CH198549A - Verfahren zur Synchronisierung eines Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start-Stop-Prinzip bei Telegraphenanlagen, insbesondere solchen, bei denen einzelne Schriftzeichen, in Schriftzeichenelemente zerlegt, durch Impulse übertragen werden. - Google Patents
Verfahren zur Synchronisierung eines Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start-Stop-Prinzip bei Telegraphenanlagen, insbesondere solchen, bei denen einzelne Schriftzeichen, in Schriftzeichenelemente zerlegt, durch Impulse übertragen werden.Info
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Description
Verfahren zur Synchronisierung eines Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start-Stop-Prinzip bei Telegraphenanlagen, insbesondere solchen, bei denen einzelne Sehriftzeichen, in Schriftzeichenelemente zerlegt, durch Impulse übertragen werden. Bei den bekannten Synchronisierverfah- ren für Bildübertragungsgeräte, Ferndrucker und Fernschreiber, besonders für solche, die für bildmässige Übertragung von Schrift zeichen bestimmt sind,
wird bei Verwendung des Start-Stop-Systems das Registrierorgan des Empfängers schneller angetrieben als das entsprechende Sendeorgan. Bei der Bildüber tragung beispielsweise lässt man meist die Empfangswalze schneller laufen als die Sendewalze und hält erstere nach jeder Um drehung so lange an, bis die Sendewalze ihre Umdrehung vollendet hat. In ähnlicher Weise wird bei den Ferndruckern, z.
B. bei Springschreibern usw., verfahren, es tritt lediglich an Stelle der Sendewalze der Kon taktgeber des Senders und an Stelle der Emp fangswalze der entsprechende Verteiler am Empfänger. Für Fernschreiber, die mit bild mässiger Übertragung der 'Schriftzeichen arbeiten, ist das Start-:Stop-Verfahren eben falls bekannt. Es ist dabei bekannt, den Sen der und alle an der Übertragung beteiligten Empfänger mit. angenähert gleicher Drehzahl anzutreiben und nach jeder Umdrehung an zuhalten.
Ferner ist es bekannt, sowohl vor der Übertragung einer jeden Schriftzeile einen Synchronisierimpuls auszusenden, als auch nur jeweils vor der Übertragung eines Schriftzeichens einen Synchronisierimpuls zu erzeugen. In beiden Fällen wird das Re- gistrierorgan der Empfangsseite, meist eine Registrierspindel, schneller angetrieben und nach einem Ablauf so lange angehalten, bis das Sendeorgan eine Umdrehung vollendet hat.
Bei allen diesen bekannten Verfahren löst der Sender im Anlauf oder im Durchgang durch die Anfangslage einen Startimpuls aus, der das sofortige Anlaufen der EMII- fangsorgane verursacht. Das schneller lau fende Empfangsorgan wird nach Ablauf einer Umdrehung solange angehalten, bis der langsamer laufende Sender seine Umdrehung vollendet hat.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Synchronisierung eines Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start-Stop-Prinzip bei Telegraphen anlagen, insbesondere solchen, bei denen ein zelne Schriftzeichen, in Schriftzeichenele- mente zerlegt, durch Impulse übertragen werden.
Dieses Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Verfahren dadurch, dass der Sender und der über eine Fernleitung mit letzterem verbundene Empfänger durch ein und den gleichen elektrischen Startimpuls in Bewegung gesetzt und, abgesehen von be stimmten Toleranzen, mit gleicher Dreh geschwindigkeit gedreht werden. wobei je doch eines der beiden Geräte mit derart be messener Verzögerung angelassen wird, dass das früher anlaufende Gerät unter Berück sichtigung der erwähnten Toleranzen in jedem Fall die Ruhestellung wieder erreicht hat, ehe der nächste Startimpuls ausgesendet werden kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ausserdem eine Vorrichtung zur Ausübung des erwähnten Verfahrens und ist dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Geräte durch ein Verzögerungsglied mit derart be messener Verzögerung in Bewegung gesetzt wird, dass das früher anlaufende Gerät in jedem Falle die Ruhestellung wieder er reicht hat, ehe der nächste Startimpuls aus- gesendet werden kann.
Nach jeder Umdrehung werden der Sen der -und der Kontrollempfänger, sofern letz terer vorhanden ist, und die dann zweck mässig auf einer Achse angeordnet sind, an gehalten. Man kann z. B. die Sendeorgane sofort auslösen und die fernen Empfänger mit einer zeitlichen Verzögerung anlassen.
Dies ist aber nicht so zweckmässig, weil das Empfangsorgan die Aussendung des Startimpulses übernehmen muss. Durch das neue Verfahren ist es möglich, Sender und Kontrollempfänger, die meistens in einem Apparat vereinigt sind, mit gleicher Drehzahl anzutreiben. Dadurch können Vor gelege und Übersetzungen, die bisher zur Erreichung der verschiedenen Drehzahl der Sender und Empfänger benutzt wurden, vermieden werden. Auch sonst ist. eine we sentliche Verminderung des Aufwandes da durch ermöglicht, dass für kombinierte Sende- und Empfangsapparate eine gemeinsame Kupplung verwendet werden kann.
Auch der Papiertransport kann über die gemeinsame Kupplung mit angetrieben wer den, wodurch nach Aufhören der Zeichen übertragung der Transport des Empfangs- papieres selbsttätig stillgelegt wird.
Läuft der örtliche Empfänger mit der Anlaufverzögerung des Sendeorganes, der ferne Empfänger aber ohne Anlaufverzöge rung an, so kann der Teilnehmer selbst bei oberflächlicher Betrachtung des abgelaufenen bedruckten Registrierpapieres erkennen, ob die aufgezeichneten Nachrichten seinen eigenen Mitteilungen an einen fernen Teil nehmer entsprechen, oder, ob die aufgezeich neten Nachrichten von einem fernen Sender herrühren.
Wird nämlich die Empfangsvor richtung durch Impulse des eigenen Senders betätigt, so wird die Aufzeichnung der ein zelnen Buchstaben senkrecht zur Richtung des Papiervorschubes gegenüber solchen Buchstaben versetzt sein, die von einem fer nen Sender aus auf den gleichen Empfänger aufgezeichnet werden.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
In der Fig. 1 ist die Anwendung des Er findungsgedankens für eine Bildtelegraphen- anlage dargestellt; die Fig. 2a und 2b zeigen eine Faksimile- telegraphenanlage, bei der die einzelnen Schriftzeichen durch eine Sendenockenwalze ausgesandt und beim Empfänger durch ein umlaufendes Aufzeichnungsorgan zeilenweise aufgezeichnet werden; die Fig. 3a, 3b und 3e zeigen die Registrie- rung auf einem Aufzeichnungsstreifen des Empfängers.
Durch die Anordnung besonderer Zwi schenglieder nach Fig. 4 bleibt die Kupp lungsverzögerung auch dann wirksam, wenn die Taste unmittelbar nach dem Niederdrük- ken vor erfolgtem Anlauf der Schriftzeichen walze gelöst wird.
In hig. 5 ist eine Einrichtung mit einer mechanischenSperredargestellt, die die Walze kurz vor der Anfangsstellung bei gedrückter Taste anhält, um eine ungewollte, doppelte Zeichenaussendung zu verhindern.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wird der Kupplungsmagnet so ausgeführt, dass er sowohl in seiner Ruhestellung, als auch in seiner Arbeitsstellung die Kupplun gen anhalten kann, wobei der Anhält vor der Anfangsstellung der Walze durch das Loslassen der zuletzt betätigten Taste gelöst wird. Dies zeigt Fig. 6.
Die Fig. <B>7</B> und 8 zeigen die Antriebs einrichtung für die Registrierspindel, die in den Pausen zwischen den Schriftzeichen an gehalten wird; die Fig. 9, 10 und 11 stellen eine Ausfüh rungsform dar, bei der ein einziger Sende kontakt benutzt wird und die Tastung im Ruhestrombetrieb erfolgt; die Fig. 12 zeigt ein Empfangsmagnetsystem mit zwei Hüben, von denen der- eine für die Auslösung und der andere für den Druck benutzt wird, und das besonders zweckmässig bei der vorliegenden Erfindung angewandt werden kann.
Die Fig. 1 zeigt eine Anordnung zur Bildübertragung. Der Motor 1 treibt über das Schneckengetriebe 2 -und die Reibungs. kupplung 3 die Bildsendewalze 4 und die Bildempfängswälze 5 an. Auf der gemein samen Walzenachse 6 sitzt ein Nocken 7, der nach jeder Umdrehung der Walze durch die Kontakte 8 einen kurzen Synchronisier- impuls aussendet.
Der Kontakt 8 liegt pa rallel zu der durch Abtastfeder 9, Walze 4 und Stromzuführung zu der Walze 4 gebil deten Schleife, welche Feder 9 zur Ab tastung der leitenden und nicht leitenden Teile der Oberfläche des iSendebildes dient. Durch einen Schalter 10 wird die Sendevor richtung eingeschaltet, die Stromstösse der Batterie 11 auf die Doppelleitungen 12 sen det. Die Leitung 12 speist gleichzeitig den Kupplungsmagneten 13, dessen Anker 14 im angezogenen Zustand die Reibungskuplung 3 freigibt.
In Serie zu dem Kupplungsmag neten 13 liegt eine Drossel 18, die durch den Schalter 15 kurzgeschlossen werden kann. Die dargestellte Station -ist für den gleich zeitigen Kontrollempfang eingerichtet, es liegt an der Leitung 12 auch der Empfangs magnet 16, der das ausgesendete Bild mit der Schreibvorrichtung 17 auf der Empfangs walze 5 niederschreibt. Die Schalter 10 und 15 sind in Empfangsstellung eingezeichnet.
Beim Empfang betätigen die von der Ge genstation auf der Leitung 12 ankommenden Sendeimpulse den Empfangsmagneten 16 und gleichzeitig den Kupplungsmagneten 13, der sofort beim Eintreffen der Synchronisier- impulse den Anker 14 anzieht und den Wal zenlauf freigibt. Die Verzögerungsdrossel 18 ist über deh Schalter 15 kurzgeschlossen, die Sendeanordnung ist durch den Schalter 10 ausser Betrieb.
Wird die Anordnung zum Senden ver wendet, so wird der Schalter 10 geschlossen, dadurch wird ein Stromstoss über den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 8 ge sendet. Die in den nicht dargestellten Emp fangsstellen befindlichen Kupplungsmag- nete werden sofort .ansprechen und die zu gehörigen Walzen freigeben, während der Kupplungsmagnet 13 am Sendeort durch die Wirkung der Drossel 18, die durch Öffnen des Schalters 15 eingeschaltet ist, erst ver zögert anspricht.
Es werden somit die Wal zen 4 und 5 erst später anlaufen als die ent sprechenden; Walzen der Empfangsstellen. Die Anlaufverzögerung wird so gross ge wählt, dass, unter Berücksichtigung der mög lichen Drehzahlabweichungen, die Empfangs walzen ihren Anlauf etwas früher beenden als die Sendewalze und durch ihren Kupp lungsmagneten angehalten werden. Die Sendewalze 4 wird nach Vollendung ihrer Umdrehung abgebremst, da unmittelbar vor Beginn des Synchronisierimpulses keine Zei chen gesendet werden und der Anker 14 nicht angezogen ist.
Im Moment des Anhaltens wird der Kontakt 8 geschlossen, die Sende walze bleibt jedoch für die Dauer der Ver zögerung des Kupplungsmagnetes 13 ange halten.
In den Fig. 2a, 2b ist eine ähnliche An ordnung für einen Fernschreiber gezeigt, der mit bildmässiger Übertragung der einzelnen Schriftzeichen arbeitet. Ein Motor 21 dreht über das Getriebe 22 die Kupplung 23 und die Achse 24, die eine Sendewalze 25 und eine Schreibspindel 26 trägt. Die Walze 25 besteht aus Nockenscheiben, auf die den ein zelnen Schriftzeichen entsprechende Bild punkte in bekannter Weise aufgebracht sind. Durch die Stromzuführungen 27 und 28 wer den die Stromimpulse abgenommen, sofern eine der Schriftzeichentasten 29 betätigt ist. Wird eine Taste 29 betätigt, so werden die Stromstösse der Batterie 30 auf die Leitung zur Empfangsstation 31 gegeben.
Bei Be tätigung einer Taste 29 wird gleichzeitig die Leiste 32 gedrückt, der Kontakt 33 ge schlossen, wodurch dem Kupplungsmagneten 34 die Verzögerungskapazität 35 parallel geschaltet wird, deren Aufladung über den Widerstand 36 erfolgt. Es wird somit der Kupplungsmagnet nicht sofort beim Tasten druck ansprechen, sondern er wird erst ver zögert ansprechen. Der Kontakt 37, der durch den Nocken 38 betätigt wird, schaltet den Stromkreis des Magnetes 34 nach er folgtem Anlaufen der Walze 25 aus und schaltet ihn erst wieder in dem Moment ein, in dem eine Umdrehung der Walze 25 be endet ist.
Die Walze wird auch bei dauernd gedrückter Taste 29 nach jeder Walzen umdrehung für die durch die Verzögerungs glieder 35 und 36 erzielte Verzögerungszeit angehalten. Die Wirkung der Gesamtver zögerung entspricht vollkommen der Anord nung nach Fig. 1, mit dem Vorzug, dass .die zur Sendung erforderliche Anschaltung der Verzögerungsglieder ohne besondere Schal tung durch den Druck auf eine Schreibtaste ausgelöst wird. Zum Kontrollempfang, sowie zum Empfang der Sendung einer Gegensta tion dient die Spindel 26, die auf der Achse der Gebewalze 25 aufgebracht ist und mit der Drehzahl der Walze 25 läuft.
Die Spin del 26 erhält soviel Gänge, als senkrechte Abtastlinien zur Übertragung eines Schrift zeichens vorgesehen sind. Unter der Spin del 26 (Fig. 2b) wird in bekannter Weise das Papier 39 vorbeigezogen und durch den Anker 40 des Empfangsmagnetes 41 im Rhythmus der Empfangsimpulse gegen die Spindel gedrückt. Der Transport des Papier streifens erfolgt durch die Zahnräder 42 und die Transportrollen 43.
In der Fig. 3a ist der auf der Sendestelle aufgenommene Empfangsstreifen gezeigt. Die einzelnen Schriftzeichen werden hier vollkommen gerade registriert, die Spindel 26 wird so eingestellt, da,ss die einzelnen Zei chen bei einer Abtastrichtung von unten nach oben näher der obern Kante des Registrier- streifens stehen. Zwischen den einzelnen Schriftzeichen wird der zur Synchronisierung erforderliche Stromstoss als kurzer Strich niedergeschrieben, sofern nicht die später be schriebenen Anordnungen zur Verhinderung der Niederschrift des Synchronisierstriches getroffen werden.
Die in einer beliebigen fernen Empfangsstelle niedergeschriebenen Schriftzeichen sind in Fig. 3b und 3c darge stellt, wobei der Antrieb der Empfangsstelle bei Fig. 3b langsamer und der Antrieb der Empfangsstelle bei Fig. 3r- etwas schneller als der Sender lief.
In der Fig. 4 ist nochmals im Seitenriss die in Fig. 2a, 2b dargestellte Sendeanord nung gezeigt. Die Taste 29 betätigt die Kontaktfedern 44 und 45, die auf den Strom schienen 27 und 28 befestigt sind. Beim Druck auf die Taste 29 wird die Feder 44 nach unten gedrückt, diese legt sich gegen die Nockenscheibe 46, die einen Teil der Walze 25 darstellt. Die Feder 44 wird mit der Feder 45 im Rhythmus der Nockenaus- fräsungen Kontakt geben.
Die auf der Nok- kenscheibe 46 angebrachte Ausfräsung 47 dient lediglich zur Abgabe des Synchroni- Bierimpulses, während die andern Ausfräsun- gen zur Abgabe der Schriftzeichen (darge stellt ist das Zeichen H) dienen. In der Fig. 4 ist ausserdem ein Steuernocken 48 dar gestellt, der die Sperre 49 betätigt, die nach erfolgtem Anlaufen der Walze den Hebel 29 bei 50 sperren kann.
Der Hebel 32 schliesst den Kontakt bei 33, der zum verzögerten An lauf der Nockenwalze dient. Die Wirkung dieses Kontaktes wurde bereits beschrieben.
In der Fig. 5 ist die Abtastung des Sen ders in einer etwas abgeänderten Weise dar gestellt. Die Taste 60 betätigt hierbei einen Zwischenhebel 61, der die Kontaktfeder 62 gegen die Feder 63 drückt, sofern die Nok- kenscheibe 64 sich in. entsprechender Stel lung befindet. Ein Steuernocken 65 be tätigt einen Sperrhebel 66, der eine Betäti gung der Tasten und des Zwischenhebels 61 nur in aderdargestellten Ruhelage der Walze 64 zulässt.
Wird die Taste 60 betätigt, so wird der Kontakt 62-63 geschlossen, es wird ein Stromstoss auf die Leitung 67 gesendet, wodurch gleichzeitig der Magnet 68 über die Drossel 69, deren Kurzschlusskontakt 70 durch den Tastendruck geöffnet ist, einen Stromstoss erhält und vergrössert den Anker 71 anzieht und den Auslösehebel 75 der Kupplung freigibt, wodurch die Walze 64 anläuft.
Bei der hier dargestellten Anordnung ist eine besondere Sperre zur Verhinderung der Aussendung doppelter Schriftzeichen darge stellt. Es wird nach dem Anlaufen der Walze 64 der Steuernocken 65 den Sperr hebel 66 nach links bewegen, während der Sperrhebel 72 an die Nase 73 der Taste 60 anschlägt und infolgedessen in seiner Ruhe lage bleibt. Das Gestänge 74 verbindet den Hebel 72 mit einem Sperrhebel 73, der den Auslösehebel 75 sperren und die Walze an halten kann, bevor die Walzenumdrehung beendet ist. Es wird somit die Nockenwalze 64 ihre Umdrehung nicht vollenden, solange die Taste 60 gedrückt bleibt.
Die Aussen dung des nächsten Synchronisierzeichens wird verhindert, alle Empfänger bleiben stehen. Erst nach dem Freigeben der Taste 60 wird der Hebel 72 durch die Feder 76 gegen den Hebel 66 gedrückt, der Sperrhebel 73 gibt den Auslösehebel 75 frei, die Walze wird sich um die kleine Strecke bis zum An schlag an den Hebel 71 weiter drehen, wo durch sich die gesamte Anordnung wieder in ihrer Ausgangsstellung befindet.
Der Sperrhebel 66 trägt den Winkel 77, der alle Tasten sperrt, solange ein Zeichen abgetastet wird und. hält den gedrückten Zwischenhebel 61 bis zur Beendigung des Umlaufes der Nockenwalze 64 in der Arbeits stellung. Der Sperrhebel 72 hat ausser der besprochenen Funktion die Aufgabe, die Taste zu sperren, deren Zwischenhebel 61 bereits gedrückt ist.
Die Empfangsanordnung ist in der Fig. 5 durch den Magnet 78 mit dem Anker 79 und der Registrierspindel 80 dargestellt.
In der Fig. 6 ist eine ähnliche Anord nung gezeigt, die sich von der vorhergehen den nur dadurch unterscheidet, dass der Kupplungsmagnet 81 nicht unmittelbar von dem ausgesendeten Stromstoss betätigt wird, sondern dass der Empfangsmagnet 82 gleich zeitig als Relais wirkt und den Kontakt 83 bei angezogenem Anker öffnet. Die im vor hergehenden Beispiel beschriebene Sperrung der Walze kurz vor ihrer Endstellung wird hier elektromagnetisch bewirkt.
Es erhält der Anker 84 des Kupplungsmagnetes 81 zwei Anschläge 85, 86, wobei der Anschlag 85 gegen den Auslösehebel 87 schlägt, wenn der Anker angezogen ist und der Anschlag 86 den Hebel 87 bereits etwas früher bei nicht erregtem Magneten anhalten kann.
Durch den Hebel 72 wird ein Kontakt 88 betätigt, der den Kupplungsmagneten 81 stromlos macht, solange bei gedrückter Taste die Walze umläuft, wodurch der Hebel 87 gegen den Anschlag 86 stösst und die Walze vor Beendigung ihrer Umdrehung bereits stillsetzt. Wird die Taste gelöst, so schliesst sich der Kontakt 88, da der Hebel 72 gegen den Hebel 66 gezogen wird, die Walze läuft bis zu ihrer Anfangsstellung. Vor der An fangsstellung wird der Kontakt 88 durch den Steuernocken 81 geöffnet, vorher- jedoch schliesst der Nocken 92 den Kontakt 93, der über den Kontakt 83 des Empfangsmagnetes 82 den Kupplungsmagneten 81 speist;
die Nockenwalze wird in der Anfangsstellung durch den Anschlag 85 angehalten.
Die Ansprechverzögerung des Kupp lungsmagnetes 81, die ein verzögertes An lassen des Senders bewirkt, wird im Bei spiel nach Fig. 6 durch einen Kontakt 92 erzielt, der eine Kurzschlusswindung 95 ein schaltet, die am Magneten 81 ausser der An sprechwicklung angebracht ist.
Die Form des Steuernockens 91 ergibt. sich aus den Forderungen, den Hebel 61 un mittelbar vor Erreichung der dargestellten Anfangsstellung der Walze in seine Ruhe lage zu bringen, und bei ruhender Walze den durch den Druck auf eine Schriftzeichen taste 60 in die Arbeitsstellung gebrachten Zwischenhebel 61 sofort in der Arbeitsstel lung zu halten.
Der Startimpuls für den Anlauf der Ge räte wird zweckmässigerweise in die Abtast- zeile gelegt, die als Zeichenpause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schriftzeichen er forderlich ist.
Die Niederschrift des Startimpulses be einträchtigt die Lesbarkeit der Schrift. Es wird infolgedessen der Startimpuls nicht re gistriert.
Es ist möglich, durch einen besonderen Kontakt, der von der Sendewalze oder von dem Antrieb der Registrierspindel betätigt wird, das Registriersystem jeweils unmittel bar beim Anlaufen für die Dauer des Start impulses auszuschalten.
Eine andere Möglich keit besteht darin, auf der Registrierspindel des Schreibers soviele Spindelgänge vorzu sehen, als Abtastzeilen für die Übertragung eines Schriftzeichens einschliesslich der nach folgenden Schriftzeichenpause angewendet werden, wobei aber nur die für die Über tragung des Schriftzeichens benötigten Gänge auf der Spindel aufgebracht sind, während die Gänge, die zur Übertragung der Schriftzeichenpause erforderlich wären,
nicht aufgebracht sind. In der Fig. 7 der Patentzeichnung ist eine derartige Spindel im Auf- und Grundriss dargestellt. Bei dieser Spindel sind sechs Gänge vorgesehen, wovon der eine, im Grundriss der Darstellung oben liegende Gang auf der Spindel nicht aufgebracht ist. Werden die Schriftzeichen mit fünf Schrift zeilen übertragen und eine sechste Schrift zeile zur Übermittlung der Schriftzeichen pause hinzugefügt, so muss die Spindel mit der Drehzahl der Geberwalze a angetrieben werden; sie wird derartig zur Anlaufkupp lung justiert, dass beim Anlaufen des Ge rätes die Stelle mit dem fehlenden Spindel gang über dem registrierenden Teil des Mag netsystems liegt.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Registrierspindel im Gegensatz zu den obigen Anordnungen nicht kontinuier lich angetrieben, sondern jeweils während der Übertragung der Abtastzeile, die den Start impuls enthält, stillgesetzt. Während dieser Anhaltezeit der Registrierspindel wird der Berührungspunkt zwischen Spindel und Re- gistrierunterlage ausserhalb des zur Zeichen übertragung vorgesehenen Teils des Regi- strierstreifens gelegt.
Die jeweilige Stillsetzung der Spindel lässt sich durch ein Schneckengetriebe er reichen, wobei das Schneckenrad mit der Drehzahl der Walze angetrieben wird und der Teil des Umfanges des Schneckenrades, der während der Übertragung der Zeichen pause in das Gegenrad eingreift, durch eine geradlinige Führung für das Gegenrad er setzt wird.
Anhand der Fig. 8 soll eine derartige Vorrichtung näher erläutert werden. Die Achse 96 wird mit der Geschwindigkeit der Walze angetrieben; auf einer Achse 100 sitzt das sechsgängige Schraubenrad 97, welches das Gegenrad 98 andreht. Das Gegenrad 98 sitzt mit der Registrierspindel 99 auf einer Achse 100. Am Schraubenrad 97 wurde an der oben gezeichneten Stelle die schräge Ver zahnung herausgenommen und durch eine geradlinige Führung ersetzt.
Es wird infolge dessen das Rad 98 während einer Um- drehüng des Rades 9 7 fünf Umdrehungen machen und für die Dauer von '/B Umdre hung des Rades 87 stillstehen. Die Justie rung von Schraubenrad 97 zur- Anlaufkupp lung erfolgt sinngemäss.
Die Lesbarkeit der Schriftzeichen. wird durch den grösseren Abstand der Schrift zeichen voneinander erheblich erhöht. Es wird daher der Antrieb des Papieres nicht kontinuierlich durchgeführt, sondern das Re- gistrierpapier wird während der Übertragung der Startimpulse, beziehungsweise unmittel bar nach vollendeter Zeichenübertragung, kurzfristig beschleunigt transportiert.
In den Fig. 9 bis 11 ist eine Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, die mit Ruhestrom arbeitet und bei der ein einzelner Sendekontakt zur Aussen dung der Impulse benutzt wird.
Alle in den Fig. 9, 10 und 11 dargestell ten Nockenscheiben sind auf einer Achse be festigt und werden zweckmässig über eine ge meinsame, nicht dargestellte Kupplung von einem Antriebsmotor angetrieben. Anhand von Fig. 9 soll das Zusammenwirken von Sender und Empfänger beschrieben werden, während in Fig. 10 und 11 die auch hier notwendigen Tastensperren dargestellt sind.
An jedem Tastenhebel 101 ist ein Zug stab 102 angelenkt, der sich unter dem Ein fluss der Feder 104 im Nockengrund der Sendernockenscheibe 103 abstützt.
Jeder einem Buchstaben entsprechende Zugstab ist mit. einem Ausschnitt 105 versehen, so dass sich im Ruhezustand der Taste 101 die Wippe 1.06 ohne Behinderung durch den Zugstab 102 um den Drehpunkt 108 drehen kann. Wenn der Hebel 101 durch Drücken be tätigt wird, so wird der Zugstab 102 ab wärts gezogen und die über alle Zugstäbe 102 hinweglaufende Wippe 106 wird ent gegen dem Federdruck des Sendekontaktes 107 von den einzelnen Nocken der Nocken- scheibe 103 um den Drehpunkt 108 ge schwenkt.
Dabei öffnet sich und schliesst sich der Sendekontakt 107 entsprechend der auf der Sendenockenscheibe eingeschnittünen Im pulskombination. Durch die gestrichelt beim Sendekontakt 107 angedeutete Kontaktfeder soll dargestellt werden, dass sich an dieser Stelle ein Doppelstromkontakt einbauen lässt, was besonders für drahtlosen Betrieb von Bedeutung ist. Bei Niederdrücken irgendeiner einem Zeichen entsprechenden Taste 101 wird also der einzige Sendekontakt 107 über die allen Zugstäben 102 gemeinsame Wippe 106 betätigt.
Der Anlassimpuls wird bei stillstehender Sendernockenwelle durch die allen Tasthebeln gemeinsame Wippe 109 (Fig. 9 und 10) veranlasst. Durch Nieder drücken irgendeiner Taste wird die Wippe 109 und damit der mit ihr verbundene Zug stab 110 abwärts bewegt," so dass die Wippe 106 (Fig. 9 und 10) in die gerbe 111 des Zugstabes 110 einfallen kann.
Dadurch wird der Kontakt 107 geöffnet und der Ruhe strom der Telegraphierschleife unterbrochen, da Kontakt 115 schon über Tasthebel 101 und Wippe 109 geöffnet ist, so dass die Tele graphenapparate durch Auslösen des Mag netes anlaufen.
Damit auch bei längerem Drücken ir gendeiner Zeichentaste keine mehrfache Aus sendung eines Schriftzeichens erfolgt, muss die Sendernockenwelle nach einer Umdre hung angehalten werden. Dies geschieht durch den Hebel 112 (Fig. 10), der während der Umdrehung der Sendewalze von dem für den Stopimpuls massgebenden Nocken 124 betätigt wird und die Berührung zwischen der Wippe 109 (Fig. 9 und 10) und dem Zugstab 110 (Fig. 10) an der Stelle "a" auf hebt.
Durch eine Sperre wird während der Aussendung eines Zeichens die gedrückte Taste unten und die nicht gedrückte Taste oben gehalten. Dies erfolgt durch Sperr hebel 116 (Fig. 11), Feder 113 und Nocken scheibe 114 (Fig. 11). Der Kontakt 115 (Fig. 9 und 10), der parallel zum Sende kontakt 107 liegt, wird durch Niederdrücken der Taste während der Aussendung des Zei chens geöffnet gehalten, um die Beeinflus sung des fernen Senders bei Betrieb des Ge rätes als Empfänger zu verhindern.
Es sei nun angenommen, dass über die Fernleitung mit den Adern a, b Telegra- phierimpulse ankommen, so dass der Apparat als Empfänger zu betreiben ist. Durch den Anlaufimpuls einer telegraphischen Zeichen kombination wird das für Sender und Kon- trollempfänger gemeinsame Auslösesystem 117 ausgelöst, während für den Druck ein be sonderes Magnetsystem 118 vorgesehen ist, das in bekannter Weise die Aufzeichnung mittels eines umlaufenden Schneckenrades 120 und einer vom Magnet betätigten Druck schneide 121 besorgt.
Da in der Ruhelage das Auslösesystem 117 und während der Zei chenaufnahme das Drucksystem 118 in der Telegraphierschleife liegen soll, wird von der umlaufenden Empfängerwelle noch ein Um schalter 119 betätigt, der nach dem An laufen der Welle das Auslösesystem 117 von der Leitung ab- und das Drucksystem 118 an die Leitung anschaltet. Durch diese Ab schaltung des Druckmagnetes in der Ruhe lage lassen sich mechanische Mittel für die Sperrung des Drucksystems oder der Schreib schnecke während des Eintreffens des An laufimpulses vermeiden.
Weil Sender und Empfänger eine gemeinsame Welle besitzen, wird beim Eintreffen des Anlassimpulses empfangsseitig auch der Sendekontakt 107 geöffnet. Um dies zu vermeiden, ist, wie schon oben beschrieben, der Kontakt 115 vor gesehen, der die Öffnung des Sendekontaktes unwirksam macht, wenn keine Taste gedrückt ist. das heisst während des Empfanges.
Das Auslösesystem ist ebenfalls, wie bei dem vorhergehenden Beispiel bereits erläu tert, mit Verzögerung ausgerüstet.
Man kann statt zwei Magnete 117 und 118 zu verwenden, auch ein Magnetsystem mit zwei Hüben anordnen, von denen der eine Hub für die Auslösung und der andere für den Druck benutzt wird. Dabei ist es gleich gültig, ob mit Ruhe- oder Arbeitsstrom ge arbeitet wird und man erreicht durch Auf bringung einer zweiten Wicklung auf den Magneten die nötige Ansprech- bezw. Abfall verzögerung des Systems.
Zweckmässig wird die Einstellung der verschiedenen Hübe des Systems durch Nok- kenscheiben vorgenommen, die von dem An- triebsmotor des Telegraphenapparates mit an getrieben werden. Besonders einfach wird der Aufbau des Apparates, wenn diese Nok- kenscheiben auf der gemeinsamen Nocken welle des Empfängers angeordnet sind.
In der Fig. 12 sitzen die Nockenscheiben 126,<B>127</B> und 128 auf der Empfängerwelle 1.32. Es sei angenommen, dass der Empfangs magnet 129 über die Klemmen<I>a</I> und<I>b</I> Ruhestrom führe, während die Wicklung mit den Klemmen c und d als Verzögerungswick lung vorgesehen ist. Diese kann entweder kurzgeschlossen oder in einen sonstigen Ver zögerungsstromkreis gelegt werden, wodurch die Wahl einer zweckmässigen Verzögerungs zeit möglich ist. Der Kurzschluss kann auch über einen Kontakt der Sendenockenwelle er folgen, so dass er nur für eine bestimmte Zeit, z. B. die Zeit des Anlassimpulses, besteht.
Nach Schluss des Anlassimpulses wird der Kurzschluss dann wieder durch Öffnen des von der Sendenockenwelle betätigten Kon taktes aufgehoben. In der Ruhelage ist die Achse 132 über Nocken 126 und Ankernase 130 gesperrt. Dabei muss zwischen der Schreibleiste 131 und der Schreibschnecke <B>137</B> ein Abstand e vorhanden sein, der dem notwendigen Schreibhub entspricht.
Dieser Abstand wird durch Nocken<B>127</B> sicher gestellt, der in der Ruhelage durch die Nase 133 dafür sorgt, da.ss der Anker 131, der bei 136 drehbar gelagert ist, vom Magneten 129 nicht vollständig angezogen wird. Hebel 134 und Feder 135 stellen in Verbindung mit dem Nocken 128 einen Anschlag für den Anker dar, der für den Zeitpunkt der Aus- lösung einen grossen Hub gestattet. Wäh rend der Schreibzeit ist der Hub aber ent sprechend der Form des Nockens 128 verklei nert.
Bei Eintreffen eines Startimpulses wird der Magnet 129 nach Ablauf der Verzöge rungszeit aberregt, wodurch der Anker 131 durch die Wirkung der Feder um den Dreh punkt 136 gegen den Uhrzeigersinn ver- schwenkt wird. Die Sperrnase 130 wird dabei von dem Nocken 126 wegbewegt und der Nok- ken 126 kann sich nunmehr frei um die Achse 132 im Uhrzeigersinn bewegen.
Durch die Form der Nockenscheibe 128 wird wäh rend des Umlaufes der Welle 132, also während der Schreibzeit, der Hub des Ankers 131 infolge Verschwenkens des Hebels 184 gegen den Uhrzeigersinn verkleinert. Da sich die Nockenscheibe 127 inzwischen um ein Stück im Uhrzeigersinn gedreht hat, kann der Magnet 121 den Anker 131 nunmehr vollkommen anziehen. Infolgedessen .kann die Schreibleiste 131 in Berührung mit der Schreibschnecke 137 gebracht werden.
Nach dem Empfang des Stopimpulses befinden sich die Nockenscheiben 126, 127 und 128 wieder in der gezeichneten Stellung. Der Anker 131 wird dann nicht mehr völlig von dem Mag neten 129 angezogen, da die Nase 133 des Ankerhebels dann auf den entsprechend ge formten Teil der Nockenscheibe 127 auf schlägt. Hierdurch kann die Schreibleiste 131 die Schreibschnecke 137 nicht mehr be rühren und nimmt ihre Ruhelage mit einem Abstand K von der Schreibschnecke 137 ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Synchronisierung eines .Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start@Stop-@Prinzip bei Tele- graphenaula,gen,, insbesondere solchen, bei denen einzelne Schriftzeichen, in Schriftzeichenelemente zerlegt, durch Impulse übertragen werden, dadurch ge kennzeichnet,dass der Sender und der über eine Fernleitung mit letzterem ver bundene Empfänger durch den gleichen elektrischen Startimpuls in Bewegung gesetzt und, abgesehen von bestimmten Toleranzen, mit gleicher Drehgeschwin- digkeit gedreht werden, wobei jedoch eines der beiden Geräte mit einer der artig bemessenen Verzögerung angelassen wird,dass das früher anlaufende Gerät unter Berücksichtigung der erwähnten Toleranzen in jedem Fall die Ruhestel- lung wieder erreicht hat, ehe der nächste Startimpuls ausgesendet werden kann. Il. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet,ciass eines der beiden Ge räte durch ein Verzögerungsglied mit der- art bemessener Verzögerung in Bewe gung gesetzt wird, dass das früher an laufende Gerät in jedem Falle die Ruhe- s tellung wieder erreicht hat, ehe der nächste Startimpuls ausgesendet werden kann. UNTERANSPRCCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, zur Übertragung von Schriftzeichen, da durch gekennzeichnet, dass vor der Aus- sendung eines jeden iSchriftzeichens ein Startimpuls gesendet wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, -da durch gekennzeichnet, dass durch den Druck auf die Sendetaste der Start impuls ausgelöst wird. 3.Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Start impuls in eine zwischen zwei aufein anderfolgenden Schriftzeichen liegende Abtastzeile gelegt- wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Übertragung von Schriftzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Betätigung der Schriftzeichentaste der verzögerte Anlauf der Sendeeinrichtung bewirkt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Start impuls nicht registriert wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Aussen dung des Startimpulses bei stillstehender Sendenockenwelle erfolgt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher jedes Gerät sowohl eine Sende-, als auch eine Empfangseinrichtung auf weist,. dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gerät eine Antriebsvorrichtung mit einer der Sende- und der Empfangseinrichtung gemeinsamen Kupplung zum Antrieb der genannten Einrichtungen aufweist. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 7, für Fernschreiber mit bildmässiger Übertra gung von Schriftzeichen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sendewalze, die Empfangsspindel und die Papiertrans- porteinrichtung von der Antriebsvorrich tung über die gemeinsame Kupplung an getrieben werden. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, zur Übertragung von Schriftzeichen, da durch gekennzeichnet, dass der Start impuls auf der Schriftzeichenwalze auf gebracht ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch II, zur Übertragung von Schriftzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass jede gedrückte Schriftzeichentaste ein Verzögerungsglied für die Kupplung des Sendegerätes ein schaltet. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Verzöge rung der Kupplung des Sendegerätes bis zum erfolgten Anlauf der Walze auch dann wirksam bleibt, wenn die Taste in der Zwischenzeit gelöst wurde.12. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass zur Vermei dung der doppelten Schriftzeichenaussen- dung die Walze vor vollendeter Umdre hung solange angehalten wird, als eine Taste gedrückt wird. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass durch den Tastendruck eine mechanische Sperre be tätigt wird, die die Walze bei nieder gedrückter Taste vor der Anfangsstel lung anhält. 14.Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kupp- lungsmagnet sowohl in seiner Ruhestel lung, als auch in seiner Arbeitsstellung die Walze anhalten kann, wobei der An halt vor der Anfangsstellung der Walze durch das Loslassen einer betätigten Taste gelöst wird. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass am Emp fangssystem ein Kontakt zur Betätigung des Kupplungsmagnetes vorgesehen ist. 16.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein besonderer Schaltnocken vorgesehen ist, der den Zweck hat, den Kupplungsmagneten nur in unmittelbarer Nähe der Anfangsstel lung an das Empfangssystem anzuschlie ssen. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, zur Übertragung von Schriftzeichen, da durch gekennzeichnet, dass die Tasten jedes Gerätes einen gemeinsamen Kon takt betätigen, der beim Niederdrücken einer jeder der Tasten die Stromzufüh rung des Kupplungsmagnetes unter bricht. 18.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Tasten sperre doppelt ausgeführt wird, wobei der erste Teil (66) der Sperre besondere Zwischenhebel (61) sperrt und der zweite Teil (72) der Sperre das Niederdrücken derjenigen Taste (60) verhindert, deren Zwischenhebel (61) sich in der Taststel- lung befindet. 19. Vorrichtung nach Unteranspruch 14 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (72) der Sperre mechanisch den Anhalt der Sendewalze unmittelbar vor der Endstellung bewirkt. 20.Vorrichtung nach Unteranspruch 14 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (72) der Sperre elektrisch den Anhalt der Sendewalze unmittelbar vor der Endstellung bewirkt. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss beim Anlauf das Empfangssystem für die Dauer des Startimpulses abgeschaltet ist. 22.Vorrichtung nach Patentanspruch II, zur Übertragung von Schriftzeichen, da durch gekennzeichnet, dass die Registrier- spindel für die Aufnahme so vieler Spindelgänge eingerichtet ist, als Ab tastzeilen zur Übertragung eines Schrift zeichens einschliesslich der nachfolgenden Zeichenpause verwendet werden, wobei nur die für die Übertragung des Schrift zeichens benötigten Gänge auf der Spin del angebracht sind. 23.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, zur Übertragung von Schriftzeichen, da- durch gekennzeichnet, dass der iSpindel- antrieb während der Übertragung der Schriftzeichenpause stillsteht. 24.Vorrichtung nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass auf einem Teil des Umfanges des Schneckenrades, das mit der Drehzahl der Walze ange trieben ist, die Schneckengänge durch eine gradlinige Führung für das Gegen rad, das die Spindel antreibt, ersetzt sind.25. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Papier- transporteinrichtung während der Über tragung der Schriftzeichenpause zur Er zielung eines hinreichenden Zeilenabstan des gegenüber der Übertragung eines Schriftzeichens beschleunigt wird. 26.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Nocken scheiben, deren Umfang einzelnen Im pulsen entsprechende Nocken besitzt, über ein allen Nockenscheiben gemein sames Zwischenglied (106) einen allen Nockenscheiben gemeinsamen Sendekon takt betätigen. .27. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, zur Übertragung von Schriftzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass das allen Nocken scheiben gemeinsame Zwischenglied (106) durch Glieder (110), die je von den ein zelnen Tasten der Sendetastatur abhän gig sind, in Wirkungsverbindung mit der einem Zeichen entsprechenden Nocken scheibe gebracht werden kann. 28.Vorrichtung nach Patentanspruch II, zur Übertragung von Schriftzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung des Startimpulses durch einen gemeinsamen Sendekontakt, und zwar bei stillstehen der Sendenockenwelle erfolgt, welcher Sendekontakt beim Senden über allen Tasten gemeinsame Zwischenglieder in Abhängigkeit von einer auf der gemein samen Welle befestigten Nockenscheibe gebracht wird, die nur die Aussendung des Startimpulses veranlasst.29. Vorrichtung nach 17 Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, däss die Wieder sperrung der@Sendenockenwelle abhängig von der Nockenscheibe, die die Aussen- dung des Stopimpulses veranlasst, in der Weise erfolgt, dass von dem Nocken ein Zwischenhebel betätigt wird,der die Ver bindung zwischen der Auslösewippe und dem Auslösezugstab aufhebt. 30. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass der gemein same Sendekontakt ein Ruhestromkon- takt ist. 31. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass der gemein same Sendekontakt ein Doppelstromkon- takt ist.32. Vorrichtung nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der gemein same Ruhestromsendekontakt durch einen bei der Ruhestellung der Tasten geschlos senen Kontakt in der Weise überbrückt ist, dass der Strom in. der Ruhestrom schleife nicht durch den Sendekontakt unterbrochen werden kann, wenn das kombinierte Sende- und Empfangsgerät eine Sendung des fernen Senders emp fängt.33. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass der Magnet des Auslösemechanismus nach Empfang des Startimpulses durch eine Nocken scheibe der gemeinsamen Nockenwelle ab geschaltet und das Empfangssystem in die Telegräphierschleife eingeschleift wird. 34. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass das Auslöse system mit einer elektrischen Verzöge rung ausgerüstet ist. 35.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Anker des Empfangsmagnetsystems zwei Hub höhen hat und Einschaltungen vor gesehen sind, vermittels welcher der Hub in Abhängigkeit von der jeweiligen Funktion, ob Anlassen oder Druck, ein stellbar ist. 36. Vorrichtung nach Unteranspruch 35, da durch gekennzeichnet, dass das Magnet system für die Zeit des Startimpulses einen langen Hub und für die Zeit des Druckvorganges einen kurzen Hub hat. 37.Vorrichtung nach Unteranspruch 35, da durch gekennzeichnet, dass das System beim Anlassen des Apparates mit Ver zögerung, dagegen beim Druck schnell anspricht. 38. Vorrichtung nach Unteranspruch 35, da durch gekennzeichnet, dass die Einstel- lung der verschiedenen Hubhöhen durch von dem Telegraphengerät angetriebene Nockenscheiben erfolgt. 39. Vorrichtung nach Unteranspruch 35, da durch gekennzeichnet, dass der Emp fangsmagnet mit Abfallverzögerung aus gerüstet ist, die nach Schluss des An laufimpulses über einen von der Sende nockenwelle betätigten Kontakt auf gehoben wird. 40.Vorrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass die Nocken scheiben, die die Hubhöhe des Ankers begrenzen, auf der gemeinsamen Sende nockenwelle angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE198549X | 1936-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198549A true CH198549A (de) | 1938-06-30 |
Family
ID=5757046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198549D CH198549A (de) | 1936-02-05 | 1937-02-02 | Verfahren zur Synchronisierung eines Senders mit mindestens einem Empfänger nach dem Start-Stop-Prinzip bei Telegraphenanlagen, insbesondere solchen, bei denen einzelne Schriftzeichen, in Schriftzeichenelemente zerlegt, durch Impulse übertragen werden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198549A (de) |
-
1937
- 1937-02-02 CH CH198549D patent/CH198549A/de unknown
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