CH199408A - Verschluss an Trinkflaschen. - Google Patents

Verschluss an Trinkflaschen.

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CH199408A
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Otto Leisten
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Otto Leisten
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  Verschluss an     Trinkflaschen.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein an Trinkflaschen angebrachter     Ver-          schluss.    Erfindungsgemäss weist der Ver  schluss einen     Verschlusskopf    und eine in     ach-          sialer    Richtung der Flasche verschiebbare  und unter Federdruck stehende Kappe     mit          Ausflussrohr    auf.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    einer ersten       Ausführungsform    des Verschlusses, in ge  schlossenem Zustande des Verschlusses,       Fig.    2 einen     Längsschnitt,    in geöffnetem  Zustande des Verschlusses,       Fig.        ä    eine Ansicht des Verschlusses in  geöffnetem Zustande,

         Fig.    4 eine Ansicht des Verschlusses in  geschlossenem Zustande     und          Fig.    5 einen Längsschnitt durch eine an  dere     Ausführungsform    des Verschlusses, in  geschlossenem Zustande desselben.    Die     gezeichneten    Ausführungsbeispiele  sind an Feldflaschen angebracht.  



  Der Verschluss nach den     Fig.    1 bis 4 be  steht aus     einem        Verschlusskopf    a, der auf den  mit Aussengewinde versehenen Flaschenhals  aufgeschraubt und mit einer in den Fla  schenhals     hineinragenden        Verlängerungshülse     b versehen ist, die als Führung für ein in der  Hülse verschiebbares     Ausflussrohr    c dient.

    Die     Abdichtung    zwischen     Verschlusskopf    und  Flasche erfolgt durch eine     Gummiplatte    d  oder     dergl.    Das     Ausflussrohr    c ist ausser in  der Verlängerungshülse b noch durch eine  Kappe e, die an das     Ausflussrohr        befestigt     und auf dem     Verschlusskopf    a     gleitbar    ist,  geführt. In einer Ringaussparung des     Ver-          schlusskopfes    ist eine Schraubenfeder f ange  bracht, die gegen den obern     innern    Rand der  Kappe e anliegt.

   Im     Grunde    der Ringaus  sparung mündet ein Kanal     g    ein, welcher     ein.          Einströmen    von Luft in die Flasche ermög  licht, und dessen untere Mündung mit der       obern    Mündung des im Boden des Ausfluss-           rohres    befestigten Luftröhrchens     h    in     Dek-          kung    gebracht werden kann. Das Luftröhr  chen     h.    reicht bis nahe an den Boden der  Flasche.

   Ist sein inneres Ende in     achsialer     Richtung abgeschlossen. so besitzt es bei letz  terem eine seitliche Öffnung, welche beim  Trinken ein Einströmen von Luft gestattet,  aber ein Abfliessen von Flüssigkeit durch das  Luftröhrchen verhindert. Damit der Kanal g  mit der Aussenluft in Verbindung steht, sind  oben in der Kappe e Löcher (in der Zeich  nung nicht. dargestellt) angebracht. Unten in  der Wandung des     Ausflussrohres    c sind die  eigentlichen     Ausflusslöcher        i    angebracht. In  der Kappe e sind die Schlitze eines doppel  ten     Bajonettverschlusses    angebracht.

   Die in  den Schlitzen des Bajonettverschlusses m ge  führte Schraube<I>k</I> sitzt im     Verschlusskopf   <I>a.</I>  Durch den     Ba,jonettverschluss    kann durch  Verdrehen der Kappe um ihre Längsachse  eine Sperrung des Verschlusses in seiner offe  nen oder     geschlossenen    Stellung erfolgen.  



  Im geschlossenen Zustand des Verschlus  ses sind die     Ausflusslöcher        i    durch die Wan  dung der Verlängerungshülse b verdeckt.  (siehe     Fig.    1). In geöffnetem Zustande (siehe       Fig.    2), welcher zum Beispiel durch Lippen  druck oder Hebeldruck zustande gekommen  ist, sind die     Ausflussöffnungen        i,    frei gelegt  und die untere Mündung des Kanals g ist  mit dem Luftrohr     h    in Verbindung, so dass  der Inhalt der Flasche ungehindert ausfliessen  kann. Die Austrittsmenge kann zum Beispiel  durch den Lippendruck reguliert werden, in  dem hierbei die Löcher i mehr oder weniger  durch den Randteil der Hülse b verdeckt wer  den.  



  Der Verschluss ist besonders für Feld  flaschen von Soldaten und für in Kranken  häusern zu verwendende Flaschen geeignet.  Verwundete können durch einfachen axialen  Druck der Lippen gegen die Kappe e, wo  durch das     Ausflussrohr    heruntergedrückt und  die     Ausflusslöcher    i freigelegt werden, aus  der Flasche trinken; nach Aufhören des  Druckes werden die     Ausflusslöcher        i.    durch  die Einwirkung der Schraubenfeder f, die    das     Ausflussrohr    c hochdrückt, selbsttätig  wieder geschlossen.  



  Der Verschluss ist     zweckmässigerweise    aus  leichtem Werkstoff, wie Bakelit oder sonsti  gen Stoffen aus der     Kunstharzindustrie    oder  aus Leichtmetallen, wie Aluminium und       dergl.    herzustellen. Die obere Öffnung des       Ausflussrohres    kann mit irgend einem belie  bigen     Verschlussdeckel    oder Stöpsel, um den  Eintritt von Staub zu verhindern, versehen  werden.  



  Zur einfacheren Gestaltung des Ver  schlusses     kann    das Luftrohr h fortfallen.  Eine solche Ausführungsform ist in     Fig.    5  veranschaulicht. Das Öffnen des Verschlusses  kann beispielsweise durch Anpressen der  Kappe der Flasche an den Mund geschehen.  Der Kanal g ist dann bis unten durchgeführt.  Am     untern    Ende des     Ausflussrohres    ist eine  Abdichtungsscheibe o angebracht, die durch  eine auf dem     Ausflussrohr    sitzende Mutter p  festgehalten wird. Die Festhaltung der Ab  dichtungsscheibe und deren Anordnung kann  auch auf eine andere Weise erfolgen.

   Die  Dichtungsscheibe liegt bei geschlossenem  Verschluss gegen die untere Stirnseite der  Hülse b an und     verschliesst    so die untere Öff  nung des Kanals g, so dass, da auch die Aus  flusslöcher i geschlossen sind, keine Flüssig  keit aus der Flasche     ausfliessen    kann. Im ge  öffneten Zustand des Verschlusses ist das       Ausflussrohr    mitsamt der Dichtungsscheibe  nach innen gedrückt, so dass die untere Mün  dung des Kanals freigegeben ist.  



  Gegenüber den bisherigen Schraub- oder  Korkverschlüssen, welche den Nachteil haben,  dass zum Beispiel ein     Verwundeter    oder  Kranker     meistens    nicht in der Lage     ist,    den  Verschluss allein zu öffnen, um aus der Fla  sche trinken zu können, hat der Erfindungs  gegenstand den Vorteil, dass durch Druck  auf die Kappe 2 aus der Flasche getrunken  werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verschluss an Trinkflaschen, gekennzeich net durch einen Verschlusskopf und eine in achsialer Richtung der Flasche verschiebbare and unter Federdruck stehende Kappe mit einem Ausflussrohr. ZINTERANSPRüCHE 1.
    Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er mit dem Flaschenhals fest verschraubt und mit einem in Längsrichtung der Flasche ver schiebbaren Ausflussrohr (c) versehen ist, welches durch Druck einstellbar ist, der art, dass die Ausflussöffnungen (i) im Ausflussrohr freiliegen, und dass nach Be endigung des Druckes das Ausflussrohr durch die Einwirkung einer Schrauben feder (f) selbsttätig wieder in die An fangsstellung zurückgeht, wodurch die im Ausflussrohr befindlichen Ausfluss löcher (i) verdeckt werden und dadurch keine Flüssigkeit mehr aus der Flasche ausfliessen kann,
    und dass der Verschluss in der Zu- und Offenstellung durch einen Bajonettverschluss (m), der auf einer mit auf dem Ausflussrohr (c) verbundenen und auf dem Verschlusskopf (a) dreh- und ver schiebbar sitzenden Kappe (e) angeordnet ist, feststellbar ist. 2.
    Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Ver- längerungshülse (b) des Verschlusskopfes (a) das Ausflussrohr (c) so verschiebbar geführt ist, dass seine Ausflusslöcher (i) durch die Wandung der Verlängerungs hülse (b) ganz, teilweise oder nicht ver deckt werden können. S.
    Verschluss nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein in der Längsrich tung gegen Federdruck verschiebbares Ausflussrohr (c) mit beim Einschieben sich freilegenden Zuflussöffnungen, und dass sich im Verschlusskopf (a) ein Luft kanal (g) befindet, dessen untere Mün dung nach Einwärtsschieben des Ausfluss- rohres (c) mit der obern Mündung eines im Ausflussrohr angebrachten und in die Flasche hineinragenden Luftrohres (h) in Verbindung steht.
    4.. Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Hülse (b) ein durchgehender Kanal (g) vorhan den ist, dessen untere Mündung durch eine Dichtungsscheibe (o), die auf dem Aus flussrohr (c) sitzt, bei geschlossenem Ver schluss verschlossen gehalten wird.
CH199408D 1936-08-07 1937-08-05 Verschluss an Trinkflaschen. CH199408A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003622B (de) * 1952-08-26 1957-02-28 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Flaschenausgusskork
DE202010015464U1 (de) 2010-10-30 2011-02-10 Silag Handel Ag Einstellbarer Trinkflaschenverschluß mit Trinkhalmfunktion
DE202010015802U1 (de) 2010-11-25 2011-02-10 Hidde, Axel R., Dr. Ing. Trinkflaschenverschluß mit Rückstellfunktion
WO2021188771A1 (en) * 2020-03-18 2021-09-23 Paha Designs, Llc Pressure equalization apparatus for a bottle and methods associated therewith

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EP2452889A1 (de) 2010-10-30 2012-05-16 Silag Handel AG Einstellbarer Trinkflaschenverschluss mit Trinkhalmfunktion
DE202010015802U1 (de) 2010-11-25 2011-02-10 Hidde, Axel R., Dr. Ing. Trinkflaschenverschluß mit Rückstellfunktion
EP2457842A1 (de) 2010-11-25 2012-05-30 Axel R. Hidde Trinkflaschenverschluss mit Rückstellfunktion
DE102010053518A1 (de) 2010-11-25 2012-05-31 Axel R. Hidde Trinkflaschenverschluss mit Rückstellfunktion
WO2021188771A1 (en) * 2020-03-18 2021-09-23 Paha Designs, Llc Pressure equalization apparatus for a bottle and methods associated therewith

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