CH199010A - Hochdruckmembran. - Google Patents

Hochdruckmembran.

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CH199010A
CH199010A CH199010DA CH199010A CH 199010 A CH199010 A CH 199010A CH 199010D A CH199010D A CH 199010DA CH 199010 A CH199010 A CH 199010A
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Description


  Hochdruckmembran.    Gegenstand der Erfindung ist eine Hoch  druckmembran, die     einen    sehr grossen Hub,  das heisst entsprechend der Richtung des auf  tretenden Druckes eine sehr grosse Beweg  lichkeit im wesentlichen senkrecht zu ihrer  Oberfläche aufweist.  



  Es sind schon     Membranen    vorgeschlagen  worden, die zur Erhöhung der Widerstands  fähigkeit gegen Druck auf der Seite des ge  ringeren Druckes durch Platten oder ähnliche  ebene Unterlagen abgestützt werden, und bei  denen durch bewegliche Lagerung der Unter  lagen und durch ihre wellige Ausbildung     ein          besonders    grosser Hub erreicht wird. Dabei  ist ferner vorgeschlagen worden, zwischen  die Unterlagen und die Membranen noch       Stützmittel,    wie Ringe, zu legen, durch die  die Wellenberge der     Membranen    abgestützt  werden, während die Wellentäler sich auf  die Unterlagen selbst stützen.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass bei derar  tigen gewellten Hochdruckmembranen mit       darunterliegenden    starren, ebenen Unterlagen       unerwünschte        Deformationen    der     Membranen       mit noch grösserer Sicherheit vermieden, die       Beanspruchungen    der Membranen verringert  und ihre Lebensdauer erheblich erhöht wer  den können, wenn die zwischen den Unter  lagen, z.

   B.     untergelegten    Platten, und den  Wellenbergen der Membranen befindlichen       Stützmittel    der Bewegung der Membran  wellen bis zu     einem        gewissen    Grad     folgen     können in dem Sinne, dass sie sich bei Be  ginn der     Bela^tung    erst bei Vorhandensein  eines geringen Druckes unter der Einwir  kung desselben an den Unterlagen festlegen,  während. die Wellentäler sich dauernd gegen  die     darunterliegenden    ebenen Unterlagen  legen. Je nach der Stärke und Eigenfederung  des     Membranmaterials    genügt schon     eine     Belastung von 0,01 bis 0,1 Atmosphäre, z. B.

    für eine     Membran    von 0,2 mm Stärke und       mittlerer    Eigenfederung ein Druck von 0,01  Atmosphäre, um die     Stützringe    unter der       Einwirkung    des Druckes auf den Unterlagen  festzulegen.  



  Die durch die bisherigen Anordnungen  bedingten Nachteile werden weitgehend      durch eine erfindungsgemässe Hochdruck  rnembran behoben, die aus einer gewellten       Membran        besteht,    deren Wellentäler durch  starre Unterlagen dauernd abgestützt sind,  wobei zur Abstützung der Wellenberge der  Membran Stützmittel, deren Form den  Wellenbergen angepasst ist, vorgesehen sind.

    Die zwischen den Wellenbergen und Unter  lagen angeordneten     Stützmittel    liegen nun  gemäss vorliegender Erfindung im unbelaste  ten Zustand der Membran mit Spiel in der  Hubrichtung der Membran zwischen dieser  und den Unterlagen und werden erst bei Vor  handensein eines geringen Druckes auf die  Membran unter der     Einwirkung    dieses  Druckes auf den Unterlagen festgelegt. Als  Unterlagen kommen hierbei z. B. Platten,  wie     sektorförmige    Stützplatten, oder Stütz  ringe in Betracht; die Unterlagen brauchen  nicht ganz eben zu sein, sondern können  auch z. B. leicht gebogen oder gewölbt sein.

    Die zwischen den Unterlagen und den  Wellenbergen liegenden     Abstützmittel    müs  sen der Form dieser Wellenberge angepasst  sein.     Sind    die Wellen z. B., was in vielen  Fällen zweckmässig sein wird, ringförmig ge  staltet, so sind die Stützmittel Ringe, deren  Umfang dem Umfang der Wellenberge ent  spricht, und deren Querschnitt so bemessen  ist, dass die Ringe in die Hohlräume zwi  schen den Wellenbergen und Unterlagen  hineinpassen, aber diese Hohlräume im un  belasteten Zustand der Membran nicht ganz  ausfüllen, sondern einen gewissen Spielraum  in der Hubrichtung, z. B. gegenüber den Un  terlagen, aufweisen.

   Der Spielraum kann an  statt zwischen den Stützringen und den Un  terlagen (wie in der Zeichnung     bespielsweise     angegeben ist) auch zwischen den Stützrin  gen und der Membran liegen. Die den Un  terlagen     zugekehrte    Seite der Ringe wird da  bei, wenn die Unterlagen eben sind, zweck  mässig ebenfalls flach gestaltet sein, um auf  den Unterlagen flach anzuliegen und dem  Ring gleichzeitig eine gewisse Beweglich  keit zu gestatten, wodurch der Hub der  Membran vergrössert wird.  



  Eine besondere Ausführungsform ergibt    sich bei sehr grossen Membranen mit ring  förmigen Wellen, für die entsprechende Un  terstützungsringe mit grossem Querschnitt er  forderlich sind. Um diese starken Stützringe  zur besseren Auflage auf die Unterstützungs  platten (Unterlagen) bei Schräglage elasti  scher zu gestalten, bestehen sie zweckmässig  aus mehreren schichtförmig flach     übereinan-          derliegenden        Einzelringen,    wobei zwischen  allen diesen Einzelringen Zwischenräume  verbleiben.

   Alle     diese    Zwischenräume sind  jedoch nur im     unbelasteten    Zustand der  Membran vorhanden; bei Belastung werden  die Ringe     zusammengepresst        und    gegen die  Unterlagen     gedrückt.    Dabei können die  Ringe derart federnd angeordnet sein, dass  sie beim Aufhören des Druckes auf die Mem  bran deren Wellenberge etwas anheben und  sich selbst von ihrer Unterlage etwas ent  fernen können.

   Mit der     Zusammendrückung     verbunden ist     eine    geringe seitliche Ver  schiebung der Wellen und der Ringe (einer  lei, ob diese Ringe aus einem     einzigen    Stück  oder aus mehreren     übereinanderliegenden     Ringen bestehen), wodurch die Membran be  weglicher wird     und    einen grösseren Hub  zulässt.  



  Die Membran kann Scheiben- oder ring  förmig sein, aber auch jede andere Form,  z. B. die eines Vielecks, ist denkbar, wenn  sich auch die Abstützung bei dieser Form  schwieriger gestaltet.     Hiernach        richtet    sich  wieder die Form der Wellen und der unter  den entsprechenden Wellenbergen liegenden  Stützmittel. Ringförmige, also z.

   B. kreis  ringförmige oder     ellipsenringförmige    Mem  branen mit entsprechender     Ausbildung    der       Membranwellen    und der Stützmittel für die  Wellenberge, sind besonders geeignet für den  Aufbau von     Balgmembranen,    bei denen der  Balg aus einer Anzahl derartiger Membran  ringe zusammengesetzt ist, wie z:

   B. im  Schweizer Patent Nr. 195135 abgebildet und  näher beschrieben     ist.    In jedem Fall wird  hierdurch eine grosse Beweglichkeit der ge  samten Anordnung erzielt, verbunden, mit  hoher Sicherheit gegen     starken        Druck,    und  weitgehende Entlastung aller Teile der      eigentlichen     Membran    von dem Druck durch  die     darunterliegenden    Stützmittel. Diese  Entlastung ergibt sich für alle Teile der  eigentlichen Membran und bewahrt diese vor  zerstörend wirkendem einseitigem Druck auf  die dünnen Membranen, z. B. Membran  bleche.

   Dadurch, dass dieser Druck von den       Stützmitteln        aufgefangen    wird, kann die       Elastizitätsgrenze    des     Membranmaterials     nicht     überschritten,        werden.    Die vorliegende       Anordnung    lässt sich     @deshalb    auch bei sehr  hohen     Drucken,    z. B. 50 atü und darüber,     ohne     schädliche Spannung der     Membranflächen          verwenden,.     



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der       Zeichnung        beispielsweise    dargestellt, und  zwar in Form eines     Stückes    einer     scheiben.-          förmigen        Hochdruckmembran,    die an ihrem       äussern    Umfang fest eingespannt ist oder  geführt wird, während :sie     in    der Mitte beim  Auftreten von Druck     sich,durchwölbt.     



       Fig.    1     stellt    schematisch einen radialen  Schnitt durch diese Scheibe dar, wobei drei       nebeneinanderliegende        konzentrische    Stütz  ringe zusammen mit der Membran im unbe  lasteten wie im belasteten Zustand der Mem  bran dargestellt sind;

         Fig.    2 zeigt eine     Einzelpartie    der Mem  bran samt     @Stützringen        bei        unbelasteter        und     belasteter     Membran        in    grösserem     Massstab;

            F'g.        ä        zeigt        eine    ähnliche     Anordnung     wie     F'ig.    2, mit dem     Unterschied,        dass,    die       Stützringe    aus mehreren     flach    Übereinander  liegenden Einzelringen     zusammengesetzt     sind.  



  Die gewellte     Membran    a aus. dünnem  Blech mit den     Stützringen    b, b', b"     unter     den Wellenbergen ruht mit ihren Wellen  tälern auf starren Stützplatten, deren .glatt  polierte     Unterstützungsfläche    durch die  Linien     A-B        angedeuet    ist.

   Dem     Punkt   <I>B</I>  entspricht der äussere Umfang der scheiben  förmig     .gewellten;    Membran; an     dieser        ,Stelle     ist .die Membran     eingespannt    oder     Jurch    eine       geeignete        Führung    freigehalten.

   Die gewellte  Membran wölbt sich     beim,        Auftreten    von       Druckbelastung        beispielsweise    von A nach C    durch, (derart,     dass    bei B zwischen der     ur-          sprünglichen        Lage    der Unterstützungsfläche       A-B    und ihrer neuen Lage der     Winkel          A-B-C    gebildet     wird.     



  Die     Stützringe    b, b', b"     usw.        haben;    im       unibelasteten    Zustand der     Membran    a ein     ge-          wissess    Spiel e gegenüber der     .Stützfläche          A-B,        wobei        idie    Membran auf den Ringen  b, b' usw. aufliegt.

   Stattdessen     könnten    aber       auch    die     Stützmittel    auf der     Abstützfläche          A-B        aufliegen:    und die     Membran    um den  Abstand e von den Stützmitteln entfernt  sein.

       Da,das        Membranmaterial        mittelhart    bis  hart ist,     wodurch    die Wellen eine gewisse       Eigenfederung    erhalten, kann durch ,das     an-          gegebene    Spiel der     Stützmittel    die     Elastizi-          tätsgren,ze    ödes,     Membranmaterials        in        belaste-          tem        Zustand    nirgends     Überschritten    werden.

    Im unbelasteten Zustand nimmt die Mem  bran darum wieder mit     Sicherheit    ihre ur  sprüngliche Ruhelage durch     ihre        Eigen-          federung    ein. Die     Wellentäler    der     Membran          a    liegen im     unbelasteten    Zustand nur bei<I>d</I>  auf den     Unterstützungsplatten    auf.  



  Wird nun die     Membran    unter Druck ge  setzt, und     bewegt    sie     sich    um ihren Hub,  z. B. von der Stelle A nach der Stelle C hin,  so     streckt    sich die Membran in     Richtung     quer zu ihren     Wellen,    mit andern     Worten:

       der     Abstand    der     einzelnen        .Stützringe    b, b'  usw.     voneinander    und von dem Punkt B ist  in     Richtung        B-C        grösser    als in     Richtung          B-A.    Der Durchmesser der     Stützringe   <I>b, b'</I>       usw.    bleibt unverändert.

   Jetzt     kommt    der       Vorteil    des,     Spielraumres    e     zwischen    den     Rin-          gen,   <I>b, b'</I> usw. und     ihrer        Unterlage    zur Gel  tung:

   indem sich unter der     auftretenden          Druck'belas@tung    die     Ringe    an die     Unter-          stützungsfläche        A-C        anlegen,    geben sie  mehr von den     zwischen    ihnen liegenden       Membranteilen        (Wellentälern)    frei, :

  so     dass     diese     Membranteile    sich     ausstrecken    und der       Abstandsvergrösserung        zwischen    den Rippen  b, b'     usw.        folgen    können und sich über einen  relativ     grossen    Teil an die Unterlage zwi  schen den     Ringen    anlegen     (vergl.        Partie    d'  in     Fig.    2).

   Liegt der     .Stützring    bereits auf  den     sektorförmigen    Stützplatten (Unterlage)      auf, und liegt auch die Membran (Wellen  l7erge) auf     ,dem    Stützring auf, so kann sich  die     Membran        (Wellentäler)    auf den     sektor-          förmigen        Stützplatten    im Federbereich des       Membra,nmaterials    ausdehnen.  



  Die     verschieden    grossen     Abstände    der  Ringe b, b' usw. voneinander bei den     ver-          schiedenen        13etriebszwstü.ndeii    der     Membran     sind in     Fig.    l und 22 im     unbelasteten        Zustand     mit     e,    im     belasteten    Zustand mit c'     bezeich-          net:.    Infolge ihrer flachen     Unterseite    können  sich die.

   Ringe b, b' usw.     lxim    Auftretendes       Druckes    und     bei    der Bewegung etwa von  A     naeh    C auch auf der Stützfläche     B-C     noch in Richtung von B weg     gleitend        be-          wegen.     



       Mrerden    die Ringe b, b' usw. aus meh  reren flach     übereinanderliegenden        Einzel.-          ringen        b1,        b_,        b:;,        b,        bezw.        b,',        b2',        b;

  ',        b,#',     wie in     Fig.    3 gezeigt, gebildet, bei denen sieh  die.     äussere        Forte    der     Mernbranform    anpasst,  so verlaufen die Zwischenräume zwischen  diesen     Einzelringen    parallel zu den in der  Zeichnung     dargestellten    Zwischenräumen e  zwischen     den    Ringen b, b'     usw.    und der  Unterlage.  



  Die     Einzelringe        b1,        b=,        b3,        b4    eines ,jeden       Stützringes    b können     dabei    in verschiedener  Weise federnd miteinander verbunden sein.

    Es ist     beispielsweise    möglich, zwischen den  Einzelringen Blattfedern einzulegen, die bei  Druckentlastung die Ringe     voneinander    und  von der     Unterlage        A-B    abheben,     während     bei     voller    Druckeinwirkung die     Ringe        b,,        b,          b,;,        b,,    dicht aufeinander und auf der Unter  lage aufliegen.

   Es     ist    aber auch möglich,  die sämtlichen Ringe     b1    bis     b4    in Form eines       zusammenhängenden        Spiralringes    miteinan  der zu verbinden, derart, dass .die Federkraft  der Spirale beim     Entlasten    der     Membran    die  Einzelringe in ihre ursprüngliche Lage mit       Abständen    voneinander zurückbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochdruckmembran für grossen Hub, die aus einer gewellten Membran besteht, deren Wellentäler durch starre Unterlagen dauernd abgestützt sind, wobei zur Abstützung der Wellenberge der Membran Stützmittel, deren Form den Wellenbergen angepasst ist, vor- gesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die zwischen den Wellenbergen und Unter lagen angeordneten Stützmittel im un- belasteten Zustand der Membran mit Spiel in der Hubrichtung der Membran zwischen dieser und den Unterlagen liegen und sich emt bei Vorhandensein eines geringen Druckes auf die Membran unter der Einwir kung dieses Druckes an den Unterlagen feist- legen. <RTI
    ID="0004.0107"> UNTERANSPRüCHE 1. Hochdruckmembran ,gemäss Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Unterlagen Plattendiener. 2. Hoehdruokmembran nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Wellen der Membran ringförmig verlaufen.
    3. Hochdruckmembran nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstützung der Wellenberge der Membran Ringe dienen, deren Umfang dem Umfang der Wellen berge entspricht und deren Querschnitt so bemeasen ist,
    dass die Ringe in die Zwi schenräume zwischen den Wellenbergen und den Unterlagen im unbelasteten Zu stand der Membran hineinpassen, aber diese Hohlräume nicht ganz ausfüllen, sondern einen gewissen Zwischenraum in der Hubrichtung gegenüber den Unter lagen aufweisen. 4.
    Hochdruckmembran nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, d ass die Ringe aus mehre ren schichtförmig flach übereinander- liegenden Einzelringen bestehen, wobei im unbelasteten,
    Zustand der Membran zwi schen allen diesen Einzelringen Zwischen räume vorhanden sind.
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