Bewegung gegeben, wäh  rend zur gleichen Zeit der Motorschieber       gegenüber    dem Gehäuse keine Drehung  macht, und somit die grössere Reibung der  Ruhe vorhanden ist. Das Schiebergehäuse  steht also noch still. Die beschriebene, die  beiden Schieber durch ein Gestänge verspan  nende Vorrichtung ist nun so eingerichtet,  dass sie die beiden Schieber mechanisch ein  ander nähern will.

   Da nun der eine Schieber  mit grösserer Reibung festgehalten wird, wird  durch die Verspannungsvorrichtung immer  der Schieber verschoben werden, der im Ver  gleich zum     andern    gegenüber dem Gehäuse  die geringere Reibung, nämlich die Reibung  der Bewegung hat. Die analogen Verhältnisse  treten auch beim Ausschalten ein. Durch  diese Art des Verhaltens der Schieber beim  Aus- und Einschalten, wobei immer nur der  leichter bewegliche Schieber verschoben  wird, findet eine Schonung der Laufflächen  statt, weil die Verschiebung immer unter der    kleinstmöglichen Reibung der Bewegung er  folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenflüssigkeitsgetriebe mit einer Pumpe, einem Motor und den Flüssigkeitsstrom zwi schen Motor und Pumpe verteilenden Schie bern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Schieber und einem zugehörigen An triebsorgan für die Kolben eine drehfeste Verbindung zwischen Schieber und Antriebs organ herstellende Elemente eingebaut sind. die so ausgebildet sind, dass sich die Schieber im übrigen in jeder Richtung frei bewegen können, zu dem Zwecke, eine einwandfreie Lagerung der Schieber zu gewährleisten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Schieber und dem zuge hörigen Antriebsorgan für die Kolben bewegung eine Kupplung eingebaut ist, die als ein in jeder Richtung in sich frei bewegliches Gelenk ausgebildet ist, und dass die Dichtung für die axiale Durch führung der Schieber ebenfalls frei be weglich gestaltet ist. 2.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Kupplung zwischen Pum penschieber und zugehörigem Antriebs organ für die Kolben einen Ring (2) be sitzt, in dem achsiale Führungsnuten an gebracht sind, welche mit Teilen des Pumpenschiebers (3) in Eingriff stehen, und dass wenigstens ungefähr um 90 zu den genannten Nuten versetzt, andere achsiale Führungsnuten für die Verbin dung mit der die Drehung des Schiebers bestimmenden Welle (1) vorgesehen sind. 3. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Kupplung zwischen Pum penschieber und zugehörigem Antriebs organ für die Kolben unter Verwendung einer flexiblen Welle konstruiert ist.
    4. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung zwischen den Schiebern und dem die Laufbuchse bildenden Schieber gehäuse eine Dichtungsbuchse aufweist, die gegenüber dem Schieber genau ab gedichtet ist, und dass ein Ring mit einer kugelförmigen und einer ebenen Fläche vorgesehen ist, so dass zwischen Schieber und Dichtungsbuchse samt Ring einer seits und Gehäuse anderseits ein freies Spiel in jeder Richtung möglich ist. 5. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine Weichpackung besitzt, die zwischen jedem Schieber und dessen Laufbuchse eingebaut ist. 6.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Kupplung, welche zwischen dem äussern Ende der Spindel (39) des<B>'</B> Motorschiebers und dem die Stellung der Spindel gegenüber dem zugehörigen An triebsorgan für die Kolben bestimmenden Teil eingebaut ist; ein prismatisches Füh rungsstück (43) besitzt, das fest mit der Schieberspindel (39) verbunden ist, wo bei das Führungsstück in einer prismati schen Nut eines Tragkörpers (42) glei tend angeordnet ist und dieser Tragkör per rechtwinklig zu der prismatischen Nut Führungsansätze (44, 45) besitzt, die in Führungen (46, 47) eines Getriebe kastens beweglich sind. 7.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet,. dass ein Windkessel vorgesehen ist, der fest mit der Schieberspindel (39) verbunden ist; und dass die als Leitung für das Drucköl ausgebildete Schieberspindel mit dem Windkessel durch Öffnungen in Verbindung steht zu dem Zwecke, den Windkessel für den Ausgleich der Stösse zu verwenden, die durch die periodische Veränderlichkeit der Fördermenge in Pumpe oder Motor verursacht werden und die sich durch die Schieber auf deren Laufbuchse fortsetzen und so die Lage rung der Schieber in der Laufbuchse schädigen könnten.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das prismatische Führungsstück (43), das fest mit der Schieberspindel (39) ver bunden ist, hohl gebohrt ist und als Windkessel ausgebildet ist. 9.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteraa- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebelgestänge vorgesehen ist, das in einem Punkte mit der Schieberspindel, in einem zweiten Punkte mit dem genann ten Tragkörper (42) und in einem dritten Punkte mit einem unbeweglichen Teil ge lenkig verbunden ist, und dass eine als Gegengewicht dienende Masse, die mit dem Hebelgestänge verbunden ist, vorge sehen ist. .0.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengewicht (55) und das mit diesem Gegengewicht in Verbindung stehende Organ des Hebelgestänges am äussern Ende der Schieberspindel (39) an gebracht sind. 11. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel (58) und ein Lenker (61) vor gesehen sind wobei der Hebel (58) an einem Punkt (57) mit einem das Gegen gewicht .(55) tragenden Hebel (56) in Verbindung steht, an einem zweiten Punkt (60) mit dem genannten Tragkör per (42) verbunden und über einen drit ten Punkt (62) und den Lenker (61)
    bei einem weiteren Punkt (63) gegen den Getriebekasten abgestützt ist. 12. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 1, bei welchem zwei koachsial zu einander angeordnete Schieber vorhanden sind, welche eine glockenförmige Gestalt haben und mit ihren ringförmigen Stirn flächen in Anlage miteinander gebracht _ werden können und bei Anlage aneinan der für die Flüssigkeit eine innere und eine die Schieber umgebende äussere Kam mer bilden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Organ vorhanden ist, das mit dem einen Schieber verbunden ist und ein zweites Organ, das mit dem zweiten Schieber verbunden ist,
    und dass diese beiden Organe durch eine lösbare Ver spannungsvorrichtung miteinander ver bunden sind, die besagte Organe und damit die mit diesen verbundenen Schie ber je nach der Betriebslage mit ihren ringförmigen Stirnflächen aneinander presst oder die Schieber voneinander ab hebt, wobei besagte Verspannungsvor richtung in einer Führung untergebracht ist, die Verschiebungen dieser Verspan nungsvorrichtung in Richtung der Längs achse des Getriebes zulässt, und wobei die Verspannungsvorrichtung so ausgebildet ist, dass sich die Schieber zusammen mit den besagten Organen und der Verspan nungsvorrichtung als eine Einheit in der Richtung der Getriebeachse hin- und her bewegen können. 13.
    Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Pumpenschieber verbundene Organ aus einer Zugstange (64) besteht, die an einem Ende in diesem Schieber mittels eines Lagers gelagert ist, das für die Übertragung der Kräfte der Zug stange in achsialer Richtung ausgebildet ist, und dass die Zugstange an ihrem an dern Ende mit der Verspannungsvorrich tung verbunden ist, während das andere, mit dem Pumpenschieber verbundene Or gan aus einer Hohlspindel (39) besteht, und dass die Verspannungsvorrichtung aus einem Gewindemechanismus besteht, dessen einer Teil (67) mit der Zugstange und dessen zweiter Teil (66) mit der Hohlspindel verbunden ist, dass ferner einer dieser beiden Teile (66 oder 67) des Gewindemechanismus drehfest mit dem Getriebekasten (52a)
    verbunden ist und dass der andere Teil (66) des Gewinde mechanismus starr mit einem Hebel (69) verbunden ist, um beide Gewindeteile (66, 67) gegeneinander verdrehen zu kön- nerv wobei der Gewindemechanismus in einer zylindrischen Führung (70) beweg lich gelagert ist.
    14. Kolbenflüssigkeitsgetriebe nach Unteran spruch 2, bei welchem für die Verteilung der Flüssigkeit zwei koachsial zueinan der angeordnete Schieber vorgesehen sind, welche eine glockenförmige Gestalt haben und mit ihren ringförmigen Stirn flächen in Anlage miteinander gebracht werden können, wobei die die Schieber umgebende Kammer als Druckkammer ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenstümpfe (73, 74) der Schieber verschiedene Durchmesser haben und zwischen den die Schieber seitlich nach aussen abdichtenden Buchsen und den Schiebern ringförmige Hohlräume (75, 76) vorhanden sind, welche mit der äussern Druckkammer (29) kommunizie ren und welche entsprechend den Wellen stümpfen verschiedene innere Durchmes ser haben,
    um die beiden gegeneinander durch ein Gestänge @(64, 39) zu einer Einheit verspannten und dank der in je der Richtung frei beweglichen Kupplun- gen in der Richtung ihrer Längsachse gemeinsam verschiebbaren Schieber als Differentialkolben zu verwenden, dass ein federndes Element (78) vorgesehen ist, welches dem auf den Differentialkolben wirkenden Oldruck entgegenwirkt, dass ferner in dem äussern Mantel der Schie ber in bezug auf die Richtung der Längs achse des Getriebes schräge Steuerkanten (79,, 80) vorgesehen sind;
    die die Zeit punkte, in welchen die Flüssigkeit in die Zylinder der Pumpe und des Motors ein zuströmen beginnt und auszuströmen auf hört, entsprechend den variablen Flüs- sigkeitsspannungen und der dadurch ver ursachten Längsverschiebung der Schie ber verändern.
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