CH199471A - Motortreibstoff und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Motortreibstoff und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH199471A
CH199471A CH199471DA CH199471A CH 199471 A CH199471 A CH 199471A CH 199471D A CH199471D A CH 199471DA CH 199471 A CH199471 A CH 199471A
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  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)

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      Notortrelbstoff    und Verfahren zu dessen Herstellung.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Motortreibstoff und ein Verfahren zur  Herstellung desselben. Die     Erfindung    be  trifft vor allem die Herstellung von Motor  treibstoffen mit hoher Oktanzahl, wie sie  zum Beispiel in Flugmotoren zur Verwen  dung gelangen. Man ist durch die Erfindung  in der Lage, Treibstoffe für Flugmotoren       herzustellen,    die eine Oktanzahl von 100 oder  mehr aufweisen und die trotzdem, vom kom  merziellen Standpunkt aus betrachtet, wirt  schaftlich sind.  



  Nach dem Verfahren werden leichte, flüs  sige     Kohlenwasserstoffe    mit wenigstens  einem     Keton,    das wenigstens     einen    verzweig  ten     aliphatischen    Kohlenwasserstoffrest an  die     Carbonylgruppe        gebunden        aufweist,    ver  mischt.  



  Als Grundlage für den Treibstoff gemäss  der Erfindung kann man     ein    leichtes, flüs  siges     Petroleumdestillat,    das aus einem ein  zelnen oder gemischten     Rohpetroleum    erhal-         ten    wurde, verwenden. Es kann sich dabei  um eine gewöhnliche Fraktion der Erdöl  destillation oder um ein     gekracktes    Produkt  oder     ein    Gemisch beider handeln. Dieses Pro  dukt sollte     natürlich    den Normen hinsicht  lich Stabilität,     Verharzung,    Korrosion     usw.     entsprechen, welche für den fertigen Treib  stoff massgebend     sind.     



  Man kann     natürlich,    auch andere flüssige       Kohlenwasserstoffe    verwenden, wie zum Bei  spiel hydrierte Produkte, wie sie durch spal  tende Hydrierung von     Kohlenwasserstoffen,     deren     Siedepunkt    demjenigen des     Gasolins,     Kerosins und Schmieröls entspricht, erhal  ten werden können.     Weiterhin    ist es mög  lich raffinierte Naphtha oder     eine    leicht  flüssige Fraktion, die durch     Polymerisation     von tiefsiedenden oder gasförmigen     Olefinen     erhalten wurde, als Grundlage für den Treib  stoff gemäss der Erfindung zu     verwenden.     



  Die     Ketone    mit     verzweigtem        aliphati-          schem        Kohlenwasserstoffrest,    welche den      leichten, flüssigen     Kohlenwasserstoffen    zu  gesetzt werden, sind beispielsweise Verbin  dungen der allgemeinen Formel R . CO. R',  worin R einen verzweigten     aliphatischen          Kohlenwasserstoffrest,    z.

   B. den     Isopropyl-,     sekundär     Butyl-,    tertiär     Butylrest    und       dergl.,    und R' einen     Alkyl-,        Aryl-    oder ge  sättigten zyklischen Rest oder einen gemisch  ten Kohlenwasserstoffrest bedeuten. Selbst  -verständlich können auch     Substitutionspro-          dukte    und Derivate solcher     Netone    verwen  det werden, vorausgesetzt, dass sie die glei  chen Eigenschaften besitzen     wie    diese.

   Auch  ungesättigte     Ketone    mit mehreren     Carbonyl-          gruppen    können Verwendung finden. Im  allgemeinen sind     Ketone    mit einem höheren       Molekulargewicht    vorzuziehen.

   Als solche  seien beispielsweise genannt:     Methylisopro-          pylketon,        Methyltertiärbutylketon,        Methyl-          phenylketon,    sowie eine grosse Anzahl an  derer ähnlicher     Ketone,    in welchen die     Me-          thylgruppe    durch andere Gruppen mit höhe  rem     Molekulargewicht        ersetzt    ist.

   Ferner  kann man auch die     Ketone,    wie     Diaceton-          alkohol        CH.,COCH,C(CHg)zOH,    sowie     Iso-          mere    des     Butyrons    und     Pinakolins,    die ver  zweigte Seitenketten besitzen,     verwenden.     Im allgemeinen sollte der Siedepunkt der  angewandten     Ketone    innerhalb der Siede  grenzen von     Gasolin,    d. h     etwa        zwischen    40  und 200 oder 210   C liegen.

   Dieser Forde  rung entsprechen in der Regel die     Betone.     welche 4 bis 10     Kohlenstoffatome    enthalten.       Ketone,    welche eine sehr     verzweigte    Kette  besitzen, sind vorzuziehen. So     eignet    sich  zum Beispiel sehr gut das     Di-isopropylketon,     das     Isopropyltertiärbutylketon,    das     di-ter-          tiäre        Butylketon    und     dergl.    für den vorlie  genden Zweck.  



  Die     Ketone    mit verzweigter     Kette    kön  nen dem als Motortreibstoff zu verwenden  den     Kohlenwasserstoff    mit oder ohne Zu  satz metallorganischer     Antiklopfmittel    bei  gemischt werden.  



  Unter der Bezeichnung metallorganische       Antiklopfmittel    sind Verbindungen von ähn  licher Struktur wie das     Tetraäthylblei,    z. B.       Metallalkylv        erbindungen,    wie Tetraäthyl-         blei,        Tetramethylblei,        Tetraäthylzinn,        Tri-          ä.thylwismut,        Triphenylwismut    usw. zu ver  stehen, wobei jedoch zu bemerken ist, dass  auch     garbonylverbindungen,    wie Eisen- oder       Nickel-Karbonyl,    Verwendung finden kön  nen.  



  Es wurde festgestellt, dass     Ketone    mit  verzweigter     Kette    eine grössere     Antiklopf-          wirkung    aufweisen, als solche mit gerader  Kette, und dass man bei     Verwendung    der  ersteren ohne     Zusatz    eines     Antiklopfmittels     bessere     Resultate    erzielt, als bei     Verwendung     der letzteren.  



  Es ist zuzugeben, dass gewisse     gera.dket-          tige        Ketone,    insbesondere Aceton, bereits       früher    als Zusatz zu Motortreibstoffen vor  geschlagen worden sind, um das Klopfen der  Motoren     herabzumindern.    Die Verbesserun  gen, welche durch den Zusatz dieser     Ketone     erzielt werden, sind jedoch kaum genügend.

    um die Kosten zu     rechtfertigen,    die sich       daraus    ergeben, und es ist,     wie    aus     nach-          stehenden    Angaben ersehen werden kann,  auch mit relativ grossen Zusätzen von     Ke-          tonen    mit gerader Kette nicht möglich, einen  Treibstoff von sehr hoher Oktanzahl zu er  halten.

   Weiterhin ist     zuzugeben,    dass der  Zusatz von     Bleitetraäthyl    zu Motortreibstof  fen bereits bekannt     ist,    doch, wie ebenfalls  aus den nachstehenden Angaben ersichtlich,  ergibt sich,     da & ,    obschon ein kleiner Zusatz  von     Tetraäthylblei    die     Oktanzahl    des Treib  stoffes wesentlich erhöht, weitere Zusätze  dieses Produktes eine wesentlich geringere  Erhöhung der Oktanzahl zur Folge haben,  woraus sich ergibt, dass die Verwendung von       Tetraäthylblei    als Zusatz zu leicht flüchti  gen     Kohlenwasseratoffen    die Erzielung  hoher Oktanzahlen von beispielsweise 95 bis  100 oder mehr nicht ermöglicht,

   es sei denn,  dass man     ausserordentlich    grosse Mengen ver  wende, wodurch sich das Produkt viel zu  teuer stellen     würde    und auch praktisch nicht  verwendbar wäre.  



  Es wurde nun gefunden, dass die gleich  zeitige Verwendung von     Ketonen    und     Tetra-          äthylblei        hinsichtlich    der     Kosten    ein Ergeb  nis liefert, welches demjenigen, das mit      gleichwirkenden Mengen jedes Produktes für  sich allein erzielt werden kann, weit über  legen ist, so haben in vielen Fällen die Treib  stoffe, welche sowohl Betone als auch     Tetra-          äthylblei    enthalten, eine     Oktanzahl,    welche  der Summe, die durch Zusatz der einzelnen  Komponenten erwartet werden könnte, min  destens entspricht oder sogar überlegen ist,

    während die gewöhnlichen     Oktanzahlverbes-          serungen    der verschiedenen Treibstoffzusatz  mittel nicht additiv sind, d. h. in der Regel  niedrigere Resultate ergeben, als die Summe  der durch die einzelnen Komponenten erziel  ten Verbesserungen.  



  Die Menge der zur Herstellung der Mo  tortreibstoffe gemäss vorliegender Erfindung  zu     verwendenden    Zusatzstoffe kann inner  halb weiter Grenzen variieren, wobei sie na  türlich zu einem gewissen Grad von Forde  rungen abhängig ist, welche durch die  Kosten und das zur Verfügung stehende  Rohmaterial bedingt werden.

   Immerhin kann  ganz allgemein gesagt werden,     dass,    die     Ke-          tone    (d. h.     entweder    die     einzelnen    Verbin  dungen oder     Gemische    solcher)     in    Mengen  von 5 bis 50 % oder höher zur Anwendung  gelangen sollen, wobei für die meisten Fälle  Mengen von 10, 20 oder 30 % am zweck-    mässigsten sein dürften. Die metallorganischen       Antiklopfmittel    anderseits werden     in    viel  kleineren Mengen, z.

   B.     innerhalb    der Gren  zen von 0,5     bis    5 cm' pro 4,5 Liter Treib  stoff zugesetzt, obschon für     Renngemische     und andere Treibstoffe, welche aussergewöhn  liche Charakteristiken     aufweisen    müssen, be  trächtlich höhere Zusätze,     zum    Beispiel 10  bis 15 oder sogar mehr cm' pro 4,5 Liter  verwendet werden können.  



       Wenn,        gewünscht,        können        den        vorgäugig     beschriebenen Motortreibstoffen noch andere  Zusätze     einverleibt    werden, als welche bei  spielsweise genannt seien:     Antiogyydations-          mittel,    Mittel, welche die Harzbildung ver  hindern, Farbstoffe,     Obenschmiermittel,          Harzverflüssiger,        Verdickungsmittel    (Seifen,  Polymere),     Parfumierungsmittel,        aromatische     Stoffe (z. B.

   Benzol),     Lösungsmittelegtrakte     (z. B.     SO,-Extrakt),        Isooktan,        Di-isobutylen,          Isopropyläther,    Alkohole usw.  



  Die     nachstehende    Tabelle 1 gibt ver  gleichsweise Resultate, die unter Verwen  dung von     geradkettigen        Ketonen    und solchen  mit verzweigten     Ketten    ohne     Mitverwen-          dung    metallorganischer     Verbindungen    erhal  ten wurden.

    
EMI0003.0046     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Oktanzahl <SEP> bei <SEP> Verbesserung
<tb>  Prozent <SEP> zugesetztes <SEP> Beton <SEP> <B>1000</B> <SEP> C <SEP> der <SEP> Oktanzahl
<tb>  durch <SEP> das <SEP> Keton
<tb>  - <SEP> keines <SEP> <B>75,0</B> <SEP>   25 <SEP> Methyl-n-Butylketon <SEP> 78,0 <SEP> 3,0
<tb>  25 <SEP> Methylisobutylketon <SEP> 81,1 <SEP> 6,1       Die Tabelle 1     zeigt,    dass das     Methyl-          butylketon,    welches eine     Isobutylgruppe    ent  hält,

   eine doppelt so starke Zunahme der  Oktanzahl bewirkt wie das     Methylbutyl-          keton    mit einer normalen     Butylgruppe.    An  derseits hat die     Isoverbindung    praktisch die  gleiche Löslichkeit in     Gasolin    wie die nor  malen     Verbindungen.     



  Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Er  findung liegt     darin,    dass     infolge    der höheren         Antiklopfeigenschaften    der     Ketone    mit stark  verzweigten     Ketten,    die Möglichkeit besteht,  Betone mit einem so hohen     Molekularge-          wicht    zu verwenden, dass, ihr Sauerstoffgehalt  hinsichtlich der Verschlechterung des Brenn  wertes des Kohlenwasserstofftreibstoffes  praktisch zu vernachlässigen ist.  



  Ausser dem soeben genannten speziellen       Keton        mit    verzweigter     aliphatischer    Kohlen  wasserstoffkette seien aus     dieser    Gruppe      nachstehend noch folgende aufgezählt:

       Me-          thylisopropylketon,        Athylisopropylketon,        Pro-          pylisopropylketon,        141ethyltertiärbutylketori,          Methylisoamylketon,        Methyltertiäramyllie-          ton.        Isopropyltertiärbutylketon,        Di-isopropyl-          keton,        Di-isobutylketon,        Di-tertiärbutylketon     und     Di-tertiäramylketon.        Ketone    mit ter  tiären Gruppen sind vorzuziehen.

   Auch     Ke-          tone,    welche je eine verzweigte Gruppe, z. B.  eine     Iso-,    sekundäre oder     tertiäre    Gruppe auf  beiden Seiten der     Carbonylgruppe    aufweisen,  eignen sich für den vorliegenden Zweck aus  gezeichnet, da sie ein höheres     Molekularge-          wicht    und einen höheren Siedepunkt be  sitzen als die     Netone,    welche nur eine ver  zweigte Gruppe enthalten.  



  An Stelle der einzelnen     Ketone    für sich  kann man auch     vorzugsweise        Ketone    mit ver  zweigter     Seitenkette    im Gemisch mit andern       Ketonen    mit verzweigter     Seitenkette    oder  mit andern, vorzugsweise niedrig moleku  laren     Ketonen,    die keine verzweigte Seiten-    kette     besitzen    (d. h. nicht mehr als 5     Koh-          lenstoffatome        aufweisen),    verwenden. Das  gleichen lassen sich auch     Ketone    mit zwei  oder mehr     Carbonylgruppen    verwenden.  



  Auch ungesättigte     Ketone    mit einer oder  mehreren verzweigten     aliphatischen    Kohlen  wasserstoffgruppen können Anwendung fin  den, z. B.     Mesitylogyd,    der Formel         C(CHa)2    = CH CO     CH,     und     Phoron    der Formel       (CH3)2C    =<B>CH CO CH</B> =     C(CHs)2,     ferner substituierte verzweigte     Ketone,    z. B.

    solche, die     Hydrogylgruppen    enthalten,     wie          Diaceton-Alkohol    der Formel         COH(CHS)2CHICOCHa.     Zur     Illustrierang    der Wirkungsweise  einiger der letztgenannten Verbindungen  werden nachstehende     Versuchsergebnisse    an  geführt.

    
EMI0004.0053     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2:</I>
<tb>  <B>Oktanzahl <SEP> bei <SEP> Verbesserung</B>
<tb>  <B>Prozent <SEP> zugesetztes <SEP> Keton <SEP> Z00 <SEP> o</B> <SEP> C <SEP> <B>der <SEP> Oktanzahl</B>
<tb>  <B>durch <SEP> das <SEP> Keton</B>
<tb>  - <SEP> keines <SEP> 75,0 <SEP>   25 <SEP> Mesitylogyd <SEP> 80,4 <SEP> 5,4
<tb>  25 <SEP> Diacetonalkohol <SEP> 81,0 <SEP> 6,0       Es ist festzustellen, dass die     Antiklopf-          wirkung    des     Mesitylogydes,    das als ungesät  tigtes     Methylisobutylketon    aufgefasst werden  kann, und des     Diacetonalkohols,    welcher als       Hydrogylderivat    des     Methylisobutylketons    zu  betrachten ist,

   sich sehr gut mit der     Antiklopf-          w        irkung    des     Methylisobutylketons    selbst,  welche in Tabelle 1 gezeigt wurde, verglei  chen lässt, wobei jedoch die     gesättigte        unsub-          stituierte    Verbindung leicht überlegen ist.  



  Aus obigen Angaben ist ersichtlich, dass  man Motortreibstoffe mit hoher Oktanzahl  erhalten kann, wenn man     Gasolin    mit einer  wesentlichen Menge     Ketone,    die eine oder  mehrere verzweigte Kohlenwasserstoffreste  am     Carbonyl    gebunden enthalten, vermischt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Motortreibstoff auf Grundlage von leich ten, flüssigen Kohlenwasserstoffen, gekenn zeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem Keton, das mindestens einen verzweig ten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, der direkt an die Carbonylgruppe gebunden ist, aufweist. UNTERANSPRüCHE:
    1. Motortreibstoff nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ketoii mindestens eine tertiäre Gruppe auf- weist. 2. Motortreibstoff nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Keton an der Carbonylgruppe zwei verzweigte Kohlenwasserstoffreste aufweist. B. Motortreibstoff nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er Methyl- isopropyl-keton enthält. 4.
    Motortreibstoff nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er 5 bis 50% Keton erhält. 5. Motortreibstoff nach Patentanspruch I, bestehend aus leichten, flüssigen Koh- lenwasserstoffen vom Typus des Gasolins und 5 bis 50 % eines Ketons, das minde stens einen verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, der direkt an die Carbonylgruppe gebunden ist, aufweist. 6.
    Motortreibstoff nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Keton an der Car bonylgruppe einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und den Isopropyl- rest aufweist. 7. Motortreibstoff nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er geringe Mengen eines metallorganischen Anti klopfmittels enthält. B.
    Motortreibstoff nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass er zur Hauptsache leichte, flüssige Kohlenwasserstoffe, ferner min destens ein Keton und ausserdem geringe Mengen eines Metallalkyl-Antiklopfmit- tels enthält. 9. Motortreibstoff nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 7 und 8 für Flug zeuge und Motorboote, dadurch gekenn zeichnet, dass er als Antiklopfmittel Tetraäthylblei enthält. 10.
    Motortreibstoff nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Xeton 4 bis 10 Kohlenstoffatome aufweist. 11. Motortreibstoff nach Patentanspruch I für Flugzeuge und Motorboote, bestehend aus leichten flüssigen Kohlenwasserstof- fen, 5 bis 50 % eines Ketons mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen und 0,5 bis 5 cms Tetraäthylblei pro 4,5 Liter des Ge misches. 12.
    Motortreibstoff nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass das verwendete Keton an der Carbonylgruppe mindestens einen verzweigten Kohlenwasserstoffrest be sitzt. 13. Motortreibstoff nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 11 und 12, da durch gekennzeichnet, dass das Beton an der Carbonylgruppe mindestens einen tertiären Kohlenwasserstoffrest besitzt.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Motor treibstoffes gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man leichte, flüs sige Kohlenwasserstoffe mit wenigstens einem Beton, das wenigstens einen verzweig ten, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest an der Carbonylgruppe aufweist, vermischt. UNTERANSPRUCH: 14. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass' man dem Ge misch ausserdem geringe Mengen eines metallorganischen Antiklopfmittels zu setzt.
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