CH199250A - Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen Lichtbogenschweissen. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen Lichtbogenschweissen.

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CH199250A
CH199250A CH199250DA CH199250A CH 199250 A CH199250 A CH 199250A CH 199250D A CH199250D A CH 199250DA CH 199250 A CH199250 A CH 199250A
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Industrie Elin Akt Elektrische
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Elin Ag
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  Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen       Lichtbogenschweissen.    .    Bei der selbsttätigen elektrischen Licht  bogenschweissung müssen Unterbrechungen  durch     Elektrodenwechsel    vermieden werden.  um eine gleichmässige Naht zu erhalten.  Schwächere Elektroden können in grösseren  Längen zu Ringen gerollt     verwendet    werden,  bei stärkeren ist das nicht mehr möglich. Die  in Form von kurzen     Stäben    gelieferten Elek  troden müssen daher während des Schweiss  vorganges ohne Störung desselben laufend  miteinander verbunden werden.

   Diese Ver  bindung muss mechanisch fest sein (auch bei  höheren Temperaturen), um bei unvermeid  lichen     Beanspruchungen    in der Vorschub  und     Stromzuführungseinrichtung    sich nicht  zu lösen; sie darf keinen     nennenswerten    Wi  derstand haben, weil die     Lichtbogenspan-          nung    sonst     zeitweise    unter den vom Regler  eingestellten Wert sinkt; sie darf kein Me  tall wesentlich anderer Zusammensetzung  enthalten als die Elektrode selbst und von    einer gegebenenfalls vorhandenen Umhül  lung nichts wegnehmen; sie darf schliesslich  möglichst keine mechanische     Bearbeitung    der  Elektroden verlangen.  



  Man hat bisher diese Verbindung durch       Schraubengewinde,    durch zylindrische und       kegelige    Zapfen oder durch aufgesteckte  Hülsen hergestellt. Diese Verbindungsarten  sind jedoch durchwegs teuer. Weiters wurde  schon vorgeschlagen, die     Verbindung    der       Elektrodenstäbe    untereinander durch Schwei  ssen herbeizuführen, z.

       B.    durch     Widerstands-          schweissung    oder durch     Lichtbogenschwei-          ssung,        wobei    in beiden Fällen jedoch separate       Schweissstromquellen        benötigt    wurden.  



  Erfindungsgemäss wird     die        Verbindung     der     Schweissstäbe    beim automatischen     Licht-          bogenschweissen        dadurch    hergestellt, dass die  einzelnen     Elektrodenstäbe    miteinander durch       einen    zwischen den     Elektrodenenden    gezo  genen, in Reihe mit dem Schweissstromkreis      liegenden Lichtbogen verschweisst werden.  Es kann zweckmässig sein, zwischen den       Elektrodenenden    Stifte, Plättchen, Hülsen.

    Kapseln oder ähnliches     mitzuverschweissen,     die gegebenenfalls, wenn sie über die     Elek-          trodenumhüllung    hervorstehen, den Vor  schub der Elektrode oder die Stromzufüh  rung vermitteln können. Da das Elektroden  metall an der Verbindungsstelle zum Schmel  zen kommt, wird eine mechanisch und     elek-          trisch        dem        vollen     gleichwertige  Verbindung erhalten, ohne dass eine mecha  nische Bearbeitung erforderlich ist.  



  Das Verfahren wird im folgenden anhand  der Zeichnung beispielsweise erläutert.  



       Abb.    1 zeigt einen     Schweissapparat    für  ummantelte Elektroden. 1 ist das Werk  stück, 2 die soeben verschweisste und 3 die  neue, damit zu verbindende Elektrode. Die  Stromzuführung zu den Elektroden geschieht  durch geschlitzte Kontaktstücke 4 (in     Abb.    2  grösser dargestellt), die an beliebig verteil  ten,     blankgemachten    Stellen der Elektrode  sitzen und auf Schleifschienen 5 und 6 schlei  fen. Diese     Kontaktstiieke    halten zugleich  den Metallkern der Elektrode immer in glei  cher Lage gegenüber den Schleifschienen, so  dass die beiden Elektroden stets gleichachsig  liegen.

   Nach dem Verlassen der untern  Schiene 5 werden die     Kontaktstücke    4 von  Hand oder mechanisch (etwa durch ein um  laufendes Sprossenrad 9) von den Elektroden  abgezogen. Der Vorschub der Elektroden ge  schieht beispielsweise durch das gummiüber  zogene oder geriffelte     Reibrad    7 oder durch       zwangläufige        Aktnahme    der     Stromzufül2-          rungsplättchen    4. Fest, verstellbar oder fe  dernd gelagerte Führungsrollen 8 sichern die  Lage der Elektroden. Die     Stromzuführungs-          schiene    6 ist ständig mit der Stromquelle  verbunden. die Schiene 5 über einen (in der  Regel geschlossenen) Schalter 12.

   Wird eine  neue, sich einstweilen noch nicht am Schweiss  vorgange beteiligende Elektrode 3 eingesetzt  und Schalter 1.2 geöffnet, so fliesst der Strom  nicht mehr unmittelbar zur Elektrode 2, son  dern Tiber 3 und die Berührungsstelle der  beiden Elektroden. Beim Festhalten der    Elektrode $ von Hand oder selbsttätig (bei  spielsweise durch Elektromagnet 10 und  Winkelhebel 11) wird nun infolge der Vor  schubbewegung der Elektrode 2 zwischen  den zu verbindenden Enden ein Lichtbogen  gezogen, der diese zum Schmelzen bringt.  Nach Loslassen der Elektrode 3 und raschere  Nachschub derselben bis zur Berührung mit  der Elektrode 2 von Hand oder durch Eigen  gewicht oder durch Federkraft ist eine me  chanisch und elektrisch einwandfreie Verbin  dung hergestellt.

   Um die Aufmerksamkeit  des     Arbeiters    vom Schweissvorgang möglichst  wenig abzulenken, ist es selbstverständlich  auch möglich. die zum Verschweissen der bei  den Elektroden notwendigen Vorgänge oder  wenigstens einzelne davon selbsttätig in dem  Zeitpunkt. einzuleiten, zu dem sich die Be  rührungsstelle der Elektroden an der geeig  netsten Stelle befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen Lichtbogen- schweissen, gekennzeichnet dadurch, dass die einzelnen Elektrodenstäbe miteinander durch einen zwischen deren Enden gezogenen, in Reihe mit dem Schweissstromkreis liegenden Lichtbogen verschweisst werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Elektrodenstäbe durch Führungsorgane gleichachsig zueinander gehalten werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ziehen des Licht- bogens und der darauffolgende beschleu nigte Nachschub der obern Elektrode selbsttätig erfolgen. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Verbindung Organe mitverschweisst werden, die den Vorschub der Elektrode und die Stromzuführung vermitteln.
CH199250D 1936-11-30 1937-11-09 Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen Lichtbogenschweissen. CH199250A (de)

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CH199250D CH199250A (de) 1936-11-30 1937-11-09 Verfahren zum Verbinden der Elektroden beim selbsttätigen elektrischen Lichtbogenschweissen.

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