Druckeinrichtung an Waagen. Die Erfindung bezieht sich auf Waagen, speziell auf solche, bei denen das Ergebnis jeder Wägung durch eine Druckvorrichtung fixiert wird, so dass keine Irrtümer möglich sind.
Bei Waagen mit umlaufenden Zeigern, wie sie meistens in Gebrauch sind, sind be reits Druckeinrichtungen bekannt, bei denen die Zeigerachse eine Trommel oder Scheibe in entsprechende Drehung versetzt, auf welcher erhaben die Teilstriche und Zahlen einer Skala angebracht sind.
Nach jeder Wä- gung wird ein Papierstreifen oder dergl. an einer der normalen Nullstellung entsprechen den Stelle gegen die Scheibe gedrückt und so ein Abdruck in Form eines Skalenausschnit tes herbeigeführt, das heisst es wird nicht nur die eine der Wägung entsprechende Ge wichtszahl abgedruckt, sondern es erscheinen auf dem Papierstreifen oder dergl. auch die benachbarten Gewichtszahlen in ziemlich kleinen Ziffern, und ferner muss noch eine besondere Marke in Form eines Pfeils, Stri- ches oder dergl. abgedruckt werden,
um die der Wägung entsprechende Zahl aus der im Abdruck erscheinenden Zahlenreihe beson ders herauszuheben. Es dürfte verständlich sein, dass sich bei einer solchen Einrichtung verschiedene Übelstände ergeben.
Es ist deshalb bereits versucht worden, Druckeinrichtungen zu bauen, die einen rieh,-, tigen Typendruck ergeben, bei denen also nur eine dem Wägeergebnis entsprechende Zahl gedruckt wird. Die bekanntesten Einrich tungen dieser Art beruhen auf dem Nach laufprinzip, das heisst die Einstellorgane für den im wesentlichen aus Typenrädern be stehenden Druckapparat werden dem Waa- genzeiger nachgeführt und nach erfolgtem Druck wieder zurückgestellt.
Diese Vorrich tungen sind stets sehr kompliziert und dem zufolge verhältnismässig teuer. Ferner be nötigen sie zum Druck eine verhältnismässig lange Zeit, so dass die Anzahl der im Laufe einer bestimmten Zeit, z. B. einer Stunde, auszuführenden Wägungen nur gering ist.
Im wesentlichen den gleichen Fehler der grossen Zeitbeanspruchung für jeden Druck weisen auch die Vorrichtungen auf, bei denen auf dem Umfange einer Trommel oder einer verhältnismässig dicken Scheibe Er höhungen, Einfräsungen oder zylinder förmige Körper angebracht sind, die nach Gewichtseinheiten unterteilt sind. Der jeder Wägung entsprechende Gewichtswert wird dann in radialer Richtung abgetastet.
Hier bei ergibt sich aber vor allem der Nachteil, dass durch die radial an die Trommel oder Scheibe heranzuführenden Abtastorgane die Drehachse einseitig belastet wird, so dass sich leicht Ungenauigkeiten infolge einseitiger Abnutzung der Lager oder Verbiegung der Achse oder Welle ergeben. Ausserdem haben diese Scheiben oder Trommeln ein verhält nismässig hohes Gewicht, demzufolge eine grosse Masse und dementsprechende Trägheit, so dass auch hier die Schnelligkeit der Wä- gungen nicht merkbar erhöht werden kann.
In dieser Beziehung schaffen auch die Vor richtungen keine Abhilfe, bei denen die ab zutastenden Erhöhungen oder dergl. in, axialer Riehtung, also parallel zur Dreh achse der Trommel oder Scheibe, angeordnet sind.
Alle diese Mängel der bekannten Vorrich tungen können dank der Erfindung beseitigt -erden, deren Wesen darin besteht, dass die in Übereinstimmung mit der Zeigerwelle ge drehte Scheibe mit nach Gewichtseinheiten unterteilten, durch Ausschnitte aus der Scheibe gebildeten Abstufungen versehen ist, die durch ebenfalls stufenartige, parallel zur Scheibenachse bewegte, mit Typenrädern ver bundene Taster abgetastet werden, während gleichzeitig mit dem Abtasten eine entgegen gesetzt zur Tastbewegung bewegte, auf der Scheibe einen Gegendruck zum Tasterdruck erzeugende Gegendruckvorrichtung zur Wir kung kommt.
Mit Vorteil wird ferner eine etwa in Form eines blattförmigen Fingers ausgebil dete Fixiervorrichtung für die Scheibe vor gesehen, so dass praktisch jede beliebige Scheibenstellung genau festgelegt werden kann. Dabei kann der Fixierfinger in ent sprechend geformte Nuten oder Rillen der Scheibe eingreifen. Auf diese Weise kann der Fixierfinger auch die Scheibe für die Dauer des Druckvorganges gegen Verdrehung sichern, während das bei an sich bekannten Feststellvorrichtungen nicht der Fall ist.
Die Erfindung kann auch bei mit. Zusatz gewichten arbeitenden Waagen angewendet werden, derart, dass, wenn ein solches Zu satzgewicht eingeschaltet wird, auch die Typenräder entsprechend vorgerückt werden und dann bei der Wägung der entsprechende Abdruck ermöglicht wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Druckapparates gemäss der Erfindung an einer nur schematisch angedeuteten Waage; Fig. 2 zeigt eine Ansicht von oben auf den Druckapparat samt Waage; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen Taster;
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Abtast- scheibe mit Ausschnitten für die Taster, die die Druckräder einstellen; Fig. 5 zeigt die Form einer Fixierstelle in grösserem Massstabe; Fig. 6 zeigt einen Feststelltaster im Ein griff in einer Fixierstelle; Fig. 7 zeigt einen senkrechten Längs schnitt durch die Vorrichtung bei Benutzung von Zusatzgewichten, beispielsweise darge stellt für zwei Zusatzgewichte. Beide Zu satzgewichte sind zugeschaltet:
Fig. 8 zeigt eine Ansicht der Einzelheit nach Fig. 7 von oben.
Neben den Ausschnitten 5 sind, wie es sich besonders deutlich aus Fig. 4 ergibt, in Form von Nuten oder Rillen Fixierstellen 16 in die Scheibe 4 eingefräst, und zwar in einer der Teilung der Skala entsprechenden Anzahl. Diese Rillen oder Nuten 16 werden am einfachsten mit Hilfe eines Fräsers 17 hergestellt, wie es in der Fig. 5 in Vorder ansicht und Seitenansicht schematisch ange deutet ist. Der Spitzenwinkel des Fräsers muss sich nach der Skaleneinteilung richten.
Wie es sich nun insbesondere deutlich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, sind in einer Ebene, die etwa waagrecht durch die Dreh achse 1 der Scheibe 4 gehen kann, parallel zur Scheibendrehachse Taster 12, 12', 12" beweglich angeordnet.
Diese Taster 12, 12', 12" stehen unter der Wirkung von Zugfedern 13, welche das Bestreben haben, sie nach vorn gegen die Scheibe 4 zu ziehen, bis, je nach der Stellung der Scheibe 4, an den vordern Enden der Taster 12, 12' 12" ange brachte Abstufungen - vergl. 1 bis 9 in Fig. 3 - zur Anlage an den durch entspre chende Ausschnitte 5 und 6 aus der Scheibe 4 gebildeten Abstufungen 7, 8, 9 der Scheibe 4 kommen.
Die Abstufungen 7 für den Taster 12' befinden sich am Aussenrand der Scheibe 4, die Abstufungen 8 am .äussern Rand der Ausschnitte 5 und die Abstufungen 9 am innern Rand der letzteren. Die Aus schnitte 5 werden jeweils von den beiden Tastern 12 und 12" ausgefühlt. Die Taster 12, 12', 12" sind mit ihren hintern Enden an Zahnstangen 19, 19', 19" angeschlossen, welche mit Zahnrädern 20 in Eingriff stehen, die mit Typenrädern 29 verbunden sind, so dass also je nach dem Mass der Vorbewegung der Taster 12, 12', 12" die Typenräder 29 eingestellt werden.
Im Wege der Taster 12, 12', 12" ist ferner ein Anschlagglied 39 an geordnet, welches die Taster in der Ruhe stellung in der hintern Stellung (Fix. 1) fest hält, so dass also dann die Federn 13 nicht zur Wirkung kommen können. Dieses An schlagglied 39 ist an einer Zahnstange 40 befestigt, die von einem mit einer Hand kurbel 11 gekuppelten Zahnrad 41 bewegt werden kann. An der Welle dieses Zahn rades 41 und der Handkurbel 11 ist ferner ein Steuernocken 42 angebracht, gegen den unter Zwischenschaltung einer Rolle 43 der eine Arm 44 eines zweiarmigen Hebels an liegt, dessen anderer Arm 45 die Druck platte 46 trägt, die gegen die Typenräder 29 gedrückt wird, wenn sich der Hebel 44, 45 unter Wirkung des Steuernockens 42 ver- schwenkt.
Ebenfalls in der gleichen Richtung wie die Taster 12, 12', 12" bewegt sich ferner bei der Drehung der Handkurbel 11 ein Fixierstift 15 nach vorn gegen die Scheibe 4 und greift dann, wie in Fig. 6 angedeutet, in eine der Nuten oder Rillen 16 ein, um die Scheibe 4 in der der Wägung entspre chenden Stellung zu fixieren, so dass eine Bewegung während des Abtastens nicht mög lich ist. Dieser Fixierstift 15 ist blattförmig ausgebildet (Fix. 6) und am vordern Ende so abgeschrägt, dass er genau in die Rillen 16 hineinpasst.
Ferner werden bei der Drehung der Hand kurbel 11 über ein nicht gezeichnetes Zwi schengetriebe Rollen 14' einer Gegenhaltevor richtung 14 gegen die den Tastern abge wandte Seite der Scheibe 4 gezogen, und zwar liegen diese Rollen 14' möglichst nahe jener Stelle der Scheibe gegenüber, bei wel cher die Taster 12, 12', 12" an der Scheibe 4 jeweils zur Anlage kommen. Weiter ist dabei dafür gesorgt, dass die Gegenhaltevorrichtung 14 erst dann in Wirkung tritt, wenn der Fixierstift 15 die Scheibe 4 fixiert hat.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Wenn bei einer Wägung der Zeiger 3 der Waage ausgeschlagen ist, dann hat sich auch die Scheibe 4 entsprechend gedreht. Dann wird die Handkurbel 11 aus der Stellung ge mäss Fig. 1 nach unten gedreht, bis sie die in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie angedeutete andere Endstellung erreicht.
Diese Kurbeldrehung bewirkt nun, dass die Zahnstange 40 nach vorn bewegt wird, so dass zuerst der Fixierstift 15 in die der Scheiben stellung entsprechende Fixierstelle 16 ein greift; gleichzeitig wird über das nicht ge zeichnete Zwischengetriebe die Gegenhalte vorrichtung 14 gegen die den Tastern ab gewandte Seite der Scheibe 4 gezogen und kommt kurz nach dem Fixierstift zur festen Anlage gegen die Scheibe 4.
Durch das Vor wärtsbewegen der Zahnstange 40 wird auch der Anschlag 39 aus dem Wege der Taster 12, 12' und 12" nach vorn bewegt, so dass nunmehr die Federn 13 diese Taster so weit nach vorn ziehen können, bis die Abstufun- gen der Taster 12, 12', 12" durch die Ab stufungen 7, 8, 9 der Scheibe 4 angehalten werden, was im gleichen Moment geschieht, in dem auch die Vorrichtung 14 zur Anlage an der Scheibe kommt. Entsprechend dem so bestimmten Mass der Vorwärtsbewegung der Taster 12, 12', 12" verschieben sich auch die mit ihnen verbundenen Zahnstangen 19 nach vorn, se dass die Zahnräder 20 und die Typenräder 29 entsprechend weit gedreht werden.
In der nach unten gerichteten End- stellung der Handkurbel 11 wird durch den Nocken 42 der Hebel 44, 45 so verschwenkt, dass die Druckplatte 46 gegen die Typen räder 29 gepresst wird, so dass der Abdruck des von den Typenrädern angegebenen Wiegeergebnisses erfolgt.
Dann wird die Handkurbel 11 wieder in die in Fig. 1 angegebene Anfangsstellung zurückbewegt, wodurch alle Teile wieder in ihre Ruhelage zurückkehren.
Dadurch, dass die Scheibe 4 aus leichtem und dünnem Material hergestellt wird, dass sie ferner die Ausschnitte 5, 6 und schliess lich auch die ausgefrästen Fixiernuten 16 aufweist, ist diese Scheibe sehr leicht. Sie kann also sich ohne Schwierigkeit schnell mit dem Waagenzeiger drehen, das Ausfüh- len durch die Taster 12, 12', 12" kann schnell erfolgen, und die Teile können ebenfalls schnell in ihre Anfangsstellung zurück- kehren, so dass die Waage dann für eine neue Wägung bereit ist.
Die besonders leichte Ausbildung der Scheibe wird auch durch die besondere Anordnung der Fixierstifte und der Gegenhaltevorrichtung bedingt und be günstigt, und es wird auf diese Weise ferner erreicht, dass weder die Scheibe 4 noch ihre Lagerung irgendwelchen starken Beanspru chungen ausgesetzt wird, durch welche die Genauigkeit der Wägung beeinträchtigt würde.
Wenn eine solche Waage mit Zusatz gewichten ausgerüstet ist, die je nach Be darf ab- und zugeschaltet werden können, um den Wägebereich zu verändern, dann kann die folgende Zusatzeinrichtung vorgesehen werden, um entsprechend den Zusatzgewich ten die Typenräder einzustellen.
Der Taster 12', welcher die Hunderter des Gewichts einstellt (der Taster 12" stellt die Zehner und der Taster 12 die Einer der Gewichtsskala ein), ist nicht mehr mit der zugehörigen Zahnstange 19' unmittelbar ge kuppelt, sondern diese Zahnstange, welche in das Zahnrad 20 eingreift, liegt neben dem Taster 12' (Fig. 8).
Die Zahnstange 19' ist am vordern, vor der Scheibe 4 liegenden Ende mit einer nach unten gerichteten Nase 25 versehen, gegen die mit einer Rolle 27 ein Winkelhebel 24 anliegt, dessen anderes Ende über die Stange 23 mit der nicht ge zeichneten Schaltung für die Zusatzgewichte in Verbindung steht. Es ist hier angenom men, dass zwei Zusatzgewichte zugeschaltet werden können, und die in Fig: 7 angegebene Stellung entspricht den sich bei Zuschaltung beider Gewichte ergebenden Verhältnissen.
Ist nur ein Gewicht zugeschaltet, dann steht die Rolle 27 in der Stellung II, bei Ab schaltung beider Zusatzgewichte in der Stel lung III. Eine zwischen der Zahnstange 19' und der Wand 35 des Waagengehäuses 2 ge spannte Feder 26 hält die Nase 25 der Zahn stange 19' stets in Anlage an der Rolle 27. Je nachdem also, ob und welche Gewichte zugeschaltet sind, wird die Zahnstange 19' entsprechend eingestellt, und damit das zu gehörige Typenrad 29 auf den entsprechen den Wert voreingestellt, gleichgültig, ob eine Wägung erfolgt oder nicht.
Bei der Wägung wird dann durch den Taster 12' das gemäss der Scheibendrehung noch ermittelte weitere Gewicht der Voreinstellung zugefügt und so mit das richtige Ergebnis abgedruckt, und zwar in folgender Weise: In der Zahnstange 19' ist um einen waag rechten Zapfen 30 schwenkbar ein doppel- armiger Hebel 31 gelagert, der am hintern Ende mit drei Nasen 36, 36 ', 36" versehen ist. Am vordern Ende sind zwei nach unten gerichtete Nasen 32, 32' vorgesehen.
Durch eine am vordern Ende angreifende, an der Zahnstange 19' befestigte Feder 38 wird das vordere Ende des Hebels 31 nachgiebig nach unten gedrückt. Im Wege der vordern Nasen 32, 32' ist an der Gehäusewand 35 eine unter Wirkung einer Feder 34 stehende Klinke 33 angebracht, und im Wege der hintern Nasen 36, 36 ', 36" liegt ein am Taster 12' be festigter Mitnehmer 37.
Wenn sich die Teile in der in den Fig. 7 und 8 angegebenen Stellung befinden, wenn also beide Zusatzgewichte zugeschaltet sind, dann wird bei der Wägung bezw. bei der Drehung der hier nicht besonders gezeich neten Handkurbel 11 der Anschlag 39 nach vorn verschoben und somit der Taster 12' (zusammen mit den übrigen Tastern) frei gegeben, so dass ihn die Feder 13 nach vorn gegen die Scheibe 4 zieht, bis seine Anlage an einer der Abstufungen 7 erfolgt. Bei die ser Vorwärtsbewegung legt sich der Mitneh- mer 37 gegen die Nase 36 an dem Hebel 31 und bewegt auf diese Weise die Zahnstange 19' nach vorn.
Somit erhält das entspre chende, bereits vorgestellte Typenrad 29 eine weitere Drehung, das heisst das von dem Taster 12' noch ermittelte Gewicht wird dem voreingestellten Betrag der Zusatzgewichte hinzugezählt.
Wenn nur ein Zusatzgewicht zugeschal tet wird, die Rolle 27 sich also in die Stel lung II bewegt, dann wird durch die Feder 26 auch die Zahnstange 19' nach hinten ge zogen. Dabei stösst dann die Nase 32 gegen die Klinke 33, und infolge der Abschrägung an der Nase 32 wird der vordere Arm des Hebels 31 um den Zapfen 30 nach oben ge schwenkt, so dass die Nase 36 am hintern Ende des Hebels 31 unter dem Mitnehmer 37 hindurchgehen kann.
Durch die Feder 38 wird dann wieder die Normalstellung herbei geführt, und bei einer nachherigen Wägung greift dann der Taster 12' mit seinem Mit nehmer 37 an der Nase 36' an. Durch die Rückverschiebung der Zahnstange 19' wird auch das entsprechende Typenrad 29 ent sprechend zurückgedreht. Der gleiche Vor gang ergibt sich, wenn beide Zusatzgewichte abgeschaltet werden, so dass sich dann die Rolle 27 in' die Stellung III bewegt und die Zahnstange 19' ganz zurückgestellt wird.
Wenn nun aus dieser Stellung durch Zu schalten von Zusatzgewichten die Zahn stange 19' wieder nach vorn bewegt wird, dann gleiten die Nasen 36' bezw. 36 an der Schrägfläche des Mitnehmers entlang und drücken das hintere Ende des Hebels 31 nach unten, während die vordern Nasen 32' bezw. 32 über die Klinke 33 hinweggeschoben wer den, diese nach unten drückend.
Es ergibt sich also auf diese Weise stets ein sicheres Einstellen der Typenräder ent sprechend der Zuschaltung oder Abschal tung der Zusatzgewichte, so dass der Taster 12' an sich in genau gleicher Weise, wie oben beschrieben, die Einstellung des zugehörigen Typenrades vornehmen kann. Der Druck erfolgt in gleicher Weise und mit den glei chen Mitteln wie oben auseinandergesetzt.
Printing device on scales. The invention relates to balances, especially those in which the result of each weighing is fixed by a printing device so that no errors are possible.
In scales with rotating pointers, as they are mostly in use, printing devices are already known in which the pointer axis puts a drum or disk in appropriate rotation, on which raised the graduation marks and numbers of a scale are attached.
After each weighing, a strip of paper or the like is pressed against the disk at a point corresponding to the normal zero position, thus creating an imprint in the form of a scale cutout, i.e. not only the one weight number corresponding to the weighing is printed, but the neighboring weight numbers appear on the paper strip or the like in fairly small digits, and a special mark in the form of an arrow, line or the like must also be printed,
to highlight the number corresponding to the weighing from the series of numbers appearing in the printout. It should be understandable that such a facility would result in various evils.
Attempts have therefore already been made to build printing devices which produce a straight type print, in which only a number corresponding to the weighing result is printed. The best-known devices of this type are based on the follow-up principle, that is to say the setting elements for the printing apparatus, which essentially consists of type wheels, follow the balance pointer and are reset again after the printing has taken place.
These Vorrich lines are always very complicated and therefore relatively expensive. They also need to be printing a relatively long time, so that the number of times over a certain time, z. B. one hour, weighings to be carried out is only small.
Essentially the same error of the large amount of time required for each pressure also have the devices in which on the circumference of a drum or a relatively thick disk He increases, millings or cylinder-shaped bodies are attached, which are divided according to weight units. The weight value corresponding to each weighing is then scanned in the radial direction.
The main disadvantage here is that the scanning elements that are radially brought up to the drum or disk are loaded on one side of the axis of rotation, so that inaccuracies can easily arise as a result of one-sided wear of the bearings or bending of the axle or shaft. In addition, these disks or drums have a relatively high weight, consequently a large mass and corresponding inertia, so that here too the speed of the weighing cannot be increased noticeably.
In this regard, the devices do not provide any remedy in which the protrusions to be scanned or the like. In, axial direction, ie parallel to the axis of rotation of the drum or disc, are arranged.
All these shortcomings of the known devices can be eliminated thanks to the invention, the essence of which is that the disk rotated in accordance with the pointer shaft is provided with graduations which are divided into units of weight and formed by cutouts from the disk, which are also provided with step-like, parallel to the disc axis moving, ver related buttons are scanned, while at the same time with the scanning a counter-pressure device moving in the opposite direction to the tactile movement comes into effect on the disc, which generates a counter pressure to the button pressure.
Advantageously, an approximately in the form of a leaf-shaped finger, a fixing device for the disc is seen before, so that practically any disc position can be precisely determined. The fixing finger can engage in appropriately shaped grooves or grooves in the disc. In this way, the fixing finger can also secure the disc against rotation for the duration of the printing process, while this is not the case with locking devices known per se.
The invention can also be used with. Additional weight working scales are used in such a way that, when such an additional weight is switched on, the type wheels are also advanced accordingly and the corresponding imprint is then made possible during the weighing.
The invention is shown in the drawing for example.
1 shows a side view of a printing apparatus according to the invention on a scale, which is only indicated schematically; 2 shows a view from above of the printing apparatus including the scales; 3 shows a plan view of a push button;
4 shows a view of the scanning disc with cutouts for the buttons which set the print wheels; 5 shows the shape of a fixing point on a larger scale; Fig. 6 shows a locking button in a handle in a fixing point; Fig. 7 shows a vertical longitudinal section through the device when using additional weights, for example Darge provides for two additional weights. Both additional weights are activated:
FIG. 8 shows a view of the detail according to FIG. 7 from above.
In addition to the cutouts 5, as can be seen particularly clearly from FIG. 4, fixing points 16 are milled into the disk 4 in the form of grooves or grooves, in a number corresponding to the division of the scale. These grooves or grooves 16 are most easily made with the help of a milling cutter 17, as is schematically indicated in Fig. 5 in front view and side view. The point angle of the cutter must be based on the scale division.
As it is now particularly clear from FIGS. 1 and 2, buttons 12, 12 ', 12 "are movably arranged in a plane which can go approximately horizontally through the axis of rotation 1 of the disk 4, parallel to the axis of rotation of the disk.
These buttons 12, 12 ', 12 "are under the action of tension springs 13, which tend to pull them forwards against the disc 4 until, depending on the position of the disc 4, the buttons 12 at the front ends, 12 '12 "is brought gradations - see. 1 to 9 in Fig. 3 - come to rest on the gradations 7, 8, 9 of the disk 4 formed by corresponding cutouts 5 and 6 from the disk 4.
The graduations 7 for the button 12 'are located on the outer edge of the disc 4, the graduations 8 on the outer edge of the cutouts 5 and the graduations 9 on the inner edge of the latter. The cutouts 5 are each felt by the two buttons 12 and 12 ". The buttons 12, 12 ', 12" are connected with their rear ends to racks 19, 19', 19 "which are in engagement with gears 20 which are connected to type wheels 29, so that the type wheels 29 are adjusted depending on the amount of forward movement of the buttons 12, 12 ', 12 ".
By way of the buttons 12, 12 ', 12 ", a stop member 39 is also arranged, which holds the button in the rest position in the rear position (Fix. 1), so that the springs 13 can not come into effect This stop member 39 is attached to a rack 40 which can be moved by a gear 41 coupled with a hand crank 11. On the shaft of this gear 41 and the hand crank 11, a control cam 42 is also attached, against which a Roller 43 of which one arm 44 of a two-armed lever rests, the other arm 45 of which carries the pressure plate 46 which is pressed against the type wheels 29 when the lever 44, 45 pivots under the action of the control cam 42.
Also in the same direction as the buttons 12, 12 ', 12 ", when the hand crank 11 is rotated, a fixing pin 15 moves forward against the disk 4 and then engages in one of the grooves or grooves, as indicated in FIG. 6 16 in order to fix the disc 4 in the position corresponding to the weighing, so that movement during scanning is not possible.This fixing pin 15 is sheet-shaped (Fix. 6) and beveled at the front end so that it is exactly fits into the grooves 16.
Furthermore, when the hand crank 11 is rotated via a not shown inter mediate gear rollers 14 'of a Gegenhaltervor device 14 against the side of the disc 4 facing away from the buttons, these rollers 14' are as close as possible to that point on the disc opposite whichever buttons 12, 12 ', 12 "come to rest on the pane 4. It is also ensured that the counter-holding device 14 only comes into effect when the fixing pin 15 has fixed the pane 4.
The mode of operation of this device is as follows: If the pointer 3 of the balance is deflected during a weighing, then the disk 4 has also rotated accordingly. Then the hand crank 11 is rotated from the position GE according to FIG. 1 downwards until it reaches the other end position indicated in FIG. 1 by a dot-dash line.
This crank rotation now causes the rack 40 to be moved forward, so that first the fixing pin 15 engages in the fixing point 16 corresponding to the disc position; At the same time, the counter-holding device 14 is pulled against the side of the disc 4 facing away from the buttons via the intermediate gear (not shown) and comes to rest firmly against the disc 4 shortly after the locating pin.
By moving the rack 40 forward, the stop 39 is also moved forward out of the way of the buttons 12, 12 'and 12 "so that the springs 13 can now pull these buttons forward until the gradations of the buttons 12, 12 ', 12 "are stopped by the graduations from 7, 8, 9 of the disc 4, which happens at the same moment in which the device 14 comes to rest on the disc. According to the amount of forward movement of the buttons 12, 12 ', 12 "determined in this way, the toothed racks 19 connected to them also move forward, so that the toothed wheels 20 and the type wheels 29 are rotated accordingly.
In the downwardly directed end position of the hand crank 11, the lever 44, 45 is pivoted by the cam 42 such that the pressure plate 46 is pressed against the type wheels 29, so that the weighing result indicated by the type wheels is printed.
Then the hand crank 11 is moved back into the initial position indicated in Fig. 1, whereby all parts return to their rest position.
Because the disk 4 is made of light and thin material, and that it also has the cutouts 5, 6 and finally also the milled-out fixing grooves 16, this disk is very light. It can therefore rotate quickly with the scale pointer without difficulty, the keys 12, 12 ', 12 "can be used quickly, and the parts can also quickly return to their starting position, so that the scale can then new weighing is ready.
The particularly light design of the disc is also conditioned and favored by the special arrangement of the locating pins and the counter-holding device, and it is also achieved in this way that neither the disc 4 nor its storage is exposed to any strong stresses, through which the accuracy the weighing would be affected.
If such a scale is equipped with additional weights that can be switched on and off as required in order to change the weighing range, then the following additional device can be provided to set the type wheels according to the additional weights.
The button 12 ', which sets the hundreds of the weight (the button 12 "sets the tens and the button 12 the one of the weight scale), is no longer directly coupled to the associated rack 19', but this rack, which is in the Gear 20 engages, lies next to the button 12 '(Fig. 8).
The rack 19 'is provided at the front end lying in front of the disc 4 with a downwardly directed nose 25, against which an angle lever 24 rests with a roller 27, the other end of which via the rod 23 with the circuit for the additional weights not shown is connected. It is assumed here that two additional weights can be switched on, and the position indicated in FIG. 7 corresponds to the relationships that result when both weights are switched on.
If only one weight is switched on, then the roller 27 is in position II, when switching off both additional weights in the position III. A between the rack 19 'and the wall 35 of the balance housing 2 ge tensioned spring 26 holds the nose 25 of the rack 19' always in contact with the roller 27. Depending on whether and which weights are connected, the rack 19 ' set accordingly, and thus the associated type wheel 29 is preset to the corresponding value, regardless of whether weighing is carried out or not.
During the weighing, the further weight determined according to the disk rotation is then added to the presetting by means of the button 12 'and the correct result is printed out in the following way: In the rack 19' there is a double pivotable about a horizontal pin 30 - Armed lever 31 supported, which is provided with three lugs 36, 36 ', 36 "at the rear end. Two downwardly directed lugs 32, 32' are provided at the front end.
The front end of the lever 31 is resiliently pressed downwards by a spring 38 which acts on the front end and is fastened to the rack 19 '. By way of the front lugs 32, 32 ', a pawl 33 under the action of a spring 34 is attached to the housing wall 35, and by way of the rear lugs 36, 36', 36 "is a driver 37 fastened to the button 12 'be.
If the parts are in the position indicated in FIGS. 7 and 8, so if both additional weights are switched on, then BEZW during the weighing. When turning the hand crank 11, which is not particularly drawn here, the stop 39 is moved forward and thus the button 12 '(together with the other buttons) is released, so that the spring 13 pulls it forward against the disc 4 until it abuts takes place at one of the gradations 7. During this forward movement, the driver 37 rests against the nose 36 on the lever 31 and in this way moves the rack 19 'forward.
Thus, the corresponding, already presented type wheel 29 receives a further rotation, that is, the weight still determined by the button 12 'is added to the preset amount of the additional weights.
If only one additional weight is switched on, the roller 27 moves into the position II, then the spring 26 and the rack 19 'is pulled backwards ge. The nose 32 then pushes against the pawl 33, and as a result of the bevel on the nose 32, the front arm of the lever 31 is pivoted upwards around the pin 30, so that the nose 36 at the rear end of the lever 31 under the driver 37 can go through.
The normal position is then brought about again by the spring 38, and during subsequent weighing, the button 12 'engages with its driver 37 on the nose 36'. By moving the rack 19 'back, the corresponding type wheel 29 is rotated back accordingly. The same process results when both additional weights are switched off, so that the roller 27 then moves to 'position III and the rack 19' is completely reset.
If now from this position by switching additional weights to the rack 19 'is moved forward again, then slide the lugs 36' respectively. 36 along the inclined surface of the driver and press the rear end of the lever 31 downwards, while the front lugs 32 'respectively. 32 pushed over the pawl 33 who pushed this down.
In this way, there is always a safe setting of the type wheels accordingly to the connection or disconnection of the additional weights, so that the button 12 'can set the associated type wheel in exactly the same way as described above. The printing takes place in the same way and with the same means as discussed above.