CH199709A - Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. - Google Patents
Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln.Info
- Publication number
- CH199709A CH199709A CH199709DA CH199709A CH 199709 A CH199709 A CH 199709A CH 199709D A CH199709D A CH 199709DA CH 199709 A CH199709 A CH 199709A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- vibrating
- vibrating device
- vibrator
- soil
- ground
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 22
- 230000008569 process Effects 0.000 title claims description 6
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 30
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 21
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 11
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 10
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 4
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M Sodium hydroxide Chemical compound [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 12
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 12
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 4
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 4
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 3
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 description 1
- 238000000280 densification Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 239000011253 protective coating Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
Description
Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttangen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. Die Erfindung von Herrn Regierungs:- baurat a. D. Hermann Schneider, Karlsruhe in Baden,
bezieht sich auf ein Verfahren zum Verdiohten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln und auf ein Rüttelgerät zur Durchführung dieser Verdichtungsbehandlung.
Das Verfahren zum Verdichten von Bau grund und @Schüttungen nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, @dass man minde- stens -ein Rüttelgerät durch Rüttelwirkung in die unterste der zu verdichtenden Schich ten absenkt und von dort aus unter Hoch ziehen der verwendeten Rüttelgeräte den Baubund in der ganzen Mächtigkeit und- in einem dem waagrechten Wirkungsbereich der
Rüttelgeräte entsprechenden Umkreis verdichtet.
Bei diesem Verfahren kann der gewaoh- seno Baugrund oder die Schüttung entweder nur ,dem Wirkung des Rüttelas oder der Wir kung des Rüttelas bei gleichzeitiger Erzeu gung eines durch den Baugrund oder die Schüttung aufsteigenden Wasserstromes un terworfen werden:.
Man hat bereits, vor allem in neuerer Zeit, Baugrund oder Schüttungen aus Sand und Kies .durch Rüttelbehandlungen der obengenannten Art verdichtet. Man hat mit diesen Massnahmen auch scheu Bauteile, wie Pfähle, Rohre, Brunnen oder @Spundbohlen dadurch in, körnigen;
B3augrund zum Abwin ken gebracht, @da3 man .den bei einer der artigen Rüttelbehandlung auftretenden labi len bezw. breiflüssigen Zustand .des Erd- reiches ausnutzt.
Bei allen diesen; bekannten Verfahren bestand bisher jedoch keine Möglichkeit, über einen verhältnis.mässigbeschränkten Be reich hinaus in die Tiefe wirken zu können. Sowohl bei der eigentlichen Oberflächen- rüttlung,
bei welcher der Rüttler mit seiner Grundfläche auf die Olbexfläche des Bau- grundes oder der ;Schüttung aufgesetzt wird, wie auch bei :
der s,ogenannten "Innenwütt- lung", die nur bei Betonverdichtungen au- gewendet wird, und bei welcher der Rüttler ein Stück weit in die zu rüttelnde Masse eintaucht,
bleibt die Rüttelwirkung grund sätzlich auf den engeren Bereich der Boden- oberfläche bezw. Schüttnngsoberfläche be schränkt. Selbst bei Verwendung der stärk sten Rüttelvorrichtung beträgt die praktisch erzielbare grösste Tiefenwirkung nicht mehr als etwa 21 m.
Es wurde nun gefunden, dass man die bisher für die Verdichtungsbehandlung mit tels Rütteln bestehenden Beschränkungen beseitigen kann und die Rüttelwirkung auch in grösseren Tiefen erreichen kann, wenn man das Rüttelgerät in den an sich unzu gänglichen Baugrund hineinführt und ihn an den jeweils zu behandelnden Teil des Baugrundes oder der Schüttung heranbringt,
indem man ihn unter Rütteln jeweils in die unterste Schicht des zweckmässig flüs,sig- keitsduroh.drängten Erdreichs absinken lässt und dort zur Einwirkung auf den umgeben- den Boden oder die umgebende Schüttang gelangen lässt.
Zur Herbeiführung einer flüssigkeits- durchtränkten Bodenmasse kann man ge- gebenenfalle auch Wasser in den Boden ein- führen, und zwar zweckmässig durch Hin durchleitung durch das Rüttelgerät, wobei die Einführung von Wasser gleichzeitig mit der Rütteltätigkeit erfolgt.
An sich bestanden gegen eine Behand- lung vors Baugrund oder @Schüttungen durch Einbringen des Rüttlers in die zu verdich- tende Schicht und die Betätigung des Rütt- lers innerhalb dieser Schicht,
Bedenken. Diese Bedenken bestanden vor allem darin, dass es bisher unmöglich erschien, einen Rüttler in Tiefen von bis zu 20 m und mehr verlegen zu können,
und weiterhin bestan- den bisher Badeniken gegen die Betätigung eineue Rüttelgerätes in grösseren Tiefen bei allseitiger Einschliessung des Rüttelgerätes und bei Überlagerung durch mächtige Erd.- mamen Es hat sich
überraschenderweise gezeigt, dass niau durch eine Einführung des Rüttel gerätes durch Rüttelwirkung in den Bau- grund oder Rüttelwirkung unter gleich- zeitiger Was ereinführung das Rüttelgerät nicht nur gefahrlos in Tiefen von 20 m und
mehr verbringen kann, sondern dieses auch in derartigen Tiefen' mit gutem Erfolg zwecks Verdichtung auf den umgebenden Boden einwirken lassen, kun.
Zweckmässig verwendet man ein Rüttel gerät zylindrischer Form mit einem Doppel- mantel, dessen innerer Mantel den eigent- lichen Rütbelmechauisanus enthält und des sen AussenmeäW nach oben in ein Auf- hängerohr,
nach unten in eine rohrförmige Spitze übergeht, wobei das Aufhängerohr der Aufnahme eines elektrischen Kabels, sowie .der Zufü'hrungseinriGhtung von Wasser durch den Mantelholmum nach der Spitze dient.
Der Rütbelmechaniamvs besteht in der Regel aus Exzenitergewichten und einem Elektromotor mit vertikaler Aohee.
Der Durchmesser des Aufhängerobm beträgt zweoktessig nur einen Bruchteil des- jenigen des Rüttlers.
Es hat sich gezeigt, dass durch eine der- artige Gestaltung des Rüttlers Beschädigun gen, insbesondere arm Rüttlerkopf,
vermieden werden und vor allem eine Behinderung der Rüttlerforbbewegang durch eine separate Wasserzuführungseinrichtung ausgeschlossen wird. Durch die Anfhängang des Rüttlers an einem verhältnismässig dünnen Rohr kann man <RTI
ID="0002.0222"> erreichen, dass praktisch die gesamte Rüttelkraft an der Stelle zur Auswirkung kommt, an der sich der Rüttler im Boden befindet.
Wenn man das Rohr zweckmässig mit dem Rüttelkörper in eine nicht starre Ver bindung bringt, z. B. durch ein kräftever- zehrendes Zwilche, z. B.
Gummi, kann man mit ss'cherheit die Gefahr einer Auf zehrung vom Rüttelgerät entwickelter Rüt- telkräfte durch die Aufhängevorrichtung vermeiden.
In der praktischen Durchführung des Verfahrens zur Rüttlung von Baugrund oder Sehüttungen in grossen Tiefen geht man vorteilhaft derart vor, dass man den Rüttelmechaniomu & <B>des</B> RäMelgerätes,
das auf d@e@m Boden auf- oder um einen geringen Betrag durch Dingraben einge@sietzt ist, in Gang setzt, wobei man in der Regel ausser dem gleichzeitig noch Wasser -durch die Zu- führungsleitung des Rüttelgerätes in den Baugrund strömen lässt und nunmehr .das Rüttelgerät absinken lässt, bis es an die Stelle gelangt,
an der es auf den umgeben den Boden einwirken soll.
Durch @d@as Rütteln und vorzugsweise bei gleichzeitiger Erzeugung eines von unten nach oben aufsteigenden Wasserstromes, wird Ader das Rüttelgerät umgebende Boden breiflüssig gemacht, das Rüttelgerät sinkt, während d er Baugrund ausweicht, unter ,der Wirkung :seiner eigenen Schwere ab.
Auf dem Wege :des Rüttelgerätes in die Tiefe ist es jeweils von breiflüssigem Boden umgeben.
Lesondere Massnahmen !gegen die Gefahr des Verstopfens der Wasseraustrittsöffnun- gen sind im allgemeinen nicht erforderlich, wenn man vor Absenken des Rüttelgerätes die Wassereiuführun:g in Gang setzt, bevor die Rüttelarbeit .beginnt, und bei Arbeits pausen jeweils zunächst den Rüttelmechanis mus abstellt, bevor die Wasserzuleitung ab- gestellt wird.
Dia an,sichdurch das Rütteln hervorge- ru.fene Verdichtungsneigung des Baugrundes während des Absinkens kann man dadurch praktisch unschädlich machen, dass man den aufsteigenden Wass,erstro#m nach Stärke und Geschwindigkeit an einer gewissen obern Grenze hält, in deren Bereich die einzelnen Körner des Bodens in höherem Masse in Schwebe gehalten werden,
als es für eine be- absichtigte Verdichtung erwünscht wäre.
Bei der Durchführung der Verdich tungsarbeit zieht man :das Rüttelgerät, nach dem es in düroben beschriebenen Weise bis an die tiefst gelegene, .noch zu verdichtende Stelle des Baugrundes oder oder .Schüttung -er 'brar ht ist, entweder schiehtweis:
e oder kontinunerlieh langsam wieder hoch, wäh rend man den umgebenden Baugrund rüttelt, oder, in der Mehrzahl der praktischen An wendungsfalle, rüttelt und zugleich Wasser in dem:
Baugrund oder der Schüttung auf- s.tevgen lässt. Man verdichtet dadurch den Baugrund oder eine Schüttung grosser Mäch tigkeit in ganz ähnlicher Wemse, wie man bisher Schüttimgen lediglich während ihres Entstehens Gchiehtweise hat verdichten kön nen.
Es hat sich gezeigt, dass dieselbe ver dichtende Wirkung, wie sie bisher nur ober- fläehlich erzielt worden ist, auch in grösse ren Tiefen bei starker Üherlagerung des Rüttel@gerätesi erzielt werden kann.
Man kann mit dem Rüttelgerät, nachdem es bei fortschreitender Verdich.tungsarb-eit eine gewisse Höhenlage erreicht hat, ohne jede .Schwierigkeit vorübergehend auch noch einmal wiedereins tiefere Lage aufsuchen.
Die leichte Handhabung in der Führung ,des Rüttelgerätes ermöglicht es auch, meh- rere Geräte nebeneinander in den Baugrund abzusenken und beim nachfolgenden lang samen Hochziehen; die Verdichtungsarbeit durch Zusammenwirken ,dieser Mehrzahl von RüttlergerMen durchzuführen.
Bei ;dem Verfahren gemäss der Eifin dung kann man gleichzeitig versenkbare Pfähle, Brunnenspund@bohlen oder Senk kästen, absenken.
Man geht in. diesem Falle so vor, dass man den den abzuslenkenden Bauteil um gebenden Bodens während des Absenkers in breiflüssigem Zustand erhält,
indem man gleichzeitig einen oder in der Regel mehrere der vorstehend beschriebenen Rüttelgeräte vor und neben Odem Pfahl absinken lässt.
Der Pfahl wird @dadurch in den Bereich der von den Rüttelgeräten erzeugten Brei flüssigkeit .mit eingezogen und sinkt, genau v@i.e diese, unter dem Einfluss: seiner eigenen Sehwege, und wenn. nötig, unter Nachhilfe von Auflast, in,dien Baugrund ab.
Nach Ab sinken des Pfahls wenden die Rü telgeräte unter Verdichtung ödes Bodens wieder zu rückgenommen.
Die grossen technischen und wirtschaft- liehen Vorzüge, die dem erfindungsgemässen, neuartigen Verfahren des Absenkers von Bauteilen zukommt, sind leicht zu erkennen. Der ganze Vorgang ist sehr einfach, erfür- dert nur relativ kurze Zeit und wenig Ge- räte und Installationen.
Die abzusenkenden Bauteile können unbedenklich mit Schutz- anstrichen üblicher Art versehen sein, ohne dass man eine Beschädigung derselben beim Absenken, etwa durch Reibung, zu befürch- ten hätte.
Auch das Zurückziehen von Bauteilen kann man beim Verfahren nach der Erfin dung vornehmen, indem man Rüttelgeräte neben den Bauteilen, absenkt und nunmehr die Bauteile, zugleich mit den Rättelgeräten, hochzieht,
während der umgebende Boden durch Rütteln und gleichzeitige Wasserein- führung breiflüssig gemacht wird.
Zur näheren Erläuterung des erfindungs- gemässen Verfahrens werden nachstehend an hand von Abbildungen einige praktische Beispiele beschrieben: In Fig. 1 bedeutet a ein Rüttelgerät. mit Wasserzuführungseinrichtung, mittels des sen man Baugrund verdichten will, in seiner Anfangsstellung vor dem Absinken in den Baugrund;
Pfeil b bedeutet die Richtung des Absinkens des Rüttelgerätes nach unten; c zeigt eine Zwischenstellung des Rüttlers während des Absinkens, d die Endstellung, also die Tiefenlage, von der aus die Verdich- tung# & -.rbeit schich.t>cise, oder kontinuierlich durchgeführt werden soll;
e zeigt das Rüttelgerät in der :gleichen Lage zu Beginn der Verdichtungsarbeit; Pfeil f zeigt die Aufwärtsbewegung des Rüttelgerätes wäh rend der Verdichtungsarbeit; g zeigt eine Zu-ischenstellung des Rüttelgerätes auf sei nem Weg nach oben während der Verdich tungsarbeit, 1a die Schlussstellung nach fertig durchgeführter Verdichtung.
F'ig..21 zeigt das Abi eines Brun nens, und es bedeutet a den Brunnen auf dem Weg nach unten und b das Rüttelgerät mit Wasserzuführungseinrichtungen unmit- telbar unterhalb der Brunnen:
unterkante. Das Rüttelgerät hängt genau in der Mittelachse des Brunnens. Die Grösse des Rüttelgerätes und das Mass der Wasserzuführung werden so gewählt, dass die Verflüssigung des um gehenden Bodens,
auch ein möglichst grosses Stück des den untern Teil des Brunnens umschliessenden Bodens miterfasst. Auf diese Weise können Rüttlergeräte und Brunnen gleichzeitig in kontinuierlich langsamem Gang in die Tiefe abgelassen werden.
Nach dem der Brunnen die gewünschte Tiefenlage erreicht hat, wird das Rüttelgerät wieder nach oben gezogen und der ganze Brunnen ist fertig abgesenkt.
Nach 7,uwückziehen des Rüttelgeräten und nach seiner .Stillsetzung und Einstel lung der Waasereinführung umschliesst der den Brunnen umgebende Boden fest die Wandungen des Brunnens.
Normalerweise ist es nicht notwendig, den innerhalb des Brunnens zurückgebliebe nen Sand oder Kies zu entfernen und den Brunnen auszubetonieren4 um die gewünschte Nutzlast zu erzielen,
da dieser Sand oder Kies beim Zurückziehen des Rüttelgerätes verdichtet wird und zugleich bis zur voll kommenen Ausfüllung des ganzen Brunnen- hohlraumes durch Nachfüllern von oben er gänzt wird und der so verdichtete,
den Brun nen ferst ausfüllende Sand oder Kies mit den Brunnenwandungen zusammen eine Einheit bildet und ein Ausbetonieren überflüssig macht.
Fig.3 zeigt in einem Längsschnitt und Fig.4 in einer Draufsicht die Absenkung eines Pfahls.
Dabei bezeichnet a den, Pfahl, b zwei Rüttelgeräts, die am untern Ende des Pfahls seitlich angeordnet sind und b' zwei weitere Rüttelgeräte in grösserer Höhe des Pfahls auf den beiden andern Seiten. Die Absenkung des Pfahls geschieht durch die Verflüssigung des das <RTI
ID="0004.0197"> Pfahlende unige- benden Bodens durch @die beiden Rüttel- geräte b unter gleichzeitigem Absinken der Rüttelgeräte selbst. Die Rüttelgeräte b' sind fürsorglich vorgesehen:
, sofern diese infolge von Reibungskräften im obern Teil des Pfahls erforderlich ist,
um das Absinken auch eines längeren Pfahls sicherzustellen. Nach erfolgtem Absinken werden die Rüttel- geräte unter Verdichtung des Baugrundes zurückgezogen mit der Wirkung, dass der Pfahl vom Boden satt eingeschlossen ist.
Fig. 5 zeigt beispielsweise das Absenken von Spund-bohlen in der Draufsicht, wobei mit a die ,Spundbohlen bezeichnet sind und mit b die an ihrem untern. Ende und, wenn nötig, auch :an :der .Seite angeordneten weite ren Rüttelgeräte.
F'ig. 6 zeigt in einem Längsschnitt und Fig. 7 in -einer Draufsicht ein Beispiel eines für das: Verfahren .gemäss, der Erfin dung verwendbaren Rüttelgerätes mit -dem innern Mantel a, dem ä@ussiern Mantel b, :dem Aufhängerohr c für die Zuführung des Was- sers-und die Aufnahme eines Kabels.
Mit d ist die Spitze des Rüttelgerätes, mit e sind Kanäle zwischen äusserem und innerem Man tel für die Wasserzuführung und mit f Öffnungen, für ,den Austritt des Wassers in den Boden bezeichnet.
Dieses Rüttelgerät kann je nach Ver- wendungszweck schlanke oder gedrungene Form haben, es kann auch mit Leitblechen g, und zwar gegebenenfalls solchen, die in vertikaler Richtung verlaufen, oder solchen in Schraubenlinienform, insbesondere zum Zwecke der möglichst intensiven Ü .ber- trabo-ung dar Rüttelwirkung, ausgestattet sein.
Wenn die Rippen weitausla:dend aus gebildet sind, ist :es vorteilhaft, :diese aus Doppelblech mmt einem Hohlraum h auszu- bil@den. Dabei kann :die Wassereinführung in den Boden auch vom der Unterkante dieser Rippen aus erfolgen.
Wenn im vorstehenden mehrfach darauf hingewiesen ist, dass. .man den angestrebten Effekt in der Regel jeweils erzielt durch Rütteln im Zusammenwirken mit einem durch den Baugrund oder die :Schü ttung von unten nach oben hindurchgeleiteten Wasserstrom, so ist doch .darauf hinzuweisen, dass in einzelnen Fällen ähnliche Effekte auch :
durch Rütteln allein ohne Was-serein- fü.hrung zu erreichen sind.
Diese Möglichkeit ist vor allem dann ge geben., wenn der zu behandelnde Baugrund locker gelagert ist und so grossen Wasser gehalt aufweist, @d@ass beim Absenken des Rüttelgerätes wie beim Aufziehen durch Rütteln allein ein genügend vollkommener Fliesszustand innerhalb :des Baugrundes auf- tritt, wodurch Störungen:
infolge vorzeitiger Erstarrung ausgeschlossen werden. Man kann in :diesen Sonderfällen Rüttelgeräte, wie oben beschrieben, verwenden, aber auch auf den zweiten, äussern Mantel verzichten und eine massive Spitze verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Verdichten von Bau grund und: @S:chüttungen grosser Mächtigkeit mit" Rütteln, !.dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens ein Rüttelgerät durch Rüttelwirkung in die unterste der zu ver dichtenden iSchichten absenkt und von :dort:aus, unter Hochziehen der verwendeten Rüttelgeräte, den Baugrund in der ganzen Mächtigkeit und in einem dem waagrechten Winkungsberei,ch der Rüttelgeräte entspre chenden Umkreis verdichtet. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, :da durch gekennzeichnet, da man Rüttel- gerärbe in :die unterste der zu verdichten den :Schichten eines fliissigkeitsdurch- drängten Erdreichs absenkt. 9.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, man den zu verdichtenden Grund durch Einführung von Wasser durch das Rüttelgerät in das Erdreich :durchtränkt. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- ,durch gekennzeichnet, dass man clas Rüttelgerät nach Erreichung .der unter- sten :der zu verdichtenden Schichten schichtweise, unter Verdichtung des Erdreichs, hoch-,zieht. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch .gekennzeichnet, dass in unmittel barer Nähs mindestens eines Rüttelge- rätes versenkbare Baukörper angeordnet und in :dem im Wirkungsbereich des Rüttelgerätes liegenden Teil d-es Bodens während seines breiflüssigen Zustandes bis zur gewünschten Tiefe abgesenkt werden, worauf das den abgesenkten Gegenstand umgebende Erdreich unter Hochziehen des Rüttelgerätes verdichtet -wird. 5.Verfahren naoh Patentanspruch I und Unteransprüchen ? und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Vesdiehtung des Erdreichs neben,absenkbaren Baukörpern während deren Absenkung Wasser durch das Rüttelgerät in das Erdreich einge- führt wind. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass man nach Absenkung des Rüttelgerätes in ver- senkbare Bauteile umgebendes Erdreich unmittelbar neben diesen Bauteilen das Endreich durch Rütteln in breiflüssigen <RTIID="0006.0041"> Zustand versetzt und bei der Hochzie hung des Rüttlers, unter Ausnutzung des breiflüssigen Zustandes, versenk- bare Bauteile auszieht. 7.Verfahren nach Patentanspruch I und Lnterauspriichen 2 und 6. dadurch ge- kennzeichnet, dass man unter Waeserein- führung .durch das Rüttelgerät in das Erdreich,dieses neben darin versenkten Bauteilen durch Rütteln in breiflüssigen Zustand versetzt und den auszuziehenden Gegenstand bei Hochführung des Rütt- lers durch das breiflüssige Erdreich mit hochzieht. PATENTANSPRUCH II:Rüttelgerät zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Körper mit Dop pelmantel, dessen innerer Mantel den eigent lichen Rüttelmechanismus enthält und des sen Aussenmantel nach oben in ein Auf hängerohr, nach unten in eine rohrförmige Spitze übergeht,wobei das Aufhängerohr zur Aufnahme eines elektrischen Kabels, so- wie zur Zufuhr von Wasser durch den Mantelhohlraum nach der Spitze eingerich tet ist. UNTERANSPRÜCHE:B. Rüttelgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Rüttel- spitze mit seitlichen Öffnungen für den Waasemdurchlass versehen ist.9. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich,- net, dass auch der äussere Mantel des Ge- rätes mit Wamendurchlassöffnungen ver- sehen ist. 10.Rüttelgerät nach Pa4entanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass- der äussere Mantel mit angesetzten Leitblechen ver- sehen ist. 11.Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und LTnteranspruch 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass der äussere Mantel mit aus Doppelblechen bestehenden Leitkörpern versehen ist.12. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der äussere Mantel mit verti kalen Leitblechen versehen ist.13. Rüttelgerät nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der äussere Mantel mit ihn schraubenlinienlförmig tim@i@ehenden Leit- blechen versehen ist. 14.Rüuttelgerät nach Patentanspruoh 1I und Unteransprüchen 8, 9, 10 und 13, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des äussern Mantels und die Spitze mit seitlichen Avslassöffnungen für den Wasserdurchtritt versehen sind. 15.Rüttelgerät nach Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den beiden Mänteln in einzelne Kanälen unterteilt ist. 16.Rüttelgerät nach Patenanspruch 1I, da ,durch gekennzeichnet, dass das Auf hängerohr mit dem Rüttelkörper in nicht starrer Verbindung steht. <B>17.</B> Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unter$nspruch 16, dadurch gekennzeich- net,dass zwischen dem Rüttelkörper und dem Aufhängerohr ein Kräfte verzeh- rendes Zwischenstück vorgesehen ist.18. Rüttelgerät nach Patentanspruch 1I und Unbeaansprüchen <B>16</B> und 1'7, dadurch ge- kennzeiohnet,dass zwischen dem Rüttel- körper und dem Aufhängerohr ein Zwischenstück aus Gummi angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199709X | 1936-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199709A true CH199709A (de) | 1938-09-15 |
Family
ID=5758267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199709D CH199709A (de) | 1936-07-16 | 1937-07-12 | Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199709A (de) |
-
1937
- 1937-07-12 CH CH199709D patent/CH199709A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3145882C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Fundaments für einen Mast od.dgl. | |
| DE2365445C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Sanddräns sowie Rüttelramme zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2342566A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abtragen einer abgesetzten, teilchenfoermigen feststoffmasse | |
| DE2245076A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von pfaehlen und unterirdischen pfahlwaenden | |
| DE2260473C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Materialsäulen im Boden, wie Dräns, Stopfverdichtungen oder unbewehrten Betonpfählen und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE2029487B2 (de) | Vorrichtung zum herstellen von verdichteten sandpfaehlen | |
| CH199709A (de) | Verfahren zum Verdichten von Baugrund und Schüttungen grosser Mächtigkeit mittels Rütteln. | |
| DE685123C (de) | Verfahren zum Verdichten von gewachsenem Baugrund oder von Schuettungen grosser Maechtigkeit unter Ruetteln | |
| DE717532C (de) | Verfahren zur Versenkung und zum Wiederziehen von Gruendungskoerpern unter Ruettelwirkung sowie Geraet zur Durchfuehrung der Verfahren | |
| AT157588B (de) | Verfahren zur Durchführung von Gründungen in körnigem Boden und in Schüttungen großer Mächtigkeit. | |
| EP0591630A2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Deponieraum durch Müllstopfverdichtung | |
| DE286333C (de) | ||
| DE2559615C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pfählen aus verdichtetem Beton | |
| AT110374B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kanälen. | |
| DE976751C (de) | Einrichtung zum Herstellen von bewehrten Ortbetonpfaehlen mit Pfahlfussverbreiterung | |
| DE3210186C2 (de) | ||
| DE723903C (de) | Verfahren zur Verdichtung natuerlicher oder kuenstlicher, wassergesaettigter, loser Bodenmassen | |
| AT200512B (de) | Verfahren zum Herstellen eines Rammpfahles mit Betonummantelung | |
| DE4433955C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten einer Deponie aus vorverdichtetem Altmüll | |
| DE3511856C2 (de) | ||
| AT117702B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Ausführung von Gründungen mittels Grundhärtungssäulen. | |
| DE450509C (de) | Betonhohlsteinstampfmaschine mit einsetzbaren Kernen | |
| CH648074A5 (en) | Method of constructing a cast-in-place pile | |
| DE712627C (de) | Gruendungskoerper, insbesondere Senkbrunnen und Senkkasten | |
| DE730767C (de) | Verfahren zum Herstellen eines Betonpfahles |