CH199513A - Für Fahrzeuge bestimmte Peilanlage mit Peilrahmen und Einrichtung zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes. - Google Patents

Für Fahrzeuge bestimmte Peilanlage mit Peilrahmen und Einrichtung zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes.

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CH199513A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Für Fahrzeuge bestimmte Peilanlage mit Peilrahmen und Einrichtung zur elektrischen       Kompensation    des Bordeffektes.    Bei Verwendung von Peilanlagen mit  Peilrahmen an Bord von Luft- oder Seefahr  zeugen kommen sehr leicht Fehlpeilungen  dadurch zustande, dass die betreffenden  Fahrzeuge selbst Schleifen bilden, die eine  Rückwirkung auf das Empfangssystem der  Peilanlage ausüben. Es ist nun bereits vor  geschlagen worden, eine elektrische Kompen  sation des Bordeffektes durch zusätzliche  Kompensationsschleifen     vorzunehmen.    Es er  gibt sich dadurch ein Mehraufwand, der ge  rade bei Luftfahrzeugen im höchsten Masse  unerwünscht ist.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  vorgeschlagen, bei     Fahrzeug-Peilanlagen    zur  Kompensation des Bordeffektes     mindestens          eine    Windung, deren leitender Bestandteil  aus Metall     besteht,    als     Kompensationsschleife     an einer. den Peilrahmen verkleidenden  Haube zu verlegen.  



  Zur Ausführung des Erfindungsgedan-         kens    können eine oder mehrere     Windungen     aus Metalldrähten oder -Bändern an der  Innen- oder     Aussenseite    der vorzugsweise  windschnittig ausgebildeten, den     Peilrahmen     verkleidenden Haube angeordnet werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in der Zeichnung veranschaulicht und im  folgenden erläutert:  In     Abb.    1 ist beispielsweise ein Flugzeug  mit einer solchen den Peilrahmen     einschlie-          ssenden,    windschnittigen Haube dargestellt.  Diese Haube ist in     Abb.    2     in    Ansicht und  in     Abb.    3 in Aufsicht dargestellt. Die Kom  pensationsschleife ist in     Abb.    2     mit    a be  zeichnet.

   Da sie an     eine    Spule c, zum Bei  spiel im Eingangskreis des Empfängers, an  gekoppelt     ist,    lässt sich die     Kompensations-          wirkung    durch     Änderung    dieser     Ankopplung     beliebig regeln. In     Abb.    3 sind zwei sym  metrisch zur     Peilrahmendrehachse    angeord  nete Kompensationsschleifen b dargestellt;      diese Anordnung kann mitunter weitere Vor  teile haben.  



  Durch die Anzahl der bei der Montage  verlegten Leiterwindungen lässt sich die  Stärke der Kompensationswirkung ebenfalls  einstellen.  



  Da im allgemeinen Empfangsrahmen mit  Eisenkernen verwendet werden, die durch die  Haube windschnittig verkleidet werden, wird  sie meist äusserst klein und erfordert daher  geringsten Platzbedarf.  



  Selbstverständlich kann die windschnit  tige Haube so aus Isoliermaterial und leiten  dem Material     zusammengesetzt    sein, dass das  leitende Material die Kompensationsschleife  oder -schleifen bildet.

Claims (1)

  1. PATE N TAN SPRUCH Für Fahrzeuge bestimmte Peilanlage mit Peilrahmen und Einrichtung zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes, dadurch ge kennzeichnet, dass eine den Peilrahmen ver kleidende Haube mindestens eine Windung, deren leitender Bestandteil aus Metall be steht. als Kompensationsschleife enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Peilanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Windung bezw. Windungen auf der Innenseite der Haube liegen. 2. Peilanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Windung bezw. Windungen auf der Aussenseite der Haube liegen.
    B. Peilanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Windung bezw. Windungen aus Metalldrähten bestehen. 4. Peilanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Windung bezw. Windungen aus Metallbändern bestehen. 5. Peilanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube mindestens zwei in bczug auf die Peilrahmendreh- achse symmetrisch angeordnete Kompen sationsschleifen enthält. 6.
    Peilanlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Kompensations wirkung Mittel zur Veränderung der über Spulen erfolgenden Ankopplung der Kom pensationsschleifen an die übrigen Teile der Peilanlage vorgesehen sind. 7. Peilanlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der möglichen Kompen sationswirkung durch die Anzahl der ver legten Schleifen festgelegt ist.
CH199513D 1936-10-28 1937-10-21 Für Fahrzeuge bestimmte Peilanlage mit Peilrahmen und Einrichtung zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes. CH199513A (de)

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