CH199626A - Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen. - Google Patents
Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S9/00—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
- B60S9/02—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
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Description
Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen, mit min destens einem hydraulischen, an einer Fahr zeugachse befestigten Heber, und besteht darin, dass der Heber einen horizontal ange ordneten, mit Druckflüssigkeit gespeisten Zylinder aufweist, wobei derselbe mit dem einen Schenkel und das Kolbengestänge mit dem andern Schenkel einer Nürnberger Schere verbunden ist, derart, dass beim Einführen von Druckflüssigkeit die Schere gestreckt wird, und zwar entgegen mindestens einer Feder; welche in zusammenziehenden Sinne auf die Schere wirkt.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von der Seite und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Es ist 1 ein horizontal angeordneter hydraulischer Zylinder, welcher an einer Fahrzeugachse befestigt ist und den Kolben 2 enthält. Die Druckflüssigkeit, beispielsweise Öl, wird zur Betätigung des Kolbens durch die Leitung 3 in den Zylinder geführt.. Die am Kolben angeordnete Kolbenstange 4 endigt in einem Kopf 5. In der Nähe des gegen den Kopf zu gerichteten Zylinderendes sind an letzterem seitlich zwei sich gegenüberstehende Zapfen 6 vorgesehen, an welchen die freien Enden des einen Schenkels 7 einer doppel- armigen Nürnberger Schere angelenkt sind.
Die Enden des andern Schenkels 8 sind an Zapfen 9 angelenkt, welch letztere an beid seitig des Zylinders in Nuten<B>10</B> verschieb baren Gleitstücken 11 befestigt sind. Die Zapfen 6 und 9 bilden die Angriffszapfen für die .Kraft. Die Gleitstücke 11 sind mittels Schubstangen 12 mit am Kopf 5 angebrachten Zapfen 13 verbunden. Um die Zapfen 6 durch die Schubstangen durchtreten zu lassen und gleichzeitig letztere zu führen, sind in den selben Aussparungen 14 vorgesehen. Der untere, durchgehende Gelenkzapfen 1"6 der Schere trägt eine Bodenstütze 16.
An den Zwischengelenken 17 der Schere sind eben:- falls durchgehende Bolzen 18 vorhanden, welche Schraubenfedern 19 tragen, die die Schere zusammenzuziehen und damit die Bodenstütze hochzuheben trachten. Es kann auch nur eine einzige Feder am einen dieser Gelenke angeordnet sein.
In Ruhestellung befindet sich der Kolben bei der Eintrittsöffnung der Flüssigkeit und der Kopf 5 liegt am Zylinder an. Die Schere ist zusammengezogen, so dass deren Schenkel aneinander liegen. Wird dem Zylinder Druck flüssigkeit zugeführt, so wird der Kolben der art verschoben, dass der Kopf sich vom Zylinder entfernt. Der Kopf nimmt die Schubstangen 12 und damit die Angriffszapfen 9 des Scheren schenkels 8 mit. Da die Zapfen 6 des andern Scherenschenkels 7 am Zylinder fixiert sind, wird durch die vorbeschriebene Bewegung die Schere gestreckt, d. h. die Stütze 16 ent fernt sich vom Zylinder. Durch dieses Strecken der Schere wird diejenige Achse des Fahr zeuges, an welcher der Heber angebracht ist, gehoben.
Sobald der Zylinder vom Flüssig keitsdruck entlastet wird, ziehen die Federn 19 die Schere zusammen und die Stütze wird hochgezogen.
Als Druckerzeuger für die Flüssigkeit wird eine Pumpe verwendet, welche zweck mässigerweise durch eine ausrückbare Kupp lung mit dem Fahrzeugmotor verbunden ist. Es kann auch die Pumpe mit dem Motor unlösbar gekuppelt sein und somit ständig mitlaufen. In diesem Falle ist ein Steuer ventil vorgesehen, welches das als Druck flüssigkeit dienende Öl normalerweise druck los umlaufen lässt und für die Heberbetätigung derart steuert, dass es unter Druck in den Zylinder gelangt.
Es können zwei Heber an einem Fahr zeug vorgesehen sein, und zwar an jeder Achse in der Mitte einer. Umsteuerungsmittel für die Druckflüssigkeit erlauben in diesem Fall die wahlweise Betätigung des einen oder des andern Hebers.
Vorteilhafterweise können auch drei Heber angeordnet sein, wovon einer an der Vorder achse und zwei an der Hinterachse sym metrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeuges. In diesem Falle ist es zweckmässig, die Druckflüssigkeit auf alle drei Heber gleich zeitig wirken zu lassen. Damit werden alle vier Räder vom Boden abgehoben, was z. B. zum Aufbocken eines Wagens erwünscht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen; mit mindestens einem hydraulischen, an einer Fahrzeugachse befestigten Heber, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Heber einen hori zontal angeordneten, mit Druckflüssigkeit gespeisten Zylinder aufweist, wobei derselbe mit dem einen Schenkel und das Kolbenge stänge mit dem andern Schenkel einer Nürn berger Schere verbunden ist, derart, dass beim Einführen von Druckflüssigkeit die Schere gestreckt wird, und zwar entgegen mindestens einer Feder, welche im zusammenziehenden Sinne auf die Schere wirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Mitte jeder Fahrzeugachse ein Heber angeordnet ist. 2.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Vorderachse ein Heber vorgesehen ist und an der Hinterachse des Fahrzeuges symmetrisch zu dessen Längsmittelebene zwei Heber angeordnet sind. 3. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Drucker zeugung eine mit dem Fahrzeugmotor zusammengekuppelte Pumpe vorhanden ist. 4. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung ausrückbar ist. 5. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerventil vorhanden ist, um die Druckerzeugung ein- resp. auszuschalten. 6.Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Druckflüssigkeit wahlweise auf den einen oder andern Heber umzusteuern. 7. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um alle Heber gleichzeitig zu betätigen. B. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die freien Enden des einen Schenkels (8) der doppelarmigen Nürnberger Schere mit dem Kopf (5) am Kolbengestänge durch Schubstangen (12) verbunden sind, wobei die Verbindung derselben mit dem Angriffszapfen (9) der Schere durch am Zylinder geführte Gleit- stücke (10) hergestellt ist. 9.Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstangen Aussparungen (14) aufweisen, durch welche die Angriffszapfen (6) des andern Schenkels (7) der Schere durchtreten und an welchen sie gleich zeitig von diesen Zapfen geführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199626T | 1938-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199626A true CH199626A (de) | 1938-08-31 |
Family
ID=4441913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199626D CH199626A (de) | 1938-01-07 | 1938-01-07 | Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199626A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2567681A (en) * | 1947-02-14 | 1951-09-11 | Joseph P Schwartz | Hydraulic jack |
-
1938
- 1938-01-07 CH CH199626D patent/CH199626A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2567681A (en) * | 1947-02-14 | 1951-09-11 | Joseph P Schwartz | Hydraulic jack |
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