CH199757A - Flachstrickmaschine. - Google Patents

Flachstrickmaschine.

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CH199757A
CH199757A CH199757DA CH199757A CH 199757 A CH199757 A CH 199757A CH 199757D A CH199757D A CH 199757DA CH 199757 A CH199757 A CH 199757A
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CH
Switzerland
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bed
flat knitting
knitting machine
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Inventor
Edouard Dubied Cie Soc Anonyme
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Dubied & Cie Sa E
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      Flachstrickmaschine.            Die    bisher     bekannten    Nadel- und     Stösser-          betten    für     Flachstrickmaschinen    werden im  allgemeinen von über die ganze Maschinen  länge     reichenden    Platten     gebildet,    in     welche     die     Nadelkanäle    als     parallele    Nuten     mehr     oder     weniger    tief     eingefräst    sind.

   In der  gleichen Weise hat man auch die bei man  chen Maschinen erforderlichen     Hilfsbetten     für     zusätzliche        Stösser,        Platinen    oder     dergl.          ausgeführt.     



  Es     sind    auch solche     Nadelbetten    bekannt  geworden, bei welchen :die die Nadeln seit  lich führenden Stege in Nuten der Nadel  bettplatte     eingesetzt    und in diesen     gegebe-          nenfalls    verschiebbar und auswechselbar  sind.

   Schliesslich hat man zudem     Zweck,    :die       Nadelteilung    ohne Umhängen der in. den       Nadeln.    befindlichen     Maschen    verändern zu       können,    das     Nadelbett    in     .Stücke        unterteilt,     welche je zwei     Nadelkanäle    enthalten,

   welche  Stücke dann mehr oder weniger     auseinander     gerückt werden     können.    Alle diese     bekann-          ten    Konstruktionen erfordern zur Unter-         stützung    des durchgehenden oder     zusammen-          gesetzten:        Nadelbettes    ein besonderes     Gestell.     



       Bei    gewissen     neuartigen        Strickmaschinen     ist es erforderlich,     dass    die Rillen für die  Nadeln     bezw.    Platinen besonders tief oder  teilweise sogar vollständig durchgehend sind,  um die     verschiedensten        Auswahlbewegungen     dieser     Platinen    und zusätzlicher Steuer  organe zu ermöglichen.

       Die        Herstellung    der  tiefen Rillen in den massiven Platten ist au  sich schon schwierig, und wenn die Nadel  bettrillen auch von unten zugängig     sein          müssen,    und damit das     Gestell        für    das  Nadelbett     in.    Fortfall kommen muss, so ist es  sehr schwer, nach den bisher bekannten Kon  struktionen ein .genügend starres     Nadelbett     zu erzielen.  



  Durch die     Erfindung    ist es möglich, Na  del- oder     Stösserbetten    mit teilweise durch  gehenden     bezw.    sehr tiefen Rillen herzustel  len, wobei die Betten doch genügend starr  sind, was neben der     Beseitigung    der erwähn  ten Nachteile noch weitere erhebliche     Vorteile     bietet.

   Bei der neuen Flachstrickmaschine      ist das Bett, welches die     Bewegungselemente,     Nadeln oder     Stössen    aufnehmende     Führungs-          kanäle    besitzt, die durch über den Quer  schnitt des Bettes sich     erstreckende    Platten  gebildet sind, erfindungsgemäss     derart    aufge  baut, dass die     einzelnen    dem Nadelquerschnitt       entsprechenden        Platten    mit Verbindungs  elementen unmittelbar und unlösbar fest ver  bunden sind.

       Diese    Verbindung     geschieht     zweckmässig durch     Lötung        oder        Schweissung.          Bei    -diesem Bett sind also in     erster    Linie nur  die seitlichen Wände der Führungskanäle  vorhanden., während die Tiefe dieser Rillen,  wenn überhaupt, nur durch die quer zu die  sen     verlaufenden    Verbindungselemente, wie  Halte-     bezw.    Verbindungsschienen oder  durch     besonders    eingelegte Führungsschienen  begrenzt oder     unterbrochen    ist.

       Bei        diesem     Aufbau des     Bettes    kann man den     einzelnen     Platten eine solche Form geben und die     diese     verbindenden     Halteschienen    derart     anordnen     und mit     ,diesen    Platten durch     Löten    oder  Schweissen     starr        verbinden,    dass das ganze  Bett ein so grosses     Widerstandsmoment    auf  weist,

       dass        es    ohne zusätzliche     Unterstützung     durch ein     Gestell    einen     Baukörper    mit hohem       Widerstandsmoment    bildet.  



       Dieser    grundsätzliche Aufbau des     Bettes     aus einzelnen Platten und quer     verlaufenden     Verbindungsschienen kann in gleicher     Weise     bei Nadelbetten, wie auch bei eventuell not  wendigen in     irgendeiner        Weise    an     das    Nadel  bett     anzuschliessenden    zusätzlichen     Stösser-          oder        Platinenbetten        angewandt        werden.    In       ,

  jedem    Falle     bietet    er zahlreiche Vorteile ge  genüber den     bekannten    Konstruktionen.  



  Als     besonderer        Vorteil    ergibt sich infolge       des    gänzlichen     Fortfalles    der spanabheben  den     Bearbeitung        bei    der Herstellung der       Nadelbettrillen    eine wesentliche     Verein-          fachung.    Die dem Querschnitt des     Nadelbet-          tes        entsprechenden        Platten    mit den     Ausneh-          mungen    für die quer zu     diesen        

  verlaufenden          Halte-    und     Führungsschienen    können in ein  facher Weise durch Stanzen hergestellt wer  den. Das     ganze    Nadelbett wird infolge der  überall durchgehenden Rillen leichter als  bisher und kann doch durch     geeignete        Wahl       und     Anordnung    der     Halteschienen    genügend  stabil     sein.    Als     besonders        geeigneter    Quer  schnitt zur Erzielung eines hohen     Wider-          standsmomentes    können als rohrförmige       Halteschienen <     

      ausgebildete        Verbindungsele-          mente        Anwendung    finden. Es ist auch mög  lich, die     Halteschienen,    welche über die  ganze     Länge    des     Nadelbettes    laufen, gleich  zeitig zur Führung anderer     Maschinenteile,     wie z.

   B. des     Schlittens,    oder auch der Na  deln     bezw.    der     Platinen    zu     verwenden,          ausserdem    können durch     entsprechende    Aus  sparungen der     einzelnen    Platten     Verriege-          lungs-    und     Abschlagschienen,        sowie    Füh  rungsdrähte für die Stösse <  usw. eingeschoben       werden.     



  Eine     weitere        vorteilhafte        Möglichkeit    be  steht darin, dass man das Nadelbett in be  liebigen     Teillängen    in der     beschriebenen          Weise        herstellt,        welche        beim    Aufbau der       Maschine        nebeneinandergesetzt    und durch       geeignete        Mittel        miteinander    verbunden wer  den.

   Auf     diese        Weise        fällt    sich der Aufbau  und der     Transport    der     Maschine    wesentlich       erleichtern.     



       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungs-          gegenstandes    sind in der     Zeichnung        darge-          stellt.     



       Fig.    1 zeigt den Schnitt durch eine       Nadelbettrille    des Nadelbettes;       Fig.    2     stellt    die dem     Nadelbettquerschnitt          entsprechende        Platte        gesondert        dar;          Fig.    3     zeigt        eine        Unteransicht    dieses       Nadelbettes;

            Fig.    4 zeigt eine Platte für ein     Bett        mit          anderem        Querschnitt;          Fig.5        zeigt    die     Anwendung    der     Erfin-          dung    für ein     Nadelbett    und ein     angebautes          Hilfsbett    für die' Anordnung einer neu  artigen     Jacquardvorrichtung        gemäss    dem       schweizerischen    Patent Nr.<B>195631;

  </B>       Fig.    6     zeigt        eine        Platte,    wie sie zum  Aufbau des     Zusatzbetts    mit durchgehenden  Rillen nach     Fig.    5     benutzt    wird.  



       Das    in     Fig.    1     dargestellte    Nadelbett be  steht aus einer     Anzahl    der in     Fig.    2     ge-          trennt        dargestellten    Platten 1, zwischen wel  chen     die        Nadeln    2 und die Platinen 3 ge-      führt sind.

   Zur     Unterstützung    der Nadeln 2  dient eine     Nadelauflageschiene    4.     Ferner     sind die     Platinendeckschiene    5 und -der Ab  schlagkamm 6 in entsprechende     Ausneh-          mungen    der     Platten.    1     eingeschoben.    Die  Platten 1 sind     an,    den Stellen 7 an die Ver  bindungsrohre 8     angeschweisst    oder angelötet,  so dass eine     feste    und unlösbare Verbindung  besteht.

   Zur     Einhaltung    der richtigen Ab  stände können     zwischen    die einzelnen Plat  ten während     des        Verszhweissens    Abstand  stücke eingelegt werden.  



  In     Fig.    1 ist der Einfachheit halber nur  die     Bewegungsmöglichkeit    der     Platine    3 in  der     durchgehenden        Nadelbettrille        angedeutet.     Hinter dem Nadelbett können beliebige auf  das Ende der     Platine    3 wirkende Teile an  geordnet     sein.     



       Des    weiteren sind die Platten 1 durch  Verschweissen mit der     Führungsschiene    9,  sowie mit in besonderen Nuten verlegten       Stäben    10 verbunden.  



  Beim     beschriebenen        Ausführungsbeispiel     ist die in     Fig.    3 ,gezeigte     Aufteilung    des  Nadelbettes in     Gruppen.    11, 11', 11" usw.  vorgesehen. Die Rohre 8 und Stäbe 10 wei  sen also jeweils nur die     einer    Gruppe ent  sprechende Länge auf. Die     einzelnen    Grup  pen werden durch die Stangen 12     zentriert          und        zusammengehalten.     



       Anstatt    wie bei diesem     Ausführungsbei-          spiel        die        rohrförmigen        Halteschienen        in.    einer  Ebene anzuordnen, ist es natürlich auch       möglioh,        diese    zur Erhöhung des Wider  standsmomentes     beispielsweise    durch     Tiefer-          legung    der mittleren Schiene im Dreieck an  zuordnen..

   Die     Vergrösserung    der einzelnen  Platten beidem .dadurch     eventuell    entstehen  den grösseren Querschnitt des Nadelbettes  kann durch zusätzliche     Aussparungen    in .den  Platten ausgeglichen werden, so dass eine  Gewichtsvergrösserung vermieden     wird.    Ein  solches Beispiel zeigt     Fig.    4.  



       Fig.    5 zeigt, wie die     Jacquardvorrieh-          tung    gemäss dem     schweizerischen    Patent       Nr.        195.6ä1        mit    Hilfe eines     erfindungsgemäss     aufgebauten Zusatzbettes für die     Jacquard-          platinen        ausgeführt    werden kann.

   Bei dieser         Jacquardvorrichtung    ist es     notwendig,    dass  auf die Nadel 2,     bezw.    Platine 3 besondere       Zwischenstücke    13     wirken,    die ihrerseits mit  Hilfe der Füsse 14     -dar        Jaequardstösser    15 von  zusätzlichen     Schlossteilen    bewegt werden.

    Bei dieser     Vorrichtung    ist also ein zusätz  liches Bett mit vollkommen durchgehenden  Rillen     erforderlich,    in welchen     Steuerteile        in     zwei     versehiedenen,beispielsweise    zueinander  senkrechten Richtungen gelagert und beweg  lich sind.

   Wie die     Fig.    5 zeigt,     lässt        ,sich    ein       solches    Hilfsbett sehr einfach, herstellen, in  dem dazu Platten 16 gemäss     Fig.    6 mittels       Verbindungsrohren    und -schienen 17, 18, 19  und 2.0 in .der     gleichen    Art wie     oben,    be  schrieben,     zusammengebaut        werden,.     



       Durch    die     in        Fig.    5 dargestellte Vereini  gung eines solchen Zusatzbettes mit dem       Hauptnadelbett    entsteht eine Gesamtanord  nung     vön    sehr hohem     Widersandsmoment.     An     Stelle    der     Verbindung    durch die Schiene  2'1 ist es auch     möglich,    die     Platten    1.

       und        1.6     zu     einemStück    zu     vereinigen.    Bei dem     Aus-          führungsbeispiel    nach     Fig.    5 dient die       oberste        Verbindungsschiene   <B>22</B> gleichzeitig  als Führung für :den Schlitten.  



  Es     ist    natürlich in gleicher     Weise    nach  der Erfindung möglich, derart     zusammen-          gesetzte        ,Stösse        rbetten    in der     bisher    üblichen  Weise parallel     zum    Nadelbett mit diesem zu  verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flaehstriokmaschine mit Bett, welches Bewegungselemente aufnehmende Führungs kanäle besitzt, die durch über den, Quer schnitt des Bettes. sich erstreckende Platten gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen dem ,
    Querschnitt des Bettes entsprechenden Platten mit Verbindungs- elementen unmittelbar und unlösbar fest ver- bunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Flachstrickmaschine gemäss. Patentan- spruch, dadurch ,gekennzeichnet"dass- die Verbindungsstellen gelötet sind.
    2. Flachstrickmaschine gemäss. Patentan- sprach,dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstellen geschweisst sind.
    Flachstrickmaschine gemäss Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Nadelbett aus mehreren je einer Teil länge der ,ganzen Maschine entsprechen- den Gruppen aus nach Patentanspruch aufgebauten Führungskanälen für die Nadeln zusammengesetzt ist, wobei die einzelnen Gruppen miteinander durch Verbindungsglieder zentriert und zu sammengehalten sind. 4.
    Flachstrickmaschine gemäss Patentan- spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente gleichzeitig als Schlittenführung dienen. 5.
    Flachstrickmaschine gemäss Patentan- spruch mit Nadel- und Stösserbett, da durch gekennzeichnet, dass Platten, die dem Querschnitt beider Betten entspre- chen, zu einem zusammenhängenden Nadel- und Stässerbett zusammengesetzt sind. 6.
    Flacbstriekma,schine nach Patentan- spruch und LTnteraxnspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Betten unter einem Winkel zueinander liegen. 7.
    Flachstrickmaschine nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Ausnehmungen in den Platten zusätz liche Führungsglieder für die Bewe- gungselemente verlegt sind.
CH199757D 1936-11-02 1937-10-12 Flachstrickmaschine. CH199757A (de)

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CH199757D CH199757A (de) 1936-11-02 1937-10-12 Flachstrickmaschine.

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