CH199547A - Mahlvorrichtung. - Google Patents

Mahlvorrichtung.

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CH199547A
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CH
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troughs
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trough
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Inventor
Aktiengesellschaft Grusonwerk
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Fried Krupp Grusonwerk Aktieng
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Description


  Mahlvorrichtung.    . Die Erfindung bezieht sich auf eine  Mahlvorrichtung. Gemäss der Erfindung be  sitzt die Mahlvorrichtung ein aus mehreren  quer zu ihrer Bewegungsebene und hinter  einander liegenden Mulden bestehendes Mahl  bett, das nachgiebig gelagert ist und zu  Kreis- oder     Ellipsenschwingungen    in senk  rechter Ebene erregt wird, wobei mindestens  ein Teil des zu mahlenden Gutes die Mulden  quer zu ihrer Längsrichtung nacheinander  durchwandert.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Längsschnitt  und       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Vorrich  tung nach     Fig.    1;       Fig.    3 und 4 zeigen Längsschnitte in an  derer Ausführung.  



  In den Darstellungen nach     Fig.    1 und 2  ist durch     Hintereinanderanordnung    einer An-    zahl querliegender Mulden 1 ein Mahlbett  gebildet, das durch exzentrische     Schwung-          massen    2 oder einen     Exzenterantrieb    zu  Kreis- oder     Ellipsenschwingungen    in senk  rechter, quer zu den Mulden liegender Ebene  erregt wird     und    auf Federn 3 abgestützt ist.  Die Mulden sind an ihrer     Einlaufseite     schwächer geneigt als an der Über- oder Ab  laufseite und an den     ganten,    an denen sie  miteinander verbunden sind, schräg nach  oben hin verlängert.

   Diese     Verlängerungen     sind als Siebe 4 ausgebildet. Das Mahlbett ist  durch einen Deckel 5 abgeschlossen. Die  Siebe 4 reichen mit ihren obern Kanten bis  an den Deckel 5 heran, so dass jede Mulde in  sich geschlossen ist. Die Mulden sind zum  mindesten teilweise mit     Mahlkörpern    gefüllt,  die vorzugsweise aus     Stäben    6 bestehen,  deren Länge etwa derjenigen der     Mulde    ent  spricht.  



  Das zu mahlende Gut, das bei einem Um  lauf des Exzenters im Sinne des Pfeils x in      Richtung des Pfeils y das Mahlbett durch  wandert, wird durch einen oberhalb der       ersten    Mulde im Deckel 5 vorgesehenen Ein  laufstutzen 7 aufgegeben und fällt in ge  mahlenem Zustande durch den Auslaufstut  zen 8 aus. Um den Austritt von Staub am       Aufgabeende    zu     verhindern,    ist das Aufgabe  rohr 9 mit dem     Einlaufstutzen    7 durch eine  aus nachgiebigem Stoff bestehende Hülle 10  verbunden. Der im Innern des     Mahlbettes     entwickelte Staub wird fortlaufend abge  saugt, und zwar mündet in jede - ausser der  ersten - Mulde ein Saugstutzen 11 ein       (Fig.    2).

   Die     Saugstutzen    laufen .in einem  gemeinsamen, seitlich des Mahlbettes liegen  den Saugrohr 12 zusammen, das sich in der  Förderrichtung allmählich     erweitert.     



  Durch eine Hülle 13 ist das Saugrohr 12  nachgiebig mit einem     Flanschstück    14 ver  bunden, das die Verbindung mit der Saug  leitung 15 herstellt. Die Saugleitung 15  führt zu einem     Staubabscheider    16, einem  Gebläse 17 und von dort in den Raum der  ersten Mulde zurück. Oberhalb dieser Mulde  ist im Deckel 5 ein Stutzen 18 vorgesehen,  der mit dem Ende der Saugleitung 15 durch  einen schlauchartigen Körper 19 nachgiebig  verbunden ist.  



  Das in die erste Mulde aufgegebene Gut  vollführt zusammen mit den in dieser Mulde  liegenden Stäben eine dauernde     Umwälz-          bewegung    in einem dem Drehsinne des Ex  zenters entgegengesetzten Sinne. Dabei läuft  sich der Muldeninhalt an der in der     Förder-          richtung    vorn liegenden Seite höher an als an  der     Einlaufseite,    so dass das das Gut, sobald  es eine die Maschenweite des zugehörigen  Siebes 4 unterschreitende     Korngrösse    auf  weist, durch das Sieb in die folgende Mulde  fallen kann.

   In dieser und in jeder weiteren  Mulde wiederholt sich der Mahlvorgang, bis  das Gut in     feinstvermahlenem    Zustande  durch den Auslaufstutzen 8 austritt. Da die  Korngrösse von Mulde zu Mulde abnimmt,  wird auch die Maschenweite der Siebe 4 in  der Bewegungsrichtung des Gutes verringert.  



  Als Mahlkörper lassen sich auch Kugeln,  kurze Stabstücke oder     dergl.    verwenden.     Es       hat sich jedoch gezeigt,     dass    es am zweck  mässigsten ist und sich in Verbindung mit  der     Schwingbewegung    der     Vorrichtung    eine  unerwartet gute     Mahlwirkung    ergibt,     wenn     als Mahlkörper Stäbe verwendet werden, die  sich über die ganze     Länge    der Mulden er  strecken.

   Da die Schwingungen der Vorrich  tungen nur mit einer sehr geringen Schwin  gungsweite erfolgen, so ist auch die Fall  höhe der Mahlkörper nur     gering.    Um trotz  dem die erforderliche Fallenergie zu er  reichen, wird deshalb das Fallgewicht so  gross wie möglich gehalten, was am     besten     durch Mahlstäbe bewirkt wird. Ausserdem  wird durch Verwendung von Stäben eine  bessere     Mahlwirkung    auch dadurch erzielt,       da.B    die Stäbe stets auf einer ganzen Linie  mahlen, während die übrigen     Mahlkörper;     z. B.     Kugeln,    nur Punktberührungen ermög  lichen.  



       Zweckmässig    nimmt die Dicke der Mahl  stäbe, die Maschenweite der siebartigen Ver  längerungen     und    die     Muldengrösse    nach dem  Austragende der Vorrichtung hin ab. Eine  derartige     Vorrichtung        ist    in     Fig.    3 darge  stellt. Durch diese Massnahme wird der fort  schreitenden     Zerkleinerung        bezw.        Mahlung     des Gutes beim Durchgang durch das Mahl  bett, sowie der damit gleichlaufenden Ge  wichtsabnahme des     Gutes        Rechnung    ge  tragen.

   Die Mulden     können        einen        halbkreis-          förmigen    Querschnitt     haben;    die mit Mulden  verbundenen Siebe 20 werden zweckmässig  nach dem     Austragende    hin     etwas    geneigt, um  das Durchfallen von     gemahlenem    Gut zu be  günstigen. Falls sich bei einer gegebenen       Muldenlänge    die in den letzten Mulden lie  genden Stäbe in der Muldenlänge als zu dünn       und    infolgedessen als zu stark durchbiegend  erweisen, kann man die     Mulden    durch Quer  wände unterteilen, um kürzere Stäbe verwen  den zu können.  



  Die Mulden lassen sich auch gleichzeitig  als Siebe verwenden, wie in     Fig.    4 veran  schaulicht     ist,    In diesem Falle ist unterhalb  der Mulden ein Boden 21 vorgesehen, der das  durch die Mulden fallende feine Gut bei 22       austrägt,    während     etwa    noch vorhandenes      grobes     Korn    über die letzte     Muldenoberkante     hinweg bei 23 die     Vorrichtung        verlässt.    Diese  Vorrichtung findet deshalb zweckmässig für  Gut     Verwendung,    das nicht restlos     vermah-          len    werden kann oder soll.  



  Das Mahlbett kann waagrecht oder in  der Förderrichtung abfallend oder ansteigend  gelagert sein.  



  In Fällen, in denen in der Mahlvorrich  tung ein Gut behandelt werden soll, das aus  harten, nicht mahlfähigen Stücken und einer  diese umgebenden mahlfähigen Masse be  steht, z. B.     Eisenluppen,    brauchen keine be  sondere     Mahlkörper    in die Mulden eingelegt  zu werden, da dann während des Mahlvor  ganges die harten Stücke als Mahlkörper ar  beiten. Die abgeriebenen und gemahlenen  Teile können dabei gleichzeitig     abgesiebt     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahlvorrichtung, gekennzeichnet durch ein aus quer zu ihrer Bewegungsebene und hintereinander liegenden Mulden (1) be stehendes Mahlbett, das nachgiebig gelagert ist und zu Kreis- oder Ellipsenschwingungen in senkrechter Ebene erregt wird, wobei min destens ein Teil des zu mahlenden Gutes die Mulden quer zu ihrer Längsrichtung nach einander durchwandert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Mahlbett durch einen Deckel,(5) abgeschlossen und zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Mulden eine nach oben gerichtete, bis un ter den Deckel reichende, siebartige Ver längerung (4) vorgesehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Mulden Mahlkörper aus Stäben (6) eingesetzt sind, die sich über die ganze Länge der Mulden erstrecken. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden je an eine Saugleitung (15) angeschlossen sind, durch die der beim Mahlen entwickelte Staub abgesaugt, in einem Staubabscheider (16) entfernt und der Luftstrom der ersten Mulde wie der zugeführt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Mahlstäbe (6),. die Ma schenweite der siebartigen Verlängerun gen (4, 20) und die Muldengrösse nach dem Austragende der Vorrichtung ab nehmen.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mulden als Siebe ausgebildet sind, unterhalb der Mul den ein Boden, (21) zum Austragen des feinen Gutes und in Höhe der letzten Mul- denoberkante ein zweiter Austrag (23) für das nicht vermahlene Gut vorgesehen ist.
CH199547D 1936-10-15 1937-08-16 Mahlvorrichtung. CH199547A (de)

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