CH199581A - Stromumformer mit bewegten Kontakten. - Google Patents

Stromumformer mit bewegten Kontakten.

Info

Publication number
CH199581A
CH199581A CH199581DA CH199581A CH 199581 A CH199581 A CH 199581A CH 199581D A CH199581D A CH 199581DA CH 199581 A CH199581 A CH 199581A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
current
choke
contact
converter according
current converter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Elec Haftung
Original Assignee
Electrotech Erzeugnisse Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electrotech Erzeugnisse Gmbh filed Critical Electrotech Erzeugnisse Gmbh
Publication of CH199581A publication Critical patent/CH199581A/de

Links

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Stromumformer mit bewegten Kontakten.    Zur Umformung hoher Leistungen von  Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt  sind heute meistens Ventilgleichrichter     bezw.          Ventilumrichter    in Gebrauch, die mit einem  Dauerlichtbogen arbeiten. Die     Erfindung     betrifft einen     Stromumformer    zum Gleich  richten von mehrphasigem Wechselstrom  oder zur Umformung von Gleichstrom in  Wechselstrom, der nicht mit einem Dauer  lichtbogen arbeitet, sondern mit bewegten  Kontakten, wodurch der Stromübergang im  wesentlichen durch direkten leitenden Kon  takt erfolgt, und die Gasentladung auf die       Kommutierungsperiode    beschränkt ist.

   Der  Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde;  diese Gasentladung auf einen Mindestwert  zu bringen und dadurch     einen    besonders ein  fachen und betriebssicher arbeitenden Um  former zu schaffen.  



  Die Stromunterbrechung in der abzu  schaltenden Stromphase erfolgt zweckmässig  erst     beim,        Stromnulldurchgang    des Kommu-         tierungsstromes    dieser Phase, und ein Strom  durchgang in umgekehrter     Richtung,    der bei  den bekannten     Ventilgleichrichtern    von vorn  herein ausgeschlossen     ist,        kann    nur     dann    mit  Sicherheit vermieden werden,     wenn    die beim       Stromnulldurchgang    des abzuschaltenden  Stromes geschaffene Unterbrechungsstrecke  eine genügend hohe Spannung zu tragen ver  mag, um nicht wieder durchschlagen zu wer  den.

   Für jede     Unterbrechungsvorrichtung    ist  ein von ihren Verhältnissen abhängiger Kon  taktabstand     angebbar,    bei dessen Erreichung  mit Bestimmtheit eine     Wiederzündung    der  Unterbrechungsstrecke ausgeschlossen ist.  



  Eine Schwierigkeit entsteht dadurch, dass  sich bei     Belastungsschwankungen    die zur       Kommutierung    erforderliche Zeit, das ist die       Zeitspanne    zwischen Schliessen des     Kommu-          tierungsstromkreises    und     Stromnulldurch-          gang,    verändert, und zwar mit zunehmender       Belastung    vergrössert. Die bei rotierenden  Gleichrichter,     bekannten,    verhältnismässig      trägen Regeleinrichtungen, welche die Kon  takttrennung der abzuschaltenden Phase mit.

    der Belastung veränderlich machen, sind nur  dazu geeignet, den Gang des Gleichrichters  verhältnismässig langsamen Belastungsände  rungen anzupassen.  



  Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss  dadurch beseitigt, dass die Steuergeräte so       eingestellt    sind,     class    sie auf den der Strom  unterbrechung vorangehenden abklingenden  Teil der Stromkurve ansprechen, und dass  die Eigenzeiten der Steuereinrichtung und  der gesteuerten Schaltteile so klein sind, dass  die Kontaktöffnung beginnt, bevor der ab  klingende Kurventeil den Nullwert erreicht,  und zwar so früh, dass spätestens im Null  durchgang der zur sicheren Verhinderung  des     Stromdurcbganges    in umgekehrter Rich  tung erforderliche     Kontaktabstand    vorhan  den ist.

       Hierdurch    wird ermöglicht, dass die  Verstellung des     t)ffnungsaugenblickes    der  Kontakte auch den innerhalb einer     Strom-          übertraglingsperiode    sich vollziehenden Be  lastungsänderungen augenblicklich folgt und  so die     (lasentladungen    bei allen     betriebs-.     mässig vorkommenden Belastungen des Strom  richters auf ein Minimum herabgedrückt  werden.  



  Im folgenden wird anhand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel der Erfindung er  läutert.  



       Fig.    1 stellt ein     Diagramrn    der Span  nungen und der Ströme eines mehrphasigen  Gleichrichters dar. Auf der horizontalen  Achse ist die Zeit l aufgetragen, auf der  vertikalen Achse die Spannungswerte u und  die Stromwerte 1 und i. Im Punkte A sind  die Phasenspannungen u, und     2t"    gleich gross.  In diesem Augenblick erfolgt der     Kurz-          sehluss    der     beiden    Phasen, indem der Kon  takt geschlossen wird. Man kann natürlich  nach Bedarf den     Kontaktschluss    knapp vor  oder nach Erreichen der Spannungsgleichheit  vornehmen, um dadurch in an sich bekannter  Weise den Strom zu regeln.

   Der in der  Phase 1 fliessende Strom sei     i,.    Dieser Strom  nimmt nun in der     Kommutierungszeit        k,    bis  auf den Wert Null ab. In der gleichen Zeit    steigt der Strom der Phase 2 vom Werte  Null auf den vollen Wert     i.,    an.  



  Grösse und Verlauf des     Kommutierungs-          stromes,    die für die Dauer der     Kommutie-          rungszeit    massgebend sind, sind bereits in  dem Augenblick messbar, wo der     Kommutie-          rungsstromkreis    geschlossen wird. Man     kann     daher eine rechtzeitige     Steuerung    der Kon  taktbewegung vorsehen, vorausgesetzt, dass  die Steuereinrichtung entsprechend schnell  arbeitet.

   Will man für die Steuerung der  Kontaktbewegung etwas mehr Zeit gewin  nen, dann kann man die Steuereinrichtung  auch allein in     Abhängigkeit    von der Grösse  des vor der     Kommutierungsperiode    vorhan  denen Belastungsstromes beeinflussen lassen.  



  Bei Steuerung durch den     Kommutie-          rungsstrom    jedoch kann man     insbesondere     dessen Änderungsgeschwindigkeit als Mittel  zur Bestimmung des     Offnungsaugenblickes     der     Kontakte    verwenden.     -.Man    kann     zum     Beispiel eine Drossel anwenden,     bei    welcher  die induzierte Spannung der     Änderungs-          geschwindigkeit    des     Kommutierungsstromes     proportional ist.

   Bei einer Drossel mit Eisen  kern kann man den Sättigungseffekt aus  nützen, der je nach Grösse und Verlauf des       Kommutierungftromes    die     charakteristisohe     Unstetigkeit bald früher und bald später er  zeugt. Hierdurch kann man einen ausgepräg  ten Steuerimpuls für die Kontaktbewegung  erzeugen.  



  Die Trennung der Kontakte in der abzu  schaltenden Phase 1 erfolgt     n2    Sekunden vor  dem     Stromnulldurchgang    des     Kommutie-          rungsstromes    im     Zeitpunkt    B. Die Zeit     m    ist  gerade so gross     gewählt,    dass der Kontakt der  abzuschaltenden Phase in dieser Zeit jenen  Abstand erreicht, bei dem eine Lichtbogen  löschung stattfindet und ein Stromdurchgang  in umgekehrter Richtung mit Sicherheit ver  hindert ist. Der     hinter    dem ablaufenden  Kontakt gezogene Lichtbogen wird also nur  auf die kleinstmögliche Länge gebracht.  



  Wenn nun die Belastung vom Werte     i     auf den Wert 7 steigt; dann würde ohne An  wendung von Steuergeräten der Strom     J,     der     abzuschaltenden        Phase    erst in der Zeit           lc.    seinen Nullwert erreichen und in der glei  chen Zeit der Strom in der Phase 2 auf sei  nen vollen Wert     J2    ansteigen. Die     Kommu-          tierungszeit    würde sich also vom Werte 1c1  auf den Wert     k.,    verlängern. Durch die  selbsttätige Kontaktsteuerung wird nun die  Kontakttrennung auf den Zeitpunkt C ver  legt.

   Der Zeitunterschied zwischen B und     C     ist so gross, dass die Kontakttrennung wieder  wie in dem früher geschilderten Fall klei  nerer Belastung erst m Sekunden vor dem  Nulldurchgang des Stromes     J1    der abzuschal  tenden Phase stattfindet und mithin wieder  gerade nur die zur Unterbrechung erforder  liche Strecke von dem Kontakt zurückgelegt  werden kann. Der Lichtbogen wird hierbei  nicht auf eine unnötig grosse Länge gebracht,  sondern er behält seine Mindestlänge bei.  



  In der     Fig.    2 ist ein Schaltungsschema  des Stromumformers dargestellt. Aus dem  Drehstromnetz     U,    Z', W     wird    ein Transfor  mator 1 gespeist. Die Ströme der drei sekun  dären Phasen sind über die Schalteinrichtun  gen 2, 3, 4 geführt, die nach Art der be  kannten Schnellschalter ausgebildet sein kön  nen. Diese Schalteinrichtungen     werden    so  gesteuert, dass der Sekundärwicklung des  Transformators ein gleichgerichteter Strom  entnommen wird, der den Verbraucher 5  speist.

   Die Öffnungsbewegung der Schalt  einrichtungen 2, 3, 4 erfolgt mit Hilfe von       elektromagnetischen    Kupplungen 6 und einer  rasch umlaufenden Masse, die von einer       Nette    7 gebildet wird, die über die zwei Rollen  8, 9 läuft und von einem Motor 10 angetrie  ben     -,vird.    Dieser Antrieb der Schalteinrich  tungen hat den Zweck, eine möglichst starke  Beschleunigung der Ausschaltbewegung zu  erzielen.  



  Die Steuerung der elektromagnetischen  Kupplungen 6 erfolgt über Relais 11, denen  Impulse für das Ausschalten der Schaltein  richtungen durch die Drosselspulen 12     uAd     Impulse für das Einschalten der Schaltein  richtungen durch eine synchron mit der um  zurichtenden Wechselspannung betätigte  Steuereinrichtung 13 erteilt werden. Die       Magnetwicklungen    der Kupplungen sind mit    14 bezeichnet. 15 sind die Schliessfedern der  Schalteinrichtungen, 16 sind Gleichstrombat  terien, 1 7 sind die Eisenkerne der Drossel  spulen, welche     zweckmässigerweise    vormag  netisiert sind und so bemessen sind, dass sie  sich bei vollem Strom magnetisch sättigen.  



  In der dargestellten Lage wird die Gleich  strombelastung 5 aus der Phase     u    gespeist.  Die Magnetkupplung des Schalters 2 ist da  bei     unerregt,    so dass dieser Schalter durch  seine Schliessfeder 15 geschlossen gehalten  wird. Die Magnete der Schalter 3 und 4 sind  dagegen erregt und werden durch die in der  Richtung der Pfeile 18 sich bewegende  Kette, die sich zwischen den Schenkeln des  Magnetes     hindurchbewegt,    mitgenommen.  Die Schalter werden dadurch gegen die Kraft  der Schliessfedern offengehalten.  



  Einen Augenblick später, nämlich sobald  die Phasenspannung der Phase     u    auf dem  absteigenden Ast der     Wechselstromhalbwelle     denselben Wert erreicht hat wie die Span  nung der Phase w, gibt die Steuereinrichtung  13 der     Schalteinrichtung    4 den Einschalt  impuls. Dadurch wird über das Relais 11 die  Spule 14 der Schalteinrichtung 4     entregt     und die Schliessfeder 15 schliesst den Schal  ter 4. Nun ist ein     Kurzschlusskreis    herge  stellt, der von den Phasen     u    und<I>w</I> über     dic     Schalter 2 und 4 verläuft.

   Nach Massgabe  des     Abklingens    des     Kurzschlussstromes    in  diesem     Kommutierungsstromkreis    wird durch  die Drossel 12 der Phase     u    der Ausschalte       impuls    für die Schalteinrichtung 2 ausgelöst.  Dieser Ausschaltimpuls     bewirkt    mit Hilfe  des Relais 11 die momentane Erregung der  Spule 14 des Schalters 2.  



  Die den Augenblick der Kontakttrennung  steuernde     Einrichtung    soll eine so geringe  Eigenzeit besitzen, dass die Verstellung in  nerhalb der     Kommutierungszeit    erfolgen  kann, das ist in einer Zeit von der Grössen  ordnung     einer        Tausendstelsekunde    unter Vor  aussetzung normaler Verhältnisse     (.50perio-          diger    Wechselstrom).

   Um sehr     geringe    Ei  genzeiten zu erzielen,     soll    die bewegte Masse  der     Verstelleinrichtung    so gering wie mög  lich, die sie beschleunigende Kraft dagegen      sehr hoch gemacht werden und der erforder  liche     Verstellweg    soll möglichst klein ge  macht werden, etwa dadurch, dass man die  Unterbrechungseinrichtung in einem gasför  migen     Medium    von hoher Durchschlagsfestig  keit und hohem Druck arbeiten lässt und  durch entsprechende Löscheinrichtungen für  eine sehr schnelle Säuberung der Unterbre  chungsstrecke von den Ladungsträgern Sorge  trägt.

   Die Verstärkung des     Steuerimpulses     zu der für die Kontaktbewegung erforder  lichen Kraft muss dabei ebenfalls möglichst       trägheitslos    erfolgen, beispielsweise durch       Verstärkerröhren    und ähnliche     masselose     Relais.  



  Durch die lebendige Kraft der umlaufen  den Masse 7, die im Verhältnis zur Masse  der Schalteinrichtung entsprechend hoch ge  wählt sein muss, wird der Kontakt der Schalt  einrichtung 2 sehr schnell aufgerissen, so  bald infolge der Erregung der Spule 14 die  magnetische Kupplung hergestellt ist. Die  Beschleunigung dieser     öffnungsbewegung    ist  so gross, dass die Kontakte in der sehr kur  zen Zeit von     etwa    einer     Tausendstelsekunde     um die zur Unterbrechung erforderliche  Strecke getrennt werden. Sie erreicht die  volle Unterbrechungsdistanz in dem Augen  blick, wo der Strom der zu unterbrechenden  Phase gerade durch seinen Nullwert hin  durchgeht. Der zwischen den     Kontakten    sich  bildende Lichtbogen wird daher mit Mindest  länge gelöscht.

   Entsprechende Löscheinrich  tungen an den     Kontakten    können vorgesehen  werden. Sie sind in der Zeichnung weg  gelassen.  



  Es ist besonders empfehlenswert, eine in  den     Hauptstromkreis    eingeschaltete Drossel  in Verbindung mit einer Schalteinrichtung  für die     Stromumformerkontakte    anzuwenden,  wobei die gegebenenfalls vormagnetisierte       Drossel    so     ausgelegt    ist, dass hie     bereits    bei  einem sehr geringen Stromwert     ihren    'Sätti  gungszustand erreicht und damit plötzlich  einen hohen Widerstandswert annimmt, wo  bei die Steuerung der Kontaktbewegung so  auf die Arbeitsweise der Drossel abgestimmt  ist,

   dass die Schalteinrichtung die Kontakt-    trennurig     hei    allen betriebsmässig vorkom  menden Belastungen möglichst am Beginn  der     Wirkungszeit    der Drossel bewirkt und  der zur sicheren Verhinderung des Strom  durchganges in     umgekehrter    Richtung erfor  derliche     Kontaktabstand    zwar nicht gerade  genau im Augenblick des     Stromnulldurch-          ganges    vorhanden zu sein braucht, aber spä  testens zu dem Zeitpunkt erreicht ist, in dem  der Augenblickswert des Stromes den Sätti  gungswert der Drosselspule wieder erreicht.

    Ein so ausgerüsteter     Umformer    wird bei  allen betriebsmässig vorkommenden Belastun  gen ungeachtet der dadurch bedingten zeit  lichen Verschiebung der     Stromnulldurch-          gänge    die     stromvermindernde    Wirkung der  sich sättigenden Drosselspule für die     Kom-          mutierung    ausnutzen, so dass er stets mit be  sonders geringen Entladungserscheinungen  arbeitet.

   Die in den Hauptstromkreis ein  geschaltete Drosselspule kann hierbei selber  die zweite Funktion ausüben, nämlich die  Kontaktbewegung nach Massgabe des jewei  ligen     Kommutierungsstromes    zusteuern.     Man     kann für diese Steuerung jedoch auch eine  im     Nebenschluss    zum     Hauptstrom    liegende  besondere Drossel verwenden.  



  Zur Vorausbestimmung und Veränderung  des zur Sättigung der Eisendrosseln notwen  digen Stromwerte kann man die Drosseln  mit Gleichstrom oder mit synchron zum  Takte der     Schaltbewegung    verlaufendem  Wechselstrom vormagnetisieren.  



  Werden in den Hauptstromkreis eisen  gesättigte,     entsprechend    vormagnetisierte  Drosselspulen     eingeschaltet;    dann verläuft  der     Kommutierungsstrom    nach den Kurven  J'     bezw.    i', das heisst, es entsteht eine sich  vor dem     Stromnulldurchgang    erstreckende  Stromstufe, in welcher das Drosseleisen un  gesättigt ist, wodurch der Strom schon     friz-          her    einen sehr geringen     Wert    annimmt und  ihn bis zum     Stromnulldurchgang    beibehält.

    Es ist nun möglich, die in den Hauptstrom  kreis     eingeschaltete    Drossel und die Schalt  einrichtung für die     Umformerkontakte    so  aufeinander abzustimmen, dass die Kontakt  trennungspunkte B     bezw.    C möglichst am      Beginn der Wirkungszeit der Drossel liegen,  wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist. In die  sem Falle wird der Stromkreis mit einem  nur sehr geringfügigen Lichtbogen unterbro  chen, und zwar bei allen betriebsmässig vor  kommenden Belastungsstromstärken, da sich  sowohl der Wirkungsbereich der Drossel  spule wie auch die     Kontakttrennung    völlig  selbsttätig der sich ändernden     Kommutie-          rimgszeit    anpasst.  



  Die den Augenblick der Kontakttrennung  in Abhängigkeit von der Belastung beein  flussende Einrichtung kann entweder dem  bewegten Kontakt seine     Schaltbewegung    er  teilen oder dem feststehenden Gegenkontakt  eine zusätzliche     Schaltbewegung,    die sich der  eigentlichen Schaltbewegung überlagert. Man  kann beispielsweise bei einem Umformer mit  hin- und hergehender Kontaktbewegung den  Steuerimpuls zur Erzeugung der hin- und  hergehenden Bewegung benutzen. Man kann  anderseits bei einem Umformer mit rotieren  dem Kontakt dem nicht rotierenden Gegen  kontakt die zusätzliche     Steuerbewegung    er  teilen, so dass sich der kontinuierlichen Ro  tationsbewegung eine für jede Halbwelle be  sonders gesteuerte zusätzliche Kontaktbewe  gung überlagert.

   Man kann die von der Be  lastung abhängige Kontaktbewegung durch  Zündung eines explosiblen Gemisches herbei  führen oder durch kurzzeitige Kupplung des  Kontaktes mit einer schnell bewegten, z. B.  rotierenden Masse.  



  Die Schalteinrichtungen können auch  nach Art von Schnellschaltern gebaut sein,  die ihre Öffnungsbewegung unter der Wir  kung von starken Federn ausführen, sobald.  ein Schliessmagnet entmagnetisiert wird.  Auch mit dieser an sich     bekannten    Konstruk  tion lassen sich sehr hohe     Öffnungsgeschwin-          digkeiten    erzielen, die für die Erzielung ge  ringer Eigenzeiten der gesteuerten Schalt  teile wesentlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromumformer mit bewegten, in Ab hängigkeit von der Belastung gesteuerten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuergeräte so eingestellt sind, dass sie auf den der Stromunterbrechung vorangehenden abklingenden Teil der Stromkurve anspre chen, und dass die Eigenzeiten der Steuer einrichtung und der besteuerten Schaltteile so klein sind, dass die Kontaktöffnung be ginnt, bevor der abklingende Kurventeil den Nullwert erreicht, und zwar so früh, dass spätestens im Nulldurchgang der zur siche ren Verhinderung des Stromdurchganges in umgekehrter Richtung erforderliche Kon taktabstand vorhanden ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Stromumformer nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass ein bestimm ter Augenbliekswert des Kommutierungs- stromes die Steuergrösse zur Bestimmung des Öffnungsaugenblickes der Kontakte bildet. 2. Stromumformer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine mit der Änderungsgeschwindigkeit des Kommutie- rungsstromes proportionale Spannung, die in einer Induktivität induziert wird, die Steuergrösse zur Bestimmung des Öff nungsaugenblickes der Kontakte bildet.
    3. Stromumformer nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Eisendros sel verwendet ist, die sich beim vollen Strom magnetisch sättigt. 4. Stromumformer nach dem Patentanspruch mit einer in den Hauptstromkreis einge schalteten Eisendrossel, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drossel so ausgelegt ist, dass sie bereits bei einem Bruchteil des vollen Stromes ihren Sättigungszustand erreicht, wobei die Steuerung der Kontakt bewegung in der abzuschaltenden Strom phase einsetzt, sobald der Augenblicks wert des Stromes den für die Sättigung der Drossel erforderlichen Wert unter schreitet,
    und dass der zur sicheren Ver hinderung des Stromdurchganges in um gekehrter Richtung erforderliche Kontakt abstand spätestens zu dem Zeitpunkt er reicht ist, in dem der Augenblickswert des Stromes den Sättigungswert der Drossel- spule wieder erreicht. 5. Stromumformer nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daB die Eisendrossel mit Gleichstrom vormagneti siert ist. 6.
    Stromumformer nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisendrossel mit synchron zum 'Pakte der Schaltbewegung verlaufendem Wechsel strom vormagnetisiert ist.
CH199581D 1936-01-13 1936-12-28 Stromumformer mit bewegten Kontakten. CH199581A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE199581X 1936-01-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH199581A true CH199581A (de) 1938-08-31

Family

ID=5757915

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH199581D CH199581A (de) 1936-01-13 1936-12-28 Stromumformer mit bewegten Kontakten.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH199581A (de)
SE (1) SE97182C1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930272C (de) * 1940-11-05 1955-07-14 Aeg Kontaktgeraet, insbesondere fuer Zwecke der Stromrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930272C (de) * 1940-11-05 1955-07-14 Aeg Kontaktgeraet, insbesondere fuer Zwecke der Stromrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
SE97182C1 (sv) 1939-10-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE708906C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung der Kontakttrennung bei Stromumformern mit mechanisch bewegten Kontakten
DE850172C (de) Elektrische Schalteinrichtung fuer veraenderlichen Speisestrom
DE648888C (de) Wechselstromschalter
DE1665988B1 (de) Synchronschalter mit elektrodynamischem Antrieb
CH199581A (de) Stromumformer mit bewegten Kontakten.
AT159063B (de) Anordnung zur selbsttätigen Steuerung der Kontakttrennung bei Stromumformern mit bewegten Kontakten.
DE696909C (de) Stoerschutzvorrichtung fuer periodisch betaetigte Kontakteinrichtungen, insbesondere fuer mechanische Stromumformer
DE1082971B (de) Wechselstromkurzschluesse selbsttaetig abschaltender Niederspannungs-Leistungsschalter
DE866208C (de) Lichtbogenfrei arbeitender Schalter, insbesondere Lastschalter fuer Stufenregeleinrichtungen von Transformatoren, Drosseln u. dgl.
DE883466C (de) Wechselstrom-Schalteinrichtung mit mechanischen Kontakten
DE912957C (de) Elektromagnetisch gesteuerte Schalteinrichtung zum Schliessen eines Stromkreises
AT160908B (de)
DE922060C (de) Schaltanordnung zum Unterbrechen oder Umrichten von elektrischen Stroemen
DE767745C (de) Einrichtung zur Abgabe von synchronisierten Steuerimpulsen
DE681453C (de) Anordnung zur Erfassung von Pendelungen bei ueber Leitungen mehrfach miteinander gekuppelten elektrischen Energieerzeugern oder Erzeugerstationen
DE899072C (de) Umformungsanordnung
DE909612C (de) Schaltgeraet fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen
DE884215C (de) Einrichtung zur Betaetigung eines Schalt-, Steuer- oder Messgeraetes
DE915246C (de) Elektrischer Umformer
DE761954C (de) Schalteinrichtung mit vornehmlich periodisch betaetigten Kontakten
AT148421B (de) Wechselstromschalter.
DE757251C (de) Ausloesegeraet zum synchronen Abschalten eines Leistungsschalters
DE740916C (de) Schaltanordnung mit Vakuumschalter
DE888130C (de) Phasenabhaengiges Relais, insbesondere Leistungsrichtungsglied fuer Schnelldistanzschutz
DE643208C (de) Relaiseinrichtung, welche anspricht, wenn die Phasenlage zwischen zwei zu vergleichenden periodischen elektrischen Groessen einen bestimmten Grenzwert ueberschreitet