CH199638A - Heizanlage für Holzfeuerung. - Google Patents
Heizanlage für Holzfeuerung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
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Description
Heizaulage für Holzfeuerung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine namentlich zum Verbrennen von Sägespänen geeignete Ausführungsform der Heizanlage nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Sägespäne sind bekanntlich das dem Verbren nen in Ofen die meisten Schwierigkeiten bie tende Brennmaterial und deshalb sind an Ofen für Sägespänefeuerung besondere Mass nahmen zu treffen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes durch die linke Hälfte von Fig. 1 in einem lot rechten Schnitt nach der Linie -A-B von Fig. 2, durch die rechte Hälfte in einem Schnitt nach der Linie C-D von Fig. 2 dar gestellt; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Heizkessel und das untere Ende des Kamins.
Die einzelnen Glieder des Heizkessels 1 sind an den schräg in die trogartige Vertie fung 7 des von unten und von der Seite her Luft erhaltenden Rostes 4 abfallenden Sei tenflächen 6 den Stossrändern entlang mit im Querschnitt ungefähr viertelskreisförmigen Aufbiegungen versehen, die mit solchen der benachbarten Glieder zusammen glocken förmige Hauben 40 bilden. Die Enden auf einanderfolgender Hauben überdecken sich, lassen aber einen Zwischenraum 41 frei, durch den Feuer in die Haube treten und diese bis zur Rotglut erhitzen kann.
Da durch wird die Entzündung des auf ihr lagernden Brennmaterials gefördert und zu gleich werden Heizgase in den zwischen den Seitenwänden 42 des Feuerraumes und dem Wassermantel 27 befindlichen Raum 43 geleitet. Oberhalb der letzten Haube 41 be findet sich in der Wand 42 eine Öffnung 44, durch die unmittelbar über den Hauben ent stehende Heizgase ebenfalls in den Raum 43 übergeführt werden.
Durch die Hauben 40 werden also für den richtigen Abbrand des Sägemehls sehr günstige Bedingungen ge schaffen, indem der Feuerherd nicht auf die Rostfläche beschränkt ist, sondern sich auf eine grosse Fläche, die ganze Auflagefläche des Brennmaterials, erstreckt. Die Grösse der Hauben 40 und der Durchgangsöffnungen 41 ssird gegebenenfalls je nach dem Abstand vom Roste verschieden, z. B. mit wachsen dem Abstand abnehmend, gewählt.
Auf ungefähr halber Höhe des Feuer raumes enthalten dessen Seitenwände 42 Öff nungen 45, durch die ebenfalls Heizgase in den Raum 43 gelangen. Denn infolge des dank dieser Öffnungen entstehenden Zuges gelangen die Sägespäne auch der Wand 42 entlang in Brand. Ganz im Gegensatz zu be kannten Sägespänöfen, die den Abbrand und den Abzug der Heizgase in der Hauptsache nur von der Mitte aus vorsehen, was häufig zu Gasansammlungen und explosionsartigen Erscheinungen führt, geschehen beim vor liegenden Heizkessel Abbrand und Abzug der Heizgase in der Hauptsache von einem gro ssen Teile des Umfanges der Brennstoffmasse her. Dadurch sind die genannten Übelstände beseitigt.
Um ein Übertreten von Sägespänen und dergl. aus dem Feuerraum durch die Öffnun gen 44, 45 in den Raum 43 zu verhindern, sind aus den Wänden 42 unterhalb jener Öffnungen schräg aufwärts und auswärts ge richtete Lappen 46 ausgebogen. Die Öffnun gen 45 werden gegebenenfalls weiter gemacht als die Öffnungen 44.
Um das bei bekannten Pofen. für Sägespan brand häufig auftretende, den richtigen Nachschub verhindernde Zusammenbacken der Sägespäne zu verhindern, sind die Seiten wände 42 des Feuerraumes leicht schräg an geordnet in der Weise. dass sich der Feuer raum nach unten erweitert. so da.ss sich die Sägespäne leicht von den Wänden 42 lösen und nachrutschen können. Dadurch ist ein gleichmässiger Abbrand gesichert.
Die unter den Hauben 40 durch und durch die Öffnungen 44, 45 in die Räume 43 über tretenden Heizgase strömen in den Hinter kessel 3. wo sie in erster Linie die den Kesselwänden 27 zunächst liegenden Röhren des an den Wasserraum des Kessels ange schlossenen Heizröhrenregisters 13 bestrei chen, während die mittleren Röhren dieses Registers die Heizgase durch die Öffnungen 20, 21 der den Vorderkessel 2 vom Hinter- kessel 3 trennenden Doppelwand 12 und den über dieser befindlichen Zwischenraum er halten.
Vom untern Teil des Kesselwasserraumes führt ein Rohr 24 zum untern Ende eines Kamin-Röhrenregisters 50, das von den dem Kamin durch den Stutzen 15 zugeführten Heizgasen bestrichen wird. Es ist oben an einen Dampfsammler 51 angeschlossen, der auch Heisswasser aus dem Kessel 1 erhält. Vom Dampfraum dieses Sammlers 51 aus führt ein Rohr 52 zu einem obern Kamin register 53, von dessen oberem Ende aus ein Rohr 54 zur Dampf-Verteilleitung geht.
In Verbindung mit den verschiedenen Heiz- röhrenregistern sind mancherlei Anordnungen von Heisswasser- und Dampfverbrauchern möglich. So zum Beispiel kann man aus einem obern oder untern Kaminregister unmittelbar einen Boiler oder bei Dampfheizung einen Gegenstromapparat speisen und einen Um stellhahn so anordnen, dass das Heizmittel abwechselnd in diesen Boiler oder in die Heiz- leitung strömt. Je nach den örtlichen Ver hältnissen können Kaminregister auch lie gend, in Kanälen oder Kammern angeordnet werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Heizanlage für Holzfeuerung, bei der auf dem Wege der vom Feuerraum des Heiz kessels abziehenden Heizgase wenigstens ein Heizröhrenregister so angeordnet ist. dass es von den abziehenden Heizgasen bestrichen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Reiz- röhrenregister (13) in einem hinter dem Feuerraum (2) des Heizkessels befindlichen Raume (3) untergebracht und die Einrich tung so getroffen ist, dass das Heizröhren- register (13)sowohl von links und rechts, wie auch von vorn und von oben her von den Heizgasen bestrichen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizanlage nach Patentanspruch, besonders für das Feuern von Sägespänen und an derem feinem Material, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden und die Seiten wände (42) des Feuerraumes des Heiz- kessels (1) derart ausgebildet sind,dass in den Feuergasen ein Zug von der Rostmitte weg dem Boden entlang gegen beide Sei tenwände hin entsteht und dadurch der Abbrand des Brennmaterials auf der gan zen Breite seiner Auflage erfolgt. 2. Heizanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerraum (2) des Heizkessels (1) seitlich durch Wände (42) begrenzt ist, zwischen denen und den was serführenden Seitenwänden des Heizkessels sich je ein gegen den das Heizröhren- register (13) enthaltenden Hinterkessel raum (3) offener Zwischenraum (43) be findet, und dass jene Wände (42) durch brochen sind, um den Durchgang der Reiz gase aus dem Feuerraum (2) in den ge nannten Zwischenraum (43) zu ermög lichen. 3.Heizanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost (4) des Heiz kessels (1) von beiden Seitenwänden des Feuerraumes (2) her je mit einer geneigten Fläche (6) gegen eine trogartige Vertie fung (7) abfällt und dass auf jeder dieser Flächen (6) Reihen von einander unter Freilassung von Zwischenräumen (41) teil weise überdeckenden, glockenartigen Hau ben (40) gebildet sind in der Weise, dass Feuergase von der trogartigen Vertiefung (7) aus unter diese Hauben (40) gelangen, diese und das auf ihr liegende Brenn material erhitzen und schliesslich unter der obersten Haube durch in den zwischen dem Feuerraum (2) und der Seitenwand<B>(27)</B> des Kessels befindlichen Raum (43) aus strömen können. 4. Heizanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch unmittelbar über jeder obersten Haube (40) und zudem weiter oben noch die Seitenwände (42) des Feuerraumes (2) durchbrochen sind. 5.Heizanlage nach Patentanspruch, für Dampfheizung bestimmt, dadurch gekenn zeichnet, dass\ im Kamin übereinander zwei Heizröhrenregister (50, 53) eingebaut sind, von denen das untere mit dem Wasserraum (27) des Heizkessels und einem Dampf sammler (51) hintereinander geschaltet, das obere zwischen diesen Dampfsammler und die Verteilleitung (54) des Dampfes eingeschaltet ist. 6.Heizanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch im Kamin wenig stens ein an den Wasserraum (27) des Heizkessels (1) angeschlossenes Heiz- röhrenregister eingebaut und an dieses ein Boiler derart angeschlossen ist, dass mittels eines Umstellhahnes das Heizmittel aus dem Röhrenregister wahlweise unmittelbar in den Boiler oder in die Steigleitung der Anlage geleitet werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH193286T | 1937-07-02 | ||
| CH199638T | 1937-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199638A true CH199638A (de) | 1938-08-31 |
Family
ID=25722460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199638D CH199638A (de) | 1937-07-02 | 1937-07-02 | Heizanlage für Holzfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199638A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977237C (de) * | 1950-06-11 | 1965-07-22 | Anton Eberharter | Rauchabzugskanal fuer Kesselanlagen |
| DE2942609A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-22 | Energiagazdalkodasi Intezet | Kombinierte kesselvorrichtung zur verwertung der rauchgaswaerme von rekuperativen glasoefen |
| DE2936297A1 (de) * | 1979-09-07 | 1981-03-19 | Otto 8898 Schrobenhausen Eppinger | Ein heizsystem zum einbau in die abgasleitung zur verbesserung des wirkungsgrades von oel- oder gas-feuerstaetten |
| DE2937692A1 (de) * | 1979-09-18 | 1981-05-14 | Wilfried 8393 Freyung Keller | Anordnung zur rueckgewinnung eines grossteils der inneren waerme von aus kaminen oder abluftanlagen o.dgl. ausstroemenden heissen abgasen bzw. abluft |
-
1937
- 1937-07-02 CH CH199638D patent/CH199638A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977237C (de) * | 1950-06-11 | 1965-07-22 | Anton Eberharter | Rauchabzugskanal fuer Kesselanlagen |
| DE2942609A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-22 | Energiagazdalkodasi Intezet | Kombinierte kesselvorrichtung zur verwertung der rauchgaswaerme von rekuperativen glasoefen |
| DE2936297A1 (de) * | 1979-09-07 | 1981-03-19 | Otto 8898 Schrobenhausen Eppinger | Ein heizsystem zum einbau in die abgasleitung zur verbesserung des wirkungsgrades von oel- oder gas-feuerstaetten |
| DE2937692A1 (de) * | 1979-09-18 | 1981-05-14 | Wilfried 8393 Freyung Keller | Anordnung zur rueckgewinnung eines grossteils der inneren waerme von aus kaminen oder abluftanlagen o.dgl. ausstroemenden heissen abgasen bzw. abluft |
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