CH198554A - Elektrische Übertragungseinrichtung mit mindestens einem Siebmittel. - Google Patents

Elektrische Übertragungseinrichtung mit mindestens einem Siebmittel.

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CH198554A
CH198554A CH198554DA CH198554A CH 198554 A CH198554 A CH 198554A CH 198554D A CH198554D A CH 198554DA CH 198554 A CH198554 A CH 198554A
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pass
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Elektrische Übertragungseinrichtung mit mindestens einem Siebmittel.    Es ist     bekannt,    in Leitungsnetzen, die  zum     Übertragen        niederfrequenter    Nach  richten dienen"     ,gleichzeitig        hochfrequente     Nachrichten zu     übertragen,    zum     Beispiel          Telephonnetzen        Hochfrequenzträgerwellen          aufzudrücken:

      und diese ,zum     Übermitteln!     von Unterhaltung oder von     Alarmn,ach.-          xiehten        ,zu        verwenden.    In solchen Anord  nungen:

   werden Niederfrequenz und Hoch  frequenz durch     elektrische    Weichen     vonein-          ander    getrennt oder     zusammengeführt;    bei  einer     Teilnehmerstelle    zum     Beispiel    wird  eine Teilnehmerweiche, in     einer        Vermitt-          lungsstelle        eine        Amtsweiche    verwendet.  



  Die Weichen     solcher    Anordnungen     be-          stehen;        aus        einem    Hoch- und einem     Tiefpaf.     Hoch- und     Tiefpass    sind aus     Induktivitäten     und     Kapazitäten    aufgebaut.

   Die     Induktivi-          tä.ten    des Tiefpasses sind in den     Leitungs-          adern    angeordnet, während die Konden  satoren, die dazu dienen, die     Adern          hochfrequent    .kurzzuschliessen, in Brücke zu  den Adern     ,geschaltet    sind.

   Der     Hochpass       ist     zusammengesetzt        .aus        Kapazitäten,        die     in den Adern liegen, und aus     Induktivitätsn,     die sich zwischen den Adern     befinden.    Es     ist     vorgeschlagen     worden,,    den     Tiefpass    zugleich  zur     Unterdrückung    von     @Störschwingungen     zu     verwenden,,

  die        in    einem     niederfrequenten     Teil     einer    Anlage     entstehen,        und    die     Lei-          tungsadern    sowohl     .gleichsinnig    als auch       gegensinnig    .durchlaufen.  



  Wesentlich bei dem Aufbau solcher     Sieb-          mittel        ist    ein möglichst ?geringer Platzbedarf,  da zum Beispiel in den     Amtseinrichtungen     viele Weichen nebeneinander vorgesehen     sein     müssen, um den     Niederfrequenzleitungen    die       Hochfrequenz        aufzudrücken.    Die     grössten          Schwierigkeiten    bereitet es,

   die     Induktivi-          täten.    in solcher     Weise    auf     möglichst    .ge  ringem     Raum    anzuordnen, dass keine schäl  liehen     Kopplungen    entstehen.  



  Die     Erfindung    bezweckt die Behebung  dieser     Schwierigkeiten.        Emfindungs@gemäss          weist        eine        elektrische        Übertragungsein-          richtung        mindestens    ein Siebmittel auf,

        dessen     Induktivitäten    mit Kernen     aus.        Hoch-          frequenzeisen        versehen    und auf     einer     gemeinsamen Achse angeordnet     sind.        Unter          Hochfrequenzeisen    ist ein     feinverteiltes,          ferRromagnetisehes        Material    zu     verstehsn,

            das    gegebenenfalls     unter    Zusatz von     Binde-          mitteln    zu einem     festen    Körper     .gepresst    ist.  



  Das     Siebmittel    kann     in    einem     Hochpass     oder in einem     Tiefpass        bestehen.     



       Der        Erfindungsgegenstand    ist im fol  genden an einigen in     der    Zeichnung dar  gestellten Beispielen     erläutert.     



       Fig.    1 ist     ein        teilweise    geschnittener  Aufriss. einer     Übertragungseinrichtung;          Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1;       Fig.    3     ist    das Schaltbild einer elektri  schen Weiche;       Fig.    4 zeigt einen     Längsschnitt    durch  ein     zweites        Beispiel    einer Übertragungsein  richtung, und       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5  der     Fig.    4.  



  Gemäss     Fig.    1     Bind    auf einer     Achse        i     drei     Induktivitäten    2, 3, 4     befestigt,    die  beliebig zum     Aufbau        eines    Siebmittels, bei_       spielweisse    eines Hoch-     oder        .eines    Tiefpasses,       geschaltet    werden können:

  .     Diese        Induktivi-          täten        bestehen    aus Wicklungen p, die<B>je,</B>  mit einem Mantel q aus     Hochfrequenzeisen     umgeben sind. Die     Mäntel    q sind durch       Scheiben    s an die Kerne r der     Induktivi-          täten        angeschlossen,        zwecks.        streuungsfreier          Zusammenfassung    der     magnetischen    Kraft  linien.

   Die Scheiben s und Kerne r     bestehen     gleichfalls aus     Hochfrequenzeisen.    Die Achse  1 mit den auf ihr sitzenden     Induktivitäten          ist    zum     Beispiel    in einem     U-förmigen     Rahmen 9     befestigt,    der die     Kondensatoren     11)     trägt.    Rahmen und     Schaltelemente    be  finden sich in einem     Abschirmgehäuse    11.

    Das Ganze kann     so    auf     einfachste    Art zum       Aufbau    von     elektrischen    Weichen dienen.  



  In der Weiche nach     Fig.    3     ist    die Leitung       a,        b        zur        gleichzeitigen        Übertragung     und     niederfrequenter        Nachrichten     bestimmt, die in der     elektrischen    Weiche         getrennt        werden        sollen.        Diese        besteht    aus  einem     Tiefpass,

     <I>A</I> und einem     Hochpass   <I>B.</I>       Diese        sind    aus     Induktivitäten    und     Kapazi-          täten    gebildet.

       Der        Tiefpass    A     besteht    im       dargestellten    Falle aua einem     H-förmigen     Glied,     welches        vier        Induktivitäten        2"    3, 4, 4'       und    zwei     Kondensatoren    10     enthält,    deren       Mitte        geerdet    ist, um eine Unterdrückung  von     Störschwingungen,

      die in dem an die       rechte        Seite    des     Tiefpasses    A     anzuschliessen-          den        niederfrequenten    Teil entstehen, zu  ermöglichen.     Der        Hochpass    B     besteht    aus vier       Kondensatoren    10, zwei     Induktivitäten    6, 7  und einem     Hochfrequenztransformator    8,  der     zur    Abnahme der     hochfrequent    übermit  telten     Nachrichten    dient.  



  Die     Ind.uktivitäten    2, 3, 4, 4' des     Tief-          passes    A sind     gemäss        Fig.    4 und 5 auf einer       Achse    1     angerdnet    und     mit        Mänteln    q aus       Hoohfrequenzeisen        versehen,    in denen     ihre          Wicklungen    p     liegen.    Die     Induktivitäten    2,

   3  haben     je        einen        eigenen        Hoohfrequenzeisen-          kern    r. Die     Induktnvitäten    4, 4'     haben    einen       gemeinsamen    Kern r aus     Hochfrequenzeisen.     Die     Induktivitäten    6, 7 des     Hochpasses    B  sind auf     einer        zweiten        Achse    5     angeordnet.     und haben gleich den     Induktiv        itäten    2,

   3 je  einen     eigenen        Hochfrequenzeisenkern    r. Auf  der     Achse    5 sitzt auch,     umgeben    von einem  Mantel q aus     Hochfrequenzeisen,        und    mit  einem     Kern    r     aus        Hochfrequenzei.sen    ver  sehen, der     Hochfrequen:ztransformator    B.

   Die       Mäntel   <I>q</I> und     Kerne   <I>r</I>     sind    durch Scheiben<I>s</I>  aus     Hoohfrequenzeisen        aneinander        ange-          sehlossen.    Die     Achsen    1, 5 sind durch       Rahmenmeile    9     miteinander    verbunden, an       denen        die        Kondensatoren    10 in     beliebiger     Weise     befestigt        sinod,

      zum Beispiel     mittels          Laschen    13. Die     Kondensatoren    sind auf  diese     Art        zwischen    den     Indukt'vitäten    2. 3.  4, 4'     des        Tiefpasses    A und den     Induktivi-          täten    6, 7     des        Hochpasses    B angeordnet.

   Die       Wicklungen    p     sind        durch    Leitungen 12 mit  den     Kondensatoren    10 verbunden, zum Bei  spiel so, wie     F'ig.    3     es        zeigt.    Die Teile 2, 3, 4,  4', 6, 7, 8,     1,

  0    können aber auch in anderer  Weise     zusammengeschaltet        sein.    11 bezeich  net auch hier ein     Absehirmgehäuse.         Die     Einrichtuig    ist     sowohl        auf        einer     Teilnehmer- als auch auf     einer        Amtsseite     verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Übertragungseinrichtung mit mindestens einem @Smebmittel" @dadurch ge- kennzeichnet, @dass@ @dessen Induktivitäten mit Kernen aus Hochfrequenzeisen versehen und auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung- nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass. die Indukti- vitäten mit je einem. Mantel aus Hoch- frequenzeisen versehen, sind.
    2-. Emmohtung nasch Patenanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass, die Induktivitäten des, Siebmit- tels in einem U-förmigen Rahmen befes tigt sind, welcher auch hie zu dem Siebmittel gehörigen Kondensatoren trägt.
    3'.. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteilansprüohen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel jeder Induikttvität zwecks streuungsfreier Zu- sammenfassung der Kraftlinien durch Scheiben aus. Hoohfrequenzeisen mit dem Kern mit Verbindung steht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da3 die Induktivitäten und Kondensatoren sich in einem. Ab- schirmgeh,äuse befinden.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivitäten und: Kondensatoren des Siebmittels- zu einem Hochpass zusammengefasst sind.
    EMI0003.0087 6. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 4, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> tdass, <SEP> ,die <SEP> Induktnvitäten <SEP> und <tb> Kondensatoren <SEP> des <SEP> Siebmittels <SEP> zu <SEP> einem <tb> Tiefpassi <SEP> zusammengefasst <SEP> sind. <tb> 7. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> mit <tb> einem <SEP> Hoch- <SEP> und <SEP> einem <SEP> Tiefpass"dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Induktivitäten <tb> des <SEP> Hoohpa-sees. <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Achse <SEP> zusam mengefasst <SEP> sind <SEP> und <SEP> die <SEP> des <SEP> Tiefpasses <tb> auf <SEP> einem <SEP> zweiten <SEP> Achse <SEP> sitzen, <SEP> und <SEP> dass <tb> alle <SEP> Induktivitäten <SEP> mit <SEP> den <SEP> Kondensa toren <SEP> des.
    <SEP> Hoch- <SEP> und <SEP> des <SEP> Tiefpasses <SEP> zu <tb> einer <SEP> baulichen. <SEP> <B>Ei</B> <SEP> iinheit <SEP> vereinigt <SEP> sind. <tb> B. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 7, <SEP> .dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass, <SEP> ein <SEP> Hochfrequenztransformator <tb> gemeinsam <SEP> mit <SEP> den <SEP> Induktivitäten <SEP> des <tb> Hochpasses <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Achse <SEP> angeordnet <tb> ist. <tb> 9. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> den <SEP> Unteanaprüohen <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> @dass.
    <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Achsen <tb> der <SEP> Induktivitäten <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Rahmen <tb> miteinander <SEP> verbunden <SEP> und <SEP> zwisehen,den <tb> Indu@ktivitäten,d,es <SEP> Tiefpasses <SEP> und <SEP> denen <tb> ,des <SEP> Hochpasses <SEP> di-Q <SEP> Kondensatoren <SEP> an <tb> -diesem <SEP> Rahmen <SEP> angeordnet <SEP> sind. <tb> 10. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> .den <SEP> Untesansprü:chen <SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 9, <SEP> gekenn zeichnet <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Absohirmgehäuse. <tb> 11. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> ,den <SEP> Unteransprüchen <SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 10, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> da, <SEP> der <SEP> Hoch- <SEP> .und <SEP> der <tb> Tiefpass <SEP> zu <SEP> einer <SEP> elektrischen <SEP> Weiche <tb> vereinigt <SEP> sind.
CH198554D 1936-09-07 1936-11-23 Elektrische Übertragungseinrichtung mit mindestens einem Siebmittel. CH198554A (de)

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