CH198882A - Automatengatterstickmaschine. - Google Patents

Automatengatterstickmaschine.

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CH198882A
CH198882A CH198882DA CH198882A CH 198882 A CH198882 A CH 198882A CH 198882D A CH198882D A CH 198882DA CH 198882 A CH198882 A CH 198882A
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levers
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Wuerker Firma
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Wuerker Fa
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Description


      Antomatengatterstichmaschine.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Verbesserung der durch das Hauptpatent  Nr.<B>176612</B>     geschützten        Automatengatter-          stickmaschine.     



  Während bei dem im     Hauptpatent    be  schriebenen ersten Beispiel bei der Einstel  lung des Gliedes 57 (welches zur     Summie-          rung    der von den Platinen hervorgerufenen  Bewegungen dient) zwischen den     Platinen-          nadeln    und dem Glied 57 .eine grosse Anzahl  von Zwischengliedern zur mustergemässen  Einstellung des     Summiergliedes    erforderlich  sind, ist die Zahl dieser     Zwischenglieder    bei  der Maschine nach vorliegender Erfindung  kleiner.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch er  reicht, dass die von der     Jaequardkarte        ein-          g.estellten        Platinen    an einem als dem     iSehlep-          per    ausgebildeten Steuerorgan selbst ver  schiebbar gelagert und mit Anschlägen aus  gerüstet sind, die je nach der     Platineneinstel-          lung    mit festgelagerten Hebeln bei der       Schlepperbewegung    in der einen     Richtung       zum Eingriff kommen und durch die dabei  erfolgende     Hebelbewegung,das        ,Summierglied     steuern.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des       Abb.    1 zeigt in Ansicht den Aufbau     Einer          a        utomattengatterstiokmaschine;          Abb.    2 ist ein teilweiser Grundriss hierzu:       Abb.    $ zeigt eine Variante des Antriebes  des Schleppers;       Abb.    4 und 5 zeigen die in     Abb.    1 und 3  hintereinander liegenden     T-förmigen    Hebel;       Abb.    6 und 7 zeigen die in     Abb.    1 und 3  hintereinander liegenden Platinen;

         Abb.    8 zeigt das in     Abb.    1 und 3 teil  weise verdeckte     Summierglied;          Abb.    9     zeigt    den .Schlepper;       Abb.    10 zeigt in schematischer Darstel  lung eine     Einstellung    des     @Summiergliedes,     bei der der nach unten weisende     T-förmige     Hebel seine Mittelstellung beibehalten hat      und der nach oben ragende     T-förmige    Hebel  nach rechts     ausgeschwenkt    ist;

         Abb.    11 zeigt in schematischer     Parstel-          lung    eine Einstellung des     Summiergliedes,     bei der der nach oben weisende Hebel seine  Mittelstellung behalten hat und der nach un  ten weisende     Hebel    nach     links        verschwenkt     ist; in       Abb.    12 wird eine Einstellung des     Sum-          miergliedes    gezeigt, bei der der     obere    Hebel  nach rechts und der untere Hebel nach links       verschwenkt    ist;

         Abb.    13 zeigt eine Einstellung des     Suin-          miergliedes.    bei der beide Hebel nach links       verschwenkt    sind.  



  In dem Rahmen 1 der     :Maschine    sind die       Hebel    2 und 3 bei 4 und 5 drehbar gelagert.       Beide    Hebel greifen bei 6 und 7 in den       Schlepper        (Abb.    9) mit Zapfen derart ein.  dass der     Schlepper    zur Koppel eines     Gelenk-          viereckes    wird.

   Das Hin- und     Herschwingen          die#er        Koppel    wird mit Hilfe der Kurven  scheibe 8 bewirkt. die fest auf der Antriebs  welle 9 sitzt und entsprechend ihrer Bahn  einen in sie hineinragenden Zapfen 10, der  auf dem Hebel 3 sitzt, auf- und     abbewegt.     



  Der Schlepper 11     (Abb.    9) wird also ent  sprechend den     Aussch-#vingungen    des Hebels  3 auf- und abgeschwenkt und nimmt bei  seiner Bewegung die in ihm gelagerten Teile  mit. Es sind dies die Platinen 1 2 .und 13       (Abb.    6 und 7). Sie werden in Gleitbahnen  14,     14a,    14b und     1-1c    des     Schleppers    geführt  und können in der     Richtung    dieser Gleitbah  nen, durch die     Platinennadeln    15 und 16 mit  Hilfe der     Jacduardkarten    17 verstellt und in  diesen Gleitbahnen parallel verschoben wer  den.  



  Diese Platinen haben besondere An  schläge 12.     12a,    13 und     13b    und     Ausneh-          mungen.    die mit     entsprechenden    Anschlägen  der     T-förmigen    Hebel 18 und 19 zusammen  arbeiten.

   Wenn beispielsweise, wie es in       Abb.    1 gezeigt ist, die Platine 12 nach     rechts     im Sinne der     Abb.    1 verschoben ist, dann  kommt ihr Anschlag 12a über den Anschlag       18a    des     T-förmigen    Hebels 18 zu     stehen.    Die  auf- und abgehende Bewegung des .Schlep-    perl ist mit Hilfe der     Kurvenscheibe    8 so ge  steuert, dass im Moment der Verstellung der  Platinen der     Schlepper    in Ruhe verharrt.

    Wenn nun nach erfolgter     Verschiebung    der  Platinen 12 in eine     Stellung,    bei der sich die  Anschläge 12a und 18a gegenüberstehen, der  Schlepper und damit die mit ihm verbundene  Platine 12 nach unten bewegt wird. so  drückt der Anschlag 12a auf den gegenüber  liegenden Teil 18a des Hebels 1.8. Dieser ist  um den im     Gestell    festgelagerten Drehzap  fen 20 drehbar. Bei einem     Abwärtsgang    des  Schleppers wird daher ein Ausschwenken des  Hebels 18 nach     rechts    erfolgen, so wie     es    in       Abb.    10 schematisch dargestellt ist.

   An der  Lage     des        T-förmigen    Hebels 19 ist bei     einem     Zusammenwirken der Teile, wie es der       Abb.    10     entspricht,    nichts geändert worden.  



  Der     Hebel   <B>18</B>     weist    an seinem obern  Ende einen     Zipfen    21 auf, der in eine     Aus-          nehmung    22a des     Suinmiergliedes    22 ein  greift. Das     Summierglied    22 ist mit     seiner     Bohrung 23 in einem     Zapfen    21 des     Hebels     19 drehbar gelagert.

   Die jeweilige Stellung  des     Summiergliedes    ist somit abhängig von  der     Lage    der Zapfen 21, 24 der     T-förmigen     Hebel 18, 19, so wie es auch in der     Abb.    7.0  bis 13 schematisch     dargestellt    ist. In dieser  schematischen Darstellung ist     gezeigt,    wie  das     .Summierglied    mit     seinem    Drehzapfen 25  aus der Nullab in vier     verschiedene    Stellun  gen gebracht      erden    kann, die auf der einen  Seite der     Nullage    liegen.

   Es sind aber auch  noch die symmetrischen Stellungen zu den       Abb.    10 bis 13 möglich und     dementsprechend     noch vier weitere     Stellungen    des Drehzapfens  25     des,Summiergliedes.     



  Das     .Summierglied    22 muss, um die ver  schiedenen Stellungen einnehmen zu können,  eine     Ausnehmung    60 aufweisen, in der der  Drehzapfen 20 liegt, um den sich die beiden  Hebel 18 und 19     drehen.     



  Die Ausbildung .der Platinen ist so zu  wählen, dass bei ihrer     Verschiebung    jeweils  nur der Anschlag     18a    oder 18b des Hebels  18 in Eingriff mit einem     entsprechenden    An  schlag einer Platine kommt. Mit andern       Worten,    die eine Platine, in der     Abb.    1 ist      es die vordere, dient nur dazu, den Hebel 1$  im 'Sinne des Uhrzeigers zu     verschwenken     und die andere, die hintere, im entgegen  gesetzten Sinne. Es muss jedoch durch eine  Sicherung dafür Sorge getragen werden, dass  nicht beide Platinen gleichzeitig verschoben  werden, da die     Verschwenkungen    .der Hebel  18 und 19 nur jeweils in einer Richtung er  folgen können.  



  Zur Verstellung eines Hebels sind somit  zwei     Platinen    erforderlich. Da die Einstel  lung des     ,Summiergliedes    zwei Hebel not  wendig macht, müssen insgesamt für die  zwei Hebel zwei     Platinenpaare    vorhanden  sein, so wie es auch in     Abb.    2     dargestellt    ist.  



  Zur Erzielung genauer     Stickarbeit    ist  eine präzise Einstellung des     Summiergliedes     erforderlich. Die     T-förmigen    Hebel 18 und  19 werden daher in ihrer Normalstellung  verankert.     Dazu    dienen Sperrklinken 26, 27.  Die Sperrklinke 26 greift von unten unter  den     vorspringenden    Teil des Anschlages 18a  und die     .Sperrklinke    27 legt sich von oben  ebenfalls gegen diesen Teil 18a. Beide Sperr  klinken sind im Gestell auf einer Achse 29  drehbar gelagert.

   Sie werden durch die     Pla-          tinenbewegung    gesteuert und greifen zu     die-          ,sein    Zwecke mit Zapfen 30, 30' in     Ausneh-          mungen    3,1, 31', die sich in den Platinen be  finden. Diese     Ausnehmungen    sind so ausge  bildet,     da.ss    beim     Abwärtsgange    des Schlep  pers und dem dadurch hervorgerufenen     Ak          wärtsgange    der Platinen der Zapfen 30  innerhalb der     Ausnehmung    31     gleiten    kann,  ohne eine Verstellung der Sperrklinke 2-6  vorzunehmen.  



  Wenn dagegen die Platinen im Schlepper  horizontal verschoben werden, dann wird  eine     Steuerung    der Sperrklinken 26, 27 be  wirkt, und zwar derart,     .dass    .die     Platine,    die  den Hebel 18 im Sinne des Uhrzeigers ver  dreht, auch die Sperrklinke 26 ausklinkt, die  im eingeklinkten Zustand eine Verdrehung  des Hebels in diesem Sinne hindert. In glei  cher Weise klinkt die andere Platine, die  eine Drehung des Hebels entgegengesetzt  dem     Uhrzeigersinne        hervorruft,    die @Sperr-    klinke 27     aus,    die eine Drehung     des    Hebels  1.8 in diesem     Sinne    hindert.  



  Genau so wie bei :dem Hebel 18 liegen  die Verhältnisse bei dem Hebel 19. Die     Pla-          tinen    und Sperrklinken sind in gleicher  Weise ausgebildet und kommen in gleicher  Weise zur Wirkung. Da sie hintereinander  liegen, sind sie in     Abb.    1 nicht sichtbar.  



  Im     vorstehenden        wurde        ausgeführt,        wie     die Drehbewegungen .der Hebel 18, 19 mit  Hilfe der     Platinen        .gesteuert    werden. Die  Platinen setzen sich mit ihren Anschlägen  auf die entsprechenden Gegenanschläge der  Hebel 18 und 19 und beim einsetzenden Ab  wärtsgange     .des    Schleppers liegen .dann die       Platinen    mit ihren Anschlägen an diesen       Gegenausohlägen    der Hebel und verdrehen  diese. Auf diese Weise lässt sich die Verstel  lung der Hebel     bewirken.     



  Um jedoch die mit dem Schlepper     hin-          und        hersehwingenden    Teile     geringzuhalten,     sind die Platinen     leicht    ausgeführt.     .Sie    lei  ten im vorliegenden Ausführungsbeispiel .die  Bewegung der Hebel 18 und 19 nur .ein. Bei       dieser    einleitenden Bewegung werden die He  bel mit     entsprechend    ausgebildeten Ansätzen  oder Nasen 32, 32', 33, 33' in Anschläge 34,  35 des Schleppers eingeklinkt. Sowie die       Einklinkung    erfolgt ist, übernimmt der  Schlepper die Verdrehung der Hebel.  



  Wie schon weiter oben ausgeführt, wird  durch ,die Verstellung der Hebel das     Sum-          mierglied    mit seinem Zapfen 25 jeweils in  eine     bestimmte    Lage gebracht     (Abb.    13).  Wenn der Schlepper dann     wieder    seine  Rückbewegung     antritt,    dann wird auch das       Summierglied    wieder in die Normalstellung  zurückgeführt. Je nachdem, ob es nun in die  Stellung I,     1I,    In oder     IV        (Abb.    13) ge  führt wurde, ist auch .der Rückweg in die       Normalstellung    verschieden.

   Diese verschie  den grosse Rückbewegung in die Normalstel  lung     wird    auf die Zugstange 36 übertragen  und diese wieder überträgt sie auf den zwei  armigen Hebel 37, der um die Achse 38  schwingt und an seinem freien Ende     ein     Zahnsegment 39 trägt.

        Je nach dem Mass des     Ausschwingens    des  Zapfens ? 5     des        iSummiergliedes    wird daher       leim    Zurückbringen des     Summiergliedes    in       ,seine    Normallage auch wieder das     Zahnseg-          inent    39 eine verschieden     Grosse        Drehbewe-          gizng    um den Zapfen 38 ausführen.  



  Wenn das     Summierglied    aus der Normal  stellung     herausbe-,vegt    wird. dann ist     dieses          Zahnsegment    39 ausser     Eingriff    mit dem  Zahnrad 41). Bei der Rückbewegung des       Summiergliedes    in seine Normalstellung ist  es dagegen     iin    Eingriff mit dem Zahnrad 40.  Zu     diesem    Zwecke ist der Drehpunkt 38     des          Zahnsegmentes    an einem     Winkelhebel    41 an  gelenkt, der sich um die im Gestell feste  Achse 42 drehen kann.

   Er trägt einen Zap  fen 43, der in eine     Kurvenbahn    44 eingreift,  die in der     Kurvenscheibe    45 angebracht ist.  Die     Kurvenscheibe    45 sitzt fest auf der  Achse 46. die im Gestell gelagert ist und  irgend wie in     bekannter    Weise angetrieben  wird.  



  Die Kurvenbahn 44 ist so ausgebildet,  dass sie eine hin- und     bergehende        Verschwen-          kimg    des Zapfens 43 um seinen Drehpunkt  4? vornimmt, die sich an der Achse 38 als  auf- und abgehende     Bewegung    auswirkt. Da  durch kommt das Zahnsegment 39 abwech  selnd mit dem Zahnrad 40 in und ausser Ein  griff.  



  Von dem Zahnrad 40 wird die Zahn  stange. die die     Ver:-tellung    des     Stickrahmens          bewirkt,    verstellt. Es leuchtet daher ein,     dass     zur genauen     Verstellung    des Stickrahmens  unnötiges Spiel des Zahnrades 40 vermieden  werden muss. Daher ist Vorsorge getroffen,  dass dann, wenn das Zahnsegment 39 ausge  klinkt ist. eine Sperrung des Zahnrades 40  eintritt. Zu diesem Zwecke ist die Sperr  klinke 47 vorgesehen, die mit einem     @Sperr-          zahne    -17a in das Zahnrad 40 eingreifen  kann. Diese Sperrklinke 47 kann sich um die  fest im     Gestell    angeordnete Achse 48 drehen.

    Sie ist ebenfalls als Winkelhebel ausgebildet,  der an seinem kurzen Ende einen Zapfen 49  trägt. Dieser Zapfen 49 greift in eine Kur  venbahn 50, die ebenfalls auf der Kurven  scheibe 45     vorgesehen    ist. Die beiden Kur-         venbahnen    44 und 50 sind so zueinander ab  gestimmt,     d        ass    der Sperrzahn 47a in dem Mo  inent das Zahnrad 40 sperrt, wenn das Zahn  segment 39 ausgeklinkt wird. In dem Augen  blick     jedoch,    in dem das Zahnsegment 39  wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 40  kommt, gibt auch die     Sperrklinke    47a das  Zahnrad 40     wieder    frei.  



  Da die Einstellung des     Snmmiergliedes     mit Hilfe von Hebeln vorgenommen     wird,    so  können verhältnismässig geringe     Ausschwin-          gungen    der     Hebel    eine immerhin grosse     Ver-          stellbewegung        des        Summiergliedes    herbeifüh  ren. Die Drehbewegung der Hebel wird  durch die auf- und abgehende Bewegung des       Schleppers    hervorgerufen, die     entspreehend     der geringen Drehbewegung, die den Hebeln  erteilt wird, sich ebenfalls in mässigen Gren  zen hält.  



  Als     Vorteil    des kleinen     Hubes    des  Schleppers ergeben sich geringe Massenbe  wegungen und daher kann die Vorrichtung  mit grosser Geschwindigkeit laufen.     Ander-          seits    erfordert jedoch die geringe Hubbewe  gung .des Schleppers, die sich bei der Ver  stellung des Stickrahmens ins Grosse über  setzt, eine präzise     Hubbewegung    des Schlep  pers.

   Unnötiges Spiel im Schlepper ist auf je  den Fall zu vermeiden und     es    ist     auch    dafür  ,Sorge     zu    tragen, dass     solches        unerwünschtes     Spiel nicht auftritt, wenn die Vorrichtung  Schon längere Zeit im Betrieb ist.  



  In erster Linie können     Ungenauigkeiten     dadurch eintreten, dass sich die Kurvenbah  nen, die das Heben und Senken des Hebels 3       (Abb.    1) bewirken, abnützen. In     Abb.    3 ist  nun eine Ausführung gezeigt, bei der vor  dem     Hebel    3     ein    Kniehebel 51, 52 einge  schaltet ist. Er wird mit Hilfe der Zugstange  53 und des um die im     Gestell    feste Achse 54       drehbaren    Winkelhebels 55 betätigt.

   Der       Winkelhebel    55     trägt    an seinem freien Ende  einen Zapfen 56, der in eine Kurvenbahn 5 7  der     Kurvenscheibe    58     eingreift,    die. mit der  im Gestell drehbar gelagerten Achse 59 fest  verbunden ist. Die Achse 59 wird angetrie  ben. Die Teile 56-59 treten an Stelle der  Teile 10, 8, 9 des     Beispiels    nach     Abb.    1.

             -Wenn    die     Xurvenscheibe    58     umläuft,    dann  wird dem Winkelhebel 55 eine hin- und her  gehende Drehbewegung um seinen Dreh  punkt 54 erteilt und dadurch wird     auch    die  Zugstange 53 mitgenommen und von ihr .der  Kniehebel 51, 52. Die gestrichelten Linien  in     Abb.    3 geben die     Stellung    des Winkel  hebels in der Knicklage und die ausgezogene  Linie in der Strecklage an.

   Wenn nun in  folge Abnützung der Teile die den Knie  hebel verstellen, die Kniehebel 51, 52 über  ihre     Totpunktlage        hinausgeschwenkt    oder  nicht ganz bis zur     Totpunktlage    geführt wer  den, so werden sich Abweichungen in dieser  Lage an der     Kurbelschwinge    3 kaum be  merkbar machen.

   Die Anordnung des Knie  hebels vor der Kurbelschwinge, und zwar so,  dass die gestreckte Lage des Kniehebels par  allel zu der hin- und     hergehenden        Bewe-          gun-sriclitunz    des     ,Schleppers    liegt, .dient  also dazu, die Genauigkeit der Schlepperbe  wegung zu erhöhen und     Abnützungen,    die  bei     längerem    Betrieb     eintreten,        unschädlich     zu machen.  



  . Das     Kniehebelgelenk    entlastet auch den       Kurvenantrieb    und verhütet somit einen vor  zeitigen Verschleiss. Dieses Mittel kann aber  auch für die Steuerung von andern Antriebs  mitteln, z. B. Koppeltrieben, sinngemäss ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatengatterstickmmchine nach hem Patentanspruch des Hauptpatentes mit einem Stickautomat, bei dem die Übertragung der nach Massgabe der Musterkarte erfolgten Einstellung aller Zwischenglieder auf den die Gatterbewegung bewirkenden Zahntrieb beim Zurückbringen der Zwischenglieder in die Ausgangsstellung geschieht, dadurch ge kennzeichnet, dass die von der Jacquardkarte einzustellenden Platinen (12 und 13) unmit telbar an einem als Schlepper (11)
    ausgebil- cleten Steuerorgan verschiebbar geführt und mit Anschlägen (12a bezw. 13b) versehen sind, gegen die sich bei der senkrecht zur Platinenverschiebung in :
    der einen Richtung erfolgenden Schlepperbewegung ortsfest .ge- lagerte tinstellhebel (18 und 19) je nach Einstellung der Platinen (12 und 13) mit ihrer jeweils auftreffenden rechten oder lin ken Nase (18a oder 18b bezw. 19a oder 19b) anlegen, wodurch ein Verschwenken der Ein stellhebel (18 und 19) stattfindet und dem zufolge ein mit den beiden Einstellhebeln (18 und 19) zusammenarbeitendes .Summierglied (22)
    in seine durch das Muster bedingte Lage gebracht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Automatengatterstickmaschine nach Pa tentanspruch mit auf einer gemeinsamen Achse gelagerten T-förmigen Einstell hebeln, dadurch gekennzeichnet, dass die T-förmigen Einstellhebel (18 und 19) mit entgegengesetzt gerichteten Schenkeln in .das im Mittelschenkel eines der T-förmi- gen Einstellhebel gelagerte iSummierglied (22) eingreifen.
    2. Automatengatterstickmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, !dass der jeweils durch die Anschläge (12a bezw. 13b) der Platinen (1'2bezw. 13) mitgenommene T- förmige Hebel (1,8 bezw. 19) mit,dem in Bewegung befindlichen Schlepper (11) in Eingriff kommt und von diesem zwang läufig mitgenommen wird.
    3. Automatengattersti.ckmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die nicht verschwenkten Waagebal- kenhebel (18 und 19) durch von den Pla- tinen (12 und 13) gesteuerte, ortsfest bei (29) gelagerte Sperrhebel (26 und 27) in ihrer Normalstellung verriegelt werden.
    4. Automatengatterstickmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zum Abtasten .der Jacquardkarte (1) getrennt von den Platinen (12 und 13) im Maschinengestell geführte Nadeln (15 und 16) dienen, die sich beim Andrücken der Jacquardkarten- walze gegen die Platinenköpfe legen.
    5. Automatengatterstiekmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepper (11) als Koppel eines Gelenkviereckes (1-7) ausgebildet ist, dessen Kurbel (.3) mit Hilfe eines bekann- ten Antriebsmittels (8, 9, 10) so gesteuert wird, daB sie beim Einstellen der Platinen in Ruhe verharrt.
    f). Automatengatterstickmaschine nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, daB ein Kniehebel (51. 5?) derart die auf- und abgehende Bewegung des Schleppers (11) vom Antriebsmittel (53--58) überträgt, dass das Schleppergewieht unmittelbar auf dem gestreckten Kniehebel (51, 52) ruht und infolgedessen eine vollkommene Ent lastung des Antriebsgestänges (53-58)
    in dieser Inge vorhanden ist.
CH198882D 1936-09-03 1937-08-02 Automatengatterstickmaschine. CH198882A (de)

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