CH199328A - Automatische Gesprächszettelausfertigungsvorrichtung. - Google Patents

Automatische Gesprächszettelausfertigungsvorrichtung.

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CH199328A
CH199328A CH199328DA CH199328A CH 199328 A CH199328 A CH 199328A CH 199328D A CH199328D A CH 199328DA CH 199328 A CH199328 A CH 199328A
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CH
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/04Recording calls, or communications in printed, perforated or other permanent form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


      Automatische        Gespräehszettelausfertigungsrorriehtung.       Die Erfindung bezieht sich auf automa  tische     Gesprächszettelausfertigungsvorrich-          tungen    in     Fernmeldeamtsanlagen,    z. B.     Tele-          phon-    und     Telegraphenamtsanlagen,    welche  Vorrichtungen in zum voraus bestimmter  Reihenfolge eine Anzahl Angaben über Ver  bindungen zwischen Teilnehmerstationen in  Fernmeldeanlagen registrieren, beispielsweise  die Nummern der rufenden und gerufenen  Teilnehmer, die für eine Verbindung zu ver  rechnende Gebühr und die Verbindungs  dauer.

   Unter "automatischen     Gesprächszettel-          ausfertigungsvorrichtungen"    sind dabei auch  Vorrichtungen zu verstehen, bei welchen  die Registrierungen statt auf Zetteln auf  einem kontinuierlichen Streifen vorgenom  men werden.  



  Die Erfindung bezweckt die     .Schaffung     von Mitteln für eine zuverlässige gegen  seitige Steuerung     zwischen    einer automa  tischen     Gesprächsz@ettelaus.fertigungsmaschine     und einem während der Dauer der Registrie  rung der Verbindung angeschlossenen Strom  kreis der     Fernmelidearn-bsanlage.       Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung, wel  che in einer zum voraus bestimmten Reihen  folge eine     Anzahl        Angaben    über die von       Teilnehmerstationen        hergestellten    Verbindun  gen     registriert,    ist dadurch gekennzeichnet,

    dass sie mit einer     Signalisierausrüstung    ver  sehen ist, welche     bestimmt    ist, Signale nach  einem angeschlossenen     Fernmeldestromkreis     zu     übermitteln,    sobald die Vorrichtung bereit  ist, der Reihe nach jeden Abschnitt einer       jeden,der    genannten Angaben zu -empfangen.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an     einem     in der beiliegenden Zeichnung     dargestellten     Ausführungsbeispiel     ausfiüihrlich    beschrie  ben. Der allgemeine Aufbau der     Druckein-          richtung    entspricht demjenigen der     Druck-          einriehtung,des    Patentes Nr. 193477.  



  Wie dort ist der     Dmuckex        mit    einem  festen Typenrad zum     Drucken    einer unver  änderlichen     Amtskennziffer        und        einem    durch  Ziffernimpulse einstellbaren zweiten Typen  rad versehen.  



  Die durch jede     Impulsreihe    im zweiten       Typenrad    eingestellte Ziffer wird abge-      druckt, der Streifen     weitergeschoben,    und das       Typenrad    vor dem     Empfang    der     nächsten          Ziffer    in die Ausgangsstellung     zurück-          geführt.     



       Beim        nachstehend        beschriebenen    Ausfüh  rungsbeispiel werden jedoch das Datum, die       Tageszeit        und    die laufende Nummer des  Gesprächszettels in etwas     verschiedener    Weise  zum     Abdruck    gebracht.

       @Sobald    eine Verbin  dung     zustande    kommt, werden in jedem  möglichen Falle drei einem Dreiminuten  gespräch     entsprechende    Löcher in den     @Strei-          fen        gestanzt.    Dabei kann die Folgeschalter  welle     SS    beim Stanzen eines jeden     Loches     verschiedene Stellungen einnehmen und den  Abdruck der     Tageszeitangabe    beim     .Stanzen     des ersten     Loches    vornehmen, den Abdruck  des Datums beim     ,

  Stanzen    des zweiten Loches  und den Abdruck der laufenden Nummer       beim    Stanzendes     dritten        Loches.     



  Die     Druckeinrichtung    ist ferner so ein  gerichtet,     @dal3    nach Ablauf eines zum voraus  bestimmten     Zeitabschnittes    nach     Gesprächs-          beginn    ein oder mehrere Zeichen zurück  gesendet werden, um     bespielsweise    dem ru  fenden Teilnehmer den     nahenden    Ablauf der  derzeitigen Gesprächseinheit     oder    die kom  mende Auflösung der Verbindung zu melden       oder        diese    einzuleiten.

   Ferner können zeitlich  bestimmte     Zeichen        ausgesendet        werden,    die  die Abgabe eines den     Beginn    einer weiteren  zu     verrechnenden        Gebühreneinheit,        beispiels-          weise    einer zusätzlichen     Dreiminuteneinheit,          anzeigenden    Zeichens bewirken.  



  Die Druckeinrichtung ist für den An  schluss an     einen        Fernverbindungsstromkreis     bestimmt und     dient    zur     Ausfertigung    von       Gesprächszetteln    für jede über diesen Strom  kreis verlaufende Fernverbindung.  



  Der vollständig     ausgefertigte        Gesprächs-          zettel    enthält die     folgenden    Angaben:  1. Die Nummer des gerufenen Teil  nehmers, die aus einer unveränderlichen       Amtskennummer    mit     höchstens    zwei Ziffern  und aus     höchstens    sieben weiteren Ziffern       besteht.     



  2. Die zu verrechnende Gebühr, die  höchstens vier Ziffern     umfaB:t.       3. Die     aus        höchstens        sechs    Ziffern     be-          stehende    Nummer des rufenden     Teilnehmers.     



  4.     Das    Datum, welches die Monats- und  die     Tagesangabe        enthält,    und die     Tageszeit     mit der     Stundenangabe    und der in     Abs@tän-          .den    von fünf     Minuten    erfolgenden Minuten  angabe.  



  5. Die laufende     Nummer    des Gesprächs  zettels und     eine        Kennmarke    der     Druck-          einrichtung.     



       ö.        Gestanzte        Löcher,    die die Dauer der  Verbindung angeben,     und    zwar ein     Loch     für     jede    Minute.     Dabei    werden die     ersten          drei    Minuten durch     Stanzen    von     drei          Löchern    beim     Antworten        des    gerufenen Teil  nehmers aufgezeichnet.

      <I>Kurze</I>     Beschreibung   <I>der</I>     Arbeitsweise     <I>der</I>     Druckeinrichtung.            Der    die Zahlen und die     Stanzlöcher    auf  nehmende     Papierstreifen    wird     bei        jedem    ein  zelnen     Arbeitsvorgang    um einen Schritt     wei-          tergeschaltet.     



  Ein normal     ausgefüllter        Gesprächszettel     ist     nach        sechsunddreifg        Schritten        aus-          gefertigt:     In der Stellung 1     wird    die     Amtskenn-          nummer    und     -die        erste    Ziffer der Nummer  des     gewünschten    Teilnehmers     gedruckt.     



  In der     Stellung    2 die     zweite    Ziffer, und  so     weiter.     



  In der     Stellung    7 die     siebente    oder     letzte     Ziffer.  



       Der        Zettel    gelangt in die Stellung     $,     macht     hierauf        zwei        weitere        Schritte,    wobei  jeweils ein     waagrechter    Strich gedruckt  wird, und erreicht die     Stellung    10.  



  In der Stellung 10     wird    die     erste    Ziffer  der Gebühr gedruckt,     und    so weiter.  



  In der     Stellung        13        wird    die vierte oder       letzte    Ziffer der Gebühr     gedruckt.     



       Wenn    der Zettel     -die        Stellung    14 erreicht,  so führt er automatisch zwei weitere Schritte  aus, wobei     jedesmal    ein     waagrechter    Strich     ge-          druckt;    wird, und gelangt     4aoh    der     Stellung    16.  



  In der Stellung 16 wird die     erste    Ziffer  der Nummer     des        rufenden    Teilnehmers     ge-          druckt,        und    so     weiter.         In der Stellung 21 wird die sechste oder  letzte Ziffer der Nummer des rufenden     Teil-          nelimers        .gedruckt,    und der     Gesprächszettel     bewegt sich nach (der Stellung 22.  



  In dieser Stellung wird ein     ,Stromkreis     geschlossen,     ider    die     Druckeinrichtung    auf  Empfangsbereitschaft für     idie    Meldung der       Beantwortung    .des Anrufes durch den ge  rufenen Teilnehmer umschaltet.  



  Sobald der diesen Zustand meldende Im  puls     empfangen.        worden,    ist, wird das. Datum  gedruckt und gleichzeitig .das erste Minuten  loch     gestanzt,    und der     Gesprächszettel    be  wegt sich in die :Stellung 2,3. In dieser wird  die Druckeinrichtung für den Abdruck der  Tageszeit und das Stanzen des zweiten Mi  nutenloches umgeschaltet. Dies erfolgt auto  matisch und der     Gesprächszettel    bewegt sich  nach     derStellung    24.

   In     dieser    Stellung     wird     die Druckeinrichtung wieder umgeschaltet,  um die laufende Nummer und die     Kenn-          marke    der Druckeinrichtung zu drucken und  das     dritte        Minutenloch    zu stanzen. Beide  Vorgänge spielen sich automatisch ab und  der Gesprächszettel bewegt sich nach der       Stellung    25.     Dar        Druckmechanismus    für die  laufende Nummer wird jedesmal durch den  Druckmechanismus für das Datum um eine       Einheit    weitergeschaltet.  



  In der Stellung 25 wird die     Druckeinrich-          tung        einanal    mehr     umgeschaltet    und ist nun  für den Empfang weiterer     ,Stanzimpulse    zur  Aufzeichnung zusätzlicher Zeiteinheiten -be  reit. Ein Gesprächszettel normaler hänge  kann ausser den     ersten,        drei    Minuten     weitere     elf Zeiteinheiten aufnehmen, bevor der Zettel  ,die Stellung 36 erreicht.  



  Falls; die Verbindung länger als 14 Mi  nuten     dauert,        wird    der     Zettel    ohne     Ein-          scltränrkung        .Schritt    um Schritt zur Auf  nahme der weiteren Zeiteinheiten verlängert.  



  Am Ende der Verbindung wird über  einen Leiter von der Verbindungsleitung eine  Erde angelegt, wodurch :der Zettel in die  Stellung 86 weitergeschaltet wird, falls er  bisher noch nicht dorthin gelangt ist. Hier  auf kommt -der     Abschneidmeahanismus-    zur    Wirkung, ,der     Zettel    wird abgetrennt und  ausgeworfen. Hierauf     kehrt    die Druckein  richtung in     die    Ruhestellung     zurück.     



  Während dieser Vorgänge     gibt    !die     Druek-          einriclltung    die von der     Relais-    und     .Schalter-          gruppe    der     Fernverbindungsleitung,    der  sie zugeordnet ist,     benötigten.    folgenden  Zeichen ab:       a)    Eine     Batteriespannung    über einen  ersten Draht,     wenn    die     Druckeinrichtung     für die     Ausfertigung    eines     Gesprächszettels     bereit ist.  



  b) Eine Erde über einen zweiten Draht,  wenn     eine    Ziffer erwartet wird.  



  c) -Eine Erde über     einen    .dritten Draht,  um die Bereitschaft der     Druckeinrichtung     für den Empfang einer jeden     weiteren:    Ziffer  und     eines,    jeden weiteren     Stanzsignals    zu  melden. Diese     Erde    wird abgeschaltet, so  bald der Mechanismus     i@n    Tätigkeit     getre-          ten        ist.     



  d)     Eine    Erde, die nach Wunsch nach  5, 8 oder 11 Minuten nach der Antwort des  gerufenen Teilnehmers über einen Draht an  gelegt wird, um die     zwangsweise    Auflösung  der     Verbindung    nach 6, 9 oder 12 Minuten  zu bewirken.  



  Der     Gesprächszetteldrucker    besitzt:  <I>a)</I> Eine Hauptnockenwelle     MCS,        .die    die       Nockenscheiben    für die     Betätigung    der ver  schiedenen. Teile trägt,     welche        Nocken-          scheiben,der        Reihe    nach     mit        MCS    gekuppelt  werden.  



  b) Eine     Schaltwelle        SS,    welche die Kupp  lung der     Nockenscheiben    steuert. Sie besitzt  sieben Stellungen. Die entsprechende Welle  22 der im Patent Nr. 193477 beschriebenen  Vorrichtung besitzt nur fünf Stellungen.  



  c) Eine Zählwelle     CS,    welche für jede  Umdrehung von     MCS    bis zur Stellung 36       um.        einenSchritt    weitergeschaltet     wird    und die  Arbeitsweise von     SS    entsprechend der     Anzahl     Schritte     des        Gesprächszettels        steuert.    Diese  Welle besitzt     sechsundidreissig        Stellungen.     



  Es sind folgende     Nockenseb.eiben    vor  handen:    
EMI0004.0001     
  
    1. <SEP> Papier- <SEP> und <SEP> Farbbandvorschubscheibe <SEP> Dauernd <SEP> gekuppelt
<tb>  2. <SEP> Zifferndruckscheibe <SEP> Gekuppelt <SEP> in <SEP> Stellung <SEP> 1 <SEP> von <SEP> SS
<tb>  3. <SEP> Typenradrückstellscheibe <SEP> <B>11 <SEP>  </B> <SEP> 1 <SEP> <B>91</B>
<tb>  4. <SEP> Datumdruckscheibe <SEP> 2 <SEP> " <SEP> "
<tb>  5, <SEP> Tageszeitdruckscheibe <SEP> 3 <SEP> " <SEP> "
<tb>  6. <SEP> Lauf <SEP> nummerdruckscheibe <SEP> <B>11</B> <SEP> 4 <SEP> " <SEP> "
<tb>  7. <SEP> Stanzscheibe <SEP> " <SEP> Stellungen <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> von <SEP> SAS
<tb>  B. <SEP> Abschneidscheibe <SEP> " <SEP> Stellung <SEP> 7 <SEP> von <SEP> SS
<tb>  9. <SEP> Schrittzählschei;be <SEP> Ständig <SEP> gekuppelt.

         Die     Abschneidscheibe    betätigt auch den       Auswurfmechanismus    und treibt die Zähl  welle aus der Stellung 36     nach    der Stellung 1.  



  Die Schaltwelle     SS    macht für jeden     Zettel     eine ganze Umdrehung. Sie wird durch eine  Feder angetrieben, die durch die Zählwelle  aufgezogen wird, die ebenfalls eine Um  drehung ausführt. Der Übergang von     SS    aus  einer Stellung in die nächste erfolgt     mittelst     eines     Sperradmeehanismus,    der durch einen  Magneten<B>EM</B> gesteuert wird.     CS    und 8  tragen eine Anzahl     Folgeschalterkontakt-          scheiben,    die die verschiedenen Stromkreise  steuern.  



  Die     Hauptnockenwelle        MCS    wird von  einer dauernd laufenden Welle über eine       Wihplung    angetrieben, welche aus zwei Zahn  rädern besteht,, von denen das eine als dünne  biegsame Zahnscheibe ausgebildet ist, die  durch Wegdrücken ihres Randes an der Ein  griffstelle durch ein durch den Magneten CM  gesteuertes Organ ausser Eingriff gebracht  werden kann. Die Welle     MCS    ist mit einer  mit Einschnitten versehenen Haltescheibe       SD    versehen, in welche ein vom Anker von  CM getragener Arm eingreifen und die Welle  in der richtigen Stellung halten kann, wobei  zwecks     Vermeidung    von harten Schlägen       Dämpfungsfedern    vorgesehen sind.

   Brems  organe werden bei der nachgiebigen Kupp  lung nicht verwendet.  



  Die Welle     MCS    ist ferner mit einer Kon  taktscheibe CC     (Zentrierungsscheibe)    und  einer Kontaktscheibe     RI    (zur Abgabe rück  wärtiger Impulse) versehen.     CS    wird von       MCS    mittelst eines     Sperradgetriebes        RW    an  getrieben, wobei die Antriebsklinke bei jeder  Umdrehung von     MCS    durch die dauernd mit    dieser Welle verbundene Scheibe 9 nur einen  einzigen Hub macht, und da der     sechsund-          dreissigste    Zahn von     RW    fehlt, wird sie  durch die Scheibe 9 nur während fünfund  dreissig Schritten angetrieben.

   Zur Ausfüh  rung des sechsunddreissigsten Schrittes wird  sie durch einen doppelt     solangen    Vorschub  schlag einer mit der     Absehneidescheibe    8  verbundenen Klinke angetrieben.  



  Die Magnete<I>EM</I> und<I>CM</I> werden durch       Folges.chalterkontaktschei,ben    der Wellen     CS     und     SS    gesteuert.  



  Der Magnet     DPM    des Zifferndruckers       DP    empfängt die Zahlenimpulse von der  Fernleitung über den Draht 1. Er ist mit  einem     Arbeitsstellungskontakt        TW    versehen,  der den Draht 2 erdet. Neben dem Ziffernrad  ist eine feste     Amtskennziffert;ype        angebracht,     die zusammen mit der ersten Ziffer zum Ab  druck gebracht und dann durch eine auf der  Welle     CS    angeordnete     Nockenscheibe        PDC     ausgekuppelt wird.  



  Die Kupplungsimpulse werden über den  Draht 3 empfangen. Über die Drähte 4 und  5 werden rückwärtige Zeichen an die Fern  leitungsausrüstung     abgegeben.    Wenn die  Fernleitung nicht besetzt ist, so ist der Draht  6 normalerweise geerdet. Wenn die Druck  einrichtung zum Drucken eines Zettels bereit  ist, so ist der Draht 7 mit einer Batterie ver  bunden. Über den Draht 8 wird ein Alarm  zeichen abgegeben, falls die     Druckeinricb-          tung    sich in gebrauchsunfähigem Zustand be  findet.

   Der Draht 9 ist mit der Einrichtung  zur Ausführung der regelmässigen Über  wachungsprüfung verbunden und dient zur       Betätigung    des Magnetes<I>DM</I> durch diese  Einrichtung, welcher Magnet eine Ab-           lenkungseinrichtung    betätigt, durch die die  bei der Prüfung ausgefertigten Zettel oder  leere Zettel in einen besonderen Auswurf  kanal geleitet werden. Über den Draht 10  wird die Fernleitung nach 5, 8 oder 11 Mi  nuten nach Beginn der     Verbindung    geerdet.

    Über die Drähte 11     und    12 sind die Magnete       MDP    und     HINP    mit der Hauptuhr verbun  den. Über die Tasten     RSK1    und     RSK2     können sie mit dem Draht 13 verbunden  werden, über welchen sie besondere Impulse  empfangen können, durch die sie, falls dies  erforderlich sein sollte, in die     richtige    Stel  lung gebracht werden können.  



  Die Kontakte     FTK    werden     durch    Öffnen  des Papierkanals beim     Einsetzen    einer neuen  Papierrolle betätigt     und    bewirken, dass die  Druckeinrichtung zuerst einen leeren Zettel  ausfertigt, so dass der nächste normal aus  gefertigte Zettel die richtige Länge erhält.  Die Kontakte     EPIK    werden betätigt, sobald       die        Paplerrolle        aufgehraucht    ist.  



  Die mechanisch gesperrten Kontakte       DHK    dienen zur Ausfertigung von Zetteln,  die nur das Datum, die Tageszeit und die  laufende Nummer tragen und zu Prüf  zwecken dienen.  



  Der Kontakt     BC    ist nur dann geschlossen,  wenn sich die Druckeinrichtung auf der  Bucht in der     richtigen    Lage     befindet,    und  befestigt ist, in welchem Falle der Druck  einrichtungsstromkreis mit einer Batterie  verbunden ist.  



  Der Magnet DM dient, wie bereits er  wähnt, zur Betätigung einer Ablenkungsvor  richtung für den Auswurf leerer Zettel oder  von Prüfzetteln. Dieser kann, wie in der       Fig.    1 des Patentes Nr. 193477 dargestellt,  ausgeführt sein, wobei jedoch der     Ablenker     durch den Anker des Magnetes<I>DM</I>     anstatt     durch den     Registriermechanismus    betätigt  wird.         Ausführliche        Beschreibung   <I>der</I>     Arbeitsaveise     <I>der</I>     Druckeinrichtung.     



  Wenn die Druckeinrichtung frei ist, dann  ist der Draht 7 über den Ruhekontakt des  Schlüssels<I>EPIK,</I> die Folgeschalterkontakt-         scheibe        CS4,    die sich     in    Stellung 1     befindet     (nachstehend mit C84 1.1 bezeichnet),     Folge-          sehalterseheibe        SS6    1.1 und einem Wider  stand mit Batterie     verbunden.    In den Stellun  gen 1 bis 7 der Zählwelle     CS    ist der Draht  4 über den Kontakt 1/7 der Scheibe C81  (nachstehend mit C81     1(7    bezeichnet)

   und  der Draht 5 über C84 1/7 und den Kontakt       R1        geerdet,        woduirch        angezeigt        wixd,        dass     die     Gesprächszettelausfertigungsmaschine    für       den:    Empfang von Ziffernimpulsen bereit     isst.     



  Sobald die     Fernleitung    beim Herstellen  einer     Verbindung    mit der Druckeinrichtung  verbunden     wird,    wird die Erde in der Fern  leitungsausrüstung vom Draht 6 abgeschaltet.  



  Die über den Draht 1 empfangenen  Ziffernimpulse betätigen den Magnet     DPM.     Sobald das Typenrad von     DP    die Ruhe  stellung verlassen hat, wird an den Kontakten       TW    eine Erde an den Draht 2 angelegt. Am  Ende des der ersten Ziffer entsprechenden  Impulszuges wird diese Erde in der Fern  leitungsausrüstung Erde an den Draht 3 an  gelegt und erregt über<B>881</B> 1/5 und 8S2 1  den Magneten CM.  



       MCS    dreht und treibt die Zifferndruck  scheibe 1 und die     Typenradrückstellscheibe    3.  Die erste Ziffer wird zusammen mit der       festen        Amtskennummer    abgedruckt und das  Typenrad wird dann in die Ausgangsstellung  zurückgeführt.  



  Nach dem Druckvorgang werden der Pa  pierstreifen und das -Farbband unter der  Steuerung durch die     Nockenscheibe    3 um  einen Schritt vorgeschoben.  



  Am Anfang der Drehung von     MCS    wird  der Kontakt von<I>CC</I> geschlossen, so dass<I>CM</I>  erregt bleibt, bis     MCS    nahezu eine voll  ständige Umdrehung gemacht hat. Wenn der  Kontakt von<I>CC</I> öffnet, bleibt     MCS    ge  kuppelt, da der Anker von CM mechanisch  in der angezogenen Stellung gehalten wird,  und zwar durch die Scheibe SD. Wenn die  Rolle im Einschnitt der     Scheibe    SD ruht,  befindet sich     MCS    genau in der Ruhe  stellung.  



  Während der     Drehung    von     MCS    wird am  Kontakt von BI die Erde vom Draht 5 ab-      geschaltet. Dieser Kontakt wird jedoch  wieder geschlossen, sobald das Ziffernrad zu  rückgestellt ist, und zwar kurz vor Been  digung der Umdrehung von     MCS.    Die über  diesen Draht     gegebene    Erde wird in der       Fernleitungsausrüstung    dazu benutzt, die  Bereitschaft der automatischen     Gesprächs-          zettelausfe:rtigunbsmaschine    zum Registrie  ren der     nächsten    Ziffer anzuzeigen.  



  Die normale Geschwindigkeit der Nocken  welle entspricht einer Umdrehung in 246  Millisekunden bei einer Geschwindigkeit der       Hauptantriebswelle    von 57,5 Umdrehungen  pro     3linute        bezw.    einer Umdrehung in 1043,6       3lillisekunden    und einem Übersetzungsver  hältnis 4,24:1 zwischen den Wellen. Bei  der     höchsten        Greschwindigkeit    führt die Welle       MCS    eine     Umdrehung    in 197     Dlillisekunden     und bei der     niedrigsten        Geschwindigkeit    eine  Umdrehung in 295 Millisekunden aus.  



  Der Druckvorgang einer jeden Ziffer er  fordert eine Umdrehung der Nockenwelle von  70 Grad und die Rückstellung des Ziffern  rades, welche unmittelbar darauf stattfindet,  erfordert eine Umdrehung von 190 Grad.  10 Grad nachher wird das Ziffernrad durch  das Rückstellglied     freigegeben,    so dass der  Zifferndrucker für den     Empfang    des ersten  Impulses der nächsten Ziffer bereit ist.  



  Der durch die Druckeinrichtung benötigte  maximale Zeitabschnitt zwischen dem Druck  impuls und dem ersten Impuls der nächsten  Ziffer,     welcher    der     niedrigsten        Geschwindig-          keit    der     Antriebswelle        entspricht,    hat dann       die    Dauer von     240        Millisekunden        einsehlieB-          lieh    der Arbeitszeit     des        Kupplungsmagnetes.     



  Der durch den Kontakt von     R1    aus  gesandte rückwärtige Impuls wird dann ab  gegeben,      renn    die Nockenwelle sich um 270  Grad gedreht hat.  



       CS    befindet sich nun in der Stellung 2  und die feste     Amtskennummer    ist durch die       Nockenscheibe        PDC    ausgekuppelt worden,  und wird nach dem letzten Druckvorgang 1,  also nach der Stellung 21, langsam durch  die Scheibe     PDC    zurückgestellt.  



  Bei     CS4    1.1 wird die für die Belegung  der Fernleitung dienende Erde vom Draht 7    abgeschaltet. Über     CS'4    2/36 und den Ruhe  kontakt von<I>DM</I> wird eine Erde an den  Draht 8 angelegt. Diese Erde bewirkt die       Abgabe        eines        Alarmsignals,    falls die Druck  einrichtung nach dem Abtrennungssignal  nicht in ihre     Ausgangsstellung    zurück  kehren sollte.  



  In Stellung 2 von     CSY    bleibt die Erde am  Draht 4     angeschaltet    und     wird    wiederum mit  dem Draht 5 verbunden, sobald     MCb'    in der  Ruhestellung anhält.  



  Eine zweite Impulsreihe für die zweite  Ziffer hat die gleiche Wirkung wie die erste.  Während der Umdrehung von     MCS    wird die  Erde am Kontakt von     B1    wiederum vom  Draht 5 abgeschaltet.  



       CS    erreicht die Stellung 3. Zur vollstän  digen Aufzeichnung der Nummer des ge  rufenen     Teilnehmers        wiederholen    sich .die  gleichen     Vorgänge    in den Stellungen 4 bis 7.  



  Wenn diese Nummer weniger als sieben  Stellen besitzt, so werden alle fehlenden  Ziffern durch Erde     arn    Draht 3 ersetzt,  welche solange angeschlossen bleibt, bis     CS     in der     Stellung    8 anlangt. Diese Erde wird  durch die     Fernleitungsausrüstung    gesteuert,  und zwar durch ein Relais, das am Draht 4  liegt, welcher bei     CSl    bis in die Stellung 7       geerdet    ist.

   Der Durchgang findet bei jeder  Umdrehung von     MCS    statt, doch kommt nur  ein waagrechter Strich zum     Abdruck    und  keine Ziffer, da sich das Typenrad in der       Ruhestellung        befindet.     



       CS    befindet sich nun in der Stellung 8,  in welcher folgender Stromkreis geschlossen  ist: Batterie,<I>CM,</I>     SS2    1,     SSl    1/5,     CSI    8/9,  Erde.<I>CM</I> zieht auf und     MCS    macht eine  erste Umdrehung und bringt einen ersten  Strich zum     Abdruck.    Der     erwähnte    Strom  kreis bleibt in der Stellung 9 von     CS    ge  schlossen und     MCS    dreht weiter und bringt  einen zweiten Strich zum Abdruck.  



  Da in den Stellungen 8 und 9 von     CS     keine Impulse erwartet werden, wird hei       CSl    und     CS'4    die Erde von den Drähten 4  und 5 abgetrennt.  



  Sobald     CS    sich in der Stellung 10 befin  det, ist die Erde über     CS1    10/13 und     CS4         10/13     wiederum    mit den Drähten 4 und 5  verbunden, um anzuzeigen, dass die automa  tische     Gesprächszettelmaschine    zum Emp  fangen der Gebührenziffern bereit ist. Hier  auf werden zwecks Aufzeichnung der Ge  bühr Impulse in der genau gleichen Weise  empfangen wie bei der Nummer des gerufenen  Teilnehmers, wobei für jede fehlende Ziffer  eine Erde angelegt wird, durch die an Stelle  der fehlenden Ziffer ein Strich gedruckt  wird.  



  Da höchstens vier Ziffern gedruckt wer  den müssen, befindet sich     CS    nach dem  letzten Druckvorgang in der Stellung 14,  von welcher an     MCS    zwei weitere Um  drehungen macht und genau wie von der  Stellung 8 von     CS    an zwei Striche drückt,  und die Erde wird von den Drähten 4 und 5  abgeschaltet.  



       CS    ist nun in der Stellung 16, in welcher  die Erde wiederum über     C81    16/21 und     C84     16/21 mit den Drähten 4 und 5 verbunden  ist, um anzuzeigen, dass die automatische       Gesprächszettelmaschine    zum Aufzeichnen  der Nummer des rufenden Teilnehmers bereit  ist, die in genau gleicher Weise registriert  wird, worauf     C"\    in die Stellung 22 gelangt.  



  In dieser Stellung wird, da keine Ziffern  mehr erwartet werden, die Erde von den  Drähten 4 und 5 abgeschaltet und der fol  gende Stromkreis geschlossen: Batterie,     EM,     Ruhekontakt von CM, der geschlossen ist, da       1ICS    stillsteht,     SS4    1.2.3.4.5.6.7.,     SS3    1,       CS3    22, Erde.  



  <I>EM</I> zieht auf und     SS    dreht unter der  Wirkung seiner Uhrfeder. Sowie diese Welle  zu drehen beginnt, wird der Kontakt von       S84    geöffnet;<I>EM</I> fällt ab, so dass     SS    in der  Stellung 2 anhält, in welcher die Ziffer  diuckscheibe 2 und die     Rückstellscheibe    3  unwirksam werden; die     Datumdruckscheibe    4  und die     Stanzscheibe    7 werden gekuppelt.  



  Wenn     SS    seine Drehbewegung beendet  hat, wird über     S86    2 und 2/5 und     CS3    22  eine Erde an den Draht 5 angelegt. Die Erde  zeigt an, dass die Druckeinrichtung für den  Empfang der der Antwort des rufenden Teil  nehmers und der ersten Zeiteinheit entspre-         chenden    Impulse bereit ist. Diese Impulse  werden über den Draht 3 empfangen. CM  zieht     auf,        MCS    führt eine Umdrehung aus,  das Datum wird gedruckt und es wird ein  Loch gestanzt.  



       CS    ist     nun    in der Stellung 23. Sobald       1tICS    angehalten hat, wird<I>EM</I> über den  Kontakt von CM,     S84        2;.2,        C88    2r3.     erregt.          Sb"    bewegt sich in die     Stellung    3. Die     Datum-          druckscheibe    4 wird ausgekuppelt und die       Tageszeitdruckscheibe    5 wird eingekuppelt.  Die     Stanzscheibe    7 bleibt eingekuppelt.  



  Bei     8S6    und     CS2    wird die Erde vom  Draht 5 abgetrennt.  



       In    der Stellung 3 von     SS    wird CM über       8S2    3.3,     CS2    23 erregt:     MCS    macht eine Um  drehung und bewirkt das Drucken der Tages  zeit und das Stanzen des zweiten Loches.  



       CS    ist in der Stellung 24, in welcher<I>EM</I>  wiederum über den Kontakt von CM,     8S4    3,       8.S'3    3 und     CS3    24 erregt wird.  



       SS    geht in die Stellung 4, in welcher die       Täg.eszeitdruckscheibe        ausgekuppelt    wird und       ,die        Laufnummerdruckseheibe    6 gekuppelt       wird.        Die,Stanzscheibe    7     bleibt    eingekuppelt.  



  CM wird über     SS2i    4,     SS1    4 und     CSl    24       wieder    erregt und,     1VICS    führt     :eine    Umdre  hung aus.     Die        Laufnummer    wird gedruckt  und das eine volle     Dreiminuteneinheit    kenn  zeichnende dritte Loch wird gestanzt.  



       CS    ist nun in der     Stellung    25 und EM  wird üb er ,den Kontakt von CM,     SS4    4.4 und       CS3    2,5     wieder    erregt.     SS    geht nach der  Stellung 5,     in    welcher nur noch die     Stanz-          scheibe    7 eingekuppelt ist.  



  Über     S86    5 und     CS3        215/3i6    wird wieder  eine Erde     an,den    Draht 5 gelegt, die anzeigt,  dass die Druckeinrichtung zum Empfangen  eines die vierte     Minute        bezeichnenden    wei  teren Impulses bereit ist.

   Jeder über den  Draht     .3    ankommende Impuls hat zur Folge,  ,dass     MCS    eine     weitere    Umdrehung ausführt,  was das Stanzen     eines-        Loches,    den     Vorschub     des Zettels um einen Schritt und das Aus  senden eines rückwärtigen     Impulses    über       .denn    Draht 5 bewirkt.     Jedes:

  mal    geht     CS    um  einen Schritt bis in die .Stellung 36 weiter,  in welcher die von     MCS    angetriebene Betäti-           gungsklinke    im     Zahnrad    auf eine Zahnlücke  trifft, doch wird das Papier ohne Ein  schränkung weiter vorgeschoben,     und    die       Schritte    werden nicht mehr gezählt.  



  In den     .Stellungen    28, 31 und 34 von       CS    wird den mit dem Draht 10     verbundenen          Klemmen    eine Erde angelegt, um einen     rück-          wärtigen    Zeitimpuls auszusenden, durch den  die Auflösung     bewirkt    wird.     Falls    der Draht  10 mit der     ersten    Klemme verbunden     ist,        wird     die Erde in der     Stellung    2.8, die einer Ver  bindungsdauer von fünf     Minuten    entspricht,  angelegt.

   Die beiden andern Stellungen ent  sprechen     eileer        Verbindungsdauer    von 8     bezw.     11 Minuten. In der     Fernleitungsausrüstung          ,verden    diese Impulse zum     Vorbereiten    der  Auflösung der Verbindung nach 6, 9 oder  12 Minuten benützt.  



  Am Ende der     Verbindung    wird in der       Fernleitungsausrüstung    eine Erde an den  Draht 6 angelegt. Je nach dem Zeitpunkt  der Auflösung sind verschiedene Fälle zu  betrachten.  



  Im Falle einer     vorzeitigen        Aufgabe    der  Verbindung tritt die Auflösung ein, wenn  sich     CS    in den Stellungen 2 bis 2:1 befindet.  Falls der Anruf nicht     beantwortet    wird,     be-          findet    sich     CS    in .der Stellung     22.    In den ge  wöhnlichen Fällen, das heisst     bei    Verbindun  gen von normaler Dauer, befindet sich     CS    in  der Stellung 25 oder in einer höheren Stel  lung, aber noch nicht in der     Stellung    36.

    Für lange     .dauernde    Verbindungen     befindet     sich     CS    in der Stellung 36 und der Ge  sprächszettel fällt länger als üblich aus.  



  Im Falle der vorzeitigen Verbindungs  aufgabe     wind    EM     aufeinanderfolgend        über     den Kontakt<I>von CM;</I>     SS4        1.2:3.4.5    und     1j4;          DHK;        CS5   <B><U>9/7,</U></B> 10/l3, 16/22;     FZ'K    und  über Draht 6 erregt, so dass SS in die  Stellung 6 gelangt, wo keine Scheibe ge  kuppelt ist.  



       In    der     Stellung    6 von SS ist der Strom  kreis von CH über     SS2    6.6,     (S2    1/35 ge  schlossen, so dass     MCS    ohne     Unterbruch     dreht, bis     CS    in der Stellung 3.6 anlangt.  



  In der     Stellung    36 von     CS    ist der Strom  kreis von<I>EM</I> über den     Kontakt    von<I>CM,</I>         SS4    6,     ss3    6,     CS2        3,6        geschlossen.    SS geht  in die Stellung 7, in welcher die     Abschneid-          scheibe    8 gekuppelt ist.

   Der     Stromkreis    von  <I>CM</I> ist nun über     SS2    7.7     und    C82 36 ge  schlossen.     MCS        dreht,        der        Zettel        wird    ab  getrennt und der     Abschneidmechanismus     treibt ferner eine     Rolle    zum     Auswerfen    des  Zettels an und     erteilt    der Antriebsklinke von       RIF    einen doppelt so langen     Vorschubschlag,     um     CS    aus der     ,

  Stellung        3i6    in die Anfangs  stellung 1 zu drehen.  



  Die Erde am Draht 8 bleibt über S85 2/7       angeschlossen.     



  In der     Stellung    1 von     CS    ist der Strom  kreis<I>von EM</I> über den     Kontakt    von<I>CM,</I>       SS4    7,     SS3    7 und     CS2    1/35     geschlossen.    SS       dreht    und     ;kommt    in der     Anfangsstellung    1  an.

   Nun befindet sich alles in der     Ruhe-          stellung,    und die Druckeinrichtung     ist    zur  Ausfertigung     eines        weiteren        Zettels        bereit.     Ferner ist     Batterie    mit dem Draht 7 ver  bunden, und zwar über     SS6    1.1,     CS4    1.1  und den normalerweise geschlossenen Kon  takt von     EPK.    Die Erde des     Drahtes    8 ist  bei     CS4    und     SS5        abgeschaltet.     



  Wenn ein     Anruf    nicht     beantwortet    wird,       befindet    sich     CS    in der     Stellung    22, wenn  die Verbindung aufgelöst wird. Die oben er  wähnten Vorgänge finden nun     statt,        @vobei     SS zuerst aus der Stellung 2 in die Stellung  6 geht.  



       Bei    normaler Verbindung wird das     Auf-          lösesiLynal    empfangen, nachdem die Druck  einrichtung den ersten die     erste    Zeiteinheit  kennzeichnenden Impuls empfangen hat.     CS     liegt in     einer    der     Stellungen    2.2 bis 36.  



  Es kann vorkommen,     dass    das Auflöse  signal gerade     sehr    kurze Zeit nach einem  Anreizsignal empfangen wird, so     da3    in  diesem Augenblick CM     erregt    .ist, oder     wenn          CS    infolge der Erregung von<I>CM</I> in den       Stellungen    8, 9, 13, 14,     2,3    oder 24     dreht.    In  diesen Fällen tritt     während    der Drehung von       MCS        nichts    ein,

   da der     Stromkreis    von<I>EM</I>  am     Kontakt    von CM     während    der Drehung  von     MCS    oder bei     CS5    offen ist. Wenn     CS     in den     Stellungen    10, 15, 22     oder    25     anlangt,         wird ,der     @Stromkreis    von EM in der beschrie  benen     Weise    geschlossen und     SS    geht nach  der     Stellung    6.  



  Falls sich     CS    in einer zwischen den     Stel-          lungen    25 und     3i6    liegenden Stellung befin  det, liegen die gleichen     Verhältnisse    vor, aus  genommen     dass,    falls sich     CS    bereits in der  Stellung 36 befindet,     SS    nicht in der     Stel-          lung    6 anhält, sondern     in.        ,der        Stellung    7, in  welcher :der     Zettel    abgeschnitten und aus  geworfen wird.  



  Es sollen nun     diejenigen    Vorgänge be  schrieben werden, die sich abwickeln, wenn  eine Papierrolle aufgebraucht     ist    und :eine  neue Rolle eingesetzt wird.  



  Die Fernleitung, an die die     DruGkeinrich-          tung    angeschlossen ist, wird belegt,     wenn.    die  über     den    Draht 7 und den Kontakt     EPIK    an  gelegte Batterie abgetrennt ist. Dieser Kon  takt wird durch den     Papierstreifen        geschlos-          sen;    gehalten.  



  Wenig vor dem Ende :des Streifens ist  dieser an beiden Rändern mit einem Ein  schnitt versehen, bei :deren Durchgang<I>EPIK</I>       freigegeben,    wird. Die Verbindung     zwischen     der Batterie und dem Draht 7 wird unter  brochen und die Fernleitung besetzt gemacht,  bis     eine    neue Rolle eingesetzt ist. Gleich  zeitig wird der Alarmdraht 8, geerdet.  



  Zum Einsetzen einer neuen Rolle wird  zuerst der Papierkanal geöffnet und dadurch  der     Kontakt        FTK    betätigt. Durch :die  Schliessung des linken     Kontaktes    von     FTg     wird die     Erregung    von CM über     CS2    1,       FTK,        S8'1    1 und     SS2I    l bewirkt.

       MCSdreht     sich und     CS    geht in die Stellung     2,.    Da die  Verbindung zwischen     dem    Draht 6 und     CS5          unterbrochen    ist, kann     nichts        weiteres    ge  schehen. Ein Kontakt von     FTK    schliesst den       Stromkreis    :des.     Ablenkermagnetes   <I>DM,</I>     wel-          ch-er    sich über     CS4        2/3i6    parallel dazu über       S85    2<B>/</B>7 hält.  



  Nach     .dem        Einsetzen    eines     neuen;    Papier  streifens in den Papierkanal wird der     letztere     wieder geschlossen und     FTK        zurückgestellt.     Die Verbindung zwischen     dem.    Draht 6 und       CS5        wird    dabei wieder     hergestellt,        und        es     wird wie im Falle einer vorzeitigen Vorhin-         dungsaufgabe    ein leerer Zettel     ausgefertigt.     Da<I>DM</I> erregt     ist,

          wird    dieser in einen     beso#n-          deren        Auswurf    abgelenkt. DM bleibt erregt,       bis    sowohl     CS,        aJs    auch     88    wieder in     däe     Stellung 1     gelangt    sind.  



       Die    Herstellung eines     leeren:    Zettels ist  nötig, um den     Anfang        des    neuen Streifens  auf die für die Herstellung der ersten     no:r-          malen.Streifen    richtige Länge     zuzuschneiden.     



  Der     Fernleitungsstromkreis,    dem die  Druckeinrichtung beigeordnet ist, wird unter  folgenden Umständen besetzt gemacht.  



       Solange    als     CS    und     SS    sich     nicht        beide    in  der     Stellung        I        befinden    und damit     anzeigen,          dass        die        Druckeinrichtung    zur     Ausfertigung          eines.        Zettel        bereit        ist,

      ist     der    zugeordnete     Fern-          leitungsstromkreis    besetzt und die Batterie  vom Draht 7 bei     CS    4 1.1 oder     8S6,    1.1 ab  getrennt.  



       Wenn.    die     Papierrolle    aufgebraucht ist,  ist der     (Stromkreis    nach dem Draht 7 an  den Kontakten.     EPIK,    welche durch eine auf  .den Papierstreifen drückende Feder geöffnet  werden, unterbrochen.  



       Wenn    :die     Druckeinrichtung    weggenom  men wird, ist     keine    Batterie     mit    dem Draht  7 verbunden und der     Fernleitungsstromkreis     dadurch besetzt gemacht.  



       Wenn    die     Druckeinrichtung    in die     Ge-          stells:bucht    eingesetzt, aber noch nicht fest  gemacht ist, bleibt der     Kontakt        BC,    der von  den     Fes.thaltefederklammern    beherrscht wird,  offen.

   Bei     geschlossenem    Kontakt     BC    erfolgt  über :diesen und den mit     einer    Pfeilspitze       versehenen,        Verbindungsleiter    die Batterie  zufuhr nach der     Druckeinrichtung,        und     daher fehlt bei geöffnetem     Kontakt        BC,    die  über den     mit    einer     Pfeilspitze    versehenen       heiter        und    den Widerstand     zugeführte          Batterie    am Kontakt     8S6    1.1,

   wodurch die  Fernleitung besetzt gemacht     ist.        Ein        weiterer     Vorteil     des        Kontaktes        BC    ist :

  der, dass, wäh  rend des     Ersetzens    der     Druckeinrichtung    in  der Bucht keine     Betätigung    des Kupplungs  magnetes     stattfinden    kann, so auch keine     @Ge-          fahr    einer     Beschädigung    der Zähne     des          dünnen,    biegsamen Zahnrades der     Kupplung     besteht.

        E     #s    sind nun     Mittel    vorgesehen, um. die  richtige Einstellung der Datum- und     Tages-          zeitdruckmeclianismen    prüfen zu können, da  diese Mechanismen nicht beobachtet werden  können, wenn die     Druckeinrichtung    auf der  Bucht montiert ist.  



  Zu diesem Zweck     ist    eine     'faste        DHK     vorgesehen,     mittelst    welcher     Zettel    her  gestellt werden können, die nur das Datum,  die Tageszeit und die     Laufnummer    enthalten.  Falls     C8    sich nicht in der     Stellung    1 befin  det, ist diese     Taste    mechanisch gesperrt  und kann nicht niedergedrückt werden, so  dass die     Vorgänge    einer belegten Druck  einrichtung nicht gestört werden können.  



  Wenn der Schlüssel     DHK    in der     Stellung     1 von     CS        Betätigt    wird, so wird der Strom  kreis von CM über     SS2    1,     SSl    1,     Kontakt          u    von     DIIK,   <I>C85</I> 1/21, Kontakt von     FTK,     nach dein Draht 6 geschlossen.

   Wenn dieser  Draht geerdet ist und damit anzeigt, dass  der     entsprechende        Fernleitungsstromkreis     nicht belegt ist, so wird CM erregt und die       Nockenwelle    ,dreht.     Bei    der ersten Um  drehung von     MCS    wird die     Amts@kennummer     gedruckt und     C8    geht nach der Stellung 2,  in welcher die     Amtskennummer    ausgekuppelt  wird.

   Die die     Amtskennummer        steuernde          Nockenscheibe        PDC        sperrt    auch     DHK    und  verhindert deren Betätigung in allen     Stellun-          gen    mit Ausnahme ,der Stellung 1.

   Der durch       PDC        gesteuerte    Mechanismus ist in den       Fi,g.    2 und<B>3</B>     dargestellt,    und ist     weiter        unten     beschrieben. ,  Gleichzeitig wird<I>DM</I> über seinen Ruhe  kontakt, den     Kontakt    b von     DHK    und C85  1/21     erregt.        Dieser    Magnet hält sich über  seinen     Arbeitskontakt    und parallel dazu über  8S5<B>2/7</B> und     C84    2/36. Der Ruhekontakt  von<I>DM</I> ist. offen, so dass DM von     DHK    ab  getrennt ist.  



       MCS        dreht        weiter    bis     CS    in der Stellung       2\2    anlangt.  



  Es ist zu erwähnen,     dass.    der Stromkreis  zwischen EM und dem Draht 6, der     über          S84    und     CS5    verläuft, am Kontakt c von       DHK    offen ist, so dass der Stromkreis für  vorzeitige Auflösung nicht geschlossen ist.    In der Stellung     i242,    von     CS    ist der Strom  kreis<I>von EM</I> wie üblich     über   <I>8S4</I> 1.1,     S83    1  und     C83    22 geschlossen.

   SS geht in die Stel  lung 2, wo der Stromkreis von<I>CM</I>     wieder     über 882 2,     SSl    2,     Kontakt   <I>d</I> von     DHK,          CS5    22, Kontakt von     FTK    nach ,dem Draht  6 geschlossen ist.  



       MCS    dreht und bringt die Tageszeit zum  Abdruck.  



  Nach     diesem        Vorgang    werden das Datum  und die     L@aufnummmer    in der für normale       Zettel        erläuterten    Weise     gedruckt        und        CS     gelangt in die Stellung     '2'5,    in welcher der       Stromkreis    von EM über     884    5.5,     CS5        25/36,     Kontakt von     FTK    und den Draht 6 ge  schlossen ist.  



  SS geht in die     Stellung    6, der Zettel wird       vervollständigt    und     CS        erreicht        die        Stel-          lung    36.  



  Während des Durchganges von     CS    durch  die Stellungen 26 bis     3s6    wird     DHK    von der  Scheibe     PDC    freigegeben.  



  SS     gelangt,    wie     bereits        erläutert        "vorden     ist, in die Stellung 7 und der     Zettel    wird       abgetrennt    und ausgeworfen. Da     D142    über       CS4    2/36 und 8S5     2./7    erregt gehalten wird,  wird der     Zettel    in den     besonderen    Auswurf  kanal     abgelenkt,    und kann diesem sofort zur  Prüfung entnommen     wenden,.     



  Erweist es sich dabei, dass sieh die  Datum-- und     Tageszeitdrucker    nicht in der  richtigen     Stellung    befinden, so können sie  durch die Tasten     RSK1    und     RSK2    schritt  weise     weitergeschaltet    werden.  



       Während    der     Herstellung    eines Prüf  zettels ist die     Fernleitung    wie üblich     besetzt     gemacht, doch ist zur Vermeidung eines  falschen Alarmes der Draht 8 nicht geerdet,  da     sein,        Stromkreis    am Ruhekontakt von DM  geöffnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Gesprächszettelausf ertigungs- vorrichtung in Fernmeldeanlagen, welche Vorrichtung in zum voraus bestimmter Reihenfolge eine Anzahl Angaben über die von Teilnehmerstationen hergestellten Ver bindungen registriert, dadurch gekennzeich- net, dass die Vorrichtung mit einer Signali- sierausrüstung (R1,
    C5'4, 5 und CSl, 4) ver sehen ist, welche bestimmt ist, Signale nach einem angeschlossenen. Fernmeldestromkreis zu übermitteln, sobald -die Vorrichtung bereit ist, der Reihe nach jeden Abschnitt einer jeden .der genannten Angaben zu empfangen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signalisier ausrüstung eine Schalteinrichtung (R1) besitzt, die bestimmt ist, der Reihe nach den Empfang eines jeden Abschnittes einer Angabe nach dem angeschlossenen Fern meldestromkreis zu melden. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Schalteinrichtung (R1) mindestens einen Kontakt aufweist, der jeweils bei Beginn der Registrierung eines jeden Abschnittes einer Angabe geöffnet und jeweils am Ende der Registrierung des genannten Abschnittes geschlossen wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Schalteinrichtung (R1) eine Nocken scheibe ist, die auf einer Steuerwelle (MCS) befestigt ist, welche zwecks Steue rung der Aufzeichnung eines jeden Ab schnittes einer Angabe dreht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Signalstromkreisen vorhanden sind, die in verschiedenen Kombinationen zur Wirkung kommen, um zu melden, dass die Vorrichtung zum Empfangen von An gaben verschiedener Art bereit ist.
CH199328D 1936-07-14 1936-07-14 Automatische Gesprächszettelausfertigungsvorrichtung. CH199328A (de)

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