CH199607A - Radioempfangsschaltung mit Kathodenstrahlanzeiger. - Google Patents

Radioempfangsschaltung mit Kathodenstrahlanzeiger.

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CH199607A
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cathode
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America Radio Corporation Of
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      Radioempfangsschaltung    mit     Nathodenstrahlanzeiger.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Radio  empfangsschaltung, bei der zur     Sichtbar-          machung    der genauen Abstimmung ein     Ka-          thodenstrahlanzeiger    verwendet wird.  



  Ein derartiger     Kathodenstrahlanzeiger    be  steht aus einer Entladungsröhre, in der eine       thermionische    Kathode angeordnet ist, die  aus zwei gesonderten emittierenden Teilen be  steht. Einem dieser Teile gegenüber ist ein       Verstärkersystem    angeordnet, das wenigstens  aus einem Steuergitter und einer Anode be  steht, während dem andern Teil gegenüber  eine zweckmässig parallel zur Kathode ver  laufende geradlinige Steuerelektrode, sowie  eine mit fluoreszierendem Material überzogene  Anode angeordnet sind.

   Diese Steuerelektrode  ist mit der Anode des     Verstärkersystems     verbunden, und die Entladungsröhre wird in  eine     Radioempfangsschaltung    derart aufge  nommen, dass ein von der genauen Abstim  mung abhängiger Teil der fluoreszierenden  Anode von den Elektronen     getroffen    und in  folgedessen leuchtend wird. Die Schaltung    ist zweckmässig derart, dass der leuchtende  Teil der fluoreszierenden Anode bei dem  Erreichen der genauen Abstimmung die grösste  Breite hat.  



  In einer der üblichen Schaltungen, in  denen der oben beschriebene     Katbodenstrahl-          anzeiger    angewendet wird, ist der Hoch- oder       Zwischenfrequenzverstärker    der Empfangs  schaltung mit einem     Diodengleichrichter    ge  koppelt, in dessen Ausgangskreis ein Wider  stand eingeschaltet ist, über den die     gleicbge-          richtete    Signalspannung auftritt.

   Diese gleich  gerichtete Spannung kann dabei sowohl dem       Niederfrequenzverstärker    als auch unter Zwi  schenschaltung von geeigneten Filtern zur  selbsttätigen     Lautstärkeregelung    dem     Hoch-          oder        Zwischenfrequenzverstärker    zugeführt  werden und dient gewöhnlich ausserdem als  Regelspannung für den     Kathodenstrahlan-          zeiger.    In einigen Fällen wird zur Erzeugung  der Regelspannung für den Kathodenstrahl  anzeiger auch ein besonderer     Gleichriehter     benutzt. Es geht bei den bekannten Schal-           tungen    also stets dem Abstimmungsanzeiger  ein Gleichrichter voran.

  
  Die Erfindung hat den Zweck, diesen  Gleichrichter     überflüssig    zu machen. Es wer  den zu diesem Zweck erfindungsgemäss die  empfangenen Hoch- oder     Zwisebenfrequenz-          schwingungen    dem Steuergitter des     Ver-          atärkersystems    des     Kathodenstrahlanzeigers     derart zugeführt, dass der     Gitterkathodenraum     dieses     Verstärkersystems        zum    Gleichrichten  der aufgedrückten     Schwingungen    dient.  



  Einer der     abgatimmten    Kreise des     Hoch-          oder        Zwischenfrequenzveratärkera    wird zweck  mässig in Reibe mit einem von einem Kon  densator überbrückten Widerstand zwischen  das Steuergitter und die Kathode des     Ver-          atärkersystenrs    des     Kathodenstrahlanzeigers     eingeschaltet. Dem genannten Widerstand  kann auch die genannte     Niederfrequenzaignal-          spannung    entnommen werden.

   In diesem Fall  ist die Anode des     Verstärkersystems        über     einen Kondensator mit der Kathode zu ver  binden, um zu verhindern, dass die Anzeige  von der Modulation des empfangenen Signals  abhängig ist. Dem genannten Widerstand  wird zweckmässig ausserdem die Regelspan  nung für die selbsttätige     Lautstärkeregelung          entnommen.     



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.  Die von der Antenne 10 empfangenen  Schwingungen werden einem Verstärker 11  zugeführt, in den     gewünschtenfalls    eine     Fre-          quenzumwandlungsstufe    aufgenommen ist.  Die Ausgangsspannung dieses Verstärkers  wird dem     Kathodenatrahlanzeiger    über einen  abgestimmten Kreis zugeführt, der aus der  Sekundärwicklung eines Transformators 12  und einem     Abstimmkondensator    13 besteht.  Der     Kathodenatrahlanzeiger    14 weist eine  Kathode 15 auf, die aus zwei Teilen besteht.

    Dem linken Teil der Kathode gegenüber ist  ein     Veratärkersystem    angeordnet, das aus  einem Steuergitter 17 und einer Anode 18  besteht, während dem rechten Teil der Ka  thode gegenüber der     Anzeigerteil    angeordnet  ist, der aus einer mit fluoreszierendem<B>Ma-</B>  terial überzogenen Anode 19 und einer    Steuerelektrode 20 besteht, die mit der  Anode 18 verbunden ist. Die Steuerelektrode  20 wirft auf die Anode 19 einen Schatten,  dessen Breite von dem Spannungsunterschied  zwischen dieser Steuerelektrode und der  Anode 19 abhängig ist. Dieser Spannungs  unterschied wird mittels eines zwischen die  Anoden 18 und 19 eingeschalteten Wider  standes 21 erzeugt.

   Der abgestimmte Kreis,  der aus der Sekundärwicklung des Trans  formators 12 und dem     Abstimmkondensator     13 besteht, ist in Reihe mit einem von einem  Kondensator 23 überbrückten Widerstand 22  zwischen dem Steuergitter 17 und der Ka  thode 15 angeschlossen. Es tritt über den  Widerstand 22 eine     gleichgerichtete    Spannung  auf, die eine     Niederfrequenzkomponente,    so  wie eine Gleichstromkomponente aufweist.

    Die     Gleichstromkomponente    wird über einen  aus einem Widerstand 24 und einem Kon  densator 25 bestehenden Filter zur selbst  tätigen     Lautstärkeregelung    dem Verstärker  11 zugeführt, während die Niederfrequenz  komponente über einen Kopplungskondensator  26 dem     Niederfrequenzverstärker    27 zuge  führt wird, an den ein Lautsprecher 28 an  geschlossen ist. Die über den Widerstand 22  auftretende     gleichgerichtete    Spannung bildet  ausserdem die     Vorspannung    des Steuergitters  17 des     Kathodenstrahlanzeigers.     



  Die Wirkung der     Schaltung    ist folgende:  Die von der Antenne 10 aufgefangenen  Signale werden dem Steuergitter 17 aufge  drückt und in dem zwischen dieses Steuer  gitter und die Kathode 15 eingeschalteten  Kreis gleichgerichtet. Die über den Wider  stand 22 auftretende Gleichspannung be  stimmt den Strom zu der Anode 18 und  daher den Spannungsverlust im Widerstand  21. Ist die     Empfangsscbaltung    nicht auf ein  Signal abgestimmt, so tritt über den Wider  stand 22 nur eine sehr geringe Gleichspan  nung auf, so dass sich das Steuergitter 17  und die Kathode 15 auf nahezu dem gleichen  Potential befinden und infolgedessen der  Widerstand 21 von einem erheblichen Gleich  strom     durchflossen    wird.

   Die Steuerelektrode  20 befindet sich infolgedessen auf einem viel      niedrigeren Potential als die Anode 19, so  dass auf letztere ein sehr breiter Schatten  geworfen wird. Ist die Empfangsschaltung  jedoch genau auf ein Signal abgestimmt, so  tritt über der) Widerstand 22 eine grosse  Gleichspannung auf, so dass das Steuergitter  17 in bezug auf die Kathode 15 ein erheb  liches negatives Potential aufweist. Der  Strom zur Anode 18 nimmt infolgedessen  stark ab, wodurch der     Potentialuntersebied     zwischen der Steuerelektrode 20 und der  fluoreszierenden Anode 19 abnimmt und ein  grösserer Teil der Anode 19 leuchtend wird.  Die     verschiedenen    Schaltelemente werden  zweckmässig derart bemessen, dass bei ge  nauer Abstimmung die ganze Anode 19  leuchtend wird.

   Die über den Widerstand 22  auftretende     Niederfrequenzwechselspannung     könnte eine Fluktuation des auf der Anode  19 sichtbaren Bildes verursachen. Um dies  zu verhindern, ist zwischen die Anode 18  und die Kathode 15 ein Kondensator 29  eingeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsschaltung, bei der zur Sicht- barmachung der genauen Abstimmung ein Kathodenstrahlanzeiger verwendet wird, der ans einer Entladungsröhre besteht, in der eine aus zwei gesonderten emittierenden Teilen bestehende tbermionische Kathode angeordnet ist, wobei einem dieser Teile gegenüber ein Verstärkersystem angeordnet ist, das wenigstens aus einem Steuergitter und einer Anode besteht, während dem andern Teil gegenüber eine mit der Anode des Ver- stärkersystem8 verbundene Steuerelektrode,
    sowie eine mit fluoreszierendem Material überzogene Anode angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgefangenen Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen dem Steuergitter des Verstärkersystems des Ka- thodenstrahlanzeigers derart zugeführt wer den, dass der Gitterkathodenraum dieses Ver- stärkersystems zum Gleichrichten der aufge drückten Schwingungen dient.
    UNTERANSPRüCHE 1. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der abgestimmten greise des Hoch- oder Zwiscbenfrequenzverstärkers in Reihe mit einem von einem Kondensator überbrück ten Widerstand zwischen das Steuergitter und die Kathode des Verstärkersysten)s des Kathodenstrahlanzeigers eingeschaltet ist.
    2. Radioempfangssehaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die über den genannten Widerstand auftretende Niederfrequenz spannung dem Niederfrequenzverstärker zugeführt wird, und dass die Anode des Verstärkersystems des Kathodenstrahlan- zeigers über einen Kondensator mit der Kathode verbunden ist.
    3. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1 dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleichstromkom ponente der über den genannten Wider stand auftretenden Spannung zur selbst tätigen Lautstärkeregelung dem Hoch- oder Zwischenfrequenzverstärker zugeführt wird.
CH199607D 1936-08-26 1937-08-26 Radioempfangsschaltung mit Kathodenstrahlanzeiger. CH199607A (de)

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