CH199337A - Umschalter für Funkgeräte. - Google Patents

Umschalter für Funkgeräte.

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CH199337A
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drive shaft
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contact
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Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


  Umschalter für     Funkgeräte.       Bei Empfängern für mehrere Wellen  bereiche, die durch Drehen eines Schalters um  geschaltet werden, treten oft     Störungen    auf,  welche durch schlechte Kontaktgabe der  Kontaktfedern mit den Gegenkontakten ver  ursacht werden. Diese Erscheinung zeigt sich  insbesondere bei     Spulenrevolvern.     



  Die bekannten     Konstruktionen    mit Kon  takten, die nicht aus     Edelmetall    bestehen,  also mit Schleif- oder Gleitfedern aus Bronze,  Neusilber usw., haben den Nachteil, dass  sich bei lange dauernder Stellung auf einem  Wellenbereich an den offenen Kontakten  Oxyd bildet, welches erst durch mehrmaliges  Hin- und     Herschalten        abgerieben    wird. Bei  Betrieb in feuchter Luft tritt dieser Zustand  in verstärktem Masse auf.  



  Die     Oxydierung    wird zwar     vermieden,     wenn man die     Kontakte    aus Edelmetall her  stellt. Es     tritt    jetzt aber der Nachteil auf,  dass beim     Schleifen    der beiden Edelmetall  kontakte aufeinander ein     "Fressen"    einsetzt,  wodurch einerseits die Kontaktgabe ver-         schlechtert    wird, anderseits die Kontakte  bald     durchgeschliffen    werden.  



  Es ist zwar schon bekannt, bei Wellen  bereichumschaltern während des     Umschaltens     die zu lösenden Kontakte voneinander abzu  heben. Das wird zum Beispiel durch eine mit  der gedrehten Trommel verbundene Nocken  walze bewirkt. Da aber das Abheben erst  durch die Drehung der Trommel bewirkt  wird, überlappen sich die Drehbewegung und  die     Bewegung    des     Abhebens,    so dass sich eine  gewisse Schleifbewegung der Kontakte auf  einander nicht ganz vermeiden lässt.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist       zwischen    der Antriebswelle und dem zur  Umschaltung drehbaren, die Gegenkontakte  tragenden     Teil    des Schalters eine die Drehung  der Antriebswelle in der Weise ruckartig  übertragende     Kupplungsvorrichtung,        zum     Beispiel zweckmässig ein     Malteserkreuz    vor  gesehen, dass     eine        Übertragung    der Drehung  nur bei vollständig abgehobenen Kontakten  erfolgt,      Der Vorteil der Erfindung liegt.

   darin,  dass das     Abheben    wirklich senkrecht zur  Kontaktoberfläche vor sich geht und dadurch  auch die geringste Schleifbewegung ver  mieden wird,     cla    die Drehbewegung ja erst       übertragen    wird, wenn die     Kontakte    voll  ständig voneinander gelöst sind.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes zeigt die Abbildung bei einem       Wellenhereichumsehalter    für Empfänger mit  mehreren, auf einer Trommel angebrachten  Spulen im Querschnitt.  



  Die mittels eines (nicht gezeichneten)       Drehknopfes        hedienbare        Antriebswelle        W     trägt eine     Nockenwalze    N mit zwei Nocken.  die hei jeder vollen Umdrehung der Antriebs        elle    die Kontaktfedern F, von denen  natürlich     mehrere    hintereinander angeordnet  sein können, zweimal gegen ihre Federkraft  nach unten drückt und wieder     loslässt.    Die       Federn,    geben in der nach unten gedrückten  Stellung Kontakt mit Gegenkontakten G,  die auf dem Umfang der die umzuschaltenden  Spulen     tragenden    Trommel T verteilt sind.

    Auf     derAntriebswelleWsitzt    ferner     dieZahn-          iadscheihe    R, die mit einer gleich grossen, um  die     feste    Achse ss drehbar gelagerten     Zahnrail-          scheihe        S    gekuppelt ist.     Letztere        arbeitet    mit.  dem auf der Trommelachse A sitzenden Mal  te3erkreuz     M    derart zusammen, dass die Stifte  .I bei jeder vollen Umdrehung zweimal in die  Einschnitte C eingreifen und dadurch das       Malteserkreuz    mit der Trommel mitnehmen,  während in den dazwischen liegenden Zeit  abschnitten keine Mitnahme erfolgt.

   Wie aus  der     Abbildung    ersichtlich, erfolgen Bewegung  der Kontaktfeder und Drehung der Trommel  immer     abwechselnd.    Wenn also die     Antriebs-          @\    eile gleichmässig gedreht wird. so hebt sich  etwa während der ersten 60   die Kontakt  feder F von dem gerade angeschalteten Gegen  kontakt G ab, wobei die Trommel stillsteht.  Während der nächsten 60   bleibt die Feder  im abgehobenen Zustand. während die  Trommel über das     #falteserkreuz    ruckartig       @rfasst    und solange gedreht wird, bis der  nächste Gegenkontakt. der Feder gegenüber  steht. Bei der letzten 60 '-Drehung wird    die Feder auf den neuen, jetzt mit der Trom  mel stillstehenden Gegenkontakt aufgedrückt.  



  Feder und     Gegenkontakte    tragen kleine  Kontaktplättchen aus Edelmetall, beispiels  weise     Platin    oder Platiniridium.  



  Ein- weiterer Vorteil der geschilderten  Ausführung ist der, dass die Kontaktfedern  nicht mit eigenem Druck nach Entspannung  auf den Kontakten, sondern durch die Nocken  walze N angedrückt werden. Hierdurch ist  ein Vibrieren oder Trommeln der Kontakt  federn bei starken Erschütterungen unmög  lich gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umschalter für Funkgeräte. bei dem eine durch eine Nockenwalze gesteuerte Kontakt federanordnung zeitlich nacheinander mit N erschiedenen, auf einem drehbaren Teil des Umschalters angebrachten Gegenkontakten durch Drehung einer Antriebswelle in Ver bindung gebracht wird, und bei dem während des Umschaltvorganges die Kontakte gelöst werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Antriebswelle und dem die Gegenkon takte tragenden drehbaren Teil des Schalters eine die Drehung der Antriebswelle in der Weise ruckartig übertragende Kupplungsvor richtung vorgesehen ist, dass eine Übertragung der Drehung nur bei vollständig abgehobenen Kontakten erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Umschalter nach Patentanspruch, für Spulenrevolver, dadurch gekennzeichnet. dass auf der Antriebswelle einerseits eine Nockenscheibe sitzt, welche die Kontakt federn betätigt, und dass auf einer mit der Antriebswelle gekuppelten Scheibe minde stens ein Stift befestigt ist, welcher in die Einschnitte eines mit einer die Gegenkon takte tragenden Trommel festverbundenen Malteserkreuzes eingreift. 2. Umschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss Kontaktfedern und Gegenkontakte Kontaktplättchen aus Edelmetall tragen.
CH199337D 1936-10-10 1937-09-29 Umschalter für Funkgeräte. CH199337A (de)

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DE199337X 1936-10-10

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CH199337A true CH199337A (de) 1938-08-15

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ID=5757495

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CH199337D CH199337A (de) 1936-10-10 1937-09-29 Umschalter für Funkgeräte.

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