CH199163A - Fadenabzugvorrichtung für Klöppel von schnellaufenden Flechtmaschinen. - Google Patents

Fadenabzugvorrichtung für Klöppel von schnellaufenden Flechtmaschinen.

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CH199163A
CH199163A CH199163DA CH199163A CH 199163 A CH199163 A CH 199163A CH 199163D A CH199163D A CH 199163DA CH 199163 A CH199163 A CH 199163A
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CH
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bobbin
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thread
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Inventor
Arthur Meyer
Original Assignee
Arthur Meyer
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


      Fadenabzugvorrichtung    für Klöppel von     schnellaufeuden        Flechtmaschinen.       Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Fadenabzugsvorrichtung für<B>Klöp-</B>  pel von schnellaufenden Flechtmaschinen mit  einem sperrbaren     Garnspulenträger.    Ein ver  tikal gleitbarer Stellhebel steht mit den  Sperrorganen des     Garnspulenträgers        ;m    Ein  griff.

   Der Stellhebel wird durch einen ent  gegen der Wirkung einer Feder infolge des  Fadenzuges ;ich hebenden Anschlag ange  hoben, derart,     dass    die Sperrvorrichtung bei  einer bestimmten     Fadetispannung    ausgelöst  wird und somit ein Fadenabzug erfolgt, wo  nach der Stellhebel wieder in seine Sperrlage  zurückfällt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes schematisch dargestellt.  



  In der Zeichnung bezeichnet K den in  bekannter Weise geführten     Klöppelfuss.    Auf  diesem sitzt die Spindel     8,    auf welcher der       Garnspulenträger   <B>1</B> sitzt. Der     Spulenträger   <B>1</B>  besitzt am Umfang in regelmässigen<B>Ab-</B>  ständen angeordnete, nach oben gerichtete  Anschläge 12. Zwischen die Anschläge 12    kann das untere horizontale Endstück<B>3</B> eines  Stellhebels<B>11</B> greifen, der in einem Lager 4  einer vertikalen Schiene<B>5</B> vertikal verschieb  bar angeordnet ist. Die senkrechte Schiene  <B>5</B> ist auf dem     Klöppelfuss        K    befestigt.

   Das  obere verdickte Ende<B>6</B> des Stellhebels<B>11</B>  steht unter der Wirkung einer Feder<B>7,</B> die  bestrebt ist, den Stellhebel<B>1</B> nach unten  zwischen die Anschläge 12 des     Spulenträgers     <B>1</B> zu drücken. Die Feder<B>7</B> könnte auch  weggelassen werden, in welchem Falle das  Eigengewicht des Stellhebels<B>11</B> benützt  wird, um ihn zwischen den Anschlägen 12  zu halten. Das untere Endstück<B>3</B> endigt in  einer die Büchse<B>13</B> des     Garnspulenträgers   <B>1</B>  umfassenden Ringöse. Auf der Schiene<B>6</B>  sitzt ein leicht verschiebbares Klettergewicht  <B>8</B> mit Öse<B>9.</B>  



  Das obere Ende. der Schiene     5*    ist mit  zwei unbeweglich angeordneten Ösen<B>10, 15</B>  versehen, und zwar sitzen dieselben an einem  rechtwinklig abgebogenen Arm der Schiene  <B>5.</B> Unterhalb des Gewichtes<B>8</B> ist auf der  Schiene<B>5</B> gleitbar das     Gleitstück   <B>16</B> ange-      bracht, das mittels Feder<B>17</B> an dem An  schlag<B>19</B> befestigt ist. Zu diesem Zwecke  ist das obere Ende der Feder<B>17</B> in einer  Öse des Anschlages<B>19</B> befestigt und das  untere Ende der Feder<B>17</B> ist in einem Arm  des Gleitstückes<B>16</B> eingehängt. Der Oberteil  der Feder<B>17</B> ist in einer Führung<B>18</B> des  Gleitstückes<B>16</B> geführt. Das     GleitBtück   <B>16</B>  hängt also elastisch an dem Anschlag<B>19</B> und  wird durch letzteren mitgenommen.

   Anschlag  <B>19</B> weist eine Fadenöse 14 auf und gleitet  auf dem Stellhebel<B>11,</B> so     dass    er an das ver  dickte Ende<B>6</B> desselben auftreffen kann.  



  Der Faden F wird     iiiin    von der Spule 17  durch die Öse<B>9</B> des Gewichtes<B>8</B> zu den Ösen  <B>10,</B> 14,<B>15</B> geleitet. Wenn auf den Faden F  ein Zug ausgeübt wird, so gleitet das Kletter  gewicht<B>8</B> an der Schiene<B>5</B> entlang und  hält sich auf der Höhe des von der Spule  weggehenden Fadens und verbleibt in dieser  Lage. Der Fadenzug wirkt nunmehr auf die  Öse 14 des Anschlages<B>19</B> und hebt den  Anschlag<B>19,</B> an welchem mittels der Feder  <B>17</B> das Gleitstück<B>16</B> eingehängt ist, hoch.  Wenn der letztere auf das Klettergewicht<B>8</B>  auftrifft, wird es festgehalten und die Feder  <B>17</B> beim Weitersteigen des Anschlages<B>19</B>  gespannt, und zwar so lange, bis bei einer  bestimmten Fadenspannung der Anschlag<B>19</B>  an dem verdickten Ende<B>6</B> des Steilhebels  <B>11</B> anstösst.

   Nun wird der Anschlag<B>19</B>     ge-          ineinsam    mit Stellhebel<B>11</B> angehoben unter  Zusammendrücken der Feder<B>7</B> und weiterem       Auseinanderziehen    der Feder<B>17.</B> Das An  heben des Stellhebels<B>11</B> bewirkt dann,     dass     das untere horizontale Endstück<B>3</B> angehoben  wird, und zwar so lange, bis die Anschläge  12 unter dem horizontalen Endstück<B>3</B> hin  weggleiten können.

   Sobald dies möglich ist,  dreht sich die Spule     S'    und es wickelt sich  ein entsprechend langer Teil des Fadens von  der Spule     S'    ab, worauf der Anschlag<B>19</B> und  das Gleitstück<B>16</B> infolge der Wirkung der  Feder<B>17</B> und der Eigengewichte wieder  in die untere Lage gehen, was der Feder<B>7</B>  ermöglicht, den Steilhebel<B>11</B> nach unten vor  einen der Anschläge 12 zu drücken. Sobald  das Endstück<B>3</B> vor einem der Anschläge 12    liegt, wird eine weitere Drehung der Spule       S'    verhindert, worauf sich das Spiel wieder  holt.  



  Statt wie beim dargelegten Ausführungs  beispiel gezeigt, die Anschläge 12 auf dem       Spulenträger   <B>1</B> zu befestigen, aus dem     Spu-          lenträger    auszuschneiden oder abzubiegen,  können auch am Umfange desselben Stifte  oder aber     Ausnehmungen    vorgesehen sein,  in welche eine entsprechend angeordnete Nase  des horizontalen Endstückes<B>3</B> des Stellhebels  <B>11</B> tritt.  



  Das untere Ende des     Stellhebs   <B>11</B> kann  auch unterhalb des     Spulenträgers   <B>1</B> auf der  Spindel<B>8</B> geführt sein, in welchem Falle ein  höher liegender, waagerecht am Stellhebel<B>11</B>  angebrachter Arm in die Anschläge oder     Aus-          nehmungen    des     Spulenträgers   <B>1</B> greift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenabzugvorrichtung für Klöppel von schnellaufenden Flechtmaschinen mit einem sperrbaren Garnspulenträger, dadurch ge kennzeichnet, dass ein vertikal gleitbarer Stellhebel<B>(11)</B> mit den Sperrorganen des Garnspulenträgers im Eingriff steht und durch einen entgegen der Wirkung einer Feder<B>(17)</B> infolge des Fadenzuge8 sich bebenden An schlag<B>(19)</B> angehoben wird, derart, dass bei einer bestimmten Fadenspannung die Sperr vorrichtung ausgelöst und Garn von der Spule abgewickelt wird, worauf der Stell hebel<B>(11)</B> wieder in Beine Sperrlage zurück fällt.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Fadenabzugvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel<B>(11)</B> mit seinem untern End stück unterhalb der Spule gleitbar ge führt ist. 2. Fadenabzugvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschlag<B>(19)</B> auf dem Stellhebel<B>(11)</B> gleitet.
    <B>3.</B> Fadenabzugvorrichtung nach Patentan- 8pruch und Unteran8pruch <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das untere, reebtwink- lig abgebogene und mit den Sperrorganen (12) in Eingriff stehende Ende<B>(8)</B> des Stellhebels (11)-in einer die Büchse<B>(13)</B> des Spulenträgers <B>(1)</B> umfassenden Ring öse endigt.
    4. Fadenabzugvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Klöppelfuss (K) eine senkrecht stehende Schiene<B>(6)</B> angeordnet ist, deren oberes, rechtwinklig abgebogenes Ende mit zwei Ösen<B>(10, 15)</B> versehen ist, und welche als Führung einerseits für ein eine Öse <B>(9)</B> tragendes Klettergewicht <B>(8)</B> und anderseits für ein Gleitstück<B>(16)</B> dient, welches über eine Feder<B>(17)</B> mit dem mit einer Öse (14) versehenen Anschlag <B>(19)</B> verbunden ist.
CH199163D 1937-07-07 1937-07-07 Fadenabzugvorrichtung für Klöppel von schnellaufenden Flechtmaschinen. CH199163A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2778269A1 (de) * 2013-03-11 2014-09-17 August Herzog Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Flechtklöppel für eine Flechtmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2778269A1 (de) * 2013-03-11 2014-09-17 August Herzog Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Flechtklöppel für eine Flechtmaschine

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