CH198537A - Gasgefüllte elektrische Glühlampe. - Google Patents

Gasgefüllte elektrische Glühlampe.

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CH198537A
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Aktiengesellsch Elektrizitaets
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Ver Gluehlampen Und Elektrizit
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  Gasgefüllte elektrische Glühlampe.    Die Erfindung bezieht sich auf eine gas  gefüllte elektrische Glühlampe, welche einen  den Atmosphärendruck übersteigenden Fül  lungsdruck und einen mindestens einmal     ge-          wendelten    Glühkörper besitzt.  



  Es ist bekannt, dass die Grösse des Kol  bens einer gasgefüllten Glühlampe in erster  Reihe dadurch bestimmt wird, dass keine  schädliche     Beeinflussung    der Lebensdauer  durch die     Verkleinerung    des Kolbens verur  sacht wird. Wird an Stelle des gewöhnlich  für     Glühlampenkolben    verwendeten leicht  schmelzbaren Natron- oder Bleiglases ein  schwerschmelzbares, zum Beispiel     Borosilikat-          glas    oder Quarzglas verwendet, kann die  Grösse des Kolbens stark vermindert werden,  ohne die Qualität der Lampe dadurch sehr  zu schädigen.

   Aber auch bei solchen Gläsern  ist eine untere Grenze der Kolbengrösse da  durch gesetzt, dass die um den     Glübkörper     befindliche ruhende Gasschicht sich nicht bis  Nur Kolbenwand     erstrecken    darf, da, sonst    eine starke     Sehwärzung    dieser Wandung auf  treten würde.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis,  dass es zwei Mittel gibt, um die Ausdehnung  dieser ruhenden Schicht zu verkleinern. Das  eine Mittel ist die     Anwendung    eines hoben  Füllgasdruckes und das andere Mittel die  Anwendung einer Gasfüllung, welche aus den  schweren Edelgasen, Krypton     und/oder        genon     besteht. Wenn diese beiden Mittel gleichzeitig  angewendet werden, so erhält man eine solche       Verengerung    der ruhenden Schicht, dass eine  weitere starke Verkleinerung des Kolbens  ermöglicht ist. Diese Verkleinerung ermöglicht  es, wiederum einen solchen Füllungsdruck zu  verwenden, welcher bei einem grösseren Kol  ben aus Festigkeitsgründen undenkbar wäre.

    Diese Erhöhung des Füllungsdruckes hat  anderseits eine Verengerung der ruhenden  Schicht zur Folge, so dass auf diese Weise  Lampen gebaut werden können, welche ohne  Gefahr einen Füllungsdruck von 10 Atmo-      Sphären und sogar noch weit darüber ent  halten können.  



  Die erfindungsgemässe Lampe besitzt dem  gemäss eine Gasfüllung aus mindestens einem  der Edelgase Krypton oder     Xenon,    wobei der  Füllungsdruck bei Zimmertemperatur des Füll  gases mehr als 10 Atmosphären beträgt. Der       Glühkörper    ist     gewendelt,    um die     Wärmeab-          leitungsverluste    möglichst zu verkleinern.  Eine solche Lampe kann ein Kolbenvolumen  von 1-2     cm3    haben, wobei zu bemerken ist,  dass das     Minimalvolumen    des Kolbens von  der Grösse des durch die Lampe ausgesandten  Lichtstromes viel weniger abhängt, als es bei  den bisher bekannten Lampen der Fall ist.  



  Der Füllungsdruck kann auch noch höher  gewählt werden, zum Beispiel in der Grössen  ordnung von 40-50 Atmosphären.  



  Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein  Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Lampe. A ist der aus einem     doppelwendel-          förmigen        Wolframdraht    bestehende     Glühkör-          per.    B ist der aus Quarzglas .bestehende  Kolben, der einen innern Durchmesser von  6 mm und eine Länge von 25 mm hat. Die  Wandstärke des Kolbens beträgt     21/2    mm.  C sind die aus     Molybdän    bestehenden Strom  zuführungsdrähte, die an den Stellen     H    in  den Kolben luftdicht, unter Zuhilfenahme  eines Zwischenglases eingeschmolzen sind.

    Der Kolben<I>B</I> wird bei<I>D</I> entlüftet und mit       Kryptongas    oder     Xenongas    von 40 Atmo  sphären Druck gefüllt. Das Gas enthält  zweckmässig     Stickstoff    von 80-120 mm Queck  silbersäule     Partialdruck.    Erfahrungsgemäss  genügt diese Menge, um die Entstehung von  Lichtbögen praktisch zu verhindern und ein  grösserer Prozentsatz aus     Stickstoff    verschlech  tert schon die Qualität der Lampe.  



  Die Lampe ist in den äussern Glaskolben  Feingeschmolzen. Die     Stromzuführungsdräbte     C werden durch die     Quetschstelle        E    geführt.  Der Kolben F kann bei     (1    entlüftet werden.    Bei der erfindungsgemässen Lampe können  alle Massnahmen der     Glühlampentechnik,    wie  zum Beispiel     Getterung    mit Phosphor,     ent-          schwärzenden    Mitteln, usw. sinngemäss An  wendung finden.

   Die Erhöhung des Füllungs  druckes und Verwendung von Krypton und/  oder     Xenon    bewirkt ausser der Verkleinerungs  möglichkeit des Kolbens auch noch eine starke  Erhöhung der für 1000 Stunden berechneten  Lichtausbeute, also der innern Qualität der  Lampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasgefüllte elektrische Glühlampe, ge kennzeichnet durch gleichzeitige Verwendung eines mindestens einmal gewendelten Glüh- körpers, einer Gasfüllung aus mindestens einem der Edelgase Krypton oder Xenon und eines Füllungsdruckes von mehr als<B>10</B> Atmo sphären bei Zimmertemperatur des Füllgases. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasgefüllte elektrische Glühlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aus Krypton und Xenon besteht. 2. Glühlampe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Stickstoffzusatz von weniger als 120 mm Quecksilbersäule Partialdruck. 3.
    Glühlampe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Kolben aus schwer schmelzbarem Glas. 4. Gasgefüllte elektrische Glühlampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben aus Quarzglas besteht.
CH198537D 1936-09-12 1937-09-11 Gasgefüllte elektrische Glühlampe. CH198537A (de)

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