CH198691A - Schuhinnensohle. - Google Patents

Schuhinnensohle.

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CH198691A
CH198691A CH198691DA CH198691A CH 198691 A CH198691 A CH 198691A CH 198691D A CH198691D A CH 198691DA CH 198691 A CH198691 A CH 198691A
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CH
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shoe insole
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lower layer
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cords
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Josef Meyer
Original Assignee
Josef Meyer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/08Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined ventilated

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schuhinnensohle.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Schuhinnensohle,    welche eine luftdurch  lässige Unterschicht aufweist, die aus einem  rostartigen, Wasser- und säurefesten Geflecht  gebildet ist, das unter dem Körpergewicht  nicht zusammengepresst werden kann, und  bei welcher über dem rostartigen Geflecht eine  luftdurchlässige Oberschicht angeordnet ist.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung der       Schuhinnensohle    ist auf die neuesten     haut-          und    fusshygienischen Erkenntnisse gegründet,  wonach die allseitige Umlüftung der Haut  eine Hauptbedingung für das natürliche und  normale Funktionieren der Haut ist. Die  bisher im Handel bekannten Schuheinlege  sohlen tragen diesem Atmungsbedürfnis der  Fusssohle nicht genügend Rechnung.

   Die  meisten wirken diesem Naturerfordernis viel  mehr dadurch entgegen, dass sie, weil mei  stens aus weichen oder doch unter dem Kör  pergewicht     pressbaren    Stoffen, wie Schwamm  gummi, Filz,     Rosshaar,    Strohgeflechten be  stehend, bald zusammengedrückt, die Fuss  sohle gegen jede Ventilation abdichten, wo-    durch naturgemäss die Schweissbildung und  die damit verbundenen Fussbeschwerden ge  fördert anstatt abgeschwächt werden.  



  Damit der natürlichen Luftbedürftigkeit  der     Fusssohlenhaut    Genüge getan werde,  muss die     Schuhinnensohle    derart konstruiert  werden, dass zwischen der Fusssohle und der  eigentlichen Schuhsohle eine stets luftdurch  lässige Schicht vorhanden ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Schuhinnensohle    dargestellt.  Bei demselben ist eine nicht     zusammen-          drückbare,    luftdurchlässige Unterschiebt 5  vorgesehen, die mit einem Band 6 rahmen  artig umfasst ist. Über dieser Unterschicht 5  ist eine mit Löchern 3 versehene Ledersohle  als Oberschicht 2 angeordnet, wobei Unter  schicht 5 und Oberschicht 2 durch eine Naht 4  miteinander verbunden sind.  



  Die Unterschicht 5 besteht beispielsweise  aus einem rostartigen Geflecht aus für diesen  Zweck besonders zubereiteten Faserschnüren,  die mit einem Wasser- und säurefesten Lack  oder sonst einem geeigneten Imprägnierungs-      mittel durchtränkt sind, und die durch das  Körpergewicht nicht zusammengepresst wer  den, so dass die rostartige Unterschicht 5  jederzeit luftdurchlässig bleibt. Die Schnüre  können mit Faserstoff, z. B. zähem Faden,  umwunden werden, wodurch den Schnüren  eine erhöhte Steifheit gegeben wird. Durch  die Anordnung dieser wasserfesten Unter  schicht wird die Oberschicht 2 auch im Ab  stand von der Schubsohle (Brandsohle) ge  halten und dadurch ein Überleiten der Feuch  tigkeit von der letzteren auf die Fusssohle  verhindert.

   Es können ferner Faserschnüre,  die zwecks Erhöhung ihrer Steifheit mit  Metalldraht, beispielsweise Kupfer- und Zink  draht umwickelt sind, verwendet werden.  Ebenso eignen sich wasserfest gemachte  Haut- oder Darmsaiten.  



  Anstatt Schnüre aus     Faserstoffen    können  auch solche aus feinen Drähten, Glas- oder  andern Kunstfasern verwendet werden.  



  Die rostartige Unterschicht könnte anstatt  aus Schnüren aus einem Drahtgeflecht kon  struiert werden.  



  Die Oberschicht 2 kann anstatt aus per  foriertem Leder auch aus einem Gewebe oder  Geflecht aus Natur- oder Kunstfasern, einer  perforierten Gummiplatte oder einer luft  durchlässigen Korkplatte bestehen, wobei  Ober- und Unterschicht von einem gemein  samen Band zusammengehalten werden.  



  Die beiden Schichten 5 und 2 können  anstatt mit einer     ganzumlaufenden    Naht bloss  an Spitze und Ferse miteinander verbunden  werden, wodurch ein leichteres Reinigen der       Schuhinnensohle    ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhinnensohle, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine luftdurchlässige Unterschicht aufweist, die aus einem rostartigen, wasser- und säurefesten Geflecht gebildet ist, das unter dem Körpergewicht nicht zusammen gepresst werden kann, und dass über dem rostartigen Geflecht eine luftdurchlässige Oberschicht angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schuhinnensohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberschicht aus perforiertem Leder besteht. 2. Schuhinnensohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberschicht aus einem Gewebe besteht.
    Schuhinnensohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die rostartige Unterschicht aus einem Geflecht von Was ser- und säurefest imgrägnierten Faser schnüren besteht. Schuhinnensohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserfesten Schnüre der rost artigen Unterschicht mit Metalldraht um wunden sind, um den Schnüren eine er höhte Steifheit zu verleihen und ein Flach werden zu verhüten. Schuhinnensohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserschnüre der rostartigen Un terschicht mit Kupfer- und Zinkdraht um wickelt sind.
    Schuhinnensohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserschnüre der rostartigen Un terschicht mit Faserstoff umwunden sind. 7. Schuhinnensohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die rostartige Unterschicht aus einem Metalldrahtgeflecht gebildet ist. B. Schuhinnensohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sohle mit einem Band eingefasst ist. 9. Schuhinnensoble nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Ober- und Un terschicht miteinander längs des ganzen Umfanges verbunden sind.
CH198691D 1937-05-19 1937-05-19 Schuhinnensohle. CH198691A (de)

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