CH199220A - Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte des Ortes eines bewegten Luftzieles durch Fernübertragung vom Horchgerät empfängt und die durch Umrechnung ermittelten, entsprechenden optischen Werte durch Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet. - Google Patents

Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte des Ortes eines bewegten Luftzieles durch Fernübertragung vom Horchgerät empfängt und die durch Umrechnung ermittelten, entsprechenden optischen Werte durch Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet.

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CH199220A
CH199220A CH199220DA CH199220A CH 199220 A CH199220 A CH 199220A CH 199220D A CH199220D A CH 199220DA CH 199220 A CH199220 A CH 199220A
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CH
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Electroacustic G M B H
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Electroacustic Gmbh
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00—Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/12—Elevating or traversing control systems for guns acoustically influenced

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description


  Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte des Ortes  eines bewegten Luftzieles durch Fernübertragung vom Horchgerät empfängt und die  durch Umrechnung ermittelten, entsprechenden optischen Werte durch  Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet.    Die von einem     Horchgerät        ermittelten     akustischen     Peilwerte    (Seitenwinkel oder       Azimut    und Höhenwinkel) zum     Beispiel          eines    Flugzeuges ;können in der     Regel    nicht  unmittelbar benutzt werden.

   Meistens wird  es erforderlich sein, diese     Werte    nach einem       andern    Orte     weiterzuleiten,    z. B. zum Schein  werfer oder zur     Flakbatterie.    Infolge des       Schallverzuges,    des Windeinflusses, der  durch die     Entfernung    zwischen     Horchgerät     und Scheinwerfer bedingten     Parallage    sind  an den     ermittelten    Winkelwerten ferner  Korrekturen anzubringen.  



  Solche Korrekturen werden durch beson  dere Rechengeräte     ermittelt.        Es-sind        Rechen-          geräte    bekannt, in welche die akustischen       Winkel    entweder direkt oder durch elek  trische Fernübertragung eingeführt und  durch den Mechanismus des     Rechners    in die  wahren     Werte        umgewandelt    werden.

   Diese       w        a.        'hren   <B>'</B>     Warte        werden        über        Kupplungen,       Wellen,     Zahnräder,        Differentialgetriebe    an  ausserhalb des Rechners liegende     Geber     einer elektrischen     Fernübertragungseinrich-          tung        weitergeleitet.     



  Um bei einem elektromechanischen     Ite-          ch-engerät,    das die     akustisch        ermittelten     Werte des     Ortes    eines bewegten     Luftziels,     zum     Beispiel        eines.        Flugzeuges    durch     Fern-          übertragung    vom Horchgerät     empfängt    und  die mittels.

   eines     Tlmrechnungs.getriebes    er  mittelten entsprechenden     optischen        Werte          durch        Fernübertragung    zu     einem.    Zielgerät,  z.

   B. zu einem Scheinwerfer oder einer     Flak-          batterie    weiterleitet, die mit den bisher für  diese Zwecke bekannten     Fernübertragungs-          einiichtun.gen    verbundenen     Nachteile    zu ver  meiden, bestehen     ,gemäss    der     Erfindung    so  wohl der     Fernübertragungsempfänger    als  auch der     Fernübertragungs.geber,

  des        Rechen-          gerätes    aus je einem zu je einer     Brücken-          schaltung        gehörigen        Bürstenpaar,    wobei           diese    Bürstenpaare derart miteinander ver  bunden sind,

   dass das Bürstenpaar des Emp  fängers durch seine Einstellung     entsprechend     dem     akustisch        ermittelten        Wert    das     Bürsten-          paar    des     Gebers    mittels des U     mrechnungs-          getriebes        entsprechend    dem gesuchten opti  schen Wert einstellt.  



  Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass  die der elektrischen Fernübertragung dienen  den Teile     gleichzeitig    als     Bestandteile    des  elektromechanischen Rechners verwendet       werden!    können, so dass alle sonst üblichen  mechanischen     Übertragungsteile    zwischen       Rechner        und        Geber/Empfänger        fortfallen,     und aus dem Rechner keine     Wellenstümpfe     an     aussenliegende        Geber/Empfänger,    sondern  nur noch Kabel     herausführen.     



  Weitere Vorteile einer solchen elektro  mechanischen Kombination liegen in dem  einfachen Aufbau, der viel höheren Genauig  keit der Rechenoperation     infolge    Fortfallen  der vielen mechanischen     Übertragungsteile,     in der grösseren     Betriebssicherheit        und    dem  geringeren     Kraftbedarf.     



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind       Ausführungsbeispiele        des    Erfindungsgegen  standes     dargestellt.     



  Die     Brückenschaltungen    arbeiten nach  der Nullmethode, und zwar je nach Wahl in       verschiedener    in den     Abbildungen    schema  tisch     dargestellten    Weise.  



       Der    Geber 1     des        Horchgerätes        und    der  Empfänger 2 des     Rechengerätes,        bestehen,     nach dem     ersten    Ausführungsbeispiel,     je    aus  einem     Widerstand    in der Form     eines    in sich  geschlossenen Ringes     (Fig.    1<B>)</B>.     Diese    beiden  Ringe sind     durch    vier     Leitungen        miteinander     verbunden.

   Sie zapfen die     Widerstandsringe     an vier     gleichmässig    auf dem     Umfang    ver  teilten     Punkten    an.     Führt    man dem     Geber     durch zwei     gegenüberliegende        Bürsten,    die  auf dem     Widerstand        verstellt    werden können,  eine     Spannung    zu,

   so     verteilt    sich die Span  nung von den beiden     Berührungspunkten    der       Bürsten        .gleichmässig    auf     die        vordere    und  hintere     Ringhälfte.        Durch        die    Verbindungs  leitungen herrschen nun     auch    auf der     Emp-          fängerseite        dieselben        Spannungszustände.            Tastet    man am Empfänger     diesen    Wider  standsring durch     

  @awei        Bürsten    ab, die mit  einem     @Strommemer        (Nullinstrument)    ver  bunden sind, so     kann        man    eine Bürsten  stellung     finden,    in     welcher    das Instrument  durch     Nullstellung        anzeigt,    dass an den       beiden        Bürsten    die gleiche Spannung  herrscht.

       Diese        Stellung    ist zu den     Geber-          bürsten    um<B>90'</B>     versetzt.        Sorgt    man dafür,       dass,    die     Bürstenstellungen    an einer Skala       abgelesen    werden können,     so        kann    man durch       Nachdrehen    der     Empfängerbürsten;

          bis    zur       Nullanzeige    des     Instrumentes    immer an der       Stellung    der     Bürsten    den am Geber     ein-          gestellten        Winkel    ablesen.

       Diese        Übertra-          gung    eignet sich für     Winkel,    die sich von  0 bis<B>360'</B> und darüber hinaus verändern,  zum     Beispiel    für die     Seitenwinkelübertra-          gung.    Für den     Höhenwinkel,    der sich nur  von 0 bis<B>90'</B> verändert,

   kann     zweckmässig     die     Übertragungsart        nach        Fig.    2     verwendet          wenden.    Bei     diesem        Ausführungsbeispiel     sind auf der     Seite        des    Gebers G     und    Emp  fängers     E        Platten    5     resp.    6 angeordnet, die  mit     Widerstandsdraht    Windung neben     Win-          dung        einlagig    bewickelt sind.

   Um die     Dritte     dieser     Platte    laufen zwei     Bürsten    1, 2     resp.     3, 4, die um<B>90'</B> zueinander versetzt sind, im  gleichen Abstand vom Drehpunkt 7     resp.    8  über die Windungen des     Widerstandes    und  geben dabei Kontakt. Die beiden     Bürsten     des Gebers sind mit denen des Empfängers  durch elektrische Leitungen verbunden, und  die Mitten der     Widerstandsplatten    sind mit  einem elektrischen     Nullinstrument    verbun  den.

   Stellt man auf dem Geber die Bürste 1  so ein, dass sie mit der Horizontalen den  Winkel y bildet, so liegt zwischen der Bürste  1 und der Plattenmitte 7 der     Teilwiderstand     1 . 7 =     cos    y und zwischen 2 und 7 der Wi  derstand 2. 7 =     sin    y, wenn der ganze Wi  derstand einer Plattenhälfte gleich 1 gesetzt  wird.

       Leitet    man jetzt den beiden     Bürsten     eine Spannung zu, so wird das     Nullinstru-          ment    9 dann keinen Strom mehr anzeigen,  wenn die Widerstände     zwischen    den     Bürsten     3     und    4 bis     zur        Plattenmitte    8 sich genau  so verhalten wie auf der Geberseite. (Be-           dingung    für Brückengleichgewicht).

   Da aber  auch die Empfängerbürsten gleich     wie    die  Geberbürsten angeordnet sind, wird also nur       dann    Gleichgewicht herrschen, wenn die  Bürste 3 auch unter dem Winkel y steht. Es  verhalten sich dann die Widerstände:  
EMI0003.0004     
    An Stelle des     plattenförmigen    Widerstandes  am Geber, kann man aber auch zwei Einzel  widerstände verwenden     (Fig.    3).

   Man erhält  an dem nach     Fig.    2 ausgeführten Empfänger  ebenfalls den Winkel y, wenn auf der Geber  seite an dem Widerstand 10 durch die Bür  sten 12 ein Widerstand 12.14 eingestellt  wird, der sich zum Widerstand 13.14, der  getrennt von 10 auf einem Streifen 11 ein  gestellt wird, wie     cos   <I>y</I> zu     sin   <I>y</I> verhält.

    Stellt man also am Geber an den beiden Wi  derständen, die Betrieblich voneinander ge  trennt sein können, zwei derartige Werte ein,  so zeigt die Bürstenstellung am Empfänger  nach dem Einspielen des Instrumentes auf  Null einen Winkel an, dessen     Tangens    sich       ,vie    die beiden am Geber eingestellten Wi  derstände verhält, denn es ist dann  
EMI0003.0012     
    Die Möglichkeit, den Geberwiderstand in  zwei Einzelwiderstände zerlegen zu können,  wird im Rechner - wie das weiter unten be  handelte Anwendungsbeispiel zeigen wird   zur Vereinfachung des Getriebes verwendet.  



  In der     Fig.    4 ist beispielsweise gezeigt,  wie man bei spezieller Anwendung des Ver  fahrens auf die     Schallverzugsermittlung    die  optischen Seiten- und Höhenwinkel aus den  akustischen Werten bekommt. In diesem  Bild wird ein Flugzeug auf seinem nach  einem beliebigen Verfahren ermittelten Ziel  weg von der Station H in einem Augenblicke  in der Richtung<I>HB</I> gehört. Der Zielweg  wird für die Dauer der     Messzeit    als gerad  linig und waagrecht angenommen.

   Nach be  kanntem Verfahren wird nun aus dieser  akustischen Richtung die optische erhalten,    indem man den Punkt 0, der um die       Strecke   
EMI0003.0017  
   (v - Flugzeuggeschwindig  keit, a =     Schallgeschwindigkeit)    von H in  der     Zielwegrichtung    entgegen der Flugrich  tung verschoben ist, mit dem Punkte B verbin  det. Das dadurch entstandene Dreieck     OBH     liegt in der durch die     Flugrichtung    und die  Horchstation H gelegten Ebene (der so  genannten     Horchdachebene),    deren Neigungs  winkel bei gleichbleibender Flugrichtung  unverändert bleibt.  



  Die     Richtung    OB ist die gesuchte optische       Richtung.    War der akustische Peilstrahl ge  geben durch den akustischen Seitenwinkel a  und     Iden        akustischen;        Höhenwinkel    y, -so     liegtdie          optische    Richtung     idureh,den        optischen    .Seiten  winkel     a1    und den     optischen        Höhenwinkel        y1     fest.

       Die        Umwandlung    der     akustischen        Werte     in die     optischen    wird nun so     vorgenommen,     dass das Dreieck OB' H als die Projektion des       Geschwindigkeitsidreieaks        OBH    in     ;die    Hori  zontalebene mechanisch nachgebildet wird.  In diesem Dreieck schliesst die Strecke<I>HB'</I>  mit der     Nordsüdriehtung    den akustischen     (a),     die Strecke OB' den optischen Seitenwinkel  <I>ä</I> ein.

   Das Dreieck     OB'H    ist gegeben  aus     ider        .Streoke   <I>HB'</I> = HB     cos    y, der     Strecke     
EMI0003.0052  
   und dem Winkel     B'H0.    Letz  terer ist bekannt, da die Zielwegrichtung als  bekannt vorausgesetzt wird.  



  Es ergibt sich also bei der Nachbildung  des Dreiecks automatisch die Richtung und  Grösse der dritten Seite OB'. Der optische  Höhenwinkel     y1    kann     aus    dem recht  winkligen Dreieck     BB'0    bestimmt werden.  Dieses Dreieck ist bestimmt durch die Seite       BB'   <I>= HB</I> .     sin    y,<I>B'0</I> als die neu gefundene       Seite    im Dreieck     OB'H    und -den     rechten     Winkel bei B'.

   Im vorliegenden Falle wer  den die     ,,Strecken        BB'    und<I>B'0</I>     an,den    beiden  in     Fig.    2 und 3 erläuterten     Geberwiderstän-          den    eingestellt. Der eine Widerstand wird  durch dasselbe Getriebe, welches die Strecke       B'H   <I>= BH.</I>     cos    y rechnet, auf den Wert  <I>HB</I>.     sin   <I>y</I> eingestellt. Der zweite Wider  stand wird durch das Getriebe, welches das      Dreieck     OB'H    nachbildet, auf eine Grösse  eingestellt, welche der Strecke     B'0    ent  spricht.

   Stellt man jetzt bei so eingestelltem  Geber     (Fig.    3) die Empfängerbürsten so ein,  dass kein Strom durch das Instrument 9       (Fig.    2!)     angezeigt        wird,    so ist die     Tangens     des Winkels, den die Bürste 3 in     Fig.    2 mit  der Horizontalen einschliesst:  
EMI0004.0009     
    das heisst, der eingestellte Winkel ist der  gesuchte optische Höhenwinkel.  



  Die     Fig.    5 zeigt als praktisches Beispiel  ein gemäss der Erfindung ausgebildetes Ge  rät, und zwar handelt es sich um einen  Rechner, der die akustischen Peilwerte in die  optischen Peilwerte umwandelt, der also le  diglich den Schallverzug berücksichtigt. Na  türlich ist das Verfahren ebenso für Rechner  anwendbar, die die     Parallaxe    oder eine an  dere Korrektur oder mehrere Korrekturen  gleichzeitig ermitteln, oder für Rechen  geräte anderer Art.  



  Die vom Horchgerät ermittelten aku  stischen Winkel werden durch die Fern  übertragung nach     Fig.    1 bis 3 in das Rechen  gerät eingeführt; die berichtigten Werte wer  den gleichfalls durch     Fernübertragung    zum  Scheinwerfer oder zur     Flaäbatterie    .geleitet.  Die Ausführung des Rechenvorganges setzt  voraus, dass die Zielwegrichtung bekannt ist,       bezw.    das Rechengerät muss noch mit einer  zusätzlichen Einrichtung für die     Zielweger-          mittlung    versehen sein. Im obern Teil der       Fig.    5 ist eine solche Einrichtung dargestellt.  Die     Zielwegermittlung    ist nicht Gegenstand  der Erfindung.

   Ihre Wirkungsweise braucht  daher nicht erläutert zu werden. Es kann na  türlich auch ein anderes Verfahren der Ziel  wegermittlung angewandt werden.  



  In der     Fig.    5 ist das ganze Gerät zur Er  läuterung in der Höhe stark auseinander  gezogen gezeichnet. Unter einem Deckel 26  ist ein Zahnkranz 27 um die Achse     H-H     drehbar angeordnet. Ein Handrad 28 verbin  det durch ein Zahnrad 29 den Kranz 27 mit  dem Deckel 26, der auch um     H-H    drehbar    ist. Durch     eine    Welle 30     ist    der Deckel 26  mit einer Scheibe 32 verbunden. Sie trägt  zwei Bürsten 33, die auf einem Widerstands  ring 34 schleifen, der auf der obern Kasten  platte 35 montiert und durch vier Leitungen  mit dem Geber für den akustischen Seiten  winkel am Horchgerät verbunden ist.

   Die       Bürsten    33 sind mit dem elektrischen Null  instrument 36 im Deckel 26 verbunden. Auf  der Platte 32 ist ferner noch die Wider  standsplatte 37 des Empfängers für den  akustischen Höhenwinkel angebracht. Auf  ihr gleiten die beiden Bürsten 38, die durch  die hohle Welle 31 mit dem Zahnkranz 27  verbunden sind. Die Mitte der     Platte    37 ist  an das Instrument 39 angeschlossen, an  welches noch die zugehörige     Leitung    vom  Geber geführt ist. Es kann nun durch  Drehen des Deckels 26 um die Achse     H-H     die     Bürstenstellung    auf dem     Ringe    34 so  lange verstellt werden, bis das Instrument 36  keinen Strom anzeigt.

   Dann     ist    der     Deckel     26 und mit ihm die Scheibe 32 auf den vom  Horchgerät ermittelten akustischen,     Seiten-          winkel    eingestellt. Um auch die akustischen  Höhenwinkel in das Gerät einzuführen,  braucht das Handrad 28 nur solange gedreht  zu werden, bis das Instrument 39 Null zeigt.  Durch Drehung an diesem Handrad werden  der Zahnkranz 27 und über die Hohlwelle 31  die Bürsten 38 des     Höhenwinkelempf        ängers     37 bewegt. Unterhalb des Deckels 26 ist die  Scheibe 41 angeordnet, durch deren Ver  drehen die richtige Zielwegrichtung ein  gestellt wird.

   Sie ist auf dem     Gehäuse    35  gelagert und trägt in einer     Geradführung     42 und einer Gewindespindel 43 einen Ring  44, der     gegenüber    der     Achsenmittel        H-H     exzentrisch um
EMI0004.0042  
   durch die Spindel  43 verstellt werden kann. Diese Verstellung  ist an     einer    Skala 45 ablesbar.

   Die Grösse  <I>HB</I> in dem Wert
EMI0004.0044  
   ist darin eine  R       Apparatkonstante.    Diese Verschiebung wird  über den Ring 46 und den Steg 47 entgegen  der Zielwegrichtung auf die Platte 48 über  tragen, die     durch    die     Prismenführung    49 so      auf der     Grundplatte    50 gelagert ist, dass sie  wohl in allen     Richtungen    verschoben, aber  nicht verdreht werden kann. Es ist dadurch  erreicht, dass die Mitte des Gebers für  den optischen Seitenwinkel 51 auch um  
EMI0005.0003  
   von der Achse     H-H    ver  schoben ist, und zwar entgegen der Zielweg  richtung.

   Diese Verschiebung bildet die Seite  <I>OH</I> des nachzubildenden Dreiecks     OHB'    der       Fig.    4. Der Punkt H liegt auf der Drehachse       H-H    des Gerätes, der Punkt 0 auf der  Achse des Widerstandsringes 59 für den  optischen Seitengeber. Gleichzeitig     bildet    0  die Mitte des Bürstenträgers 52. Der dritte  Dreieckspunkt B' liegt ebenfalls auf dem  Bürstenträger und ist durch den Stift  53 gegeben, der in einen Schlitz des  Bürstenträgers hineinragt. Das nachgebil  dete Dreieck ist in     Fig.    5 gestrichelt ein  gezeichnet. Der Stift 53 gehört zu einem  mechanischen     Sinusgetriebe,    welches den  Wert<I>HB' - HB</I> .     cos   <I>y</I> nachbildet.

   Zu die  sem Zwecke ist auf der Scheibe 32 eine  Kulisse 62 so gelagert, dass ihre Führung  54 parallel zum akustischen Seitenwinkel  verläuft. Durch die hohle Welle 31 wird  noch eine Kurbel 55 mitgenommen, die mit  der Achse der     Kulissenführung    immer den  akustischen Höhenwinkel einschliesst. Der  Zapfen 56 der Kurbel 55 greift in den  Schlitz 57 der Kulisse 62     ein    und     bewirkt     dadurch, dass der Stift 53 von der Achse       H-H    immer zwangsläufig den     Abstand     <I>HB</I>.     cos   <I>y</I> (mechanisches     Sinusgetriebe)    hat.

    Dadurch ist die     Dreieckseite   <I>HB' = HB .</I>     cos   <I>y</I>  der Grösse und     Richtung    nach bestimmt. Da  die Verbindung des Stiftes 53 mit     H-H    die  akustische Seitenrichtung ist, muss der Trä  ger 52 -die optische Seitenrichtung anzeigen.  Er führt diesen Winkel durch die beiden  Bürsten 58 dem Widerstandsring 59 des  Gebers für den optischen Seitenwinkel zu.

    Für die Ermittlung und     Übertragung    des  optischen     Höhenwinkels    ist auf der hohlen  Welle 31 noch eine Bürste 60 vorgesehen,  welche so auf der Widerstandsplatte 61 um  den     akustischen    Höhenwinkel gedreht wird,    dass der bis zu der Plattenmitte abgegriffene  Widerstand immer dem Werte<I>HB</I>.     sin   <I>y</I>  entspricht (elektrisches     Sinusgetriebe).    Fer  ner liegt parallel zum Bürstenträger 52 ein  Widerstandsband 68, das von einer Bürste  abgetastet und durch den Stift 53 eingestellt  wird.

   Dieser Widerstand entspricht seiner       elektrischen    Grösse nach der Länge der  zweiten     Dreieckseite    oder der Strecke<I>OB'</I>  in     Fig.    4. Wird dieser Widerstand mit dem  Widerstand auf der Platte 61     hintereinander     als Geber geschaltet     (Fig.    3), so ist der am  Empfänger erhaltene Winkel der gesuchte       optische        Höhenwinkel.    Es lässt sich für den  Höhenwinkel aber auch ein Übertrager nach  der in     Fig.    1 gezeigten Art     in    etwas ab  geänderter Form     verwenden.     



  Die Bedienung des Gerätes geschieht wie  folgt: Die geschätzte Flugzeuggeschwindig  keit wird an der Skala 45 durch Drehen der  Spindel 43 eingestellt. Der Rechner wird  eingeschaltet. Der Handgriff 28 wird solange  um sich selbst und     um    die Achse     H-H     herumgedreht, bis die Instrumente 36 und  39 Null anzeigen. Sie werden durch laufen  des Nachdrehen des Handrades 28 dauernd  auf Null gehalten. Ein zweiter Beobachter  stellt durch Verdrehen der Scheibe 41 die  richtige     Zielwegrichtung    ein. Die am Schein  werfer erhaltenen Winkel haben     dann    die  gesuchten optischen Werte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte (des: Ortes eines bewegten Luftziels durch Fernüber tragung vom Horchgerät empfängt und die durch Umdrehung ermittelten entsprechenden optischen Werte durch Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl der Fernüber- tragungsempfänger als auch der Fernüber- tragungsgeber des Rechengerätes aus je einem zu je einer Brückenschaltung ge hörigen Bürstenpaar besteht,
    wobei diese Bürstenpaare derart miteinander verbunden sind, dass das Bürstenpaar des Empfängers durch seine Einstellung entsprechend dem akustisch ermittelten Wert das Bürstenpaar des Gebers mittels des Umrechnungsgetriebes entsprechend dem gesuchten optischen Wert einstellt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Steuerung der einen Richtung eine Brückenschaltung auf Ge ber- und Empfängerseite vorgesehen ist, deren Widerstände in Form eines ge schlossenen Ringes angeordnet sind, die je an vier um<B>90'</B> versetzten Stellen an gezapft und durch Leitungen miteinander verbunden sind und die von je einem Bürstenpaar berührt werden, das am Geber an einer Stromquelle und am Emp fänger an einem Galvanometer liegt. 2.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur elek trischen Steuerung einer zweiten Richtung eine Brückenschaltung,in Form von mit Widerstandsdraht bewickelten Platten auf der Geber- und Empfängerseite vor gesehen ist, auf der zwei Bürsten mit gleichem Abstand vom Plattenmittelpunkt als Drehpunkt und um<B>90'</B> zueinander versetzt laufen, wobei die Geberbürsten mit den Empfängerbürsten leitend ver bunden sind und diese Verbindungsleitun gen an einer Stromquelle liegen, während die Mitten der Widerstandsplatten mit einem Galvanometer verbunden sind. 3.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber für die gesuchten Werte aus zwei Einzelwiderständen besteht, auf denen die Bürsten gleiten und durch ein Getriebe so eingestellt werden, dass sich die wirksamen Grössen der Widerstände wie cos <I>y</I> zu sin <I>y</I> verhalten (Fig. 3), während der Empfänger als eine mit Wi derstandsdraht bewickelte Platte aus gebildet ist, auf der Bürsten mit ,gleichem Abstand vom Plattenmittelpunkt als Drehpunkt und um<B>90'</B> zueinander ver setzt laufen. 4.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber für die gesuchten Werte aus zwei Einzelwiderständen besteht, auf denen die Bürsten gleiten und durch zwei getrennte Getriebe so eingestellt werden, dass sich die wirksamen Grössen der Wi derstände wie cos <I>y</I> zu sin <I>y</I> verhalten (Fig. 3), während der Empfänger als eine mit Widerstandsdraht bewickelte Platte ausgebildet ist, auf der zwei Bürsten mit gleichem Abstand vom Plattenmittelpunkt als Drehpunkt und um<B>90'</B> zueinander versetzt laufen. 5.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektion in die Horizontalebene des in der Horchdachebene liegenden, aus der akustischen Peilrichtung, der optischen Peilrichtung und der Strecke EMI0006.0019 ge bildeten Geschwindigkeitsdreiecks mecha nisch nachgebildet wird (Fig. 4), indem der Wert EMI0006.0021 von der Drehachse des Gerätes an entgegengesetzt zur Zielweg richtung eingestellt und die Grösse der in Richtung des akustischen Seitenwinkels liegenden Seite<I>HB</I> .
    cos <I>y</I> durch ein me chanisches Sinusgetriebe ermittelt wird, wobei mit dem mechanischen Sinusgetriebe gleichzeitig ein elektrisches Sinusgetriebe betätigt wird, das auf einer Widerstands platte einen Widerstand entsprechend dem Werte<I>HB</I>. sin <I>y</I> einstellt, und dass ferner durch das nachgebildete Dreieck auf einem Widerstandsband ein Widerstand eingestellt wird, dessen Grösse der in Richtung des optischen Seitenwinkels lie genden Dreiecksseite (OB') proportional ist. 6.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zur Übertra gung des optischen Seitenwinkels die in Richtung dieses Winkels liegende dritte Dreiecksseite (OB') durch einen in Form eines geschlossenen Ringes ausgebildeten Widerstand dargestellt wird, der in Brückenschaltung mit einem Widerstand gleicher Art verbunden ist. 7.
    Elektromechanisches Rechengerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zur Übertra gung des optischen Höhenwinkels auf der Empfängerseite eine mit Widerstands draht bewickelte Platte, auf der zwei Bürsten mit gleichem Abstand vom Plattenmittelpunkt als Drehpunkt und uni <B>90'</B> zueinander versetzt laufen, angeord net ist, während als Geberwiderstände die durch das elektrische Sinusgetriebe bezw. durch das nachgebildete Dreieck einge stellten beiden Einzelwiderstände dienen.
CH199220D 1937-07-26 1937-07-26 Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte des Ortes eines bewegten Luftzieles durch Fernübertragung vom Horchgerät empfängt und die durch Umrechnung ermittelten, entsprechenden optischen Werte durch Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet. CH199220A (de)

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CH199220D CH199220A (de) 1937-07-26 1937-07-26 Elektromechanisches Rechengerät, das die akustisch ermittelten Werte des Ortes eines bewegten Luftzieles durch Fernübertragung vom Horchgerät empfängt und die durch Umrechnung ermittelten, entsprechenden optischen Werte durch Fernübertragung zu einem Zielgerät weiterleitet.

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