CH199430A - Kleidungsstück mit einem auf seiner Innenseite angebrachten Gürtel. - Google Patents

Kleidungsstück mit einem auf seiner Innenseite angebrachten Gürtel.

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CH199430A
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Limited Joseph Rigg
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Limited Joseph Rigg
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00—Garments
    • A41D1/06—Trousers

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Kleidungsstück mit einem auf seiner Innenseite angebrachten Gürtel.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Klei  dungsstück mit einem auf seiner Innenseite  angebrachten Gürtel. Beispiele von solchen  Kleidungsstücken sind Hosen, Sporthosen,  Kniehosen, Röcke, Blusen und Unterzeug.  



  Es ist bekannt, in ein Aussenkleidungs  stück     eine    Art     undehnbaren    Gurt einzu  passen, der innenseitig eine Reibungsfläche  aufweist, deren Fäden in ein darunter ge  tragenes Unterkleidungsstück eingreifen und  dadurch dieses gehindert ist, sich in Falten  zu legen oder zu verziehen, wenn der Träger  des     Kleidungsstückes    beispielsweise     körper.-          liehe        Übungen    ausführt.  



  Das     Kleidungsstück    gemäss der vorliegen  den Erfindung ist dadurch ausgezeichnet,  dass der Gürtel     aus    einem gewebten Faser  stoffstück besteht, dessen Innenfläche     Velvet-          fäden    aufweist, deren freie Enden beim  Tragen des     Kleidungsstückes    in das Unter  kleidungsstück eindringen, wobei der Gürtel  elastische Fäden besitzt, welche ihn dehnbar  machen.  



  Bei diesem Kleidungsstück, welches das    Tragen eines Unterkleides voraussetzt, ist die  Anschaffung eines besonderen Gurtes, Hosen  trägers oder     dergl.    zum Halten der Aussen  kleidungsstücke nicht erforderlich. Die Elasti  zität des Gürtels dient dazu, die     Reibungs-          velvetfläche    dicht an das     Unterkleidungsstück     anzudrücken, da dadurch in letzterem keine       Rümpfe    entstehen können.

   Die     Anwendung     eines     Velvetstückes    ist besonders vorteilhaft,  weil es     unter    dem Zuge sich ausdehnt und  mit seinen senkrecht zum Gewebe stehenden  Fasern in das Gewebe des Unterkleidungs  stückes eindringt, statt lediglich auf dieser  Fläche zu sitzen und darauf zu gleiten, wie  es zum Beispiel bei     einer    Gummifläche der  Fall sein würde. Die     Velvetfläche    des Stoffes  erzeugt     kein    rauhes und beklemmendes Ge  fühl, wie es sich beim Tragen elastischer  Traggürtel ohne diese     Velvetfläche    zeigt.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Gegen  standes der Erfindung sind in der beigefüg  ten     Zeichnung    dargestellt.  



       Fig.    1 ist     eine        schaubildliche    Ansicht  eines Kleidungsstückes mit Gürtel, der durch      einen von einer Rolle abgeschnittenen Streifen  gebildet ist und dessen Enden durch eine  Einstellschnalle miteinander verbunden sind;       Fig.    2 zeigt ein Teilstück eines Mittels  für die dauernde Befestigung des Gürtels am       Kleidungsstücke;          Fig.    3 und 4 sind ein     Teilgrundriss    und  ein     Teilaufriss    eines Kleidungsstückes mit  Gürtelteilstücken;       Fig.    5 zeigt eine weitere Detailvariante.

    Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    1  ist das     Webstoffstück,    welches den Gürtel  bilden soll, auf einem     Webstuhle    gewebt  worden, welcher die Zubehörteile für die  Herstellung eines     Kettensamtstückes    hat,  wobei einige     Grundkettenfäden    elastische  Fäden bekannter Form oder Art sind, wäh  rend andere     Grundkettenfäden        aus    gewöhn  lichen Textilfasern für die Bildung des Samt  stückes bestehen. Hierbei ist auf die Anwen  dung der erforderlichen Spannung für die  elastischen     Grundkettenfäden    während des  Webvorganges zu achten.

   Das Weben mit  Webfäden aus Textilfasern kann wie üblich  vor sich gehen, um Einschlag und     Kette    mit  einander zu verbinden, mit Bildung des       Samtstückes    durch die bekannten     Osendrähte     (Weblitzen), wobei der Samt in dem Web  stuhl ebenfalls wie üblich geschnitten wird.  In     Fig.    1 ist die Aussenfläche des Gürtels,  in den die elastischen Fäden eingewebt sind,  mit A bezeichnet, während die Innenfläche  B aus dem     Velvet    gebildet wird.  



  Von dem auf dem Webstuhl hergestellten  Gürtelstoff können Stücke in     Gurtlänge    ab  geschnitten und     Verschlussmittel    für die En  den dieser Stücke angewandt werden. In       Fig.    1 ist auch ein geeignetes Mittel zum  Halten des Gürtels an der Aussenkleidung  gezeigt. Bandstücke C sind in     geeigneten    Ab  ständen als Halter an das Aussenkleidungs  stück D genäht. Der Gürtel wird durch seine  Elastizität in seiner Lage auf dem Körper  festgehalten, wenn das Kleidungsstück an  gezogen ist, und der Gurt wird durch die  Halter C gehalten.     Verschlussmittel    E, F für  die Gürtelenden bestehen aus einer Schiebe  schnalle bekannter Art.

   Die Benutzung einer    solchen Schnalle bietet den Vorteil, dass der  Gürtel auf den gewünschten Umfang ein  gestellt oder, wenn er infolge Benutzung ge  streckt worden ist, nachgestellt werden kann.  Es können jedoch auch andere Verschluss  mittel für die     Gürtelenden    verwendet wer  den. Zum Bespiel können die Enden einfach  zusammengenäht sein, oder sie können durch  Haken und     Ösen    oder durch Druckknöpfe  miteinander verbunden sein.  



  Die elastischen Fäden können von belie  biger Art sein, und die nichtdehnbaren  Fäden bestehen aus Faserstoff,     wie    Baum  wolle, Wolle, Seide     etc.    Die elastischen  Fäden können auch     statt    im Gürtel selbst  enthalten, mit ihm verbunden sein.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Gürtel kann  leicht in die     Halter    C gebracht und durch die  Einstellschnalle gesichert     und    ebenso leicht  wieder abgenommen     werden.    Wo es er  wünscht erscheint, einen Gürtel dauernd auf  der     Innenseite    des Kleidungsstückes anzu  bringen, kann dieser mit     einem        Sahlleisten-          ansatz    G     (Fig.    2) versehen sein. Das Weben  gewöhnlicher Bänder mit solch einem     An-          satze    ist bekannt. Dieser Ansatz ist in der       Längsrichtung    gekräuselt.

   Er wird zusam  men mit dem Gürtelstoff gewebt und da er  an die Innenseite des     Aussenkleidungsstückes     genäht wird, so dient er dazu, den Gürtel in  seiner Lage zu halten, ohne die Ausdehnung  des Gürtels zu behindern.  



  In     Fig.    3 und 4 sind statt des durch  gehenden Gürtels nach     Fig.    1 Gürtelab  schnitte gezeigt, die Mittel haben, um sie  innenseitig des Kleidungsstückes D befesti  gen zu können. Diese (z. B. drei) Gürtel  abschnitte können     mittels    auf den Gürtel  enden befestigten Metallhaken H in Band  schlaufen I eingreifen, die auf der Innen  seite des     Kleidungsstückes    D befestigt sind.  Wenn dieses von seinem Benützenden ange  zogen wird, dehnen sich diese Abschnitte  aus und wirken zu dem gewünschten Zwecke.

    Auch bei der     Anwendung    dieser hier be  schriebenen     Gürtelabschnitte    können diese  mit     Sahlleistenansätzen    G     nach        Fig.    2 ver  sehen sein, und sie können auch am Klei-           dungsstücke    festgenäht sein. In allen Fällen  steht die     Velvetfläche    in Berührung mit der  Unterkleidung, wie leicht zu ersehen ist.

   Es  können auch Knöpfe auf die     Enden    der Ab  schnitte aufgenäht sein, um in entsprechende  Knopflöcher im     Kleidungsstück    D einge  knöpft zu     werden,    oder es können Druck  knöpfe bekannter Art auf den Gürtelab  schnitten und auf dem     Kleidungsstücke    zu  Befestigungszwecken angebracht sein. In  Sporthosen oder Unterhosen -können z. B. drei  dieser Abschnitte angebracht werden, je  einer auf jeder Seite über den Hüften des  Trägers     und    der dritte hinten.  



  In     Fig.    5 ist eine Variante des Ab  schnittes B nach     Fig.    4 gezeigt. Aus einem  Aussenkleidungsstück, z. B. einer Hose, sind  dreieckige     Stücke        ausgeschnitten    und in  jedem der so     gebildeten    Ausschnitte ist ein  entsprechend geformter     Abschnitt    B des  elastischen     Velvetstückes    derart eingenäht,  dass die Samtfläche die Innenfläche bildet.

    Das Zuknöpfen des     Kleidungsstückes    in  seiner Gebrauchslage verursacht Dehnung der  eingesetzten     Zwickel,        wodurch    eine Falten  bildung am     Innenkleidungsstück    verhütet  wird.  



  Ein elastischer     Abschnitt    kann auch bei       elastischen    Bändern oder     Webstücken    vor  gesehen werden, indem ein     Velvetgewebe-          stück    von der erforderlichen Breite zer  schnitten und die     Abschnitte        mit    der elasti  schen     Grundlage    durch Annähen oder     in    an  derer     Weise    verbunden werden.

   Die Teile  der     elastischen    Grundlage, auf welche     Velvet-          abschnitte    aufgenäht sind, werden somit so  belassen, dass sie sich mit dem Kleidungs  stück dehnen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kleidungsstück mit einem auf seiner Innenseite angebrachten Gürtel, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gürtel aus einem ge webten Faserstoffstück besteht, dessen Innen fläche Velvetfäden aufweist, deren freie En den beim Tragen des Kleidungsstückes in das Unterkleidungsstück eindringen, wobei der Gürtel elastische Fäden besitzt, welche ihn dehnbar machen. UNTERANSPRt1CHE 1. Kleidungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Fäden im Gürtel selbst enthalten sind.
    2. Kleidungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Fäden mit dem Gürtel verbunden sind. 3. Kleidungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gürtel in einem Stück rings um die Innenseite des Kleidungsstückes angebracht ist. 4.
    Kleidungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gürtel in Abschnitten rings um die Innenseite des Kleidungsstückes angebracht ist. 5. Kleidungsstück nach Patentanspruch,. da durch gekennzeichnet, dass Teilstücke des Gürtels in Ausschnitte des Kleidungs- stückes eingenäht sind.
    6. Kleidungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gürtel aus einem durchlaufenden elastischen Web stück besteht, auf dem Abschnitte des Faserstoffstückes angebracht sind.
CH199430D 1937-09-10 1937-09-10 Kleidungsstück mit einem auf seiner Innenseite angebrachten Gürtel. CH199430A (de)

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