CH199638A - Heizanlage für Holzfeuerung. - Google Patents

Heizanlage für Holzfeuerung.

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CH199638A
CH199638A CH199638DA CH199638A CH 199638 A CH199638 A CH 199638A CH 199638D A CH199638D A CH 199638DA CH 199638 A CH199638 A CH 199638A
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CH
Switzerland
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boiler
heating
heating system
gases
space
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Christen W Sen
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Christen W Sen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


      Heizaulage    für Holzfeuerung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  namentlich zum     Verbrennen    von Sägespänen  geeignete Ausführungsform der Heizanlage  nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes.  Sägespäne sind bekanntlich das dem Verbren  nen in Ofen die meisten Schwierigkeiten bie  tende Brennmaterial und deshalb sind an  Ofen für     Sägespänefeuerung    besondere Mass  nahmen zu treffen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    durch  die linke Hälfte von     Fig.    1 in einem lot  rechten     Schnitt    nach der Linie     -A-B    von       Fig.    2, durch die rechte Hälfte in einem  Schnitt nach der Linie     C-D    von     Fig.    2 dar  gestellt;     Fig.    2 zeigt     einen        Längsschnitt     durch den Heizkessel     und    das untere Ende  des     Kamins.     



  Die einzelnen Glieder des Heizkessels 1  sind an den schräg in die     trogartige    Vertie  fung 7 des von unten und von der Seite her  Luft erhaltenden Rostes 4     abfallenden    Sei  tenflächen 6 den Stossrändern entlang mit im       Querschnitt    ungefähr     viertelskreisförmigen            Aufbiegungen    versehen, die mit solchen der  benachbarten Glieder zusammen glocken  förmige Hauben 40 bilden. Die Enden auf  einanderfolgender Hauben überdecken sich,  lassen aber einen Zwischenraum 41 frei,  durch den Feuer in die Haube treten und  diese bis zur Rotglut erhitzen kann.

   Da  durch wird die     Entzündung    des auf ihr  lagernden     Brennmaterials    gefördert und zu  gleich werden Heizgase in den zwischen den  Seitenwänden 42 des     Feuerraumes    und dem  Wassermantel 27     befindlichen    Raum 43  geleitet. Oberhalb der letzten Haube 41 be  findet sich in der Wand 42 eine Öffnung 44,  durch die     unmittelbar    über den Hauben ent  stehende Heizgase ebenfalls in den     Raum    43  übergeführt werden.

   Durch die Hauben 40  werden also für den     richtigen        Abbrand    des  Sägemehls sehr günstige     Bedingungen    ge  schaffen, indem der Feuerherd nicht auf die  Rostfläche     beschränkt    ist, sondern sich auf  eine grosse Fläche, die ganze Auflagefläche  des Brennmaterials, erstreckt. Die Grösse der  Hauben 40     und    der     Durchgangsöffnungen    41           ssird    gegebenenfalls je nach dem     Abstand     vom Roste verschieden, z. B. mit wachsen  dem Abstand abnehmend, gewählt.  



  Auf ungefähr halber Höhe des Feuer  raumes enthalten dessen Seitenwände 42 Öff  nungen 45, durch die ebenfalls Heizgase in  den Raum 43 gelangen. Denn infolge des  dank dieser Öffnungen entstehenden Zuges  gelangen die Sägespäne auch der Wand 42  entlang in Brand. Ganz im Gegensatz zu be  kannten     Sägespänöfen,    die den     Abbrand    und  den Abzug der Heizgase in der Hauptsache  nur von der Mitte aus vorsehen, was häufig  zu Gasansammlungen und explosionsartigen  Erscheinungen führt, geschehen beim vor  liegenden Heizkessel     Abbrand    und Abzug der  Heizgase in der Hauptsache von einem gro  ssen Teile des Umfanges der Brennstoffmasse  her. Dadurch sind die genannten Übelstände  beseitigt.  



  Um ein Übertreten von Sägespänen und       dergl.    aus dem Feuerraum durch die Öffnun  gen 44, 45 in den     Raum    43 zu     verhindern,     sind aus den Wänden 42 unterhalb jener  Öffnungen schräg aufwärts und auswärts ge  richtete Lappen 46 ausgebogen. Die Öffnun  gen 45 werden gegebenenfalls weiter gemacht  als die Öffnungen 44.  



  Um das bei bekannten     Pofen.    für Sägespan  brand häufig auftretende, den richtigen  Nachschub verhindernde Zusammenbacken  der Sägespäne zu verhindern, sind die Seiten  wände 42 des Feuerraumes leicht schräg an  geordnet in der Weise. dass sich der Feuer  raum nach unten     erweitert.    so     da.ss    sich die  Sägespäne leicht von den Wänden 42 lösen  und     nachrutschen    können. Dadurch ist ein       gleichmässiger        Abbrand    gesichert.  



  Die unter den Hauben 40 durch und durch  die     Öffnungen    44, 45 in die Räume 43 über  tretenden Heizgase strömen in den Hinter  kessel 3. wo sie in     erster    Linie die den  Kesselwänden 27 zunächst liegenden Röhren  des an den Wasserraum des Kessels ange  schlossenen     Heizröhrenregisters    13 bestrei  chen, während die     mittleren    Röhren dieses       Registers    die Heizgase durch die     Öffnungen     20, 21 der den Vorderkessel 2 vom Hinter-         kessel    3 trennenden     Doppelwand    12 und den  über dieser befindlichen Zwischenraum er  halten.  



  Vom untern Teil des     Kesselwasserraumes     führt ein Rohr 24 zum untern Ende eines       Kamin-Röhrenregisters    50, das von den dem  Kamin durch den Stutzen 15 zugeführten  Heizgasen bestrichen wird. Es ist oben an  einen Dampfsammler 51 angeschlossen, der  auch     Heisswasser    aus dem Kessel 1 erhält.  Vom Dampfraum dieses Sammlers 51 aus  führt ein Rohr 52 zu einem obern Kamin  register 53, von dessen oberem Ende aus ein  Rohr 54 zur     Dampf-Verteilleitung    geht.  



  In Verbindung mit den verschiedenen     Heiz-          röhrenregistern    sind mancherlei Anordnungen  von Heisswasser- und Dampfverbrauchern  möglich. So zum Beispiel kann man aus einem  obern oder untern Kaminregister unmittelbar  einen Boiler oder bei     Dampfheizung    einen  Gegenstromapparat speisen und einen Um  stellhahn so anordnen, dass das Heizmittel  abwechselnd in diesen Boiler oder in die     Heiz-          leitung    strömt. Je nach den örtlichen Ver  hältnissen können Kaminregister auch lie  gend, in Kanälen oder Kammern angeordnet  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Heizanlage für Holzfeuerung, bei der auf dem Wege der vom Feuerraum des Heiz kessels abziehenden Heizgase wenigstens ein Heizröhrenregister so angeordnet ist. dass es von den abziehenden Heizgasen bestrichen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Reiz- röhrenregister (13) in einem hinter dem Feuerraum (2) des Heizkessels befindlichen Raume (3) untergebracht und die Einrich tung so getroffen ist, dass das Heizröhren- register (13)
    sowohl von links und rechts, wie auch von vorn und von oben her von den Heizgasen bestrichen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizanlage nach Patentanspruch, besonders für das Feuern von Sägespänen und an derem feinem Material, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden und die Seiten wände (42) des Feuerraumes des Heiz- kessels (1) derart ausgebildet sind,
    dass in den Feuergasen ein Zug von der Rostmitte weg dem Boden entlang gegen beide Sei tenwände hin entsteht und dadurch der Abbrand des Brennmaterials auf der gan zen Breite seiner Auflage erfolgt. 2. Heizanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerraum (2) des Heizkessels (1) seitlich durch Wände (42) begrenzt ist, zwischen denen und den was serführenden Seitenwänden des Heizkessels sich je ein gegen den das Heizröhren- register (13) enthaltenden Hinterkessel raum (3) offener Zwischenraum (43) be findet, und dass jene Wände (42) durch brochen sind, um den Durchgang der Reiz gase aus dem Feuerraum (2) in den ge nannten Zwischenraum (43) zu ermög lichen. 3.
    Heizanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost (4) des Heiz kessels (1) von beiden Seitenwänden des Feuerraumes (2) her je mit einer geneigten Fläche (6) gegen eine trogartige Vertie fung (7) abfällt und dass auf jeder dieser Flächen (6) Reihen von einander unter Freilassung von Zwischenräumen (41) teil weise überdeckenden, glockenartigen Hau ben (40) gebildet sind in der Weise, dass Feuergase von der trogartigen Vertiefung (7) aus unter diese Hauben (40) gelangen, diese und das auf ihr liegende Brenn material erhitzen und schliesslich unter der obersten Haube durch in den zwischen dem Feuerraum (2) und der Seitenwand<B>(27)
    </B> des Kessels befindlichen Raum (43) aus strömen können. 4. Heizanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch unmittelbar über jeder obersten Haube (40) und zudem weiter oben noch die Seitenwände (42) des Feuerraumes (2) durchbrochen sind. 5.
    Heizanlage nach Patentanspruch, für Dampfheizung bestimmt, dadurch gekenn zeichnet, dass\ im Kamin übereinander zwei Heizröhrenregister (50, 53) eingebaut sind, von denen das untere mit dem Wasserraum (27) des Heizkessels und einem Dampf sammler (51) hintereinander geschaltet, das obere zwischen diesen Dampfsammler und die Verteilleitung (54) des Dampfes eingeschaltet ist. 6.
    Heizanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch im Kamin wenig stens ein an den Wasserraum (27) des Heizkessels (1) angeschlossenes Heiz- röhrenregister eingebaut und an dieses ein Boiler derart angeschlossen ist, dass mittels eines Umstellhahnes das Heizmittel aus dem Röhrenregister wahlweise unmittelbar in den Boiler oder in die Steigleitung der Anlage geleitet werden kann.
CH199638D 1937-07-02 1937-07-02 Heizanlage für Holzfeuerung. CH199638A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977237C (de) * 1950-06-11 1965-07-22 Anton Eberharter Rauchabzugskanal fuer Kesselanlagen
DE2942609A1 (de) * 1978-10-31 1980-05-22 Energiagazdalkodasi Intezet Kombinierte kesselvorrichtung zur verwertung der rauchgaswaerme von rekuperativen glasoefen
DE2936297A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-19 Otto 8898 Schrobenhausen Eppinger Ein heizsystem zum einbau in die abgasleitung zur verbesserung des wirkungsgrades von oel- oder gas-feuerstaetten
DE2937692A1 (de) * 1979-09-18 1981-05-14 Wilfried 8393 Freyung Keller Anordnung zur rueckgewinnung eines grossteils der inneren waerme von aus kaminen oder abluftanlagen o.dgl. ausstroemenden heissen abgasen bzw. abluft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977237C (de) * 1950-06-11 1965-07-22 Anton Eberharter Rauchabzugskanal fuer Kesselanlagen
DE2942609A1 (de) * 1978-10-31 1980-05-22 Energiagazdalkodasi Intezet Kombinierte kesselvorrichtung zur verwertung der rauchgaswaerme von rekuperativen glasoefen
DE2936297A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-19 Otto 8898 Schrobenhausen Eppinger Ein heizsystem zum einbau in die abgasleitung zur verbesserung des wirkungsgrades von oel- oder gas-feuerstaetten
DE2937692A1 (de) * 1979-09-18 1981-05-14 Wilfried 8393 Freyung Keller Anordnung zur rueckgewinnung eines grossteils der inneren waerme von aus kaminen oder abluftanlagen o.dgl. ausstroemenden heissen abgasen bzw. abluft

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