CH199037A - Elektrische Lampe. - Google Patents

Elektrische Lampe.

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CH199037A
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CH
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electric lamp
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

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  Elektrische Lampe.    Bekanntlich zeigt das von     Hochdruck-          quecksilberdampfentladungsröhren    emittierte  Licht ein Linienspektrum und man hat schon  vorgeschlagen, das     Linienspektrum    aufzu  füllen mit Hilfe von phosphoreszierenden  Stoffen, die Strahlen kürzerer Wellenlängen  (insbesondere unsichtbare Strahlen) in Strah  len grösserer Wellenlängen umwandeln; ausser  der     Phosphoreszenz    spielt bei diesen Stoffen  öfters auch die Fluoreszenz eine Rolle.  



  Es sind neuerdings     Quecksilberdampf-          entladungsröhren    bekannt geworden, die in  einem zweiten Kolben eingeschlossen sind  und bei einem kleinen innern Durchmesser  eine relativ hohe Belastung per     Längenein-          beit    der Entladungsbahn, sowie     einen    sehr  hohen Quecksilberdampfdruck aufweisen und  einen guten Wirkungsgrad sogar bei klei  neren Typen zeigen. Ein Charakteristikum  dieser Röhre ist die grosse     Belastung    (Watt  aufnahme) der Röhre per Einheit der Ober  fläche der Röhrenwand.

   Für die Bestimmung  dieser spezifischen Belastung wird hier der    Einfachheit wegen die Oberfläche der Innen  seite des die     Entladungsbahn    umgebenden  Teils der Röhrenwand in Betracht gezogen.  Diese spezifische Belastung ist bei dem er  wähnten     Röhrentypus    grösser als 10     Watt/cm2.     Beispielsweise sei erwähnt, dass eine solche  Röhre einen     innern    Durchmesser von 4 mm,  eine Länge der Entladungsbahn von 20 mm,  eine     Belastung    von 80     Watt    und im Betrieb  einen     Quecksilberdampfdruck    von etwa  20     Atm.    haben kann.

   Die     Belastung    der  Röhre per Oberflächeneinheit der     Innenseite     des die     Entladungsbahn    umgebenden Wand  teils ist bei dieser Röhre also etwa 32       Watt/em2.    Ausser einem guten     Wirkungsgrad     und einem ausgesprochen     kontinuierlichen     Hintergrund im     Spektrum    besitzen diese  Röhren eine verhältnismässig hohe Ober  flächenhelligkeit.  



  Die     Erfindung    betrifft     Hochdruckqueck-          silberdampfentladungsröhren    mit einer 10  Watt übersteigenden Belastung (Wattauf  nahme) per     cm@    der Oberfläche der Innen-      Seite des die Entladungsbahn umgebenden  Teils der Röhrenwand und einem die Röhre  umhüllenden Glaskolben.  



  Mit. Rücksicht auf die kleinen Abmessun  gen der Entladungsröhren kann man auch die  Dimensionen dieses Kolbens verhältnismässig  gering wählen. Es ist     nahehegend,    die Kol  benabmessungen gleich den Abmessungen des  Kolbens einer Glühlampe derselben Watt  aufnahme zu wählen. Es     wurde    jedoch ge  funden, dass es, falls dieser Glaskolben mit  phosphoreszierenden Stoffen versehen wird,  vorteilhaft ist, die Abmessungen des Kolbens  grösser zu machen, als die Dimensionen, zu  denen man nur unter Berücksichtigung der  geringen Abmessungen der Entladungsröhre  gelangen würde. Es stellte sich heraus, dass  durch diese grössere Bemessung des Kolbens  eine Steigerung des Wirkungsgrades erreicht  wird.

   Diese Feststellung ist überraschend,  weil doch bei einem grösseren Kolben die  Temperatur des phosphoreszierenden Stoffes  niedriger ist, als bei kleineren Abmessungen  des Kolbens. Diese niedrigere Temperatur  hat eine Verzögerung des Zurückfallens der  angeregten Zentren des phosphoreszierenden  Stoffes in den normalen Zustand zur Folge,  was an sich eine Verringerung des Wir  kungsgrades des phosphoreszierenden     Stoffes     und somit der ganzen     Lampe    bedeuten  würde. Dieser ungünstige Einfluss wird  offenbar von andern noch nicht völlig ge  klärten Erscheinungen mehr als wett ge  macht, denn das     Experiment        weist    eine ver  besserte Lichtausbeute auf.  



  Es hat sich herausgestellt, dass der Wir  kungsgrad bei     Vergrösserung    der phosphores  zierenden Oberfläche zuerst schnell zu  nimmt, dass jedoch die Zunahme des Wir  kungsgrades bei weitergehender Vergrösse  rung der Oberfläche des Kolbens kleiner  wird. Es hat also keinen Zweck, die Kolben  oberfläche möglichst gross zu machen. Das  Mindestmass der Kolbenoberfläche hängt von  der Belastung der Entladungsröhre ab. Er  findungsgemäss wird die Oberfläche des phos  phoreszierenden Kolbens wenigstens  10 X (B     -f-        15)213        cm2            fläche    grösser als 12 X (B     -i--        15)n3    cm' zu  wählen.

   Hierbei stellt B die     Belastung     (Wattaufnahme) der Röhre in Watt dar. Ein  Vergleich mit Glühlampen zeigt, dass die  Kolben der erfindungsgemässen Lampen er  heblich grösser sind, als diejenigen der Glüh  lampen derselben     Wattaufnahme.    Da wie  bereits bemerkt wurde, bei weitergehender  Vergrösserung des Kolbens die Steigerung des  Wirkungsgrades immer geringer wird, wird  die Oberfläche des phosphoreszierenden Kol  bens zweckmässig kleiner als  gehalten. X (B +     15)n3    CM'  .  



  Vorzugsweise wird die Form des phos  phoreszierenden Kolbens derart gewählt, dass  die Oberfläche des Kolbens in der Haupt  sache mit einer     Isoluxfläche    (das heisst einer  Fläche mit in allen Punkten gleicher Be  strahlungsdichte) der Entladungsröhre zu  sammenfällt.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel einer Lampe gemäss der Erfindung  im Schnitt dar.  



  Die abgebildete, zum Aussenden von  Lichtstrahlen dienende Lampe enthält eine  elektrische Entladungsröhre 1, die zur  Hauptsache aus einem engen Quarzröhrchen  besteht. Der innere     bezw.    äussere Durch  messer dieses Röhrchens ist 4,     bezw.    7,5 mm.  In der Röhre befinden sich die ausschliesslich  durch die Entladung geheizten     Glühelek-          troden    2 und 3, die einen mit     Erdalkalioxyd     bedeckten     Wolframkern    aufweisen. Der Ab  stand zwischen den Enden der Elektroden  beträgt 18 mm. In der Röhre befindet sich  eine die Zündung einleitende     Edelgasfüllung,     z. B.

   Argon, und eine Menge Quecksilber,  das beim Betrieb einen sehr hohen Dampf  druck entwickelt. Die aus der Röhre hervor  ragenden Enden der     Einschmelzdrähte    sind  von     metallenen    Kappen 4     bezw.    5 umgeben  und mit diesen verlötet. Die Röhre wird von  den Stützdrähten 6 und 7 getragen, die in  der Quetschstelle 8 des Glaskolbens 9 be  festigt sind. Vor der     Quetschstelle    befindet  sich ein aus Glimmer bestehender Schirm  gewählt. Noch besser ist jedoch die Ober-      10. Der Glaskolben 9 ist in der Hauptsache  kugelförmig und ist mit einem Sockel 11  versehen. Die Innenseite des Glaskolbens ist  mit einer gelbphosphoreszierenden     Zink-          Cadmium-Sulfidschicht    12 bedeckt.

   Der  Raum zwischen der Röhre 1 und dem Kolben  9 ist sorgfältig evakuiert und kann mit einem  indifferenten Gase, z. B. mit     Stickstoff,    ge  füllt sein.  



  Die Leistungsaufnahme der Entladungs  röhre 1 ist 75 Watt. Die     Innenseite    des die  Entladungsbahn umgebenden Wandteils hat  eine Oberfläche von 2,25 cm, so dass die Be  lastung der Röhre per     cm2    dieser Oberfläche  etwa 33 Watt beträgt.  



  Der innere Durchmesser des kugelförmi  gen Teils des Kolbens 9 beträgt 10 cm, so  dass die Oberfläche der phosphoreszierenden  Kolbenwand etwa 314 cm' ist. Der Wir  kungsgrad dieser Lampe, das heisst die An  zahl internationaler Lumen an sichtbarem  Licht per Watt Energieaufnahme der Röhre  betrug hierbei 51 Lumen per Watt.  



  Bei einem Durchmesser des Kolbens von  9     bezw.    8,5 cm und einer Oberfläche der  Kolbenwand von     etwa    255     bezw.    225     cm2     war der Wirkungsgrad 47,5     bezw.    46       Lumen/Watt.     



  Vergrösserung des Kolbendurchmessers  über 10 cm brachte nur noch eine verhält  nismässig schnell abnehmende Vergrösserung  des Wirkungsgrades. Bei einem Durch  messer von 11 cm war der Wirkungsgrad  52     Lumen/Watt    und bei einem Durchmesser  von 15     bezw.    20 cm war der Wirkungsgrad  55     bezw.    56     Lumen/Watt.     



  Die erforderliche grosse Kolbenoberfläche  ist also bei den genannten Beispielen durch  Vergrösserung des Kolbendurchmessers und  nicht durch     Wellung    der Kolbenwand er  reicht, so dass die Kolbenoberfläche glatt ist,  wodurch das Anbringen des phosphoreszie  renden Stoffes leichter ist, als bei     Wellung     der Kolbenwand oder bei ähnlicher künst  licher Vergrösserung der Kolbenoberfläche.  Eine solche     künstliche    Vergrösserung der  Kolbenoberfläche hat öfters auch einen un  günstigen Einfluss auf den Strahlengang.    Der     phosphoreszierende    Stoff kann     auf     der Aussenseite, im Material des Kolbens, auf  der Innenseite oder auf beiden Seiten der  Kolbenoberfläche angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRU CH Elektrische Lampe mit einer innerhalb eines Glaskolbens angeordneten Hochdruck quecksilberdampfentladungsröhre, die eine 10 Watt übersteigende Röhrenbelastung per cm' der Oberfläche der Innenseite des die Entladungsbahn umgebenden Teils der Röh renwand besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Kolben phosphoreszierenden Stoff auf weist, und dass die Oberfläche dieses Kolbens wenigstens 10 X (B -E- 15)213 cm' beträgt, wobei B die Belastung der Röhre in Watt bedeutet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des Kolbens mehr als 12 X (B -E- 15)2/3 CM' beträgt. 2. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der phosphoreszierende Stoff auf der Aussen- seite des genannten Kolbens, befindet. 3. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der phosphoreszierende Stoff auf der Innen seite des genannten Kolbens befindet. 1.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der phosphoreszierende Stoff auf der Aussen- und Innenseite des genannten Kolbens be findet. 5. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des phosphoreszierenden Kolbens in der Hauptsache mit einer Isoluxfläche der Entladungsröhre zusammenfällt.
CH199037D 1936-09-24 1937-09-22 Elektrische Lampe. CH199037A (de)

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CH199037D CH199037A (de) 1936-09-24 1937-09-22 Elektrische Lampe.

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