CH199551A - Spritzgerät. - Google Patents
Spritzgerät.Info
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Description
Spritzgerät. Die Erfindung betrifft ein Spritzgerät, bei dem Farbe oder ähnliches Spritzgut durch eine mit einem federbelasteten und erst von einem bestimmten Spritzgutdruck ab sich öffnenden Nadelventil versehene Düse aus gespritzt wird.
Bei den Nadelventilen an Zerstäubungs- düsen von Brennstoffeinspritzpumpen ist durchweg der die Nadel führende Düsen körper mit dem Düsengehäuse fest und un- verschiebbar verbunden und die von der Dü- senschliessfeder belastete Düsennadel in die sem Düsenkörper verschiebbar. Bei dieser Anordnung greift die Schliessfeder an dem von der Düse abgekehrten Ende der Nadel an.
Eine Änderung der Federvorspannung ist in diesem Fall nur durch Verstellvorrich- tungen zu erreichen, die sich an dem der Düse gegenüberliegenden Ende des Düsen gehäuses befinden.
Bei Farbspritzgeräten jedoch, bei denen das Düsengehäuse mit diesem Ende unmittel bar an die Pumpe angeschlossen ist, lässt sich eine solche von aussen bedienbare Verstell- vorrichtung nicht unterbringen. Man muss hier die Verstelivorrichtung so im Innern des Düsenkörpers unterbringen, dass sie nur bei auseinandergenommenem Gerät benutzt wer den kann.
Gemäss der Erfindung ist zur Behebung dieser Mängel vorgesehen, dass die Ventil nadel unbeweglich zum Düsengehäuse in die sem befestigt ist, und der den Ventilsitz auf weisende Düsenkörper auf dem Schaft der Ventilnadel verschiebbar geführt und von einer ihn mit dem Ventilsitz auf den Ventil- kegel,der Nadel drückenden. Düsenverschlu.ss- feder belastet ist.
Bei einem solchen Aufbau eines Düsen kopfes ist es möglich, die Verstelleinrichtung zur Veränderung der Vorspannung der Düsen schliessfeder am düsenseitigen Ende des Kop fes vorzusehen und so einzurichten, dass sie von aussen sogar während des Betriebes be dient werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt ein ganzes Farbspritzgerät in Ansicht; Fig. 2 zeigt den Düsenkopf desselben im Schnitt und in vergrösserter Darstellung.
Das Spritzgerät besteht im wesentlichen aus einer im Gehäuse 1 untergebrachten Pumpe, deren Antriebsmotor im daran an geflanschten Gehäuse 2 untergebracht ist.
Das Ganze wind gehalten mit einem Hand <I>g</I> ri iff 3, aus dem der MutorschaJter4 heraus- ragt, und von dem aus das Vesstellglied 5 zum Einstellen der Farbmenge je Pumpen hub bedient wird.
Aus dem Farbbehälter 6 läuft die Farbe mit Gefälle durch ein Rohr 7 der Pumpe zu. Das Gehäuse 1 dieser Pumpe ist zugleich das Gehäuse für den Düsenkopf.
Dieser besteht aus einer Nadel 7, die mit ihrem tellerartig vergrösserten Hinterende 7a über einen Flansch 7b von einer Überwurf- mutter 8 dicht gegen die Pumpenauslass- öffnung 9 gedrückt, also unbeweglich ist. Die Nadel enthält eine zentrale, am Spritzende sich verzweigende Zuführungsbohrung 7d. Ihr Vorderende ist als 7e ausgebildet.
Über diese Düsennadel ist der Düsenkörper 10 dicht passend geschoben. Er enthält eine Verteilungskammer 10a mit einem stirn- seitigen, entsprechend dem Ventilkegel 7e, als Ventilsitz ausgebildeten Auslass 10b. Der Ventilsitz wird auf den Ventilkegel dadurch fest aufgepresst, dass eine Feder 11, die sich einerseits gegen einen Endbund 10c des Düsenkörpers 10 abstützt, durch eine in die Überwurfmutter 8 hineingeschraubte Kap penschraube 12 gespannt wird. Die Feder 11 stützt sich dabei auf den Grund der Schraube 12 ab, deren Bohrung gleichzeitig eine Füh rung für die Feder ist.
Die Schraube ist zur leichteren Verstellung während des Betriebes mit einem Rändelkopf 12a versehen. Durch Drehen dieser Schraube 12 kann die Feder spannung und damit der Auslassdruck des Ventils 10a, 7e verändert werden.
Vor die Auslassöffnung 10b ist zur Bil dung einer bestimmten Strahlform eine durchbrochene Vorsatzplatte 13 mit Hilfe einer Überwurfmutter 14, und zwar auf die ebene Stirnfläche des Düsenkörpers 10 ge spannt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spritzgerät, bei dem Farbe oder ähnliches Spritzgut durch eine mit einem federbela steten und erst von einem bestimmten Spritz- gutdruck ab sich öffnenden Nadelventil ver sehene Düse ausgespritzt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ventilnadel unbeweg lich zum Düsengehäuse in diesem befestigt ist, und der den Ventilsitz aufweisende Düsenkörper auf dem Schaft der Ventilnadel verschiebbar geführt und von einer ihn mit dem Ventilsitz auf den Ventilkegel der Nadel drückenden DüsenverschluBfeder belastet ist.UNTERANSPRÜCHE. 1. Spritzgerät gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Spritz- gutzuflusskanal enthaltende Düsennadel an ihrem der Düse abgekehrten Ende einen flanschartigen Ansatz aufweist, mit dem sie von einer 'Überwurfmutter gegen das Anschlussstück gespannt ist.2. Spritzgerät gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper einen Bund aufweist, gegen den die Düsenschliessfeder anliegt, welche durch einen den Düsenkörper um gebenden Verschraubungsteil vorgespannt ist, welcher in einem mit dem Düsen gehäuse fest verbundenen Teil einge schraubt ist. 3.Spritzgerät gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschraubungsteil aus einer in den Kopf der Überwurfmutter zum Festspannen der Düsennadel einge schraubten, die Düsenverschlussfeder kap- penartig überfangenden Ringschraube be steht. 4. Spritzgerät gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringschraube einen Rändelkopf aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199551X | 1937-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199551A true CH199551A (de) | 1938-08-31 |
Family
ID=5757826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199551D CH199551A (de) | 1937-01-13 | 1938-01-10 | Spritzgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199551A (de) |
-
1938
- 1938-01-10 CH CH199551D patent/CH199551A/de unknown
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