CH198560A - Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

Info

Publication number
CH198560A
CH198560A CH198560DA CH198560A CH 198560 A CH198560 A CH 198560A CH 198560D A CH198560D A CH 198560DA CH 198560 A CH198560 A CH 198560A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switching elements
magnet
armature
sub
selector
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Mix Genest
Original Assignee
Mix & Genest Aktiengesellschaf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix & Genest Aktiengesellschaf filed Critical Mix & Genest Aktiengesellschaf
Publication of CH198560A publication Critical patent/CH198560A/de

Links

Landscapes

  • Railway Tracks (AREA)

Description


  Wähler für     Fernmelde-,    insbesondere Fernsprechanlagen. .    Die Erfindung bezieht sich auf Wähler  für     Fernmelde-,    insbesondere Fernsprechan  lagen. Es sind Wähler bekannt- geworden,  deren Schaltglieder nach erfolgter Einstellung  ah die Kontakte der überstrichenen Kontakt  reihe oder Kontaktreihen angedrückt werden,  und zwar entweder, um lediglich den Kon  taktdruck zu erhöhen, oder um erst beim An  drücken die elektrische Berührung herzu  stellen. Vielfach überstreicht zum Beispiel  ein Teil der Wählerbürsten die zugehörigen  Kontaktreihen vollkommen berührungslos, ein  anderer Teil, zum Beispiel die Prüfbürsten,  jedoch bereits mit einem gewissen Kontakt  druck.

   Nach der vollendeten Einstellung wer  den dann entweder nur die ersterwähnten  Bürsten oder es wird der gesamte Bürsten  satz angedrückt.  



  Das Andrücken geschieht im allgemeinen  durch einen besonderen Magneten. Damit  dieser nicht     während    der ganzen Zeit, in     dei     die Schaltglieder des Wählers in der einge-    stellten Lage verbleiben sollen, ,\also zum  Beispiel während der ganzen Gesprächszeit  einer Fernsprechverbindung, erregt gehalten  zu werden braucht,     trifft    man die Anordnung  gewöhnlich so, dass die Schaltglieder in der  angedrückten Lage mechanisch verriegelt  werden, so dass der Magnet sofort wieder ab  erregt werden kann.  



  Die Erfindung ermöglicht, die Schaltglieder  des Wählers zu gegebener Zeit, also zum  Beispiel bei der Auslösung des Wählers, von  den zugehörigen Kontakten wieder zu ent  fernen,     bezw.    den Kontaktdruck zu vermin  dern, indem der die Schaltglieder andrückende  Magnetanker bei erneuter Erregung des Mag  netes die mechanische Verriegelung, durch  welche die Schaltarme in der angedrückten  Lage gehalten werden, wieder unwirksam  macht. Diese Anordnung ist besonders zweck  mässig bei Wählern, die von einer motorischen  Antriebsvorrichtung bewegt werden, weil es  sich bei diesen Wählern empfiehlt, die moto-           rische    Antriebsvorrichtung von besonderen  Schaltaufgaben zu entlasten.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt     Fig.    1 eine perspektivische Darstellung  des ganzen Systems des     Andrückmagnetes,     während     Fig.    2 bis 5 einzelne Phasen der  Bewegungsvorgänge veranschaulichen.  



  In der Anordnung nach     Fig.    1 ist auf  der Wählerachse 12 der Bürstensatz 15 be  festigt. Die Wählerachse ist auf der einen  Seite in der Platte 14 gelagert. 1 bedeutet  den     Bürstendrückmagneten,    der gemäss der  Erfindung gleichzeitig zur Aufhebung der  mechanischen Bürstenverriegelung dient. Der  Anker 2 des     Magnetes    1 besitzt einen Fort  satz 4, der sich auf eine auf der Wähler  achse     befestigte    Scheibe 11 stützt. Wird der  Anker angezogen, so wird durch diesen An  satz 4 die Wählerwelle axial bewegt, wodurch  bewirkt wird, dass die Wählerbürsten 15 mit  den zugehörigen, nicht dargestellten Kontak  ten in Berührung gebracht werden.

   Am Ende  dieser Anzugsbewegung legt sich ein Sperr  hebel 9 hinter einen Bund 13 der Wähler  achse 12 und hält dadurch auch nach Rück  kehr des Magnetankers 2 in die Ruhestellung  die Wählerbürsten in ihrer angedrückten Lage.  Diese     Verriegelungsbewegung    des Sperrhebels  9 wird dadurch ermöglicht, dass der Lappen  10 dieses Hebels in eine Zahnlücke des Zahn  rades 8 einfallen kann. Das Zahnrad 8 ist  mit einem als Steigrad ausgebildeten     Rade    7  fest verbunden und mit diesem zusammen  drehbar gelagert. Das Rad 8 besitzt die dop  pelte Teilung, also die halbe Zähnezahl wie  Steigrad 7. Das Steigrad 7 wird seinerseits  durch eine Palette 6 angetrieben, die an der  Feder 5 befestigt ist. Die Feder 5 ist an  einem Ansatz 3 des Magnetankers 2 ange  bracht.

   Wie     Fig.    2 zeigt, tritt die Palette 6  durch das Ende des Ansatzes 3 hindurch  und ist in diesem geführt.  



       Fig.    2 zeigt die Anordnung nach     Fig.    1  im Schema mit denselben Bezugszeichen, und  zwar ist in     Fig.    2 die Ruhelage der gesamten  Anordnung dargestellt. Man erkennt, dass in  der Ruhelage der Sperrhebel am Einfallen    sowohl durch den Bund 13 der Achse 12  selbst wie durch seinen Ansatz 10 gehindert  ist, der in der Ruhelage der Anordnung auf  einem Zahn des Rades 8 ruht.  



       Fig.    3 zeigt die Stellung der einzelnen  Teile in dem Augenblick, indem der Anker  des     Arrdrüekmagrietes    zum ersten Male an  gezogen hat. Durch die Anzugsbewegung des  Ankers ist nämlich das Steigrad 7 um einen  Zahn im Uhrzeigersinn weitergedreht worden  und dadurch auch das Zahnrad 8 um den  selben Winkelbetrag, so dass am Ende dieser  Bewegung der Lappen 10 des Sperrhebels 9  in eine Zahnlücke des Zahnrades 8 einfallen  kann. Inzwischen ist auch durch den Ansatz  4 des Ankers 2 die Wählerachse so weit ver  schoben worden, dass der Bund 13 den     Sperr-          lrebel    9 freigibt. Dieser legt sich jetzt also  hinter den Bund 13 und hält somit die Bürsten  in der angedrückten Lage verriegelt.  



  Der     Magnet    1 wird nunmehr     aberregt,    so  dass der Anker 2 in die Ruhelage     zurüek-          kehrt    und die Palette 6 sich hinter den näch  sten Zahn des Steigrades 7 legen kann. Die  beiden Räder 7, 8 können sich dabei nicht       nmitdrehen,    weil sie durch die steile Flanke  des Lappens 10 daran gehindert sind.     Fig.    4  zeigt diese nach dem ersten Abfall des Mag  netankers herbeigeführte Phase. Man erkennt  aus     Fig.    4 weiter, dass, obwohl sieh der An  satz 4 des Magnetankers von der Scheibe 11  wieder entfernt hat, eine Rückkehr der  Bürsten in ihre axiale Ruhelage durch den  hinter dem Bund 13 liegenden Sperrhebel  verhindert ist.  



       Fig.    5 veranschaulicht, wie die     Entsper-          rung    der Bürsten bei dem erneuten Anzug des  Magnetes 1 herbeigeführt wird. Bei diesem  Anzug des Magnetes werden nämlich die  Räder 7, 8 wieder uni das gleiche Winkel  mass durch die Palette 6 im Uhrzeigersinn  gedreht. Dabei gleitet die schräge Flanke  des Lappens 10 des Sperrhebels auf den  nächsten Zahn des Rades 8 und hebt dadurch  den Sperrhebel an. Dieser gibt infolgedessen  den Bund 13 der Achse 12 frei. Inzwischen  ist aber die Scheibe 11 durch den Ansatz 4  des Ankers 2 bei dieser Anzugsbewegung      erfasst worden, so dass sich die Achse vor  läufig noch nicht nach rechts     (Fig.    5) be  wegen kann.

   Erst wenn bei der nun folgenden       Wiederaberregung    des Magnetes 1 der Anker  2 und sein Lappen 4 in die Ruhelage zurück  kehren, kann die Achse 12 in demselben  Masse langsam unter dem Einfluss einer nicht  dargestellten Rückzugsfeder in die Ruhelage       (Fig.    2) zurückkehren. Unter Umständen ist  eine besondere Rückzugsfeder überflüssig, weil  die federnden     Wäblerbürsten    15 selbst schon  eine genügende     Rückstellkraft    gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fern sprechanlagen, dessen Schaltglieder nach er folgter Einstellung an die Kontakte der über strichenen Kontaktreihen angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schalt glieder (15) andrückende Magnetanker (2) bei erneuter Erregung des Magnetes die mechanische Verriegelung, durch welche die Schaltglieder in der angedrückten Lage ge halten werden, wieder unwirksam macht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Befestigungsglied (12) der Schaltglieder (15) bei der erneu ten Erregung des Magnetes (1) von dem Magnetanker (2) wieder erfasst wird, so dass das Befestigungsglied (12) erst bei dem erneuten Abfallen des Ankers all mählich in die Ruhelage zurückkehren kann. 2. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (9), welches das Befesti gungsglied (12) der Schaltglieder (15) in der angedrückten Lage verriegelt, bei der erneuten Erregung des Magnetes aus der Verriegelungslage erst dann vollständig herausbewegt wird, wenn das Befestigungs glied von dem Magnetanker erfasst wird. 3.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Magnetanker eine be sondere Schrittschalteinrichtung (6, 7) steuert, die bei jedem ersten, dritten, fünf ten, d. h. ungeraden Schritt das Sperrglied (9) in die Verriegelungslage und bei jedem zweiten, vierten, sechsten, d. b. geraden Schritt in die Freigabelage bringt. 4. Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die besondere Schrittschaltein- richtung ein die doppelte Teilung wie das Steigrad (7) besitzendes Zahnrad (8) steu ert, in dessen Zahnlücken der Sperrhebel (9) bei jedem ungeraden Schritt der Schritt schalteinrichtung einfällt.
    5. Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der das Befestigungsglied der Schaltglieder betätigende Magnetanker (2) einen Ansatz (3) besitzt, der die besondere Schrittschalteinrichtung steuert. 6. Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass das Sperrglied, welches das Be festigungsglied in der angedrückten Lage verriegelt, einen Ansatz (10) besitzt, der von der besonderen Schrittschalteinrichtung gesteuert wird. 7. Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass er mit einer motorischen Antriebs vorrichtung versehen ist.
CH198560D 1936-10-12 1937-09-23 Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. CH198560A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE198560X 1936-10-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH198560A true CH198560A (de) 1938-06-30

Family

ID=5757052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH198560D CH198560A (de) 1936-10-12 1937-09-23 Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH198560A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2246985A1 (de) Programm-zeitgeber
CH198560A (de) Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE972309C (de) Antrieb fuer Zaehlwerke in rechnenden Buchhaltungsmaschinen
DE697626C (de) Waehler mit beruehrungsfreier Einstellung der Kontaktarme fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE658244C (de) Empfangseinrichtung einer elektrischen Fernsteueranlage
DE1959627A1 (de) Elektromagnetischer Zaehler
AT156755B (de) Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE1062763B (de) Gebuehrenanzeiger fuer Fernsprech-teilnehmerstellen
DE694999C (de) Waehler fuer Fernmeldeanlagen, dessen Schaltglied mittels einer Speicherkraft eingestellt wird
DE194453C (de)
AT60314B (de) Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen.
DE957045C (de) Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen
DE741348C (de) Schaltungseinrichtung zur Einstellung verschiedener Stromkreise
DE319148C (de) Geber fuer Signalanlagen
DE678911C (de) Anordnung fuer Drehwaehler in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb
AT83129B (de) Wähler für Gesellschaftsleitungen, insbesondere für den Zugmeldedienst.
DE534318C (de) Waehler fuer Fernsprechanlagen
AT40295B (de) Einrichtung für die Einstellung und Auslösung von Wählern selbsttätiger Fernsprechvermittlungsämter.
DE622928C (de) Elektromagnetische Schalteinrichtung
AT110786B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE926140C (de) Elektromagnetische Impulszaehleinrichtung
DE661350C (de) Addierwerksanordnung fuer Tabelliermaschinen
DE1921965C (de) Rundsteuerempfanger fur nach dem Impulsabstandsverfahren arbeitende Fern Steueranlagen
AT234158B (de) Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen
DE632553C (de) Drehwaehler mit schrittweiser Einstellbewegung