CH199247A - Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht.Info
- Publication number
- CH199247A CH199247A CH199247DA CH199247A CH 199247 A CH199247 A CH 199247A CH 199247D A CH199247D A CH 199247DA CH 199247 A CH199247 A CH 199247A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- additives
- metal
- outer layer
- production
- layer containing
- Prior art date
Links
- 239000000654 additive Substances 0.000 title claims description 18
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 20
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 20
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 8
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 6
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 8
- 238000009750 centrifugal casting Methods 0.000 description 5
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 2
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910001096 P alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910001037 White iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 238000000889 atomisation Methods 0.000 description 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 229910052698 phosphorus Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011574 phosphorus Substances 0.000 description 1
- 238000007670 refining Methods 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Powder Metallurgy (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht. Es ist mehrfach vorgeschlagen worden, beim Herstellen von Schleudergusskörpern Auskleidungsstoffe auf die Kokilleninnenwand zu bringen, um - insbesondere bei gekühlten Kokillen - die abschreckende Wirkung der Kokille zu verringern, oder aber um auf dem Körper eine korrosionsbeständige Aussenhaut zu bilden. Eine gewisse Schwierigkeit besteht hiebei darin, die Auskleidungsstoffe in die Kokillen einzubringen.
Werden die Stoffe wie bisher allgemein üblich in Pulverform durch Zerstäuben oder in anderer Weise auf die Kokilleninnenwand gebracht, so lässt sich nur schwer eine gleichmässige Verteilung erreichen. Häufig enthalten die Auskleidungsstoffe auch Gase, die erst frei werden, wenn das Guss- metall mit dem Stoff in Berührung kommt, wodurch Blasen im Gusskörper entstehen können.
Deshalb ist auch schon vorgeschlagen worden, die. Auskleidungsstoffe in flüssiger Form in die Kokille einzubringen oder aber eine besondere Schmelze des Grundmetalles mit einem so hohen Zusatz an Veredelungs stoffen herzustellen und zuerst beim Giessen zum Ausfliessen zu bringen, dass die so ge bildete Aussenschicht auf den Schleuderguss- körper graphitierend wirkt und die Ausbildung einer Weisseisenschicht verhindert.
Es soll nach diesem Vorschlag die Metallschicht, die mit dem Veredelungsstoff angereichert ist, in so dünner Schicht in die Kokille eingebracht werden, dass sie ohne Zonenbildung in den Schleudergusskörper übergeht und dessen Aussenhaut bildet. Die praktische Durchfüh rung dieses Vorschlages -hat jedoch den Nach teil, dass diese Legierung gesondert geschmol zen und vergossen -werden muss.
Man hat daher auch schon vorgeschlagen, dem aus dem Giessgefäss in die Form- frei ausfliessenden Metallstrom bei Beginn des Giessvorganges Zusatzstoffe, wie gepulverte härtende Metalle, zuzusetzen, um dadurch in: der Schleudergussform eine harte Aussenschicht des Schleudergusskörpera zu erzeugen. Nach dem so der ganze Aussenraum der Form in gewünschter Stärke gefüllt ist, werden dem aus dem Giessgefäss weiter ausfliessenden Metallstrom keine Zusatzstoffe mehr beige geben, wodurch der Kern des Schleuderguss- körpers mit weichem Metall gefüllt wird.
Dieses Verfahren eignet sich jedoch nur zur Herstellung von in achsialer Richtung ver hältnismässig kurzen Schleudergusskörpern und ist nicht anwendbar beim Schleudern von langen Körpern, wie beispielsweise Roh ren oder dergleichen, unter Benutzung einer mit Briederinne ausgerüsteten Schleuderguss- vorrichtung, bei der während des Giessvor ganges Schleudergusskokille und Giessrinne in achsialer Richtung zueinander bewegt werden.
Um hier nun den eingangs angeführten Verfahren anhaftenden Mängel zu beseitigen und um die Zusatzstoffe dem Schleuderguss- werkatoff auf seinem Wege vom Giesstiegel zur Form zusetzen zu können, werden ge mäss der Erfindung die Zusatzstoffe in der Giessrinne einem abgezweigten Teilstrom des zu vergiessenden Metalles zugesetzt.
Dieser Teilstrom kann dann eher zum Ausfliessen in die Schleudergussform gebracht werden, als der Hauptmetallstrom. Der Zusatz erfolgt dabei zweckmässig in feinverteilter Form, so dass sich die zum Beispiel den Wärme abfluss hindernden oder die Korrosionsbestän digkeit des Schleudergusskörpers erhöhenden Stoffe in dem flüssigen Teilstrom des Guss- metalles beim Verlassen der Rinne in diesem gleichmässig verteilt haben.
Es bestehen kei nerlei Schwierigkeiten, den Stoff unmittelbar in Pulverform zuzusetzen, wenn er die Dünn flüssigkeit der ursprünglichen Schmelze nicht verringert, wie es zum Beispiel bei Phosphor und hochprozentigen Phosphorlegierungen der Fall ist. Diese Art des Zusatzes ist erheblich günstiger, als wenn der Stoff in Pulverform auf den Rohrinnenwandungen verteilt und erst hier von dem Metall aufgenommen wer den soll. Vor allem ist auch ein vollständiges Abgasen der zugesetzten Masse beim Auf lösen in dem Gussmetall in der Rinne möglich.
Bei Verwendung von Zusatzstoffen mit höherem Schmelzpunkt empfiehlt es sich, diese dem Teilstrom des Metalles in erwärm tem Zustand zuzuführen, um ein ZähflüaBig- werden des Metallea zu vermeiden. Diese Er wärmung kann beispielsweise zweckmässig in der Weise erfolgen, dass der Zusatzstoff in sehr feiner Form in dünnem Strahl durch die Bernbohrung einer Induktionsspule fällt und auf dem Wege zu dem Zweigstrom des Gussmetalles durch Induktionswirkung stark erwärmt oder verflüssigt wird.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, oberhalb des ab gezweigten Metallstrome, der den Vered= lungsatoff aufnehmen soll, eine Art Bogen lampenelektrode anzubringen, die eine Boh rung enthält, durch welche der Zusatzstoff in Pulverform zugeführt wird, so dass die Elektrode den einen Pol, das abgezweigte flüssige Metall den andern Pol bildet und der Stromkreis durch den herabrieaelnden Pulverstrahl geschlossen wird.
Auf diese Weise lässt sich sogar bei .Anwendung genü gend hoher elektrischer Energiemengen eine Überhitzung des abgezweigten Metallstromes berbeiführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schleuder gusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht, wobei die Zusatzstoffe dem Giessmetall nach Verlassen des Gusstiegels zugesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe in der Giessrinne einem abgezweigten Teilstrom des zu vergiessenden Metallea zugesetzt und mit diesem innig ver mischt auf die Innenwand der Kokille der art geleitet werden,<B>dass</B> sie mindestens einen Teil der Aussenschicht des Schleuderguss- körpera bilden. UNTERANSPROCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe in erwärmtem Zustand dem Metall zugeleitet <B>werden.</B> 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe in Form eines Strahls durch den gern einer Induktionsspule hin durch zugeleitet werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzstoffe beim Fallen durch den gern der Induktionsspule bis zur Verflüssigung erhitzt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Iln- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe durch die Bohrung einer Lichtbogenelektrode geleitet werden, die sich oberhalb des mit dem Zusatzstoff zu versehenden Teilstromes des Metalles befindet, so dass der Stromkreis durch den herabrieselnden Pulverstrahl geschlos sen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199247X | 1937-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199247A true CH199247A (de) | 1938-08-15 |
Family
ID=5757445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199247D CH199247A (de) | 1937-01-28 | 1937-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199247A (de) |
-
1937
- 1937-11-09 CH CH199247D patent/CH199247A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2147678A1 (de) | Vorrichtung zum Vergießen im stei genden Guß oder Mittelguß und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| CH199247A (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskörpern mit einer Zusätze enthaltenden Aussenschicht. | |
| DE1458899A1 (de) | Verfahren zum Impfen von Gusseisen | |
| DE662296C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleudergusskoerpern | |
| AT156853B (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleudergußkörpern mit Veredelungsstoffen. | |
| DE1925390C3 (de) | Vorrichtung zur Herabsetzung der Klebneigung des Stopfenkopfes auf dem Ausgußstein bei Stopfenverschlüssen an Gießeinrichtungen | |
| DE3324929A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines dickwandigen behaeltergrundkoerpers hoher kerbschlagzaehigkeit | |
| DE1758729A1 (de) | Pfanne oder Behaelter zum Behandeln geschmolzener Metalle mit Metallen,die einen niedrigen Siedepunkt haben | |
| DE2402024A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gusswerkstuecken | |
| DE2647667A1 (de) | Verfahren zum herstellen von legierungsanteile zur ausloesung einer kugelgraphitbildung beim sphaeroguss enthaltender gusstuecke | |
| DE519237C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkoerpern durch Schleuderguss | |
| DE2251522A1 (de) | Stahlstrangguss mit innenkuehlung | |
| DE1608610C2 (de) | ||
| DE686095C (de) | Verfahren zur Herstellung von Motorzylindern | |
| DE692432C (de) | Kern zur Herstellung von gegossenen Hohlkoerpern | |
| LU82416A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum chargenweisen giessen in einer stahlstranggiesserei | |
| AT239979B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Metallen | |
| DE673743C (de) | Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Stahl | |
| DE1028296B (de) | Verwendung von ausgekleideten Kokillen fuer die Herstellung von rohrfoermigen Hohlkoerpern aus Metall | |
| DE2806995A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum giessen in duennwandigen giessformen | |
| DE676886C (de) | Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Schleudergusskoerpern | |
| AT15489B (de) | Elektrometallurgisches Verfahren zur Gewinnung von Eisen und Eisenlegierungen in einem dreifachen Ofen. | |
| AT269391B (de) | Verfahren zur Herstellung von überzogenem Metall | |
| DE714871C (de) | Gussform zur Herstellung von Metallstraengen mit glatter zusammenhaengender Oberflaeche | |
| DE2162100A1 (de) | Hilfsmittel zum impfen von gusseisenschmelzen |