CH199278A - Zündkerze an Brennkraftmaschine. - Google Patents
Zündkerze an Brennkraftmaschine.Info
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Description
Zündkerze an Brennkraftmaschine. Für ein befriedigendes Arbeiten einer Brennkraftmaschine ist es wichtig, dass die Elektroden der Zündkerze nicht auf eine so hohe Temperatur kommen, dass das Öl an ihnen verkohlen kann, weil sonst die Fun kenbildung beeinträchtigt wird. Daher be zweckt die Erfindung, die Elektroden einer Zündkerze bei jedem Saughub im Zylinder von einem Luftstrom bestreichen und auf diese Weise kühlen zu lassen.
Zur Er reichung dieses Zweckes ist die Zündkerze nach der Erfindung mit einem Ventil ver sehen, das bei jedem Saughub im Zylinder öffnet; das Ventil ist mit einem hohlen Schaft versehen, durch den hindurch Aussen luft über den Ventilsitz und über die Elek troden einströmt. Fernerhin weist die Zünd kerze nach der Erfindung eine Metallbuchse auf, die vom Ventilsitz zum Kerzenkopf führt und in welcher der hohle Ventilschaft mit seiner zylindrischen Umfläche geführt ist. Die Metallbuchse übernimmt daher die Abfuhr der vom Ventil aufgenommenen Wärme.
Der hohle Ventilschaft hat den Vorteil, dass er das Ventil leicht macht, sowie dass die Unreinigkeiten der angesaugten Luft nicht an die Führungsflächen des Ventils gelangen. Beide Umstände erhöhen die Empfindlich keit des Ventils. Anderseits bewirkt die hohle Ausbildung des Ventilschaftes eine Verringerung des durch ihn hindurchgehen den Wärmeflusses. Dieser Mangel ist durch das Vorhandensein der erwähnten Metall buchse behoben, welche die Abfuhr der vom Ventil aufgenommenen Wärme an Stelle des fehlenden Schaftkernes übernimmt.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Zündkerze nach der Erfindung in achsialem Längsschnitt.
Auf die Metallbuchse 2 sind die Kegel hülsen 3 aus Glimmer, die den Kerzensockel bildende Hülse 5 mit Aussengewinde, die Glimmerscheiben 4 und eine dicke Metall scheibe 6 aufgeschoben. An letzterer ist das obere Ende der Buchse 2 verfalzt, vernietet oder verstemmt, wodurch die auf ihr auf geschobenen Teile 3, 4, 5 und 6 fest in Lage gehalten werden. Am untern Ende der Buchse 2 ist der kegelige Sitz 8 für den Ven tilteller 7 vorgesehen. Der Schaft 1 des Ven tiltellers 7 läuft in Längsrichtung durch die Buchse 2 hindurch und ist in ihr verschieb bar.
Zwischen dem obern Ende der Buchse 2 und dem Halsring 10 des Ventilschaftes 1 ist die Feder 9 eingespannt, die das Bestre ben hat, den Teller 7 auf seinen Sitz 8 zu ziehen. Der Schaft 1 ist mit einer oben offe nen Längsbohrung 11 versehen, deren Wand oben Öffnungen 12 und unten, am Ventil telleransatz, Öffnungen 18 aufweist. Das (nicht dargestellte) Kabel zur Stromzufüh rung kann unmittelbar an der Scheibe 6 be festigt -erden. Es ist jedoch zweckmässiger, den obern den Kerzenkopf bildenden Teil der Kerze mit den Lufteintrittsöffnungen, wie gezeichnet, durch eine Haube 14 zu schützen, die mit Öffnungen 1.5 zum Eintritt der Luft versehen ist und an der Scheibe 6 angeklammert ist.
Die Haube 14 trägt den Schraubstift 1ö für die Kabelklemme.
An einem in Richtung der Ventilachse verlaufenden Ansatz des Ventiltellers 7 auf der dem Schaft 1 abgewandten Seite ist die eine Elektrode 17 angebracht, beispielsweise angeschweisst. Sie steht mit dem Schraub stift 16 für die Kabelklemme über die Haube 14, die Scheibe 6, die Feder 9, den Ring 10 und den Schaft. 1 in leitender Verbindung und ist von der Masse durch die Glimmer teile 3 und 4 isoliert. Die an die Masse ange schlossene Elektrode besteht aus dem Stift 18, der radial unten in den Sockel 5 einge setzt ist.
Da das Ventil 7 in Richtung auf den Zy linder zu öffnet, überwindet während des Saughubes der auf das Ventil wirkende Aussendruck die Schliesskraft der Feder 9, und Luft, die sowohl durch die Öffnungen 12 als auch durch das obere offene Ende des Schaftes 1 eintritt, strömt in der durch Pfeile angedeuteten Weise aus den Öffnungen 13 und über den Ventilteller 7 nach unten in den Zylinder hinein. Hierbei streicht sie an den Elektroden 17 und 18 vorbei und kühlt sie. Die während der Zündung und des an- schliessenden Verbrennungsvorganges vom Ventilsitz aufgenommene Wärme wird von der Metallbuchse 2 gegen den Kerzenkopf hin abgeführt.
Unten ist in den Sockel 5 der Ring 19 eingesetzt, der somit mit dem Bolzen 2 eine Kammer 20 begrenzt, in welcher sich der Ventilteller 7 hin- und herbewegt und durch die auch die Luft hindurchströmt. Grösse und Form dieser Kammer haben daher gewisse Einflüsse auf die Kühlwirkung, und daher muss erfahrungsgemäss festgestellt werden, welche Form und Grösse im einzelnen Fall für das Verhalten der Kerze und des Motors am günstigsten sind. Dementsprechend wird dann Form und Grösse des Ringes 19 ge wählt.
Als Werkstoff für eine oder beide Elek troden, der bei der ständigen Abkühlung gute Widerstandsfähigkeit in mechanischer und chemischer Hinsicht aufweist, haben sich Kobalt-Chrom-Legierungen erwiesen, die für Schnelldrehstähle Verwendung finden und beispielsweise unter dem Namen "Stellit" be kannt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündkerze an Brennkraftmaschine, ge kennzeichnet durch ein Ventil, das bei jedem Saughub im Zylinder öffnet und mit einem hohlen Schaft (1) versehen ist, durch den hindurch Aussenluft über den Ventilsitz (8) und über die Elektroden (17, 18) einströmt, und gekennzeichnet fernerhin durch eine Me tallbuchse (2), die vom Ventilsitz (8) zum Kerzenkopf (6) führt, in welcher der hohle Schaft (1) mit seiner zylindrischen Umfläche geführt ist und die die Abfuhr der vom Ven tilsitz aufgenommenen Wärme übernimmt. UNTERANSPRUCHE 1.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (8) für das Tellerventil (7) am untern Ende der Me tallbuchse (2) vorgesehen und die Ventil schliessfeder (9) am äussern, aus der Me tallbuchse herausragenden Ende des Ven tilschaftes angeordnet ist. 2.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurcb gekennzeichnet, dass die von Masse iso lierte Elektrode (17) an einem Ansatz des Ventils (7) angeordnet ist, der auf der dein Ventilschaft (1) abgewandten Seite des Ventils liegt. 3. Zündkerze nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil in einer Kammer (20) spielt, die einerseits von der Metallbuchse (2), anderseits von einem eingesetzten Ring (19) begrenzt wird. 4.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Elek troden (17, 18) aus der unter dem Namen "Stellit" bekannten Kobalt-Chromlegie- rung bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT199278X | 1937-04-28 |
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| CH199278A true CH199278A (de) | 1938-08-15 |
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ID=11162407
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|---|---|---|---|
| CH199278D CH199278A (de) | 1937-04-28 | 1937-08-27 | Zündkerze an Brennkraftmaschine. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH199278A (de) |
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1937
- 1937-08-27 CH CH199278D patent/CH199278A/de unknown
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