CH198846A - Luftraumisolierte elektrische Leitung. - Google Patents

Luftraumisolierte elektrische Leitung.

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CH198846A
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Inventor
Aktiengesellschaft Kabelwerke
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Norddeutsche Kabelwerke Aktien
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      Luftraumisolierte    elektrische Leitung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       luf        traumisolierte    elektrische     Leitung.     



  Nach dem schweizerischen Patent Nr.  194046 wird der in der Leitungsase befind  liche Leiter (Mittelleiter) mittels mindestens  einem Tragfaden aufgehängt und zwar an  ihn konzentrisch umgebenden, offen ge  wickelten,     aufeinanderliegenden    Wendeln.  Die Wendeln bilden miteinander Kreuzungen,  wodurch Stege entstehen, über welche     minde-          stens    ein Tragfaden geführt ist.  



  Der Zweck vorliegender Erfindung ist,  den Aufbau der Leitung zu vereinfachen.  Versuche haben ergeben, dass bei geeigneter  Formgebung eine einzige Wendel genügt,  um den Leiter durch ein oder mehrere     Ver-          spannungsorgane    einwandfrei zu halten.  Gemäss vorliegender Erfindung     wird    eine  einzige mit Stegen versehene Wendel benutzt.

    Zum Beispiel kann ein Band benutzt werden,  welches mit sich in der     Längsrichtung    des  Bandes erstreckenden schlitzartigen Aus  nehmungen versehen ist, die eine solche Länge  haben und     in    einem derartigen     Abstande    zu-    einander liegen,     dass    für das     @Verspannungs-          organ    Stege entstehen, die erfindungsgemäss       wenigtens    einen halben Umgang der Wendel  voneinander entfernt liegen. Als Verspan  nungsorgan kommen insbesondere Tragfäden  in Betracht; selbstverständlich könnten aber  auch     Tragbänder    zur Verwendung gelangen.  



  Besteht die Wendel aus einem isolie  renden Stoff, dann kann darauf eine me  tallische, die     Stromrückleitung    ermöglichende  leitende Schicht aufgebracht werden. Dieser  Rückleiter kann beispielsweise aus mit  langem Schlag gewickelten und eine geschlos  sene Lage bildenden Bändern aus Kupfer,  Aluminium oder     dergl.    bestehen. Unter Um  ständen genügt als Rückleiter auch ein die  Wendel umgebender Bleimantel. Sollte jedoch  der elektrische Widerstand des Bleimantels  zu gross sein, dann kann unter den Bleimantel  noch die oben beschriebene Lage aus     Metall-          bändern    auf die Wendel aufgebracht werden.  



  Die Erfindung ist auf der     Zeichnung     beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:           Fig.    1 die fertige     luftraumisolierte,    elek  trische     Leitung,          Fig.    2 ist eine Ansicht des bei der Leitung  der     Fig.    1 zur Anwendung kommenden  Bandes;       Fig.    3 zeigt eine andere Ausführungsform  des Bandes.  



  Das bei der Ausführungsform nach den       Fig.    1 un<B>d-)</B> die Wendel bildende Band selbst  ist mit B bezeichnet und in regelmässigen       Abständen    mit Schlitzen G     versehen.    Wie  die     Fig.    2 erkennen lässt, erstrecken sich  die Schlitze in der Längsrichtung des Bandes.  Wird ein derartiges Band nach einer       Schraubenlinie    aufgewickelt, wie es die     Fig.     1 veranschaulicht, dann umfassen die Schlitze  G den Mittelleiter 31 über einen Winkel,       welcher    grösser als 180  ist, das heisst der  Abstand     zweier    aufeinanderfolgender Stege  beträgt mindestens einen halben Umgang der  Wendel.  



  In die Schlitze G ist. nun als Verspan  nungsorgan ein Tragfaden D eingeschlagen,        wobei    der Tragfaden D, wie die     Fig.    1 deutlich       erkennen    lässt, über den zwischen den  Schlitzen liegenden Steg E geschlungen ist.  



  Die zwischen den Schlitzen liegenden  Stege E entsprechen den     Kreuzungspunkten     der Wendeln nach dem Patent Nr. 194046.  Die Halterung des Mittelleiters     M    ist daher  die gleiche wie beim erwähnten Patent. Der  Mittelleiter wird durch den eingesponnenen  Faden in seiner Lage zur äussern     Umhüllung          festgelegt.     



  Das Band nach der     Fig.    3 zeigt Stege     El,          welche         winklig    zur     Iid.ngsausdehnung        des     Bandes von der einen Begrenzungskante des  Bandes ausgehen, deren gegenseitiger Ab  stand mindestens einem halben Umgang der  Wendel     entspricht.    Die Stege     El    haben vor  zugsweise rechteckige Gestalt.

   Dieses Band   wird in solcher Weise nach einer Schrauben  linie     aufgewickelt,    dass sich jeder nächste  Schlag des Bandes über die Vorsprünge     E'     am vorangehenden Schlag legt, so dass Stege  entstehen, die in diesem Falle die gleiche  Wirkung haben wie die Stege E bei der  Ausführungsform nach den     Fig.    1 und 2.

      Bei dieser Wicklung des Bandes     entstehen     dann ebenfalls schlitzförmige     Ausnehmungen,     ähnlich wie bei der Ausführungsform nach  der     Fig.    2, in welche der Tragfaden D einge  schlagen wird.     Diese    sich in der Längs  richtung des Bandes erstreckenden     schlitzför-          migen        Ausnehmungen    werden also begrenzt  durch die mit Vorsprüngen versehene Band  seite, die Vorsprünge selbst und die nicht mit  Vorsprüngen versehene Bandseite des     darüber-          liegenden        Umganges.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftraumisolierte elektrische Leitung, da durch gekennzeichnet, dass der in der Iie)iitungs- axe befindliche Leiter durch mindestenis ein Verspannungsorgan an,Stegen einer einzigen,
    den Leiterkonzentrisch umgebenden bandför- migen Wendel aufgehängt ist, wobei benach barte Stege wenigtens einem halben Umgang der Wendel voneinander entfernt liegen. UNTERANSPRüCHE:
    1. Luftraumisolierte Leitung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Wendel bildende Band mit sich in der Längsrichtung des Bandes er streckenden Schlitzen versehen ist, die durch die Stege getrennt sind. 2. Luftraumisolierte Leitung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege durch in regelmässigen Ab ständen angeordnete Vorsprünge an einer Längsseite des die Wendel bildenden Bandes gebildet werden.
    3. Luftraumisolierte Leitung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe der Wendel und die Grösse der Vorsprünge so gewählt ist, dass zwischen der mit Vorsprüngen versehenen Bandseite, den Vorsprüngen selbst und der nicht mit Vorsprüngen versehenen Bandseite des darü@berliegenden Umganges ein in der Längsrichtung des Bandes sich erstrecken der Schlitz vorhanden ist.
CH198846D 1936-03-24 1936-07-01 Luftraumisolierte elektrische Leitung. CH198846A (de)

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