CH198956A - Brandsohle für hygienisches Schuhwerk. - Google Patents

Brandsohle für hygienisches Schuhwerk.

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CH198956A
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CH
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insole
leather
shoe
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foot
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Hug Co A G
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Hug & Co A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/41Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Brandsohle für hygienisches Schuhwerk.    Bei der Herstellung von hygienischem  Schuhwerk muss darnach getrachtet werden,  dem Innern des Schuhbodens diejenige Form  zu geben, die sich der     natürlichen    Wölbung  des Fusses und der funktionellen     Abrollung     desselben bei der Gehbewegung möglichst  anschliesst. Ferner muss der Fuss an den  jenigen Stellen, die das Körpergewicht auf  den Schuh übertragen, möglichst weich ge  bettet sein. Auch soll die Auftrittsfläche des  Fusses möglichst keine harten Unebenheiten  erhalten, die geeignet wären, beim Gehen  schmerzhafte Empfindungen zu verursachen.  



  Um einen solchen Schuh herstellen zu  können, bestehen verschiedene Verfahren.  Man kann durch Pressung einer aus Leder  oder andern Materialien, z. B. Filz, be  stehenden Brandsohle dem     Innern    des Schuh  bodens die     gewünschte,    plastische Form  geben und diese Brandsohle mit der darunter  liegenden Sohle durch eine durch beide  durchgehende Naht     miteinander    verbinden.  Diese Art der Herstellung hat aber den    Nachteil,     dass'    diese Naht im Innern des  Schuhes     Unebenheiten    bildet.  



  Man kann den gleichen Zweck aber auch  erreichen,     indem    man den Schuh nach dem  sogenannten Rahmenverfahren herstellt, wo  bei die Befestigungsnaht durch eine     Risslippe     der Brandsohle hindurchgeht und damit die  durch     eine    durchgehende Naht verursachte  Unebenheit vermieden wird.  



  Bis heute standen dieser Art der Her  stellung Schwierigkeiten entgegen in dem  Sinne, dass sich die beidseitig im Schuh  gelenk aufgestellte Brandsohle, die für die  plastische Formgebung des Schuhes notwen  dig ist, für die Erzeugung der zur Rahmen  arbeit notwendigen     Risslippe    nicht eignete,  so dass bei allen bekannten Verfahren zur  Herstellung hygienischen Schuhwerks der  genannten Art nur der     sogenanute    Vorder  boden (vom Ballen bis zur     Schuhspitze)     nach Rahmenart befestigt werden     konnte,     während     in    der     Gelenkpartie    (Ferse     bis     Ballen)

       die    Befestigung nach der Ago-Kleb-           methode    oder nach der     Durchnähmethode    er  folgte.  



  Die vorliegende Erfindung erlaubt, die  Brandsohle und auch den ganzen Schuh nach  der Rahmenmethode zu nähen und damit die  durch durchgehende Nähte sich bildenden  Unebenheiten im Innern des Schuhes zu ver  meiden.  



  Gemäss der Erfindung ist die aus einem  Vorderteil     aus    Filz und einem damit ver  bundenen hintern Teil aus Leder bestehende  Brandsohle in beiden Teilen     gerisst.    so dass  die ganze Brandsohle und die Laufsohle nach  Rahmenart am Schuhoberteil befestigt wer  den können und Unebenheiten im Innern des  Schuhes vermieden werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 ist ein Grundriss der Brandsohle,       Fig.    2 ein Schnitt nach Linie     II-II    von       Fig.    1 und       Fig.    3 ein Schnitt nach Linie     III-III     von     Fig.    1.  



  Der vordere Teil 1 der Brandsohle be  steht aus Filz und der hintere     Teil    2 aus  Leder. Beide Teile sind längs der Naht 3       miteinander    verbunden. Der vordere Teil 1  ist einerseits vom äussern Rande her (bei 4.       Fig.   <B>29)</B> und anderseits längs der Linie 5       gerisst.    Der hintere Teil     \?    ist zunächst seinem  ganzen Umfang nach längs der Linie 6 nach  aussen mit einer     Abschrägung    11 versehen  und ausserdem längs der Linien 7, 8 und 9,

    10     gerisst.    Je in der rechten Hälfte der     Fig.    2  und 3 sind die     gerissten    Teile des     Vorder-          und    Hinterteils 1     bezw.    2 in der aufgerich  teten Stellung gezeichnet, in die sie zur  Bildung der     Risslippe    vor dem     Rahmennähen     gebracht werden.

           Wio    aus der     Zeichnung    ersichtlich, ist  der aus Leder bestehende hintere Teil 2 der  Brandsohle so bemessen, dass er sich     auch     noch über die     Fussgewölbepartie        erstreckt;     die Breite des Lederteils ist in der genann  ten Partie so gewählt, dass seine Längs  ränder im fertigen Schuh nach oben ab  gebogen sind und auf diese Weise eine Ge  lenkstütze für den Fuss bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brandsohle für hygienisches Schuhwerk. dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem vordern Teil aus Filz und einem mit dem vordern Teil verbundenen hintern Teil aus Leder besteht, wobei die Sohle in beiden Teilen gerisst ist, so dass die ganze Brand sohle und die Laufsohle nach Rahmenart am Schuhoberteil befestigt werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: .. Brandsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Leder be stehende Teil so bemessen ist, dass er sich im fertigen Schuh auch noch über die Fussgewölbepartie erstreckt. Brandsohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net. dass der aus Leder bestehende Teil in der Fussgew ölbepartie so breit ist, dass im fertigen Schuh seine Längsränder nach oben gebogen sind und eine Gelenkstütze für den Fuss bilden. 3.
    Brandsohle nach Patentanspruch und den U ntera.nsprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der aus Leder beste hende Teil längs seines ganzen Umfanges nach aussen abgeschrägt ist.
CH198956D 1937-08-30 1937-08-30 Brandsohle für hygienisches Schuhwerk. CH198956A (de)

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