CH198926A - Tieflade-Schüttgutwagen, z. B. für Müll. - Google Patents
Tieflade-Schüttgutwagen, z. B. für Müll.Info
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Description
Tieflade-Schüttgutwagen, z.<B>B. für Müll.</B> Die Erfindung betrifft einen Schüttgut w agen, z. B,. für Müll, mit nach vorn und hinten schwenkbarem Behälter, .der rück seitige, in der Entleerungsklappe angeordnete Einschüttöffnungen besitzt.
Zweiachsige Schüttbutfahrzeuge mit nach vorn und hinten schwenkbarem Behälter sind bekannt. Diese Fahrzeuge besitzen hoch liegende Behälter mit über dem Rahmen und über den Hinterrädern angeordnetem Boden.
Sie haben eine hohe So'hw#erpunktlage ,des Be hälters in der Fahrstellung und in .den Schwenkstellungen.. Der Behälter ist sehr oft zum Verlagern des Schüttgutes nach vorn zu schwenken, da er infolge der natürlichen Be grenzung der Ladehöhe über der Fahrbahn nur eine ;geringe Einschüttiefe aufweist.
Anderseits gefährdet ein Beladen des Behäl ters von einem hochklappbaren Tritt aus das Bedienungspersonal im Winter. Diese Bau art ist mit bedeutend grösserem Kraftauf wand verbunden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile durch Schaffung eines Schüttgutwagens mit tiefliegendem Behälter zu beheben.
Sie besteht darin., dass der Behälter zwi schen den beiden Längsträgern des gabelför mig ausgebildeten Rahmens angeordnet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh- rungsformdargestellt, und zwar zeigt: F'ig. 1 eine Längsansicht des Schüttgut- wagens und Fig. 21 eine Rückansicht.
Der vorn bei 5 abgerundete, sich von vorn nach hinten trapezförmig erweiternde Behälter 1 ist auf den Längsträgern 2 und 3 .des gabelförmigen Rahmens mittels Dreh- zapfen 10 und 11 gelagert. Die vordern Zap fen 10 liegen dabei mit ihren Lagern unter der Oberkante der Längsträger, damit keine vorstehenden,
-die Ladehöhe beim Aufsetzen einer Pritsche statt des. Behälters erhöhenden Teile vorhanden sind. Der Raum zwischen den Rahm:enlängsträg-ern 2, und <B>3</B> ist für den Behälter 1 frei gelassen, der unter Berück sichtigung der notwendigen Bodenfreiheit so tief wie möglich zwischen den Rahmenlängs trägern aufgehängt ist.
Auf den Rahmen längsträgern 2 und 3 sind Heber 8 und 9 an geordnet, die den Behälter 1 um die vordern Zapfen 10 nach vorn oder um die hintern Zapfen 11 nach hinten kippen können. Der Schwerpunkt<B>S</B> des Behälters liegt dabei in Höhe ,der Unterkante der Rahmenlängsträger.
Am hintern Ende trägt der Behälter eine Entleerungsklappe 17, die nach Lösen von Befestigungsmitteln beim Kippen des Wa gens nach hinten ausschwenken kann. Diese Klappe ist mit Einschüttöffnungen 16 ver sehen. durch die der Behälter mit Müll be schickt wird.
Der untere Teil der zweiteiligen Entleerungsklappe 17 bildet eine über die ganze Breite des Behälters reichende, be sondere Klappe, die nach aussen geöffnet werden kann und durch die grosse Abfall stücke, wie beispielsweise Matratzen oder dergl., eingelassen werden können.
Die Hinterräder 12 und 1ö sind an Schwingen 14 und 15 unabhängig vonein ander gelagert. die an die I.ä,ngsträger ange- lenkt sind und sich mit Federn von unten gegen die Längsträger abstützen. Die Räder federn dabei in die U-förmigen, nach unten offenen Längsträger hinein, wodurch sich eine geringe Höhe des Rahmens über dem Boden ergibt.
Die Arbeitsweise des Schiittgutfahrzeu- ges ist folgende: Nach dem Öffnen von Arre- tierungsriegeln wird der Behälter 1 mittels Kran im Fahrgestellrahmen zwischen den beiden. Längsträgern 2 und 3 in die nach oben offenen Gabellager der Drehzapfen 10 und 11 eingesetzt.
Alsdann werden die Dreh zapfen 10 verriegelt und die Heber rechts- und linksseitig mit dem Behälter 1 durch Stecker lösbar gekuppelt.
Nach dem Beladen des hintern Behälterraumes durch die in der Entleerungsklappe 17 angeordneten Ein- schüttöffnungen 16 wird der Behälter 1 durch die parallel geschalteten Heber 8 und 9 um die Drehzapfen 10 um einen Winkel von etwa<B>90'</B> nach vorn geschwenkt.
Das hinten eingeschüttete Ladegut fällt hierdurch nach vorn und bildet einen Böschungswinkel. Der Behälterschwerpunkt liegt in dieser Schwenk stellung noch hinter den Drehzapfen 10,
so dass der Behälter nach erfolgter Verlagerung ohne Aufwand von Kraft in die horizontale Ausgangsstellung zurüokkehrt. Durch die Verlagerung das Ladegutes wird im hintern Behälterteil Raum geschaffen zur Aufnahme weiteren Schüttgutes. Dieser Vorgang braucht nur etwa zwei- bis dreimal bis zur fast rest- losen Füllung des
Behälters wiederholt zu werden.
Beim Entleerendes Behälters nach hinten wird die Verriegelung der Drehzapfen 10 ge löst und die Drehzapfen 11 werden ver riegelt. Nach dem Öffnen der Entleerungs- klappe 17 wird der Behälter nun mit den Hebern 8 und 9 in bekannter Weise nach hinten entleert. Durch die Vermeidung von Inneneinbauten und durch die sich nach hin ten verbreiternde Behälterform ist eine <RTI
ID="0002.0099"> rest- lose Entleerung bei geringem Kippwinkel möglich. Die Drehzapfen 11 liegen hierbei über dem Behälterboden 4, um den Hinter- rad-druck beim Kippen des Behälters nicht übermässig zu erhöhen, was auf unbefestig- ten, geschütteten Müllhalden von Vorteil ist und die Sicherheit des Fahrzeuges erhöht.
Die Entleerungsklappe 17 ist, wie schon ge sagt, zweiteilig ausgebildet. Im obern Teil der Klappe sind die Einschüttöffnungen zum Beispiel für Einheitsmülltonnen oder belie- hige Gefässe angeordnet. Beim Beladen des Behälters mit sperrigen Stüeken oder mittels Schaufeln wird der gesamte obere Teil der <RTI
ID="0002.0131"> Entlecrungsklappegeöffnet. Der untere Teil der Klappe wird in der Regel nur beim Ent leeren des Behälters geöffnet. Der Behälter boden 4 ,kann übrigens mit Klappen versehen sein,
damit eine Entleerung des auf dem Fahrgestell lagernden Behälters auch nach unten in besondere Gruben oder Waggons möglich ist. Bei Ausbildung als Elektrofahr zeug empfiehlt es sich, die Batterien unter den Längsträgern 2 und 3 hinter dem Füh rerhaus einzubauen, um eine geringe Gesamt länge des Fahrzeuges zu erzielen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schüttgutwa.gen, z. B. für<B>Müll,</B> mit nach vorn und hinten schwenkbarem Behälter, der rückseitige, in der Entleerungsklappe ange ordnete Einschüttöffnungen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zwi schen; den beiden Längsträgern (2. und 3) des gabelförmig ausgebildeten Rahmens angeord- net ist.U NTERANSPRüCHE 1. Schüttgutwagen nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass- der Behälter mittels zweier beiderseits auf den Rah- menlän,gsträgern (2 und 3) angeordneter Heber (8 und 9) nach hinten geschwenkt wird.2. Schüttgutwag en nach Patentanspruch, ,da durch gekennzeichnet, dass die vordem Drehzapfen (10) des Behälters und die dazugehörigen, nach oben offenen Gabel lager unter der Oberkante der Rahmen längsträger (2, und 3) liegen, damit keine vorstehenden, die Ladehöhe beim Auf setzen einer Pritsche statt des Behälters erhöhende Teile vorhanden sind.3. Schüttgutwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass' die hintern Drehzapfen (11) des Be hälters über dem Behälterboden (4) ange ordnet sind, um den Hinterraddr uck beim Kippen des gefüllten Behälters (1) nach hinten nicht übermässig zu erhöhen.4. Schüttgutwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hintarrä.der (12 und 13) in die im Querschnitt U-för migen, nach unten offenen Längsträger (2 und :3) hineinfedern können, um eine ,ge- ringe Höhe des Rahmens über dem. Boden zu ergeben.5. Schüttgutwagen nach Patentanspruch, wel cher als E@lektrofahfrzeug ausgebildet ist, dadurch .gekennzeichnet, dass die Batterien unter den Rahmenlängsträgern (2 und 3) hinter dem Führerhaus eingebaut sind, um eine geringe Gesamtlänge des Fahr zeuges zu ergeben.6. Schüttgutwagen nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, @dass die Hinter- rä.der (12 und 13) unabhängig vonein ander unter den Längsträgern (2 und 3) an drehbar am Rahmen gelagerten Schwin gen (14 und 15) angeordnet und gegen die Rahmenlängsträger (2 und 3) abge federt sind.7. Schüttgutwagen nach Patentanspruch, da durch ;gekennzeichnet, dass der Behälter (1) trapezförmig ausgebildet ist, wobei er sich von vorn nach hinten verbreitert, um hinten eine grosse Einschütthreite zu er reichen und eine leichte Entleerung des Behälters bei geringerem Kippwinkel zu gewährleisten.B. .Schüttgutwagen nach Patentanspruch, da- ,durch. gekennzeichnet, dass der Behälter- boden (4) mit Klappen versehen ist, da mit eine Entleerung des auf dem. Fahr- gestell lagernden Behälters nach unten in besondere Gruben oder in Waggons mög lich ist. 9.Schüttgutwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, -dass die beiden parallel .geschalteten Heber (8 und 9) mittels feststellbarer Stecker lösbar mit -dem Behälter (1) verbunden sind, damit ein Abheben. :des B,ehälte@rs mittels Kran zum Entleeren möglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE198926X | 1936-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198926A true CH198926A (de) | 1938-07-31 |
Family
ID=5757258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198926D CH198926A (de) | 1936-07-27 | 1937-07-09 | Tieflade-Schüttgutwagen, z. B. für Müll. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198926A (de) |
-
1937
- 1937-07-09 CH CH198926D patent/CH198926A/de unknown
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