CH198823A - Stromübertragungs- und Bewegungsvorrichtung für Elektroden elektrischer Öfen. - Google Patents

Stromübertragungs- und Bewegungsvorrichtung für Elektroden elektrischer Öfen.

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CH198823A
CH198823A CH198823DA CH198823A CH 198823 A CH198823 A CH 198823A CH 198823D A CH198823D A CH 198823DA CH 198823 A CH198823 A CH 198823A
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CH
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electrode
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electrodes
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Stickstoffduenger Aktien- Fuer
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Stickstoffduenger Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes

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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


      Stromübertragungs-    und     Bewegungsvorrichtung    für Elektroden elektrischer Öfen.    Die Elektroden elektrischer Ofen, die die  elektrische Energie einem Lichtbogen oder  einem Schmelzbad zuführen, werden an der       Energieaustrittsstelle        entweder    vom Licht  bogen durch     Abbrand    oder von der Schmelze  durch chemischen Angriff verbraucht.     Aus     diesem Grunde ist ein stetiges, dem Ver  brauch     entsprechendes        Absenken    der Elek  trode in Richtung zum Schmelzbad erforder  lich.

   Dieses Absenken ist jedoch vielfach mit       Schwierigkeiten    verbunden, ;denn die Elektro  den übernehmen den Arbeitsstrom von Kon  taktplatten oder     Kontaktstücken,    die gegen  die Elektroden mit Schrauben,     Federn    oder  durch pneumatischen oder hydraulischen  Druck     angepresst    werden, und die gleich  zeitig meist die     Elektroden    halten und tra  gen müssen.     Hierbei    ergeben sich Schwierig  keiten     insofern,    als bei dem Nachsenken der  Elektrode eine     ununterbrochen    gleichmässige  L Stromübertragung nur schwer möglich ist.  



  Es kommen für moderne Grossindustrie  öfen Elektroden im Gewicht von 20000 kg         und    mehr mit einem Stromdurchgang von  200000 Ampere und darüber     in    Frage. Für  die Befestigung derartig grosser     D4leiktroden     durch     Kontaktplatten        dienen    meist     Druck-          oder    Halteringe, die knapp über der Ofen  beschickung verstellbar     angeordnet    sind; an  die     Konstruktion    dieser Druck- oder Halte  ringe werden demgemäss grosse Ansprüche  gestellt.

   Beschädigungen aller dieser Kon  struktionsteile durch die Ofenwärme, durch  mechanischen Verschleiss und Abrieb oder  durch Stromübergang sind aber unvermeid  lich und geben des öfteren zu Betriebs  störungen     Veranlassung.     



  Das Auswechseln der in gewissen Zeit  abständen der     Zerstörung    aasheimfallenden       Kontaktplatten    und auch der Druckringe  selbst ist aber ziemlich schwierig und erfor  dert     äusserst    geschickte Arbeiter, die     meist     über der noch glühenden Ofenbeschickung ar  beiten müssen. Diese Arbeit ist sehr an  strengend.  



  Zu diesen     Schwierigkeiten        kommen    noch      die Nachteile beim Ausfall des Ofens selbst,  wie Produktionsrückgang, unerwünschte Ab  kühlung des Ofenherdes und seiner Zustel  lung und dadurch auftretende weitere Be  anspruchungen der Ofenteile.  



       Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine     Beweguügs-    und     St@romübertragu;ngs-          vorrichtung    für Elektroden elektrischer Ofen,  die eine mittels Rollen in Richtung der     Elek-          trodenachse    beweglich     ,gelagerte    Gliederkette  mit     Druckkontaktplatten    besitzt, die während  des Betriebes ausgewechselt werden können.  Sie besitzt ferner Mittel zum Anpressen der  Platten gegen die Elektrode und solche zum  Ausüben eines Gegendruckes, so dass die  Elektrode     festgehalten    werden kann.  



  Als Mittel, die einen     Gegendruck    ausüben,  können ebenfalls     Gliederketten    mit     Druck-          kontaktplatten    dienen. Es können auch aber  als     Mittel,    die     einen    Gegendruck     ausüben,          feststehende    Rollen dienen, von denen die  Elektrode geführt wird.     Diese        letztere    An  ordnung kommt zum     Beispiel    in Frage,     wenn     nur eine einzige Gliederkette auf einer     Seite     der Elektrode vorhanden ist.

   Bei Anordnung  mehrerer Gliederketten werden diese     zweek-          mässigerweise    so angeordnet, dass sie in gleich  mässigen Abständen rings um die Elektrode  verteilt sind.  



  Als besonders günstig hat sich heraus  gestellt, sämtliche an die Elektrode an  gepressten     Druckkonta,ktplatten    durch ein ge  meinsames     Druekübertragungsglied    anzu  drücken. Dies hat den Vorteil, dass die       Druckverteilung    über sämtliche     Druck-          kontaktplatten        hinweg    überall gleichmässig  ist, so dass im Falle der     Verwendung    so  genannter plastischer     Elektroden        keine    Stö  rung infolge     Einschnürungen    eintritt.

   Als  gemeinsames     Druckübertragungsmittel        kann     zum Beispiel eine Schiene dienen. Es     ist    fer  ner vorteilhaft,     das    gemeinsame     Drucküber-          tragungsmittel    zur Stromzuführung zu den  an den an die Elektrode anliegenden     Druck-          kontaktplatten    zu verwenden,     wobei    nur die  an die Elektrode     angepressten        Druckkontakt-          platten    mit der     Stromzuführung        verbunden       sind,

   während die     übrigen    nicht im Strom  kreis liegen und auswechselbar sind.  



  In .der     Zeichnung    ist     beispielsweise    eine       Stromübertragungs-        und    Bewegungsvorrich  tung gemäss der     Erfindung    dargestellt, bei  der eine Elektrode durch 4 endlose Raupen  bänder mit     Druckkontaktplatten    geführt  wird.     F'ig.    1 zeigt eine     Seitenansicht,        Fig.    2  einen waagrechten Schnitt durch die Vor  richtung.  



       Die        Druckkontaktplatten    7 mit Lauf  rollen 3 sind hierbei auf     die        endlose    Glieder  kette 1 aufgereiht, so dass ein     endloses     Raupenband gebildet wird. Dieses Band ver  läuft über eine Anzahl Rollen 2, von denen  eine oder mehrere den Antrieb übernehmen.  Damit bei Anordnung mehrerer Raupen  bänder     diese    synchron laufen, werden die  Antriebsräder durch ein     Getriebe    für Gleich  lauf gekuppelt     oder        sonstwie    in     bekannter     Weise     gleichschnell    angetrieben.

   Die     Druck-          kontaktplatten    werden     mittels    der auf einer       Führung        laufenden    Rollen 3 von der Glieder  kette 1 auf die Schiene 5 gezogen und von  den     Druckfedern    4 mittels der Schiene 5       gegen    die Elektrode 6     gepresst.    Sie dienen       gleichzeitig    als Trag- und     Stromzuführungs-          organe.    Die     :Stromzuführung    zu den     Druck-          kontaktplatten    geschieht ebenfalls durch die  Schiene 5.

   Die     Elektrode    6 wird durch den     An-          pressdruck    der sämtlichen Platten 7 gehalten  und bei Bewegung der     Gliederkette    1 geho  ben oder gesenkt. Zur Aufnahme des Gegen  druckes sind die Ankerringe 10 angeordnet.  



  Die     Höheneinstellung    der     Elektrode    kann  durch einen     ofenstromabhängig        gesteuerten     Hubmotor     reguliert    werden, der mit einer  oder mit     meheren    der Rollen 2 gekuppelt     ist.     Dies     geschieht    etwa in der Weise, dass, wenn  .die     Stärke    des Ofenstromes über die     zulässige          Höchstgrenze        hinaus    steigt     oder    unter die  niedrigste Grenze     heruntergeht,

      die Glieder  kette     so    angetrieben wird, dass die Raupe die  Elektrode     aufwärts    oder abwärts bewegt,     bis     .die     Ofenstromstärke    wieder ihren normalen  Grad erreicht hat.  



  Die     Kontaktplatten    sind ohne     Betriebs-          störung        auswechselbar,    und zwar in ,dem der           Druckseite        entgegengesetzten    Feld B. Das  Auswechseln kann einfach durch Lösen der       Kettenlagerdeekel    9 erfolgen.  



  Die :ganze     Vorrichtung        kann    als     Fuss-          oder        Hängekonstruktion    gebaut sein.  Selbstverständlich ist     es:    möglich, statt  der     vier    in der Zeichnung angegebenen     An-          triebsraupen    auch     deren    2, 3     oder    5     in    gleich  mässigen Abständen rings um die Elektrode  anzuordnen.     Wird    :

  die     Gliederkette    1 nicht  als endloses Band ausgebildet, so müssen die  freien Enden natürlich     weitergeführt    und in  irgendwelcher Weise     gesichert    werden. Sie  können beispielsweise auf Haspeln auf  gewickelt oder durch Federn     angespannt    oder  durch eine     Hebelvorrichtung    entsprechend  ,der     gewünschten        Elektrodenbewegung    an  gezogen oder nachgelassen wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromüberttragungs- und Bew-egungsvor- richtung für Elektroden elektrischer Öfen, gekennzeichnet durch eine mittels Rollen in Richtung der Elektrodenachse beweglich ge- lagerte Gliederkette mit Druckkontaktplatten, die während des Betriebes ausgewechselt wer den können,
    durch Mittel zum Anpressen der Platten gegen die Elektrode und :durch solche zum Ausüben eines- Gegendruckes, so dass die Elektrode festgehalten werden kann. UNTERANSPRÜCHE:
    1.. Vorrichtung nach Patentansprach,da- durch gekennzeichnet, dass zum Ausüben eines Gegendruckes ebenfalls Glieder- ketten mit Druckkontaktplatten vor gesehen sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederketten in gleichmässigen Abständen, rings um die Elektrode verteilt sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- @durch gekennzeichnet, dass zum Ausüben. eines Gegendruckes feststehende Rollen vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Andrücken der Druckkontaktplatten einer Gliederkette an ,die Elektrode ein gemeinsames Druck- übertragungsmittel vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das gemeinsame Druck- übertragungs#mitteleine Schiene ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Schiene auch zur Stromzuführung zu den an die Elektrode anliegenden Druckkontaktplatten verwen- det ist.
CH198823D 1937-07-01 1937-07-01 Stromübertragungs- und Bewegungsvorrichtung für Elektroden elektrischer Öfen. CH198823A (de)

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