CH199709A - Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. - Google Patents

Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln.

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CH199709A
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Keller Firma Johann
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Johann Keller Fa
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  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

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  Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttangen grosser     Mächtigkeit     mittels Rütteln.    Die Erfindung von     Herrn        Regierungs:-          baurat    a. D. Hermann Schneider,     Karlsruhe     in     Baden,

          bezieht    sich auf ein Verfahren zum       Verdiohten    von     Baugrund    und     Schüttungen          grosser        Mächtigkeit    mittels     Rütteln        und    auf  ein     Rüttelgerät    zur Durchführung dieser       Verdichtungsbehandlung.     



  Das     Verfahren    zum Verdichten von Bau  grund und     @Schüttungen    nach der Erfindung  ist dadurch     gekennzeichnet,        @dass    man     minde-          stens    -ein     Rüttelgerät    durch Rüttelwirkung  in die unterste der zu verdichtenden Schich  ten absenkt und von     dort    aus     unter    Hoch  ziehen der verwendeten     Rüttelgeräte    den  Baubund in der ganzen     Mächtigkeit    und- in  einem dem     waagrechten        Wirkungsbereich     der     

  Rüttelgeräte        entsprechenden        Umkreis     verdichtet.  



  Bei diesem     Verfahren    kann der     gewaoh-          seno        Baugrund    oder die     Schüttung    entweder  nur     ,dem    Wirkung des     Rüttelas    oder der Wir  kung des Rüttelas bei     gleichzeitiger    Erzeu  gung     eines    durch den Baugrund oder die         Schüttung        aufsteigenden    Wasserstromes un  terworfen     werden:.     



  Man hat     bereits,    vor     allem    in neuerer  Zeit,     Baugrund    oder     Schüttungen    aus Sand  und Kies     .durch        Rüttelbehandlungen    der  obengenannten     Art        verdichtet.    Man hat mit       diesen        Massnahmen    auch scheu Bauteile, wie       Pfähle,    Rohre, Brunnen oder     @Spundbohlen     dadurch     in,        körnigen;

          B3augrund    zum Abwin  ken gebracht,     @da3    man     .den    bei einer der  artigen     Rüttelbehandlung        auftretenden    labi  len     bezw.        breiflüssigen        Zustand        .des        Erd-          reiches    ausnutzt.  



  Bei allen     diesen;    bekannten Verfahren       bestand    bisher jedoch keine     Möglichkeit,     über einen     verhältnis.mässigbeschränkten    Be  reich     hinaus    in die Tiefe     wirken    zu     können.     Sowohl bei der     eigentlichen        Oberflächen-          rüttlung,

      bei     welcher    der     Rüttler    mit     seiner          Grundfläche    auf die     Olbexfläche    des     Bau-          grundes    oder der     ;Schüttung        aufgesetzt    wird,  wie auch bei :

  der     s,ogenannten        "Innenwütt-          lung",    die nur bei     Betonverdichtungen    au-           gewendet        wird,        und        bei    welcher der Rüttler  ein     Stück    weit in die zu     rüttelnde        Masse     eintaucht,

       bleibt    die     Rüttelwirkung    grund  sätzlich auf den     engeren        Bereich    der     Boden-          oberfläche        bezw.        Schüttnngsoberfläche    be  schränkt.     Selbst    bei     Verwendung        der    stärk  sten Rüttelvorrichtung     beträgt    die     praktisch     erzielbare     grösste    Tiefenwirkung     nicht    mehr  als etwa 21 m.  



  Es wurde nun gefunden, dass man die  bisher für die Verdichtungsbehandlung mit  tels Rütteln     bestehenden        Beschränkungen          beseitigen    kann und die     Rüttelwirkung        auch     in     grösseren    Tiefen erreichen kann, wenn  man     das        Rüttelgerät    in den an sich unzu  gänglichen Baugrund hineinführt und ihn  an den jeweils zu     behandelnden    Teil des       Baugrundes    oder der     Schüttung        heranbringt,

       indem man     ihn    unter     Rütteln        jeweils    in die  unterste Schicht des zweckmässig     flüs,sig-          keitsduroh.drängten        Erdreichs        absinken        lässt     und dort zur Einwirkung auf den     umgeben-          den        Boden    oder     die        umgebende        Schüttang     gelangen     lässt.     



  Zur     Herbeiführung    einer     flüssigkeits-          durchtränkten        Bodenmasse        kann    man     ge-          gebenenfalle    auch     Wasser        in    den Boden     ein-          führen,    und zwar zweckmässig durch Hin  durchleitung     durch    das     Rüttelgerät,    wobei  die     Einführung    von     Wasser    gleichzeitig  mit der     Rütteltätigkeit        erfolgt.     



  An sich     bestanden    gegen eine     Behand-          lung        vors        Baugrund    oder     @Schüttungen    durch       Einbringen        des    Rüttlers in die zu     verdich-          tende    Schicht und     die        Betätigung    des     Rütt-          lers        innerhalb        dieser    Schicht,

       Bedenken.          Diese        Bedenken        bestanden    vor allem     darin,     dass     es        bisher    unmöglich     erschien,    einen       Rüttler    in     Tiefen        von        bis    zu 20 m und mehr       verlegen    zu können,

       und        weiterhin        bestan-          den    bisher     Badeniken        gegen    die     Betätigung          eineue        Rüttelgerätes    in     grösseren    Tiefen bei       allseitiger        Einschliessung    des     Rüttelgerätes          und    bei     Überlagerung    durch mächtige     Erd.-          mamen     Es hat     sich        

  überraschenderweise        gezeigt,     dass     niau        durch        eine        Einführung    des Rüttel  gerätes     durch        Rüttelwirkung    in den Bau-         grund    oder     Rüttelwirkung        unter        gleich-          zeitiger        Was ereinführung        das        Rüttelgerät          nicht    nur     gefahrlos    in Tiefen von 20 m     und     

  mehr     verbringen        kann,        sondern        dieses        auch     in     derartigen        Tiefen'    mit     gutem    Erfolg       zwecks        Verdichtung    auf den umgebenden  Boden     einwirken        lassen,        kun.     



  Zweckmässig     verwendet    man ein Rüttel  gerät     zylindrischer        Form        mit    einem     Doppel-          mantel,        dessen        innerer        Mantel    den     eigent-          lichen        Rütbelmechauisanus        enthält    und des  sen     AussenmeäW    nach oben     in    ein     Auf-          hängerohr,

      nach     unten        in    eine     rohrförmige     Spitze     übergeht,    wobei das     Aufhängerohr    der       Aufnahme        eines        elektrischen    Kabels,     sowie          .der        Zufü'hrungseinriGhtung    von     Wasser        durch     den     Mantelholmum        nach    der Spitze dient.  



       Der        Rütbelmechaniamvs        besteht    in der  Regel aus     Exzenitergewichten    und einem       Elektromotor        mit        vertikaler        Aohee.     



       Der        Durchmesser        des        Aufhängerobm          beträgt        zweoktessig    nur     einen        Bruchteil        des-          jenigen    des     Rüttlers.     



  Es hat sich     gezeigt,    dass durch eine     der-          artige        Gestaltung        des    Rüttlers Beschädigun  gen, insbesondere     arm        Rüttlerkopf,

          vermieden     werden     und    vor     allem    eine     Behinderung        der          Rüttlerforbbewegang    durch     eine        separate          Wasserzuführungseinrichtung        ausgeschlossen          wird.        Durch        die        Anfhängang        des        Rüttlers     an einem verhältnismässig     dünnen        Rohr    kann  man  <RTI  

   ID="0002.0222">   erreichen,    dass     praktisch    die gesamte       Rüttelkraft        an        der        Stelle    zur     Auswirkung     kommt, an     der        sich        der        Rüttler    im Boden       befindet.     



  Wenn man     das    Rohr     zweckmässig    mit  dem     Rüttelkörper        in        eine    nicht     starre    Ver  bindung     bringt,    z. B.     durch    ein     kräftever-          zehrendes        Zwilche,    z. B.

   Gummi, kann  man mit     ss'cherheit    die     Gefahr    einer Auf  zehrung vom     Rüttelgerät        entwickelter        Rüt-          telkräfte        durch    die     Aufhängevorrichtung     vermeiden.  



  In der     praktischen        Durchführung    des       Verfahrens        zur        Rüttlung    von     Baugrund     oder     Sehüttungen    in     grossen    Tiefen geht       man        vorteilhaft        derart        vor,        dass    man den       Rüttelmechaniomu &    <B>des</B>     RäMelgerätes,

          das         auf     d@e@m    Boden auf- oder um einen geringen  Betrag durch Dingraben     einge@sietzt    ist, in  Gang setzt,     wobei    man in der     Regel    ausser  dem     gleichzeitig    noch Wasser -durch die     Zu-          führungsleitung    des Rüttelgerätes in den       Baugrund    strömen lässt und nunmehr .das       Rüttelgerät        absinken        lässt,    bis es an die  Stelle     gelangt,

      an der     es    auf den umgeben  den Boden     einwirken    soll.  



  Durch     @d@as    Rütteln und     vorzugsweise    bei       gleichzeitiger        Erzeugung    eines von unten  nach oben     aufsteigenden    Wasserstromes,  wird     Ader    das Rüttelgerät umgebende Boden       breiflüssig    gemacht, das Rüttelgerät     sinkt,     während d er     Baugrund        ausweicht,    unter ,der       Wirkung    :seiner     eigenen    Schwere ab.

   Auf  dem Wege :des Rüttelgerätes     in    die     Tiefe        ist     es     jeweils    von breiflüssigem Boden umgeben.  



       Lesondere    Massnahmen !gegen die     Gefahr     des Verstopfens der     Wasseraustrittsöffnun-          gen    sind im allgemeinen nicht erforderlich,  wenn man vor Absenken des Rüttelgerätes  die     Wassereiuführun:g    in Gang setzt, bevor  die     Rüttelarbeit        .beginnt,    und bei Arbeits  pausen jeweils zunächst den Rüttelmechanis  mus     abstellt,    bevor die     Wasserzuleitung        ab-          gestellt    wird.  



  Dia     an,sichdurch    das Rütteln     hervorge-          ru.fene        Verdichtungsneigung        des        Baugrundes     während des Absinkens kann man dadurch       praktisch        unschädlich    machen, dass man den  aufsteigenden     Wass,erstro#m    nach Stärke und       Geschwindigkeit    an     einer    gewissen     obern     Grenze hält, in deren Bereich die einzelnen  Körner des     Bodens        in    höherem Masse in  Schwebe gehalten werden,

   als es für eine     be-          absichtigte    Verdichtung     erwünscht    wäre.  



  Bei der Durchführung der Verdich  tungsarbeit zieht man     :das        Rüttelgerät,    nach  dem es in     düroben    beschriebenen Weise bis  an die     tiefst    gelegene, .noch zu     verdichtende     Stelle des Baugrundes oder oder     .Schüttung          -er        'brar        ht        ist,        entweder        schiehtweis:

  e        oder          kontinunerlieh    langsam     wieder    hoch, wäh  rend man den umgebenden Baugrund rüttelt,  oder, in der     Mehrzahl    der praktischen An  wendungsfalle,     rüttelt    und zugleich     Wasser     in     dem:

          Baugrund    oder der     Schüttung    auf-         s.tevgen    lässt.     Man        verdichtet    dadurch den  Baugrund oder eine     Schüttung    grosser Mäch  tigkeit in ganz     ähnlicher        Wemse,    wie man       bisher        Schüttimgen    lediglich während ihres  Entstehens     Gchiehtweise    hat verdichten kön  nen.

   Es hat sich gezeigt, dass     dieselbe    ver  dichtende     Wirkung,        wie    sie     bisher    nur     ober-          fläehlich        erzielt        worden    ist, auch in grösse  ren Tiefen bei starker     Üherlagerung    des       Rüttel@gerätesi        erzielt        werden    kann.  



  Man     kann        mit    dem     Rüttelgerät,    nachdem  es bei     fortschreitender        Verdich.tungsarb-eit     eine gewisse     Höhenlage        erreicht    hat,     ohne     jede     .Schwierigkeit        vorübergehend    auch noch       einmal        wiedereins        tiefere    Lage aufsuchen.  



  Die leichte Handhabung in der     Führung          ,des        Rüttelgerätes    ermöglicht es auch,     meh-          rere        Geräte        nebeneinander    in den     Baugrund          abzusenken    und beim     nachfolgenden    lang  samen     Hochziehen;    die     Verdichtungsarbeit     durch     Zusammenwirken        ,dieser    Mehrzahl von       RüttlergerMen        durchzuführen.     



  Bei     ;dem        Verfahren        gemäss    der Eifin  dung     kann    man     gleichzeitig        versenkbare     Pfähle,     Brunnenspund@bohlen    oder Senk  kästen,     absenken.     



  Man     geht        in.    diesem Falle so vor,     dass     man den den     abzuslenkenden        Bauteil    um  gebenden     Bodens    während des     Absenkers        in          breiflüssigem    Zustand erhält,

   indem man       gleichzeitig    einen oder in der     Regel        mehrere     der vorstehend     beschriebenen        Rüttelgeräte     vor     und    neben     Odem        Pfahl        absinken    lässt.  



  Der Pfahl     wird        @dadurch    in den Bereich  der von den     Rüttelgeräten        erzeugten    Brei  flüssigkeit .mit eingezogen und     sinkt,        genau          v@i.e        diese,        unter    dem     Einfluss:    seiner eigenen       Sehwege,    und     wenn.    nötig,     unter        Nachhilfe     von Auflast,     in,dien        Baugrund    ab.

   Nach Ab  sinken     des        Pfahls        wenden    die     Rü        telgeräte          unter    Verdichtung ödes Bodens     wieder    zu  rückgenommen.  



       Die        grossen        technischen    und     wirtschaft-          liehen    Vorzüge, die     dem        erfindungsgemässen,     neuartigen Verfahren des     Absenkers    von       Bauteilen        zukommt,    sind     leicht    zu     erkennen.     Der ganze Vorgang ist sehr einfach,     erfür-          dert    nur     relativ    kurze Zeit und wenig Ge-           räte        und    Installationen.

       Die        abzusenkenden          Bauteile        können        unbedenklich    mit     Schutz-          anstrichen        üblicher    Art versehen     sein,        ohne     dass man     eine    Beschädigung derselben beim       Absenken,        etwa        durch    Reibung, zu     befürch-          ten        hätte.     



  Auch das     Zurückziehen    von     Bauteilen     kann man     beim    Verfahren nach der Erfin  dung     vornehmen,        indem    man     Rüttelgeräte          neben    den     Bauteilen,        absenkt    und nunmehr  die     Bauteile,    zugleich     mit    den     Rättelgeräten,          hochzieht,

      während der umgebende     Boden     durch     Rütteln    und gleichzeitige     Wasserein-          führung        breiflüssig        gemacht    wird.  



  Zur näheren Erläuterung des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens werden     nachstehend    an  hand von Abbildungen einige     praktische          Beispiele        beschrieben:     In     Fig.    1     bedeutet        a    ein     Rüttelgerät.    mit       Wasserzuführungseinrichtung,        mittels    des  sen man Baugrund     verdichten    will, in seiner       Anfangsstellung    vor dem Absinken in den       Baugrund;

      Pfeil b     bedeutet    die Richtung  des     Absinkens    des     Rüttelgerätes    nach unten;  c     zeigt    eine     Zwischenstellung    des     Rüttlers          während        des        Absinkens,    d die     Endstellung,     also die     Tiefenlage,    von der aus die     Verdich-          tung# & -.rbeit        schich.t>cise,        oder    kontinuierlich       durchgeführt    werden soll;

   e zeigt das  Rüttelgerät in der :gleichen     Lage    zu Beginn  der     Verdichtungsarbeit;    Pfeil f zeigt die  Aufwärtsbewegung     des        Rüttelgerätes    wäh  rend     der        Verdichtungsarbeit;    g zeigt eine       Zu-ischenstellung    des     Rüttelgerätes    auf sei  nem     Weg    nach oben     während    der Verdich  tungsarbeit,     1a    die     Schlussstellung    nach     fertig     durchgeführter Verdichtung.  



       F'ig..21    zeigt das Abi eines Brun  nens, und     es        bedeutet    a den Brunnen auf  dem Weg nach unten     und    b     das        Rüttelgerät     mit     Wasserzuführungseinrichtungen        unmit-          telbar    unterhalb der     Brunnen:

  unterkante.    Das       Rüttelgerät        hängt    genau in der     Mittelachse     des     Brunnens.    Die     Grösse        des        Rüttelgerätes     und das Mass der     Wasserzuführung    werden  so gewählt, dass die     Verflüssigung    des um  gehenden     Bodens,

      auch ein möglichst     grosses     Stück des den     untern    Teil     des        Brunnens            umschliessenden        Bodens        miterfasst.    Auf     diese          Weise        können        Rüttlergeräte        und        Brunnen          gleichzeitig    in     kontinuierlich    langsamem  Gang in die Tiefe     abgelassen    werden.

   Nach  dem der Brunnen die     gewünschte        Tiefenlage          erreicht        hat,        wird        das        Rüttelgerät    wieder  nach     oben        gezogen    und     der    ganze Brunnen  ist     fertig        abgesenkt.     



       Nach        7,uwückziehen        des        Rüttelgeräten     und nach     seiner        .Stillsetzung    und Einstel  lung der     Waasereinführung        umschliesst    der  den     Brunnen        umgebende        Boden    fest die       Wandungen        des    Brunnens.  



       Normalerweise    ist es nicht     notwendig,     den innerhalb des     Brunnens    zurückgebliebe  nen     Sand    oder     Kies    zu entfernen und den  Brunnen     auszubetonieren4    um die     gewünschte     Nutzlast zu erzielen,

   da     dieser    Sand oder       Kies    beim     Zurückziehen        des        Rüttelgerätes          verdichtet        wird        und    zugleich bis zur voll  kommenen     Ausfüllung    des ganzen     Brunnen-          hohlraumes        durch        Nachfüllern    von     oben    er  gänzt wird und der so     verdichtete,

      den Brun  nen     ferst        ausfüllende        Sand    oder Kies mit den       Brunnenwandungen        zusammen        eine    Einheit  bildet und ein     Ausbetonieren        überflüssig     macht.  



       Fig.3        zeigt    in     einem        Längsschnitt    und       Fig.4    in einer Draufsicht die     Absenkung     eines Pfahls.

   Dabei     bezeichnet    a     den,    Pfahl,  b zwei     Rüttelgeräts,        die    am     untern    Ende  des     Pfahls        seitlich        angeordnet    sind und b'  zwei     weitere        Rüttelgeräte    in     grösserer    Höhe       des    Pfahls auf den beiden andern     Seiten.     Die     Absenkung    des Pfahls     geschieht    durch  die     Verflüssigung        des    das  <RTI  

   ID="0004.0197">   Pfahlende        unige-          benden        Bodens        durch        @die    beiden     Rüttel-          geräte    b     unter        gleichzeitigem        Absinken    der       Rüttelgeräte        selbst.    Die Rüttelgeräte b'     sind          fürsorglich        vorgesehen:

  ,        sofern        diese        infolge     von Reibungskräften im     obern    Teil des  Pfahls     erforderlich        ist,

          um    das Absinken  auch     eines    längeren Pfahls     sicherzustellen.     Nach     erfolgtem        Absinken    werden die     Rüttel-          geräte        unter        Verdichtung    des     Baugrundes          zurückgezogen    mit     der    Wirkung, dass der  Pfahl vom Boden satt     eingeschlossen        ist.     



       Fig.    5     zeigt        beispielsweise        das        Absenken         von     Spund-bohlen    in der Draufsicht, wobei  mit     a    die     ,Spundbohlen        bezeichnet    sind     und     mit b die an ihrem     untern.    Ende und, wenn  nötig, auch :an :der .Seite angeordneten weite  ren     Rüttelgeräte.     



       F'ig.    6     zeigt    in     einem        Längsschnitt    und       Fig.    7 in     -einer        Draufsicht    ein Beispiel  eines für das: Verfahren .gemäss, der Erfin  dung verwendbaren Rüttelgerätes mit     -dem          innern    Mantel a, dem     ä@ussiern        Mantel    b, :dem       Aufhängerohr    c für die     Zuführung    des     Was-          sers-und    die Aufnahme eines Kabels.

   Mit d  ist die     Spitze    des     Rüttelgerätes,    mit e sind       Kanäle    zwischen äusserem und     innerem    Man  tel für die Wasserzuführung und mit f  Öffnungen, für ,den     Austritt    des     Wassers    in  den Boden     bezeichnet.     



  Dieses     Rüttelgerät    kann je nach     Ver-          wendungszweck    schlanke oder     gedrungene     Form haben, es kann auch mit     Leitblechen          g,    und zwar gegebenenfalls solchen, die in  vertikaler Richtung verlaufen, oder solchen  in     Schraubenlinienform,        insbesondere    zum  Zwecke der     möglichst        intensiven    Ü     .ber-          trabo-ung    dar     Rüttelwirkung,        ausgestattet     sein.

   Wenn die Rippen     weitausla:dend    aus  gebildet sind,     ist    :es     vorteilhaft,    :diese     aus          Doppelblech        mmt        einem        Hohlraum        h        auszu-          bil@den.    Dabei kann     :die        Wassereinführung    in  den Boden auch vom der     Unterkante    dieser  Rippen aus     erfolgen.     



  Wenn im     vorstehenden    mehrfach darauf       hingewiesen    ist,     dass.        .man    den     angestrebten     Effekt in der Regel jeweils erzielt durch  Rütteln im     Zusammenwirken    mit     einem     durch den Baugrund oder die     :Schü        ttung     von unten nach oben     hindurchgeleiteten          Wasserstrom,    so     ist    doch     .darauf        hinzuweisen,     dass in einzelnen Fällen ähnliche     Effekte     auch :

  durch     Rütteln        allein    ohne     Was-serein-          fü.hrung    zu erreichen sind.  



       Diese    Möglichkeit ist vor allem     dann    ge  geben., wenn der zu behandelnde     Baugrund          locker        gelagert    ist     und    so grossen Wasser  gehalt aufweist,     @d@ass    beim     Absenken    des       Rüttelgerätes    wie beim     Aufziehen    durch  Rütteln allein ein genügend vollkommener       Fliesszustand    innerhalb     :des        Baugrundes    auf-    tritt,     wodurch        Störungen:

      infolge     vorzeitiger     Erstarrung     ausgeschlossen    werden. Man  kann in     :diesen    Sonderfällen     Rüttelgeräte,     wie oben beschrieben,     verwenden,    aber auch  auf den     zweiten,        äussern    Mantel verzichten  und     eine    massive Spitze     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Verdichten von Bau grund und: @S:chüttungen grosser Mächtigkeit mit" Rütteln, !.dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens ein Rüttelgerät durch Rüttelwirkung in die unterste der zu ver dichtenden iSchichten absenkt und von :dort:
    aus, unter Hochziehen der verwendeten Rüttelgeräte, den Baugrund in der ganzen Mächtigkeit und in einem dem waagrechten Winkungsberei,ch der Rüttelgeräte entspre chenden Umkreis verdichtet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, :da durch gekennzeichnet, da man Rüttel- gerärbe in :die unterste der zu verdichten den :Schichten eines fliissigkeitsdurch- drängten Erdreichs absenkt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, man den zu verdichtenden Grund durch Einführung von Wasser durch das Rüttelgerät in das Erdreich :durchtränkt. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- ,durch gekennzeichnet, dass man clas Rüttelgerät nach Erreichung .der unter- sten :
    der zu verdichtenden Schichten schichtweise, unter Verdichtung des Erdreichs, hoch-,zieht. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch .gekennzeichnet, dass in unmittel barer Nähs mindestens eines Rüttelge- rätes versenkbare Baukörper angeordnet und in :
    dem im Wirkungsbereich des Rüttelgerätes liegenden Teil d-es Bodens während seines breiflüssigen Zustandes bis zur gewünschten Tiefe abgesenkt werden, worauf das den abgesenkten Gegenstand umgebende Erdreich unter Hochziehen des Rüttelgerätes verdichtet -wird. 5.
    Verfahren naoh Patentanspruch I und Unteransprüchen ? und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Vesdiehtung des Erdreichs neben,
    absenkbaren Baukörpern während deren Absenkung Wasser durch das Rüttelgerät in das Erdreich einge- führt wind. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass man nach Absenkung des Rüttelgerätes in ver- senkbare Bauteile umgebendes Erdreich unmittelbar neben diesen Bauteilen das Endreich durch Rütteln in breiflüssigen <RTI
    ID="0006.0041"> Zustand versetzt und bei der Hochzie hung des Rüttlers, unter Ausnutzung des breiflüssigen Zustandes, versenk- bare Bauteile auszieht. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Lnterauspriichen 2 und 6. dadurch ge- kennzeichnet, dass man unter Waeserein- führung .durch das Rüttelgerät in das Erdreich,
    dieses neben darin versenkten Bauteilen durch Rütteln in breiflüssigen Zustand versetzt und den auszuziehenden Gegenstand bei Hochführung des Rütt- lers durch das breiflüssige Erdreich mit hochzieht. PATENTANSPRUCH II:
    Rüttelgerät zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Körper mit Dop pelmantel, dessen innerer Mantel den eigent lichen Rüttelmechanismus enthält und des sen Aussenmantel nach oben in ein Auf hängerohr, nach unten in eine rohrförmige Spitze übergeht,
    wobei das Aufhängerohr zur Aufnahme eines elektrischen Kabels, so- wie zur Zufuhr von Wasser durch den Mantelhohlraum nach der Spitze eingerich tet ist. UNTERANSPRÜCHE:
    B. Rüttelgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Rüttel- spitze mit seitlichen Öffnungen für den Waasemdurchlass versehen ist.
    9. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich,- net, dass auch der äussere Mantel des Ge- rätes mit Wamendurchlassöffnungen ver- sehen ist. 10.
    Rüttelgerät nach Pa4entanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass- der äussere Mantel mit angesetzten Leitblechen ver- sehen ist. 11.
    Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und LTnteranspruch 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass der äussere Mantel mit aus Doppelblechen bestehenden Leitkörpern versehen ist.
    12. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der äussere Mantel mit verti kalen Leitblechen versehen ist.
    13. Rüttelgerät nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der äussere Mantel mit ihn schraubenlinienlförmig tim@i@ehenden Leit- blechen versehen ist. 14.
    Rüuttelgerät nach Patentanspruoh 1I und Unteransprüchen 8, 9, 10 und 13, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des äussern Mantels und die Spitze mit seitlichen Avslassöffnungen für den Wasserdurchtritt versehen sind. 15.
    Rüttelgerät nach Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den beiden Mänteln in einzelne Kanälen unterteilt ist. 16.
    Rüttelgerät nach Patenanspruch 1I, da ,durch gekennzeichnet, dass das Auf hängerohr mit dem Rüttelkörper in nicht starrer Verbindung steht. <B>17.</B> Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unter$nspruch 16, dadurch gekennzeich- net,
    dass zwischen dem Rüttelkörper und dem Aufhängerohr ein Kräfte verzeh- rendes Zwischenstück vorgesehen ist.
    18. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unbeaansprüchen <B>16</B> und 1'7, dadurch ge- kennzeiohnet,
    dass zwischen dem Rüttel- körper und dem Aufhängerohr ein Zwischenstück aus Gummi angeordnet ist.
CH199709D 1936-07-16 1937-07-12 Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. CH199709A (de)

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