CH199583A - Röntgenstrahlenapparat. - Google Patents

Röntgenstrahlenapparat.

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CH199583A
CH199583A CH199583DA CH199583A CH 199583 A CH199583 A CH 199583A CH 199583D A CH199583D A CH 199583DA CH 199583 A CH199583 A CH 199583A
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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Description


      Röntgenstr        ahlenapparat.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Röntgenstrahlenapparat.     



  Da für den Betrieb     einer    Röntgenröhre  hohe Spannungen erforderlich sind, muss  man einen Transformator verwenden, der  diese Spannungen durch Umformung der  Netzspannung liefert. Es ist bekannt, den  Transformator und die Röntgenröhre zu  einer     Apparateinheit    zu vereinigen, die auf  einem Fuss einstellbar befestigt ist. Weil die  erzeugten Spannungen hoch sind und es er  wünscht ist, eine wirksame Abkühlung auch  für einen möglichst gedrungenen Aufbau des  Apparates zu erreichen, muss der Transfor  mator in<B>01,</B> Petroleum oder einer ähnlichen  Isolierflüssigkeit untergebracht sein.

   Da in  vielen Fällen ein angenehmes Äusseres des  Apparates erwünscht ist, ergeben sich  Schwierigkeiten ein Gehäuse für den Trans  formator herzustellen, das gleichzeitig     öl-          dicht    ist und ein angenehmes Äusseres be  sitzt.    Der erfindungsgemässe Röntgenstrahlen  apparat ist dadurch gekennzeichnet, dass ein  Transformator     in    einer Isolierflüssigkeit in  nerhalb eines Gehäuses liegt, und dass eine  Röntgenröhre, die in einem mit Isoliermate  rial gefüllten Behälter fest angebracht ist,  von der Unterseite des     Transformatorgehäu-          ses    getragen     wird.     



  Als     Isolierflüssigkeit,    in welchem der  Transformator     eingebettet    liegt, und als Iso  liermaterial, mit welchem der Behälter für  die Röntgenröhre gefüllt ist, wird zweck  mässigerweise ein für diesen Zweck geeigne  tes Öl verwendet. Durch diesen Aufbau kann  der Transformator von der Oberseite her in  sein Gehäuse eingesetzt werden, und die  Verbindungsstelle zwischen Gehäusemantel  und dem nachher     draufgesetzten    Deckel be  findet sich nicht unter dem Druck des Öls,  wodurch ein Auslaufen von Öl verhindert ist.  



  Das     Transformatorgehäuse    und der Be  hälter für die Röntgenröhre können gemein-           sam    von einem äussern Gehäuse umgeben  sein. Auf diese Weise ist es leicht möglich,  die Teile des     Transformatorgehäuses    öldicht  miteinander zu verschweissen, da es nun nicht  mehr nötig ist, auf das     gute    Aussehen des  Gehäuses zu achten, während das äussere  Gehäuse poliert werden kann, so dass es ohne  Rücksicht auf     öldichtigkeit    ein angenehmes  Aussehen hat. Dabei können die erforder  lichen elektrischen Anschluss- und Verbin  dungsteile innerhalb des äussern Gehäuses  untergebracht werden,     wodurch    das ge  wünschte angenehme Aussehen des Appara  tes gewahrt wird.

    



  Das     Transformatorgehäuse    kann an der  Innenseite des     äussern    Gehäuses befestigt  werden. Dieses kann drehbar auf einem Fuss       angebracht    werden, während der die Rönt  genröhre enthaltende Behälter drehbar in  Lagern angeordnet werden kann, die vom       Transformatorgehäuse    getragen werden. Da  bei können diese Lager gleichzeitig so aus  gebildet sein, dass sie einen Teil der Klem  men der Sekundärwicklungen des Transfor  mators bilden.  



  Nachstehend wird eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des, welche in der beiliegenden Zeichnung  dargestellt ist, näher erläutert.  



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 eine teilweise im Schnitt dar  gestellte Vorderansicht eines     Röntgenstrah-          lenapparates,     die     Fig.    2 eine teilweise im Schnitt ge  zeigte Seitenansicht des Apparates nach       Fig.    1,  die     Fig.    3 einen Längsschnitt durch den  die Röntgenröhre enthaltenden Behälter und  die     Fig.    4 Einzelheiten eines Lagers für  diesen Behälter.  



  In der     Fig.    1 besteht der Behälter für  den Transformator aus einem Metallgehäuse  1, das auf seiner Oberseite durch einen  Deckel 2 aus Isoliermaterial öldicht ver  schlossen ist. An diesem sind geeignete Klem  men (nicht dargestellt) angebracht, die in-         nerhalb    des Behälters mit verschiedenen An  zapfungen des Transformators verbunden  sind. Die Klemmen sind gemäss den einzelnen  Spannungen und Frequenzen mit geeigneten  Bezeichnungen versehen, damit die äussern  Drähte mit den richtigen Klemmen verbun  den werden können, wenn der Apparat an  eine bestimmte Netzspannung angeschlossen  wird.

   Die Sekundärklemmen des Transfor  mators sind durch die Isolierbuchsen 3 und  4     herausgeführt,    die an der     Unterseite        des     Gehäuses 1 befestigt sind. Zwei durch die  Buchse 4     herausgeführte    Anschlüsse dienen  zur Verbindung mit den     Heizfadenklemmen     der Röntgenröhre. Einer dieser beiden durch  die Buchse 4 herausgeführten Anschlüsse  besteht aus einem     Metallstab    5, der an seinem  Ende mit einem     Gewinde        versehen    ist, das in  eine nicht dargestellte Isolierbuchse im In  nern eines Metallrohres 7 passt, das den an  dern Anschluss bildet.

   Der durch die Buchse  3 herausgeführte Anschluss besteht aus einem       Metallstab    8, in den ein Metallstab 6 einge  schraubt ist.  



  Auf dem Stab 6 ist ein Lager angeordnet,  das in     Fig.    4 besonders dargestellt ist. Ein  ähnliches Lager, das in     Fig.    1 nicht gezeigt  ist, befindet sich auf dem Stab 5. In diesen  Lagern ist der in     Fig.    3 dargestellte     Rönt-          genröhrenbehälter    drehbar angebracht, in  dem eine Röntgenröhre 10 fest. angeordnet  ist. Diese Röhre 10     wird    von     Briden    11 und  12 gehalten, die auf einer flachen     Hart-          gummiplatte    13 befestigt sind, deren Stärke  an einem der Antikathode der Röhre gegen  überliegenden Teil 15 verringert ist.

   An der  Platte 13 ist ein den Teil 15 umgebendes  Rohrstück 16 befestigt, das ein Innenge  winde besitzt, in das ein     Metallrohrstück    17  eingeschraubt ist, das sich an seinem Ende  nach aussen erweitert. Auf das nach aussen  erweiterte Ende des Rohrstückes 17 ist der  übliche     Fokussierungskonus    17a aus Hart  gummi aufgeschraubt.     Die    Stärke des Teils  15 zusammen mit der Stärke der Wandung  des Konus<I>17a</I> muss gering genug sein, um  die     Röntgenstrahlen    ohne beträchtliche Ab  sorption durchtreten zu lassen.

   Zwischen      Auflageflächen der Rohrstücke 16, 17 ist  ein ringförmiges Ansatzstück 18a, welches  der Mantelfläche des metallenen Hohlzylin  ders 18, dessen Zweck später erläutert wird,  eine kreisrunde Öffnung gibt, festgeklemmt.  



  Über der Röntgenröhre 10 ist ein halb  zylindrisches Gehäuse 14 mit flachen Stirn  flächen 19 und 20 angebracht, das an der  Platte 13 öldicht befestigt ist. Über einer  Öffnung der Stirnfläche 19 ist ein     Ver-          schlussstück    21 aus Hartgummi aufgesetzt.  Auf der Aussenfläche des     Verschlussstückes     21 befinden sich metallische Lagerringe 22  und 23, die durch Schrauben 24 und 25 ge  halten werden, welche letztere in eine Boh  rung 28 hineinragen und als Verbindungen  zu steifen Drähten 26 und 27 dienen, die  durch biegsame Drähte 29 und 30 mit dem  Heizdraht der Röhre 10 verbunden sind.

    Wenn die Verbindungen zwischen 27 und 30  einerseits und zwischen 26 und 29 ander  seits hergestellt sind,     wird    das     Verschluss-          stück    21 öldicht auf das Gehäuse 14 auf  gesetzt. Das Gehäuse 14 wird dann gedreht,  so dass die Röhrenachse senkrecht steht, und  durch die Öffnung der Stirnfläche 20 mit  Öl gefüllt. Die Temperatur des Öls wird er  höht, indem man Strom durch die     Heizlei-          tungen    fliessen lässt. Dann wird ein     Ver-          schlussstück    31 über die Öffnung der Stirn  fläche 20 des Gehäuses 14 angebracht.

   Dieses       Verschlussstück    31 ist ähnlich ausgebildet  wie das     Verschlussstück    21. Es trägt jedoch  nur einen äussern Lagerring 32, der durch  eine Schraube 33, welche als Verbindung zu  einem steifen Draht 34 dient,     befestigt    ist.  Nachdem der Draht 34 durch einen bieg  samen Draht 35 mit der Antikathode der  Röhre 10 verbunden ist, wird das     Verschluss-          stück    31 öldicht auf das Gehäuse 14 auf  gesetzt.  



  Der Behälter der Röntgenröhre wird dann  in die auf den Metallstäben 5 und 6 ange  brachten Lager gesetzt. Wie in     Fig.    4 ge  zeigt, besteht jedes dieser Lager aus einem  Metallstück 36, das einen Absatz 37 mit In  nengewinde besitzt, mit dem es auf den Stab    5 oder 6 aufgeschraubt werden kann, wobei  eine Mutter 9     (Fig.    1) zur     Einstellung    des  Stückes 36 dient. Das Metallband 40 ist an  einem Ende um einen Metallzylinder 39 um  gebogen. Die Schraube 38 durchsetzt den  Zylinder 39 und ist in das Stück 36 einge  schraubt, wobei ein Schlitz in dem Metall  band 40     belassen    ist, um ihm Bewegungsfrei  heit zu geben.

   Die Schraube 38 ist mit ihrem  versenkten Kopf im Zylinder 39 durch Bol  zen festgehalten, die durch sie selbst und  durch das     Stück    36     bezw.    durch den Zylin  der 39 hindurchgehen. Die Lagerringe 23  und 32     (Fig.    3) an den     Verschlussstücken     21 und 31 werden     in    die entsprechenden  Stücke 36 eingesetzt und die Bänder 40  kontaktfest an die Lagerringe 23 und 32  angedrückt. Die Bänder 40 werden in ihrer  richtigen Lage mit Hilfe von an den Stücken  36 drehbar gelagerten Schrauben 41 gehal  ten, die in Schlitze der Bänder 40 gelegt  werden, und durch zylindrische     Stücke    42  und aufgeschraubte     Muttern    43 festgehalten  werden.

   Eine     Bride    44     (Fig.    1) ist an dem  Stab 7     befestigt    und trägt zwei     vertikale     elastische Metallstreifen 45, von denen nur  einer eingezeichnet ist. Diese sind mit dem  Metallring 22 am     Verschlussstück    21 des Be  hälters der     Röntgenröhre    in Berührung.  



  Das     Transformatorgehäuse    und der Be  hälter der Röntgenröhre sind in einem äussern  Metallgehäuse gelagert, das aus drei Teilen  besteht, und zwar einem     Hauptteil    46, einem  Oberteil 47 und einem Unterteil 48. Der  Oberteil 47 besitzt an der     Innenseite    zwei  Lappen 49. Das Gehäuse 1 des Transforma  tors hat aussen die Lappen 50. Das     Transfor-          matorgehäuse    wird vom Oberteil des Aussen  gehäuses durch Stifte 51, die durch die Lap  pen 49 und 50 gehen, gehalten. Der Haupt  teil 46 des Aussengehäuses ist am Oberteil  durch in die Lappen 49 ragende Schrauben  52 befestigt.

   Der Unterteil 48 ist am Haupt  teil 46 mit Hilfe von Schrauben 54 ange  bracht, deren Köpfe innerhalb rechtwink  liger Einschnitte 53 des Unterteils 48 liegen.  Die Schrauben 54 gehen in verdickte Teile  des Hauptteils 46.      Der Hauptteil 46 und der Unterteil 48  des Aussengehäuses sind gemäss     Fig.    1 so  ausgebildet, dass eine zylindrische Ausspa  rung vorgesehen ist, in der der an dem Ge  häuse der Röntgenröhre angebrachte Metall  zylinder 18 angeordnet ist. Es gibt also  keinen Teil des Apparates, der nicht durch  das Gehäuse strahlungsgeschützt ist. Der Un  terteil 48 des Aussengehäuses ist abnehmbar,  so dass das Gehäuse der Röntgenröhre zu  gänglich ist, und die Röhre ersetzt oder ein  gestellt werden kann, ohne dass der ganze  Apparat auseinandergenommen wird.  



  In der Mitte des Oberteils 47 des Aussen  gehäuses ist ein röhrenförmiger Teil 56 be  festigt, der in bekannter Weise in einem um  eine vertikale Achse drehbaren Lager ange  bracht ist. Die     mit    den an der Aussenseite  des Deckels 2 angebrachten Klemmen ver  bundenen Zuleitungen sind durch die innere  Röhre 57 des     rohrförmigen    Teils 56 geführt  und mit den an der Aussenseite des Teils  56 befindlichen     Schleifringen    60 elektrisch  verbunden. Innerhalb des Lagers liegen die  Bürsten, die mit dem Netzanschluss verbun  den sind und auf diesen Schleifringen glei  ten.  



  Der Anschluss des beschriebenen Appara  tes an irgendeine besondere Netzspannung  oder eine     Änderung    des Anschlusses kann  sehr leicht ausgeführt werden. Nach Ab  nehmen der Schrauben 52 lässt sich der  Hauptteil des Gehäuses 46 vom Unterteil  trennen, und wenn man einen der     Stifte    51  entfernt, lässt sich der ganze Apparat um  den andern Stift 51     wie    um ein Scharnier  drehen, so dass die Anschlüsse an den Klem  men des Deckels 2 geändert werden können.  An den     Verschlussstücken    21 und 31 der  Röntgenröhre sind Metallstücke 61 und 62  angebracht. die eine Skala besitzen, von wel  cher unter einer am äussern Gehäuse ange  brachten Marke das Ausmass der Drehung  des Röhrenbehälters genau abgelesen werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenstrahlenapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Transformator in einer Iso- lierflüssigkeit innerhalb eines Gehäuses liegt, und dass eine Röntgenröhre, die in einem mit Isoliermaterial gefüllten Behälter fest an gebracht ist, von der Unterseite des Trans formatorgehäuses getragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Röntgenstrahlenapparat nach Patentan spruch mit einem in einem öldichten Gehäuse liegenden Transformator, da durch gekennzeichnet, dass das Transfor- matorgehäuse und der Behälter für die Röntgenröhre gemeinsam in einem äu ssern metallischen Gehäuse angeordnet sind, das eine Öffnung zum Austreten der Röntgenstrahlen besitzt und das selbst einstellbar auf einerp Fuss befestigt ist.
    2. Röntgenstrahlenapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite des öldichten Transfor- matorgehäuses Klemmen zum Anschluss an verschiedene Netzspannungen vorge sehen sind, die innerhalb des Gehäuses mit Anzapfungen des Transformators verbunden sind, so dass die Verbindungen der Netzspannungsklemmen mit den rich tigen Apparatklemmen leicht hergestellt werden können.
    3. Röntgenstrahlenapparat nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Gehäuse aus leicht auseinan- dernehmbaren Teilen besteht, so dass die Anschlussklemmen leicht zugänglich sind. 4. Röntgenstrahlenapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röntgenröhre in einem ölgefüllten Be hälter fest angeordnet ist, der drehbar an der Unterseite des Transformatorge- häuses angebracht ist.
    5. Röntgenstrahlenapparat nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zum Austritt der Röntgen strahlen durch einen Metallzylinder ab geschlossen ist, der am Behälter für die Röntgenröhre befestigt ist, und der selbst die Öffnung enthält, durch die die Röntgenstrahlen geworfen werden. 6. Röntgenstrahlenapparat nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälter für die Röntgenröhre ausserhalb der Wandung eine Anzeige- vorrichtung angebracht ist, die das Mass der Drehung des Behälters anzeigt.
CH199583D 1936-09-01 1937-08-17 Röntgenstrahlenapparat. CH199583A (de)

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GB199583X 1936-09-01

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CH199583D CH199583A (de) 1936-09-01 1937-08-17 Röntgenstrahlenapparat.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754152C (de) * 1941-09-09 1953-06-01 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verfahren zum Herstellen von Verbundgussstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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