CH199446A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten.

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CH199446A
CH199446A CH199446DA CH199446A CH 199446 A CH199446 A CH 199446A CH 199446D A CH199446D A CH 199446DA CH 199446 A CH199446 A CH 199446A
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Ivar Wallquist
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Ivar Wallquist
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von   Flüssigkeiten.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von feste Teilchen enthaltenden Flüssigkeiten, z. B. Abwasser in   lIolzsehlif±-,    Zellulose- und Papierfabriken, unter Verwendung eines Siebtuches, das über zwei oder mehr je in einem Behälter drehbare, perforierte oder in anderer Weise durchbrochene Trommeln läuft. Das Ver   fahren gemäss bs Ider Erfindung ist iladureh ge-    kennzeichnet, dass eine auf der Siebtuchbahn auf der Trommel des ersten Behälters gebildete Schicht von festen Teilchen einer Flüssigkeit dazu benutzt wird, beim Passieren des Siebtuches über wenigstens eine folgende Trommel in den Behälter dieser Trommel eingeleitete Flüssigkeit zu filtrieren.



   Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist gemäss der Erfindung in der Weise ausgebildet, dass jeder Behälter mit einem Zulauf auf der Aussenseite der darin befindlichen Trommel und einem vom Innenraum dieser Trommel ausgehenden Auslauf versehen ist.



   Einige Ausführungsbeispiele des Verfahrens seien anhand der Zeichnung erläutert, auf welcher mehrere Ausführungsbeispiele der zur Durchführung des Verfahrens geeigneten erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch dargestellt sind.



   Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch die erste Ausführungsform,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, wobei das Siebtuch entfernt ist;
Fig. 3 ist ein senkrechter   Längssehnitt    durch die eine Trommel und den zugehörigen Behälter;
Fig. 4 bis 7 sind senkrechte Schnitte durch andere Ausführungsbeispiele der Vorrichtung. la und   lb    sind zwei, z. B. durch Tröge gebildete Behälter, in denen je eine Trommel 2a bezw.   2 b    drehbar angebracht ist. Die   Mäntel    der Trommeln können aus grobem Siebtuch, mit Zwischenräumen angebrachten Latten oder perforiertem Blech bestehen, oder sie sind in irgend einer andern Weise durchbrochen. Ihre Stirnseiten sind dagegen ge  schlossen, mit Ausnahme eines zentralen Loches auf der einen Seite, das in die eine hohle Welle 3a bezw. 3b der Trommel mündet.

   Der zweite, massive Wellenzapfen der Trommeln ist mit 4a bezw. 4b bezeichnet. Über die beiden in beliebiger Weise angetriebenen Trommeln läuft ein endloses Sieb- oder Filtertuch 5, das zum Beispiel von derselben Art wie ein an einer Papiermaschine benutztes Siebtuch ist. Dieses Siebtuch 5 läuft über mehrere Leitwalzen 6, 7, von denen die eine, 6, auch noch zu einer andern, weiter unten noch erwähnten Aufgabe dient. Diese Walzen halten das Sieb ausser Berührung mit den Behältern la,   lb    und leiten das Siebtuch ausserhalb der Behälter in einer geeigneten Bahn.



  Der Behälter la ist mit einem Zulauf 8a für die unbehandelte Flüssigkeit versehen, wel  che    durch den über die Trommel 2a laufenden Teil des Siebtuehes 5 in diese Trommel    einströmt ! von wo die Flüssigkeit durch den    durch die hohle Welle 3a gebildeten Auslauf und durch eine Leitung 9a in den zweiten Behälter   lb    durch einen Zulauf 8b einströmt. Die Flüssigkeit durchströmt hiernach den auf der zweiten Trommel 2b befindlichen Teil des Siebtuches 5 und gelangt darauf vom Trommelinnern durch den Auslauf 3b dieser Trommel in die mit diesem Auslauf verbundene Leitung 9b. Zwischen den rotierenden Ausläufen 3a, 3b und den stillstehenden Leitungen 9a, 9b sind zweckmässig Dichtungen vorgesehen.



   An der ersten Trommel 2a setzen sich auf dem Siehtuch 5 alle gröberen und ein Teil der feineren festen Teilchen ab, so dass auf dem sich ununterbrochen bewegenden Siebtuch im ersten Behälter eine Schicht 10 dieser Teilchen gebildet wird. Die Flüssigkeit, die nach dem zweiten Behälter   1b    strömt, enthält also nur noch feinere Teilchen. Die Schicht der Teilchen, die auf der ersten Trommel gebildet ist, dient nun als Filter, in dem Sinne, dass sie zusammen mit dem Tuch 5 die feinen Teilchen beim Durchgang der Flüssigkeit durch die zweite Trommel auffängt. In dieser Weise wird ein hoher Grad von Reinigung der Flüssigkeit erreicht.



   Wenn das Siebtuch 5 die zweite Trommel 2b verlässt, läuft es über die Leitwalze 6, wobei die Schicht auf die Unterseite des Siebtuches gelangt. Falls die Schicht stärker an der Walze 6 als an dem Siebtuch 5 anhaftet, setzt sie sich auf der Oberfläche der Walze 6 ab. Sie kann dann von der Walze 6 mittels eines Schabers 18 entfernt werden, worauf sie in eine Rinne 12 geleitet wird, um von hier, gegebenenfalls unter Wasserverdünnung, nach der Stelle weiter befördert zu werden, wo die Teilchen zur Verwendung kommen. Falls die Schicht, anstatt an der Walze 6 anzuhaften, auf der   Unterseite    des Siebtuches 5 verbleibt, kann sie von dem Siebtuch z. B. durch den Strahl eines Spritzrohres 11 entfernt werden, wobei sie herabfällt und dann durch die Rinne 12 abgeleitet wird.

   Falls gewünscht wird, die Schicht 10 besonders trocken zu erhalten, kann die Walze 6 gegen die Trommel   2 b    gepresst werden, wodurch ein Teil des Wassers aus der Schicht ausgepresst wird.



   Bei der oben beschriebenen Ausführungsform des Verfahrens ist vorausgesetzt, dass die zu reinigende Flüssigkeit selbst genügend hohen Gehalt verhältnismässig grober Teilchen enthält, um auf der Siebtuchbahn auf der ersten Trommel eine befriedigende Filterschicht aus solchen Teilchen zu bilden. Enthält die zu reinigende Flüssigkeit keine oder nur einen verhältnismässig geringen Teil gröberer Teilchen, ist es offenbar nicht möglich, die Flüssigkeit genau in derselben Weise, wie anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, zu reinigen.   Um    auch solche Flüssigkeiten in wirksamer Weise zu reinigen, kann man eine besondere Hilfssuspension verwenden, um un  unterbroehen    auf der   Siebtuchbahn      in    ersten Behälter eine Schicht der Teilchen zu bilden die darauf als Filter auf der folgenden Trommel bezw.

   den folgenden Trommeln benützt wird, um die zu reinigende Flüssigkeit zu filtrieren. Bei der Reinigung von Abwasser kann man zum Beispiel in der Weise verfahren, dass eine mehr oder weniger verdünnte Aufschlämmung von gröberen Fasern in einem ununterbrochenen Strom dem ersten   Behälter la und das zu reinigende Abwasser ebenfalls dem ersten Behälter la zugeführt wird, um zusammen mit der Suspension von gröberen Fasern durch die erste Trommel 2a zu passieren.

   Hierbei werden die gröberen Teilchen des Abwassers zusammen mit den groben Fasern der   llilfssuspension    von dem auf der Trommel 2a laufenden Siebtuch aufgefangen, während die feineren Fasern und Teilchen durch den Auslauf 3a mit dem einmal filtrierten Wasser abgehen und durch die Leitung 9a zu dem andern Behälter   lb    geleitet werden, um durch die auf der Trommel 2a   gebildete      Faserschicht,    jetzt über die zweite Trommel 2b laufend, fertig filtriert    zu U werden. Das zu reinigende Abwasser kann    auch, anstatt dem ersten Behälter la, direkt dem zweiten Behälter   lb    zugeleitet werden.



  Es passiert dann beim Durchgang durch die Trommel   2 b    durch die Faserschicht, die von der Suspension der gröberen Fasern auf dem über die erste Trommel 2a laufenden Siebtuch gebildet ist, und das bei der ersten Trommel einmal filtrierte Wasser der Suspension der gröberen Fasern kann von der Trommel   2a    weggeleitet oder zum Behälter Ib geleitet werden, wenn es noch Teilchen enthält, die wiedergewonnen werden sollen.



  Das Wasser aus der Trommel 2b kann weiter zu einer oder mehreren Trommeln, über die das Siebtuch mit daraufliegender Schicht der Teilchen läuft, geleitet werden, wenn ein höherer Grad der Reinigung des Wassers erwünscht wird. Fig. 4 bis 7 betreffen einige Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zum Ausführen des im vorstehenden erwähnten Verfahrens. Die in diesen Figuren dargestellten Trommeln können von gleicher Bauart wie diejenigen der Fig. 1 bis 3 sein.



   Nach Fig. 4 ist der erste Behälter la mit einem Zulauf 8a für die ununterbrochen in den Behälter einströmende Hilfsuspension mit verhältnismässig groben Teilchen versehen, während der Zulauf 8b zu dem zweiten Behälter   1 b    für die wesentlich feinere Teilchen enthaltende, zu reinigende Flüssigkeit (das Abwasser) bestimmt ist. Die gröberen Teilchen bilden auf dem Siebtuch auf der Trommel 2a des Behälters la die Schicht 10, während die von diesen gröberen Teilchen befreite Flüssigkeit durch den Auslauf 3a abfliesst. Die durch gröbere Teilchen gebildete Schicht 10 auf dem Tuch 5 wird von diesem ununterbrochen zu dem Behälter   1b    bewegt und bildet dort einen Filter für die zu diesem Behälter durch die Leitung 8b strömende zu reinigende Flüssigkeit mit feinen Teilchen.



  Die von diesen Teilchen gereinigte Flüssigket fliesst durch den Auslauf 3b ab, während die resultierende Schicht von gröberen und feineren Teilchen auf dem, Siebtuch z. B. mittels Schabers 18 von der Walze 6 abgenommen und durch die Rinne 12 abgeleitet   wird.   



   Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Auslauf 3a von der Trommel 2a durch eine Leitung 9a mit dem Behälter   1b    verbunden, in welchen auch die Leitung 8b für das mit feinen Teilchen vermengte Abwasser mündet. Diejenigen feinen Teilchen der Suspension, die das Siebtuch auf der Trommel 2a passieren, können hier von dem Filter auf der Trommel   2 b    wiedergewonnen werden. Im übrigen stimmt diese   Ausführungsform    im wesentlichen mit jener nach Fig. 4 überein.



   Fig. 6 stellt ein Ausführungsbeispiel für dreifaches Filtrieren der zu reinigenden Flüssigkeit dar. Ein dritter Behälter 1c mit darin drehbarer Trommel 2c ist hier hinter den beiden andern Behältern la,   1b    mit den Trommeln 2a, 2b angeordnet. Die zu reinigende Flüssigkeit wird dem ersten Behälter la durch das Rohr 8a zugeführt. Der Siebtuchteil über der Trommel 2a fängt die gröberen Teilchen der Flüssigkeit auf, die mit rückständigen feineren Teilchen durch den Auslauf 9a in den Behälter   lb    durch den Zulauf 8b geleitet wird. Das Siebtuch mit daraufliegender Schicht von Teilchen wird über die Walzen 7' zur und um die Trommel 2b und von dieser über Walzen   7' und    6 zur und um die Trommel 2c geleitet, von welcher es über Walzen 7 wieder zur ersten Trommel 2a geleitet wird.

   Die Schicht von Teilchen wird an der Walze 6 in der oben anhand  der Fig. 1 beschriebenen Weise entfernt. Die einmal filtrierte Flüssigkeit, die von der Trommel   2a    in den Behälter   1b    geleitet wird, passiert beim Durchgang durch die Trommel 2b das Siebtuch 5 und die daraufliegende Schicht 10 von Teilchen, wodurch die Flüssigkeit zum zweiten Mal filtriert wird, und zwar sowohl durch das Siebtuch, als auch durch die von gröberen Teilchen auf der ersten Trommel 2a gebildete Schicht. Die zweimal filtrierte Flüssigkeit wird von der Trommel 2b zu dem Behälter   le    durch die Leitung 9b geleitet.

   Beim Passieren durch die Trommel 2c wird die Flüssigkeit zum dritten   Mal    filtriert, und zwar durch das Siebtuch und die daraufliegende Schicht, die teils von gröberen Teilchen auf der ersten Trommel   2a    und teils von feineren Teilchen auf der Trommel 2b gebildet ist. Von letzterer Trommel 2c wird die gereinigte Flüssigkeit durch den Auslauf 3c weggeleitet.



   In den Fällen, wo die   zu    reinigende Flüssigkeit keinen genügend hohen Gehalt von groben Teilchen enthält, um auf der Sieh  tuchbahn    auf der ersten Trommel eine befriedigende Filterschicht bilden zu können, kann gemäss Fig. 7 analog Fig. 4 und 5 in den ersten Behälter la eine besondere Hilfssuspension mit gröberen Teilchen geleitet werden. um ununterbrochen auf der Siebtuchbahn auf der ersten Trommel 2a eine Schicht von Teilchen zu bilden, die auf den folgenden Trommeln als Filter für die zu reinigende Flüssigkeit dient, welche analog Fig. 4 und 5 dem zweiten Behälter   lb    zugeführt werden kann.

   Die einmal filtrierte Flüssigkeit der   Hilfsuspension,    die die Trommel   2a    verlässt, kann entweder durch den Auslauf   3a    weggeleitet oder, falls   riickständige    Teilchen in der   Fliissigkeit    wiedergewonnen werden sollen, durch die Leitung 9a (punktgestrichelt in Fig. 7) zum Behälter Ib geleitet werden, worauf sie mit der zu reinigenden Flüssigkeit beim Passieren des Siebtuches über die Trommeln   2b    und 2c weiter filtriert wird. Die Vorrichtung nach Fig. 7 ist im übrigen analog der Vorrichtung nach Fig. 6.



   In den Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7 kann die zu reinigende Flüssigkeit gegebenenfalls in entgegengesetzter Richtung geleitet werden, so dass sie zunächst in den Behälter 1c und von diesem in den Behälter   1 b    strömt, von welchem sie weggeleitet wird oder weiter nach dem Behälter la strömt.



   Beim Passieren zwischen den Trommeln 2a und 2b bezw. 2b und   2e    liegt bei den Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7 die Schicht 10 auf der untern Seite des Tuches 5. Die Schicht muss daher gehalten werden. Zu diesem Zweck sind zwischen den Trommeln 2a und 2b, sowie zwischen 2b und 2c endlose   Tragtücher    12a, 12b angeordnet, die über die Leitwalzen 7', die auch das Siebtuch 5 leiten, geführt sind.



   Die Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7   ei geben    eine Filtrierung in drei Stufen, aber selbstverständlich kann die Filtrierung auch in einer grösseren Zahl von Stufen stattfinden, wobei eine entsprechende Anzahl von Trommeln und Behältern angeordnet ist.



   Die Vorrichtungen sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei alles,   was    zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig erscheint, ausgelassen ist. Zur Erleichterung der Strömung der Flüssigkeit sind die Trommeln auf der Zeichnung in verschiedenen Höhen dargestellt, aber ausserdem oder anstatt dessen können Vorrichtungen angeordnet sein, um die Flüssigkeit von einer Trommel zum nächstfolgenden Behälter zu pumpen und um den nötigen Unterdruck innerhalb der Trommeln und/oder erhöhten Druck ausserhalb der Trommeln zu erzeugen.



  Hierbei kann der notwendige Überdruck auf hydrostatischem oder hydrodynamischem Wege erzeugt werden.  



      PATENTANSPRECE 1:   
Verfahren zum Reinigen von feste Teilchen enthaltenden Flüssigkeiten, unter Verwendung eines Siebtuches, das über wenigstens zwei je in einem Behälter drehbare durchbrochene Trommeln läuft, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Siebtuchbahn auf der drehbaren Trommel des ersten Behäl 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. der Fig. 1 beschriebenen Weise entfernt. Die einmal filtrierte Flüssigkeit, die von der Trommel 2a in den Behälter 1b geleitet wird, passiert beim Durchgang durch die Trommel 2b das Siebtuch 5 und die daraufliegende Schicht 10 von Teilchen, wodurch die Flüssigkeit zum zweiten Mal filtriert wird, und zwar sowohl durch das Siebtuch, als auch durch die von gröberen Teilchen auf der ersten Trommel 2a gebildete Schicht. Die zweimal filtrierte Flüssigkeit wird von der Trommel 2b zu dem Behälter le durch die Leitung 9b geleitet.
    Beim Passieren durch die Trommel 2c wird die Flüssigkeit zum dritten Mal filtriert, und zwar durch das Siebtuch und die daraufliegende Schicht, die teils von gröberen Teilchen auf der ersten Trommel 2a und teils von feineren Teilchen auf der Trommel 2b gebildet ist. Von letzterer Trommel 2c wird die gereinigte Flüssigkeit durch den Auslauf 3c weggeleitet.
    In den Fällen, wo die zu reinigende Flüssigkeit keinen genügend hohen Gehalt von groben Teilchen enthält, um auf der Sieh tuchbahn auf der ersten Trommel eine befriedigende Filterschicht bilden zu können, kann gemäss Fig. 7 analog Fig. 4 und 5 in den ersten Behälter la eine besondere Hilfssuspension mit gröberen Teilchen geleitet werden. um ununterbrochen auf der Siebtuchbahn auf der ersten Trommel 2a eine Schicht von Teilchen zu bilden, die auf den folgenden Trommeln als Filter für die zu reinigende Flüssigkeit dient, welche analog Fig. 4 und 5 dem zweiten Behälter lb zugeführt werden kann.
    Die einmal filtrierte Flüssigkeit der Hilfsuspension, die die Trommel 2a verlässt, kann entweder durch den Auslauf 3a weggeleitet oder, falls riickständige Teilchen in der Fliissigkeit wiedergewonnen werden sollen, durch die Leitung 9a (punktgestrichelt in Fig. 7) zum Behälter Ib geleitet werden, worauf sie mit der zu reinigenden Flüssigkeit beim Passieren des Siebtuches über die Trommeln 2b und 2c weiter filtriert wird. Die Vorrichtung nach Fig. 7 ist im übrigen analog der Vorrichtung nach Fig. 6.
    In den Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7 kann die zu reinigende Flüssigkeit gegebenenfalls in entgegengesetzter Richtung geleitet werden, so dass sie zunächst in den Behälter 1c und von diesem in den Behälter 1 b strömt, von welchem sie weggeleitet wird oder weiter nach dem Behälter la strömt.
    Beim Passieren zwischen den Trommeln 2a und 2b bezw. 2b und 2e liegt bei den Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7 die Schicht 10 auf der untern Seite des Tuches 5. Die Schicht muss daher gehalten werden. Zu diesem Zweck sind zwischen den Trommeln 2a und 2b, sowie zwischen 2b und 2c endlose Tragtücher 12a, 12b angeordnet, die über die Leitwalzen 7', die auch das Siebtuch 5 leiten, geführt sind.
    Die Vorrichtungen nach Fig. 6 und 7 ei geben eine Filtrierung in drei Stufen, aber selbstverständlich kann die Filtrierung auch in einer grösseren Zahl von Stufen stattfinden, wobei eine entsprechende Anzahl von Trommeln und Behältern angeordnet ist.
    Die Vorrichtungen sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei alles, was zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig erscheint, ausgelassen ist. Zur Erleichterung der Strömung der Flüssigkeit sind die Trommeln auf der Zeichnung in verschiedenen Höhen dargestellt, aber ausserdem oder anstatt dessen können Vorrichtungen angeordnet sein, um die Flüssigkeit von einer Trommel zum nächstfolgenden Behälter zu pumpen und um den nötigen Unterdruck innerhalb der Trommeln und/oder erhöhten Druck ausserhalb der Trommeln zu erzeugen.
    Hierbei kann der notwendige Überdruck auf hydrostatischem oder hydrodynamischem Wege erzeugt werden.
    PATENTANSPRECE 1: Verfahren zum Reinigen von feste Teilchen enthaltenden Flüssigkeiten, unter Verwendung eines Siebtuches, das über wenigstens zwei je in einem Behälter drehbare durchbrochene Trommeln läuft, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Siebtuchbahn auf der drehbaren Trommel des ersten Behäl ters gebildete Schicht von festen Teilchen einer Flüssigkeit dazu benutzt wird, beim Passieren des Siebtuches über wenigstens eine folgende Trommel in den Behälter dieser Trommel eingeleitete Flüssigkeit zu filtrieren.
    UNTERANSPRCllE: 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf der Sieb tuchbahn auf der Trommel des ersten Be hälters ununterbrochen eine Filterschicht mittels einer grobe Teilchen enthaltenden Hilfssuspension gebildet wird, und dass die derart gebildete Schicht der Teilchen als Filter auf wenigstens einer folgenden Trommel benutzt wird, um die zu reini gende Flüssigkeit, die feinere Teilchen als die Hilfssuspension enthält, zu filtrieren.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Fil ters beim Reinigen der Flüssigkeit eine : Erilfssuspension von relativ groben Fasern benutzt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit wenigstens zwei je in einem Behälter drehbaren durch brochenen Trommeln und einem über die Trommeln laufenden Siebtuch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Behälter mit einem Zulauf auf der Aussenseite der darin befindlichen Trommel und einem von dem Innenraum dieser Trommel ausgehenden Auslauf versehen ist.
    UNTERANSPRVCHE : 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Walze (6) vorgesehen ist, über welche das endlose Siebtuch, nachdem es die letzte Trommel passiert hat, läuft, und welche die auf dem Siebtuch aufgefangene Schicht von Teil chen von diesem entfernt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Auslauf von dem Innenraum der ersten Trommel in Verbindung mit dem Zulauf des Be hälters der nächstfolgenden Trommel steht, so dass die Flüssigkeit durch die letztere Trommel in entsprechender Weise wie durch die erste Trommel passiert.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der erste Be hälter mit einem Zulauf für eine Hilfs suspension und der folgende Behälter mit einem Zulauf für die zu reinigende Flüs sigkeit versehen ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Auslauf von der Trommel des ersten Behälters mit dem nächsten Behälter verbunden ist, so dass die Hilfssuspension an der Siebtuch bahn auf der Trommel des letztgenannten Behälters zum zweiten Male zusammen mit der zu reinigenden Flüssigkeit filtriert wird.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, mit drei oder mehr Trommeln in entsprechen den Behältern zur drei- bezw. mehrfachen Filtrierung, wobei die Schicht auf dem Siebtuch beim Passieren zwischen zwei be nachbarten Behältern auf die untere Seite des Siebtuches gelangt, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens zwei endlose Tragtücher angeordnet sind, durch welche das Abfallen der Schicht von dem Sieb tuch zwischen den Behältern verhindert wird.
CH199446D 1937-11-17 1937-11-17 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten. CH199446A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2402465A1 (fr) * 1977-09-08 1979-04-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Procede et appareil pour la fabrication de corps moules, en particulier de pastilles, a partir de boues secondaires de l'industrie metallurgique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2402465A1 (fr) * 1977-09-08 1979-04-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Procede et appareil pour la fabrication de corps moules, en particulier de pastilles, a partir de boues secondaires de l'industrie metallurgique

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