Automatische Gespräehszettelausfertigungsrorriehtung. Die Erfindung bezieht sich auf automa tische Gesprächszettelausfertigungsvorrich- tungen in Fernmeldeamtsanlagen, z. B. Tele- phon- und Telegraphenamtsanlagen, welche Vorrichtungen in zum voraus bestimmter Reihenfolge eine Anzahl Angaben über Ver bindungen zwischen Teilnehmerstationen in Fernmeldeanlagen registrieren, beispielsweise die Nummern der rufenden und gerufenen Teilnehmer, die für eine Verbindung zu ver rechnende Gebühr und die Verbindungs dauer.
Unter "automatischen Gesprächszettel- ausfertigungsvorrichtungen" sind dabei auch Vorrichtungen zu verstehen, bei welchen die Registrierungen statt auf Zetteln auf einem kontinuierlichen Streifen vorgenom men werden.
Die Erfindung bezweckt die .Schaffung von Mitteln für eine zuverlässige gegen seitige Steuerung zwischen einer automa tischen Gesprächsz@ettelaus.fertigungsmaschine und einem während der Dauer der Registrie rung der Verbindung angeschlossenen Strom kreis der Fernmelidearn-bsanlage. Die erfindungsgemässe Vorrichtung, wel che in einer zum voraus bestimmten Reihen folge eine Anzahl Angaben über die von Teilnehmerstationen hergestellten Verbindun gen registriert, ist dadurch gekennzeichnet,
dass sie mit einer Signalisierausrüstung ver sehen ist, welche bestimmt ist, Signale nach einem angeschlossenen Fernmeldestromkreis zu übermitteln, sobald die Vorrichtung bereit ist, der Reihe nach jeden Abschnitt einer jeden,der genannten Angaben zu -empfangen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ausfiüihrlich beschrie ben. Der allgemeine Aufbau der Druckein- richtung entspricht demjenigen der Druck- einriehtung,des Patentes Nr. 193477.
Wie dort ist der Dmuckex mit einem festen Typenrad zum Drucken einer unver änderlichen Amtskennziffer und einem durch Ziffernimpulse einstellbaren zweiten Typen rad versehen.
Die durch jede Impulsreihe im zweiten Typenrad eingestellte Ziffer wird abge- druckt, der Streifen weitergeschoben, und das Typenrad vor dem Empfang der nächsten Ziffer in die Ausgangsstellung zurück- geführt.
Beim nachstehend beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel werden jedoch das Datum, die Tageszeit und die laufende Nummer des Gesprächszettels in etwas verschiedener Weise zum Abdruck gebracht.
@Sobald eine Verbin dung zustande kommt, werden in jedem möglichen Falle drei einem Dreiminuten gespräch entsprechende Löcher in den @Strei- fen gestanzt. Dabei kann die Folgeschalter welle SS beim Stanzen eines jeden Loches verschiedene Stellungen einnehmen und den Abdruck der Tageszeitangabe beim .Stanzen des ersten Loches vornehmen, den Abdruck des Datums beim ,
Stanzen des zweiten Loches und den Abdruck der laufenden Nummer beim Stanzendes dritten Loches.
Die Druckeinrichtung ist ferner so ein gerichtet, @dal3 nach Ablauf eines zum voraus bestimmten Zeitabschnittes nach Gesprächs- beginn ein oder mehrere Zeichen zurück gesendet werden, um bespielsweise dem ru fenden Teilnehmer den nahenden Ablauf der derzeitigen Gesprächseinheit oder die kom mende Auflösung der Verbindung zu melden oder diese einzuleiten.
Ferner können zeitlich bestimmte Zeichen ausgesendet werden, die die Abgabe eines den Beginn einer weiteren zu verrechnenden Gebühreneinheit, beispiels- weise einer zusätzlichen Dreiminuteneinheit, anzeigenden Zeichens bewirken.
Die Druckeinrichtung ist für den An schluss an einen Fernverbindungsstromkreis bestimmt und dient zur Ausfertigung von Gesprächszetteln für jede über diesen Strom kreis verlaufende Fernverbindung.
Der vollständig ausgefertigte Gesprächs- zettel enthält die folgenden Angaben: 1. Die Nummer des gerufenen Teil nehmers, die aus einer unveränderlichen Amtskennummer mit höchstens zwei Ziffern und aus höchstens sieben weiteren Ziffern besteht.
2. Die zu verrechnende Gebühr, die höchstens vier Ziffern umfaB:t. 3. Die aus höchstens sechs Ziffern be- stehende Nummer des rufenden Teilnehmers.
4. Das Datum, welches die Monats- und die Tagesangabe enthält, und die Tageszeit mit der Stundenangabe und der in Abs@tän- .den von fünf Minuten erfolgenden Minuten angabe.
5. Die laufende Nummer des Gesprächs zettels und eine Kennmarke der Druck- einrichtung.
ö. Gestanzte Löcher, die die Dauer der Verbindung angeben, und zwar ein Loch für jede Minute. Dabei werden die ersten drei Minuten durch Stanzen von drei Löchern beim Antworten des gerufenen Teil nehmers aufgezeichnet.
<I>Kurze</I> Beschreibung <I>der</I> Arbeitsweise <I>der</I> Druckeinrichtung. Der die Zahlen und die Stanzlöcher auf nehmende Papierstreifen wird bei jedem ein zelnen Arbeitsvorgang um einen Schritt wei- tergeschaltet.
Ein normal ausgefüllter Gesprächszettel ist nach sechsunddreifg Schritten aus- gefertigt: In der Stellung 1 wird die Amtskenn- nummer und -die erste Ziffer der Nummer des gewünschten Teilnehmers gedruckt.
In der Stellung 2 die zweite Ziffer, und so weiter.
In der Stellung 7 die siebente oder letzte Ziffer.
Der Zettel gelangt in die Stellung $, macht hierauf zwei weitere Schritte, wobei jeweils ein waagrechter Strich gedruckt wird, und erreicht die Stellung 10.
In der Stellung 10 wird die erste Ziffer der Gebühr gedruckt, und so weiter.
In der Stellung 13 wird die vierte oder letzte Ziffer der Gebühr gedruckt.
Wenn der Zettel -die Stellung 14 erreicht, so führt er automatisch zwei weitere Schritte aus, wobei jedesmal ein waagrechter Strich ge- druckt; wird, und gelangt 4aoh der Stellung 16.
In der Stellung 16 wird die erste Ziffer der Nummer des rufenden Teilnehmers ge- druckt, und so weiter. In der Stellung 21 wird die sechste oder letzte Ziffer der Nummer des rufenden Teil- nelimers .gedruckt, und der Gesprächszettel bewegt sich nach (der Stellung 22.
In dieser Stellung wird ein ,Stromkreis geschlossen, ider die Druckeinrichtung auf Empfangsbereitschaft für idie Meldung der Beantwortung .des Anrufes durch den ge rufenen Teilnehmer umschaltet.
Sobald der diesen Zustand meldende Im puls empfangen. worden, ist, wird das. Datum gedruckt und gleichzeitig .das erste Minuten loch gestanzt, und der Gesprächszettel be wegt sich in die :Stellung 2,3. In dieser wird die Druckeinrichtung für den Abdruck der Tageszeit und das Stanzen des zweiten Mi nutenloches umgeschaltet. Dies erfolgt auto matisch und der Gesprächszettel bewegt sich nach derStellung 24.
In dieser Stellung wird die Druckeinrichtung wieder umgeschaltet, um die laufende Nummer und die Kenn- marke der Druckeinrichtung zu drucken und das dritte Minutenloch zu stanzen. Beide Vorgänge spielen sich automatisch ab und der Gesprächszettel bewegt sich nach der Stellung 25. Dar Druckmechanismus für die laufende Nummer wird jedesmal durch den Druckmechanismus für das Datum um eine Einheit weitergeschaltet.
In der Stellung 25 wird die Druckeinrich- tung einanal mehr umgeschaltet und ist nun für den Empfang weiterer ,Stanzimpulse zur Aufzeichnung zusätzlicher Zeiteinheiten -be reit. Ein Gesprächszettel normaler hänge kann ausser den ersten, drei Minuten weitere elf Zeiteinheiten aufnehmen, bevor der Zettel ,die Stellung 36 erreicht.
Falls; die Verbindung länger als 14 Mi nuten dauert, wird der Zettel ohne Ein- scltränrkung .Schritt um Schritt zur Auf nahme der weiteren Zeiteinheiten verlängert.
Am Ende der Verbindung wird über einen Leiter von der Verbindungsleitung eine Erde angelegt, wodurch :der Zettel in die Stellung 86 weitergeschaltet wird, falls er bisher noch nicht dorthin gelangt ist. Hier auf kommt -der Abschneidmeahanismus- zur Wirkung, ,der Zettel wird abgetrennt und ausgeworfen. Hierauf kehrt die Druckein richtung in die Ruhestellung zurück.
Während dieser Vorgänge gibt !die Druek- einriclltung die von der Relais- und .Schalter- gruppe der Fernverbindungsleitung, der sie zugeordnet ist, benötigten. folgenden Zeichen ab: a) Eine Batteriespannung über einen ersten Draht, wenn die Druckeinrichtung für die Ausfertigung eines Gesprächszettels bereit ist.
b) Eine Erde über einen zweiten Draht, wenn eine Ziffer erwartet wird.
c) -Eine Erde über einen .dritten Draht, um die Bereitschaft der Druckeinrichtung für den Empfang einer jeden weiteren: Ziffer und eines, jeden weiteren Stanzsignals zu melden. Diese Erde wird abgeschaltet, so bald der Mechanismus i@n Tätigkeit getre- ten ist.
d) Eine Erde, die nach Wunsch nach 5, 8 oder 11 Minuten nach der Antwort des gerufenen Teilnehmers über einen Draht an gelegt wird, um die zwangsweise Auflösung der Verbindung nach 6, 9 oder 12 Minuten zu bewirken.
Der Gesprächszetteldrucker besitzt: <I>a)</I> Eine Hauptnockenwelle MCS, .die die Nockenscheiben für die Betätigung der ver schiedenen. Teile trägt, welche Nocken- scheiben,der Reihe nach mit MCS gekuppelt werden.
b) Eine Schaltwelle SS, welche die Kupp lung der Nockenscheiben steuert. Sie besitzt sieben Stellungen. Die entsprechende Welle 22 der im Patent Nr. 193477 beschriebenen Vorrichtung besitzt nur fünf Stellungen.
c) Eine Zählwelle CS, welche für jede Umdrehung von MCS bis zur Stellung 36 um. einenSchritt weitergeschaltet wird und die Arbeitsweise von SS entsprechend der Anzahl Schritte des Gesprächszettels steuert. Diese Welle besitzt sechsundidreissig Stellungen.
Es sind folgende Nockenseb.eiben vor handen:
EMI0004.0001
1. <SEP> Papier- <SEP> und <SEP> Farbbandvorschubscheibe <SEP> Dauernd <SEP> gekuppelt
<tb> 2. <SEP> Zifferndruckscheibe <SEP> Gekuppelt <SEP> in <SEP> Stellung <SEP> 1 <SEP> von <SEP> SS
<tb> 3. <SEP> Typenradrückstellscheibe <SEP> <B>11 <SEP> </B> <SEP> 1 <SEP> <B>91</B>
<tb> 4. <SEP> Datumdruckscheibe <SEP> 2 <SEP> " <SEP> "
<tb> 5, <SEP> Tageszeitdruckscheibe <SEP> 3 <SEP> " <SEP> "
<tb> 6. <SEP> Lauf <SEP> nummerdruckscheibe <SEP> <B>11</B> <SEP> 4 <SEP> " <SEP> "
<tb> 7. <SEP> Stanzscheibe <SEP> " <SEP> Stellungen <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> von <SEP> SAS
<tb> B. <SEP> Abschneidscheibe <SEP> " <SEP> Stellung <SEP> 7 <SEP> von <SEP> SS
<tb> 9. <SEP> Schrittzählschei;be <SEP> Ständig <SEP> gekuppelt.
Die Abschneidscheibe betätigt auch den Auswurfmechanismus und treibt die Zähl welle aus der Stellung 36 nach der Stellung 1.
Die Schaltwelle SS macht für jeden Zettel eine ganze Umdrehung. Sie wird durch eine Feder angetrieben, die durch die Zählwelle aufgezogen wird, die ebenfalls eine Um drehung ausführt. Der Übergang von SS aus einer Stellung in die nächste erfolgt mittelst eines Sperradmeehanismus, der durch einen Magneten<B>EM</B> gesteuert wird. CS und 8 tragen eine Anzahl Folgeschalterkontakt- scheiben, die die verschiedenen Stromkreise steuern.
Die Hauptnockenwelle MCS wird von einer dauernd laufenden Welle über eine Wihplung angetrieben, welche aus zwei Zahn rädern besteht,, von denen das eine als dünne biegsame Zahnscheibe ausgebildet ist, die durch Wegdrücken ihres Randes an der Ein griffstelle durch ein durch den Magneten CM gesteuertes Organ ausser Eingriff gebracht werden kann. Die Welle MCS ist mit einer mit Einschnitten versehenen Haltescheibe SD versehen, in welche ein vom Anker von CM getragener Arm eingreifen und die Welle in der richtigen Stellung halten kann, wobei zwecks Vermeidung von harten Schlägen Dämpfungsfedern vorgesehen sind.
Brems organe werden bei der nachgiebigen Kupp lung nicht verwendet.
Die Welle MCS ist ferner mit einer Kon taktscheibe CC (Zentrierungsscheibe) und einer Kontaktscheibe RI (zur Abgabe rück wärtiger Impulse) versehen. CS wird von MCS mittelst eines Sperradgetriebes RW an getrieben, wobei die Antriebsklinke bei jeder Umdrehung von MCS durch die dauernd mit dieser Welle verbundene Scheibe 9 nur einen einzigen Hub macht, und da der sechsund- dreissigste Zahn von RW fehlt, wird sie durch die Scheibe 9 nur während fünfund dreissig Schritten angetrieben.
Zur Ausfüh rung des sechsunddreissigsten Schrittes wird sie durch einen doppelt solangen Vorschub schlag einer mit der Absehneidescheibe 8 verbundenen Klinke angetrieben.
Die Magnete<I>EM</I> und<I>CM</I> werden durch Folges.chalterkontaktschei,ben der Wellen CS und SS gesteuert.
Der Magnet DPM des Zifferndruckers DP empfängt die Zahlenimpulse von der Fernleitung über den Draht 1. Er ist mit einem Arbeitsstellungskontakt TW versehen, der den Draht 2 erdet. Neben dem Ziffernrad ist eine feste Amtskennziffert;ype angebracht, die zusammen mit der ersten Ziffer zum Ab druck gebracht und dann durch eine auf der Welle CS angeordnete Nockenscheibe PDC ausgekuppelt wird.
Die Kupplungsimpulse werden über den Draht 3 empfangen. Über die Drähte 4 und 5 werden rückwärtige Zeichen an die Fern leitungsausrüstung abgegeben. Wenn die Fernleitung nicht besetzt ist, so ist der Draht 6 normalerweise geerdet. Wenn die Druck einrichtung zum Drucken eines Zettels bereit ist, so ist der Draht 7 mit einer Batterie ver bunden. Über den Draht 8 wird ein Alarm zeichen abgegeben, falls die Druckeinricb- tung sich in gebrauchsunfähigem Zustand be findet.
Der Draht 9 ist mit der Einrichtung zur Ausführung der regelmässigen Über wachungsprüfung verbunden und dient zur Betätigung des Magnetes<I>DM</I> durch diese Einrichtung, welcher Magnet eine Ab- lenkungseinrichtung betätigt, durch die die bei der Prüfung ausgefertigten Zettel oder leere Zettel in einen besonderen Auswurf kanal geleitet werden. Über den Draht 10 wird die Fernleitung nach 5, 8 oder 11 Mi nuten nach Beginn der Verbindung geerdet.
Über die Drähte 11 und 12 sind die Magnete MDP und HINP mit der Hauptuhr verbun den. Über die Tasten RSK1 und RSK2 können sie mit dem Draht 13 verbunden werden, über welchen sie besondere Impulse empfangen können, durch die sie, falls dies erforderlich sein sollte, in die richtige Stel lung gebracht werden können.
Die Kontakte FTK werden durch Öffnen des Papierkanals beim Einsetzen einer neuen Papierrolle betätigt und bewirken, dass die Druckeinrichtung zuerst einen leeren Zettel ausfertigt, so dass der nächste normal aus gefertigte Zettel die richtige Länge erhält. Die Kontakte EPIK werden betätigt, sobald die Paplerrolle aufgehraucht ist.
Die mechanisch gesperrten Kontakte DHK dienen zur Ausfertigung von Zetteln, die nur das Datum, die Tageszeit und die laufende Nummer tragen und zu Prüf zwecken dienen.
Der Kontakt BC ist nur dann geschlossen, wenn sich die Druckeinrichtung auf der Bucht in der richtigen Lage befindet, und befestigt ist, in welchem Falle der Druck einrichtungsstromkreis mit einer Batterie verbunden ist.
Der Magnet DM dient, wie bereits er wähnt, zur Betätigung einer Ablenkungsvor richtung für den Auswurf leerer Zettel oder von Prüfzetteln. Dieser kann, wie in der Fig. 1 des Patentes Nr. 193477 dargestellt, ausgeführt sein, wobei jedoch der Ablenker durch den Anker des Magnetes<I>DM</I> anstatt durch den Registriermechanismus betätigt wird. Ausführliche Beschreibung <I>der</I> Arbeitsaveise <I>der</I> Druckeinrichtung.
Wenn die Druckeinrichtung frei ist, dann ist der Draht 7 über den Ruhekontakt des Schlüssels<I>EPIK,</I> die Folgeschalterkontakt- scheibe CS4, die sich in Stellung 1 befindet (nachstehend mit C84 1.1 bezeichnet), Folge- sehalterseheibe SS6 1.1 und einem Wider stand mit Batterie verbunden. In den Stellun gen 1 bis 7 der Zählwelle CS ist der Draht 4 über den Kontakt 1/7 der Scheibe C81 (nachstehend mit C81 1(7 bezeichnet)
und der Draht 5 über C84 1/7 und den Kontakt R1 geerdet, woduirch angezeigt wixd, dass die Gesprächszettelausfertigungsmaschine für den: Empfang von Ziffernimpulsen bereit isst.
Sobald die Fernleitung beim Herstellen einer Verbindung mit der Druckeinrichtung verbunden wird, wird die Erde in der Fern leitungsausrüstung vom Draht 6 abgeschaltet.
Die über den Draht 1 empfangenen Ziffernimpulse betätigen den Magnet DPM. Sobald das Typenrad von DP die Ruhe stellung verlassen hat, wird an den Kontakten TW eine Erde an den Draht 2 angelegt. Am Ende des der ersten Ziffer entsprechenden Impulszuges wird diese Erde in der Fern leitungsausrüstung Erde an den Draht 3 an gelegt und erregt über<B>881</B> 1/5 und 8S2 1 den Magneten CM.
MCS dreht und treibt die Zifferndruck scheibe 1 und die Typenradrückstellscheibe 3. Die erste Ziffer wird zusammen mit der festen Amtskennummer abgedruckt und das Typenrad wird dann in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
Nach dem Druckvorgang werden der Pa pierstreifen und das -Farbband unter der Steuerung durch die Nockenscheibe 3 um einen Schritt vorgeschoben.
Am Anfang der Drehung von MCS wird der Kontakt von<I>CC</I> geschlossen, so dass<I>CM</I> erregt bleibt, bis MCS nahezu eine voll ständige Umdrehung gemacht hat. Wenn der Kontakt von<I>CC</I> öffnet, bleibt MCS ge kuppelt, da der Anker von CM mechanisch in der angezogenen Stellung gehalten wird, und zwar durch die Scheibe SD. Wenn die Rolle im Einschnitt der Scheibe SD ruht, befindet sich MCS genau in der Ruhe stellung.
Während der Drehung von MCS wird am Kontakt von BI die Erde vom Draht 5 ab- geschaltet. Dieser Kontakt wird jedoch wieder geschlossen, sobald das Ziffernrad zu rückgestellt ist, und zwar kurz vor Been digung der Umdrehung von MCS. Die über diesen Draht gegebene Erde wird in der Fernleitungsausrüstung dazu benutzt, die Bereitschaft der automatischen Gesprächs- zettelausfe:rtigunbsmaschine zum Registrie ren der nächsten Ziffer anzuzeigen.
Die normale Geschwindigkeit der Nocken welle entspricht einer Umdrehung in 246 Millisekunden bei einer Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle von 57,5 Umdrehungen pro 3linute bezw. einer Umdrehung in 1043,6 3lillisekunden und einem Übersetzungsver hältnis 4,24:1 zwischen den Wellen. Bei der höchsten Greschwindigkeit führt die Welle MCS eine Umdrehung in 197 Dlillisekunden und bei der niedrigsten Geschwindigkeit eine Umdrehung in 295 Millisekunden aus.
Der Druckvorgang einer jeden Ziffer er fordert eine Umdrehung der Nockenwelle von 70 Grad und die Rückstellung des Ziffern rades, welche unmittelbar darauf stattfindet, erfordert eine Umdrehung von 190 Grad. 10 Grad nachher wird das Ziffernrad durch das Rückstellglied freigegeben, so dass der Zifferndrucker für den Empfang des ersten Impulses der nächsten Ziffer bereit ist.
Der durch die Druckeinrichtung benötigte maximale Zeitabschnitt zwischen dem Druck impuls und dem ersten Impuls der nächsten Ziffer, welcher der niedrigsten Geschwindig- keit der Antriebswelle entspricht, hat dann die Dauer von 240 Millisekunden einsehlieB- lieh der Arbeitszeit des Kupplungsmagnetes.
Der durch den Kontakt von R1 aus gesandte rückwärtige Impuls wird dann ab gegeben, renn die Nockenwelle sich um 270 Grad gedreht hat.
CS befindet sich nun in der Stellung 2 und die feste Amtskennummer ist durch die Nockenscheibe PDC ausgekuppelt worden, und wird nach dem letzten Druckvorgang 1, also nach der Stellung 21, langsam durch die Scheibe PDC zurückgestellt.
Bei CS4 1.1 wird die für die Belegung der Fernleitung dienende Erde vom Draht 7 abgeschaltet. Über CS'4 2/36 und den Ruhe kontakt von<I>DM</I> wird eine Erde an den Draht 8 angelegt. Diese Erde bewirkt die Abgabe eines Alarmsignals, falls die Druck einrichtung nach dem Abtrennungssignal nicht in ihre Ausgangsstellung zurück kehren sollte.
In Stellung 2 von CSY bleibt die Erde am Draht 4 angeschaltet und wird wiederum mit dem Draht 5 verbunden, sobald MCb' in der Ruhestellung anhält.
Eine zweite Impulsreihe für die zweite Ziffer hat die gleiche Wirkung wie die erste. Während der Umdrehung von MCS wird die Erde am Kontakt von B1 wiederum vom Draht 5 abgeschaltet.
CS erreicht die Stellung 3. Zur vollstän digen Aufzeichnung der Nummer des ge rufenen Teilnehmers wiederholen sich .die gleichen Vorgänge in den Stellungen 4 bis 7.
Wenn diese Nummer weniger als sieben Stellen besitzt, so werden alle fehlenden Ziffern durch Erde arn Draht 3 ersetzt, welche solange angeschlossen bleibt, bis CS in der Stellung 8 anlangt. Diese Erde wird durch die Fernleitungsausrüstung gesteuert, und zwar durch ein Relais, das am Draht 4 liegt, welcher bei CSl bis in die Stellung 7 geerdet ist.
Der Durchgang findet bei jeder Umdrehung von MCS statt, doch kommt nur ein waagrechter Strich zum Abdruck und keine Ziffer, da sich das Typenrad in der Ruhestellung befindet.
CS befindet sich nun in der Stellung 8, in welcher folgender Stromkreis geschlossen ist: Batterie,<I>CM,</I> SS2 1, SSl 1/5, CSI 8/9, Erde.<I>CM</I> zieht auf und MCS macht eine erste Umdrehung und bringt einen ersten Strich zum Abdruck. Der erwähnte Strom kreis bleibt in der Stellung 9 von CS ge schlossen und MCS dreht weiter und bringt einen zweiten Strich zum Abdruck.
Da in den Stellungen 8 und 9 von CS keine Impulse erwartet werden, wird hei CSl und CS'4 die Erde von den Drähten 4 und 5 abgetrennt.
Sobald CS sich in der Stellung 10 befin det, ist die Erde über CS1 10/13 und CS4 10/13 wiederum mit den Drähten 4 und 5 verbunden, um anzuzeigen, dass die automa tische Gesprächszettelmaschine zum Emp fangen der Gebührenziffern bereit ist. Hier auf werden zwecks Aufzeichnung der Ge bühr Impulse in der genau gleichen Weise empfangen wie bei der Nummer des gerufenen Teilnehmers, wobei für jede fehlende Ziffer eine Erde angelegt wird, durch die an Stelle der fehlenden Ziffer ein Strich gedruckt wird.
Da höchstens vier Ziffern gedruckt wer den müssen, befindet sich CS nach dem letzten Druckvorgang in der Stellung 14, von welcher an MCS zwei weitere Um drehungen macht und genau wie von der Stellung 8 von CS an zwei Striche drückt, und die Erde wird von den Drähten 4 und 5 abgeschaltet.
CS ist nun in der Stellung 16, in welcher die Erde wiederum über C81 16/21 und C84 16/21 mit den Drähten 4 und 5 verbunden ist, um anzuzeigen, dass die automatische Gesprächszettelmaschine zum Aufzeichnen der Nummer des rufenden Teilnehmers bereit ist, die in genau gleicher Weise registriert wird, worauf C"\ in die Stellung 22 gelangt.
In dieser Stellung wird, da keine Ziffern mehr erwartet werden, die Erde von den Drähten 4 und 5 abgeschaltet und der fol gende Stromkreis geschlossen: Batterie, EM, Ruhekontakt von CM, der geschlossen ist, da 1ICS stillsteht, SS4 1.2.3.4.5.6.7., SS3 1, CS3 22, Erde.
<I>EM</I> zieht auf und SS dreht unter der Wirkung seiner Uhrfeder. Sowie diese Welle zu drehen beginnt, wird der Kontakt von S84 geöffnet;<I>EM</I> fällt ab, so dass SS in der Stellung 2 anhält, in welcher die Ziffer diuckscheibe 2 und die Rückstellscheibe 3 unwirksam werden; die Datumdruckscheibe 4 und die Stanzscheibe 7 werden gekuppelt.
Wenn SS seine Drehbewegung beendet hat, wird über S86 2 und 2/5 und CS3 22 eine Erde an den Draht 5 angelegt. Die Erde zeigt an, dass die Druckeinrichtung für den Empfang der der Antwort des rufenden Teil nehmers und der ersten Zeiteinheit entspre- chenden Impulse bereit ist. Diese Impulse werden über den Draht 3 empfangen. CM zieht auf, MCS führt eine Umdrehung aus, das Datum wird gedruckt und es wird ein Loch gestanzt.
CS ist nun in der Stellung 23. Sobald 1tICS angehalten hat, wird<I>EM</I> über den Kontakt von CM, S84 2;.2, C88 2r3. erregt. Sb" bewegt sich in die Stellung 3. Die Datum- druckscheibe 4 wird ausgekuppelt und die Tageszeitdruckscheibe 5 wird eingekuppelt. Die Stanzscheibe 7 bleibt eingekuppelt.
Bei 8S6 und CS2 wird die Erde vom Draht 5 abgetrennt.
In der Stellung 3 von SS wird CM über 8S2 3.3, CS2 23 erregt: MCS macht eine Um drehung und bewirkt das Drucken der Tages zeit und das Stanzen des zweiten Loches.
CS ist in der Stellung 24, in welcher<I>EM</I> wiederum über den Kontakt von CM, 8S4 3, 8.S'3 3 und CS3 24 erregt wird.
SS geht in die Stellung 4, in welcher die Täg.eszeitdruckscheibe ausgekuppelt wird und ,die Laufnummerdruckseheibe 6 gekuppelt wird. Die,Stanzscheibe 7 bleibt eingekuppelt.
CM wird über SS2i 4, SS1 4 und CSl 24 wieder erregt und, 1VICS führt :eine Umdre hung aus. Die Laufnummer wird gedruckt und das eine volle Dreiminuteneinheit kenn zeichnende dritte Loch wird gestanzt.
CS ist nun in der Stellung 25 und EM wird üb er ,den Kontakt von CM, SS4 4.4 und CS3 2,5 wieder erregt. SS geht nach der Stellung 5, in welcher nur noch die Stanz- scheibe 7 eingekuppelt ist.
Über S86 5 und CS3 215/3i6 wird wieder eine Erde an,den Draht 5 gelegt, die anzeigt, dass die Druckeinrichtung zum Empfangen eines die vierte Minute bezeichnenden wei teren Impulses bereit ist.
Jeder über den Draht .3 ankommende Impuls hat zur Folge, ,dass MCS eine weitere Umdrehung ausführt, was das Stanzen eines- Loches, den Vorschub des Zettels um einen Schritt und das Aus senden eines rückwärtigen Impulses über .denn Draht 5 bewirkt. Jedes:
mal geht CS um einen Schritt bis in die .Stellung 36 weiter, in welcher die von MCS angetriebene Betäti- gungsklinke im Zahnrad auf eine Zahnlücke trifft, doch wird das Papier ohne Ein schränkung weiter vorgeschoben, und die Schritte werden nicht mehr gezählt.
In den .Stellungen 28, 31 und 34 von CS wird den mit dem Draht 10 verbundenen Klemmen eine Erde angelegt, um einen rück- wärtigen Zeitimpuls auszusenden, durch den die Auflösung bewirkt wird. Falls der Draht 10 mit der ersten Klemme verbunden ist, wird die Erde in der Stellung 2.8, die einer Ver bindungsdauer von fünf Minuten entspricht, angelegt.
Die beiden andern Stellungen ent sprechen eileer Verbindungsdauer von 8 bezw. 11 Minuten. In der Fernleitungsausrüstung ,verden diese Impulse zum Vorbereiten der Auflösung der Verbindung nach 6, 9 oder 12 Minuten benützt.
Am Ende der Verbindung wird in der Fernleitungsausrüstung eine Erde an den Draht 6 angelegt. Je nach dem Zeitpunkt der Auflösung sind verschiedene Fälle zu betrachten.
Im Falle einer vorzeitigen Aufgabe der Verbindung tritt die Auflösung ein, wenn sich CS in den Stellungen 2 bis 2:1 befindet. Falls der Anruf nicht beantwortet wird, be- findet sich CS in .der Stellung 22. In den ge wöhnlichen Fällen, das heisst bei Verbindun gen von normaler Dauer, befindet sich CS in der Stellung 25 oder in einer höheren Stel lung, aber noch nicht in der Stellung 36.
Für lange .dauernde Verbindungen befindet sich CS in der Stellung 36 und der Ge sprächszettel fällt länger als üblich aus.
Im Falle der vorzeitigen Verbindungs aufgabe wind EM aufeinanderfolgend über den Kontakt<I>von CM;</I> SS4 1.2:3.4.5 und 1j4; DHK; CS5 <B><U>9/7,</U></B> 10/l3, 16/22; FZ'K und über Draht 6 erregt, so dass SS in die Stellung 6 gelangt, wo keine Scheibe ge kuppelt ist.
In der Stellung 6 von SS ist der Strom kreis von CH über SS2 6.6, (S2 1/35 ge schlossen, so dass MCS ohne Unterbruch dreht, bis CS in der Stellung 3.6 anlangt.
In der Stellung 36 von CS ist der Strom kreis von<I>EM</I> über den Kontakt von<I>CM,</I> SS4 6, ss3 6, CS2 3,6 geschlossen. SS geht in die Stellung 7, in welcher die Abschneid- scheibe 8 gekuppelt ist.
Der Stromkreis von <I>CM</I> ist nun über SS2 7.7 und C82 36 ge schlossen. MCS dreht, der Zettel wird ab getrennt und der Abschneidmechanismus treibt ferner eine Rolle zum Auswerfen des Zettels an und erteilt der Antriebsklinke von RIF einen doppelt so langen Vorschubschlag, um CS aus der ,
Stellung 3i6 in die Anfangs stellung 1 zu drehen.
Die Erde am Draht 8 bleibt über S85 2/7 angeschlossen.
In der Stellung 1 von CS ist der Strom kreis<I>von EM</I> über den Kontakt von<I>CM,</I> SS4 7, SS3 7 und CS2 1/35 geschlossen. SS dreht und ;kommt in der Anfangsstellung 1 an.
Nun befindet sich alles in der Ruhe- stellung, und die Druckeinrichtung ist zur Ausfertigung eines weiteren Zettels bereit. Ferner ist Batterie mit dem Draht 7 ver bunden, und zwar über SS6 1.1, CS4 1.1 und den normalerweise geschlossenen Kon takt von EPK. Die Erde des Drahtes 8 ist bei CS4 und SS5 abgeschaltet.
Wenn ein Anruf nicht beantwortet wird, befindet sich CS in der Stellung 22, wenn die Verbindung aufgelöst wird. Die oben er wähnten Vorgänge finden nun statt, @vobei SS zuerst aus der Stellung 2 in die Stellung 6 geht.
Bei normaler Verbindung wird das Auf- lösesiLynal empfangen, nachdem die Druck einrichtung den ersten die erste Zeiteinheit kennzeichnenden Impuls empfangen hat. CS liegt in einer der Stellungen 2.2 bis 36.
Es kann vorkommen, dass das Auflöse signal gerade sehr kurze Zeit nach einem Anreizsignal empfangen wird, so da3 in diesem Augenblick CM erregt .ist, oder wenn CS infolge der Erregung von<I>CM</I> in den Stellungen 8, 9, 13, 14, 2,3 oder 24 dreht. In diesen Fällen tritt während der Drehung von MCS nichts ein,
da der Stromkreis von<I>EM</I> am Kontakt von CM während der Drehung von MCS oder bei CS5 offen ist. Wenn CS in den Stellungen 10, 15, 22 oder 25 anlangt, wird ,der @Stromkreis von EM in der beschrie benen Weise geschlossen und SS geht nach der Stellung 6.
Falls sich CS in einer zwischen den Stel- lungen 25 und 3i6 liegenden Stellung befin det, liegen die gleichen Verhältnisse vor, aus genommen dass, falls sich CS bereits in der Stellung 36 befindet, SS nicht in der Stel- lung 6 anhält, sondern in. ,der Stellung 7, in welcher :der Zettel abgeschnitten und aus geworfen wird.
Es sollen nun diejenigen Vorgänge be schrieben werden, die sich abwickeln, wenn eine Papierrolle aufgebraucht ist und :eine neue Rolle eingesetzt wird.
Die Fernleitung, an die die DruGkeinrich- tung angeschlossen ist, wird belegt, wenn. die über den Draht 7 und den Kontakt EPIK an gelegte Batterie abgetrennt ist. Dieser Kon takt wird durch den Papierstreifen geschlos- sen; gehalten.
Wenig vor dem Ende :des Streifens ist dieser an beiden Rändern mit einem Ein schnitt versehen, bei :deren Durchgang<I>EPIK</I> freigegeben, wird. Die Verbindung zwischen der Batterie und dem Draht 7 wird unter brochen und die Fernleitung besetzt gemacht, bis eine neue Rolle eingesetzt ist. Gleich zeitig wird der Alarmdraht 8, geerdet.
Zum Einsetzen einer neuen Rolle wird zuerst der Papierkanal geöffnet und dadurch der Kontakt FTK betätigt. Durch :die Schliessung des linken Kontaktes von FTg wird die Erregung von CM über CS2 1, FTK, S8'1 1 und SS2I l bewirkt.
MCSdreht sich und CS geht in die Stellung 2,. Da die Verbindung zwischen dem Draht 6 und CS5 unterbrochen ist, kann nichts weiteres ge schehen. Ein Kontakt von FTK schliesst den Stromkreis :des. Ablenkermagnetes <I>DM,</I> wel- ch-er sich über CS4 2/3i6 parallel dazu über S85 2<B>/</B>7 hält.
Nach .dem Einsetzen eines neuen; Papier streifens in den Papierkanal wird der letztere wieder geschlossen und FTK zurückgestellt. Die Verbindung zwischen dem. Draht 6 und CS5 wird dabei wieder hergestellt, und es wird wie im Falle einer vorzeitigen Vorhin- dungsaufgabe ein leerer Zettel ausgefertigt. Da<I>DM</I> erregt ist,
wird dieser in einen beso#n- deren Auswurf abgelenkt. DM bleibt erregt, bis sowohl CS, aJs auch 88 wieder in däe Stellung 1 gelangt sind.
Die Herstellung eines leeren: Zettels ist nötig, um den Anfang des neuen Streifens auf die für die Herstellung der ersten no:r- malen.Streifen richtige Länge zuzuschneiden.
Der Fernleitungsstromkreis, dem die Druckeinrichtung beigeordnet ist, wird unter folgenden Umständen besetzt gemacht.
Solange als CS und SS sich nicht beide in der Stellung I befinden und damit anzeigen, dass die Druckeinrichtung zur Ausfertigung eines. Zettel bereit ist,
ist der zugeordnete Fern- leitungsstromkreis besetzt und die Batterie vom Draht 7 bei CS 4 1.1 oder 8S6, 1.1 ab getrennt.
Wenn. die Papierrolle aufgebraucht ist, ist der (Stromkreis nach dem Draht 7 an den Kontakten. EPIK, welche durch eine auf .den Papierstreifen drückende Feder geöffnet werden, unterbrochen.
Wenn :die Druckeinrichtung weggenom men wird, ist keine Batterie mit dem Draht 7 verbunden und der Fernleitungsstromkreis dadurch besetzt gemacht.
Wenn die Druckeinrichtung in die Ge- stells:bucht eingesetzt, aber noch nicht fest gemacht ist, bleibt der Kontakt BC, der von den Fes.thaltefederklammern beherrscht wird, offen.
Bei geschlossenem Kontakt BC erfolgt über :diesen und den mit einer Pfeilspitze versehenen, Verbindungsleiter die Batterie zufuhr nach der Druckeinrichtung, und daher fehlt bei geöffnetem Kontakt BC, die über den mit einer Pfeilspitze versehenen heiter und den Widerstand zugeführte Batterie am Kontakt 8S6 1.1,
wodurch die Fernleitung besetzt gemacht ist. Ein weiterer Vorteil des Kontaktes BC ist :
der, dass, wäh rend des Ersetzens der Druckeinrichtung in der Bucht keine Betätigung des Kupplungs magnetes stattfinden kann, so auch keine @Ge- fahr einer Beschädigung der Zähne des dünnen, biegsamen Zahnrades der Kupplung besteht.
E #s sind nun Mittel vorgesehen, um. die richtige Einstellung der Datum- und Tages- zeitdruckmeclianismen prüfen zu können, da diese Mechanismen nicht beobachtet werden können, wenn die Druckeinrichtung auf der Bucht montiert ist.
Zu diesem Zweck ist eine 'faste DHK vorgesehen, mittelst welcher Zettel her gestellt werden können, die nur das Datum, die Tageszeit und die Laufnummer enthalten. Falls C8 sich nicht in der Stellung 1 befin det, ist diese Taste mechanisch gesperrt und kann nicht niedergedrückt werden, so dass die Vorgänge einer belegten Druck einrichtung nicht gestört werden können.
Wenn der Schlüssel DHK in der Stellung 1 von CS Betätigt wird, so wird der Strom kreis von CM über SS2 1, SSl 1, Kontakt u von DIIK, <I>C85</I> 1/21, Kontakt von FTK, nach dein Draht 6 geschlossen.
Wenn dieser Draht geerdet ist und damit anzeigt, dass der entsprechende Fernleitungsstromkreis nicht belegt ist, so wird CM erregt und die Nockenwelle ,dreht. Bei der ersten Um drehung von MCS wird die Amts@kennummer gedruckt und C8 geht nach der Stellung 2, in welcher die Amtskennummer ausgekuppelt wird.
Die die Amtskennummer steuernde Nockenscheibe PDC sperrt auch DHK und verhindert deren Betätigung in allen Stellun- gen mit Ausnahme ,der Stellung 1.
Der durch PDC gesteuerte Mechanismus ist in den Fi,g. 2 und<B>3</B> dargestellt, und ist weiter unten beschrieben. , Gleichzeitig wird<I>DM</I> über seinen Ruhe kontakt, den Kontakt b von DHK und C85 1/21 erregt. Dieser Magnet hält sich über seinen Arbeitskontakt und parallel dazu über 8S5<B>2/7</B> und C84 2/36. Der Ruhekontakt von<I>DM</I> ist. offen, so dass DM von DHK ab getrennt ist.
MCS dreht weiter bis CS in der Stellung 2\2 anlangt.
Es ist zu erwähnen, dass. der Stromkreis zwischen EM und dem Draht 6, der über S84 und CS5 verläuft, am Kontakt c von DHK offen ist, so dass der Stromkreis für vorzeitige Auflösung nicht geschlossen ist. In der Stellung i242, von CS ist der Strom kreis<I>von EM</I> wie üblich über <I>8S4</I> 1.1, S83 1 und C83 22 geschlossen.
SS geht in die Stel lung 2, wo der Stromkreis von<I>CM</I> wieder über 882 2, SSl 2, Kontakt <I>d</I> von DHK, CS5 22, Kontakt von FTK nach ,dem Draht 6 geschlossen ist.
MCS dreht und bringt die Tageszeit zum Abdruck.
Nach diesem Vorgang werden das Datum und die L@aufnummmer in der für normale Zettel erläuterten Weise gedruckt und CS gelangt in die Stellung '2'5, in welcher der Stromkreis von EM über 884 5.5, CS5 25/36, Kontakt von FTK und den Draht 6 ge schlossen ist.
SS geht in die Stellung 6, der Zettel wird vervollständigt und CS erreicht die Stel- lung 36.
Während des Durchganges von CS durch die Stellungen 26 bis 3s6 wird DHK von der Scheibe PDC freigegeben.
SS gelangt, wie bereits erläutert "vorden ist, in die Stellung 7 und der Zettel wird abgetrennt und ausgeworfen. Da D142 über CS4 2/36 und 8S5 2./7 erregt gehalten wird, wird der Zettel in den besonderen Auswurf kanal abgelenkt, und kann diesem sofort zur Prüfung entnommen wenden,.
Erweist es sich dabei, dass sieh die Datum-- und Tageszeitdrucker nicht in der richtigen Stellung befinden, so können sie durch die Tasten RSK1 und RSK2 schritt weise weitergeschaltet werden.
Während der Herstellung eines Prüf zettels ist die Fernleitung wie üblich besetzt gemacht, doch ist zur Vermeidung eines falschen Alarmes der Draht 8 nicht geerdet, da sein, Stromkreis am Ruhekontakt von DM geöffnet ist.