CH199278A - Zündkerze an Brennkraftmaschine. - Google Patents

Zündkerze an Brennkraftmaschine.

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CH199278A
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combustion engine
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Enrico Zanzi
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Enrico Zanzi
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  Zündkerze an     Brennkraftmaschine.       Für ein befriedigendes Arbeiten einer       Brennkraftmaschine    ist es     wichtig,    dass die  Elektroden der Zündkerze nicht auf eine so  hohe Temperatur kommen, dass das Öl an  ihnen verkohlen kann, weil sonst die Fun  kenbildung beeinträchtigt wird. Daher be  zweckt die Erfindung, die Elektroden     einer     Zündkerze bei jedem Saughub im Zylinder  von einem Luftstrom bestreichen und auf  diese Weise kühlen zu lassen.

   Zur Er  reichung dieses Zweckes ist die Zündkerze  nach der Erfindung mit     einem    Ventil ver  sehen, das bei jedem Saughub im Zylinder  öffnet; das     Ventil    ist mit einem hohlen  Schaft versehen, durch den hindurch Aussen  luft über den Ventilsitz und über die Elek  troden einströmt.     Fernerhin    weist die Zünd  kerze nach der Erfindung eine Metallbuchse  auf, die vom     Ventilsitz    zum Kerzenkopf  führt und in welcher der hohle Ventilschaft  mit seiner zylindrischen Umfläche geführt  ist. Die Metallbuchse übernimmt daher die  Abfuhr der vom Ventil aufgenommenen  Wärme.

      Der hohle Ventilschaft hat den Vorteil,  dass er das Ventil leicht macht, sowie dass die       Unreinigkeiten    der angesaugten Luft nicht  an die Führungsflächen des     Ventils    gelangen.  Beide Umstände erhöhen die Empfindlich  keit des Ventils. Anderseits     bewirkt    die  hohle Ausbildung des Ventilschaftes eine  Verringerung des durch ihn hindurchgehen  den Wärmeflusses. Dieser Mangel ist durch  das Vorhandensein der erwähnten Metall  buchse behoben, welche die Abfuhr der vom  Ventil aufgenommenen     Wärme    an Stelle des  fehlenden Schaftkernes übernimmt.  



  Die Zeichnung zeigt schematisch     ein     Ausführungsbeispiel der Zündkerze nach  der Erfindung in     achsialem    Längsschnitt.  



  Auf die Metallbuchse 2 sind die Kegel  hülsen 3 aus Glimmer, die den     Kerzensockel     bildende Hülse 5 mit Aussengewinde, die       Glimmerscheiben    4 und eine dicke Metall  scheibe 6 aufgeschoben. An letzterer ist das  obere Ende der Buchse 2     verfalzt,    vernietet  oder     verstemmt,    wodurch die auf ihr auf  geschobenen Teile 3, 4, 5 und 6 fest in Lage      gehalten werden. Am untern Ende der  Buchse 2 ist der     kegelige    Sitz 8 für den Ven  tilteller 7 vorgesehen. Der Schaft 1 des Ven  tiltellers 7 läuft in Längsrichtung durch die  Buchse 2 hindurch und ist in ihr verschieb  bar.

   Zwischen dem obern Ende der Buchse 2  und dem Halsring 10 des Ventilschaftes 1  ist die Feder 9 eingespannt, die das Bestre  ben hat, den Teller 7 auf seinen Sitz 8 zu  ziehen. Der Schaft 1 ist mit einer oben offe  nen Längsbohrung 11 versehen, deren Wand  oben Öffnungen 12 und unten, am Ventil  telleransatz, Öffnungen 18 aufweist. Das  (nicht dargestellte) Kabel zur Stromzufüh  rung kann unmittelbar an der Scheibe 6 be  festigt  -erden. Es ist jedoch zweckmässiger,  den obern den Kerzenkopf bildenden Teil  der Kerze mit den     Lufteintrittsöffnungen,     wie gezeichnet, durch eine Haube 14 zu  schützen, die mit Öffnungen 1.5 zum Eintritt  der Luft versehen ist und an der Scheibe 6  angeklammert ist.

   Die     Haube    14 trägt den       Schraubstift        1ö    für die Kabelklemme.  



  An einem in Richtung der Ventilachse  verlaufenden Ansatz des Ventiltellers 7 auf  der dem Schaft 1 abgewandten Seite ist die  eine Elektrode 17 angebracht, beispielsweise  angeschweisst. Sie steht mit dem Schraub  stift 16 für die Kabelklemme über die Haube  14, die Scheibe 6, die Feder 9, den Ring 10  und den Schaft. 1 in leitender Verbindung  und ist von der Masse durch die Glimmer  teile 3 und 4 isoliert. Die an die Masse ange  schlossene Elektrode besteht aus dem Stift  18, der radial unten in den Sockel 5 einge  setzt ist.  



  Da das Ventil 7 in Richtung auf den Zy  linder zu öffnet,     überwindet    während des  Saughubes der auf das Ventil wirkende  Aussendruck die Schliesskraft der Feder 9,  und Luft, die sowohl durch die Öffnungen  12 als auch durch das     obere    offene Ende des  Schaftes 1     eintritt,    strömt in der durch Pfeile  angedeuteten Weise aus den Öffnungen 13  und über den Ventilteller 7 nach unten in  den Zylinder hinein. Hierbei streicht sie an  den Elektroden 17 und 18     vorbei    und kühlt  sie. Die während der Zündung und des an-    schliessenden     Verbrennungsvorganges    vom  Ventilsitz aufgenommene Wärme wird von  der Metallbuchse 2 gegen den Kerzenkopf  hin abgeführt.  



  Unten ist in den Sockel 5 der Ring 19  eingesetzt, der somit mit dem Bolzen 2 eine  Kammer 20 begrenzt, in welcher sich der  Ventilteller 7 hin- und herbewegt und durch  die auch die Luft hindurchströmt. Grösse und  Form dieser Kammer haben daher gewisse  Einflüsse auf die Kühlwirkung, und daher  muss     erfahrungsgemäss        festgestellt    werden,  welche Form und Grösse im einzelnen Fall  für das Verhalten der Kerze und des Motors  am günstigsten sind. Dementsprechend wird  dann Form und Grösse des Ringes 19 ge  wählt.  



  Als Werkstoff für eine oder beide Elek  troden, der bei der ständigen Abkühlung  gute     Widerstandsfähigkeit    in mechanischer  und chemischer Hinsicht aufweist,     haben    sich       Kobalt-Chrom-Legierungen    erwiesen, die für       Schnelldrehstähle    Verwendung finden und  beispielsweise unter dem Namen     "Stellit"    be  kannt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündkerze an Brennkraftmaschine, ge kennzeichnet durch ein Ventil, das bei jedem Saughub im Zylinder öffnet und mit einem hohlen Schaft (1) versehen ist, durch den hindurch Aussenluft über den Ventilsitz (8) und über die Elektroden (17, 18) einströmt, und gekennzeichnet fernerhin durch eine Me tallbuchse (2), die vom Ventilsitz (8) zum Kerzenkopf (6) führt, in welcher der hohle Schaft (1) mit seiner zylindrischen Umfläche geführt ist und die die Abfuhr der vom Ven tilsitz aufgenommenen Wärme übernimmt. UNTERANSPRUCHE 1.
    Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (8) für das Tellerventil (7) am untern Ende der Me tallbuchse (2) vorgesehen und die Ventil schliessfeder (9) am äussern, aus der Me tallbuchse herausragenden Ende des Ven tilschaftes angeordnet ist. 2.
    Zündkerze nach Patentanspruch, dadurcb gekennzeichnet, dass die von Masse iso lierte Elektrode (17) an einem Ansatz des Ventils (7) angeordnet ist, der auf der dein Ventilschaft (1) abgewandten Seite des Ventils liegt. 3. Zündkerze nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil in einer Kammer (20) spielt, die einerseits von der Metallbuchse (2), anderseits von einem eingesetzten Ring (19) begrenzt wird. 4.
    Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Elek troden (17, 18) aus der unter dem Namen "Stellit" bekannten Kobalt-Chromlegie- rung bestehen.
CH199278D 1937-04-28 1937-08-27 Zündkerze an Brennkraftmaschine. CH199278A (de)

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